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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Absetzprobleme mit Trevilor retard

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Biny
Beiträge: 4
Registriert: 31.01.2005 17:09

Absetzprobleme mit Trevilor retard

Beitrag von Biny »

Hallo Zusammen!
Bin die neue im Verein, aber offen für alles!
Ich war sehr froh herauszufinden, das ich nicht alleine mit meinen Problemen bin.
Die Symptome kommen plötzlich und Panikartig über mich. Fange dann an zu zittern, heulen und was weiß ich.
Irgendjemand da der damit Erfahrung hat?
Freue mich über jeden Zuspruch!
Lg
Biny
Nervenzusammenbruch nach Verlusst des Partners (lebt leider noch)
Medikation und Behandlung.
Eine Woche 4x tägl. 1mg Tavor, ca. 2Wochen ausschleichen (stat. Aufenthalt Psychiatrie, 4 Wochen)
Entlassen: September 2004 mit 300mg Trevilor retard
Ab Okt. Panikanfälle, erhöht auf 375mg.
Seit Mitte Dez. reduziert auf 300mg, Ende Jan. auf 225mg
Britta
Beiträge: 86
Registriert: 09.12.2004 10:39
Wohnort: Nordhessen

Beitrag von Britta »

Huhu Biny,

wir haben uns ja bereits kennengelernt.

Britta
Leide seit ca. 8 Jahren an schlimmer innerer Unruhe und diffusen Ängsten. Diagnose: gen. Angststörung mit Depression
Therapien
12 Wochen psychosomatische Klinik, 3 1/2 Wochen Reha, seit 2 Jahren Verhaltenstherapie, regelmäßige Arztbesuche bei meiner Ärztin in unserer psychatrischen Klinik, regelmäßig Angstgruppe
Medikation
bereits erfolglos ausprobiert: Bespar, Saroten, Dipiperon, Atosil (reagier ich paradox drauf), Stangyl und div. andere Medis
-seit 2002 Zoloft 50mg/seit 08.12.04 Zoloft 25mg morgens/seit 02/2005 Zoloft, ca. 10mg morgens/seit 18.05.05 kein Zoloft mehr - Tavor bei Bedarf
-seit 08.02.05 Insidon Tropfen (ca. 45-50 Tropfen auf 3x täglich verteilt, davon die größte Menge abends)
-März 05 bis Juli 05 Akupunktur - ohne großen Durchbruch
-seit Juni 05 1xtgl. 12mg Perazin (mehr vertrag ich nicht)
-ab August 05 "Jarsin" Johanniskraut-Präparat
Oliver
Gründer
Beiträge: 11072
Registriert: 10.10.2003 23:58
Hat sich bedankt: 713 Mal
Danksagung erhalten: 420 Mal

Beitrag von Oliver »

Hallo Biny.

Willkommen im Forum :)

Das erste was mir beim Lesen der Signatur auffällt, ist, dass der Grund warum Dir Trevilor verschrieben wurde höchst fragwürdig ist:
Nervenzusammenbruch nach Verlusst des Partners (lebt leider noch)
Bei sowas machen ADs definitiv keinen Sinn - was meinst denn übrigens mit "(lebt leider noch)"?

Dann hast Du im Oktober nachdem Du mit Trevilor abgefangen hast, Panikattacken bekommen: das ist eine Nebenwirkung von Trevilor - es war also nocht sehr intelligent von Deinem Arzt, die Dosis dann noch zu erhöhen.

Was Deine Absetzsymptome angeht, wäre es das beste, wenn Du auf die Dosis zurückgehst, bei der Du keine Problem absetzt, wartest bis Du Dich einigermaßen stabilisierst und dann in kleineren Schritten langsam absetzt. Bei den Retard kannst Du nach und nach Kügelchen aus der Kapsel nehmen (Retard sind doch die Kapseln, oder?). Du musst es aber auf jeden Fall mit Kapsel nehmen - nicht die Kügelchen direkt.

Viel Erfolg beim Absetzen.
Oliver
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss :)

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Gesperrt