Hallo Ihr Lieben, ich bin alleinerziehende Mama einer fast 13-jährigen Tochter, bin ganzstags berufstätig (als Tippse) und bin bereits 43 Jahre alt und habe den EIndruck mein Leben einfach nicht in den Griff zu bekommen.
Genau genommen besteht mein Leben aus Arbeiten, schlafen und essen. Es gibt tatsächlich nichts, was mir Spass macht. Ich denke mir immer wieder irgendwelche Hobbies aus, aber es interessiert mich einfach nichts. Mich langweilt auch absolut alles. Wenn ich aus irgendeinem Grund aus dem Haus muss, bin ich schon völlig entnervt. Auch wenn ich zu mir wichtigen Menschen fahre .... Ist schlecht zu erklären. Jedenfalls geht das so schon seit Jahren. Das einzige was mir Freude machte, war essen und dabei meine Soaps schauen ..... Aber seit ein paar Monaten bringt mir auch das nicht immer etwas, weil ich dauernd dieses Angstgefühl im Bauch habe. Offensichtlich bin ich ständig am Grübeln, auch wenn es mir gar nicht wirklich bewußt ist. Mein Grundängste beziehen sich auf die Vergänglichkeit, Krankheit und tot. Also jetzt nicht unbedingt nur auf mich und meine Tochter bezogen, sondern im Allgemeinen.
Ich kriege auch absolut nix auf die Reihe: ich hatte jetzt eine Woche Urlaub und was hab ich getan?? NIX. Gar nix! Ich hätte wahnsinnig viel zu tun. Ich kann einfach nicht. Mein Weihnachtsbaum steht auch noch hier und nadelt vor sich hin.
Sorry, jetzt bin ich mehr ausgescheift, als ich wollte.
Jedenfalls wurde bei mir wurde vor 12 Jahren die Diagnose "Depressionen und Angsterkankung" gestellt. Ich war 12 Wochen in der Psychiatrie in Behandlung, hatte mehrere Psychotherapien, war in einer psychosomatischen Kur und nahm in der Zeit anfangs Aponal, danach über lange Jahre Fluoxetin 20 mg. Richtig weg war die Angst nie. Aber ich lebte so vor mich hin. Schlief fiel und aß viel, so dass ich 40 kg zunahm. Zwischendurch nahm ich dann mal Trevilor, bin aber immer wieder auf Fluoxetin zurück gegangen. Im Februar wurde die Medikation dann umgestellt auf Citalopram, ich merkte keinen Unterschied. Im Juli habe ich nun das Antidepressivum abgesetzt (war der 3. Versuch). Anfangs war es ok, nicht doll, aber ok, aber seit Oktober leide ich nun wieder vermehrt unter Angstzuständen, die mir sehr quälen, dauert dann ein paar Tage, dann wird es wieder erträglicher, aber es kommt immer wieder. Ich denke darüber nach einzunehmen, weil ich gelesen hatte, dass das auch gegen Schlafstörungen hilft. Aber mittlerweile habe ich so viel Negatives gelesen, dass ich mich nicht mehr richtig traue, das einzunehmen. (Mein Neurologe hat mir bereits eine kleine Packung aufgeschrieben, falls ich mich dazu entschließe). Es ist also so: grundsätzlich würde ich gerne weiter versuchen, ohne Medis klar zu kommen (bei Angstspitzen nehmen ich alledings 0,5 Alprazolam, aber wirklich selten), aber wenn es mir so schlecht geht denke ich, es geht nicht ohne, habe allerdings auch Angst davor, dass es nicht mit Medis geht. Und dann werde ich noch hoffnungsloser. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Hat jemand einen Rat für mich? Oder geht es jemandem ähnlich? Hat jemand Erfahrung mit Trazodon?
Trazodon, hat jemand Erfahrung damit?
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missymissy
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- Registriert: 08.01.2012 19:34
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psychoprincess
Re: Trazodon, hat jemand Erfahrung damit?
Hallo, leider habe ich keine Erfahrung mit dem Medikament, aber probier es doch einfach, es kann doch nur besser werden, wenn nicht kannst du es ja wieder absetzen.
Ich kenne das auch, dass man nichts macht was einem Spaß macht. Versuch doch mal zu überlegen, vielleicht fällt dir doch noch etwas ein, und wenn ja, dann tu es einfach. Vielleicht solltest du auch neue Leute kennen lernen, Sport machen, oder dir einen anderen Job suchen. Etwas verändern. Ich weiß, dass ist leichter gesagt als getan. Ich bin gerade dabei mein Leben umzustellen und es klappt erstaunlich gut.
