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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Schwimmerin
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Schwimmerin » Mittwoch, 13.02.19, 18:58

Liebe Jamie :)

Es ist so unfair, was du alles durchmachen musst - ich fühle mit dir :hug:

Ich wünsche dir so sehr, dass sich deine Leiden endlich legen oder besser sich ganz verziehen mögen, so sinnlos ist das Ganze!

Ich wünsche dir Alles was du für morgen brauchst und dass du dich beschützt & getragen weisst - wir denken an dich :group:

Liebe Grüsse
Petra :)
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lakeSonne1 » Mittwoch, 13.02.19, 19:06

Hallo Jamie :) ,

im Blasenbereich kenn ich mich leider wenig aus, hab aber einen Heidenrespekt davor, seit ich einmal eine -leichte- Blasenenzündung hatte. Ich empfand das aber schon als sehr unangehm.
Ich denk an dich und wünsche dir alles Gute! und vor allem, daß alles nur halb so schlimm wird, wie du jetzt vielleicht befürchtest.

liebe Grüße :hug: ,
lake
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Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: ab 20.3.16: 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE auf 15mg: 3.9.2016 - 2.3.2017
2017: 15mg auf 10,3mg
2018: 10,0mg auf 7,7mg
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11.1.19: 7,5mg: massives Herzstolpern, Angst, Schlafstörungen, Brustraumbeschwerden
29.1.19: Herzstolpern weg. immer noch Brustraumbeschwerden, Atemnot, Kurzatmig, hohe Grundanspannung (8/10), Panikattacken. Neu: Schultern/Arme Nervenschmerzen beidseitig , Bodyzaps Körpermitte,
31.1.19: fast alle Symtome weg, niedrige Grundanspannung (3/10)
3.2.-20.2 : Übelkeit, Panik, Brustraumbeschwerden, Atemnot, Hypersensibilität(Haut, Geruchssinn, Schmerzempfinden), Schulterverspannungen, Zaps, Nervenschmerzen, Magen/Darm, Migräne, Schlapp
18.2.-19.2.: Zusätzlich teilweise Depri.
21.2. -: Es wird insgesamt besser; PAs und Nervenschmerzen noch da, Depri weg.
22.2-25.2: PAs mit Atemnot, Brustschmerzen
25.2. - 10.3: es stabilisiert sich langsam: körperliche Symtome gehen zurück, dafür vermehrt PAs
10.3.- 25.3: Massive PAs, teilweise über Stunden
1.4.: seit 4 Tagen keine Symptome mehr. ich fühle mich gut.
14.4.: es wird immer besser; fühle mich gut. Ab und zu kleine Einbrüche, nicht der Rede wert
- längere Absetzpause: ein paar Monate -

padma
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von padma » Mittwoch, 13.02.19, 19:24

liebe Jamie, :)

dass das auch gar kein Ende nimmt, mit diesen ständigen heftigsten Infekten etc. :(

Ich drücke dir fest die Daumen, dass es nicht der gefürchtete Keim ist und dass es sich nun endlich bessert.
Alles Gute für morgen, ich denke an dich.

Fühl dich lieb :hug:
padma
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Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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15.06.2019: 0,04 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 13.02.19, 20:04

Jamie, Liebes!

Was soll ich sagen...? Es zerreißt mir schon beim Lesen das Herz!

Unsere ältere Tochter hat auch immer wieder mit dem Thema Blase zu tun, Entzündungen immer wieder, aber auch allgemein ist es ihr schwaches Organ.
Zu sclimmsten Zeiten hatte sie ein halbes Jahr lang AB, trotzdem immer Entzündungssymptome, zusätzlich auch immer diese Vaginalentzündungen aufgrund der AB und auch Durchfälle und pipapo.

Sie war schon reif für die Psychiatrie, so verzweifelt war sie, und wir auch.

Geholfen hat letztendlich nur eine monatelange Kur mit Omnibiotic Flora plus, täglich auf nüchternen Magen ein Glas Wasser mit einem Eßlöffel Natron, trinken sowieso viel, und viel Geduld.

