Noch "eine Neue"
Noch "eine Neue"
Hallo.
da ich mal wieder große Probleme mit mir habe, bin ich auf der Suche nach Hilfe auf dieses Forum gestoßen.
Nachdem ich seit 5 Jahren mit Gruppentherapie und Amineurin gegen meine Depressionen mit starken Schlafstörungen behandelt wurde, habe ich von meinem Psychodoktor Citralopram bekommen. Die nehme ich nun seit 9 Tagen und schlafe kaum noch. Ich schlafe zwar ein (wie immer), wache aber nach ca. 2-3 Stunden auf und döse dann vor mich etwa im 30 Minutentakt. Irgendwann morgens zwischen 3-4 Uhr bin ich so wach, dass ich aufstehe.
Da der Arzt mich gleich langfristig krankgeschrieben hat wegen der Nebenwirkungen während der Eingewöhnungsphase vermute ich, dass diese Reaktion normal ist.
Hat damit jemand vielleicht Erfahrungen? Das Durchhalten ist so schwer.
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen, vielleicht hat ja jemand die gleichen Erfahrungen gemacht?
Malinu
da ich mal wieder große Probleme mit mir habe, bin ich auf der Suche nach Hilfe auf dieses Forum gestoßen.
Nachdem ich seit 5 Jahren mit Gruppentherapie und Amineurin gegen meine Depressionen mit starken Schlafstörungen behandelt wurde, habe ich von meinem Psychodoktor Citralopram bekommen. Die nehme ich nun seit 9 Tagen und schlafe kaum noch. Ich schlafe zwar ein (wie immer), wache aber nach ca. 2-3 Stunden auf und döse dann vor mich etwa im 30 Minutentakt. Irgendwann morgens zwischen 3-4 Uhr bin ich so wach, dass ich aufstehe.
Da der Arzt mich gleich langfristig krankgeschrieben hat wegen der Nebenwirkungen während der Eingewöhnungsphase vermute ich, dass diese Reaktion normal ist.
Hat damit jemand vielleicht Erfahrungen? Das Durchhalten ist so schwer.
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen, vielleicht hat ja jemand die gleichen Erfahrungen gemacht?
Malinu
Gott gebe mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern,
die ich ändern kann
und die Weisheit,
das eine vom andern zu unterscheiden.
Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern,
die ich ändern kann
und die Weisheit,
das eine vom andern zu unterscheiden.
Hallo,
ich habe gerade deinen Beitrag gelesen. Zuerst mal muss ich fragen wieviel mg du eigentilch verschrieben bekommen hast.
Ich nehme seit 3 Monaten Citalopram und hatte nicht solche Schwirigkeiten mit dem schlafen.
Nach 2 Wochen konnte ich eigentlich zum ersten mal wieder richtig schlafen.
Es tut mir leid das du solche Probleme hast. Interessant wäre wirklich zu wissen wieviel mg du nimmst.
Gruss Villinger
ich habe gerade deinen Beitrag gelesen. Zuerst mal muss ich fragen wieviel mg du eigentilch verschrieben bekommen hast.
Ich nehme seit 3 Monaten Citalopram und hatte nicht solche Schwirigkeiten mit dem schlafen.
Nach 2 Wochen konnte ich eigentlich zum ersten mal wieder richtig schlafen.
Es tut mir leid das du solche Probleme hast. Interessant wäre wirklich zu wissen wieviel mg du nimmst.
Gruss Villinger
Hi Villinger,
ich habe mit 20 mg angefangen und nach 4 Tagen auf 40 mg gesteigert. Soll es immer abends einnehmen.
Allerdings musste ich die 50 mg Amineurin, die ja müde machen, gleichzeitig absetzen.
Schlafprobleme habe ich übrigens immer, natürlich nicht so massiv.
Malinu
ich habe mit 20 mg angefangen und nach 4 Tagen auf 40 mg gesteigert. Soll es immer abends einnehmen.
Allerdings musste ich die 50 mg Amineurin, die ja müde machen, gleichzeitig absetzen.
Schlafprobleme habe ich übrigens immer, natürlich nicht so massiv.
Malinu
Gott gebe mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern,
die ich ändern kann
und die Weisheit,
das eine vom andern zu unterscheiden.
Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern,
die ich ändern kann
und die Weisheit,
das eine vom andern zu unterscheiden.
Hallo.
ich nehme die 20 mg. Allerdings sagte meine Ärztin ich solle die Tablette am Morgen einnehmen weil sie auf die meisten antreibend wirkt. Einige würden aber auch mit Müdigkeit reagieren.
