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Tetanusimpfung

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
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lunetta
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Tetanusimpfung

Beitrag von lunetta » Samstag, 19.11.16, 17:34

Hallo!

Ich hätte eine Frage in eigener Sache:

Ich bin nun im 11. Jahr nach meiner letzten Tetanus-Impfung, und sollte eigentlich schon seit 1 Jahr die Auffrischung machen. Da ich aber absetze, befürchte ich natürlich, dass die Impfung da wieder ordentlich triggert.
Nun habe ich den Impfstoff (Tetanol) aber schon seit 1 Jahr im Kühlschrank und ich muß ja nun endlich mal zeitnah auffrischen, zögere aber seit Wochen herum.

Es ist mir im letzten Jahr nie so gut gegangen, dass ich hätte sagen können, dass es jetzt egal wäre, wenn die Impfung so richtig NW macht, mir reichen schon die NW des Absetzens.
Aber einmal muß es ja sein.....

Hat von euch jemand Erfahrung mit Tetanol im Entzug?

Danke euch und LG!
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paragon

Re: Tetanusimpfung

Beitrag von paragon » Samstag, 19.11.16, 22:53

Hallo Lunetta,

ich habe erst letzte Woche eine Tetanusimpfung gehabt und keine großen Probleme, außer einer Erhöhung der Temperatur und Abgeschlagenheit für den Tag. Ich musste dann erst mal ins Bett mit einem Wärmekissen und viel Ruhe.

Am nächsten Tag gings dann schon wieder.

LG
und mach dir nicht zu viele Sorgen wegen der Impfung :)

paragon

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Re: Tetanusimpfung

Beitrag von padma » Mittwoch, 23.11.16, 12:29

liebe Lunetta, :)

Impfungen können Symptome triggern. Ich denke, dass das bei Tetanusimpfung genau so ist, wie z.B. bei einer Grippeimpfung.

Es ist eine Abwägung, ob die Impfung jetzt wirklich sein muss. Klar, ist es schade, denn Wirkstoff verfallen zu lassen, aber meiner Einschätzung nach, ist das kein wirkliches Kriterium.

Wenn du nicht besonderen Risiken ausgesetzt bist, würde ich persönlich es lieber aufschieben, auch wenn du dann mit der Immunisierung evtl. von vorne beginnen musst.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Tetanusimpfung

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 23.11.16, 23:57

Hallo ihr Lieben!

Danke schon mal für eure Einschätzung!

Naja, besonderen Gefahren nicht, aber ich arbeite schon mit Erde auf der Terasse im Sommer, und Tetanus kann man sich ja bei jeder Verletzung zuziehen, egal ob man stürzt oder sich einen Dorn einzieht.

Wenn ich im Schneckenclubtempo weiter mache, dann bin ich noch die nächsten Jahre mit Absetzen dran, also dachte ich, ich mach es jetzt einfach und muß eventuelles Triggern eben aushalten. Bin aber doch unsicher und zwiegespalten..

Danke trotzdem! GLG.
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Re: Tetanusimpfung

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 24.11.16, 10:47

Liebe lunetta :),

ich meine gelesen haben zu haben, dass ihr auch auf die Finanzen gucken müsst, aber falls doch Geld übrig wäre, kannst du den Tetanus-Impfstoff-Titer im Blut bestimmen lassen.
Es gibt ja nicht wenige, die behaupten, Auffrischimpfungen seien einfach ein Goldesel für die Pharmaindustrie.
Man geht davon aus, dass eine Reihe Menschen eigentlich noch genug Impfstofftiter (respektive Antikörpertiter) haben und überhaupt keine Auffrischimpfung brauchen.

Ich hab von einem Zahnarzt im Bekanntenkreis gehört, der lehnt alle Auffrischimpfungen ab, weil er sagt, das ist Geldmacherei und einmal geimpft (mit Ausnahme der Impfungen, wo man dringend 3 Gaben braucht, wie Hepatitis) heißt: geimpft für immer.
Darüber gehen allerdings die Meinungen weit auseinander.

Also vielleicht kann man mal nachfragen, was eine Titerbestimmung kosten würde? Dann wüsstest du, ob du die Impfung aktuell vielleicht überhaupt nicht brauchst?

Liebe Grüße
Jamie
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Re: Tetanusimpfung

Beitrag von lunetta » Donnerstag, 24.11.16, 11:43

Hallo jamie!

Danke, das mache ich! Für sowas muß Geld da sein!
Danke für den Tipp!

LG
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Re: Tetanusimpfung

Beitrag von lunetta » Donnerstag, 01.12.16, 18:27

Hallo liebe jamie!

Ich hatte ja am Dienstag meine Kontrollblutabnahme für meine Schilddrüse, und habe gebeten, dass man mir auch die Titerbestimmung für Tetanus macht.
Heute habe ich das Ergebnis bekommen:
Titer ausreichend hoch, Schutz vor Tetanus gegeben, nächste Kontrolltiterbestimmung in 2 Jahren.

