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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


fahrlässige Tötung Rostock

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
hagi
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fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von hagi »

"Finanzielle Verbindungen von Experten"
Diesen Artikel älteren Datums habe ich im Netz gefunden. Derzeit klage ich in Rostock u.a.
gegen die dortige Chefärztin der Psychiatrie wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der Urkundenfälschung.
Dieses Vorgehen gestaltet sich äußerst schwierig, da mit allen Mitteln, inclusive Unterdrücken von Beweismaterial, versucht wird, die Verantwortlichen
zu schützen: Täterschutz vor Opferschutz

http://www.webnews.de/kommentare/405328 ... ecken-die-
Fakten-Macht-die-Staatsanwaltschaft-mit.html


Ich wünsche mir einen Kontakt zu Personen, die mir noch weitere Informationen zusätzlich zu den schon aufgedeckten und hier dargestellten Machenschaften geben können.
05233/1581 und 0175 1675 360
mücke
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Re: fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von mücke »

Hallo hagi

Was ist dein genaues Anliegen?
Wer soll dir wie helfen?
Ich kann noch nicht mal erkennen worum es geht, außer daß du gegen eine Chefärztin klagst.
Warum eigentlich?

Das ist auch der Grund warum du von mir noch nicht freigeschaltet wurdest.

Gruss Mücke
Marsupilami

Re: fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von Marsupilami »

Hallo,

die genannten Schikanen, die mit aller Macht verhindern sollen, dass geschädigte Menschen ihr Recht kriegen, kennen wir ja hier schon von anderen Fällen oder vom Hörensagen. Möglicherweise kann/will jemand ein paar Erfahrungen schildern oder Tipps geben, was man beachten kann, damit es besser läuft? Aber wirklich klar ist mir auch nicht wirklich, worum es genau geht?
hagi
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Re: fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von hagi »

Antwort zu den Fragen:
Zunächst bedanke ich mich für die Reaktionen.
Am 26.06.2005 veröffentlichte hier PhilRS einen sehr interessanten Bericht zum Thema " Finazielle Verbindungen von Experten".
Er erklärte u.a., dass so genannte renomierte Experten gleichzeitig als Honorarkräfte für Firmen auftreten.
Zusätzlich nannte er auch mehrere Beispiele. Derartige Informationen suche ich,und zwar gezielt in einer bestimmten Richtung (siehe Link).
Ich musste nämlich leider feststellen, dass mehrere der so genannten renomierten "Experten" der Psychiatrie eindeutig und ausschließlich die hier genannten finanziellen Interessen verfolgten und dabei die Patienten vernachlässigten.
Ich würde also gern den Autor dieses Beitrages oder jemanden sprechen, der auch über derartige konkrete Informationen verfügt.
Marsupilami

Re: fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von Marsupilami »

Hallo,

wir haben hier eine ganze Reihe von Artikeln über dieses Thema. Bloß sind die wohl leider ziemlich verstreut, glaube ich. Ob hier jemand tatsächlich konkrete eigene Erfahrungen hat mit speziellen "Experten", weiß ich nicht.

Gruß,

Marsu
hagi
Beiträge: 6
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Re: fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von hagi »

gibt es eine Möglichkeit zu PhilRS in dieser Angelegenheit einen Kontakt zu knüpfen?
Bei der offensichtlich existierenden aber derzeit verdeckten Verflechtungen der so genannten Gutachter, hat kaum jemand eine Chance, einen Kunstfehler oder gar Schlimmeres nachzuweisen. Wir haben nicht nur ein Pharmakartell, sondern auch ein Gutachterkartell mit Vetternwirtschaft in Deuschland, und denen sind alle Mittel recht.

Hagi
chiara63
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Re: fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von chiara63 »

Hallo Hagi

Phil liest hier ja mit und wird sich sicherlich melden, wenn er es für angebracht hält und zeit dazu hat. Ansonsten schreib ihm doch einfach eine persönliche Nachricht, dass du mit ihm gerne in Kontakt treten möchtest.

Gruß
Chiara
Diagnose: redidivierende Depressionen, gen. Angststörung!

