Hallo !
Ich bin 36 jahre alt und nehme seit ungefähr 10 Jahren Psychopharmaka. Zuletzt wurde mir nach meiner traumatischen Geburt meiner Tochter vor 4 Jahren, Paroxetin verschrieben. Ich hatte nach dem Abstillen auf einmal Zwangsgedanken und Angstzustände. Diese gipfelten so derartig das ich mich selber eingewiesen habe in einer Klinik und diese auch wieder auf eigene Verantwortung nach 2 Tagen verlassen habe. Ich wurde dann von meinem Neurologen eine Zeitlang ruhig gestellt mit Diazepam und bekam zusätzlich Paroxetin 40mg. Nachdem es mir nach einem Jahr besser ging hatte ich den Wunsch die Medikamente abzusetzen. Also eigentlich nur den Paroxetin da ich die Beruhigungsmittel nur 1 Woche genommen habe. Nach Absprach mit meinem Arzt versuchte ich das Medi abzusetzen, natürlich nicht mit Erfolg. Ich beschrieb ihm die Syptome und er meinte das ein Rückfall sei. Um es kurz zumachen: Ich habe seitdem 4 mal den Arzt gewechselt und habe bei dem 5. einen Termin im Dezember. Mein Problem im Moment ist: Ich nehme seit ungefähr 2 Wochen nur noch 5 mg und es geht mir nicht gut. Ich habe keine Angstzustände oder Depressionen wie manchmal beschrieben wird, sondern ich habe ständig das Gefühl ich habe die Grippe und fühle mich sehr schwach. Ich wollte mal wissen ob es jemand hier im Forum auch so geht nach dem Absetzen. Ich mache mir nämliche auch sorgen ob ich irgendeine Krankheit habe. Mein Blutbild ist normal es wurde durch mein Hausarzt überprüft. Ich bin zeimlich verzweifelt und hoffe hier auf neue Freunde zu stoßen und Hoffung das es mir irgendwann besser geht ohne die Medikamente.
Ich danke Euch allen schon mal im Voraus
Ashley36
Absetzungssymptome Paroxetin?
Re: Absetzungssymptome Paroxetin?
Hallo Ashley !
Tut mir Leid wenn ich Fehler mache,ich bin Französin...
Die gleichen Symptome habe ich nach dem Entzug von Sertralin (50 mg 6 monate) gehabt : wie eine Grippe (hatte auch leichte Fieber, um 38 °) mit Schmerzen in Gelenken und Muskeln und fühlte mich auch unglaublich schwach (konnte mein Gepäck gar nicht schleppen...). Da keiner Arzt, und auch keiner Psychiater, mir gesagt hat, es könnten Absetzsymptome sein, habe ich auch mehrere Blutuntersuchungen in Frankreich machen lassen : es war alles normal.
Mein Psychiater in Frankreich meinte, es wären Rückfallsymptome (am Anfang hatte ich Panickanfälle bekommen)...Leider habe ich es geglaubt : ich wollte mich nur wieder wohl fühlen !! Hatte aber nur "normale" Angst (weil ich gar nicht verstand, was mit mir los war) und keine Depression. Nach zwei Monate von dieser Hölle habe ich ein neues Antidepressivum genommen (Effexor, soll in Deutschland Trevilor heissen), das eigentlich gegen diesen Zustand wirksam war (habe nur neue Nebenwirkungen gehabt, klar
)
Nur etwas später habe ich dieses Forum gefunden und verstanden, was wirklich passiert war. Ich mache jetzt einen neuen Entzug, aber SEHR SEHR SEHR langsam.
Mit den Antidepressiva habe ich schon am Anfang sehr empfindlich reagiert, was meiner Psychiater mehrmals bemerkt hat : aber so grosse Entzugprobleme, die auch sehr lange anhalten, hatte er vorher nie gesehen...
Tut mir Leid wenn ich Fehler mache,ich bin Französin...
Die gleichen Symptome habe ich nach dem Entzug von Sertralin (50 mg 6 monate) gehabt : wie eine Grippe (hatte auch leichte Fieber, um 38 °) mit Schmerzen in Gelenken und Muskeln und fühlte mich auch unglaublich schwach (konnte mein Gepäck gar nicht schleppen...). Da keiner Arzt, und auch keiner Psychiater, mir gesagt hat, es könnten Absetzsymptome sein, habe ich auch mehrere Blutuntersuchungen in Frankreich machen lassen : es war alles normal.
Mein Psychiater in Frankreich meinte, es wären Rückfallsymptome (am Anfang hatte ich Panickanfälle bekommen)...Leider habe ich es geglaubt : ich wollte mich nur wieder wohl fühlen !! Hatte aber nur "normale" Angst (weil ich gar nicht verstand, was mit mir los war) und keine Depression. Nach zwei Monate von dieser Hölle habe ich ein neues Antidepressivum genommen (Effexor, soll in Deutschland Trevilor heissen), das eigentlich gegen diesen Zustand wirksam war (habe nur neue Nebenwirkungen gehabt, klar
Nur etwas später habe ich dieses Forum gefunden und verstanden, was wirklich passiert war. Ich mache jetzt einen neuen Entzug, aber SEHR SEHR SEHR langsam.
Mit den Antidepressiva habe ich schon am Anfang sehr empfindlich reagiert, was meiner Psychiater mehrmals bemerkt hat : aber so grosse Entzugprobleme, die auch sehr lange anhalten, hatte er vorher nie gesehen...