Vielleicht hast du deswegen Probleme. Frage nach ob du sie nicht morgens einnehmen kannst.
Gruss Villinger
ich nehme die 20 mg. Allerdings sagte meine Ärztin ich solle die Tablette am Morgen einnehmen weil sie auf die meisten antreibend wirkt. Einige würden aber auch mit Müdigkeit reagieren.
Vielleicht hast du deswegen Probleme. Frage nach ob du sie nicht morgens einnehmen kannst.
Gruss Villinger
Citalopram Biomo 20 mg
Hi Villinger,
ja, vielleicht hat Du Recht, habe ich auch schon dran gedacht.
Ich bin nächste Woche beim Arzt und frage ihn.
Vielleicht rufe ich ihn auch heute an.
Übrigens Dank für Dein Interesse. Das tut gut.
Malinu
ja, vielleicht hat Du Recht, habe ich auch schon dran gedacht.
Ich bin nächste Woche beim Arzt und frage ihn.
Vielleicht rufe ich ihn auch heute an.
Übrigens Dank für Dein Interesse. Das tut gut.
Malinu
Gott gebe mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern,
die ich ändern kann
und die Weisheit,
das eine vom andern zu unterscheiden.
Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern,
die ich ändern kann
und die Weisheit,
das eine vom andern zu unterscheiden.
-
Oliver
- Gründer
- Beiträge: 11072
- Registriert: 10.10.2003 23:58
- Hat sich bedankt: 713 Mal
- Danksagung erhalten: 420 Mal
Starke Nebenwirkungen müssen nicht hingenommen werden
Hallo.
Erstmal willkommen im Forum Euch beiden Malinu und Villinger
Prinizipielll gilt für die Nebenwirkungen von Antidepressiva das gleiche wie für alle andere Medikamente: wenn sie das erträgliche Maß überschreiten, sollte man das Medikament nicht weiter einnehmen. Aus mir mittlerweile unerfindlichen Gründen scheint allerdings bei ADs die Ansicht vorzuherrschen, dass man sogar extreme Nebenwirkungen über einen längeren Zeitraum hinweg aushalten muss - das ist meiner Meinung nach falsch.
Wenn Citalopram Deinen Schlaf so extrem stört, würde ich es an Deiner Stelle nicht nehmen. Linda hat vor kurzem eine Studie ausgeraben, welche zeigt, daß SSRI den REM-Schlaf stören können - habe sie im Moment allerdings leider noch nicht zur Hand.
Alles Gute
Oliver
Erstmal willkommen im Forum Euch beiden Malinu und Villinger
Prinizipielll gilt für die Nebenwirkungen von Antidepressiva das gleiche wie für alle andere Medikamente: wenn sie das erträgliche Maß überschreiten, sollte man das Medikament nicht weiter einnehmen. Aus mir mittlerweile unerfindlichen Gründen scheint allerdings bei ADs die Ansicht vorzuherrschen, dass man sogar extreme Nebenwirkungen über einen längeren Zeitraum hinweg aushalten muss - das ist meiner Meinung nach falsch.
Wenn Citalopram Deinen Schlaf so extrem stört, würde ich es an Deiner Stelle nicht nehmen. Linda hat vor kurzem eine Studie ausgeraben, welche zeigt, daß SSRI den REM-Schlaf stören können - habe sie im Moment allerdings leider noch nicht zur Hand.
Alles Gute
Oliver
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss 
Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
Bitte beachten:
Bitte melde Beiträge, die gegen die Regeln verstoßen über einen Klick auf das Ausrufezeichen oben rechts im problematischen Beitrag und erkläre in der Meldung was das Problem ist. Das Team wird sich dann darum kümmern. Da das Team nur ehrenamtlich in der Freizeit aktiv ist, kann das allerdings auch mal dauern.Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
Hallo
nach dem was ich mittlerweile so an Beiträgen gelesen habe, kann man glaube ich auch davon ausgehen, dass wenn man am Anfang der Einnahme unter extremen Nebenwirkungen leidet, auch das absetzen nur unter extremen Absetzsymptomen gelingt! Wenn überhaupt !
Mir ist jedenfalls aufgefallen, dass diejenigen die die SSRi ohne Probleme einschleichen können auch mit dem Absetzen keine Probleme hatten.
Mir ging es mit dem Paroxetin am Anfang so dreckig, dass ich fast nicht aus dem Bett kam. Hätte ich da auf meinen Körper gehört, hätte ich heute ein Problem weniger!