- Seit 1996 immer wieder auftretende, mitunter sehr starke Angstepisoden.
- 1996 erster Klinikaufenthalt, Einstellung auf saroten und Tavor.
- 1998 Tavorabhängigkeit, stat. Entzug.
- Von 1998 bis 2003 versch. Antidepressiva (Saroten, Zoloft, Fluoxetin, Remergil, Trevilor)
- Von 2003 bis 2006 ohne Psychopharmaka
- 2006 extremer Rückfall, erneut Einstellung auf AD, Trevilor und Lyrika.
- 2008 Umstellung von Trevilor (Nebenwirkungen) auf Cipralex. Von Ende 2008 bis 2010 ohne ADs.
- 2010 schlimmster Rückfall bisher. Stat. Aufenthalt von Aug/Ende Nov. Extreme NEbenwirkungen bei Cipralex (Angst, Übelkeit, Erbrechen), Umstellung auf Cymbalta, Remergil und Lyrika.
- Im Lauf von 2011 Reduzierung von Lyrika und Remergil, schließlich Absetzung von Remergil ohne Probleme.
- 2013 Versuch "cold Turkey" von Cymbalta, aber extreme Entzugserscheinungen (Übelkeit, Schwindel, Zittern, Träume, usw.) deshalb wieder Rückgang auf die vorige Dosis. Jetzt langsamer Entzug.
Stand: Anfang Juli 2013
PhilRS
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Re: fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von PhilRS »

Bin schon da. Ich mach mal eine spezielle Suche - aber für das konkrete Anliegen hätte das wohl wenig Bedeutung, da wohl kein deutsches Gericht solche Dinge akzeptieren würde. Die Formel "Bestechung zum Schaden der Patienten" - oder gar zum Schaden eines einzelnen Patienten - ist zu krass um Gehör zu finden.

Aber ich versuch es mal der Information halber.

Grüße
-PhilRS.
hagi
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Re: fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von hagi »

Dank an den Forenmaster, der Kontakt scheint zu klappen.

Hagi
PhilRS
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Re: fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von PhilRS »

Hallo Hagi,

schau mal in Deinen "persönliche Nachrichten"-Bereich links oben.

Generell zu solchen Geschichten:
Es gibt wenigstens Tage, da halte ich die DGPPN für eine kriminelle Vereinigung. Beispielsweise, wenn die eine Propaganda-Konferenz veranstalten, die sich angeblich mit der Pflege von Demenzkranken in unserer Gesellschaft befasst, wo dann aber für den Einsatz von atypischen Neuroleptika geworben wird* - im zeitlichen Zusammenhang mit Studienergebnissen, die klar zeigen, dass diese Mittel für Demenzkranke lebensgefährlich sind ("shut up and die"). Oder die unsägliche "Stellungnahme" zur Kirsch-Studie (an deren Ergebnissen wissenschaftlich nicht zu rütteln ist); alles nach dem Motto "seid still und glaubt uns einfach, wir sind die Experten". Dabei wissen sie es besser, daran besteht kein Zweifel, die kennen ja die Datenlage.

Wenn man so jemand oder gleich mehreren im Prozess begegnet, hat man denkbar schlechte Karten. Wer die Öffentlichkeit so dreist und wider besseres Wissen täuscht, der fühlt sich sicher und das wohl zu Recht. Wer will denn dieser Connection widersprechen? Der durchschnittliche Psychiater hat wenig Ahnung, und selbst halbwegs beschlagene DGPPN-Mitglieder aus der 2. Reihe scheuen echte Kritik an ihren Wortführern.

Wir haben hier einige Mitglieder im Forum mit haarsträubenden Gutachter-Erfahrungen vor Gericht, teils war da auch die DGPPN-Spitze involviert (genauer kann ich das ohne Einverständnis nicht schreiben).

Insgesamt kann ich nur davon abraten, sich da auf teure, zeitaufwendige und letztlich wenig erfolgversprechende Scharmützel einzulassen. Die Erfahrung spricht dagegen, und wir haben eben kein US-Rechtssystem mit hohen Sanktionen, dem Gutachter droht kaum was im Prozess, und selbst ein einzelner Erfolg eines Patienten, Geschädigten oder Angehörigen bringt wenig für die Allgemeinheit (Eigenheit der dt. Justiz). Die Leidtragenden haben keine Lobby.