Ihr ging es nicht so schlecht wie dir, aber die hatte auch Phasen wo die tagelang nur im Bett war, Schmerzen hatte, und man merkte, dass der ganze Bauch irgendwie akut war.

Ich erinnere mich aber auch, dass sie damals von ihrem Urologen gefragt wurde, ob wir Vögel als Hautiere hätten, sie meinte dann nur, nein nur Hund und Pferd, der meinte dann ok, da kann dann nix sein.
Vielleicht gibt es irgendwas was Vögel übertragen können, irgendwelche Parasiten, oder im Futter irgendwas?

Ich wünsche dir nur Besserung und dass du den morgigen Tag überstehst!!!

GLG
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot » Mittwoch, 13.02.19, 23:50

Liebe Jamie,

alles Gute für morgen, Kraft und göttliche Führung! <3

In Gedanken bei dir! :hug:

Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Mobu » Donnerstag, 14.02.19, 11:24

Liebe Jamie,

eine liebe Umarmung und viele positive Gedanken.
Ich drücke beide Daumen.
Nun kann es mal endlich gut werden.🙏🏻

Liebe Grüße Mobu
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Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 14.02.19, 17:40

Liebe Jamie, wie geht es dir?
Hast du schon die Ergebnisse von der Untersuchung?
Ich denk an dich!
Liebe grüße anikke
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Blumenwiese » Donnerstag, 14.02.19, 20:42

Ohje Jamie :cry:

Es tut mir so leid, dass es dir so schlecht geht. Ich wünsche dir so von Herzen einen Lichtblick.

Ich denke an dich und hoffe so mit dir, dass du gute Nachrichten bekommst und dass die Ärzte bald wissen, wie sie die helfen können.

:hug:

Liebe Grüße
Blumenwiese
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RosenrotJamie
Liebe Grüße
B L U M E N W I E S E


Diagnosen u. vorherige Medikation:
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Aktuelle Absetzverläufe:
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Aktuell:
Quetiapin Retard 0-0-50-0 (50 mg)
Promethazin 12,5-12,5-12,5-12,5 (50 mg)
Bedarf: 25 mg Promethazin
*********************************
Sonstige Medikamente:
SliTONE Ultra (zur Desensibilisierung), Magnesium 300 mg, Cranberry Kapseln, Ofloxacin Augentropfen geg. Bindehautentzündung
Bedarf:Movicol, Ibulysin 684 mg, Solidago Steiner, Levociterizin, Salbutamol, Mometason

li-la
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von li-la » Freitag, 15.02.19, 11:42

Liebe Jamie,

Es tut mir so leid wie schlecht es dir geht.
Ich hoffe die Ärzte können dir rasch helfen. 5 Wochen nur Schmerzen ist wirklich schon heftig.

Alles liebe für dich Jamie.

Lila
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Jamie
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 70 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 69 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

Harry29
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Harry29 » Freitag, 15.02.19, 13:31

Liebe Jamie,

es tut mir leid, dass es bei dir kein Ende findet.
Ich wünsche Dir das Beste und dass sich schnellstmöglich Besserung einstellt.

Fühle dich :hug:

Liebe Grüße,
Harry
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Jamie
Wiedereindosierung + Ausschleichen
19.10.2018: 3mg Quetiapin
20.10.2018: 4mg Quetiapin
21.10.2018: 5mg Quetiapin (+1000 i.E Vitamin D3 alle 2 Tage)
11.11.2018: 7,5mg Quetiapin
30.11.2018: 10mg Quetiapin
25.12.2018: 10mg Quetiapin (+2.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl).
24.03.2019: 10mg Quetiapin (+8.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+200mg Magnesium).
19.04.2019: 8mg Quetiapin (+~5.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+ ~200mg Magnesium).
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Koralle
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Koralle » Freitag, 15.02.19, 13:37

Liebe Jamie,

das ist wirklich fies! Ich wünsche dir, dass du schnell wieder auf die Beine kommst. Wo du dich immer so viel um andere kümmerst und dann so ein Mist...

Liebe Grüße!