Haben dir die Therapien nie etwas gebracht? Wie sieht es mit einem neuen Therapeuten aus? Liebe Grüße
Ich kenne das auch, dass man nichts macht was einem Spaß macht. Versuch doch mal zu überlegen, vielleicht fällt dir doch noch etwas ein, und wenn ja, dann tu es einfach. Vielleicht solltest du auch neue Leute kennen lernen, Sport machen, oder dir einen anderen Job suchen. Etwas verändern. Ich weiß, dass ist leichter gesagt als getan. Ich bin gerade dabei mein Leben umzustellen und es klappt erstaunlich gut.
Haben dir die Therapien nie etwas gebracht? Wie sieht es mit einem neuen Therapeuten aus? Liebe Grüße
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missymissy
- Beiträge: 3
- Registriert: 08.01.2012 19:34
Re: Trazodon, hat jemand Erfahrung damit?
Danke für Deine Antwort.
Ja, neue Leute kennen lernen wäre toll .... aber wenn ich ehrlich bin, ist mir auch das zu viel. Über Sport habe ich auch schon nachgedacht, aber welchen???? Neuen Job suchen? Nee, das geht gar nicht. Ich arbeite hier schon fast 20 Jahre und es wäre äußerst unvernünftig, dies zu ändern. Das Risiko wäre mir viel zu groß, zumal ich ja immer diese Angst habe, aus Krankheitsgründen nicht mehr arbeiten zu können. Davon abgesehen wird wohl auch keine Fa. wirklich Interesse an einer 44-jährigen haben
Ohje, im TV läuft grad was mit dem Untergang der Welt, der dieses Jahr angeblich statt finden soll ..... Passt ja gut zu meiner Stimmung.
Nicht desto trotz, muss ich jetzt ins Bett, obwohl ich mich schon wieder dafür fürchte stündlich wach zu werden. Morgen um 6.00 Uhr klingelt der Wecker. Dann sind die AZ immer am schlimmsten, dann hab ich dauernd das Gefühl den Tag nicht zu überstehen. Kennst Du das?
Wie gehst Du denn so um mit Deiner Krankheit. Hat du gute Freunde/Familie, die zu dir stehen?
LG Missy
Ja, neue Leute kennen lernen wäre toll .... aber wenn ich ehrlich bin, ist mir auch das zu viel. Über Sport habe ich auch schon nachgedacht, aber welchen???? Neuen Job suchen? Nee, das geht gar nicht. Ich arbeite hier schon fast 20 Jahre und es wäre äußerst unvernünftig, dies zu ändern. Das Risiko wäre mir viel zu groß, zumal ich ja immer diese Angst habe, aus Krankheitsgründen nicht mehr arbeiten zu können. Davon abgesehen wird wohl auch keine Fa. wirklich Interesse an einer 44-jährigen haben
Ohje, im TV läuft grad was mit dem Untergang der Welt, der dieses Jahr angeblich statt finden soll ..... Passt ja gut zu meiner Stimmung.
Nicht desto trotz, muss ich jetzt ins Bett, obwohl ich mich schon wieder dafür fürchte stündlich wach zu werden. Morgen um 6.00 Uhr klingelt der Wecker. Dann sind die AZ immer am schlimmsten, dann hab ich dauernd das Gefühl den Tag nicht zu überstehen. Kennst Du das?
Wie gehst Du denn so um mit Deiner Krankheit. Hat du gute Freunde/Familie, die zu dir stehen?
LG Missy
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Das-kleine-Runde
Re: Trazodon, hat jemand Erfahrung damit?
Hallo Missymissy
,
herzlich willkommen
.
Bevor ich mehr zu Deiner Sitaution schreibe, erstmal vorweg:
Bevor man sich entschließt ein modernes AD einzunehmen, sollte man sich erst mal kritisch informieren und sich dessen bewußt sein, daß es Betroffene gibt, die nach wenigen Tabletten paradoxe Reaktionen erleben und andere, die nach kurzer Einnahme das AD absetzen wollen, weil es nicht wirkt und dann u.U. heftige und teils langanhaltende Absetzbeschwerden haben.
Bitte einfach etwas in den Erfahrungsberichten stöbern und erst nachdenken und damit rechnen, daß ein Versuch schiefgehen kann
Wenn man bereit ist, das Risiko auf sich zu nehmen, dann bewußt mit der Einnahme beginnen.
