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Histamin-Intoleranz im Entzug

Nospie

Re: Histamin / Histaminintoleranz im Entzug

Beitrag von Nospie »

Hallo Dia_HB,
Hallo Forum,
Dia_HB hat geschrieben:Ist es bei euch , wenn ihr was esst immer gleich stark mit den Symptomen , oder auch mal weniger ?
Das kam bei mir auf die Menge der histaminhaltigen Nahrungsmittel an,ich bin ja erst drauf gekommen,als ich an einem Tag
4 "Histaminbomben" gegessen hatte und es mir anschließend richtig schlecht ging (Herzrasen,Herzstolpern,Panik,extreme Schwäche,Zungenbrennen,
Halsschmerzen,Blasenschmerzen usw). Es hatten sich alle Entzugssymptome wesentlich verschärft.
Ich ernähre mich momentan von Kartoffeln,Zucchini,Salat (gedünstet :D ),Geflügel,Karotten,Petersilie und Olivenöl,das schmeckt sogar!
Das mit Unverträglichkeit von reifen Bananen kenne ich auch,ich lasse Bananen ganz weg,was soll`s.

Schau doch mal bei SIGHI,ist glaube ich eine schweizer Seite,die ist sehr informativ was His-Intoleranz betrifft.Da gibt es auch Listen zum
Ausdrucken.

LG
Nospie
:group:
drops68
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Re: Histamin / Histaminintoleranz im Entzug

Beitrag von drops68 »

Hallo Heike,

ich glaube "testen" ist schon das richtige Wort, jeder muss wohl für sich selber ausprobieren, was geht und was nicht.
Bei mir schwankt es auch immer. Mal vertrage ich etwas, ein paar Wochen später das Gleiche überhaupt nicht.
Könnte mir vorstellen, dass das auch von der Tagesform abhängig ist. Hat man z.B. mehr Stress - was ja auch zu einer erhöhten Histaminausschüttung führen soll - hat man vielleicht mehr Symptome, wenn man dann auch noch histaminhaltige Nahrung zu sich nimmt. Aber alles bloss eine Vermutung. Wochenlang habe ich mich mit von Quark mit Dinkelflocken und Apfel ernährt. HAtte es dann eine Zeit lang nicht gegessen und als ich es dann neulich wieder probiert habe, hatte ich eine Stunde später Herzrasen und Unruhe. Also hilft wirklich nur austesten.

Nun habe ich noch eine Frage an alle anderen:
Habt Ihr schon Quercetin bekommen und ausprobiert? Hat es Euch geholfen? Warte schon ungeduldig auf mein Paket.....

Liebe Grüße

drops
seit 2003 Citalopram zuletzt 30mg, dazu Melperon
03.13 stationär Umst. auf 125,5mg Venlafaxin, zusätzl. Zopiclon und ständig Atosil
05.13 Venlafaxin kalt zuhause abgesetzt
06.13 für 4 Wochen wieder stationär, AD Amitriptylin + Pipamperon, heftigste Nebenwirkungen, grauenhafte Klinik, zuhause kalt abgesetzt
07.13 wieder in die erste Klinik, Mirtazapin 45mg + 50 mg Atosil zur Nacht, weil ich unter Mirtazapin noch schlechter als vorher geschlafen habe, hatte aber auch keine Wirkung
+ Tavor bei Bedarf (in 8 Wochen ca. 6 Mal, jeweils 1mg)
ab 12.08. Mirtazapin 30mg, Atosil + Tavor komplett weg,
ab 19.08. alles auf 0
Okt. 13 für 4 Wochen unregelmäßig 1mg Tavor/tgl. (alle 2-3 Tage)
Dia_HB
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Re: Histamin / Histaminintoleranz im Entzug

Beitrag von Dia_HB »

Huhu ihr beiden,

vielen dank für die Antwort, ich dachte schon ich spinne das es mal so , oder so ist.

Liebe Grüße Heike
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016
padma
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Re: Histamin / Histaminintoleranz im Entzug

Beitrag von padma »

Hallo zusammen, :)

schaut mal, hier ist auch ein thread zu Histaminintoleranz mit hilfreichen links:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=15&t=7819

Vielleicht wäre es sinnvoll die beiden threads zusammen zu führen?

