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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


und noch jemand neues

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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Sonnenschein
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und noch jemand neues

Beitrag von Sonnenschein »

Hallo an Alle im Forum!

Ich bin Michelle, bin 31. Jahre alt und komme aus Hanau (Hessenland). Habe zwar schon oft in diesem Forum sehr nützliche Tipps gelesen, habe mich aber nie angemeldet. Jetzt habe ich aber ein riesen Problem und erhoffe mir Tipps und Info´s zum Thema Lithium. Ich nehme seit 7 Jahren verschiedene AD, vertrage aber diese Medikamente nur sehr schlecht. Meine Ärztin hat mir jetzt vogeschlagen Lithium zu nehmen. Ich habe 1 Woche Bedenkzeit. Mein Gott was ist Lithium!!!????? Ich habe solche Angst. Sind das Tabletten? Sind das Tropfen?? Die Ärztin hat nur gemeint, die NW könnten schlimm werden am Anfang und ich dürfte auf keinen Fall schwanger werden. Na klar, doch , ich hab ja auch nichts anderes im Kopf! Ich könnte an Gewicht zunehmen. Toll! Die 15 Kilo die ich im laufe der Jahre mit AD zugelegt habe sind wohl noch nicht genug. Ich bin total verzweifelt. Irgendwie haben mich die Ärzte aufgegeben. Die kriegen meine Depri einfach nicht in Griff!
Vielleicht kann mir jemand von euch weiterhelfen.
Ich freue mich über jede Info

Ganz liebe Grüße

Michelle
Uschi
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Beitrag von Uschi »

Hallo Michelle,
willkommen hier im Forum. Schaut mal hier bei
http://www.netdoktor.de/medikamente/sho ... sp?id=6789
rein, einfach Lithium ins Suchfenster eingeben, dann bekommst Du verschiedene Antworten. Oder bei Google, kannst Du Dich auch mal kundig machen.
Die Nebenwirkungen bei Lithium Einnahme weiß ich von einer Nachbarin, die damit behandelt wird sind am Anfang jedenfalls sehr massiv unter anderem Gewichtszunahme durch vermehrte Wassereinlagerungen.
Die Lithiumtherapie ist eine vorbeugende Maßnahme, ob sie hilft ist auch noch nicht bewiesen. Ich persönlich hab mich nie dazu überreden lassen, denn diese Medikamente soll man lebenslang nehmen, das hat mich zu sehr abgeschreckt. Du solltest Dich auch nicht zu sehr auf die Ärzte verlassen, die werden Deine Depressionen sicher nicht in den Griff bekommen. Was machst Du persönlich um mit Deinen Depressionen unzugehen?Hast Du es schon mal mit Naturheilmittelm wie Johanniskraut versucht, wie sieht es mit Sport, Therapie usw. aus?
Wie äußern sich Deine Depressionen? Hast Du auch Ängste?
Laß Dich nicht unter Druck setzen, 1 Woche Bedenkzeit, wer sagt das?
Informiere Dich vorher ausführlich ,solltest Du Dich dafür entscheiden Lithium zu nehmen.

Wünsch Dir alles Gute Uschi
.
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
Oliver
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Beitrag von Oliver »

Hallo Michelle.

Willkommen im Forum :)

Ich glaube nicht, dass Du in diesem Forum viel über Lithium erfahren wirst, aber soweit ich weiß, ist es sehr hilfreich bei bipolaren Störungen (manische Depressionen). Was unipolare Depressionen angeht, bin ich mittlerweile der Meinung, dass Medikamente in den meisten Fällen keinen Sinn machen.

Mich hat folgende Aussage von Dir arg hellhörig gemacht:
Irgendwie haben mich die Ärzte aufgegeben. Die kriegen meine Depri einfach nicht in Griff!
Vielleicht geht es ja gar nicht darum, dass irgendwelche Ärzte Deine Depressionen in den Griff bekommen. Vielleicht geht es darum, dass Du selber die Botschaft Deiner Depressionen verstehen lernst - ihre Beschaffenheit, ihre Auslöser, ihre eigenen Gesetze, ihren Sinn - das hat nichts mit "Reiss dich zusammen" zu tun, oder so ... sondern damit sich besser kennenzulernen und vielleicht gnädiger mit sich zu werden und zu wachsen. Was ich sagen will ... es ist doch Deine Depression, oder? Was machst du denn mit Deiner Depression? Die Ärzte haben Dich aufgegeben und wollen Dich nur noch mit Pillen vollstopfen - aber was ist mir Dir? Du hast Dich doch wohl noch nicht aufgegeben, sonst würdest Du hier nicht um Rat fragen.

