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Markus Huefner:»Stiftung Deutsche Depressionshilfe« Briefwechsel/ Kritik

Allgemeine Diskussion über psychische Störungen, ihre Behandlung und alles Verwandte.
Markus Huefner
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Re: Stiftung Deutsche Depressionshilfe löscht unerwünschte und kritische Kommentare auf ihrer Facebook-Seite.

Beitrag von Markus Huefner » Dienstag, 27.03.18, 12:42

Hallo Oliver,

das habe ich verstanden und ich habe den Beitrag auf meinem Blog dementsprechend angepasst, hier im Forum kann ich das leider nicht mehr. Vielleicht kannst Du das übernehmen? Ich habe es folgendermaßen geändert:
Über meine Facebook-Seite zu diesem Blog habe ich einige Beiträge der Selbsthilfe-Organisation für Menschen mit Depressionen »Stiftung Deutsche Depressionshilfe« auf deren Facebook-Seite kritisch kommentiert. Die Kommentare waren fachlich fundiert, sozial kompetent und verstießen nicht gegen die Communityregeln von Facebook. Dennoch hat die Stiftung mein Profil gesperrt, sodass ich nun gar keine Beiträge auf der Facebook-Seite der Stiftung kommentieren kann und bereits geschriebene Kommentare gelöscht wurden. Die freie Meinungsäußerung ist eine eine wichtige Säule der Demokratie. Daher bat ich um eine Stellungnahme dazu.
In der E-Mail an die Stiftung, kann ich es natürlich nicht mehr ändern oder wie siehst Du das? Also für den Beitrag hier und im Blog.

Alles Gute

Markus
Zuletzt geändert von Markus Huefner am Dienstag, 27.03.18, 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Raus aus der Psychopharmaka-Falle durch die Heilkraft der buddhistischen Psychologie

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Psychopharmakahistorie:

seit 2009 60mg Paroxetin
2013 erster Entzugsversuch in einer Psychiatrie von 60 auf 40mg
seit dem Magen-Darm-Beschwerden, mit starken Krämpfen, Blähungen und Verdauungsproblemen
seit 2009 50mg Promethazin über Jahre reduziert auf heute 10mg
2011 traumatischer Tavorentzug in Klinik
2012 Rückfall und erneuter erfolgreicher und nachhaltiger Entzug mit dem A-B-S-Konzept
bis 2016 Tavor bei Beidarf
2016 zweiter Versuch Paroxetin abzusetzen mit einem Psychiater ambulant wieder von 60 auf 40mg
von einem Tag auf den anderen danach Reduzierung bis auf 20mg innerhalb 8 Wochen, dann extreme Suizidgedanken, Depressionen, Panik nur durch Tavor überlebt über Wochen langsam wieder mit dem Paroxetin hoch dadurch wieder abhängig von Benzodiazepinen
seit Sommer 2016 15mg Diazepam, weitere Versuche mit der 10% Methode Paroxetin abzusetzen
2017 neuer Psychiater der ein extremes Serotonin-Defizit im Darm nachgewiesen hat und dieses mit 5-HTP 900mg täglich behandelt, bisher erfolglos, letzte Bestimmung des Serotoninspiegels im Darm ergab keine Steigerung, weiterhin extremes Defizit.
09/2018 letzter Versuch Reduzierung um ein mg Paroxetin von 60mg auf 59mg für 3 Wochen, wegen extremer Entzugssymptome, starken Bauchschmerzen abgebrochen.
Seit dem 60mg Paroxetin, 10mg Promethazin, 15mg Diazepam

Seit 01/2019 25 µg L-Thyroxin (Schilddrüsenunterfunktion)

Was mir bisher geholfen hat:

5-HTP (derzeit 800mg) zur Stabilisierung der Depression und Aufrechterhaltung der Verdauung sowie zum Schlafen (5-HTP macht müde und entspannt), Vitamin B-Komplex+Vitamin D3 (FolPlus) bessere Konzentration und Kognition, gibt mir Energie und stärkt die Nerven. Akzeptanz- und Commitment-Therapie, Heilhypnose nach Ernest Rossi, Akupunktur, Ernährungstherapie, Meditation zum Umgang mit den Entzugssymptomen.