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt
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Re: Histamin / Histaminintoleranz im Entzug

Beitrag von Dia_HB »

Liebe padma,

ja das habe ich auch scon gelesen , schade das die Ärzte nicht mal an sowas denken, die Symptome sind echt sehr gleich.
Es ist doch immer die Psyche :sick: , ich mag nicht drüber nachdenken wie viele ein AD bekommen haben und eigentlich HIT haben.

Liebe Grüße Heike
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carriecat
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Re: Histamin / Histaminintoleranz im Entzug

Beitrag von carriecat »

Hallo zusammen,

ja, ich glaub es läuft in Wellen...mal vertrage ich sogar Kaffee gut und manchmal könnte ich danach sterben....ich habe auch festgestellt, ich kann nie mehrere Tage hinterander das Gleiche essen. Also 5 Tage nacheinander Haferflocken zum Frühstück....neee.

Ich habe heute die erste Kapsel Quercetin genommen, zum Mittag. Noch keine nennenswerte Besserung. Ich werde weiter berichten.
Liebe Grüße,
Anja
____________________________________________________________________
Panikattacken im Nov. und Dez. 2010 aus heiterem Himmel
Citalopram 20 mg und Doxepin 10 mg (Aponal) ab Ende Dezember
Mirtazapin 15 mg ab Ende Januar statt Aponal
15 kg zugenommen in einem halben Jahr
Ab Juni 2011 Tabletten halbiert, ab Juli 2011 geviertelt
Ende August die letzten 5 mg Citalopram genommen, 3,75 mg Mirta eine Woche länger, dann auch abgesetzt.
Kurze Zeit danach kam das nächtliche Herzrasen wieder samt Tremor in den Beinen und Hitzeströme durch den ganzen Körper, Schwächegefühl und Erschöpfung - Eisen und Vitamin B-Komplex genommen
Danach hatte ich Magenbeschwerden, konnt nicht richtig essen und trinken und kriegte dann Herz- und Atemprobleme
Habe kurzzeitig Lasea genommen, danach Orthomol Vital F incl. Omega-3-Kapseln, um mal wieder ein bißchen auf den Damm zu kommen. Fühlte mich nur schlapp und krank.
War dann von Nov - Dez 2011 in einer Psychosomatischen Fachklinik. Es wurde langsam besser, was ich aber nicht auf die Behandlung dort zurück führen würde.
Seit 02/2012 arbeite ich wieder, in 05/2012 bin ich jetzt über ein halbes Jahr ohne Medis und es geht mir wieder recht gut. Manche Tage quäle ich mich aber immer noch mit Schwindel und Depersonalisierung. Und ab und zu nächtliche Panik mit Kribbeln am ganzen Körper und Herzklopfen.
Oktober 2012: Bin tagsüber viel müde, erschöpft, schwindelig und kämpfe immer mal wieder mit Angstattacken.
März 2013: Immer mal wieder Schwindel, Depersonalisierung und Angst
November 2013: Magenbeschwerden, Atemprobleme

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carlotta
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von carlotta »

Hallo zusammen,
Dia_HB hat geschrieben:Es ist doch immer die Psyche :sick: , ich mag nicht drüber nachdenken wie viele ein AD bekommen haben und eigentlich HIT haben.
und wie viele durch ein AD (bzw. das Absetzen) überhaupt erst HIT bekommen, während die Symptome als "Rückfall" diagnostiziert werden! :frust:

Habe übrigens bei mir auch die Beobachtung gemacht, dass sich einige Symptome verschlimmern, wenn ich sehr histaminreich esse. Bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass HIT bei der Absetzproblematik eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Immerhin wirken viele AD antihistaminerg.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)

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Nospie

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Nospie »

Hallo,
carlotta hat geschrieben:und wie viele durch ein AD (bzw. das Absetzen) überhaupt erst HIT bekommen
sehe ich auch so. So herum wird nämlich auch ein Schuh draus.
Meine Histaminunverträglichkeit kommt definitiv vom Entzug,damit hatte ich vorher niemals Probleme.
Kann man nur hoffen,dass sich das wieder reguliert,aber ich bin da optimistisch.
Ich habe Quercetin leider nicht vertragen,was jetzt aber nicht wirklich was für Andere heißt.
Ich vertrage keinerlei NEMs mehr,aber über die Ernährung klappt es auch.
Bei mir wirken kleine Mengen Meersalz und viel stilles Mineralwasser gut.......
LG
Nospie
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Dia_HB »

