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 ! Nachricht von: Oliver

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Träume!

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Gesperrt
Uschi
Beiträge: 527
Registriert: 22.12.2003 08:41

Träume!

Beitrag von Uschi »

Hallo,
:(
heute nacht hatte ich wieder lange Filmnacht. Möchte gerne darüber schreiben, um es loszuwerden. Gestern morgen hab ich mal ein bißchen vom Paroxetin abgekratzt. Und letzte Nacht hatte ich wieder einen ganz furchtbaren Traum. Ich hab geträumt ich hätt eine Leiche versteckt. Bevor
wir bauten wohnten wir bei meinen Schwiegereltern. Ich träumte also ich hätte einen Mann im Dachgeschoß versteckt, als er starb packte ich ihn in einen blauen Müllsack. Zuerst versteckte ich ihn im Keller zwischen anderen Müllsäcken. Als wie dann bauten , brachte ich alle Müllsäcke in die ausgehobene Baugrube. Und darauf wurde dann die Betondecke zementiert. Natürlich durfte das niemand erfahren. Ich hatte große Angst, dass es irgendwann ans Tageslicht kommt, was ich getan hab. Der Mann war jemand der im Wald lebte in der Nähe meines Elternhauses, als er sich verletzte nahm ich ihn mit. Das schlimmste war , dieser Traum war so realistisch, dass ich öfters aufwachte und darüber nachdachte ob ich das wirklich getan habe. Selbst heute morgen als ich aufstand, dachte ich noch darüber nach, ob ich das getan habe, und mein Unterbewußtsein es nur verdrängt. :o
Dagegen war dieser Traum , den ich dann noch hatte lustig. Ich hab geträumt ich würde das Meerschweinchen meines Sohnes an einer ganz dünnen Leine durch den Wald führen. Als die Leine zerriß, suchte ich ein Haus auf, dessen Bewohner gerade im Urlaub waren und suchte Ersatz für die Leine. Die fand ich dann auch. Als der Sohn der Leute zurückkam gab ich ihm einen Euro für die Ersatzschnur, damit er nicht denkt ich würde stehlen. Ich hatte noch ein paar Träume an die ich mich jedoch nicht mehr erinnere. :lol:

Was macht das Paroxetin in meinem Gehirn, dass ich solche Sachen träume? Und das obwohl ich nur ganz wenig weg ließ!
Ich lese weder Horrorbücher noch sehe ich solche Filme um auf diese Sachen zu kommen.

Gruß an Alle Uschi

P.s. Hallo Oliver, vielleicht solltest Du noch eine Traumecke einrichten, dort kann man dann seine Träume niederschreiben. Vielleicht kann dann der eine oder andere sie versuchen zu analysieren. Wäre doch mal interessant zu wissen , was es bedeutet, wenn man solche Sachen träumt.
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
SandraF
Beiträge: 258
Registriert: 24.05.2004 22:29

Beitrag von SandraF »

Hallo Uschi,

ich habe schon einige Male geträumt, dass ich meine Urgroßmutter umgebracht habe und unter einer alten Holztreppe in einem alten Holzhaus im Wald versteckt habe. Sie lag dort in einem tiefen Loch..

Ich nehme keine Tabletten und habe keine Depressionen oder Ängste.
Als meine Urgroßmutter starb, da war ich 9 Jahre alt (jetzt bin ich 44 J.) , meine Mutter hat mir damals, als ich 9 Jahre alt war! Schuldgefühle eingeredet, ich hätte meine Urgroßmutter nicht gut behandelt, weil ich immer und gerne mit meinem Großvater zusammen war und der hat jahrelang nicht mit meiner Urgroßmutter gesprochen.

Solche extremen Träume können vorkommen und sind auch nicht "unnormal", man sollte sie nicht überbewerten, obwohl sie nicht gerade angenehm sind.

Wenn man Depressionen oder Ängste hat, dann fühlt man sich durch solch einen Traum vielleicht "schuldig" oder man denkt:"Bin ich ein schlechter Mensch!?" Das ist aber nicht der Fall, das mangelnde Selbstwertgefühl (Unsicherheit) lässt diese Zweifel aufkommen.


Krimiautoren (z. B. Henning Mankell) oder Menschen, die sich Horrorfilme sogar ganz bewusst ausdenken, sind auch ganz "normale" Menschen.


Liebe Grüße
Sandra
Linda
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Beitrag von Linda »

Hallo Sandra,

ich träume auch sehr lebhafte Träume. Bei den Träumen, die Uschi beschreibt, dreht es sich glaube ich aber um etwas anderes. Diese Träume haben eine andere Dimension. Sie sind sehr gut von Ann Tracy in ihrem Buch "Prozac - Panacea or Pandora" beschrieben. Ihre Theorie ist, dass die SSRI negative Wirkungen auf den REM-Schlaf haben. Manche Menschen fangen auch das Schlafwandeln an.