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Re: Stiftung Deutsche Depressionshilfe löscht unerwünschte und kritische Kommentare auf ihrer Facebook-Seite.

Beitrag von Markus Huefner » Dienstag, 27.03.18, 12:43

Hallo Thomas,

ein weiser Mann sagte mal:
Ohne mich ist das schlimmste,was man sich und der Welt antun kann.
Den ohne mich-Typen ist eines der absolut
konstitutiven Merkmale des Menschen abhanden gekommen:
Die Fähigkeit zur Empörung und damit zum Engagement.
Er sagte auch:
Neues schaffen heißt Widerstand leisten. Widerstand leisten heißt Neues schaffen
Der Mann hieß Stéphane Hessel und war Mitverfasser der UN-Charta für Menschenrechte, Diplomat und Resistance-Kämpfer während des zweiten Weltkrieges. Er hat das wichtige kleine Büchlein "Empört euch" geschrieben und mit "Engagiert euch" noch mal nachgelegt, denn er sagte auch Empörung ohne Engagement ist sinnlos.

Wir wissen, dass diese Stiftung eine Lobby-Organisation der Pharmaindustrie ist, aber die breite Öffentlichkeit nicht. Wusstest Du, das der bekannte Comedian Eckart von Hirschhausen im Stiftungsrat dieser Stiftung Mitglied ist? Einer der beliebtesten und geschätztesten Menschen der Öffentlichkeit
arbeitet für eine Lobby-Organisation der Pharmaindustrie. Was sagt das über all seine wohltätigen Arbeiten und sein Engagement aus? Ist das dann noch glaubwürdig?

Außerdem geht es darum dieser Organisation zu sagen, dass sie eine Lobby-Organisation ist und würden das mehrere tun, dann würde sich vielleicht auch der ein oder andere Mitarbeiter mal hinterfragen, ob er da noch guten Gewissens arbeiten kann. Hier geht es um langfristige Veränderungen, wir denken zu kurzfristig, wir müssen wieder lernen über unser Leben hinaus zu denken und Grundsteine legen, die andere aufgreifen. Früher hat ein Baumeister den Bau eines Doms begonnen in dem Wissen, das er die Fertigstellung niemals erleben wird, der nächste Baumeister hat seine Arbeit fortgeführt in dem selben Wissen und so dauerte es Jahrhunderte bis der Kölner Dom stand. Hätte der Baumeister gesagt, es lohnt sich nicht mit dem Bau zu beginnen, ich werde ihn zu Lebzeiten nicht fertigstellen können, gäbe es den Kölner Dom heute gar nicht.

