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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Schwimmerin
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Schwimmerin » Mittwoch, 13.02.19, 18:58

Liebe Jamie :)

Es ist so unfair, was du alles durchmachen musst - ich fühle mit dir :hug:

Ich wünsche dir so sehr, dass sich deine Leiden endlich legen oder besser sich ganz verziehen mögen, so sinnlos ist das Ganze!

Ich wünsche dir Alles was du für morgen brauchst und dass du dich beschützt & getragen weisst - wir denken an dich :group:

Liebe Grüsse
Petra :)
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lakeSonne1
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lakeSonne1 » Mittwoch, 13.02.19, 19:06

Hallo Jamie :) ,

im Blasenbereich kenn ich mich leider wenig aus, hab aber einen Heidenrespekt davor, seit ich einmal eine -leichte- Blasenenzündung hatte. Ich empfand das aber schon als sehr unangehm.
Ich denk an dich und wünsche dir alles Gute! und vor allem, daß alles nur halb so schlimm wird, wie du jetzt vielleicht befürchtest.

liebe Grüße :hug: ,
lake
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Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: ab 20.3.16: 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE auf 15mg: 3.9.2016 - 2.3.2017
2017: 15mg auf 10,3mg
2018: 10,0mg auf 7,7mg
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11.1.19: 7,5mg: massives Herzstolpern, Angst, Schlafstörungen, Brustraumbeschwerden
29.1.19: Herzstolpern weg. immer noch Brustraumbeschwerden, Atemnot, Kurzatmig, hohe Grundanspannung (8/10), Panikattacken. Neu: Schultern/Arme Nervenschmerzen beidseitig , Bodyzaps Körpermitte,
31.1.19: fast alle Symtome weg, niedrige Grundanspannung (3/10)
3.2.-20.2 : Übelkeit, Panik, Brustraumbeschwerden, Atemnot, Hypersensibilität(Haut, Geruchssinn, Schmerzempfinden), Schulterverspannungen, Zaps, Nervenschmerzen, Magen/Darm, Migräne, Schlapp
18.2.-19.2.: Zusätzlich teilweise Depri.
21.2. -: Es wird insgesamt besser; PAs und Nervenschmerzen noch da, Depri weg.
22.2-25.2: PAs mit Atemnot, Brustschmerzen
25.2. - 10.3: es stabilisiert sich langsam: körperliche Symtome gehen zurück, dafür vermehrt PAs
10.3.- 25.3: Massive PAs, teilweise über Stunden
1.4.: seit 4 Tagen keine Symptome mehr. ich fühle mich gut.
14.4.: es wird immer besser; fühle mich gut. Ab und zu kleine Einbrüche, nicht der Rede wert
- längere Absetzpause: ein paar Monate -

padma
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von padma » Mittwoch, 13.02.19, 19:24

liebe Jamie, :)

dass das auch gar kein Ende nimmt, mit diesen ständigen heftigsten Infekten etc. :(

Ich drücke dir fest die Daumen, dass es nicht der gefürchtete Keim ist und dass es sich nun endlich bessert.
Alles Gute für morgen, ich denke an dich.

Fühl dich lieb :hug:
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Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
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Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.01.2019: 0,1 mg :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


ich bin zur Zeit verletzungsbedingt nicht aktiv

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 13.02.19, 20:04

Jamie, Liebes!

Was soll ich sagen...? Es zerreißt mir schon beim Lesen das Herz!

Unsere ältere Tochter hat auch immer wieder mit dem Thema Blase zu tun, Entzündungen immer wieder, aber auch allgemein ist es ihr schwaches Organ.
Zu sclimmsten Zeiten hatte sie ein halbes Jahr lang AB, trotzdem immer Entzündungssymptome, zusätzlich auch immer diese Vaginalentzündungen aufgrund der AB und auch Durchfälle und pipapo.

Sie war schon reif für die Psychiatrie, so verzweifelt war sie, und wir auch.

Geholfen hat letztendlich nur eine monatelange Kur mit Omnibiotic Flora plus, täglich auf nüchternen Magen ein Glas Wasser mit einem Eßlöffel Natron, trinken sowieso viel, und viel Geduld.

