Hallo Zusammen.
Ich möchte Euch heute mit meinem Beitrag etwas Mut machen.
Habe seit Mitte Januar aufgrund akuter Angst-, Panik- und Unruhezustände Citalopram genommen, und zwar 20 mg pro Tag. Die ersten 2 Wochen waren die Hölle. Die Symptome verschlimmerten sich zunächst total und ich hätte nie gedacht, aus diesem Loch wieder herauszukommen. Jedenfalls ging es mir danach echt wieder gut, alles pendelte sich wieder ein, so dass ich Anfang Juni selbstständig mit dem Absetzen begann. Erst nahm ich jeden Tag eine halbe Tablette, dann ein Viertel, danach nur noch jeden 2. Tag ein Viertel. Da es mir dabei gut ging, wurde ich mutig und hörte dann ganz auf. Nach dem 3. Tag ging es dann natürlich los. Hatte zum Glück schon oft in diesem Forum gelesen, was passieren kann, daher war ich vorbereitet: Schwindel den ganzen Tag, Benommenheit, Müdigkeit, Übelkeit, also ein Gefühl zwischen einem Kater und einer bevorstehenden Grippe. Ich kann jetzt gut verstehen, warum man in so einem Moment wieder schwach wird und wieder mit den ADs anfängt. Aber ich wollte mich nicht so schnell unterkriegen lassen. Nach ca. einer Woche wurden die Symptome tatsächlich nach und nach besser. Jetzt, nach 2 Wochen "ohne" geht es mir schon fast wieder wie vorher. Nur noch vereinzelt ganz leichte Schwindel, manchmal ein flaues Gefühl im Magen. Aber ist echt auszuhalten. Also, ich weiß zwar nicht, ob ich nur einfach Glück hatte, oder noch etwas nachkommt, aber ich denke, man sollte den Mut nicht so schnell verlieren und einige Zeit versuchen durchzuhalten. Diesen Mut und die Kraft wünsche ich Euch allen hier im Forum. Eure Beiträge haben mir super geholfen und mir gezeigt, dass man nicht alleine ist mit seinen Problemen.
Liebe Grüße!
Citalopram abgesetzt-mal etwas Positives
Hallo Marly,
freut mich dass Du es geschafft hast, und uns hier Mut damit machst.
Ich muß Dir aber auch dazu sagen, dass es auch nicht bei jedem gleich ist. Sicherlich kann es der eine oder andere aushalten. Aber manchmal sind die Symptome so heftig, dass man wieder anfängt mit dem Medikament. Das mußte ich erfahren, für mich war es nicht auszuhalten, es war schlichtweg die Hölle von einem Tag zum anderen. Und dem einen oder anderen scheint es auch so zu gehen. Da hilft der ganze gute Wille das durchzustehen nichts. Das einzige das da hilft für denjenigen ist wieder an zu fangen und mit noch weniger runterzureduzieren!
lieben Gruß auch an Dich Uschi
freut mich dass Du es geschafft hast, und uns hier Mut damit machst.
Ich muß Dir aber auch dazu sagen, dass es auch nicht bei jedem gleich ist. Sicherlich kann es der eine oder andere aushalten. Aber manchmal sind die Symptome so heftig, dass man wieder anfängt mit dem Medikament. Das mußte ich erfahren, für mich war es nicht auszuhalten, es war schlichtweg die Hölle von einem Tag zum anderen. Und dem einen oder anderen scheint es auch so zu gehen. Da hilft der ganze gute Wille das durchzustehen nichts. Das einzige das da hilft für denjenigen ist wieder an zu fangen und mit noch weniger runterzureduzieren!
lieben Gruß auch an Dich Uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
Hallo zusammen,
dann komt von mir auch noch was Aufmunterndes. Nach einer Leidenszeit, die sich über einige Wochen hinzog, geht es mir mittlerweile richtig gut. Von Absetzsymptomen habe ich schon Ewigkeiten nichts mehr gemerkt. Trotzdem die Zeit war echt nicht ohne, ich hatte zum erstem Mal in meinem Leben leichte Suizidgedanken und die kamen 100pro vom absetzen. Aber jetzt habe ich es geschafft
. Also nicht den Kopf in den Sand stecken, das wird schon wieder.
