Hallo erstmal,
mir wurde aufgrund einer angeblichen Panikstörung Seroxat verschrieben. Nun worde aber nach 5 Jahren erkannt, das ich tatsächlich eine Herzerkrankung habe. Letztes Jahr im Mai wurde bei mir eine EPU durchgeführt und eine Ablation des AV-Knotens vorgenommen. Jetzt ist diese Herzreizleitungsstörung wieder aufgetreten, dazu kommen noch Ventrikulären Extraschläge und lt. Kardiologen darf ich gar kein Paroxetin einnehmen. Ich soll es so schnell wie möglich absetzen. Habe jetzt von 15mg auf 10mg Schrittweise reduziert und es geht mir miserabel. Schwindel, Sehstörungen, Übelkeit, Schwitzen, Alpträume, Schlaflosigkeit, Muskelkrämpfe, Schwächegefühl und hin und wieder Suizidgedanken. Suizidgedanken hatte ich auch damals bei der Einstellung auf Paroxtin. Doch am schlimmsten ist, das diese Absetzsymptome mein Herz völlig aus dem Takt bringen und ich grosse Angst habe, das mir etwas passiert. In wie weit, wirkt sich das Absetzen denn auf das Herz aus? Mein Herz ist eh nicht gesund und nun das noch......... Habe Angst, das nicht zu überleben..........bin völlig verunsichert und fertig........ Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen......
LG Kim
Ich brauch dringend euren Rat!
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Oliver
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Hallo Kim.
Willkommen im Forum
Bei Frauen werden leider sehr häufig handfeste Probleme zu schnell als "psychosomatisch" oder psychische Krankheit diagnostiziert, deshalb wundert mich Deine Geschichte nicht ... Du hast also fünf Jahre lang für die Katz Paroxetin genommen - das für sich gesehen ist schon ein Hammer, aber jetzt sagt Dein Arzt einfach schnell weg damit? Gravierender Fehler Nummer 2. Du solltest es nach fünf Jahren auf jeden Fall langsam über mehrere Monate ausschleichen möge Dein Kardiologe sagen was er wolle - Du hast es fünf Jahre lang überlebt also wird es auf ein paar Monate mehr oder weniger auch nicht ankommen.
Lies unser link:infopaket und wenn Du Englisch kannst, würde ich Dir von Joseph Glenmullen "The Antidepressant Solution" empfehlen. Konfrontiere Deinen Arzt mit Deinen Absetzterscheinungen und mit unseren Informationen und lass Dir nicht einreden, dass das alles ja nur halb so wild und Einbioldung ist.
Wenn ich Du wäre, würde ich wieder hoch auf meine Ursprungsdosis gehen und warten bis es mir besser geht ... das dürfte innerhalb weniger Stunden oder Tage der Fall sein. Dann entweder umstellen auf Suspension oder in der Apotheke Kapseln aus den Tabletten herstellen lassen, damit Du langsam in kleinen Schritten reduzieren kannst. Hier im Forum gibt es einige, die erfolgreich über Monate hinweg Paroxetin abgesetzt haben, welche vorher dachten sie würden es nicht schaffen, also Kopf hoch
Alles Gute
Oliver
Willkommen im Forum
Bei Frauen werden leider sehr häufig handfeste Probleme zu schnell als "psychosomatisch" oder psychische Krankheit diagnostiziert, deshalb wundert mich Deine Geschichte nicht ... Du hast also fünf Jahre lang für die Katz Paroxetin genommen - das für sich gesehen ist schon ein Hammer, aber jetzt sagt Dein Arzt einfach schnell weg damit? Gravierender Fehler Nummer 2. Du solltest es nach fünf Jahren auf jeden Fall langsam über mehrere Monate ausschleichen möge Dein Kardiologe sagen was er wolle - Du hast es fünf Jahre lang überlebt also wird es auf ein paar Monate mehr oder weniger auch nicht ankommen.