Koralle
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Jamie
März 2017: 150mg Opipramol wegen psychischer Krise mit Angst und Depressionen, gut vertragen und einigermaßen Linderung erfahren, zu leichtfertig abgesetzt
April 2017: 100mg Sertralin 1-0-0-0, bei Eindosierung starke Angst, Schlafstörungen, Missempfindungen und Herzklopfen dann zwei Monate euphorische Stimmung, allerdings immer wieder Zustände von Übererregtheit, Flush und Schwitzen am Morgen, Verwirrtheit, Zittern. Zuspitzung Juni 2017.
Juni 2017: Zusätzlich 100mg Quetiapin prolong 0-0-0-1, deutliche Linderung, allerdings ist Unruhe immer wieder durchgekommen, so dass aufdosiert wurde.
Juli 2017: 150mg Quetiapin prolong.
August 2017: 200mg Quetiapin prolong.
September 2017: Unruhe schlägt immer wieder durch, ich erkenne, dass dies Nebenwirkungen sind und setze Sertralin ab in 12,5mg Schritten. Nun starke Nebenwirkungen durch Quetiapin (Sedierung, Desorientiertheit, Depersonalisierung).
November 2017: Absetzen von Quetiapin innerhalb von 14 Tagen. Etwas Unruhe und brennende Wirbelsäule.
Dezember 2017: Sertralin auf 0mg.
Januar 2018: Schwindel, Desorientierheit, Gedächtnisstörungen, Kreislaufbeschwerden, erhöhter Puls.
Februar 2018: Zusätzlich ab nachmittags Muskelzuckungen, Schreckhaftigkeit, häufiges frühes Erwachsen mit Schwitzen, Flushs, Missemfindungen.
März 2018: Zusammenbruch mit ständigem Herzrasen, Angst, Depersonalisation, paradoxen Medikamentenreaktionen, Schlaflosigkeit. Wiedereindosieren von Quetiapin untretardiert 75mg 0-0-0-1, Schlaf wieder möglich, Linderung weiterer Symptome nach einigen Tagen. Umstieg auf 50mg Quetiapin prolong 18Uhr, 25mg Quetiapin unretardiert 21h
April 2018: Zurück auf 67,5mg Quetiapin unretardiert abends wegen Sedierung, 6mg Quetiapin morgens.
Juni-Juli 2018: In 3 Wochen-Schritten auf 25mg Quetiapin abends reduziert. Seitdem im Wechsel mit Unruhephasen auch verstärkt depressive und müde Stimmung, starke Konzentrationsprobleme. Zusätzlich als Versuch, die Symptome abzufangen, Insidon Tropfen abends 4Stck. (18mg), tagsüber alle zwei Std. 2Tropfen (8-18Uhr, insg. 54mg)
September 2018:18,5mg Quetiapin abends, Insidon abends 18mg, tagsüber 27mg (reduziert wegen paradoxer Reaktion) (ca. in 1. und 3. Woche nach Quetiapin Reduktion starke Panik morgens und weitere Symptome..Übelkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Missempfindungen in Unterarmen und Füßen, Muskelzuckungen, Flushs, dafür aber wieder deutlich wacher und weniger depressiv).
Ende Oktober 2018: 15,25mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 18mg
November 2018: 15,25mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 4,5mg (Symptome wie oben beschrieben, Schlafstörungen verstärkt)
19.11.2018: 18,5mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 4,5mg
27.01.2019: 18,5mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 0mg
(in erster Woche nach Insidon Reduktion verstärkt Müdigkeit und Benommenheit, in zweiter Unruhe und Erregung)
Februar 2019: Amoxicillin nach Zahn OP, starker Schwindel und Herzrasen nach Absetzen, weiß nicht ob vom AB oder Insidon Reduktion
8.3.2019: 12,5mg Quetiapin abends, Insidon abends 18mg
(in ersten Wochen Müdikeit, Gereiztheit, Unruhe, trotzdem verbessertes Befinden; in 5.Woche starke Angst, Schwitzen, Übelkeit, Zittern, Schwindel, danach langsam Besserung)
1.6.2019 Quetiapin 1,25 – 1,25 - 10mg, (Aufteilung auf drei Einnahmezeitpunkte); Insidon abends 18mg
15.6.2019 zurück auf 12,5mg Quetiapin abends, Insidon abends 18mg

li-la
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von li-la » Mittwoch, 20.02.19, 9:43

Liebe Jamie,

Darf ich fragen wie es dir aktuell geht?