Hallo ihr lieben,

Ich habe nun ja richtig in die vollen gegriffen , erst in einem Stück Doxepin weg seit dem habe ich Hit , nu kommt es noch dicker , was regt Histamin extrem an Diazepam .
Wenn ich docch nur nicht so einen Arzt gehabt hätte ohne Ahnung , wäre ich nicht mit Entzug von Doxepin und HIT jetzt so dran, denn als das Doxepin weg war, war ich bei 1,5mg Diazepam und nun 20mg.

Liebe grüße Heike
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Dia_HB »

Hallo ihr lieben,

ich war heute bei meinem Arzt , erklärte meine Symptome wenn ich das Diazepam nehme so wie Grippe, Nase Hals , Husten, kribbeln der Haut , Unruhe.
Dann sagte ich auch selbst bei Banane habe ich das also bei vielen Sachen die ich esse und das da dann noch zukommt kribbeln in den Lippen.
Nun gab er mir Aerius ein Anti-Allergikum und ich habe es zu hause sofort genommen eine stunde wirken lassen, dann habe alles gegessen mit Histamin und es passierte nichts alles gut.

Liebe grüße Heike
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Dia_HB »

Hallo ihr,

ich konnte heute morgen immer noch alles essen , sieht so aus das, das Aerius wirklich hilft.

Lg Heike
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von carriecat »

Hallo Heike,

Aerius ist ja ein Antihistamin....das deckelt aber meines Wissens nur die Symptome, aber baut das Histamin nicht ab, oder?
Wobei ich es toll finde, dass es dir hilft. Ich habe es mit Loratadin und Ranitidin probiert...brauchte leider nix.
Liebe Grüße,
Anja
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Seit 02/2012 arbeite ich wieder, in 05/2012 bin ich jetzt über ein halbes Jahr ohne Medis und es geht mir wieder recht gut. Manche Tage quäle ich mich aber immer noch mit Schwindel und Depersonalisierung. Und ab und zu nächtliche Panik mit Kribbeln am ganzen Körper und Herzklopfen.
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Dia_HB »

Huhu,

also im Internet habe ich geschaut und es wird ein gesetz bei HIT , ich gab nur ein, Aerius bei Histamin Intoleranz , da in den Foren Scheiben ganz viele wie gut es hilft.
Was ich heute auch sagen kann , selbst meine Gelenke tuhen nicht weh.

Liebe grüße Heike
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19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
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Monalinde
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Monalinde »

Hallo,

ich habe ja auch mit der Histaminintoleranz zu tun und Aerius verordnet bekommen. Als es mir seinerzeit die Hautärztin verschrieben hat, meinte sie, wir müssen jetzt erst einmal das Histamin abbauen mit dem Medikament. Allerdings habe ich auch auf dem Beipackzettel gelesen, dass es nur symptomatisch wirkt.
Könnte es nicht auch so sein, dass das Medikament dazu dienen soll, den hohen Histaminspiegel abzubauen aber keinen Einfluss auf die eigentliche Erkrankung hat? Ich bin mir da aber keinesfalls sicher, genausogut könnte durch die Hemmung des Histamins letztendlich ein noch höherer Spiegel letztendlich aufgebaut werden. Keine Ahnung! Ich bin deshalb sehr vorsichtig mit dem Aerius, vielleicht zu vorsichtig!
Ich denke aber nicht, dass es schaden kann, wenn man es für eine Weile einnimmt. Das habe ich ja auch gemacht. Jetzt halte ich mich jetzt an die histaminarme Ernährung, nach wie vor wird jede Sünde (heute Schnitz einer Banane und eine Rippe Schoko) mit Quaddeln und Hautrötungen bestraft.
Ganz neu sind Magenbeschwerden, Aufstoßen und Säure. Irgendwie frage mich, ob das nicht auch wieder etwas mit dem Entzug zu tun haben könnte.

