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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Auch neu ;-)

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Sherona
Beiträge: 15
Registriert: 07.03.2012 14:38

Auch neu ;-)

Beitrag von Sherona »

Hallo, ich habe diesen Bereich erst nicht gesehen, sonst hätte ich mich erst vorgestellt und dann meine Frage gestellt, sorry..

Ich bin weiblich, 43 Jahre alt, aus NRW, seit Ende 2006 Frührenterin. Mein Nick stammt aus der Serie "Monk", eigentlich bin ich auch wie er und nicht wie seine Assistentin :P

"Ausgebrochen" sind meine Depressionen nach der Trennung von meinem langjährigen Freund. Ich denke, ich hatte sie auch schon vorher. Wahrscheinlich auch wegen einer Angsterkrankung namens "Emetophobie", das ist die Angst vor'm Übergeben (siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Emetophobie und http://www.emetophobie.de/psychosozialeFolgen.html), die ich seit frühester Jugend habe. Diese Krankheit hat aber erst seit ein paar Jahren einen Namen, so dass ich bis dahin bis auf meine Mutter, von der ich das habe, niemanden kannte, der das auch hatte, und auch kein Arzt trotz vieler Untersuchungen meine Beschwerden wie z.B. ständige Übelkeit einordnen konnte. Auch in den Kliniken, in denen ich wegen der Depressionen war, kannte es niemand. Ich war insgesamt vier mal stationär in einer Klinik und einmal in einer Tagesklinik, habe eine Verhaltenstherapie über 40 Stunden gemacht. Die AD's nehme ich seit Ende 2002, erst 'original' Trevilor, nun Venlafaxin, das Generikum, zur Zeit 150mg.

U.a. wegen Alpträumen (und weil es auch mal Zeit ist) möchte ich jetzt mit der Dosis runter gehen, in der Hoffnung, sie werden dann besser; mit Trevilor habe ich das schon mal bis auf 75mg geschafft :-) Natürlich langsam, ausschleichend, klar! Dieses Mal habe ich aber irgendwie (mehr) Angst, darum habe ich mich 'sicherheitshalber' hier angemeldet :-)

Was ich inzwischen auch über mich herausgefunden habe und evt. auch für den Einen oder Anderen von euch interessant sein könnte: Ich bin eine "HSP" - eine "HochSensible Persönlichkeit" (klingt "angeberisch" ;-) ist für mich aber eher eine zusätzliche Belastung) Das bedeutet, dass diese Personen in den Sinnesbereichen keinen Filter haben und Eindrücke deshalb verstärkt wahrnehmen, wie z.B. Geräusche. Wen es interessiert: http://www.zartbesaitet.net/info2.htm

Ich habe jetzt hier etwas ausführlicher geschrieben, dann kann ich ggf. hierauf verweisen, wenn das mal später wieder zur Sprache kommt :-) Deshalb diesen Thread aber bitte nicht in einen öffentlichen Bereich verschieben! Danke! :-)
* * * Mein Vorstellungs-Thread: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 248#p53248 * * *
Das-kleine-Runde

Re: Auch neu ;-)

Beitrag von Das-kleine-Runde »

Liebe Sherona :) ,

danke für Dein Vorstellungsposting. :)

Über HSP habe ich auch schon etwas gelesen. :)
Einge Betroffene entwickeln nach dem Absetzen ähnliche Beschwerden wie HSP-Betroffene.
Hast Du das schon seit Deiner Kindheit oder hat es sich erst im Lauf der Zeit entwickelt?

Alles Liebe
Rundi :hug:
shanna
Beiträge: 146
Registriert: 25.01.2012 13:32
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Re: Auch neu ;-)

Beitrag von shanna »

Hallo Sherona,

herrzlich willkommen hier.

Ich bin auch eine Emetophobikerin :oops: :wink: . Bei mir ist diese Angsterkrankung vor 30 Jahren ausgebrochen und ich habe sie mittlerweile gut therapiert und die Ängste beeinflussen mich nur noch ganz wenig.

