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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


tavor

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Bella
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tavor

Beitrag von Bella »

Hallo Zusammen....

ich bin 28 Jahre alt und leide seit der Geburt meines 1 jahre alten sohnes an Panikatakken, Derealisation (also das gefühl neben sich zu stehen totalle entfremdung der umgebung und meiner selbst ) und Depressionen...seit einem jahr sind das meine ständigen begleiter , davor hatte ich schon paar probleme mit den Angstzuständen, aber das war jetzt nichts was ich nicht in den griff bekommen habe. Die Geburt war einfach und schön und mein Sohn war ein absolutes Wunsch Kind, von meinem Mann und mir, so das ich mir das genze nicht erkläaren kann..das alles fing an mit der Wochenbett depression, zwei wochen nach der geburt habe ich solche panickatakken bekommen das garnichts mehr möglich war, ich stand nur noch neben mir , hatte panische angst vor allem und jedem, habe ich mich nicht mehr aus der wohnung getraut..war schatten meiner selbst .. so suchte ich hilfe bei einer Psychiaterin die nach einem gespräch der meinung war ich Schhitzophreni hätte (obwohl ich nie haluzinationen hatte oder ähgnliches was ich mit diesem krankheitsbild vergleiche kann ) sie verschrieb mir Risperdal 3mg am Tag . Durch das Medikament hat sich men befinden noch verschlimmert , ich stand noch mehr neben mir und hatte trotzdem panischen ängste..Sie sagte ich soll das blos nicht absetzten , was ich dann auf eigene verantwortung tat , und es war eine gute entscheidung . Ich wande mich zur meiner Hausärztin, sie verschrieb mir Tavor Tabs 2mg, ich sollte es über den tag verteilt einehmen , 0,5mg morgens, vormittags. mittags und vor dem schlafen gehen. Dursch das medikament verschwanden die Ängste , ich stand zwar immer noch neben mir , aber es machte mir keine angst , es war mir egal :-) , ich könnte plözlich schlafen . Aber ich bemerkte das sich viele dinge dadürch verschlimmerten , ich war mur müde, benommen und die Depressionen waren noch stärker , ich war richtig antriebsloß , habe auch oft an selbstmord gedacht (das einzige was mich davon abhielt war der gedanke an meinem sohn der mich braucht), als würde ich in einem traum leben und nicht in der wirklichkeit . Meine Hausärtztin verschrieb es mir immer wieder , so nahm ich Tavor Monate lang , bis ich bemerkte das ich richtig abhängig bin, psychisch als auch physisch, mein Mann kam mit der ganzen Situation nicht zu recht und trennte sich :(. ich suchte eine andere Psychieterin, die mir sagre das ich das Abrupt absetzten muß und nach 14 Tagen kommen soll damit sie mir ein Antidepressivum verschreibt, das klappte natürlich nicht , nach einem Tag bekam ich so starke panikatakken das es nicht mehr auszuhalten war ... Ich fing mit einer Psycho tharapie an , hatte bis jetzt erst 4 Sitzungen , habe damit so lange gewartet weil ich an normalen leben garnicht mehr teilnehmen könnte und kann ,durch die Thearpeutin habe ich die nummer von einem Anderen Psychiater bekommen , der Termin ist erst diese woche, mal schauen was er mir sagt....Ich nehme immer noch Tavor seit April dieses Jahres also seit 7 monaten, ich habe es auf 1,5 mg reduziert .. ich bin richtig verzweifelt weil ich wahnsinnige angst vor der absetzung dieses medikamntes habe, vor den Entzugsrescheinungen usw,ich bin auch allenerziehend und habe angst das ich da sso alleine nicht schaffe aber so geht es nicht mehr weiter , ich habe von Tavor magengeschwüre bekommen, bin nur nicht benommen und müde , bin antriebsloß und depressiv..ich weiß nicht mehr was ich machen soll, ich denke oft daran mir das leben zu nehmen, aber das kann ich nicht machen , ich habe verantwortung meinem sohn gegenüber, ich versuche auch zu kämpfen das er mir nichts anmerkt und zwinge mich zu aktivitäten und allem .obwohl ich am liebsten nur in einem verdunkeltem zimmer liegen würde..ich habe einfach keine kraft mehr...
ich würde mich über jedem Ratschlag freuen , von den Menschen die erfahrung mit den gleichen oder enlcihen dingen hatten...vielen dank an alle im vorraus ...
chiara63
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Re: tavor