Ihr ging es nicht so schlecht wie dir, aber die hatte auch Phasen wo die tagelang nur im Bett war, Schmerzen hatte, und man merkte, dass der ganze Bauch irgendwie akut war.

Ich erinnere mich aber auch, dass sie damals von ihrem Urologen gefragt wurde, ob wir Vögel als Hautiere hätten, sie meinte dann nur, nein nur Hund und Pferd, der meinte dann ok, da kann dann nix sein.
Vielleicht gibt es irgendwas was Vögel übertragen können, irgendwelche Parasiten, oder im Futter irgendwas?

Ich wünsche dir nur Besserung und dass du den morgigen Tag überstehst!!!

GLG
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Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot » Mittwoch, 13.02.19, 23:50

Liebe Jamie,

alles Gute für morgen, Kraft und göttliche Führung! <3

In Gedanken bei dir! :hug:

Rosenrot
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Mobu
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Mobu » Donnerstag, 14.02.19, 11:24

Liebe Jamie,

eine liebe Umarmung und viele positive Gedanken.
Ich drücke beide Daumen.
Nun kann es mal endlich gut werden.🙏🏻

Liebe Grüße Mobu
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Jamie
Von Dez.2016-Februar 2018 sporadisch Alprazolam 0,25 mg-0,5mg gegen Unruhe und Herzklopfen
Februar 2018 erste Panikattacke und plötzlich keine Wirkung mehr...
Wechsel auf Clonazepam (Rivotril)
Vom 1.3.bis 15.6. 2018 Rivotril 0,8 mg ausgeschlichen.
Seid ca.7 Tagen wird es besser.
-Schlaf ist wieder besser.5-7 Std. Hurra
-Unruhe besser
-Muskelschmerzen besser
-Verspannungen besser
-Konzentration noch nicht besser
-kann wieder lesen

Jetzt 8 Wochen auf 0

Wieder Muskelschmerzen und Verspannungen im oberen Bereich, Nacken, HWS und BWS
Nase ständig zu
Probleme beim Atmen durch Verspannungen
Kopfschmerzen
Leere im Kopf
Konzentration schlecht

11.Wochen auf Null nur kurze Fenster😕

-Muskelschmerzen im Nacken
- Kopfschmerzen
-Schluckbeschwerden
-kribbeln im Gesicht und auf den Armen
-leere im Kopf
-Konzentration schlecht

Wird es irgendwann besser????

01.09.es kommen Std.da geht es mir richtig gut...
Fenster die mich hoffen lassen

0.7.9.leider wieder heftige Symptome
Unruhe , depressiv, Kopf wie leer,keine Konzentration und grübeln

15 Wochen auf Null
Es gibt gute und schlechte Phasen
Symptome
Konzentrieren sehr schwierig
Muskelverspannungen im Nacken
Kopfschmerzen immer vor der Welle
morgens Unruhe und Herzklopfen
Extreme Schlafstörungen


25.11.50 mg Trazodonbis 12.12.abgestzt kein Problem
13.12. Mirtazapin 7,5 mg
19.12. Mirtazapin 15 mg
5.1. reduziert auf ca 12 mg
6.1. 12 mg
7.1. 7,5 mg bis 12.1.genommen (8.1.-9.1. ging es mir sehr gut)
13.1.wieder 15mg wegen Symptome Unruhe , kribbeln der Arme
14.1.15 mg
17.1 15mg Mirtazapin +100mg Opipramol
18.1-26.1. 15 mg Mirtazapin
27.1. 15 mg Mirtazapin + 100 mg Opipramol
OPIPRAMOL WAR EIN FEHLER!!!

Psychosomatische Klinik
Mirtazapin vom 28.2-7.3 auf 7,5 mg reduziert
Seit 8.3. auf null
Es ist die Hölle....
Heute am 14.4. 1 mg wieder eindosiert, auf Anraten im Forum...