Alles Gute
Oliver
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss :)

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Sonnenschein
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Beitrag von Sonnenschein »

hallo Leute,
danke für die Postings. Oliver als ich das gelesen habe, was du geschrieben hast, habe ich richtig Gänsehaut bekommen. Was du schreibst, habe ich im Kopf, das sind meine Gedanken, ich habe mich nur nicht getraut sie auszusprechen.

[vielleicht geht es gar nicht darum, dass irgendwelche Ärzte Deine Depressionen in den Griff bekommen......]

Ich muss leider zugeben, dass ich in den 9 Jahren nicht geschaft habe diese Erkrankung zu verstehen, sie zu akzeptieren oder lernen mit ihr zu leben.

Mein Problem sind somatische Beschwerden. Mir gehts es vom ersten Tag an [u]körperlich[/u] sehr, sehr schlecht. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern wie es ist ohne Panik aus dem Haus zu gehen, wie es ist ohne Übelkeit was zu essen und sich einfach nur gut zu fühlen. Die AD haben diese Symptome teilweise abgeschwächt oder sogar ganz beseitigt.

Ich haße mittlerweile jegliche Nahrung so dermaßen, dass ich am liebsten alles nur noch verweigern würde. Aber wenn man mich so siet mit 1,56 Körpergröße und fast 75 Kg Gewicht, könnte man denken das Essen mein einziges Hobby ist. Ich verachte meine Schwächen. Warum kann ich nicht auf das Essen verzichten. Warum verlangt mein Körper die Nahrung wenn es doch sowieso nicht schmeckt, NICHTS SCHMECKT!!!

Oje, jetzt bin ich wieder bei meinem Lieblingsthema ....

Wie gesagt, weil die Belastung einfach zu hoch ist durch das ständige "Unwohlsein" musste ich die letzten 7 jahre AD nehmen. Mal mit Erfolg (das lengste 10 Monate fas normales Leben) mal ohne.
Und weil ich so viele AD bereits erfolglos ausprobiert habe und weil ich immer wiederkehrende depressive Pahsen habe, meint meine Ärztin, dass die Lithium-Therapie für mich besser wäre als alle AD.

Ich bin jetzt seit 3,5 Wochen ohne Medikamente und es geht mir schlecht, ich kann weder arbeiten noch meinen Haushalt in Ordnung halten. Wenn es nicht bald aufhört dan brauche ich wirklich keine Medikamente mehr, es erledigt sich von alleine. Ich habe mich vielleicht noch nicht ganz aufgegeben, aber ich bin kurz davor.


Wenn ich nicht bald auf die Beine komme, werde ich meine Arbeit verlieren und dieser Gedanke macht mich fertig. Ich liebe meine Arbeit überalles. Ich habe trotzt Depressionen so viel geleistet um da anzukommen (Beruflich) wo ich jetzt bin und jetzt kann ich nur zusehen wie alles den Bach runtergeht...

:roll: Liebe Uschi, ich habe in der Tat versucht durch einen Heilpraktiker eine alternative Methode auszuprobieren, aber sobald er (und 6 andere) gehört haben, dass ich seit 9 Jahren an Depressionen leide und seit 7 Jahren AD nehme, hat er es abgelehnt mir auch nur einen Termin zu geben. Tolle Sache, man fühlt sich richtig gut nach so eienr Erfahrung.

:cry: Was Johanniskraut angeht, habe ich mal meine Ärztin gefragt was Sie dazu meint, sie hat es sofort abgelehnt. Sie meint, wenn ich so starke Symptomatik habe das noch nicht mal AD helfen, was kann schon Johanniskraut da ausrichten.

:?: Du nimmst Fischöl-Kapseln?? Für was ist das gut? Ich habe schon öffters was gelesen aber irgendwie ist mir der Zusammenhang mit Depri´s nicht ganz klar. Kannst du mich bitte aufklären.