Beitrag von chiara63 »

Hallo Bella

wieder mal das "alte Lied": Der Rezeptblock mit den Benzos ist schneller gezückt, als das GEspräch mit dem Patienten dauern könnte.....
Ich kann dir meine Erfahrungen mit Tavor schildern: Ich nahm es, als es mir vom Arzt verordnet wurde - Zunächst war es ein "wunderbares Mittel", das praktisch alle Ängste und Panik regelrecht "zumachte". Nach relativ kurzer Zeit wirkte die Dosis von 1,5mg am Tag /ebenfalls verteilt) nicht mehr, die Ängste kamen zurück, es ging mir wieder schlimmer. Mein Arzt meinte damals, ich könne etwas erhöhen - so landete ich irgendwann bei 4- 5mg am Tag - und machte dann die gleichen Erfahrungen wie du: Ständig benebelt im Kopf, ständig das Gefühl, als sei ich nicht "real", sondern würde mich von oben beobachten, als würd ich in einem Film mitspielen. Die Depression wurde stärker, mein "SCheiß-egal-Gefühl" immer schlimmer - es wäre mir egal gewesen, wenn mich ein Auto überfahren hätte. Trotzdem waren die Ängste erneut nach kurzer Zeit wieder vorhanden.

Irgendwann dann landete ich in der Tagesklinik und dort war man der Auffassung, ich müsse unbedingt vom Benzo herunterkommen. Ich schaffte es nur stationär in der Klinik. Es hat insgesamt 14 Tage gedauert - aber ich hab es geschafft, hatte dann das Tavor noch eine Zeitlang als "Notfall" zu einem späteren Zeitpunkt, dann wurde zum Insidon gewechselt.

Ich weiß hier aus dem Forum von einigen, die den Entzug von Benzos auch ohne Klinik geschafft haben - eröffne doch mal, jetzt, wo ich dich freigeschaltet habe, einen eigenen Thread und hol dir Tipps und Ratschläge -oder les mal im Forum "Bezodiazepine absetzen".

Es ist ein harter WEg, aber du schaffst es!

Herzlich willkommen im Forum und viele Grüße
Anja
Diagnose: redidivierende Depressionen, gen. Angststörung!

- Seit 1996 immer wieder auftretende, mitunter sehr starke Angstepisoden.
- 1996 erster Klinikaufenthalt, Einstellung auf saroten und Tavor.
- 1998 Tavorabhängigkeit, stat. Entzug.
- Von 1998 bis 2003 versch. Antidepressiva (Saroten, Zoloft, Fluoxetin, Remergil, Trevilor)
- Von 2003 bis 2006 ohne Psychopharmaka
- 2006 extremer Rückfall, erneut Einstellung auf AD, Trevilor und Lyrika.
- 2008 Umstellung von Trevilor (Nebenwirkungen) auf Cipralex. Von Ende 2008 bis 2010 ohne ADs.
- 2010 schlimmster Rückfall bisher. Stat. Aufenthalt von Aug/Ende Nov. Extreme NEbenwirkungen bei Cipralex (Angst, Übelkeit, Erbrechen), Umstellung auf Cymbalta, Remergil und Lyrika.
- Im Lauf von 2011 Reduzierung von Lyrika und Remergil, schließlich Absetzung von Remergil ohne Probleme.
- 2013 Versuch "cold Turkey" von Cymbalta, aber extreme Entzugserscheinungen (Übelkeit, Schwindel, Zittern, Träume, usw.) deshalb wieder Rückgang auf die vorige Dosis. Jetzt langsamer Entzug.
Stand: Anfang Juli 2013
pajes
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Re: tavor