Liebe Grüße
Lila
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Jamie
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

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Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
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Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 70 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 69 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
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- immer noch wellen / Fenster

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 20.02.19, 9:56

Hallo!

Ja, liebe jamie, mich würde auch interessieren was sich bei dir mit den Befunden ergeben hat?

Auf jeden Fall - alles Liebe und Gute! LG
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Quietscheentchen » Donnerstag, 21.02.19, 12:03

Liebe Jamie,

oh, ich hab erst jetzt deinen letzten Beitrag hier gelesen.

Ich denke an dich! Gibt es denn was neues?

Liebe Grüße
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Freitag, 22.02.19, 22:00

:pillowtalk: Hallo.

Danke allen für die Nachfrage, ich melde mich in den kommenden Tagen.
Ich bin eine auf-dem-Papier-(fast-)gesunde 39Jährige im Körper einer 100Jährigen mit 18 Jahren Schlafdefizit und dem Bewegungstempo einer Schildkröte.
Über mir wacht der Himmel und unter mir trägt mich die Erde.
Wie immer Glück im Unglück gehabt.

:hug: :hug: :hug: Gute Nacht
Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Susanne1978 » Samstag, 23.02.19, 14:49

Liebe Jamie, ich habe mal ein gutes Buch gelesen. Die Autorin heißt Angela Kilmartin. Es ging auch um die Blase. Ich habe damals immer Natron getrunken, das half damit es nicht so brannte.
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Jamie
LG Susanne
-------------------- :P
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg


NEM ab 01-19

Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg,
Zink 30 mg, 2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg

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Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 09.05.19, 23:59

Hallo,

ich kann nicht glauben, dass ich Ende Februar hier das letzte Mal geschrieben habe. :shock:
Natürlich habe ich es nicht geschafft, mich zu melden. :wacko:
Es ist zu viel los und ich bin stark erschöpft.

Diese heftige Urogenitalinfektion mit den vielen AB und der darauf folgenden Darmentzündung haben mich noch bis Ende März beschäftigt und hängen mir auch heute noch nach.
Momentan warte ich wieder auf das Ergebnis einer weiteren Stuhlprobe, da ich seit fast 3 Wochen unerklärlichen Durchfall habe. Es könnte immer noch eine Antibiotika - Assoziierte Diarrhö (AAD) sein.

Meiner Schwester geht es gar nicht gut, aber darauf möchte ich heute nicht eingehen, Gleiches für meinen Vater, mit dem wir großen Kummer in den letzten Wochen hatten.
Er muss mittlerweile über 30 Medikamente am Tag nehmen! Ja, ihr lest richtig.
Alleine 6 Sorten Augentropfen für sein Glaukom.
Die Interaktionen sind mittlerweile komplett unüberschaubar.
Spreche ich die Ärztin auf Nebenwirkungen an, ob das oder jenes davon kommen könnte, heißt es immer nein.
Das ist aber nicht wahr. Und das wissen wir doch alle! :evil:
Ich komme mir vor wie ihr aus dem Forum und ich damals, als ich noch auf PP war - "nein, kann alles nicht sein. So Nebenwirkungen gibt es nicht, Ihr Vater hat halt einen progredienten Verlauf, das kommt von seiner Grunderkankung" blabla .........

Man denkt immer, sowas passiert uns nicht, wir sind ja vom Fach, meine Schwester und ich und haben ein Auge drauf.
Aber genau das passiert uns. Die Ärzte setzen ohne Rücksprache mit uns ständig neue Medikamente an und per Salamischeibchen Taktik erfährt man dann ganz zufällig, dass jetzt das noch verordnet wurde oder jenes. Mein Vater ist so abgeschossen, der kriegt das gar nicht mit und nickt anscheinend auch nur noch resigniert ab. Und da er aufgrund des Tracheostamas nicht reden kann, ist es auch noch ungemein schwierig, an Infos von ihm zu kommen, zumal das, was er dann aufschnappt, auch oft nicht stimmt.