@Uschi

Nehme es einfach als das, was es ist, schaue es an und lasse es los. Es ist nicht ein Teil von Dir Uschi.

Linda
Uschi
Beiträge: 527
Registriert: 22.12.2003 08:41

Beitrag von Uschi »

Hallo Sandra,
ich habe schon einige Male geträumt, dass ich meine Urgroßmutter umgebracht habe und unter einer alten Holztreppe in einem alten Holzhaus im Wald versteckt habe. Sie lag dort in einem tiefen Loch..
Solche Träume hatte ich auch schon, sind jedoch nicht zu vergleichen mit denen die ich habe , wenn ich absetze. Viele Einzelheiten habe ich in meinem Beitrag ja gar nicht beschrieben! Die wollte ich Euch ersparen. Ich träume ansonsten ja auch sehr lebhaft , aber nicht so. Vor allem nicht so grausam und horrormäßig. Diese Träume kommen auch nur wenn ich absetzte, erhöhe ich wieder verschwinden sie. Als ich vor Monaten mal 8mg auf einmal wegließ trugen diese Träume auch dazu bei, dass ich das Paroxetin wieder nahm. Es war einfach grauenvoll, was ich alles träumte und nach ein paar Tagen konnte ich auch das nicht mehr ertragen!
Ich nehme keine Tabletten und habe keine Depressionen oder Ängste.
Ich nehm ja auch nur das Paroxetin, und im Moment bin ich auch nicht depressiv und auch ohne Ängste.
das mangelnde Selbstwertgefühl (Unsicherheit) lässt diese Zweifel aufkommen
Sorry, aber ich hab kein mangelndes Selbstwertgefühl!Und unsicher fühle ich mich auch nicht.
Krimiautoren (z. B. Henning Mankell) oder Menschen, die sich Horrorfilme sogar ganz bewusst ausdenken, sind auch ganz "normale" Menschen.
Ich kenn Henning Mankell, ich hab einige Bücher von ihm gelesen aber unter Horror würde ich ihn nicht einordnen. Eher unter Krimi.
Natürlich überbewerte ich diesen traum ja auch nicht, was mich jedoch erschreckt hat, war dass ich in Aufwachphasen und auch noch am Morgen als ich schon wach im Bett lag, wirklich geglaubt hab ich hab sowas getan! Erst nachdem ich aufgestanden bin verflogen dann diese Gedanken.

Gruß an Dich Uschi
Depression mit Angststörung
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Uschi
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Beitrag von Uschi »

Hallo Linda, :)

natürlich überbewerte ich diese Träume nicht, mittlerweile kenn ich das ja auch von meinen anderen Absetzversuchen.
Es hat mir jedenfalls geholfen, es einfach mal aufzuschreiben.

lieben gruß an Dich Uschi
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CloneX
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Beitrag von CloneX »

Ich habe seit Monaten fast jede Nacht Filmnacht - aber teilweise sind auch recht spannende Träume dabei. Manchmal erwische ich mich sogar wie ich beim Schlafen lachen muss !
Uschi
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Beitrag von Uschi »

Hallo Clonex, :D lustig fand ich es auch ein Meerschweinchen an der Leine durch den Wald zu führen. Da mußte ich auch lächeln. Wenn ich das nächste Mal mit dem Hund geh, nehm ich die Meersau auch gleich mit.

Gruß auch an Dich Uschi
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Uschi
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Beitrag von Uschi »

Hallo, :(

wollte mich noch mal wegen meinen Träumen melden. Also seit ich nur wenig reduziert hab, träum ich jede Nacht wirres Zeug. Auch heute nacht wieder.
Ich hab wieder mal geträumt wie ich jemanden umbrachte, ich hab seinen Kopf so lange gegen die Wand geschlagen, bis er sich nicht mehr bewegte und ich ihn fesseln konnte.
Dann hatte ich auch noch in einem anderen Traum kanniballistische Erfahrungen. Die waren so furchtbar, dass ich sie hier nicht schildern will!
Wenn das so weiter geht , werde ich anfangen Bücher zu schreiben ala Stephen King!

Ich weiss es sind nur Träume, ausgelöst durch den Entzug von Paroxetin!

Gruß Uschi
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Linda
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Beitrag von Linda »

Arme Uschi,

ich weiß, wie solche Träume einem regelrecht verfolgen können. :cry:. Jessica hatte auch solche "Gewaltsszenen" geträumt. Das legt sich bestimmt wieder, wenn sich der Körper an die neue Dosis gewöhnt. Vielleicht vor dem Schlafen dem Kopf ein schönes "Futter" geben? Ich schaue nochmals nach, was Ann Tracy empfiehlt, sie ist der Sache näher nachgegangen. Falls ich etwas Interessantes finde, schreibe ich es auf.

Wünsche Dir einen friedlichen und freundlichen Tag.

LG

Linda
Gesperrt