Beste Wünsche
-PhilRS.

*ich habe die Original-Präsentationen vorliegen, darum diese Einschätzung.
amanda

Re: fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von amanda »

ich wurde ZEUGE einer gerichtsverhandlung:
1. der Richter hatte sich " geweigert" die vom Patienten angegebenen Ärzte anzuschreiben um Patientenunterlagen anzufordern!
2. der Anwalt unterschlug 1 ganzen Aktenordner wichtigster Beweisstücke ( ob der Anwalt unter Druck gesetzt oder geschmiert worden ist weiss man leider nicht)
3.obwohl EINDEUTIGE für jeden Laien zu erkennene schwerwiegende Behandlungsfehler vorlagen unternahm der richter " NICHTS "
4. zu diesem Prozess wurden einige Gutachten angefertigt = 1 gerichtliches Gutachten und private..........jedes gutachten war ein WITZ.......lesebeispiel: SSRI können keine Absetzsymptome verursachen, ein schwerer bandscheibenvorfall kann weder schmerzen noch schwindel verursachen, es fiel keinem der gutachter auf dass wichtigste daten vertauscht worden waren, das wichtigste untersuchungen in der krankenakte notiert aber nie gemacht worden sind ect
5. der klagende patient wurde vor gericht zusammengeschissen mit den worten : was wollen sie überhaupt hier.
6. selbstverständlich wurde KEIN PROTOKOLL über diese gerichtsverhandlung geführt mit der begründung dass nur " unwichtige dinge " zur sprache kamen.

:censored:

was kann man besser machen?

1.)am besten nur gemeinschaftsklagen mit möglichst vielen patienten einer klinik, arzt ect
der gerichtssaal sollte während der verhandlung " überfüllt" von ZUHÖRERN sein.Am besten sollte vor dem Gericht auch eine menschenmasse stehen.
2.) die Presse sollte anwesend sein und Vorsitzende der Patientenvereinigung ect
3.)nur einen Anwalt nehmen der nachweislich so einen Fall schon mal gewonnen hat.
4.) Gutachter suchen die im Ausland leben aber für das "Land indem geklagt wird zugelassen sind = schwieriger Fall

alles in allem : der PATIENT HAT SO GUT WIE KEINE CHANCE...........lest mal die bücher von verena stein....sie ist wohl eine der wenigen die jemals eine klage gewonnen hat und das erst nach jahrelangem verlogenen rechtsstreit in brüssel :sick:

was kann man tun?
behandlungsfehler vermeiden indem ihr mal meinen artikel:
Selbsschutz vor fehlbehandlungen und fehldiagnosen lest.......... :group:
amanda

Re: fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von amanda »

Aussage von einem seriösen Anwalt zu diesem Thema:
ES GIBT KEINE GERECHTIGKEIT sondern nur eine RECHTSSPRECHUNG
mein kommentar dazu:
und recht bekommt der der die meiste macht hat!
Aussage von einem Gutachter der zumindestens für minuten menschliche züge hatte:
ES GIBT KEINE GERECHTIGKEIT VOR GERICHT...das entscheidet wohl eher alles der liebe gott.

FAKT IST dass ärzte, gutachter, anwälte, vermutlich auch richter unter druck gesetzt werden es niemals zu einem verhandlungsergebnis zu ginsten der patienten kommen zu lassen!
schöne welt! :censored:
amanda