Bitte nicht denken, ich versuch´ s und schief gehen kann nix.
Aktuell haben wir hier jemanden, der sich gerade über diese Gutgläubigkeit ärgert und jetzt das AD nicht mehr anrühren würde.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=6738
Zur Problematik hier einiges: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=6456
Später mehr.
Liebe Grüße
Rundi
herzlich willkommen
Bevor ich mehr zu Deiner Sitaution schreibe, erstmal vorweg:
Sorry, das ist ein schlechter Rat.Hallo, leider habe ich keine Erfahrung mit dem Medikament, aber probier es doch einfach, es kann doch nur besser werden, wenn nicht kannst du es ja wieder absetzen.
Bevor man sich entschließt ein modernes AD einzunehmen, sollte man sich erst mal kritisch informieren und sich dessen bewußt sein, daß es Betroffene gibt, die nach wenigen Tabletten paradoxe Reaktionen erleben und andere, die nach kurzer Einnahme das AD absetzen wollen, weil es nicht wirkt und dann u.U. heftige und teils langanhaltende Absetzbeschwerden haben.
Bitte einfach etwas in den Erfahrungsberichten stöbern und erst nachdenken und damit rechnen, daß ein Versuch schiefgehen kann
Wenn man bereit ist, das Risiko auf sich zu nehmen, dann bewußt mit der Einnahme beginnen.
Bitte nicht denken, ich versuch´ s und schief gehen kann nix.
Aktuell haben wir hier jemanden, der sich gerade über diese Gutgläubigkeit ärgert und jetzt das AD nicht mehr anrühren würde.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=6738
Zur Problematik hier einiges: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=6456
Später mehr.
Liebe Grüße
Rundi
-
Das-kleine-Runde
Re: Trazodon, hat jemand Erfahrung damit?
Liebe Missymissy
,
entschuldige, jetzt habe ich mir Deinen Beitrag nochmal in Ruhe durchgelesen.
Zu Trazodon/Trittico findest Du einiges über die Suchfunktion, ein Thread der mir traurig in Erinnerung dazu ist hier: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 907#p40907
Wenn Du eigentlich ohne AD leben willst und nur in düsteren Stunden befürchtest, es nicht zu schaffen, dann versuche, mit Deiner Bedarfsmedikation zurechtzukommen und vielleicht nochmal eine Therapie zu machen, evtl. mit einem anderen Ansatz. Manchmal braucht es einige Versuche, bis man am Ziel ist.
Wir haben hier einen noch recht jungen Thread, da ist auch ein vielleicht hilfreicher Text zur Therapeutenwahl verlinkt:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=4&t=6756
Wenn Du von einer ständig vorhandenen Grundangst sprichst, wäre das ein Thema, das vielleicht noch nicht aufgebarbeitet ist.
Es kann auch sein, daß Du ducrh die AD seelisch zu sehr gedämpft warst, um in der Therapie an alte emotionale Muster zu rühren.
So wie Du Dein Leben beschreibst, klingt das alles etwas monoton.
Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber es hört sich ein bißchen an, als würdest Du Dich selber vielleicht nicht so gut kennen, weil der Alltag Dich sehr bestimmt.
Ich liege aber vielleicht auch ganz falsch.
Hast Du Erfahrung mit Meditation? http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=4&t=6084
Dadurch kann man zu sich selber finden und auch Gelassenheit entwickeln.
Außerdem hilfreich sind Entspannungstechniken wie autogenes Trainig, PMR, Yoga...
Alles Liebe
Rundi
entschuldige, jetzt habe ich mir Deinen Beitrag nochmal in Ruhe durchgelesen.
Zu Trazodon/Trittico findest Du einiges über die Suchfunktion, ein Thread der mir traurig in Erinnerung dazu ist hier: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 907#p40907
Evtl. sind Deine Symptome auch noch Absetzbeschwerden, das wäre kein Wunder nach langjähriger Einnahme diverser AD. Wie hast Du abgsetzt und wie ging es Dir dabei?Im Februar wurde die Medikation dann umgestellt auf Citalopram, ich merkte keinen Unterschied. Im Juli habe ich nun das Antidepressivum abgesetzt (war der 3. Versuch). Anfangs war es ok, nicht doll, aber ok, aber seit Oktober leide ich nun wieder vermehrt unter Angstzuständen, die mir sehr quälen, dauert dann ein paar Tage, dann wird es wieder erträglicher, aber es kommt immer wieder.
