Hallo Leute,
seit ca. 4 Wochen geht es mir extrem schlecht. Habe Tage, wo ich so matt bin, dass ich kaum Kraft habe zur Toilette zu kommen.
War heute beim Therapeuten, hab ihm alles erzählt vom Herzrasen, Zittern, Übelkeit...... Was meint ihr was der zu mir gesagt hat?
Das ist ganz logisch, dieses Herzrasen - mein Körper ist keine Bewegung mehr gewohnt!!! - Sport oder sportliche Betätigung wäre daher sehr gut.
Ja, verdammt nochmal wo bin ich denn?? - Quäl mich Tag für Tag durch diese Welt, was mich eben enorm viel Kraft kostet und der meint tatsächlich mit ein bischen rumhüpfen gehts mir besser.
Wenn ich z. B. mit meinem Mann spazieren gehe, so ca. 15-30 Min. bin ich nachher kaputter als vorher. Also was soll das ganze.
Langsam komm ich mir echt verarscht vor!!!
Grüße - Heidi -
Verarscht
-
Oliver
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Hallo Heidi.
Sind die körperlichen Ursachen jetzt alle ausgeschlossen, bei Dir?
Wenn ja würde ich schon sagen, daß es Sinn machen würde, wenn Du versuchen würdest Deine körperliche Fitness langsam wieder aufzubauen mit der richtigen Ernährung und von Spaziergängen die immer länger werden bis zu leichtem Dauerlauf. Das ist ein langer Weg und aus der Ferne rät sich das leicht, aber vielleicht ist es einen Versuch wert und gibt dir auch eine langfristige Perspektive - etwas worauf Du Dich konzentrieren kannst.
Ein Freund von mir ist auch mit CFS diagnostiziert, ihm geht es wesentlich besser seitdem er regelmässig Dauerlauf macht ... Du kannst Dich da ja ganz langsam rantasten.
Ich habe mich für den Halbmarathon in Freiburg am 28. März angemeldet und will da mitlaufen, ich bin zwar noch nicht soooo fit, aber so habe ich etwas worauf ich hinarbeiten kann und worauf ich mich freue ... bei mir ist das Frühjahr die kritische Zeit und deshalb ist es für mich umso wichtiger bis dahin körperlich auf der Höhe zu sein und diesmal hoffentlich nicht wieder im schwarzen Loch zu verschwinden.
Ich hoffe Du fühlst dich jetzt nicht auch von mir verarscht ... ich weiss ja wirklich nicht in was für einem Zustand Du bist - ich schreibe nur wie ich es sehe.
Oliver
Sind die körperlichen Ursachen jetzt alle ausgeschlossen, bei Dir?
Wenn ja würde ich schon sagen, daß es Sinn machen würde, wenn Du versuchen würdest Deine körperliche Fitness langsam wieder aufzubauen mit der richtigen Ernährung und von Spaziergängen die immer länger werden bis zu leichtem Dauerlauf. Das ist ein langer Weg und aus der Ferne rät sich das leicht, aber vielleicht ist es einen Versuch wert und gibt dir auch eine langfristige Perspektive - etwas worauf Du Dich konzentrieren kannst.
Ein Freund von mir ist auch mit CFS diagnostiziert, ihm geht es wesentlich besser seitdem er regelmässig Dauerlauf macht ... Du kannst Dich da ja ganz langsam rantasten.
Ich habe mich für den Halbmarathon in Freiburg am 28. März angemeldet und will da mitlaufen, ich bin zwar noch nicht soooo fit, aber so habe ich etwas worauf ich hinarbeiten kann und worauf ich mich freue ... bei mir ist das Frühjahr die kritische Zeit und deshalb ist es für mich umso wichtiger bis dahin körperlich auf der Höhe zu sein und diesmal hoffentlich nicht wieder im schwarzen Loch zu verschwinden.
Ich hoffe Du fühlst dich jetzt nicht auch von mir verarscht ... ich weiss ja wirklich nicht in was für einem Zustand Du bist - ich schreibe nur wie ich es sehe.
Oliver
Hallo!
Ich möchte dazu sagen, ich kenne Heidi persönlich und kenne
ihren Zustand.
Mir geht es mit der Erschöpfung sehr ähnlich wie Heidi.
Alles ist nur eine einzige Qual, die kleinste Anstrengung ist pure Folter.
Ich quäle mich maßlos, um die allerwichtigsten Dinge erledigen zu können(müssen).
Die Ärtze reden sich da super leicht, die haben wirklich keine Ahnung, wie sehr man sich quält >'ohne große körperliche Betätigung' - geschweige denn mit.
Es ist unmöglich und und undenkbar, sich in einer solchen Situation körperlich zu belasten.
Das geht nun wirklich gar nicht
Da hilft auch kein Überwinden!
Das wäre das gleiche, als wenn man jemanden, der gerade aus einer Vollnarkose aufwacht, dazu bringen möchte, zehn Kniebeugen zu machen.
LG
Andrea
Ich möchte dazu sagen, ich kenne Heidi persönlich und kenne
ihren Zustand.
Mir geht es mit der Erschöpfung sehr ähnlich wie Heidi.
Alles ist nur eine einzige Qual, die kleinste Anstrengung ist pure Folter.
Ich quäle mich maßlos, um die allerwichtigsten Dinge erledigen zu können(müssen).
Die Ärtze reden sich da super leicht, die haben wirklich keine Ahnung, wie sehr man sich quält >'ohne große körperliche Betätigung' - geschweige denn mit.
Es ist unmöglich und und undenkbar, sich in einer solchen Situation körperlich zu belasten.
Das geht nun wirklich gar nicht
Da hilft auch kein Überwinden!
Das wäre das gleiche, als wenn man jemanden, der gerade aus einer Vollnarkose aufwacht, dazu bringen möchte, zehn Kniebeugen zu machen.
LG
Andrea
Zuletzt geändert von Venustus am 11.12.2003 13:43, insgesamt 1-mal geändert.