OK, genug gejammert
bis bald
Michelle


[/quote]
Uschi
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Beitrag von Uschi »

Hallo Michelle,
es tut mir leid, dass es Dir so schlecht geht. Kann schon verstehen, dass Du nach einem Medikament suchtst, das Dir hilft.
Ich habe auch sehr lange gebraucht um meine Depressionen zu verstehen, zu akzeptieren und damit zu leben. Ich habe die Depressionen seit meiner Kindheit , aber erst seit zwanzig Jahren so massiv und mir auch erst bewußt. Manchesmal war ich auch am verzweifeln und wollte nicht mehr, aber es ging dann immer wieder irgendwo gibt es dann auch immer einen Weg.
Eine Zeit lang war ich auch in Behandlung bei einer Homöophatin, das hat mir auch sehr geholfen, allerdings war mir das auf die Dauer dann zu teuer, aber dass Du überall auf Ablehnung gestossen bist, ist doch sehr hart. Aber ich würde die Hoffnung nicht aufgeben, vielleicht findest Du ja doch jemand der Dir hilft.
Vielleicht solltest Du auch eine Therapie machen, die speziell auf Deine Probleme mit dem Essen zugeschnitten ist. Hast Du es schon mal auf diese Weise versucht? Deine Probleme und Dein Unwohlsein hängt sicher sehr mit Deinen Essverhalten zusammen. Ich kann das sehr gut nachfühlen, durch die Medikamente habe ich in den letzten Jahren auch insgesamt 20kg zugelegt. Mit diesem Gewicht fühlt man sich dann auch nicht wohl, und meine Depressionen wurden dadurch auch noch verstärkt. Erst seit ich es akzeptiert habe, dass es nun mal so ist fühle ich mich auch besser. Ich habe mir einfach gesagt, was stehst Du jeden morgen auf die Waage und läßt Dir dann bestimmen wie Dein Tag ist!
Also freue ich mich wenn ich mich ab und zu mal wiege und feststelle, nichts zugelegt oder sogar etwas weniger. Wir können eben nicht mal alle Traumfiguren haben.
Deine Frage zu dem Fischöl, ich nehme es um die Absetzsymptome zu lindern, da ich ja am reduzieren bin, es soll auch gegen Depressionen helfen, nach neuen Erkenntnissen, für den Blutkreislauf soll es gut sein. Auch meine Haut die immer sehr trocken war, wurde schon besser. Man kann damit sicher nichts verkehrt machen. Du kannst Dich hier mal informieren http://www.adfd.org/user_resources/7593 ... beitet.htm
Welche ADs hast Du genommen? Was war Dein letztes Medikament? Wie hast Du es abgesetzt? Einfach weggelassen oder runterreduziert? Vielleicht kommt Dein schlechtes Befinden ja auch durch die Medikamente?

Liebe Grüße an Dich und gib die Hoffnung nicht auf, es gibt immer einen Weg!
Uschi
Depression mit Angststörung
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Oliver
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Beitrag von Oliver »

Hallo Michelle

Was Du schreibst kommt mir alles sehr bekannt vor ... aber jeder Jeck ist anders. Nun, bei mir war es garantiert so, dass ich mich erst dann wirklich auf dem Weg der Gesundung befand als ich jegliches Vertrauen in die Fähigkeit der Schulmedizin, mir mit meinen Depressionen zu helfen, verloren habe. Das war der Moment in dem ich die Verantwortung für meine Gesundheit wieder in meine eigene Hand genommen habe. Was meine Problematik angeht treffen die Theorien von Martin Seligman den Nagel auf den Kopf. Ich habe in diesem Thread bereits darüber berichtet: ==> http://forum.adfd.org/viewtopic.php?t=661 <==

Für mich war meine depressive Zeit so was wie versteinert sein. Alles was ich tun konnte, war mich dafür zu hassen wie ich bin und was ich alles falsch gemacht habe - das lässt keinen Platz für Neues. Hoffe für Dich, dass Du Deinen Weg findest Dich so zu akzeptieren wie Du bist, und dass dadurch Veränderung wieder möglich wird.

Alles Gute
Oliver
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Sonnenschein
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Beitrag von Sonnenschein »

Hallo Uschi,

danke für die Info über Fischöl. Ich werde es mal ausprobieren. Der Entzug ist zwar schon vorbei, aber vielleicht tut es gut, schlieslich versuche ich gerade ohne Medikamente (AD) auszukommen.

Wie ich sehe hast du auch das Edronax genommen. Das war das einzige Medikament was bei mir einigermaßen gewirkt hat, aber nur etwa ein Jahr, dann war die Wirkung weg und es ging mir so schlecht, dass ich wieder umstellen musste.

