Hi Britta,
Britta hat geschrieben:Ein Medikament ohne Nebenwirkungen gibt es anscheinend nicht.
Sehr richtig. Man muss vermutlich sogar sagen, eins was keine Nebenwirkungen hat, hat auch keine Hauptwirkung. Der Pharmakologe spricht darum auch eher von "unerwünschten Wirkungen", da die Einteilung Haupt-/Nebenwirkung völlig willkürlich ist.
Zu den "pflanzlichen Alternativen":
Hirschhausen hat das mal sehr schön verulkt, sich auf der Bühne eine Fluppe angesteckt, gehustet und meinte "na und, is ja rein pflanzlich!"
wird gern unterschlagen: Nur weil etwas pflanzlich ist, heißt das noch lange nicht, dass es besser verträglich ist (wenn es denn wirkt).
Übles Beispiel dafür sind die östrogen-artig wirkenden Pflanzenpräparate f.d. Menopause. Frauen, die Mönchspfeffer u.a. Zeug nehmen, setzen sich damit wohl denselben Risiken aus, wie mit "chemischen" Hormonen. Ich musste meine quasi-Schwiegermutter neulich erst drüber aufklären, denn sie hat Risikofaktoren und darf keine Hormone nehmen, dachte aber, mit dem "pflanzlichen" ginge das. Die Werbung behauptet es schließlich...
<hr>
Zurück zum Thema. Empfindlichen Leuten würde ich
immer erst was anderes, nicht-medikamentöses empfehlen. Übrigens zeigt sich so eine Empfindlichkeit oft schon früher, bei Einnahme von Schmerzmitteln oder so, d.h. nicht erst bei Psychopharmaka.
Notfalls sogar Homöopathie, aber das ist ein eigenes Thema (Wirkung/Nebenwirkung dgl.).
Akupunktur halte ich für ausgezeichnet, aber da gibt es vieles, was man aus der Ferne nicht so gut einschätzen kann.
Gute Besserung,
-PhilippRS.