Gruß an Euch Uschi
nach dem was ich mittlerweile so an Beiträgen gelesen habe, kann man glaube ich auch davon ausgehen, dass wenn man am Anfang der Einnahme unter extremen Nebenwirkungen leidet, auch das absetzen nur unter extremen Absetzsymptomen gelingt! Wenn überhaupt !
Mir ist jedenfalls aufgefallen, dass diejenigen die die SSRi ohne Probleme einschleichen können auch mit dem Absetzen keine Probleme hatten.
Mir ging es mit dem Paroxetin am Anfang so dreckig, dass ich fast nicht aus dem Bett kam. Hätte ich da auf meinen Körper gehört, hätte ich heute ein Problem weniger!
Gruß an Euch Uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
Guten Morgen Uschi,
jetzt, wo ich deinen Beitrag lese, fällt es mir auch wie Schuppen von den Augen. Genau das habe ich bei mir und anderen von Absetzungsnebenwirkungen Betroffenen auch beobachtet.
Ich war in stationärer Therapie als ich mit den ADs anfing und es ging mir ca. drei Wochen hundeelend. Als ich mit dem Arzt darüber sprach, gab er mir nur zur Antwort, dass alles nur psychisch sei, weil ich mich nicht voll auf die Einnahme von den Medikamenten einlassen würde.
Ja, hätte ich nur auch auf meinen Körper gehört. Aber wenn es einem so schlecht geht und man gar nicht weiß, was mit einem geschieht, klammert man sich eben an jeden Strohhalm und das waren nun mal die Medikamente.
Gruß Lyta
jetzt, wo ich deinen Beitrag lese, fällt es mir auch wie Schuppen von den Augen. Genau das habe ich bei mir und anderen von Absetzungsnebenwirkungen Betroffenen auch beobachtet.
Ich war in stationärer Therapie als ich mit den ADs anfing und es ging mir ca. drei Wochen hundeelend. Als ich mit dem Arzt darüber sprach, gab er mir nur zur Antwort, dass alles nur psychisch sei, weil ich mich nicht voll auf die Einnahme von den Medikamenten einlassen würde.
Ja, hätte ich nur auch auf meinen Körper gehört. Aber wenn es einem so schlecht geht und man gar nicht weiß, was mit einem geschieht, klammert man sich eben an jeden Strohhalm und das waren nun mal die Medikamente.
Gruß Lyta
Paroxitin (Tagonis)
wegen Angststörung mit Panikattacken
seit 14.04.04 10-20-30 mg Paroxitin (Tagonis) Erhöhung wöchentlich
seit 20.09.04 20 mg
seit 05.10.04 10 mg
seit 29.10.04 0 mg
seit 18.11.04 10 mg
seit 28.04.05 5 mg
seit 14.05.05 0 mg
wegen Angststörung mit Panikattacken
seit 14.04.04 10-20-30 mg Paroxitin (Tagonis) Erhöhung wöchentlich
seit 20.09.04 20 mg
seit 05.10.04 10 mg
seit 29.10.04 0 mg
seit 18.11.04 10 mg
seit 28.04.05 5 mg
seit 14.05.05 0 mg
Hallo Lyta,
Na, ja man muß auch die Positiven Seiten sehen. Nur durch dieses Medikament habe ich dieses Forum hier gefunden, und sehr viele liebe Kontakte mittlerweile. Auch sehe ich vieles was die Medikamente betrifft mittlerweile mit anderen Augen. Und erfahre auch am eigenen Leib wie schwer es ist von einem Medikament wieder wegzukommen!
lieben Gruß an Dich Uschi
Ja, so war es bei mir auch. Es ging mir so dreckig, dass ich alle Hoffnung auf dieses Medikament gesetzt habe. Wurde es mir doch auch von meiner Hausärztin empfohlen !Ja, hätte ich nur auch auf meinen Körper gehört. Aber wenn es einem so schlecht geht und man gar nicht weiß, was mit einem geschieht, klammert man sich eben an jeden Strohhalm und das waren nun mal die Medikamente.
Na, ja man muß auch die Positiven Seiten sehen. Nur durch dieses Medikament habe ich dieses Forum hier gefunden, und sehr viele liebe Kontakte mittlerweile. Auch sehe ich vieles was die Medikamente betrifft mittlerweile mit anderen Augen. Und erfahre auch am eigenen Leib wie schwer es ist von einem Medikament wieder wegzukommen!
lieben Gruß an Dich Uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)