Wenn Du eigentlich ohne AD leben willst und nur in düsteren Stunden befürchtest, es nicht zu schaffen, dann versuche, mit Deiner Bedarfsmedikation zurechtzukommen und vielleicht nochmal eine Therapie zu machen, evtl. mit einem anderen Ansatz. Manchmal braucht es einige Versuche, bis man am Ziel ist.
Wir haben hier einen noch recht jungen Thread, da ist auch ein vielleicht hilfreicher Text zur Therapeutenwahl verlinkt:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=4&t=6756
Wenn Du von einer ständig vorhandenen Grundangst sprichst, wäre das ein Thema, das vielleicht noch nicht aufgebarbeitet ist.
Es kann auch sein, daß Du ducrh die AD seelisch zu sehr gedämpft warst, um in der Therapie an alte emotionale Muster zu rühren.
So wie Du Dein Leben beschreibst, klingt das alles etwas monoton.
Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber es hört sich ein bißchen an, als würdest Du Dich selber vielleicht nicht so gut kennen, weil der Alltag Dich sehr bestimmt.
Ich liege aber vielleicht auch ganz falsch.
Hast Du Erfahrung mit Meditation? http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=4&t=6084
Dadurch kann man zu sich selber finden und auch Gelassenheit entwickeln.
Außerdem hilfreich sind Entspannungstechniken wie autogenes Trainig, PMR, Yoga...
Alles Liebe
Rundi
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missymissy
- Beiträge: 3
- Registriert: 08.01.2012 19:34
Re: Trazodon, hat jemand Erfahrung damit?
Hallo,
tut mir leid,dass ich mich nicht mehr gemeldet habe. Ich habe es die ganze Zeit nicht mehr geregelt bekommen ins Netz zu gehen, bzw. zu schreiben. Abends nach der Arbeit hab ich selten Nerv für den PC. Diese Woche habe ich Urlaub .... hab schon wieder nix gemacht, außer rumzuhängen.Naja deshalb hab ich mich heute mal wieder durchgerungen an den PC zu gehen. Ich weiß nicht, was ich noch machen soll. Ich habe wirklich zu gar nix Lust. Hatte auch letzte Woche auf der Arbeit wieder eine enorme Attacke (die erste für dieses Jahr), die hat mich total zurückgeworfen, weil ich echt hoffte, es geht aufwärts, auch ohne Medis. Das Schlimme bei mir ist, so eine Attacke macht mich so fertig, dass ich tagelang dran "knabbere". Und immer wieder denke ich darüber nach, mich einweisen zu lassen, weil ich denke ich kriegs alleine nicht auf die Reihe. Allerdings war es diesmal so, daß ich dachte, ich krieg nen Herzinfarkt oder sowas und muß in die Notaufnahme. Ach, es ist so schwer zu beschreiben.
Danke Rundi, ich finde das ganz toll, dass du dir soviel Mühe gemacht hast mir zu helfen. Das tat echt gut.
Übrigens hab ich falsch ausgeschrieben, das war nicht Citalopram, was ich nahm, sondern Cymbalta. Sorry. Abgesetzt habe ich sehr langsam, hatte zuviel Angst vor Absetzungserscheinungen. Eigentlich ging es mir recht gut. Also abgesehen von der Angst, dass es mir schlecht geht.... Aber ich merkte schon recht schnell, dass ich wesentlich genervter bin, als mit Medis. Außerdem könnte ich seit dem ich nix mehr nehme ständig heulen. Einfach so ganz plötzlich.
Ich habe auch schon darüber nachgedacht nochmals eine Therapie zu machen, obwohl ich mich fast für austherapiert halte. Ich habe auch nicht sonderlich viel Vertrauen in die Therapeuten. Ist doch irgendwie auch nur gelabere, oder?
Ich hab wirklich keine Ahnung was mit mir los ist und warum ich so bin, wie ich bin. Ich merke auch immer wieder, dass ich echt gar nix von mir selbst halte. Wenn ich mein Leben Revue passieren lasse, gibt es echt nix, auf dass ich stolz sein kann, außer meiner Tochter und das ist ja nicht mein Verdienst. Sie ist einfach ein toller Mensch.
Mit Meditation klappt es auch nicht, ich kann nicht abschalten. Habe mal Autogenes Training versucht --> ging nicht. Und mit PMS habe ich es auch schon versucht. Erfolglos. Mein Neurologe hat mir eine CD empfhohlen, die ich runtergeladen habe, aber ich kann mich einfach nicht drauf einlassen. Ich bin ein hoffnungsloser Fall. Am besten geht es mir, wenn ich schlafe und träume. Aber das Aufwachen ist immer wieder schrecklich. Manchmal denke ich auch, dass ich einfach zu einsam bin .... aber auch das ist meine eigene Schuld. Mir ist ja alles zuviel.