Beitrag von pajes »

Hallo Bella
Ich hab den Eindruck, deine "Grunderkrankung" ist überhaupt nicht geklärt worden, vielleicht kann dir da dieses Forum weiterhelfen: http://www.schatten-und-licht.de
Da ja bei Schwangerschaft, Geburt und anschließend hormonell alles durcheinandergerät, wäre es Aufgabe eines Endokrinologen, deine Werte mal zu prüfen - ist das schon gemacht worden?
Ansonsten kann dir auch ein Psychotherapeut sicher helfen, wieder ins Leben zurückzufinden.

Das Tavor kannst du zusammen mit einem vernünftigen Arzt (ich weiß, ist schwer einen zu finden) sehr sehr langsam absetzen, mehr Infos findest du da unter "Benzodiazepine absetzen".

Liebe Grüße, pajes
Seit 2009 Entzug von 2,0mg Rivotril (Clonazepam), seit dem 9.12.16 auf Null.
2008: ca. 13 Tropfen Atosil zum Einschlafen, ausgeschlichen 2014
Opipramol
Mai 2011: Einschleichen von 150mg Opipramol (beruflicher Streß)
April 2012, schneller Absetzversuch auf 75mg, gescheitert.
24.4. 125 mg, Entzug: anschließend 4 Wochen erkältet
10.05. 100mg
24.05. 75mg, Entzug: 3 Wochen Zyklusstörung, massive Hassgefühle, Depression. Behandlung durch Homöopathie, abwarten
19.07. auf ca. 88,5mg Opipramol
2014: 67,47 mg Opipramol, 59 mg Opipramol
5/2015 Wechsel auf flüssiges Opipramol: Insidon. Wechsel war katastrophal da offizielle Umrechnungsmenge für mich zu niedrig war - also höher dosiert auf 65mg Insidon.
2016 58,24mg Insidon
2017 54,49mg Insidon
Entzugssymtome Rivotril: Ängstlichkeit, Unruhe
Entzugssymptome Opipramol: heftige Muskelschmerzen, Übelkeit, Durchblutungsstörung, Zyklusstörung, neuralgische Schmerzen, Mundentzündungen (alles vorher nie gehabt)
Angst, Unruhe, Depression, Aggressivität, emotionale Taubheit bis ca. 75mg, übermässiges Denken (alles vorher nie in dem Ausmass gehabt)
Bella
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Re: tavor

Beitrag von Bella »

vielen dank , ich fühle mich von den Ärzten richtig im stich gelassen, meine Hausärztin hätte mich finde ich über das Tavo besser aufklären sollen oder wie ich es hier gelesen habe Diazepam verschreiben sollen , sie hatte sich nicht mal richtig zeit genommen.sie sagte dieses Medikament wird ihnen mit sicherheit helfen , nehmen sie 2mg am tag , hätte ich vielleicht mit 0,5 angefangen wäre es nicht so schwer , Die Erste Psychaiterin verschrieb mir Risperdal, die zweite erzählte mir ihre Lebensgeschichte und sagte ich soll Tavor abrupt absetzen, ich hatte das gefühl das sie mich garnicht ernsgenommen hat . ... ich werde mir auf jeden fall beim Endokrinologen eine Termin machen um meine hormone zu checken, mein Gyn, wollte es nicht machen ,weil er der meinung war das viele Frauen Wochenbett depressionen haben und das es wieder weg geht . Durch das Tavor habe ich magengeschwühre bekommen, bin den ganzen tag wie benebelt und benommen, habe einen blutdruck von 90/50; habe keine kraft , depressionen , gehe wieder kaum aus dem haus raus..

