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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Hoffnung auf Citalopram

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Ivan
Beiträge: 5
Registriert: 30.12.2003 14:08

Hoffnung auf Citalopram

Beitrag von Ivan »

Hallo Freunde,

es hat sich also nochmals bestätigt, dass ich mit einer „lebendigen Gemeinde“ zu tun habe-
besten Dank für eure Aktivitäten. Ich habe das Gefühl Ansätze einer Besserung zu spüren,
sehe jetzt die Dinge nicht allzu verbissen, obwohl ich mir immer noch nicht alles traue.

Stipe

Was hat sich genau bei dir verändert, hattest Du zufällig auch Angstanfälle, die jetzt nicht mehr da sind, wie sieht es mit Gefühlen aus, und mit Denkfähigkeit und Gedächnis?

Matthias

Etwas ähnliches hat mir mein früherer Arzt gesagt, es klingt aber sehr logisch, danke!

Liebe Astrid

Wie schön, dass unsere durch Orkane und tosende Stürme gezeichnete Schiffe mal in diesem rauen, riesigen Ozean ihre Wege kreuzten. Gewiss steuert jeder sein Schiff zu einer Welt, die seiner Vorstellungen am besten entspricht, einige mit einem Kompass andere ohne, aber das tollste ist, dass die Welt einmalig ist, mit gleichen uralten Naturgesetzen- überall, und jeder von uns ist zum Anpassen verurteilt. Und so stellt sich die Frage, ob diese gefährliche, mühsame Odyssee, die jeder von uns führt, nicht eher von uns selbst gewollte Flucht aus dieser zwar harter, aber sicher auch schöner Welt ist?

Kannst Du mehr von Dir erzählen? Würde gern deine Geschichte erfahren.

Verzeiht bitte meine zahlreiche Grammatikfehler, Deutsch ist leider nicht meine Muttersprache.
Stipe

Beitrag von Stipe »

Hi Ivan,

Hmm... ich hatte nicht wirklich Angstanfälle... hatte nur begleitende Störungen zu den Depressionen, die bei mir das Hautproblem sind/waren. Hatte z.b. abends ziemliche Angst im Dunkeln, konnte nicht wirklich entspannt einschlafen. Das ist nun weg. Ich hatte auch Zwangsstörungen, die nun etwas weniger geworden sind...
Denkfähigkeit ist nicht unbedingt anders geworden... Gedächtnis auch nich...
Das wichtigste ist einfach, dass ich nun mehr Antrieb habe und nicht mehr in Traurigkeit rumlaufe. Ich kann lachen, Menschen grüßen, quatschen, traue mich in der sozialen Ebene viel mehr...
Sowas halt.
Aber ich muss dazu sagen, dass die Psychotherapie sicher auch einen Teil dazu beigetragen hat. Außerdem Freunde und eigenes überwinden seiner selbst.
Deshalb kann man nicht sagen, dass bei dir das alles so eintreten wird. Das musst du schauen. Ich würde dir das Medi jedoch empfehlen, da es helfen kann.

Alles Gute.
Astrid
Beiträge: 313
Registriert: 26.11.2003 18:02
Danksagung erhalten: 1 Mal

Beitrag von Astrid »

Hallo Ivan,

deine Grammatik ist doch völlig in Ordnung.

Mehr von mir kannst du in meinem Erfahrungsbericht lesen.
http://www.antidepressiva-forum.de/user ... Astrid.htm
... übrigens findest du auch dort Fehler in der Rechtschreibung - was soll´s.

Viele Grüße
von
Astrid
Gesperrt