Ja, mein Leben ist monoton, da liegst du richtig. Aber ich weiß im Moment nicht, was ich tun soll. Mein Arbeitsalltag geht bis 17.00 Uhr. Danach bin ich platt. Soll ich täglich irgendwas machen, obwohl ich keine Lust habe, bloß um etwas zu machen? Ich weiß es nicht.
Liebe Grüße
Anny
tut mir leid,dass ich mich nicht mehr gemeldet habe. Ich habe es die ganze Zeit nicht mehr geregelt bekommen ins Netz zu gehen, bzw. zu schreiben. Abends nach der Arbeit hab ich selten Nerv für den PC. Diese Woche habe ich Urlaub .... hab schon wieder nix gemacht, außer rumzuhängen.Naja deshalb hab ich mich heute mal wieder durchgerungen an den PC zu gehen. Ich weiß nicht, was ich noch machen soll. Ich habe wirklich zu gar nix Lust. Hatte auch letzte Woche auf der Arbeit wieder eine enorme Attacke (die erste für dieses Jahr), die hat mich total zurückgeworfen, weil ich echt hoffte, es geht aufwärts, auch ohne Medis. Das Schlimme bei mir ist, so eine Attacke macht mich so fertig, dass ich tagelang dran "knabbere". Und immer wieder denke ich darüber nach, mich einweisen zu lassen, weil ich denke ich kriegs alleine nicht auf die Reihe. Allerdings war es diesmal so, daß ich dachte, ich krieg nen Herzinfarkt oder sowas und muß in die Notaufnahme. Ach, es ist so schwer zu beschreiben.
Danke Rundi, ich finde das ganz toll, dass du dir soviel Mühe gemacht hast mir zu helfen. Das tat echt gut.
Übrigens hab ich falsch ausgeschrieben, das war nicht Citalopram, was ich nahm, sondern Cymbalta. Sorry. Abgesetzt habe ich sehr langsam, hatte zuviel Angst vor Absetzungserscheinungen. Eigentlich ging es mir recht gut. Also abgesehen von der Angst, dass es mir schlecht geht.... Aber ich merkte schon recht schnell, dass ich wesentlich genervter bin, als mit Medis. Außerdem könnte ich seit dem ich nix mehr nehme ständig heulen. Einfach so ganz plötzlich.
Ich habe auch schon darüber nachgedacht nochmals eine Therapie zu machen, obwohl ich mich fast für austherapiert halte. Ich habe auch nicht sonderlich viel Vertrauen in die Therapeuten. Ist doch irgendwie auch nur gelabere, oder?
Ich hab wirklich keine Ahnung was mit mir los ist und warum ich so bin, wie ich bin. Ich merke auch immer wieder, dass ich echt gar nix von mir selbst halte. Wenn ich mein Leben Revue passieren lasse, gibt es echt nix, auf dass ich stolz sein kann, außer meiner Tochter und das ist ja nicht mein Verdienst. Sie ist einfach ein toller Mensch.
Mit Meditation klappt es auch nicht, ich kann nicht abschalten. Habe mal Autogenes Training versucht --> ging nicht. Und mit PMS habe ich es auch schon versucht. Erfolglos. Mein Neurologe hat mir eine CD empfhohlen, die ich runtergeladen habe, aber ich kann mich einfach nicht drauf einlassen. Ich bin ein hoffnungsloser Fall. Am besten geht es mir, wenn ich schlafe und träume. Aber das Aufwachen ist immer wieder schrecklich. Manchmal denke ich auch, dass ich einfach zu einsam bin .... aber auch das ist meine eigene Schuld. Mir ist ja alles zuviel.
Ja, mein Leben ist monoton, da liegst du richtig. Aber ich weiß im Moment nicht, was ich tun soll. Mein Arbeitsalltag geht bis 17.00 Uhr. Danach bin ich platt. Soll ich täglich irgendwas machen, obwohl ich keine Lust habe, bloß um etwas zu machen? Ich weiß es nicht.
Liebe Grüße
Anny
-
Das-kleine-Runde
Re: Trazodon, hat jemand Erfahrung damit?
Hallo Anny
schön, daß Du wieder reinschaust.