Re: fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von amanda »

marionetten der macht.............
sollte vieleicht mal der titel von einem buch sein was vielen menschen die augen öffnet..........die mächtigsten auf dieser welt = pharma, auto, ölindustrie +unser staat zieht die fäden.
Anwälte , ärzte, politiker etc die sich wie marionetten benehmen = von oben manipulieren lassen ohne nachzudenken ausser an den eigenen provit sind sicherlich beruflich schneller die karierreleiter hoch = sie FUNKTIONIEREN wie die MACHT es sich wünscht!
Studenten werden an den universitäten " passend" ausgebildet! Möglichst schnell ohne grossen kostenaufwand diagnosen ( leider oft nur verdachtsdiagnosen ohne genaue abklärung der eigendlichen krankheitsURSACHE )...medikamentenverschreibung = grosser profit für die pharmaindustrie.....wirklich HELFENDE und HEILENDE behandlungen werden nicht gefördert oder nur kaum stattdessen schlucken menschen die durch STRESS psychosomatische erkrankungen haben jahre oder ein lebenlang betablocker und co...und bei stärkeren beschwerden eben psychopharmaka und co.......folgeerkrankungen durch die jahrelange tabletteneinnahme sind oft vorprogramiert und bringen weiteren umsatz!
Das soll nicht heissen dass für einen kurzen akuten zeitraum manchmal medikamente unnötig sind aber wichtig wäre es dass jeder arzt dem patienten erklärt welche nebenwirkungen und absetzsymptome auftreten können, das es wichtig ist die URSACHE der erkrankung zu finden und RICHTIG ZU BEHANDELN!!!!!!!
nur dann hat man eine chance auf HEILUNG und nicht nur ein UNTERDRÜCKEN der SYMPTOME!!!!!!
amanda

Re: fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von amanda »

Anwälte werden von der ANWALTSKAMMER überwacht aber nicht dass sie dem mandanten schaden weil sie ihm hoffnung machen gegen so eine korrupte gesellschaft zu gewinnen sondern dass sie so arbeiten dass es der MACHT nicht schadet!
es wäre doch schrecklich für die " götter in Weiss " und die pharmaindustrie wenn jeder patient gewinnen würde bei behandlungfehlern, schweren medikamentennebenwirkungen etc...es würde nämlich die patienten wach rütteln und mal genauer über die behandlungsformen nachzudenken und bessere behandlungen zu fordern.
Es ist zu vermuten dass selbst Rechtschutzversicherungen als marionette benutzt werden, krankenkassen , krankenhäuser, sämtliche medizinische einrichtungen samt rentenversicherung und mdk, presse und fernsehen ebenso, ab und zu taucht zwar mal ein negativbeitrag auf in den medien aber das reicht noch lange nicht aus die bevölkerung mal wach zu rütteln.............
alles wird von irgendwo gesteuert...........
im internet oder anderen medien tauchen immer wieder mal berichte auf von ärzten, anwälten ect die mit DER WAHRHEIT AUSPACKEN.....und da wird einem echt schlecht :sick:
vermutlich hat der mensch zu viel von dem gen " ich möchte der mächtigste sein" abbekommen..........egal wie sehr andere darunter leiden. Deshalb habe ich wahrscheinlich so ein gutes verhältnis zu tieren 8-)
allen einen schönen tag!
hagi
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Re: fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von hagi »

Zu den hier geschilderten Erfahrungen:

Dieses ist ein aktuelles Schreiben an die Behörden in Rostock, Namen abgekürzt
Da, wo die X stehen, sollte jeweils eine Seite der Krankenakte erscheinen, die das von mir Geschriebene belegen. Irgendwie bekomme ich diese aber nicht hirher. Bei Interesse schicke ich jedem, den es interessiert, per mail diese Seiten zu: gp.hagemeister@t-online.de
Ich bedanke mich für Eure Beiträge, die ich auch in als Unterstützung angenommen und verstanden habe.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Günter Hagemeister

Reelkirchener Str.1

32805 Horn-Bad Meinberg ,den 15.5.2009





Aktenzeichen 417 Ja 123/09





Sehr geehrter Herr Oberstaatsanwalt L.,



Durchschrift an den Generalstaatsanwalt



da wir ja alle an einer fairen und gerechten Aufklärung dieser Angelegenheit interessiert sind, erlaube ich mir, noch folgende wichtige Auffälligkeiten und Widersprüche nachzureichen:





In dem Bericht „Epikrise“ vom 17.01.2006 aus Seite 2 äußert die Chefärztin, Frau Prof. Dr. H.: “ Im Rahmen der dortigen Belastungserprobung kam es Anfang Oktober unter zunehmender Aktivierung während einer Wochenendbeurlaubung zu einer akuten psychiotischen Dekompensation. Der Patient glaubte, eine Verschwörung zu erleben, die behandelnden Ärzte seien beteiligt, sodass er keinen Kontakt zum medizinischen Personal aufnahm...“

Von diesem Termin an gab es keine Verbesserung des Zustandes, sondern nur eine dramatische Verschlechterung.