Gruss
Alex
dann komt von mir auch noch was Aufmunterndes. Nach einer Leidenszeit, die sich über einige Wochen hinzog, geht es mir mittlerweile richtig gut. Von Absetzsymptomen habe ich schon Ewigkeiten nichts mehr gemerkt. Trotzdem die Zeit war echt nicht ohne, ich hatte zum erstem Mal in meinem Leben leichte Suizidgedanken und die kamen 100pro vom absetzen. Aber jetzt habe ich es geschafft
Gruss
Alex
dez 2002 Citalopram (20mg), okt-dez 2003 Paroxetin (20mg), feb-mär 2004 Paroxetin (20mg), mai 2004 20mg Citalopram, jun 2004 50mg Thombran. jul 04 Clean
Re: Citalopram abgesetzt-mal etwas Positives
Hallo,ich habe die selben symptome wie du sie hattest mein neurologe hat mir jetzt auch citalopram biomo 20 mg gegeben aber ich trau mich einfach nicht diese zu nehmenMarly hat geschrieben:Hallo Zusammen.
Ich möchte Euch heute mit meinem Beitrag etwas Mut machen.
Habe seit Mitte Januar aufgrund akuter Angst-, Panik- und Unruhezustände Citalopram genommen, und zwar 20 mg pro Tag. Die ersten 2 Wochen waren die Hölle. Die Symptome verschlimmerten sich zunächst total und ich hätte nie gedacht, aus diesem Loch wieder herauszukommen. Jedenfalls ging es mir danach echt wieder gut, alles pendelte sich wieder ein, so dass ich Anfang Juni selbstständig mit dem Absetzen begann. Erst nahm ich jeden Tag eine halbe Tablette, dann ein Viertel, danach nur noch jeden 2. Tag ein Viertel. Da es mir dabei gut ging, wurde ich mutig und hörte dann ganz auf. Nach dem 3. Tag ging es dann natürlich los. Hatte zum Glück schon oft in diesem Forum gelesen, was passieren kann, daher war ich vorbereitet: Schwindel den ganzen Tag, Benommenheit, Müdigkeit, Übelkeit, also ein Gefühl zwischen einem Kater und einer bevorstehenden Grippe. Ich kann jetzt gut verstehen, warum man in so einem Moment wieder schwach wird und wieder mit den ADs anfängt. Aber ich wollte mich nicht so schnell unterkriegen lassen. Nach ca. einer Woche wurden die Symptome tatsächlich nach und nach besser. Jetzt, nach 2 Wochen "ohne" geht es mir schon fast wieder wie vorher. Nur noch vereinzelt ganz leichte Schwindel, manchmal ein flaues Gefühl im Magen. Aber ist echt auszuhalten. Also, ich weiß zwar nicht, ob ich nur einfach Glück hatte, oder noch etwas nachkommt, aber ich denke, man sollte den Mut nicht so schnell verlieren und einige Zeit versuchen durchzuhalten. Diesen Mut und die Kraft wünsche ich Euch allen hier im Forum. Eure Beiträge haben mir super geholfen und mir gezeigt, dass man nicht alleine ist mit seinen Problemen.
Liebe Grüße!
Ich habe dasselbe Problem.
Ich habe riesige Angst, Cipralex zu nehmen, da ich ohnehin unter extrem schlimmer Unruhe leide.
Aber meine Zwangsgedanken die ich zusätzlich zu der Agoraphobie bekommen habe, werden nur mit Psychotherapie ohne med. Unterstützung wohl nicht weggehen...
Weil ich so extreme Angst vor den "Unruhe"-Nebenwirkungen der SSRIs (Cipralex) habe, hat mir mein Psychiater statt dessen ein Neuroleptikum (Taxilan) verschrieben, aber das ist ja noch viel schlimmer
Ich kann mich nícht dazu durchringen, das Cipralex zu nehmen
Ich habe riesige Angst, Cipralex zu nehmen, da ich ohnehin unter extrem schlimmer Unruhe leide.
Aber meine Zwangsgedanken die ich zusätzlich zu der Agoraphobie bekommen habe, werden nur mit Psychotherapie ohne med. Unterstützung wohl nicht weggehen...
Weil ich so extreme Angst vor den "Unruhe"-Nebenwirkungen der SSRIs (Cipralex) habe, hat mir mein Psychiater statt dessen ein Neuroleptikum (Taxilan) verschrieben, aber das ist ja noch viel schlimmer
Ich kann mich nícht dazu durchringen, das Cipralex zu nehmen
re
da hatte meine therapeutin auch schon dran gedacht und zwar ist das wohl auch ein neuroleptikum.eine spritze die man dann alle 8 tage bekommt eine depot spritze oder so ,ich werd es wohl noch weiter versuchen mit übungen ect...aber ich denke auch wenn man sich jeden tag so quält kommen auch irgendwann andere krankheiten hinzu und das wäre auch furchtbar 