Ich glaube fest daran, das jedes Handeln und Nicht-Handeln etwas bewirkt, denn als Wesen der Natur sind wir den Naturgesetzen unterworfen und ein Naturgesetz ist das Ursache-Wirkungs-Prinzip. Wenn wir glauben, ein Einzelner kann nichts erreichen, weil er zu klein und machtlos ist und das jemand zu mir sagt, dann erzähle ich ihm eine kleine Geschichte: "Stell Dir vor Du liegst in einer schwülen Sommernacht bei offenen Fenster im Bett, kurz bevor Du einschläfst hörst Du ein Summen. Verdammt eine Mücke! Eigentlich nichts was Dich bedroht, diese kleine Mücke ist völlig unbedeutend, sie kann Dir nichts antun, außer Dich zu stechen. Trotzdem weißt Du, dass Du nicht eher wirst schlafen können, bis die Mücke weg ist und Du verbringst mit unter die halbe Nacht mit der Jagd auf diese Mücke. Eine kleine Mücke schafft es, Dir den Schlaf zu rauben, kleine Ursache, große Wirkung. Es kommt auf jeden Einzelnen an, wenn wir etwas verändern wollen und mir ist bewusst, dass hier viele nicht die Kraft dazu haben, das zu tun, das geht mir ja nicht anders und das ist ja auch unter größtes Problem, warum wir nicht so gehört werden, wie viele sich das sicherlich wünschen würden. Das Engagement in diesem Forum als Informations- und Diskussionsplattform ist großartig. Was ich sagen will ist: Wer darüber hinaus Kraft und Zeit hat und vielleicht auch etwas tun möchte, aber denkt, dass er eh nichts bewirken kann, den möchte ich ermutigen, es trotzdem zu tun, immer unter der Voraussetzung er möchte das und kann das und ich mache auch niemanden den Vorwurf, wenn er dazu nicht in der Lage ist oder es nicht möchte, das ist vollkommen okay. Das muss gar nicht viel sein, einen kritischen Kommentar oder eine schlechte Bewertung auf der Facebookseite der Stiftung hinterlassen, einen Leserbrief an die Regionalzeitung schreiben, einen kurzen Brief an Herrn von Hirschhausen oder Herrn Hegerl, einen Leserbrief zu einem relevanten Artikel im Spiegel, Focus, Stern oder einer überregionalen Zeitung. Und wenn sich dann nur ein Leser bedankt für den Leserbrief, für den kritischen Kommentar, der wird etwas sehr wertvolles erleben: Selbstwirksamkeit und das kann eine unerschöpfliche Quelle für Kraft und Zuversicht sein. Ich erlebe das jeden Tag auf meinem Blog, mit jedem Follower, jedem Kommentar gewinne ich an Kraft damit weiterzumachen und an Begeisterung, das ich etwas bewegen kann, im kleinen und langfristig über mein Leben hinaus auch im Großen. Dann werde ich mir meiner eigenen Würde bewusst und weiß niemand kann mir diese Würde mehr nehmen. Einfach mal ausprobieren, es gibt so viele Wege sich zu engagieren, selbst Mitglied in einer gemeinnützigen Organisation zu werden, wie Greenpeace, WWF, BUND, abgeordnetenwatch, lobbycontrol und Du tust etwas Gutes für die Welt und für Dich. :-)
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Re: Stiftung Deutsche Depressionshilfe löscht unerwünschte und kritische Kommentare auf ihrer Facebook-Seite.

Beitrag von Oliver » Dienstag, 27.03.18, 12:57

Hallo Markus,

wenn ich jetzt Deinen Beitrag ändere, dann wird nicht mehr klar worüber wie hier diskutiert haben. Das steht auch in unseren Regeln so, dass man inhaltliche Korrekturen in Nachfolgebeiträgen machen soll, anstatt den Beitrag zu editieren.

Alles Gute
Oliver
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Re: Stiftung Deutsche Depressionshilfe löscht unerwünschte und kritische Kommentare auf ihrer Facebook-Seite.

Beitrag von Oliver » Dienstag, 27.03.18, 13:01

P.S. ich finde Deinen Einsatz toll und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und die nötige Ausdauer :hug:
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Re: Stiftung Deutsche Depressionshilfe löscht unerwünschte und kritische Kommentare auf ihrer Facebook-Seite.

Beitrag von Markus Huefner » Dienstag, 27.03.18, 13:16

Gut dann lassen wir das so stehen und Danke für die guten Wünsche! :-)
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Re: Stiftung Deutsche Depressionshilfe löscht unerwünschte und kritische Kommentare auf ihrer Facebook-Seite.

Beitrag von Thomas » Dienstag, 27.03.18, 23:34

Hallo Markus,

engagieren, aufklären und auch empören ist auf jeden Fall wichtig. Ohne gesellschaftlichen Druck von außen kann sich nichts ändern. Ging nur darum, dass es nicht sehr viel nützt, wenn Kommentare gelöscht und der Account gebannt wird. Und dass das auch legal ist seitens der Betreiber von Facebook-Seiten, Foren und so weiter. Daran sieht man dann eben auch, dass die Seite der Depressionshilfe nicht betrieben wird um offenen Austausch zu ermöglichen, sondern um ein Image zu pflegen. Immerhin kann man Kommentare schreiben. Geschlossene Facebookgruppen zum Beispiel sind noch viel restriktivere Meinungsblasen. Da sind unerwünschte Kommentare schon per default gelöscht und dein Account gebannt.

