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 ! Nachricht von: Oliver

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Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

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Amitriptylin absetzen

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
WilliamConnor
Beiträge: 1
Registriert: 20.02.2005 19:31

Amitriptylin absetzen

Beitrag von WilliamConnor »

Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich bin ziemlich am Ende. Nach einer ausgiebigen Recherche bei meinen Ärzten, mehreren Apotheken (und den Hersteller-Hotlines) und im Internet, habe ich mich für die plausibelste der vielen unterschiedlichen Aussagen entschieden, nämlich von 25 mg Amitriptylin-Retard-Kapseln direkt auf Null zu gehen. Die Begründung war, dass eine Reduzierung auf 10 mg keinen Sinn machen würde, da die Retard-Kapseln ja nur eine ganz geringe Dosis freigeben würden und man mit 10 mg Nicht-Retard-Kapseln einen viel höheren Wert erreichen würde als mit den Retard-Kapseln. Deshalb gäbe es auch keine 10 mg-Retard-Kapseln.

Als ich dann absetzte, bekam ich die u.g. Symptome!

7.8.04
Infusion während eines Klinikaufenthaltes zur Schmerztherapie
Später dann 25 mg retard Kapseln.

28.1.05
letzte 25 mg Retard-Kapsel genommen

31.1.05
Erste Entzugserscheinungen / Absetzsymtome (Übelkeit, Geleichgewichtsstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen)

Jetzt bin ich schon über 2 Wochen runter und die Absetzprobleme nehmen nicht ab. Ich habe von meinem Arzt Vertigoheel bekommen. Es scheint wenigstens ein wenig zu helfen. Aber jetzt bin ich mit meiner Kraft fast am Ende!

Hat jemand von Euch Absetzerfahrungen mit Amitriptylin gemacht? Ich würde mich über Eurer Feedback sehr freuen.

Bis bald,

William
Hannes Wien
Gründer
Beiträge: 903
Registriert: 27.10.2003 14:16
Wohnort: Wien
Danksagung erhalten: 6 Mal

Es gibt immer eine Möglichkeit ........

Beitrag von Hannes Wien »

Hallo William,

Willkommen im Forum,

Amitriptylin gehört zu den trizyklischen Antidepressiva.

Es kommt zwar nicht so häufig vor wie bei SSRI & CO, das es Entzugerscheinungen gibt, wie man sieht auch das ist möglich.

Ich würde mir an deiner Stelle einen Arzt suchen der dir Amitriptylin-neuraxpharm® Lösung verschreibt.

Ein Link dazu http://www.netdoktor.de/medikamente/100008594.htm

Mit der Lösung kannst du dann langsam runtergehen alle paar Wochen um ein paar mg hör einfach auf deinen Körper.

Besorge dir eine Insulinspritze wo man die Nadel herunternehmen kann, damit kannst du dann sehr genau dosieren.

Ich wünsche dir viel Erfolg bim Absetzen!
Und mach das langsam es ist vollkommen egal wie lange du Amitriptylin nimmst es ist nur wichtig das es dir beim Absetzen gut geht.

Was auch noch wichtig ist nimm deine Dosis auf 2x in der Früh und am Abend ein da die Lösung keine Retard Funktion hat das heißt du hast immer die volle Dosis auf einmal in deinem Körper du kannst die größere Dosis auf jedem Fall am Abend nehmen.

Amitriptylin hat eine Halbwertszeit von 10-21 Stunden also eher kurz.

Liebe Grüße
Hannes
Gesperrt