Ich bin an der kritischen Phase des Absetzens anbelangt. Ich bemerke dass ich mehr und mehr wieder ich selbst bin. Obwohl ich äußerst langsam reduziert habe bekomme ich nun wieder Absetzerscheinungen.
Ein Schwindel (allerdings schwächer als beim letzten mal) bei Kopfbewegungen, seltsame Kopfschmerzen, als fließe ein kleiner unangenehmer Elektrosmog durch meinen Kopf, wie ,,unter Strohm".
Dann ist meine Laune mies (aber noch nicht depressiv) ich fühle mich schlapper als sonst, wie nach ner durchzechten Nacht. Ich habe Heißhungerattacken und nehme zu obwohl ich jeden Tag jogge.
Frage 1: Kan es sein dass man beim Absetzen von SSRI massiv zunimmt und Heißhunger bekommt, obwohl man vorher durch den Mist abgenommen hat
Frage 2: Repariert sich unser Gehirn nach den SSRI wieder soweit wie es vor den SSRI war, oder bleiben Folgeschäden. Zuerst wird ja das Hirn downreguliert und es gleicht dann
das viele Serotonin durch Abbau von Serotonin-Rezeptoren aus, jetzt wo das viele Serotonin durch mein Absezten wieder fehlt, mangelt es ja an dem Stoff und das macht die
depressivähnlichen Symptome bei mir. Ich frage mich ob mein Hirn schnell genug wieder upreguliert und jemals wieder zum normalen Gleichgewicht kommen kann
Momentan gehts mir so mau, dass ich ich mich frage ob ich je wieder der Alte werde der ich vor dem Schrott war. War ich vor den SSRI einfach ein nur ein Angsthase der
leicht depersonalisieren konnte, so bin ich jetzt während des Entzugs und auch während der SSRI Therapie ein psychisches Wrack.
Sven