mein Name ist Maria und ich bin 32 Jahre alt.
Vor einem Jahr bekam ich meine erste Panikattacke und von da an begann meine bewusster Angstweg.
Ich litt zuerst stark an den Attacken und hatte ständig hypochondrische Gedanken. Hinzu kam eine starke Verspannung im Nackenbereich.
Ich hatte alle typischen Symptome und habe auch den ganz normalen Ärztewahnsinn mitgemacht. Schliesslich stellte sich zum Glück schnell heraus, dass meine Problemer psychischer Natur sein müssten.
Ich mache seit 3 Monaten eine Verhaltenstherapie und meine erste Diagnose lautete Panikattacken, generalisierte Angststörung und Depression.
Mittlerweile habe ich so viel über mein Leben geredet, dass ich merkte, immer perfekt sein zu müssen, um keine Kritik zu bekommen. Ich habe meine Schüchternheit schon als Kind extrem ausgeprägt besessen und bin vor vielen Dingen geflüchtet oder habe sie vermieden.
Die Therapie, die mich aber nicht weiter bringt, da ich für Übungen zu schüchtern bin, mache ich trotzdem gerne.
Nun meinte mein Therapeut, dass ich mal ADs nehmen sollte, um lockerer zu werden....damit ich mich auch mal auf etwas einlassen könnte.
Ich weiß aber nicht, ob es wirklich Depressionen sind, unter denen ich auch leide. Eine Zeitlang hatte ich keine Lust, mich anzuziehen und habe wirklich nur abgehangen. Irgendwann kamen Selbstmordgedanken hinzu, aber ich will doch Leben!
Diese extreme Zeit ist aber vorbei. Als es so schlimm war, habe ich angefangen, Jarsin, ein Johanniskrautprodukt zu nehmen. Nehme ich immer noch.
Mein Nacken war absolut verspannt und ist es jetzt noch mal ab und zu. Manchmal denke ich, jemand legt seine Hände ganz fest auf meine Schultern und der "Schmerz" zieht bis in meinen Kopf, wo ich dann wieder denke, ich bekomme gleich einen Schlaganfall.
Aber es ist nicht mehr andauernd.
Ich habe jetzt Citalopram bekommen, aber ich kann es auch Angst davor einfach nicht nehmen. Manchmal denke ich, wenn ich es nehme, dann geht es vielleicht noch besser, als wie es mir jetzt schon geht.
Allerdings habe ich die Nebenwirkungen gelesen und die sind der Hammer.
Wenn man Johanniskraut genommen hat, sollen sie noch schlimmer sein.
Warum sollte ich Citalopram also nehmen, wenn es mir dann schlechter geht?
Meine Blutgerinnung ist außerdem nicht in Ordnung. Zu wenig. Sonst ist alles ok, aber auch deswegen habe ich Angst, auch wenn der Arzt meinte, ich bräuchte keine zu haben. Ich glaube, er hat mir gar nicht richtig zugehört.
Ich weiß echt nicht mehr was ich machen soll. Ich will, dass es mir besser geht...an den meisten Tagen fühle ich mich aber jetzt gesund.
Was kann man machen? Nochmal einen anderen Psychiater aufsuchen?
Lieber Johanniskraut weiternehmen? Der Psychiater hat das total belächelt.
Wer kann mir seine Meinung dazu sagen???
Maria
Hallo nochmal...
jetzt ist wieder meine Anspannung im HWS Bereich da. Ich habe gerade autogenes Training gemacht, um mich zu entspannen, aber kaum bewege ich mich mehr, beginnt es wieder.
Es hat aber nichts mit dem Rücken zu tun, obwohl auch mein Rücken leicht im rechten Schulterblattbereich kribbelt.
gehört das doch zu einer Depression oder ist es eher doch eine unendeckte Krankheit??? Mist, ich bin gerade wieder total verunsichert.
Jetzt genau ist der Moment, wo ich am liebsten Tabletten schlucken würde, aber ich traue mich nicht. Nicht ohne andauernd unter ärztl. Aufsicht zu stehen.
Ich glaube eine Therapiestunde bringt auch nichts. Ob ich doch in eine Tagesklinik gehen sollte?
Warum dieses Tief