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Erfahrung mit Myo-Inositol im Entzug

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
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Lahmeschnecke
Beiträge: 119
Registriert: Sonntag, 09.07.17, 14:40

Erfahrung mit Myo-Inositol im Entzug

Beitrag von Lahmeschnecke » Sonntag, 03.06.18, 13:42

Ihr Lieben,

ich bin seit fast einem Jahr auf 0. Viele Nahrungsergänzungsmittel Verträge ich noch nicht. Ich habe allerdings eine Insulinresistenz und mir wurde Myo-Inositol empfohlen. Jetzt hab ich gelesen das hebt den Serotonin Spiegel und soll auch bei Ängsten helfen. An sich wäre das ja gut aber wie verträgt sich das mit dem Entzug?

Ich würde mich freuen wenn es vielleicht jemand weiß. Danke!

Liebe Grüße Lahmeschnecke
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Sadengel89
Beiträge: 43
Registriert: Sonntag, 14.05.17, 14:17

Re: Erfahrung mit Myo-Inositol im Entzug

Beitrag von Sadengel89 » Sonntag, 24.06.18, 15:17

Hallo lahmeschnecke

Ich nehme inositol zwar aufgrund wegen was anderen. Kann nicht negatives sagen. Insulin Spiegel stabiler, psychisch stabil :)

Lg
Sadengel89
Beginn Psychopharmaka ca. 2008 Diagnose borderline
2010 Quetiapin (Seroquel) einschleichen von 25 mg auf 450 mg davon 150 mg retard
2011 kam noch valdoxan 25 mg dazu
2012 valdoxan komplett abgesetzt
Seroquel Prolong 150 mg abgesetzt
Normales Quetiapin von 300 mg auf 100 mg
2014 Quetiapin auf 75 mg reduziert
2015 auf 50 mg reduziert.
Seit 19.7. 17 auf 37,5 reduziert Symptome sind da
21.7.17 hoch auf 40 mg Symptome waren zu stark
29.09. 17 31,25 mg
24.11.17 25 mg quetiapin
09.02.18 20 mg quetiapin
22.03.18 17 mg quetiapin
21.04.18 13 mg quetiapin (Symptome :Unruhe, Kopfschmerzen, Herzklopfen, müde)
18.05.18 11 mg quetiapin
22.06.18 8 mg quetiapin
01.08.18 6 mg quetiapin
26.10.18 4,5 mg quetiapin

Metoprolol 23,75 mg (Betablocker)
Morgens 1/2 abends 1
11.5: morgens 1/2, abends 1/2
02.6: morgens 1/4, abends 1/4

Nahrungserganzungsmittel: vitamin d, k2, b Vitamine, Magnesium, msm, Alpha liponsäure, Zeolith, omega 3,q10, kelp, inositol, maca, mönchspfeffer, mariendistel, glycin

Diagnosen: ptbs, Stäbchen - zapfen distrophie, Lipödem, insulinresistenz, pcos

Katharina
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Registriert: Samstag, 28.08.04, 22:24

Re: Erfahrung mit Myo-Inositol im Entzug

Beitrag von Katharina » Sonntag, 24.06.18, 16:59

Hallo,

Ich muss Basal Insulin spritzen.
Diabetes Typ 1.
Zum Glück nur 5 Einheiten.

Woher kommen Eure Insulin Werte ?

Danke,
Katharina
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Lahmeschnecke
Beiträge: 119
Registriert: Sonntag, 09.07.17, 14:40

Re: Erfahrung mit Myo-Inositol im Entzug

Beitrag von Lahmeschnecke » Freitag, 29.06.18, 14:10

Nachdem ich es jetzt zwei Mal getestet habe, kann ich sagen ich vertrage es leider nicht. Es verstärkt noch meine Symptome der Unterzuckerung (die aber kein Unterzucker sind)

Schade...
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Katharina
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Re: Erfahrung mit Myo-Inositol im Entzug

Beitrag von Katharina » Samstag, 30.06.18, 13:06

Liebe Sadengel!

Womit misst Du den Insulin Spiegel ?
Wie lautet Dein Langwertzeit Insulin Wert ?
Danke,

Schönes Wochende,
Katharina
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Unchained
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Wohnort: München

Re: Erfahrung mit Myo-Inositol im Entzug

Beitrag von Unchained » Sonntag, 08.07.18, 14:05

Hallo,

Gibt es hier noch mehr Leute die Myo-Inositol probieren? wäre interessant. Infos sind ja noch recht dürftig.