Danke für Deine lieben Worte
.
Puh, wenn du so eine schlimme PA hast, dann hast Du mit dem Notfallbenzo doch etwas an der Hand, Dir zu helfen.
Und ich weiß schon, was du beschreibst, das ist typisch für eine PA, auch die Befürchtung, einen Herzinfarkt zu bekommen
.
Ich würde an Deiner Stelle nochmal einen Versuch mit PT wagen.
Es ist wichtig, einen Therapeuten zu wählen, dem man sich anvertrauen kann und dem man sich gerne öffnet, das ist ein wichtiges Element in der Therapie.
Ich denke, gute Therapie ist nicht nur Gelaber, das ist jedenfalls meine Erfahrung.
Ineffektiv wird Therapie, wenn man mit dem Therapeuten nicht zurechtkommt oder man keinen Draht zueinander hat.
Wenn Du inzwischen nicht ein wenig Selbstwert und Selbstliebe entwickelt hast, dann bist Du, galube ich nicht austherapiert.
Ich habe vorhin ein wenig über PT geschrieben, lies doch mal hier: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 930#p52930
Und hier ist auch noch ein wenig zum Thema: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=4&t=6756
Und bestimmt würde mich ich nicht täglich zu etwas zwingen.
Aber vielleicht suchst Du Dir ein zwei Tage die Woche an denen Du etwas tust, das Du Dir vorgenommen hast.
Jetzt im Urlaub könntest Du Dir etwas überlegen, das Du für sinnvoll hältst und das vielleicht auch ein Ausgleich zu Deinem Büro-Job ist.
Vielleicht Sport oder etwas kreatives ?...
Das machst Du dann mal eine Weile, auch wenn Du keine Lust hast und schaust, wie Du Dich dann hinterher fühlst, wenn Du es trotzdem durchgezogen hast.
Oft sind solche Aktivitäten ein Schritt aus der Depression raus, auch wenn man sie haßt, wenn sie anstehen.
Alles Liebe
Rundi
schön, daß Du wieder reinschaust.
Danke für Deine lieben Worte
Puh, wenn du so eine schlimme PA hast, dann hast Du mit dem Notfallbenzo doch etwas an der Hand, Dir zu helfen.
Und ich weiß schon, was du beschreibst, das ist typisch für eine PA, auch die Befürchtung, einen Herzinfarkt zu bekommen
Ich würde an Deiner Stelle nochmal einen Versuch mit PT wagen.
Es ist wichtig, einen Therapeuten zu wählen, dem man sich anvertrauen kann und dem man sich gerne öffnet, das ist ein wichtiges Element in der Therapie.
Ich denke, gute Therapie ist nicht nur Gelaber, das ist jedenfalls meine Erfahrung.
Ineffektiv wird Therapie, wenn man mit dem Therapeuten nicht zurechtkommt oder man keinen Draht zueinander hat.
Das wäre ein Punkt, an dem Du ansetzen kannst, um weiter therapeutisch zu arbeiten.Ich merke auch immer wieder, dass ich echt gar nix von mir selbst halte.
Wenn Du inzwischen nicht ein wenig Selbstwert und Selbstliebe entwickelt hast, dann bist Du, galube ich nicht austherapiert.
Ich habe vorhin ein wenig über PT geschrieben, lies doch mal hier: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 930#p52930
Und hier ist auch noch ein wenig zum Thema: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=4&t=6756
Daß Du abends keine Bäume mehr ausreißen willst, kann ich verstehen.Mein Arbeitsalltag geht bis 17.00 Uhr. Danach bin ich platt. Soll ich täglich irgendwas machen, obwohl ich keine Lust habe, bloß um etwas zu machen? Ich weiß es nicht.
Und bestimmt würde mich ich nicht täglich zu etwas zwingen.
Aber vielleicht suchst Du Dir ein zwei Tage die Woche an denen Du etwas tust, das Du Dir vorgenommen hast.
Jetzt im Urlaub könntest Du Dir etwas überlegen, das Du für sinnvoll hältst und das vielleicht auch ein Ausgleich zu Deinem Büro-Job ist.
Vielleicht Sport oder etwas kreatives ?...
Das machst Du dann mal eine Weile, auch wenn Du keine Lust hast und schaust, wie Du Dich dann hinterher fühlst, wenn Du es trotzdem durchgezogen hast.
Oft sind solche Aktivitäten ein Schritt aus der Depression raus, auch wenn man sie haßt, wenn sie anstehen.
Alles Liebe
Rundi