Lies unser link:infopaket und wenn Du Englisch kannst, würde ich Dir von Joseph Glenmullen "The Antidepressant Solution" empfehlen. Konfrontiere Deinen Arzt mit Deinen Absetzterscheinungen und mit unseren Informationen und lass Dir nicht einreden, dass das alles ja nur halb so wild und Einbioldung ist.
Wenn ich Du wäre, würde ich wieder hoch auf meine Ursprungsdosis gehen und warten bis es mir besser geht ... das dürfte innerhalb weniger Stunden oder Tage der Fall sein. Dann entweder umstellen auf Suspension oder in der Apotheke Kapseln aus den Tabletten herstellen lassen, damit Du langsam in kleinen Schritten reduzieren kannst. Hier im Forum gibt es einige, die erfolgreich über Monate hinweg Paroxetin abgesetzt haben, welche vorher dachten sie würden es nicht schaffen, also Kopf hoch
Alles Gute
Oliver
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Linda
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Hallo Kim,
auch von mir willkommen.
Das Paroxetin schnell wegzulassen bedeutet einen großen Schock für Deinen Körper. Er braucht einfach Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen und wird das im eigenen Tempo aber auch tun.
Ich bin Olivers Meinung und sage auch, ein paar Monate hin oder her nach 5 Jahren macht wirklich nichts aus.
Schleiche langsam aus, und bei jedem Schritt warte ab, bis es Dir wieder gut geht. Lasse Dir nicht von den Aussagen des Arztes verunsichern, höre auf Deinen Körper, er wird Dein bester Ratgeber sein.
Linda
auch von mir willkommen.
Das Paroxetin schnell wegzulassen bedeutet einen großen Schock für Deinen Körper. Er braucht einfach Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen und wird das im eigenen Tempo aber auch tun.
Ich bin Olivers Meinung und sage auch, ein paar Monate hin oder her nach 5 Jahren macht wirklich nichts aus.
Schleiche langsam aus, und bei jedem Schritt warte ab, bis es Dir wieder gut geht. Lasse Dir nicht von den Aussagen des Arztes verunsichern, höre auf Deinen Körper, er wird Dein bester Ratgeber sein.
Linda
Danke an Euch
Habe wieder um 2,5mg Paroxetin erhöht und es geht mir schon etwas besser......freu. Am Mo. habe ich einen Termin bei meinem Neurologen und werde das ganze erstmal ausführlich mit ihm besprechen (und wehe der hört nicht zu
). Werde mir das Paroxetin dann in flüssiger Form verordnen lassen und es ganz langsam ausschleichen. Sagt mal, ich habe so mit Sehstörungen zu tun, seit dem ich ausschleiche. Gehört das auch zu den Absetzsymptomen?
Liebe Grüsse Kim
Habe wieder um 2,5mg Paroxetin erhöht und es geht mir schon etwas besser......freu. Am Mo. habe ich einen Termin bei meinem Neurologen und werde das ganze erstmal ausführlich mit ihm besprechen (und wehe der hört nicht zu
Liebe Grüsse Kim
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Oliver
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Hallo Kim.
Alles Gute
Oliver
Dann viel Glück. Ich hoffe Du lässt dich nicht von ihm einschüchtern. Drucke vielleicht mal das Infopaket aus (haben wir auch als .dok) und gib es ihm, wenn er das sofort als Schwachsinn abtut, ohne es sich überhaupt groß anzuschauen, hast Du es mit dem Typ "Betonkopfus Beratungsresistentus" zu tun - bei Ärzten leider recht häufig anzutreffen. Die verlassen sich dann darauf, was ihnen die Pharmavertreter erzählen und sind kritischen Meinungen erst gegenüber aufgeschlossen, wenn das Medikament vom Markt genommen wird ...habe ich einen Termin bei meinem Neurologen und werde das ganze erstmal ausführlich mit ihm besprechen (und wehe der hört nicht zu Evil or Very Mad )
Alles Gute
Oliver
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss 
Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
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