Inositol probiere ich auch gerade wegen PCOS.(seit 4 Tagen) Eigentlich hab ich weder Insulinresistenz, noch hormonelle oder Schilddrüsen Ursachen, noch habe ich extremes Übergewicht, oder irgendwas anderes, dass erklären könnte woher es kommt. Einziger Tatverdächtiger bleibt also das Quetiapin.
Inositol wurde mir vom Arzt empfohlen. Überwacht wird es auch nicht, hab ja kein Diabetes.

Das Zittern und stärker auf Zucker reagieren ist mir auch schon aufgefallen. Das ist ja aber eigentlich genau das was Inositol tun soll.
Es kurbelt den Stoffwechsel an und sensiviert die Insulinempfindlichkeit. Insulinresistenz ist ja Prädiabetes.
Bin kein Diabetes Experte und weiß auch nicht genau wie das den Insulinspiegel stabiler halten soll, aber Ernährung muss natürlich auch ein bischen mit angepasst werden.

Bin ebenfalls gerade beim Medis Ausschleichen und bilde mir auch ein dass das Insoitol die Stimmung etwas aufhellt, allerdings hatte ich gerade eine Minierhöhung vom Quetiapin, deshalb kann ich es noch nicht genau sagen. Von den anderen Wirkungen wie bessere Haut, Gewichtsabnahme, oder kürzere Zyklen merk ich natürlich noch nix nach so kurzer Zeit. Außer dass ich mehr Hunger hab, glaub ich :D
In offizieller psychiatrischer Behandlung seit meinem 11. Lebensjahr. Ca 1992 wegs emotionaler Störung.
1999 Ausbruch der Psychose. Seit 2001 in medikamentöser Behandlung und seitdem auch nicht mehr akut psychotisch.
Letzter stationärer Aufenthalt 2006. Seitdem psychisch stabil mit durchgehender ambulanter Behandlung bei Ärztin und Gesprächstherapeutin
Quetiapin seit 2002 in verschiedenen Dosierungen. Höchst 600mg- Niedrigst 100mg.
Erhaltungsdosis normalerweise 300mg

Grobe Absetzübersicht ohne alle Schwankungen:
2014: 100mg Sertralin ganz ausgeschlichen (Nach etwa 6 Jahren regelmäßiger Einnahme)
2016: 300mg Quetiapin runter auf 250mg
2017: 250mg Quetiapin auf 175mg
2018: 175mg auf aktuell 100mg

Reduktion in den letzten Monaten:
28.02.18 175 mg runter auf 150mg
07.03.18 150mg runter auf 125mg
14.03.18 125mg runter auf 100mg
25.06.18 100mg rauf auf 112,5mg
Seit 05.07.18 2x2g Myo-Inositol im Versuch

aktuelle Medikation: 112,5 mg Quetiapin und 2x2g Myo-Inositol
Bin in Kinderwunschbehandlung

durchprobierte Psychopharmaka(Liste nicht vollständig, waren einfach zuviele)
Valdoxan, Cipramil, Venlafaxin, verschieden Stimmungsausgleicher bzw. Antiepileptika, diverse Tropfen gegen majordepressionen und Tropfen bei generalisierter Angststörung, Zoloft, diverse Hochpotente Neuroleptika als auch mittelstarke und leichte Neuroleptika, Abilify, Perazin, Amisulprid, Zyprexa, Risperdal, Zeldox

plus Bedarfsmedikationen
Tavor, Taxilan, nochwas mit T, andere Benzos
Benötige schon viele Jahre keine Bedarfsmedikation mehr. Zuletzt 2008 etwa.