Ich habe viele Medis genommen: Cipramil, Fluoxetin, Eqilibrin, Edronax, Trevilor (5 mal in verschiedenen Dosierungen) die anderen fallen mir jetzt nicht mehr ein, aber es waren noch ein paar.

Ich habe immer ganz schlimme NW, aus diesem Grund konnte ich keins der Medikamente lange einnehmen, ich musste immer wieder umstellen, daher auch die Gewichtszunahme.

Ich erzähl dir mal meine Absetzgeschichte:

zuletzt habe ich Trevilor 75 mg Retad genommen, die NW waren ganz schlimm und so habe ich meiner Ärztin gesagt, dass ich es nicht mehr aushalte und dieses blöde Trevilor (was sie mir immer wieder andrehen wollte) absetzen möchte. Sie hat gemeint da ich seit 7 Jahren AD nehme sollte mal alles absetzen um zu schauen welche Symptome noch bleiben um zu sehen was alles Nebenwirkungen sind und was von der Krankheit da ist. Ich war einverstanden, was soll ich den auch anderes machen.

Meine Ärztin meinte nur weil ich ja "nur noch" 75 mg nehme und es sich dabei um Retad Kapseln handelt, könnte ich einfach absetzen ohne das Medikament auszuschleichen. Es würde schon gehen.

Ein Tag nach dem absetzen hat es angefangen: Übelkeit, Brechreiz, Gliederschmerzen, Zittern, Schwäche, Schwindel, Gleichgewichtprobleme, Alpträume, Schlafstörungen, Schmerzen am ganzen Leib, Überempfindlichkeit Gerüchen gegenüber, also so ziemlich das selbe was ein Drogenabhäniger beim Entzug fühlt. Es ist nehmlich nicht so einfach wie die Ärzte es immer darstellen, die "modernen" AD sind genau so schlimm wie die "alten". Entzug ist Entzug. Ich habe es 2 Wochen ausgehalten, es wurde aber nicht besser, wenn mein Mann nicht ständig bei mir gewesen wäre (er hatte sich Urlaub genommen) hätte ich mir das Leben genommen ich hätte keine Sekunde überlegt.

Danach hat Sie mir was gegeben damit ich wenigstens wieder schlafen kann, ich bin in Ihrer Praxis zusammengebrochen, dass war natürlich nicht so fein von mir, das haben ja alle Patienten mitbekommen. Sie hat sich bei mir entschuldigt und hat eingeräumt falsch gehandelt zu haben. Von 75 mg auf 0 runten ist soch nicht so einfach wie sie dachte.

Jetzt ist das schlimmste überstanden und ich versuche ohne AD auszukommen, mal sehen wie lange ich es aushalte.

[i]Da hat Oliver schon recht, erst wenn man selbst die Verantwortung für sich selbst und für seine Gesundheit übernimmt, hat eine Chance auf Besserung und auf Genehsung. Ich glaube (und hoffe) das ich jetzt an diesem Punkt angelangt bin.[/i]

Alles Liebe
Michelle
Sonnenschein
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Beitrag von Sonnenschein »

Lieber Oliver,

du hast Recht. Ich muss mal darüber nachdenken was du geschrieben hast und die Bücher muss ich mir auch besorgen. Ich glaube das trifft auf mich genau zu.
Ich bin von Grund auf ein Pessimist. Positives Denken ist mir vollig fremd. Vielleicht kann ich mit Hilfe dieser Bücher lernen wenigstens ein "bisschen" Optimistischer in die Zukunft zu blicken.

Alles Gute auch für Dich.

Michelle
Oliver
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Beitrag von Oliver »

Hallo Michelle.

Es geht erstmal gar nicht so sehr darum positiv zu denken, sondern eher darum nicht negativ zu denken :)

Ich habe eine schöne Seite gefunden, die sich mit der wissenschaftlichen Suche nach dem "Glück" befasst. Dort ist auch der Unterschied zwischen "positivem Denken" und der positiven Psychologie" von Seligman gut dargestellt : www.gluecksarchiv.de

Tschüssi
Oliver
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Beitrag von Sonnenschein »

Hallo Oliver,

das ist ja der Wahnsinn, ich habe nämlich das tolle Buch "Sorge dich nicht, lebe" von einer Freundich geschenkt bekommen. Ich habe nach den ersten 50 Seiten (immerhin) dieses Ding in den Müll gefeuert. (das habe ich meiner Freundich bis heute nicht gesagt) Und auch das Buch "...... die Kraft des Unterbewustseins" so ähnlich heisst das, habe ich gelesen. Da habe ich mir auch gedacht, wenn das so einfach wäre, würde die Menschheit nicht in so vielen Problemen stecken. Irgendwie hat mich das nicht überzeugt.