Es ist frustrierend.

Ich selber knappse wie gesagt immer noch an der Infekt herum und an hundert anderen Baustellen am Körper.
Meine Gehörgänge sind immer noch feucht und jucken und entzünden sich immer wieder; ein neuer HNO Arzt meinte, es könnte evtl. Neurodermitis im Gehörgang sein. Das würde passen, denn parallel dazu habe ich endlose Neurodermitis Schübe am Körper und die Schübe gehen mittlerweile nahtlos ineinander über; früher hatte ich Pause dazwischen.

Meine Blase ist nach wie vor nicht ausgeheilt; eine konsultierte Urologin war zwar nett und kooperativ und verschrieb auch ein etwas teureres blasenentspannendes Medikament (Spasmex), aber eine Drittel Tablette hat meine Blase so entspannt, dass ich sie danach nicht mehr benutzen konnte. :o
Sprich die Muskeln waren wie gelähmt und ich konnte nicht urinieren. Lol, das hat´s ja voll gebracht, ich hatte einen halben Harnverhalt als UAW.

Mit meiner Wirbelsäule im Lumbal -und Sakralbereich stimmt auch etwas nicht.
Ich habe einen brennend schmerzenden rechten kleinen Fußzeh und einen tauben linken Außenrist am Fuß. Mir scheint, da sind Nervenfasern im Rückenmark an den o.g. WS Bereichen komprimiert. Interessanterweise hab ich keine Rückenschmerzen dort.

Zudem pocht immer mal wieder, gerne im Kombination mit einem Aufflammen von Entzündungszeichen an der Ohrspeicheldrüse, mein Zahn, den die damals in der Uniklinik verpfuscht haben. Dann klinkt sich auch noch der Trigeminusnrtv zu einem kakophoben Dreiklang mit ein und ich bin der Panik nahe.

Meine Nächte sind anstrengend und zerfahren. Ich bin viel wach, schlafe oft spät ein und träume belastendes oder konfuses Zeug. Immer wieder liege ich wach und lese dann ZON oder Spon auf meinem Smartphone und hoffe, wieder wegzudämmern.

Morgens fehlt mir eine Stunde Schlaf, nachdem ich heimlich still und leise meinen letzten Tropfen Amitriptylin abgesetzt habe. Den Preis zahle ich bewusst; ich wusste, dass das so kommen würde. Größeren Entzug spüre ich nicht, aber eben, dass mir morgens die so doll herbei gesehnte Stunde mehr Schlaf fehlt.

Ich nehme jetzt nur noch 20mg Esomeprazol und mein L-Thyroxin.

Die Pille habe ich auch abgesetzt und finde es schrecklich, mit Ende dreißig wieder eine Haut voller Pickel und Pusteln am Decolletee und Rücken zu haben. Die Hormone spinnen wirklich völlig und es ist ein große Anstrengung, das ordentlich therapiert zu bekommen
Interessanterweise hat sich mein Zyklus superschnell und verlässlich etabliert und ich spüre wieder mehr, wie es ist, Frau zu sein. Ein sehr gutes Gefühl; ein Gefühl der Selbstermächtigung.
Darüber ärgere ich mich im Nachhinein sehr, dass ich nicht viel früher die Pille abgesetzt habe, denn ich fühle mich über Jahre meiner Lust und meiner Sexualität beraubt.
Unter der Pille hatte ich kaum Lust auf Intimität und Sex, aber ohne sie spüre ich viel stärker meinen Zyklus und damit auch Schwingungen und Bedürfnisse.