Am 01.10.2005 wird der Patient (während seines Aufenthaltes in der Klinik) im Pflegebericht morgens als "verlangsamt", "zerstreut", "hilflos", "ratlos" beschrieben. - Trotzdem entlässt man ihn, ohne jemanden zu informieren oder mit der Betreuung zu beauftragen für eine Belastungsprobe im häuslichen Bereich ( ca.500 km entfernt). Der Patient wird verwirrt, verwahrlost und nicht ansprechbar aufgegriffen, die Folgen sind eklatant.

Hier die Seite aus der Krankenakte:
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Danach wird berichtet, was tatsächlich geschah.

An keiner Stelle sind behandelnde Ärzte oder Gutachter darauf eingegangen.

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

das Ergebnis der Belastungsprobe, geradezu zu erwarten bei dem Eintrag am Morgen des 1.10.2005 in den Pflegebericht..

Und das ist nun die Wahrheit:


Kurz nach seiner Entlassung in den Wochenendurlaub, übrigens ohne Information der Eltern oder einer anderen Person außerhalb, fiel der von der Klinik selbst am Morgen als hilflos und verwirrt bezeichnete Patient einem Homosexuellen in die Hände. Es kam zu einem Missbrauch am hilflosen Patienten . Unter dieser Situation zerbrach der Patient völlig, wie oben beschrieben, sein psychischer Zustand verschlechterte sich dramatisch, von da an äußerte er Selbstmordgedanken und extreme Schuldgefühle und noch mehr Wahnvorstellungen. Von diesem Schock erholte er sich bis zu seinem Ende nicht mehr

Nichts davon wurde von den behandelnden Ärzten und Gutachtern angesprochen oder gar von den Ärzten zum notwendigen Zeitpunkt medizinisch aufgearbeitet, um dem Patienten zu helfen, dieses prägende und zerstörerische Ereignis und Erlebnis zu überwinden (siehe auch Aussage Dr. Rupitsch).



Am 9.1.2006 schreibt Dr. K. folgendes in ein in der 6-monatigen Krankenakte des Patienten einmaliges Formblatt. Der Patient ist tot. Es handelt sich also um ein nachträglich geschriebenes Blatt:

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX


Mario wurde erst am 4.1.2006 auf diese Station verlegt, an einem Mittwoch. Danach waren nur noch Donnerstag und der Freitag normale Arbeitstage. Danach war Samstag. Am Sonntag hatte Mario die Klink am frühen Morgen verlassen und war am Abend tot. Wann will Dr. K. also diese Feststellungen gemacht haben? Zusätzlich sei hier bemerkt, dass Dr. K. zu dieser Zeit Assistenzarzt auf der Station P3 und somit nicht direkt zuständig für den Privatpatienten der Chefärztin war.


Die hier handschriftlich festgehaltene Bemerkung: " 5.1.2006 Einzelgespräch mit Frau Prof. Dr. H. (siehe Bericht)" kann sich nur auf die Dokumentation der angeblichen Einzelgespräche der Chefärztin mit ihrem Patienten beziehen.

Diese nachträglich am 10.01.2006 erstellte Dokumentation weist Termine auf, die nicht stattgefunden haben können, weil die Chefärztin an einigen der hier aufgeführten Termine laut Internet auf Tagungen weit entfernt von Rostock war und dort Vorträge hielt.

Diese Termine finden sich auch in der Fieberkurve, dort von ihr persönlich handschriftlich ein/nachgetragen.

Offensichtlich konnte Dr. K. sich auch nach Kenntnis der Ereignisse vom Vortag ausrechnen, was auf ihn zukommen würde.