Ich werde versuchen, nicht mehr ganz so negativ zu denken, das ist doch schon ein Anfang. Ein Optimist wird aus mir nicht gleich werden, aber wenigstens lerne ich vielleicht nicht alles gaaanz soooo schwarz zu sehen.


:wink: So, und jetzt besorge ich mir eine neue Tastatur, mit diesem blöden Ding, vertippe ich mich andauernd.

Liebe Grüße

Michelle
CloneX
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Beitrag von CloneX »

Nicht negativ denken, positiv denken. Das ist einer der Schlüssel um Gesund zu werden, gerade bei Angststörungen.

Das Problem ist nur: Es ist verdammt harte Arbeit. Verstehen kann man das leicht. Nur MACHEN, das ist schwer. Deswegen kann es auch eine sehr lange Zeit dauern bis man das Gehirn "umprogrammiert" hat, endlich postiv zu denken. Ich zum Beispiel, bin schon seit Jahren festgefahren im Negativdenken und merke jetzt wie schwer es ist, die Gedanken zu ändern. Irgendwie wehrt sich der Körper dagegen. Aber ich glaube am Ende ist das eine der wichtigsten Sachen, die man in Angriff nehmen sollte. Denn dadurch greift man ein Problem bei der Wurzel.
Oliver
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Beitrag von Oliver »

Moin.

Also dieses "Sorge Dich nicht, lebe" habe ich auch vor Ewigkeiten gelesen. Das ist ganz nett, aber die Botschaft lässt sich in einem Satz zusammenfassen: "Nur für heute" ... oder so ähnlich. Das sind gut verkaufte Binsenweisheiten ohne praktischen Nutzen (für mich zumindest). Das andere Buch kenne ich nicht.

Was mich an Seligmans Arbeit fasziniert, ist, dass alles empirisch untersucht und auf Wirksamkeit überprüft wird. Und das seine Theorien und Erklärungen bei mir halt wirklich einen Nerv treffen - das ist es, was ich unausgesprochen im Gefühl hatte und was ich jetzt empirisch belegt nachlesen kann ... und die Strategien, um eine Veränderung herbeizuführen. Es ist nicht so ein Wischiwaschi und nur allgemeines Gefasel sondern handfeste Wissenschaft, die zu greifbaren Ergebnissen führt (für mich zumindest).

Huch jetzt höre ich aber besser auf, bevor ich noch völlig wie ein Klappentext klinge :)

Oliver
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Beitrag von Sonnenschein »

Hallo Oliver,

du hörst dich gar nicht wie Klappentext an (Dieses wort kenne ich nicht, Deutsch ist eine schwere Sprachen, ich bin noch beim lernen... :oops: )

Trotzdem Hörst du dich nicht so an, immer hin hast du es geschaft mir Mut zu machen. Ich weiss auch nicht wieso, aber es ist Fakt.

Einen schönen Tag noch.

Michelle
Oliver
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Beitrag von Oliver »

Hallo Sonnenschein.

Klappentext ist die Bezeichnung für die verkaufsfördernden Anpreisungen enes Buches auf der Rückseite oder Umschlagklappe :)

Was ist denn Deine Muttersprache?

Oliver
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Beitrag von Sonnenschein »

ach soooo, jetzt werde ich mir dieses Wort für immer merken.

Danke!

Meine Muttersprache ist schon deutsch, denke ich zumindest, aber ich bin in der ehemaligen Sowjetunion (Republik Kirgistan) aufgewachsen und habe die ersten 15 Jahre meines Lebens russich gesprochen. Jetzt bin ich schon seit 15 Jahren in Deutschland und lerne immer noch dazu.

Michelle
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Beitrag von Oliver »

Hallo Michelle.

Ach so :) Meine Muttersprache ist auch Deutsch - die spreche ich jetzt seit 32 Jahren und ich lerne auch immer noch dazu - und mit der Kommasetzung stehe ich bis heute auf Kriegsfuss :oops:

Oliver
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