Bin super happy, dass du mir das gesagt hast!!!

Jetzt warte ich noch auf die Rechnung vom Hygieneinstitut - aber das war es mir auf jeden Fall wert!

Ganz lieben Dank noch mal!

LG
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Re: Tetanusimpfung

Beitrag von Jamie » Freitag, 02.12.16, 22:53

Hallo, das ist ja suuuper :party2: .
Da sieht man mal... die wäre überhaupt nicht notwendig gewesen, die Impfung!

Klasse.

Alles Gute
Jamie
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Re: Tetanusimpfung

Beitrag von Melina 17 » Montag, 04.02.19, 13:42

Hallo,

Thema Impfung halte ich auch für einen ganz ganz großen Geschäftsbereich von Big Pharma....ich laß mich mitlerweile gegen gar nichts mehr impfen.

Mein Arzt hat mir auch gesagt, daß eine Tetanus-Schutzimpfung ein Leben lang anhält und man keine Auffrischungen benötigt (außer vielleicht bei Immunkrankheiten, dann Titer bestimmen lassen).

Er sagte, er habe das selbst vor Jahren mal mit Kollegen getestet, da waren einige Jahrzehnte nicht geimpft, und alle hatten ausreichend Titer.

Ich wäre bei allen Impfungen vorsichtig, auch für Tiere, dies sind auch sehr übertrieben und viel zu oft. Ich hab meine erwachsenen Tiere niuemals mehr impfen lassen.

liebe Grüße

melina
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1994 erste Einnahme Doxepin ca 5mg zum Schlafen
1996-1997 Doxepin 20mg, Absetzen problemlos, jedoch ein Jahr gedauert, bis ich mich wieder wie "ich selbst" fühlte
Herbst 2004 erneute Einnahme von Doxepin wegen schwerer depri, raufdosiert auf 100mg
Frühling 2005 Abdosieren von Doxepin, Einschleichen von Citalopram ca 30mg
Frühling 2006 abruptes Absetzen von Citalopram, nach 4 Wochen extreme Depri, wieder Einnnahme; paar Wochen später Ausschleichen über ca 4 Wochen, nach drei Monaten schwere Depri
immer mal wieder Reduktion versucht, kam auch mal bis ca 7,5 mg, aber immer wieder depri, im Lauf der jahre Einnahme zwischen 10 und 40 mg (auch zwischendurch escitalopram)
ca Mai 2018 nach wasserlösmethode in 10% über 4 Wochen von 15 auf 7 mg reduziert, dann instabil geworden, wieder auf 10 mg hochgegangen
09.09.18 auf 9 mg Citalopram reduziert
17.09. zusätzlich 6 bzw 12 mg Doxepin abends zum schlafen (brauch ich oft im Herbst)
ca Anfang Oktober 2018 gleichmäßige Einnahme Doxepin 12,5 mg
24.10.18 8mg Citalopram
24.11.18 ca 7,5 mg
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Re: Tetanusimpfung

Beitrag von Blumenwiese » Montag, 04.02.19, 14:48

Hallo,

Ich hab meine Immunität gegen Röteln recht schnell verloren. Bin also in der Schwangerschaft nicht ausreichend geschützt gewesen...

Ich finde die Idee aber gut, den Titer bestimmen zu lassen, bevor man Auffrischen lässt. Ich bekomm bei Medikamenten, die ich nicht regelmäßig nehme immer Panikattacken ...so auch bei Impfungen. Ich werd dann das nächste Mal lieber erst Blut abnehmen lassen :)

Liebe Grüße
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Re: Tetanusimpfung

Beitrag von Melina 17 » Samstag, 09.02.19, 14:14

Hallo,

ja, Röteln ist glaub ich was anderes, da geht ja auch grundsätzlich in jeder Schwangerschaft der Titer runter (wird der aber nicht automatisch getestet? Das ist für Schwangere natürlich wichtig).

Hattest du denn als Kind Röteln gehabt oder bist du geimpft worden? Macht das vielleicht einen Unterschied? Ich bin irgendwie froh, daß ich zu der Generation gehöre,die noch alle Kinderkrankheiten durchgemacht hat.

liebe Grüße

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Re: Tetanusimpfung

Beitrag von Blumenwiese » Samstag, 09.02.19, 14:40

Hallo

Ich wurde gegen so ziemlich alles geimpft als Kind. Aber war das damals nicht sogar gestzlich verpflichtend gewesen (Ende 70er und in den 80er Jahren).

Es kam sogar jemand in die Schule und hat alle Mädels gegen Röteln geimpft.

Also ich bin mehrfach geimpft worden gegen Röteln. Vielleicht gibt es einfach Menschen, die schneller die Immunität als andere verlieren.

Ich hatte wohl auch 3x Keuchhusten gehabt... was ja auch schon seltsam ist ;)

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