Mein Arzt meint, nach so langer Zeit könnten es keine Absetzbeschwerden mehr sein, mein Mann ist auch furchtbar genervt und verzieht nur noch den Mund, wenn ich wieder eine neue "Krankheit" habe.
Und ich kann mich heute auch nicht leiden,

dennoch wünsche ich einen erholsamen ersten Mai

Mona
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.
Dia_HB
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Dia_HB »

Hallo ihr lieben,

mein Arzt sagte Aerius senkt Histamin und es müsste auch mal in den Beipackzettel rein , ich habe nicht mal Magen und Darm Probleme , also muss es ja senken und Nebenwirkungen alles nur sehr selten. Selbst mit anderen Medikamenten keine Wechselwirkungen.
Jemand der z.b Heuschnupfen hat hat ja auch mit histamin zutun und wenn es dann nicht gesenkt wird durch ein Anti allergiekum, hören die Symptome auch nicht auf.


Lg Heike
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Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
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Nospie

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Nospie »

Hallo Monalinde,
hattest du vor dem Absetzen Probleme mit Histaminintoleranz ?
Monalinde hat geschrieben:Irgendwie frage mich, ob das nicht auch wieder etwas mit dem Entzug zu tun haben könnte.
Halte ich für sehr wahrscheinlich,bei mir ist es so,ich konnte ja vor diesem :censored: alles essen und trinken und hatte niemals Probleme.
Monalinde hat geschrieben: Mein Arzt meint, nach so langer Zeit könnten es keine Absetzbeschwerden mehr sein
So lange ist das garnicht mal.
Ja klar,wir sind ja auch alle bescheuert,mein Arzt meinte" Absetzsymptome" dauern 2 Wochen :haha: !
Hallo Dia,
Dia_HB hat geschrieben:Was ich heute auch sagen kann , selbst meine Gelenke tuhen nicht weh.
Das hört sich schon mal prima an. :)
LG
Nospie
carriecat
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von carriecat »

Monalinde hat geschrieben:mein Mann ist auch furchtbar genervt und verzieht nur noch den Mund, wenn ich wieder eine neue "Krankheit" habe.
Und ich kann mich heute auch nicht leiden,

dennoch wünsche ich einen erholsamen ersten Mai

Mona
Hallo Mona,

das ist ja schade, dass dein Mann kein Verständnis für dich hat.

Ist Aerius denn verschreibungspflichtig? Macht es müde? Sprich, kann man danach Auto fahren?
Liebe Grüße,
Anja
____________________________________________________________________
Panikattacken im Nov. und Dez. 2010 aus heiterem Himmel
Citalopram 20 mg und Doxepin 10 mg (Aponal) ab Ende Dezember
Mirtazapin 15 mg ab Ende Januar statt Aponal
15 kg zugenommen in einem halben Jahr
Ab Juni 2011 Tabletten halbiert, ab Juli 2011 geviertelt
Ende August die letzten 5 mg Citalopram genommen, 3,75 mg Mirta eine Woche länger, dann auch abgesetzt.
Kurze Zeit danach kam das nächtliche Herzrasen wieder samt Tremor in den Beinen und Hitzeströme durch den ganzen Körper, Schwächegefühl und Erschöpfung - Eisen und Vitamin B-Komplex genommen
Danach hatte ich Magenbeschwerden, konnt nicht richtig essen und trinken und kriegte dann Herz- und Atemprobleme
Habe kurzzeitig Lasea genommen, danach Orthomol Vital F incl. Omega-3-Kapseln, um mal wieder ein bißchen auf den Damm zu kommen. Fühlte mich nur schlapp und krank.
War dann von Nov - Dez 2011 in einer Psychosomatischen Fachklinik. Es wurde langsam besser, was ich aber nicht auf die Behandlung dort zurück führen würde.
Seit 02/2012 arbeite ich wieder, in 05/2012 bin ich jetzt über ein halbes Jahr ohne Medis und es geht mir wieder recht gut. Manche Tage quäle ich mich aber immer noch mit Schwindel und Depersonalisierung. Und ab und zu nächtliche Panik mit Kribbeln am ganzen Körper und Herzklopfen.
Oktober 2012: Bin tagsüber viel müde, erschöpft, schwindelig und kämpfe immer mal wieder mit Angstattacken.
März 2013: Immer mal wieder Schwindel, Depersonalisierung und Angst
November 2013: Magenbeschwerden, Atemprobleme

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Dia_HB
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Dia_HB »

