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11 Monate BENZOFREE....Probleme beim Absetzen von ADs!!!

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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Leon1468
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11 Monate BENZOFREE....Probleme beim Absetzen von ADs!!!

Beitrag von Leon1468 »

Hoi zäme

Bin seit 11 Monaten ohne Bezos. Die letzten Monate waren die heftigsten meines Lebens. haben mir voll den Boden unter den Füssen weggezogen!!

Ich wurde in einer Klinik von heute auf Morgen C/T von 7,5mg Prazepam/Tag runtergebracht. darüber zu berichten würde ein Buch füllen!!
Wie auch immer, hat man auch mir den Teufel mit dem Belzebueb ausgetrieben und mich auf Remeron 30 mg/Tag und Effexor XR 75 mgTag gebracht.

Seit MEnde März diesen Jahres bin ich langsam am absetzen der ADs! Anfangs mit Hilfe meiner Psychiaterin, doch ist diese leider weggezogen. Nun, ich bin auf 7mg Effexor und 5 mg Remeron/tag herunten.
Dass verrückte ist, das jedesmal wenn ich mit der Dosis runterfahre, meine Entzugssymptome vom Benzo wiedr massiv aufflammen! Meine übelsten Symptome sind Derealisation, Depersonalisation, Unwirklichkeit, mein Kopf ist leer und voll zur gleichen Zeit. Druck auf dem Kopf. Verlängerte Denkgeschwindigkeit, wacklige Beine, Gangunsicerheit etc... Ich nehem die Umwelt wahr, wie hinter einer Glasscheibe. Nix und niemand gibt es, der mir dan helfen kann, dies Empfinden zu durchbrechen!!

Nun, mir sind die Symptome ja bestens bekannt, doch weiss ich nicht mehr, sind es noch immer die Entzugssymptome vom benzo oder die Entzugssymptome von den ADs??!!
ich denke es ist beides!!
Als ich Anfing, mich mit den ADs zu beschäftigen, bin ich aus allen Wolken gefallen, war traurig, böse, wütend!! Dachte ich doch den langwierigen kampf gegen die benzos langsam aber achhaltig zu gewinnen, musste ich lesen und erfahren, dass ich mit den ADs die selbe Scheisse wieder am Hals habe!!

ich will hier nicht loslegen, doch bin ich verzweifelt, über die Ignoranz, die Verlogenheit, die Unwissenheit und die Leichtigkeit der àrzte wenn es um psychotrope Substanzen geht!!
Keiner..................Keiner von Ihnen hann dir helfen, wenn es darum geht, das Zeug wieder loszukriegen. Im Gegenteil, die Entzugssymptome werden heruntergespielt...................dass kann doch garnicht sein!!

Meine Frage: Liege ich richtig damit, dass sich bei mir die Enzugsymptome vom Benzo mit denen der ADs kombinieren??
Kann ich von der Dosis ADs welche ich noch nehme abspringen(will dieses Zeug endlich aus mir raus und HEILEN können!!!!

Eure rfahrungen wären mir sehr hilfreich!!!

Liebe Grüsse

Leon
mücke
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Re: 11 Monate BENZOFREE....Probleme beim Absetzen von ADs!!!

Beitrag von mücke »

Hallo Leon

Herzlich Willkommen.
Meine Frage: Liege ich richtig damit, dass sich bei mir die Enzugsymptome vom Benzo mit denen der ADs kombinieren??
Das kann gut möglich sein.
Wie lange hast du die 3 Medikamente denn insgesamt genommen?
In welcher Dosis und in welchen Abständen reduziert?
Also, das Remeron (Mirtazapin) kann schon heftige Probleme bei der Reduktion machen.
Das Efexor (Venlafaxin) aber auch.

Gruss Mücke
Leon1468
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Re: 11 Monate BENZOFREE....Probleme beim Absetzen von ADs!!!

Beitrag von Leon1468 »

Hoi Mücke

Auf dem Benzo war ich fünf Jahre lang!!
Die ADs nehme ich seit Januar 09 nach dem ich im Nov 08 in einem Spital auf C7T gesetzt war und mich in einem jämmerlichen Zustand befand.

Effexor und Remeron reduziere ich seit anfang April. Da Beides in Tablettenform sehr schlecht zu dosieren ist, habe ich auf watertitration umgestellt. Dies ermöglicht ein gutes dosiren. Bin die letzten Wochen ziemlich runtergefahren. Vom Effexor von 15 mg auf 7 mg und vom Remeron von 7mg auf 2 mg. Beides innert 4 Wochen!!

LG

Leon
Coldine
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Re: 11 Monate BENZOFREE....Probleme beim Absetzen von ADs!!!

Beitrag von Coldine »

Hallo Leon,

beim Lesen Deiner Vorstellung habe ich viele Parallelen zu meiner Absetzproblematik festgestellt. Ich habe fast 6 Jahre Lexotanil genommen und habe dann ein AD, in diesem Fall Cipralex verordnet bekommen, um den Tranquilizer auszuschleichen. Im Oktober 2008 habe ich das letzte Krümelchen Lexotanil genommen und da ich beim Runterdosieren keine großen Probleme hatte, ich habe es sehr langsam gemacht, dachte ich ,es wäre alles vorbei. Bin also dann ganz unbeschwert ans Absetzen vom Cipralex gegangen und habe hier die letzte Tablette im März 2009 genommen. Ungefähr im Januar fingen schon verschiedene Beschwerden an, allerdings leichterer Natur und vorübergehend. Seit Anfang August habe ich allerdings massive Beschwerden, und das täglich. Die Symptome, die Du nennst, habe ich fast alle. Das Schlimmste sind bei mir die Sehstörungen, (Verschwommensehen und Akkomodastionsstörungen) und ein krampfartiges Gefühl um die Augen verbunden mit dem Unwirklichkeitsgefühl.
Ich denke auch, dass sich ähnlich wie bei Dir Entzug vom Tranquilizer und AD überlappen und einem so brutal zu schaffen macht.
Würde mich freuen, weiter von Dir zu hören und wünsche Dir, dass es bald aufwärts geht.

Liebe Grüße

Coldine
2003 habe ich wegen nervöser Herzbeschwerden Lexotanil verordnet bekommen Habe je nach Bedarf 1,5-3 mg genommen.
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben
mücke
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Re: 11 Monate BENZOFREE....Probleme beim Absetzen von ADs!!!

Beitrag von mücke »

Hallo Leon
Auf dem Benzo war ich fünf Jahre lang!!
7,5 mg Prazepam ist nicht so viel, ca. 5 mg Diazepam.
5 J. Einnahme ist dann sehr lang.
Das Mittel abrupt abzusetzen war nicht so gut.
Aber ist jetzt auch nicht mehr zu ändern.
Effexor und Remeron reduziere ich seit anfang April. Da Beides in Tablettenform sehr schlecht zu dosieren ist, habe ich auf watertitration umgestellt. Dies ermöglicht ein gutes dosiren. Bin die letzten Wochen ziemlich runtergefahren. Vom Effexor von 15 mg auf 7 mg und vom Remeron von 7mg auf 2 mg. Beides innert 4 Wochen!!
Ich würde die Mittel nacheinander absetzen, weil beide heftige Absetzprobleme verursachen können.
Wenn du beide gleichzeitig runterfährst, weißt du nie welche Beschwerden von welchem Medikament kommen.

Gruss Mücke
Gesperrt