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Marsupilami
Re: Absetzungssymptome Paroxetin?
Diese Grippe-Empfindungen stehen ganz klar im Zusammenhang mit den Medis, haben Ärzte, die das Zeug im Selbstversuchan sich ausprobierten, beschrieben (weiß grade nicht mehr, wo ich das gelesen habe, war hier in einem der Artikel).
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mücke
- Beiträge: 2922
- Registriert: 30.12.2004 09:24
- Hat sich bedankt: 156 Mal
- Danksagung erhalten: 19 Mal
Re: Absetzungssymptome Paroxetin?
Willkommen Axelle und Ashley.
Schaut hier rein: http://www.antidepressiva-absetzen.de/Stufe_3.html
Ihr seht es können vielerlei Beschwerden nach dem Absetzen auftreten.
Um das zu verhindern, bzw. zu mildern, sollte langsam reduziert werden.
Gruss Mücke
Schaut hier rein: http://www.antidepressiva-absetzen.de/Stufe_3.html
Ihr seht es können vielerlei Beschwerden nach dem Absetzen auftreten.
Um das zu verhindern, bzw. zu mildern, sollte langsam reduziert werden.
Gruss Mücke
Erfahrung mit Bespar, Zoloft, Mirtazapin, Thombran
Benzodiazepinentzug (Lexotanil)
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 71#p184371
viewtopic.php?f=35&t=16516
viewtopic.php?f=66&t=16653
viewtopic.php?f=18&t=15490
Benzodiazepinentzug (Lexotanil)
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 71#p184371
viewtopic.php?f=35&t=16516
viewtopic.php?f=66&t=16653
viewtopic.php?f=18&t=15490
Re: Absetzungssymptome Paroxetin?
Hallo Ashley
du hast dich leider seit den Antworten hier nicht mehr gemeldet....wie sieht es bei di aus? Möchtest du nicht jetzt, wo du freigeschaltet bist, über deine Problematik einen eigenen Thread aufmachen, wo man dir sicher noch expliziter antworten könnte, als hier im Vortellungsforum?
Herzliche Grüße
chiara
du hast dich leider seit den Antworten hier nicht mehr gemeldet....wie sieht es bei di aus? Möchtest du nicht jetzt, wo du freigeschaltet bist, über deine Problematik einen eigenen Thread aufmachen, wo man dir sicher noch expliziter antworten könnte, als hier im Vortellungsforum?
Herzliche Grüße
chiara
Diagnose: redidivierende Depressionen, gen. Angststörung!
- Seit 1996 immer wieder auftretende, mitunter sehr starke Angstepisoden.
- 1996 erster Klinikaufenthalt, Einstellung auf saroten und Tavor.
- 1998 Tavorabhängigkeit, stat. Entzug.
- Von 1998 bis 2003 versch. Antidepressiva (Saroten, Zoloft, Fluoxetin, Remergil, Trevilor)
- Von 2003 bis 2006 ohne Psychopharmaka
- 2006 extremer Rückfall, erneut Einstellung auf AD, Trevilor und Lyrika.
- 2008 Umstellung von Trevilor (Nebenwirkungen) auf Cipralex. Von Ende 2008 bis 2010 ohne ADs.
- 2010 schlimmster Rückfall bisher. Stat. Aufenthalt von Aug/Ende Nov. Extreme NEbenwirkungen bei Cipralex (Angst, Übelkeit, Erbrechen), Umstellung auf Cymbalta, Remergil und Lyrika.
- Im Lauf von 2011 Reduzierung von Lyrika und Remergil, schließlich Absetzung von Remergil ohne Probleme.
- 2013 Versuch "cold Turkey" von Cymbalta, aber extreme Entzugserscheinungen (Übelkeit, Schwindel, Zittern, Träume, usw.) deshalb wieder Rückgang auf die vorige Dosis. Jetzt langsamer Entzug.
Stand: Anfang Juli 2013
- Seit 1996 immer wieder auftretende, mitunter sehr starke Angstepisoden.
- 1996 erster Klinikaufenthalt, Einstellung auf saroten und Tavor.
- 1998 Tavorabhängigkeit, stat. Entzug.
- Von 1998 bis 2003 versch. Antidepressiva (Saroten, Zoloft, Fluoxetin, Remergil, Trevilor)
- Von 2003 bis 2006 ohne Psychopharmaka
- 2006 extremer Rückfall, erneut Einstellung auf AD, Trevilor und Lyrika.
- 2008 Umstellung von Trevilor (Nebenwirkungen) auf Cipralex. Von Ende 2008 bis 2010 ohne ADs.
- 2010 schlimmster Rückfall bisher. Stat. Aufenthalt von Aug/Ende Nov. Extreme NEbenwirkungen bei Cipralex (Angst, Übelkeit, Erbrechen), Umstellung auf Cymbalta, Remergil und Lyrika.
- Im Lauf von 2011 Reduzierung von Lyrika und Remergil, schließlich Absetzung von Remergil ohne Probleme.
- 2013 Versuch "cold Turkey" von Cymbalta, aber extreme Entzugserscheinungen (Übelkeit, Schwindel, Zittern, Träume, usw.) deshalb wieder Rückgang auf die vorige Dosis. Jetzt langsamer Entzug.
Stand: Anfang Juli 2013