Anikke
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 14.02.19, 17:40

Liebe Jamie, wie geht es dir?
Hast du schon die Ergebnisse von der Untersuchung?
Ich denk an dich!
Liebe grüße anikke
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MobuRosenrotJamie
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Blumenwiese
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Blumenwiese » Donnerstag, 14.02.19, 20:42

Ohje Jamie :cry:

Es tut mir so leid, dass es dir so schlecht geht. Ich wünsche dir so von Herzen einen Lichtblick.

Ich denke an dich und hoffe so mit dir, dass du gute Nachrichten bekommst und dass die Ärzte bald wissen, wie sie die helfen können.

:hug:

Liebe Grüße
Blumenwiese
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RosenrotJamie
Diagnosen u. vorherige Medikation:
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Quetiapin Retard Verlauf:
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Aktuell:
Quetiapin Retard 0-0-50-0 (50 mg)
Quetiapin unret. 0-6,25-6,25-0 (12,5 mg)
Promethazin 0-0-0-50 (50 mg)
*********************************
Sonstige Medikamente:
Movicol, SliTONE Ultra (zur Desensibilisierung), Cranberry Kapseln, Magnesium 300 mg
Bedarf: Ibulysin 684 mg, Solidago Steiner, Levociterizin, Salbutamol, Mometason

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Li-la022 » Freitag, 15.02.19, 11:42

Liebe Jamie,

Es tut mir so leid wie schlecht es dir geht.
Ich hoffe die Ärzte können dir rasch helfen. 5 Wochen nur Schmerzen ist wirklich schon heftig.

Alles liebe für dich Jamie.

Lila
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Jamie
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 58 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 57 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 08.03.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

Harry29
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Harry29 » Freitag, 15.02.19, 13:31

Liebe Jamie,

es tut mir leid, dass es bei dir kein Ende findet.
Ich wünsche Dir das Beste und dass sich schnellstmöglich Besserung einstellt.

Fühle dich :hug:

Liebe Grüße,
Harry
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Jamie
Wiedereindosierung + Ausschleichen
19.10.2018: 3mg Quetiapin
20.10.2018: 4mg Quetiapin
21.10.2018: 5mg Quetiapin (+1000 i.E Vitamin D3 alle 2 Tage)
11.11.2018: 7,5mg Quetiapin
30.11.2018: 10mg Quetiapin
25.12.2018: 10mg Quetiapin (+2.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl).
24.03.2019: 10mg Quetiapin (+8.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+200mg Magnesium).
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Koralle
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Koralle » Freitag, 15.02.19, 13:37

Liebe Jamie,

das ist wirklich fies! Ich wünsche dir, dass du schnell wieder auf die Beine kommst. Wo du dich immer so viel um andere kümmerst und dann so ein Mist...

Liebe Grüße!

