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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Depressionen beim Absetzen

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
ina
Beiträge: 47
Registriert: 29.10.2003 18:45

Depressionen beim Absetzen

Beitrag von ina »

Hallo zusammen,

es geht wohl vielen so wie mir. Wenn man Depressionen vom Absetzen bei SSRI bekommt, sei es auch die Ursprungerkrankung, wie soll man dann jemals von den Medikamenten loskommen.
Wer weiß einen Rat? :(
Ich bin beim Absetzen im Krankenhaus gelandet, weil einfach gar nichts mehr ging. Das ist doch ein Teufelkreislauf, was kann uns überhaupt helfen????????? :evil:

Viele Grüße
20mg Paroxat 05/1999
Reduz. 09/ 2003 von 20mg auf 15mg
10/2003 auf 17 mg erhöht
Nach 4 W. wieder 15 mg
für 4 W. bei 15mg belassen
dann auf 13mg für 4 W.
jetzt auf 10 mg 4 W.
Reduzierung mit Suspension ab 7 mg
erneute Depressionen
Oliver
Gründer
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Zu schnell?

Beitrag von Oliver »

Hallo Ina.

Du gehörst definitiv zu den Menschen die besonders langsam und vorsichtig absetzen müssen. Auch hast Du Paroxetin sehr lange eingenommen, also solltest Du Dir viel Zeit lassen und auch während des Absetzens unterstützende Maßnahmen für dich finden (Homöopathie, Akupunktur, Ernährung, Sport, keine Drogen, zu viel Aufregung vermeiden - was immer Dir hilft).
Erzähle doch bitte mal ein bisschen genauer, wie schnell Du abgesetzt hast und wann Du genau mit welchen Symptomen ins Krankenhaus gekommen bist. Der 4 Wochen Rhythmus ist wahrscheinlich einfach immer noch zu schnell. Was hat man dort mit Dir gemacht? Hast Du den Ärzten das Infopaket gezeigt und ihnen erzählt, dass Du versuchst Paroxetin abzusetzen? Es ist mittlerweile offiziell anerkannt, dass Paeroxetin schwere Absetzsymptome hervorrufen kann (siehe offizielle Warnungen).

Alles Gute
Oliver
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss :)

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Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
ina
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Rezidívierende Depression

Beitrag von ina »

Hallo Oliver,

die Neurologen und Psychiater sagten, dass SSRI nicht abhängig machen.
Die Unterlagen hatte ich übrigens kopiert, worauf die Äußerung kam:
"Das haben wir schließlich studiert."
Sonst wurde alles abgewiesen, auch das problematische Absetzen, einfach zum heulen. :cry:
Ich bekam Zoloft, musste es absetzen nach meinem Klinikaufenthalt, weil mein Gesicht anschwoll und ich nur geringe antidepressive Wirkung spürte nach immerhin 4 Monaten, also wieder alles von vorne.
Jetzt bekomme ich Insidon seit 2 Wochen, leider geht es mir noch sehr schlecht. Muss ich jetzt zu Paroxat zurück, wenn die anderen Antidepressiva nicht wirken???? Das wäre eine bittere Erfahrung. :evil:
Weißt Du einen Rat?

Vielen Dank und liebe Grüße
20mg Paroxat 05/1999
Reduz. 09/ 2003 von 20mg auf 15mg
10/2003 auf 17 mg erhöht
Nach 4 W. wieder 15 mg
für 4 W. bei 15mg belassen
dann auf 13mg für 4 W.
jetzt auf 10 mg 4 W.
Reduzierung mit Suspension ab 7 mg
erneute Depressionen
Oliver
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Schwer zu sagen

Beitrag von Oliver »

Hallo Ina.

Insidon wird gegen die Absetzsymptome von Paroxetin nicht helfen. Wenn Du wieder Paroxetin nehmen würdest, könntest Du schnell herausfinden, ob es Absetzsymptome sind - die Symptome verschwinden dann innerhalb weniger Tage. Es ist schwer etwas konkretes zu raten, weil man ja nicht vorhersagen kann wie lange Du diese Symptome haben wirst, wenn Du nicht wieder anfängst Paroxetin zu nehmen.

Was die Ärzte angeht: die scheinen zu Vergessen, dass sie sich auf dem neuesten Stand halten müssen. In den neuen Lehrbüchern steht zumindest mittlerweile drin, dass Paroxetin Entzugserscheinungen verursacht.

Alles Gute
Oliver
Gesperrt