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Studie zum Absetzen/ Ärzteblatt

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
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Stud_psych
Beiträge: 121
Registriert: Donnerstag, 18.05.17, 16:32

Studie zum Absetzen/ Ärzteblatt

Beitrag von Stud_psych » Donnerstag, 23.05.19, 10:51

Hey ihr Lieben,

ich habe einen Studie über das Absetzen gefunden. Der ist von Mai diesen Jahres. Ich kenne ihn aus dem Forum noch nicht, aber vielleicht habe ich ihn auch nicht gefunden.
Da der Artikel auf deutsch ist und viele Abbildungen enthält, stelle ich den link hier rein.

Interessant fande ich es das bei schweren Verläufen auf extrapyramidale Störungen hingewiesen wurde und auf die Spezifität von Stromschlägen

https://www.aerzteblatt.de/archiv/20728 ... depressiva

VG
Sommer 2012 20mg Citalopram
Herbst 2012 wechsel auf Escitalopram
Winter 2012 wechsel auf Duloxetin 60mg
2015 wechsel auf Venlafaxin 75mg, später aufdosiert auf 150 mg
Februar 2017 150 mg Venlafaxin
Bis Ende März auf 110mg runter
Bis April runter auf 75 mg

Mai- September jede 6-8 Wochen um 3-4 mg reduziert.
Oktober pause
Anfang November auf 42 mg (um 3 mg reduziert).
01.01 Reduzierung auf 39 mg
01.4 reduziert auf 36 mg
22.5 reduziert auf 27 (ausversehen)
23.5 aufdosiert auf 33 mg (122 Kügelchen)
28.11 reduziert auf 119
17.01 reduzierung auf 116
04.03 Reduzierung auf 110

svenja2014
Beiträge: 179
Registriert: Sonntag, 03.03.19, 9:36
Wohnort: Österreich

Re: Studie zum Absetzen/ Ärzteblatt

Beitrag von svenja2014 » Donnerstag, 30.05.19, 22:31

Vielen Dank!
Endlich mehr Informationen, es bewegt sich doch was...
LG Svnja
Seit ca2005 Antidepressiva, zuerst Sertralin, dann Venlafaxin150 mg + Trittico 150 mg wegen Panikattacken und Depression
Trittico reduziert auf 50 mg wegen völlig blockiertem Gehirn am Vormittag
2011 Scheidung Psychische Rehabilitation 6 Wochen , entlassen Venlafaxin150 mg, Trittico 100 mg, Seroquel 25 mg
ca.2014 Seroquel abgesetzt, ohne Ausschleichen, Panikattacken Angstzustände VerzweiflungWeinen
Trittico aufdosiert auf 100 mg, daraufhin verschwinden Absetzerscheinungen in kurzer Zeit
2015 -2017 Trittico ausgeschlichen ( langsam, genau weiß ich es nicht mehr), nehme Same und Gaba als NEM, das hilft mir
seit 2018 NUR noch Venlafaxin 150 mg, fühle mich meistens antriebslos, depressiv, habe Angst in der Arbeit nicht mehr zu funktionieren, gefühlsarm, fühle mich wie von mir abgeschnitten,
Ab 2018 langsame Reduzierung in ca. 10 Prozent Schritten, bis Herbst 75mg +27;5mg seit Herbst Reduktionspause
Seit 5.3.2019 Versuch weiter zu reduzieren momentan also 75mg plus ca.20 mg
Schwitzen, Kopfweh, Blutdruckprobleme( zu hoch),mulmiges Gefühl( Kloß im Hals) innere Anspannung,Herzklopfen, Depression,bin zuviel alleine
Bin seit2005 in Gesprächstherapie 1 mal im Monat
seit 15.4. -4 mg= 91,5 mg
totale Reizbarkeit, frühes Aufwachen Schwindel, Übelkeit, Durcheinander im Gehirn....kann keinen klaren Gedanken fassen, Zwangsgedanken nach 1 bis 2 Wochen besser...
Seit 1.11.19 minus 8 mg = 83 mg Venlafaxin

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