Liebe carriecat,

das Aerius ist zudem ein AH (Antihistaminika) und gehört zu der zweiten Generation und ist daher Verschreibungspflchtig.
Aus der zweiten Generation macht gar kein AH müde. Die freien aus der Apotheke sind eher nicht zu empfehlen, da ich selber eine Heuschnupfentante bin, habe ich früher immer die bekannten Zirtec oder auch Lysino gekauft und davon hätte ich mich nach Einnahme immer stumpf ins Bett hauen können. Die aus der zweiten Generation haben auch kaum Nebenwirkungen, bis gar keine. Sehr gut verträglich. Und zu dem keine Wechselwirkung mit anderen Medikamenten.

Liebe Grüße Heike

p.s. lass es dir einfach mal von deinem Arzt verschreiben und probiere es aus.
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016
Monalinde
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Monalinde »

Hallo carriecat,

gerade lese ich noch Deine Nachricht.
Zu Deiner Frage: Ich hatte zu keiner Zeit Probleme mit dem Histamin bevor ich das Mirtazipin eingenommen habe. Ich wusste nicht einmal, was Histamin eigentlich ist. MIr hat die Hautärztin das Aerius verschrieben, ich weiss es nicht genau, aber es könnte schon sein, dass es verschrieben werden muss. Das Medikament hat mich geringfügig (angenehm) müde gemacht. So viel ich weiss, gehört es nicht zu den Antihistaminika, die übermäßig sedieren. Autofahren? Frag mal lieber auch noch Jamie! Meiner Einschätzung nach dürfte es bei geringer Dosierung keine Probleme bereiten.

Ich habe an anderer Stelle gelesen, dass es Dir wieder ganz gut geht, nach längerer Zeit. Das freut mich für Dich und macht Hoffnung. Genieße es ! Ich kann mir schon gar nicht mehr vorstellen, wie es ist, einmal keine Symptome zu haben. Glaub fast, mir würde etwas fehlen! !!! Wenigstens bleibt mir noch der Galgenhumor!

Jetzt wünsch ich noch eine ruhige und erholsame gute Nacht, auch Dia,

Mona,
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.
carriecat
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von carriecat »

Guten Morgen,

ich hab jetzt mal geguckt, Aerius ist Desloratadin...ist das jetzt was Anderes als das Loratadin, weil das hab ich mit Lorano ja hier. Half mir aber leider nicht. Quercetin ist jetzt leider auch nicht so der Brüller. :(

Achso, ich wollte noch den Link aus Amerika anfügen http://survivingantidepressants.org/ind ... tolerance/
Liebe Grüße,
Anja
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15 kg zugenommen in einem halben Jahr
Ab Juni 2011 Tabletten halbiert, ab Juli 2011 geviertelt
Ende August die letzten 5 mg Citalopram genommen, 3,75 mg Mirta eine Woche länger, dann auch abgesetzt.
Kurze Zeit danach kam das nächtliche Herzrasen wieder samt Tremor in den Beinen und Hitzeströme durch den ganzen Körper, Schwächegefühl und Erschöpfung - Eisen und Vitamin B-Komplex genommen
Danach hatte ich Magenbeschwerden, konnt nicht richtig essen und trinken und kriegte dann Herz- und Atemprobleme
Habe kurzzeitig Lasea genommen, danach Orthomol Vital F incl. Omega-3-Kapseln, um mal wieder ein bißchen auf den Damm zu kommen. Fühlte mich nur schlapp und krank.
War dann von Nov - Dez 2011 in einer Psychosomatischen Fachklinik. Es wurde langsam besser, was ich aber nicht auf die Behandlung dort zurück führen würde.
Seit 02/2012 arbeite ich wieder, in 05/2012 bin ich jetzt über ein halbes Jahr ohne Medis und es geht mir wieder recht gut. Manche Tage quäle ich mich aber immer noch mit Schwindel und Depersonalisierung. Und ab und zu nächtliche Panik mit Kribbeln am ganzen Körper und Herzklopfen.
Oktober 2012: Bin tagsüber viel müde, erschöpft, schwindelig und kämpfe immer mal wieder mit Angstattacken.
März 2013: Immer mal wieder Schwindel, Depersonalisierung und Angst
November 2013: Magenbeschwerden, Atemprobleme

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