Koralle
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Jamie
März 2017: 150mg Opipramol wegen psychischer Krise mit Angst und Depressionen, gut vertragen und einigermaßen Linderung erfahren, zu leichtfertig abgesetzt
April 2017: 100mg Sertralin 1-0-0-0, bei Eindosierung starke Angst, Schlafstörungen, Missempfindungen und Herzklopfen dann zwei Monate euphorische Stimmung, allerdings immer wieder Zustände von Übererregtheit, Flush und Schwitzen am Morgen, Verwirrtheit, Zittern. Zuspitzung Juni 2017.
Juni 2017: Zusätzlich 100mg Quetiapin prolong 0-0-0-1, deutliche Linderung, allerdings ist Unruhe immer wieder durchgekommen, so dass aufdosiert wurde.
Juli 2017: 150mg Quetiapin prolong.
August 2017: 200mg Quetiapin prolong.
September 2017: Unruhe schlägt immer wieder durch, ich erkenne, dass dies Nebenwirkungen sind und setze Sertralin ab in 12,5mg Schritten. Nun starke Nebenwirkungen durch Quetiapin (Sedierung, Desorientiertheit, Depersonalisierung).
November 2017: Absetzen von Quetiapin innerhalb von 14 Tagen. Etwas Unruhe und brennende Wirbelsäule.
Dezember 2017: Sertralin auf 0mg.
Januar 2018: Schwindel, Desorientierheit, Gedächtnisstörungen, Kreislaufbeschwerden, erhöhter Puls.
Februar 2018: Zusätzlich ab nachmittags Muskelzuckungen, Schreckhaftigkeit, häufiges frühes Erwachsen mit Schwitzen, Flushs, Missemfindungen.
März 2018: Zusammenbruch mit ständigem Herzrasen, Angst, Depersonalisation, paradoxen Medikamentenreaktionen, Schlaflosigkeit. Wiedereindosieren von Quetiapin untretardiert 75mg 0-0-0-1, Schlaf wieder möglich, Linderung weiterer Symptome nach einigen Tagen. Umstieg auf 50mg Quetiapin prolong 18Uhr, 25mg Quetiapin unretardiert 21h
April 2018: Zurück auf 67,5mg Quetiapin unretardiert abends wegen Sedierung, 6mg Quetiapin morgens.
Juni-Juli 2018: In 3 Wochen-Schritten auf 25mg Quetiapin abends reduziert. Seitdem im Wechsel mit Unruhephasen auch verstärkt depressive und müde Stimmung, starke Konzentrationsprobleme. Zusätzlich als Versuch, die Symptome abzufangen, Insidon Tropfen abends 4Stck. (18mg), tagsüber alle zwei Std. 2Tropfen (8-18Uhr, insg. 54mg)
September 2018:18,5mg Quetiapin abends, Insidon abends 18mg, tagsüber 27mg (reduziert wegen paradoxer Reaktion) (ca. in 1. und 3. Woche nach Quetiapin Reduktion starke Panik morgens und weitere Symptome..Übelkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Missempfindungen in Unterarmen und Füßen, Muskelzuckungen, Flushs, dafür aber wieder deutlich wacher und weniger depressiv).
Ende Oktober 2018: 15,25mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 18mg
November 2018: 15,25mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 4,5mg (Symptome wie oben beschrieben, Schlafstörungen verstärkt)
19.11.2018: 18,5mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 4,5mg
27.01.2019: 18,5mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 0mg
(in erster Woche nach Insidon Reduktion verstärkt Müdigkeit und Benommenheit, in zweiter Unruhe und Erregung)

Li-la022
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 20.02.19, 9:43

Liebe Jamie,

Darf ich fragen wie es dir aktuell geht?

Liebe Grüße
Lila
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Jamie
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
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Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
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Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
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- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 20.02.19, 9:56

Hallo!

Ja, liebe jamie, mich würde auch interessieren was sich bei dir mit den Befunden ergeben hat?

Auf jeden Fall - alles Liebe und Gute! LG
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Quietscheentchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Quietscheentchen » Donnerstag, 21.02.19, 12:03

Liebe Jamie,

oh, ich hab erst jetzt deinen letzten Beitrag hier gelesen.

Ich denke an dich! Gibt es denn was neues?

Liebe Grüße
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Freitag, 22.02.19, 22:00

:pillowtalk: Hallo.

Danke allen für die Nachfrage, ich melde mich in den kommenden Tagen.
Ich bin eine auf-dem-Papier-(fast-)gesunde 39Jährige im Körper einer 100Jährigen mit 18 Jahren Schlafdefizit und dem Bewegungstempo einer Schildkröte.
Über mir wacht der Himmel und unter mir trägt mich die Erde.
Wie immer Glück im Unglück gehabt.

:hug: :hug: :hug: Gute Nacht
Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Susanne1978 » Samstag, 23.02.19, 14:49

Liebe Jamie, ich habe mal ein gutes Buch gelesen. Die Autorin heißt Angela Kilmartin. Es ging auch um die Blase. Ich habe damals immer Natron getrunken, das half damit es nicht so brannte.
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Jamie
LG Susanne
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Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

12-2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
02-2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
03-2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
04-2019 = 112,50 mg

NEM ab 01-19

Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg,
Zink 30 mg, 2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg

NEM Streng verteilt auf morgens und abends! Nach Plan lt. Mitochondrienmediziner...

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