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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Hallo ;-)

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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Langstrumpf
Beiträge: 11
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Hallo ;-)

Beitrag von Langstrumpf »

Eigentlich hatte ich hier gestern schon einen Eintrag geschrieben, aber der ist anscheinend verloren gegangen oder ich hab am Ende beim Abschicken selbst was durcheinander gebracht.

Jedenfalls möchte ich mich kurz vorstellen, denn ich bin neu hier.
Ich bin 20 Jahre alt und seit nicht ganz drei Jahren in Therapie, anfangs wegen Panikattacken und Depressionen, aber nun bin ich gerade dabei, einen Missbrauch aufzuarbeiten.

Ich habe schon verschiedene Medikamente probiert. Anfangs bekam ich Fluspi, was aber weniger geeignet war, da es ein Neuroleptikum ist - was ich bei einer "einfachen" Angststörung und Depression nicht für gerechtfertigt halte.
Danach bekam ich Fluctin und Tavor. Tavor habe ich nie genommen, da ich zuviel Angst vor Abhängigkeit hatte. Das Fluctin hab ich nicht gut vertragen, aber es trotzdem drei Monate genommen, da es hieß, dass die Nebenwirkungen schon noch nachlassen und die eigentlich Wirkung noch einsetzen würde. "Tolle" Ärzte - ich konnte wegen der Panik kaum das Haus verlassen und war nun gleichzeitig auch noch wahnsinnig unruhig.

Vor etwa 2 1/2 Jahren bekam ich dann Remergil, welches ich deutlich besser vertragen habe, so dass es schließlich auf 45mg erhöht worden ist. An Nebenwirkungen hatte ich v.a. ein ziemliches Gefühl von Gedämpftheit, die nicht verflogen ist. Ansonsten das "Übliche" - Gewichtszunahme (nicht so tragisch, da ich eh zu dünn war), Müdigkeit, niedriger Blutdruck und öfter mal Kopfschmerzen.

Nun bin ich seit drei Wochen dabei, das Remergil auszuschleichen. Der erste Schritt war runter auf 30mg von ursprünglich 45mg. Ich hätte mir das Absetzen bedeutend einfacher vorgestellt...
Langstrumpf
Beiträge: 11
Registriert: 19.08.2004 23:56
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Beitrag von Langstrumpf »

Ps: Zwischenzeitlich habe ich zum Remergil noch Trevilor genommen, aber das hat nicht wirklich gut funktioniert...
Oliver
Gründer
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Beitrag von Oliver »

Hallo Langstrumpf.

Willkommen im Forum :)
Eigentlich hatte ich hier gestern schon einen Eintrag geschrieben, aber der ist anscheinend verloren gegangen oder ich hab am Ende beim Abschicken selbst was durcheinander gebracht.
Es kann wirklich sein, dass der Beitrag verloren gegangen ist, weil ich am Freitag Abend am Forum rumgebastelt habe und es auch kurz deaktivieren musste ... sorry.
Nun bin ich seit drei Wochen dabei, das Remergil auszuschleichen. Der erste Schritt war runter auf 30mg von ursprünglich 45mg. Ich hätte mir das Absetzen bedeutend einfacher vorgestellt...
Ich hoffe Du findest hier die nötige Unterstützung, damit das Absetzen relativ problemlos gelingt.

Alles Gute
Oliver
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss :)

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Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
Langstrumpf
Beiträge: 11
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Wohnort: noch Ndrs

Beitrag von Langstrumpf »

Hi Oliver,

na, dann bin ich ja doch noch nicht zu blöd zum Schreiben. ;)

Wirkliche Unterstützung habe ich mit dem Remergil nicht - mein Hausarzt hat davon partout keine Ahnung und meine Therapeutin ist zwar sehr dafür, dass ich das jetzt absetze, aber kennst sich mit der medikamentösen Seite auch zuwenig aus.

Ich hab bis Ende Juli (über zwei Jahre lang) 45mg genommen und bin dann runter auf 30mg. Die habe ich jetzt 3 1/2 Wochen genommen, heute geh ich runter auf 15mg. Falls das nicht so hinhaut, brech ich eben ne 45er durch und nehm stattdessen 22,5mg...
Eigentlich will ich es bis Ende September loswerden, aber Zeitpläne sind bei diesen Medikamenten ja immer so eine Sache... :-/
Gesperrt