Ich wünsche mir einfach wieder die alte zu sein , und auch so schnell wie möglich diesen Mist abzusetzen .,es wird ein harter weg , aber ich habe mir selbst versprochen nur stärker hier raus zu kommen , es ist schwer zur zeit optimistisch zu sein...
pajes
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Re: tavor

Beitrag von pajes »

Hi Bella
Die von dir genannten Beschwerden können auch von einem gestörten Hormonsystem ausgelöst sein, in dem genannten Forum gibt es einige Frauen, denen es so erging. Hast du darin schon mal gelesen?
Was ich feststellen konnte, ist, das ein Benzodiazepinentzug ebenfalls wieder auf die Hormone wirkt. Ich glaube es gibt kaum eine Frau, die im Benzoentzug damit keine Probleme hat, aber dagegen kann man etwas tun. Vielleicht kannst du mal Blancanieves eine pn schicken, sie kennt sich ganz gut aus mit Hormonen und weiß, worauf man beim Endokrinologen achten sollte. Gynäkologen sind meist eh nicht so geeignet, weil die sich zuwenig damit auskennen, leider.

Du kannst dich auch jetzt noch auf Diazepam umstellen lassen und den Entzug langsam durchführen.
Das beschriebene Verhalten deiner Ärzte ist hier leider nichts Neues, denke, das kennen einige.
Liebe Grüße, pajes
Seit 2009 Entzug von 2,0mg Rivotril (Clonazepam), seit dem 9.12.16 auf Null.
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19.07. auf ca. 88,5mg Opipramol
2014: 67,47 mg Opipramol, 59 mg Opipramol
5/2015 Wechsel auf flüssiges Opipramol: Insidon. Wechsel war katastrophal da offizielle Umrechnungsmenge für mich zu niedrig war - also höher dosiert auf 65mg Insidon.
2016 58,24mg Insidon
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Entzugssymtome Rivotril: Ängstlichkeit, Unruhe
Entzugssymptome Opipramol: heftige Muskelschmerzen, Übelkeit, Durchblutungsstörung, Zyklusstörung, neuralgische Schmerzen, Mundentzündungen (alles vorher nie gehabt)
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Bella
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Re: tavor

Beitrag von Bella »

Vielen lieben dank, bei einem Endokrinologen habe ich am 12.11 ein tremin auf eigene initiative, heute war ich bei einem Psychiater er sagte ich soll versuchen das tavor auf 1,0 mg zu reduzieren und hat mir Citalopram verschrieben 10mg am tag die erste woche ,,,,hat jemand erfahrungen damit ?????
pajes
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Re: tavor

Beitrag von pajes »

Hi Bella
Will dein Arzt nicht auf Diazepam umstellen? Sollst du von 2mg Tavor auf 1mg runtergehen?
Vielleicht solltest du erstmal den Endokrinologen abwarten - kannst ja ein bisschen reduzieren an Tavor, aber halt nur wenig. Über Citalopram findet sich im Forum jede Menge.
Letztlich sollen SSRI dabei helfen, den Entzug erträglicher zu machen, aber ich halt davon nichts.

Viele Grüße, pajes
Seit 2009 Entzug von 2,0mg Rivotril (Clonazepam), seit dem 9.12.16 auf Null.
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Opipramol
Mai 2011: Einschleichen von 150mg Opipramol (beruflicher Streß)
April 2012, schneller Absetzversuch auf 75mg, gescheitert.
24.4. 125 mg, Entzug: anschließend 4 Wochen erkältet
10.05. 100mg
24.05. 75mg, Entzug: 3 Wochen Zyklusstörung, massive Hassgefühle, Depression. Behandlung durch Homöopathie, abwarten
19.07. auf ca. 88,5mg Opipramol
2014: 67,47 mg Opipramol, 59 mg Opipramol
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Entzugssymptome Opipramol: heftige Muskelschmerzen, Übelkeit, Durchblutungsstörung, Zyklusstörung, neuralgische Schmerzen, Mundentzündungen (alles vorher nie gehabt)
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Bella
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Re: tavor

Beitrag von Bella »

Ja, will auch erst auf den Termin warten ,bin auch totall geschpannt und hoffe das das alles was mit den Hormonen zu tun hat . Nein , der Psychologe war der meinung das es nicht notwendig ist mich auf Diazepam einzustellen , da ich auch so von Tavor runter kommen kann , hmmm ; bin jetzt bei 1,5 mg und soll auf 1,0mg reduzieren und dann nach zwei wochen auf 0,5mg... ich werde es auch so versuchen koste es was es wolle, ....
Remigius
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Re: tavor