Ein Bericht von Frau Prof. Dr. H. existierte zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Frau Prof. Dr. H. wurde nämlich an diesem Tage, dem 9.1.2006, montags, erst über den Tod ihres Patienten vom Vater informiert und zwar gegen 17.00 Uhr.

Offensichtlich war sie auch an diesem Tag - wie so oft - überhaupt nicht in ihrer Klinik, sonst hätte sie am späten Nachmittag um 17.00 Uhr vom Vermisstsein seit dem Vortage und vom polizeilich bestätigten Tod ihres Privatpatienten längst wissen müssen. Um 17.00 Uhr war sie aber, (siehe Gerichtsakten) noch völlig unwissend.

Dieses sagen der Vater und sie selbst in den Gerichtsakten eindeutig aus. Ihre nachträglich erstellten Niederschriften entstanden erst später. Im Gutachten W. , Seite 6, „ Im Wesentlichen handelt es sich um Stellungnahmen und Dokumentationen der Einzelgespräche von Frau Prof. Dr. H., mit dem Patienten Herrn Mario Hagemeister auf der Basis handschriftlicher Aufzeichnungen diktiert und am 10.01.2006 abgezeichnet,...“ In den Krankenakten gibt es hierzu aber keinen einzigen Bericht und keinen Hinweis.

Interessant wäre es zu erfahren woher der Gutachter diese Information bezieht.

Sind die Dienstpläne und Anwesenheiten der Verantwortlichen in der Klinik überhaupt in den letzten drei Jahren überprüft worden?

Was wurde in dieser Angelegenheit bisher überhaupt überprüft?




Dieser Bericht über die Einzelgespräche entstand also erst am 10.1.2005 auch nach dem Tod des Patienten, aber tatsächlich auch einen Tag nach dem Schreiben des Herrn Dr. K.

Dieser bezieht sich also auf einen Bericht „ (siehe Bericht)“, der zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht existierte. Dazu kommt, dass der Inhalt dieser Seite im krassen Gegensatz zu den Beobachtungen im eigentlichen Pflegebericht steht. Es ist offenkundig, zu welchem Zweck dieses Blatt angefertigt wurde. Vom jeweiligen Standpunkt gesehen, hat dieser handschriftliche Bericht des Dr. K. leider, oder Gott sei Dank, einen kleinen, aber alles entscheidenden Schönheitsfehler, nämlich die Klammer mit den Worten „siehe Bericht“.

Dieser Bericht wurde offensichtlich - wie oben nachgewiesen - erst am Folgetag geschrieben, am 9.1.2006 gab es ihn noch nicht.

Auf diesen nachträglich erstellten und nachgewiesen inhaltlich falschen Aussagen und Berichten baut der Gutachter W. aber seine ganzen Aussagen auf. All die vielen belastenden Aussagen und Fehler der Krankenakte übersieht er komplett.



Die Aufklärung dieser Angelegenheit gehört eigentlich in die Hände einer kriminalistisch geschulten Person und sicherlich nicht in die Hände eines dritten Vorstandsmitgliedes der DGPPN. Die vielen Fakten sprechen für sich, dafür ist kein Mediziner und sicher kein weiteres Vorstandsmitglied der DGPPN erforderlich.

Wenn man sich mit der Aktenlage nicht beschäftigt oder nicht beschäftigen will, kann man auch keine Fehler finden.

Die „ Ergebnisse“ der DGPPN-Gutachter müssen somit zwangsläufig fehlerhaft und falsch sein;

sie , die Gutachter, dienen ja auch einem ihrer Satzung gemäßem Zweck. Deshalb darf das Einstellen des Verfahrens nicht zugelassen werden.







Mit freundlichen Grüßen



Günter Hagemeister
hagi
Beiträge: 6
Registriert: 28.05.2009 10:03

Re: fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von hagi »

noch eine Anmerkung:
Unter diesem folgendem Link, gegen Ende, kann man nachlesen, dass Mario das zweite Kind ist, das ich durch Ärztepfusch verlor.
In der Summe also: 2 Kinder tot, die erste Ehefrau durch die belastende Situation verloren und bis heute insgesamt über 11 Jahre gegen die
verlogene Front derartiger Ärzte gekämpft- