Paroxetin
Paroxetin
Hallo,
ich habe das Medikament Paroxetin verschrieben bekommen. Ich soll mit 30 mg tgl. anfangen. Nun habe ich viel über Horrorabsetzerscheinungen und Nebenwirkungen bei Behandlungsbeginn gelesen. Lassen sich diese verringern, wenn ich mit tgl. 10 - besser 5 mg als Dauereinnahme beginne??? Bin für jede Information dankbar.
Gruß Richter
ich habe das Medikament Paroxetin verschrieben bekommen. Ich soll mit 30 mg tgl. anfangen. Nun habe ich viel über Horrorabsetzerscheinungen und Nebenwirkungen bei Behandlungsbeginn gelesen. Lassen sich diese verringern, wenn ich mit tgl. 10 - besser 5 mg als Dauereinnahme beginne??? Bin für jede Information dankbar.
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Oliver
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Hallo Richter.
Willkommen im Forum
Warum wurde Dir Paroxetin verschrieben (Diagnose)?
Was hast Du schon für andere Methoden versucht, um Deine Problematik zu verbessern/lösen?
SSRI sollten meiner Meinung nach der absolut letzte Versuch sein, einer Depression/Angststörung/OCD etc. beizukommen.
Alles Gute
Oliver
P.S. Falls Du es nicht schon getan hast, schaue Dir die Informationenen auf unserer Hauptseite (Link im Logo oben links) an.
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Warum wurde Dir Paroxetin verschrieben (Diagnose)?
Was hast Du schon für andere Methoden versucht, um Deine Problematik zu verbessern/lösen?
SSRI sollten meiner Meinung nach der absolut letzte Versuch sein, einer Depression/Angststörung/OCD etc. beizukommen.
Alles Gute
Oliver
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Hallo Richter
Antriebsschwäche und soziale Phobie, ah so. Seit wann ist Antriebsschwäche eine Krankheit? Soziale Phobie ist auch erst eine Krankheit, seit Glaxo SmithKline (Hersteller von Paroxetin) starke Schüchternheit in den Rang einer Krankheit erhoben hat. Sind das wirklich Gründe ein so potentes Psychopharmakon zu schlucken?
Was ist denn mit meiner zweiten Frage?
Alles Gute
Oliver
Antriebsschwäche und soziale Phobie, ah so. Seit wann ist Antriebsschwäche eine Krankheit? Soziale Phobie ist auch erst eine Krankheit, seit Glaxo SmithKline (Hersteller von Paroxetin) starke Schüchternheit in den Rang einer Krankheit erhoben hat. Sind das wirklich Gründe ein so potentes Psychopharmakon zu schlucken?
Was ist denn mit meiner zweiten Frage?
Alles Gute
Oliver
Zuletzt geändert von Oliver am 27.07.2004 22:07, insgesamt 1-mal geändert.
Oliver,
die zweite Frage, ob ich eigenmächtig die Dosis reduzieren kann, auf 10 bzw. 5 mg, um Nebenwirkungen bei Therapieanfang und Ende weitesgehend auszuschließen und dennoch eine Wirkung erzielt werden kann. Denn Arzt brauch ich ja wohl garnicht erst zu fragen. Der hat mir ja die Dosis verpasst!!!
Richter
die zweite Frage, ob ich eigenmächtig die Dosis reduzieren kann, auf 10 bzw. 5 mg, um Nebenwirkungen bei Therapieanfang und Ende weitesgehend auszuschließen und dennoch eine Wirkung erzielt werden kann. Denn Arzt brauch ich ja wohl garnicht erst zu fragen. Der hat mir ja die Dosis verpasst!!!
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Hallo Richter.
Sorry, du hast mich falsch verstanden ... ich meinte meine zweite Frage: Was hast Du schon für andere Methoden versucht, um Deine Problematik zu verbessern/lösen?
Bist du Dir überhaupt sicher, daß Du es überhaupt nehmen soltest? Was weisst Du denn über SSRIs? Wie gesagt, ich würde mir das an Deiner Stelle gut überlegen bevor ich die erste Pille nehme.
Alles Gute
Oliver
Sorry, du hast mich falsch verstanden ... ich meinte meine zweite Frage: Was hast Du schon für andere Methoden versucht, um Deine Problematik zu verbessern/lösen?
Bist du Dir überhaupt sicher, daß Du es überhaupt nehmen soltest? Was weisst Du denn über SSRIs? Wie gesagt, ich würde mir das an Deiner Stelle gut überlegen bevor ich die erste Pille nehme.
Alles Gute
Oliver
Hallo Richter,
meiner Meinung nach ist 30mg eine enorm hohe Dosis für den Angang, das ist ja das gleiche wie mit meinen 300mg Thombran (siehe Artikel Thombran). Das Medikament hat gerade am Anfang heftige Nebenwirkungen und die nicht erst bei 30mg.
Gruss
Alex
meiner Meinung nach ist 30mg eine enorm hohe Dosis für den Angang, das ist ja das gleiche wie mit meinen 300mg Thombran (siehe Artikel Thombran). Das Medikament hat gerade am Anfang heftige Nebenwirkungen und die nicht erst bei 30mg.
Gruss
Alex
dez 2002 Citalopram (20mg), okt-dez 2003 Paroxetin (20mg), feb-mär 2004 Paroxetin (20mg), mai 2004 20mg Citalopram, jun 2004 50mg Thombran. jul 04 Clean
Hallo Oliver,
ich meinte als ich bei Ihm in der Sprechstunde war und er mir die Medi verschrieben hat, in dem Moment musste ich ihm ja vertrauen. Ich dachte der weiss schon was er macht. Bis ich mich im Internet über das Medikament etwas schlau gemacht habe, da kamen mir doch zweifel. Ich habe versucht mit dem Arzt über die Nebenwirkungen zu sprechen, aber der hat nur gesagt das alles Panikmache sei. Er hat nur gute Erfahrungen mit diesem Medikament gemacht und keiner seiner Patienten die er damit behandelt, hätten über Nebenwirkungen berichtet.
Gruß Richter
ich meinte als ich bei Ihm in der Sprechstunde war und er mir die Medi verschrieben hat, in dem Moment musste ich ihm ja vertrauen. Ich dachte der weiss schon was er macht. Bis ich mich im Internet über das Medikament etwas schlau gemacht habe, da kamen mir doch zweifel. Ich habe versucht mit dem Arzt über die Nebenwirkungen zu sprechen, aber der hat nur gesagt das alles Panikmache sei. Er hat nur gute Erfahrungen mit diesem Medikament gemacht und keiner seiner Patienten die er damit behandelt, hätten über Nebenwirkungen berichtet.
Gruß Richter
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Hallo Richter.
Das sagen halt leider die meisten Ärzte. Es ist ein komplexes Thema, warum Ärzte so wenig von den wirklichen Problemen Ihrer Patienten mitkriegen - da sind sicher beide Seiten beteiligt. Ich weiss nur, dass es im Internet zigtausend Berichte von massiven Problemen mit SSRI gibt und was für mich persönlich wichtiger ist: der wissenschafltiche Stand der Forschung berechtigt nicht dazu diese Medikamente so massenhaft zu verschreiben. Sie sind auf höchst fragwürdige Weise zugelassen worden, und die Theorien auf denen Ihre Benutzung basiert sind allesamt mittlerweile widerlegt, oder nie bestätigt worden.
Hast Du das Infopaket schon gelesen ( www.adfd.org/Infopaket.doc )?
Oliver
Das sagen halt leider die meisten Ärzte. Es ist ein komplexes Thema, warum Ärzte so wenig von den wirklichen Problemen Ihrer Patienten mitkriegen - da sind sicher beide Seiten beteiligt. Ich weiss nur, dass es im Internet zigtausend Berichte von massiven Problemen mit SSRI gibt und was für mich persönlich wichtiger ist: der wissenschafltiche Stand der Forschung berechtigt nicht dazu diese Medikamente so massenhaft zu verschreiben. Sie sind auf höchst fragwürdige Weise zugelassen worden, und die Theorien auf denen Ihre Benutzung basiert sind allesamt mittlerweile widerlegt, oder nie bestätigt worden.
Hast Du das Infopaket schon gelesen ( www.adfd.org/Infopaket.doc )?
Oliver
Hallo Richter,
es war halt so bei mir, dass sich die Nebenwirkungen am Anfang halt stark bemerkbar gemacht haben. Ich habe mit 10mg angefangen und dann nach einer Woche auf 20mg erhöht. Bei 20mg ist es dann auch geblieben. Ich würde mal so sagen, dass die ersten Wochen die schlimmsten sind und die Nebenwirkungen mit der Zeit verschwinden oder zumindest besser werden. Allerdings ist die sexuelle Nebenwirkungen geblieben, sprich Schwierigkeiten beim Orgasmus und eingeschränkte Lust und die Agiertsheit (starke Erregtheit) hat sich auch nur ein wenig verbessert. Also ich kann dir nur raten, falls du mit deinen 30mg starke Probleme habe solltest, am Anfang erstmnal mit einer kleineren Dosis anzufangen und dann später auf die vorgeschriebene Dosis von 30mg zu erhöhen.
Gruss
Alex
es war halt so bei mir, dass sich die Nebenwirkungen am Anfang halt stark bemerkbar gemacht haben. Ich habe mit 10mg angefangen und dann nach einer Woche auf 20mg erhöht. Bei 20mg ist es dann auch geblieben. Ich würde mal so sagen, dass die ersten Wochen die schlimmsten sind und die Nebenwirkungen mit der Zeit verschwinden oder zumindest besser werden. Allerdings ist die sexuelle Nebenwirkungen geblieben, sprich Schwierigkeiten beim Orgasmus und eingeschränkte Lust und die Agiertsheit (starke Erregtheit) hat sich auch nur ein wenig verbessert. Also ich kann dir nur raten, falls du mit deinen 30mg starke Probleme habe solltest, am Anfang erstmnal mit einer kleineren Dosis anzufangen und dann später auf die vorgeschriebene Dosis von 30mg zu erhöhen.
Gruss
Alex
dez 2002 Citalopram (20mg), okt-dez 2003 Paroxetin (20mg), feb-mär 2004 Paroxetin (20mg), mai 2004 20mg Citalopram, jun 2004 50mg Thombran. jul 04 Clean
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Hallo Richter.
Ich habe heute eine Empfehlung der WHO in Hinweise gepostet, in der steht, dass man Paroxetin nicht über die empfohlene Dosis hinaus verschreiben sollte (in Deinem Fall also 20mg ( http://forum.adfd.org/viewtopic.php?t=650 )
Oliver
Ich habe heute eine Empfehlung der WHO in Hinweise gepostet, in der steht, dass man Paroxetin nicht über die empfohlene Dosis hinaus verschreiben sollte (in Deinem Fall also 20mg ( http://forum.adfd.org/viewtopic.php?t=650 )
Oliver
Hallo Richter,
dein Arzt hat völlig Recht. Es handelt sich um reinste Panikmache. Lies mal hier eins höher bei franzisco (http://forum.adfd.org/viewtopic.php?t=652) erster Satz. Dann weißt du wie ich das meine, nämlich ganz anders als dein Arzt.
Entschuldige bitte den etwas zynischen Start, aber als paroxetinerfahrene Leserin, lassen solche Empfehlungen wie 30mg Paroxetin als Anfangsdosis bei deiner "Diagnose?" kaum mehr sachliche Kommentare zu.
Aber zur Sachlichkeit möchte ich jetzt zurück kehren.
Antriebsschwäche und Sozialphobie sind wohl jedem bekannt, der unter Ängsten, Panikattacken und Depressionen leidet. Daher vermute ich, dass es dir einfach "sauschlecht" geht und zwar nicht erst seit gestern. Die Sehnsucht und die Aussicht auf Besserung lassen einen dann mutig werden und es auch mal mit einem Hammermedikament versuchen.
Aber Richter, Paroxetin macht keine Ängste, Schwächen und Depressionen weg. Es gibt kein Medikament das das kann. Keineswegs. Es kann nur den therapeutischen Weg dahin medikamentös unterstützen. Aber TUN müssen wir es selbst, am besten mit therapeutischer Hilfe.
Wie sieht es bei dir aus?
Was hast du schon alles ausprobiert? Seit wann geht es dir so? Gibt es ein auslösendes Moment dafür? Was hast du dir für deine Nahe Zukunft vorgenommen? Was ist dein Ziel?
Bist du zufälligerweise wirklich Richter? Es würde mich nicht wundern, da die Berufsgruppe neben Schauspielern, Lehrern, Politikern und Sozialpädagogen als besonders betroffen gilt.
Vielleicht erzählst du uns ein bißchen mehr über dich, damit wir noch mehr verstehen können und dir besser raten können.
Ich empfehle dir auch unsere Erfahrungsberichte als Lektüre. Sie spiegeln vieles wieder und sind voller Erfahrungen und Tipps.
Mit herzlichen Grüßen
von
Astrid
dein Arzt hat völlig Recht. Es handelt sich um reinste Panikmache. Lies mal hier eins höher bei franzisco (http://forum.adfd.org/viewtopic.php?t=652) erster Satz. Dann weißt du wie ich das meine, nämlich ganz anders als dein Arzt.
Entschuldige bitte den etwas zynischen Start, aber als paroxetinerfahrene Leserin, lassen solche Empfehlungen wie 30mg Paroxetin als Anfangsdosis bei deiner "Diagnose?" kaum mehr sachliche Kommentare zu.
Aber zur Sachlichkeit möchte ich jetzt zurück kehren.
Antriebsschwäche und Sozialphobie sind wohl jedem bekannt, der unter Ängsten, Panikattacken und Depressionen leidet. Daher vermute ich, dass es dir einfach "sauschlecht" geht und zwar nicht erst seit gestern. Die Sehnsucht und die Aussicht auf Besserung lassen einen dann mutig werden und es auch mal mit einem Hammermedikament versuchen.
Aber Richter, Paroxetin macht keine Ängste, Schwächen und Depressionen weg. Es gibt kein Medikament das das kann. Keineswegs. Es kann nur den therapeutischen Weg dahin medikamentös unterstützen. Aber TUN müssen wir es selbst, am besten mit therapeutischer Hilfe.
Wie sieht es bei dir aus?
Was hast du schon alles ausprobiert? Seit wann geht es dir so? Gibt es ein auslösendes Moment dafür? Was hast du dir für deine Nahe Zukunft vorgenommen? Was ist dein Ziel?
Bist du zufälligerweise wirklich Richter? Es würde mich nicht wundern, da die Berufsgruppe neben Schauspielern, Lehrern, Politikern und Sozialpädagogen als besonders betroffen gilt.
Vielleicht erzählst du uns ein bißchen mehr über dich, damit wir noch mehr verstehen können und dir besser raten können.
Ich empfehle dir auch unsere Erfahrungsberichte als Lektüre. Sie spiegeln vieles wieder und sind voller Erfahrungen und Tipps.
Mit herzlichen Grüßen
von
Astrid
Nicht zu übersehen, dass bei Zwangsstörrungen und Panikattacken 40mg eingenommen werden können. So wie es aber aussieht betrifft dich das nicht und deswegen verwundert mich die Verschreibung deines Arztes umso mehr.
dez 2002 Citalopram (20mg), okt-dez 2003 Paroxetin (20mg), feb-mär 2004 Paroxetin (20mg), mai 2004 20mg Citalopram, jun 2004 50mg Thombran. jul 04 Clean