Beitrag von Remigius »

Hallo Bella,
was ist eigentlich mit Deinem Mann?
Hat er sich einfach so aus den Staub gemacht?
Oder kümmert er sich noch um Euch?
Ich frag deshalb, weil ich mir arge Sorgen um Deinen Sohn mache.
Er bekommt jetzt schon deine Feelings mit,und wenn Du wirklich das Tavor ausschleichen möchtest, dann brauchst Du unbedingt jemanden, der sich in dieser Zeit wenigstens mit um Deinen Sohn kümmert!

Das du vom Tavor wegwillst, und auch wegkommen musst, das ist absolut keine Frage.
aber bitte, mache keine Selbstversuche, wenigstens Deinem Sohn zuliebe.
Denn mit diesen Psychopharmaka ist absolut nicht zu spassen.

Hole dir überall dort Hilfe, wo Du diese bekommen kannst.
Gege doch zuerst einmal zu einer Beratungsstelle, und lass Dich dort darüber aufklären, wo du gefahrlos hingehen kannst, um dir Hilfe zu holen, ohne das man Dir sofort Deinen Sohn wegnimmt.
du bewegst dich gerade auf einem sehr dünnem Eis, und es ist dir und vor allem auch Deinem Sohn nicht damit geholfen, wenn man diesen einfach in eine Pflegefamilie steckt..

Ich wünsch dir vom ganzen Herzen, das Du die Kraft aufbringst, und es packst, das Du trotz dem Redzuieren für Deinen Sohn dasein kannst.

Gruss
Remi :sports:
Ich war von 1974 bis 1989 15 Jahre Heroinabhängig, und bin 14 Jahre danach wegen privaten Problemen ( Krebserkrankung und plötzlicher Tod von meinem Vater ,bin Einzelkind, und musste danach für meine Mutter dasein), auf Oxas gekommen. Durch eine schwere Gehirnerkrankung meiner Frau und der Epilepsie meiner jüngsten Tochter habe ich mich in 3 Jahren von 50mg Oxazepam, auf 150 -250mg Oxazepam gesteigert !
3 Ausschleichversuche nach einem Plan des ADFD sind wegen dem nichtvertagen von Diazepam in hohen Dosierungen2004, 2005 und 2007 , und dem viel zu schnellem Reduzieren nach jeweils einem 1/2 bis 3/4 Jahr gescheitert.
körperliche stationäre Entgiftung vom Oxazepam vom 14.01- 11.02. 2008 im ZPE Emmendingen, wo man mir aber 40 mg. Paroxat "aufgezwungen" hatte! ( hätte ich dieses Paroxat nicht genommen, hätte man mich sofort entlassen!!!)

ab 17.01.2008 40mg Paroxat ( ohne einschleichen)

am 12.02.2008 nach der Entlassung aus der Entgiftung sofort auf 20mg reduziert!
im Juni 2008 während dem Benzoentzug auf 15mg reduziert
im August 2008 auf 10mg reduziert
am 15.12. 2008 auf 5mg reduziert
am 25.12. wieder auf 10mg gesteigert
am 10.01.09 auf 7,5mg reduziert
am 15.02 auf 5mg reduziert
am 15.03 auf 2,5mg reduziert
seit dem 08.05.2009 auf 0!!!!

heute(07.05.2014) bin ich 5 Jahre vom Paroxat weg!


Seit 25. Januar 2014 habe ich 6 Jahre ohne Benzos hinter mir!!!

heute traue ich mich zu sagen, das ich endlich sicher bin, das ich keine Benzos mehr nehmen werde!
denn ich hab die Gehirn-OP meiner Tochter im July 2011 ohne Hilfsmittel durchstanden!
bin heute (01.06. 2014) 6 Jahre clean, was den Benzoentzug anbelangt!
Gesperrt