So, für heute Abend war das Teil 1. TEIL 2 folgt morgen oder übermorgen :hug:

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Susanne1978 » Freitag, 10.05.19, 9:01

Jamie hat geschrieben:
Donnerstag, 09.05.19, 23:59
Die Pille habe ich auch abgesetzt und finde es schrecklich, mit Ende dreißig wieder eine Haut voller Pickel und Pusteln am Decolletee und Rücken zu haben. Die Hormone spinnen wirklich völlig und es ist ein große Anstrengung, das ordentlich therapiert zu bekommen
Interessanterweise hat sich mein Zyklus superschnell und verlässlich etabliert und ich spüre wieder mehr, wie es ist, Frau zu sein. Ein sehr gutes Gefühl; ein Gefühl der Selbstermächtigung.
Darüber ärgere ich mich im Nachhinein sehr, dass ich nicht viel früher die Pille abgesetzt habe, denn ich fühle mich über Jahre meiner Lust und meiner Sexualität beraubt.
Unter der Pille hatte ich kaum Lust auf Intimität und Sex, aber ohne sie spüre ich viel stärker meinen Zyklus und damit auch Schwingungen und Bedürfnisse.
Liebe Jamie, da stimme ich dir voll und ganz zu. Es ist ein Jahr her wo ich mich von der Hormonspirale losgesagt habe. Es dauerte nicht lange und ich stand wartend an der Tür bis mein Mann nach Hause kam. Auch für ihn war es eine Umstellung. Er sagte, dass er vorher jahrelang im Dornröschenschlaf war und nun nicht von heute auf gleich in der Lage ist meine Bedürfnisse zu stillen. :o
Mit Pickeln habe ich nix zu tun, aber lass dich doch von einer Kosmetikerin verwöhnen, das ist Balsam für die Seele. Mit dem Thema Hormone habe ich mich sehr intensiv befasst und auch da heisst es von Seiten der Ärzte immer, die Hormone haben keine Auswirkungen auf die Psyche. Ich kenne über ein anderse Forum sehr viele Frauen die gerade aufgrund der Verhütung an Antidepressiva herangeführt wurden.

Ich finde die Seite www.generation-pille.de sehr gut.... :P
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Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
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01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
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01.04.2019 = 112,50 mg
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von li-la » Freitag, 10.05.19, 10:45

Liebe Jamie,

Wie du sicher bei mir mitgegeben hattest musste ich ja für kurze Zeit die Pille zwangsabsetzen. Ich hatte mega probleme, nicht nur mit der Haut, bei mir ging es voll auf die psyche... panikattacken, Unruhe, stimmungsschwankungen usw... ich hätte sie gerne auch komplett abgesetzt aber ich war so froh sie wieder nehmen zu dürfen... dumm ich weiß...aber es ging gar nicht!

Das du immer noch so mit deinem Infekt zu kämpfen hast tut mir leid.
Auch das es deiner Schwester und deinem Vater so schlecht geht. Du hast wirklich nur sorgen 😯 und bist trotzdem so stark. Wahnsinn.

Ich drück dich liebe Jamie und wünsche dir und deiner Familie Alles gute!

Lila
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Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 70 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 69 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta » Freitag, 10.05.19, 12:29

Hallo liebe jamie!

Wenn man bei dir mitliest, hat man das Gefühl das steht ein einzelner Mensch ganz allein auf weiter Flur und muß sooo viel tragen... das tut weh!

Und trotzdem bist du so mutig gewesen, hast dein Ami abgesetzt, und setzt dich jetzt allen Lebenslagen vollkommen nackt und ungeschützt aus... Du hast meinen vollen Respekt.

Diese ganzen Infektionsgeschichten haben ganz sicher auch irgendwas damit zu tun, was sich bei uns auf höherer Ebene abspielt, auch wenn man es nicht immer gleich erkennt...
Ich wünsche dir, dass das einmal ein Ende hat!

Wegen deinem Vater und deiner Schwester möchte ich dri ganz ganz lieb ans Herz legen, dass du da nur ein klein wenig an mich denkst - ich habe monatelang gedacht ich bin stark genug für alles und schaffe es mich zu vierteilen um allen und allem gerecht zu werden - man merkt es nicht sofort, die Anzeichen kommen schleichend, aber wenn man dann erst einmal vollkommen kraftos am Boden liegt, dann merkt man erst wieviel Kraft sowas kostet und wie sehr man dafür bezahlt.

Alles Liebe und Gute!

GLG
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