LG
shanna
08/2009-11/2009: Citalopram, einschleichend auf 20 mg (viele NM, nur kurzfristig Verbesserung der Stimmung, danach wieder starke NW; innerhalb von 10 Tagen ausgeschlichen = Fehler, da viel zu schnell; danach 7 Wochen lang so gut wie kein Schlaf, Erschöpfung pur, dann schlagartig besser; kurz darauf Einsetzen von Hitzewallungen für ca. 3 Monate)
08/2010-10/2010: Amitriptyllin, ca. 15 Tr., keine schlafanstossende Wirkung, dafür starkes Schwitzen und immer häufiger Brennschmerzen; abrupt abgesetzt, danach wochenlang DR u. DP, Hitzegefühle, Brennen, Schwitzen
29.11.2010-23.01.2011: Cymbalta, ganz langsam auf 30 mg eingeschlichen und innerhalb von 14 Tagen wieder ausgeschlichen, da ziemlich viele NW vorallem kein Schlaf: Fehler, da zu schnell, danach monatelang kaum schlaf, totale Erschöpfung, große Hitze im Körper
24.01.2011-25.03.2011: Agomelatonin 25 mg: keinerlei Wirkung, daher wieder abrupt abgesetzt; starke neurologische Absetzsymptome, schlimme Nächte mit Wachzuständen, Juckreiz und Hitzegefühle im ganzen Körper, starke Erschöpfung
Ab 17.06.13: Wiedereinnahme von Sulpirid gegen meine Depressionen durch das Absetzen von Zolpidem/Diazepam, ob richtig oder falsch wird sich noch zeigen.
Dauermedikationen:
04/2001-01.01.2012: Zolpidem 5 mg, am Schluß 10 mg; lange Jahre nur 1x/Woche, seit ca. 2007 max. 2-3/Woche, 11-12/2011 ca. 3x/Woche; abgesetzt ab 02.01.2012
11/12-12/12 3 Wochen lang tgl. wieder 5mg Zolpidem, wegen starken Schlafstörungen. Ab 17.12.12 durch 2 mg Diazepam ersetzt und 7 Wochen lang schrittweise verringert. Es ging mir immer schlechter, musste Diazepam dann wegen Unverträglichkeit absetzen, war auf 0,5 mg. Diazepam ist bei Histaminintoleranz kontraindiziert! Ich habe eine HIT und wusste das, dachte aber, ein Versuch ist es wert. Seitdem ist mein Leben eine einzige Hölle.
ca. 1997-02.01.2012: Alprazolam 5mg; lange Zeit nur bei Bedarf, ab ca. 2008 max. 2-3/Woche in unregelmäßigen Abständen; abgesetzt ab 03.01.2012
Sherona
Beiträge: 15
Registriert: 07.03.2012 14:38

Re: Auch neu ;-)

Beitrag von Sherona »

Das-kleine-Runde hat geschrieben:
Hast Du das schon seit Deiner Kindheit oder hat es sich erst im Lauf der Zeit entwickelt?

Ich denke, das war schon als Kind so, ich bin vom Sternzeichen "Fische" und habe von klein auf von meiner Mutter und Oma gesagt bekommen, ich sei so typisch Fisch, so sensibel, und darauf habe ich es immer 'geschoben' ;-)


Hallo Shanna, dann interessiert mich natürlich ganz besonders, wie du es geschafft hast! ich werde mir mal deine Beiträge hier ansehen oder dich sonst mal anschreiben, ist das in Ordnung?
* * * Mein Vorstellungs-Thread: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 248#p53248 * * *
shanna
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Re: Auch neu ;-)

Beitrag von shanna »

Ich habe dir per PN geantwortet. :wink:
08/2009-11/2009: Citalopram, einschleichend auf 20 mg (viele NM, nur kurzfristig Verbesserung der Stimmung, danach wieder starke NW; innerhalb von 10 Tagen ausgeschlichen = Fehler, da viel zu schnell; danach 7 Wochen lang so gut wie kein Schlaf, Erschöpfung pur, dann schlagartig besser; kurz darauf Einsetzen von Hitzewallungen für ca. 3 Monate)
08/2010-10/2010: Amitriptyllin, ca. 15 Tr., keine schlafanstossende Wirkung, dafür starkes Schwitzen und immer häufiger Brennschmerzen; abrupt abgesetzt, danach wochenlang DR u. DP, Hitzegefühle, Brennen, Schwitzen
29.11.2010-23.01.2011: Cymbalta, ganz langsam auf 30 mg eingeschlichen und innerhalb von 14 Tagen wieder ausgeschlichen, da ziemlich viele NW vorallem kein Schlaf: Fehler, da zu schnell, danach monatelang kaum schlaf, totale Erschöpfung, große Hitze im Körper
24.01.2011-25.03.2011: Agomelatonin 25 mg: keinerlei Wirkung, daher wieder abrupt abgesetzt; starke neurologische Absetzsymptome, schlimme Nächte mit Wachzuständen, Juckreiz und Hitzegefühle im ganzen Körper, starke Erschöpfung
Ab 17.06.13: Wiedereinnahme von Sulpirid gegen meine Depressionen durch das Absetzen von Zolpidem/Diazepam, ob richtig oder falsch wird sich noch zeigen.
Dauermedikationen:
04/2001-01.01.2012: Zolpidem 5 mg, am Schluß 10 mg; lange Jahre nur 1x/Woche, seit ca. 2007 max. 2-3/Woche, 11-12/2011 ca. 3x/Woche; abgesetzt ab 02.01.2012
11/12-12/12 3 Wochen lang tgl. wieder 5mg Zolpidem, wegen starken Schlafstörungen. Ab 17.12.12 durch 2 mg Diazepam ersetzt und 7 Wochen lang schrittweise verringert. Es ging mir immer schlechter, musste Diazepam dann wegen Unverträglichkeit absetzen, war auf 0,5 mg. Diazepam ist bei Histaminintoleranz kontraindiziert! Ich habe eine HIT und wusste das, dachte aber, ein Versuch ist es wert. Seitdem ist mein Leben eine einzige Hölle.
ca. 1997-02.01.2012: Alprazolam 5mg; lange Zeit nur bei Bedarf, ab ca. 2008 max. 2-3/Woche in unregelmäßigen Abständen; abgesetzt ab 03.01.2012
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