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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Von Moclobemid auf Paroxetin

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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Erdenbuerger
Beiträge: 2
Registriert: 10.01.2006 13:03

Von Moclobemid auf Paroxetin

Beitrag von Erdenbuerger »

Hallo,
eine Freundnin von mir war heute beim Neurologen und wollte eigentlich Ihre Medikation ausschleichen, bzw. zusammen mit dem Arzt absetzen, da sie Ihr nicht helfen. Sie nimmt seit August 2004 2x300mg Moclobemid täglich und dazu 1 Tablette Risperdal zum Abend. Das Moclo soll nun abgesetzt werden und in fliessendem Übergang zu Parotexin wechseln. Kann es da zu Problemen kommen (Absetzerscheinungen von Moclo??)?

Die weitere Frage ist, wie hier Eure Erfahrungen beim Absetzen von Moclo und Parotexin sind?!

Letztendlich will sie aber von den Tabletten runter, findet im Umkreis aber keinen Arzt, der mit ihr absetzen würde. Kann vielleicht auch da einer weiterhelfen (Raum MK/Ruhrgebiet).

Vielen lieben Dank schonmal jetzt für die Antworten,
LG, Erdenbuerger
mücke
Beiträge: 2922
Registriert: 30.12.2004 09:24
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Re: Von Moclobemid auf Paroxetin

Beitrag von mücke »

Erdenbuerger hat geschrieben:Sie nimmt seit August 2004 2x300mg Moclobemid täglich und dazu 1 Tablette Risperdal zum Abend. Das Moclo soll nun abgesetzt werden und in fliessendem Übergang zu Parotexin wechseln. Kann es da zu Problemen kommen (Absetzerscheinungen von Moclo??)?
Hallo

Ich kann nur wenig konstruktives beitragen. Eines weiß ich aber. MAO-Hemmer dürfen nicht zusammen mit einem SSRI genommen werden. Es sollte hier mindestens eine Pause von 2 Wochen eingehalten werden.

Zum Nachlesen: http://www.psychiatrie-aktuell.de/bgdis ... moclobemid
und/oder http://www.psychiatrie-aktuell.de/bgdis ... _paroxetin
Die weitere Frage ist, wie hier Eure Erfahrungen beim Absetzen von Moclo und Parotexin sind?!
Paroxetin ist ein SSRI u. was Nebenwirkungen, als auch Absetzbeschwerden betrifft nicht ohne. Wenn du über "suchen" gehst wirst du viele Erfahrungsberichte lesen.

Gruss Annette
Erdenbuerger
Beiträge: 2
Registriert: 10.01.2006 13:03

Vielen Dank, aber...

Beitrag von Erdenbuerger »

...das ist ja unverantwortlich von dem Neurologen, sie direkt auf Paroxetin zu setzen. Was hat es denn, falls das jemand weiss, für Folgen, falls sie wirklich so vorgehen würde, wie Ihr Arzt sagt...sprich das Moclobemid sofort durch Paroxetin zu tauschen?

Da sie drüber nachdenkt, gar nichts mehr zu nehmen, würde ich mich freuen, wenn jemand über Absetzerscheinungen von Moclobemid Bescheid weiss.

Lg, Erdenbuerger

PS: Würd mich immer noch über Adressen, Anlaufstellen bei solch einem Problem freuen ;-) Danke...
amanda

Beitrag von amanda »

Im schlimmsten Fall kann es zu einem Seretoninsyndrom kommen wenn man Maohemmer mit SSRI kombiniert oder der Abstand zwischen den Medikamenten nicht groß genug ist. Das muß nicht sein....kann aber sein. Wende dich mal an einen fähigen Apotheker der wird dir ähnliches sagen.

Welche Diagnose hat denn deine Freundin?
Nicht alle seelischen Erkrankungen müssen mit Psychopharmaka behandelt werden.
Lies dir mal die Beiträge über Paroxetin im Forum durch.

Gruß AMANDA
Gesperrt