Dass Herr von Hirschhausen dabei ist, weiß ich. Hab es wahrscheinlich bei Dir hier irgendwo gelesen. Ist doch clever, sich so ein bekanntes Gesicht aus Film und Fernsehen ins Boot zu holen. Mich haben sie ja auch gefragt... ^^ 2015 in der Uni-Anstalt vor Ort und irgendwie eigentlich negativ auffällig wurde ich gefragt, ob ich mich da engagieren will. Zum Vorstand hätt es wahrscheinlich nicht gereicht, aber vielleicht wär ich ja Facebookbeauftragter geworden. ;D

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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Markus Huefner » Donnerstag, 14.02.19, 12:04

Peter Ansari von depression-heute hat zur Studie einen Beitrag geschrieben.

https://www.depression-heute.de/blog/er ... ab-charite

Generell kann ich sagen, dass im Augenblick die Problematik an Aufmerksamkeit gewinnt, allerdings sind wir noch weit davon entfernt, was in den USA geschieht durch NGOs wie Mad in America oder in Großbritannien durch Mad in the UK, zwei starke von der Pharmaindustrie unabhängige Organisationen, die aufklären und Fakten liefern. Leider ist es so, dass wir der Entwicklung in den USA in allem um 10 Jahre hinterherhinken. Willst Du einen Blick in die Zukunft werfen, schau in die USA, das gilt für alle Bereiche ob Politik, Wirtschaft, Medien, Gesundheit, Soziales, Wissenschaft.

Etwas kann jeder hier gleich tun:

Gehe auf die Facebook-Seite der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der Deutschen Depressionsliga, die beiden großen Selbsthilfeorganisationen für Menschen mit Depressionen, die die Macht und den Einfluss hätten die Problematik in der Öffentlichkeit zu verbreiten und aufzuklären, leider sind beides Lobbyorganisationen der Pharmaindustrie unter der Direktion von Prof Ulrich Hegerl, dem wohl einflussreichsten Psychiater in Deutschland. Auf der Facebook-Seite kannst Du die Organisation bewerten: Du gibst einen Stern und begründest es. Fakt ist beide Organisationen klären in ihren Publikationen nicht über Risiken und Nebenwirkungen, das hohe Abhängigkeitspotenzial, Entzugssymptome und geringe Wirksamkeit auf. Bitte sachliche Kritik basierend auf Fakten. Würde das jeder, der hier im Forum angemeldet ist machen, würde die bisher überwiegend positive Bewertung mit 5 Sternen stark sinken. Der Vorteil: Die Bewertung kann offenbar im Gegensatz zu Kommentaren oder User-Profilen nicht gelöscht oder gesperrt werden. Wir haben die Macht, es müssten sich nur genügend Betroffene dazu bereit erklären.
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Re: Markus Huefner:»Stiftung Deutsche Depressionshilfe« Briefwechsel/ Kritik

Beitrag von gioia » Samstag, 16.02.19, 9:35

HI Markus :)

Ich hab versucht. Gehe auf ,Bewertungen' und wo ist da dann der Button...hab überall geschaut aber finde keine Möglichkeit zu bewerten.

Liebe Grüße
Gioia
Burnout, Schlafstörung Sommer 2016

2 Monate Einnahme Escitalopram und MIrtazapin: bettlägrig, stromempfindungen, zittern, extreme Schwäche, Hitze im Körper, Ängste wie nie zuvor im Leben
Auch nach absetzen, über Monate zittrig und schwach
Im Herbst Pregabalin, nach 3 Monaten Einnahme: wieder bettlägrig, massives inneres und äußeres Zittern, extreme Schwäche, Gangstörungen, kaum mehr Morgenharn, Wasseransammlung im Gewebe, Krampfanfall, Atemnot , massiv verstärkte Ängste, massive Anspannung
Schnelles absetzen, massive Symptome über Monate, stromartige Spannung jeden Tag, Ängste, die ich vorher nie hatte, zittern wie bei Parkinson
Benzo (praxiten/Halcion) konnte ich problemlos reduzieren, auch nach langer Einnahmedauer kaum Toleranz, Benzo für mich Lebensretter
2018: Auswirkung bis heute, war in meinem ganzen Leben noch nie so krank wie durch dieses Dreckszeug, SSRI, SNRI, Pregabalin

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Re: Markus Huefner:»Stiftung Deutsche Depressionshilfe« Briefwechsel/ Kritik

Beitrag von Markus Huefner » Samstag, 16.02.19, 12:25

Hallo Gioia,

ich vermute, Du musst erst der Community beitreten. Facebook hat aber auch das Bewertungssystem geändert.

LG

Markus
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