Nachtwind
Beiträge: 11
Registriert: Mittwoch, 21.03.18, 16:53

Re: Erfahrung mit Myo-Inositol im Entzug

Beitrag von Nachtwind » Dienstag, 31.07.18, 12:44

Ich nehme auch Inositol, hauptsächlich wegen meinem PCOS und starken PMS-Symptomen.
Aber es soll ja auch praktischerweise die Stimmung heben, steht zumindest bei Bulk Powders.
Einen gravierenden Effekt kann ich aber noch nicht feststellen.
Nehme es aber auch zu unregelmäßig.
Diagnosen: selbstunsichere-vermeidende Persönlichkeitsstörung, soziale Ängste, wahnhaftes Denken, depressive Episoden, Zwangsstörung
2007: erster Klinikaufenthalt mit Paroxetin-Behandlung(60mg), Ende 2007 wieder abgesetzt, Schwindelattacken, aber überlebt ^^
2008: Klinikaufenthalt, erneut Paroxetin genommen, 2009 abgesetzt.
2012: Klinik, Paroxetin 40 mg, September 2012 abgesetzt->2-3 Tage heftige Schwindelattacken, dann wieder alles ok.
Seit Anfang 2013: 20 mg Paroxetin täglich
Erster Ausschleichversuch: 25.01.2018, von 20 mg auf 15mg(Tablette durchgebrochen)-28.01.2018.->Angst-/Panikgefühle, Derealisation
29.01.2018: kurzer Versuch auf 10 mg zu kommen, dann wieder auf 15mg wegen Schwindel, Schweißausbrüchen, Frieren, Übelkeit usw.
20.02.2018: erneuter Versuch mit 10 mg->Reizbarkeit, Kopfschmerzen, ansonsten keine nennenswerten Symptome(nächtliches Schwitzen schiebe ich auf meine Schilddrüsenerkrankung bzw. schlechte Einstellung)
14.03.2018-20.03.2018: 1. Absetzversuch mit 0mg Paroxetin->Panikattacken, keine Luft zu bekommen, starkes Frieren, nächtliches Schwitzen, Schwindelattacken, Herzstolpern, Angstgefühle, Heulkrämpfe(schwere depressive Stimmung), Magen-Darm-Probleme, surreal-Gefühl.
Am 20.03.2018 wegen Schwere der Symptome wieder 10 mg eingenommen.
20.03.2018-heute(31.03.2018):10 mg, immer wieder Herzstolpern, starkes Frieren, Erschöpfung, Vergesslichkeit, daher:
31.03.2018: zusätzlich zu den morgendlichen 10mg (Tablette) noch 5 mg Tropfen genommen, welche mir die Psychiaterin verschrieb.
Daraufhin bei gleichbleibender Dosis immer wieder Herzrhytmusstörungen.
30.03.18-16.04.2018: 14 mg, danach erhöht auf 15 mg wegen Panikattacken.
16.04.18-04.05.18: 15 mg danach langsam runterdosiert auf 10 mg, da nur leichte Beschwerden auftraten, erst wieder weiter runterdosiert als ich stabil war
24.05.18-14.06.18: 10 mg-> zeitweise depressive Stimmung, Frieren, Vergesslichkeit, Herzrhytmusstörungen, wurde mit zunehmender Zeit aber besser
seit 14.06.2018: 9 mg (in Tropfenform)-> starkes Benommenheitsgefühl, grippeähnliche Symptome, Schweißausbrüche, extreme Müdigkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Druck im Kopf-Stirn-Bereich, Vergesslichkeit
seit 22.06.2018: mithilfe der Wasserlösemethode auf 9,5 mg
22.06.2018-23.07.2018: immer wieder ein wenig höher dosiert(bis 9,9 mg), doch mir ging es immer noch schlecht(starkes Benommenheitsgefühl, ständig das Gefühl neben sich zu stehen, depressive Verstimmungen, Kopfdruck usw.).
Rat aus FB-Gruppe bekommen: evtl. liegt es an der Umstellung von Tabletten auf Tropfen.
Möglicherweise ist 1 Tropfen nicht genau 1 mg(?).
Unter 10 mg Paroxetin in Tablettenform ging es mir vergleichsweise gut. Daher->
23.07.2018- Ende August: 10 mg Paroxetin (Tropfen) ab und an Panikattacken(keine Luft bekommen), ab und zu grippeähnliche Symptome (Halsschmerzen)
Ende August-20.09.2018: 9,9 mg -> (im Wechsel) grippeähnliche Symptome/Nase verstopft, Atemnot/Panikattacken, starke Erschöpfung/Müdigkeit, zwischendurch aber auch gute, beschwerdefreie Phasen
27.09.2018-aktuell: habe von den 20 ml (=1 Tropfen) nur noch 1 ml statt wie sonst 2 ml weggenommen(keine Ahnung wieviel mg das nun sind), dann endlich mal wieder ein paar Tage "normal" gefühlt

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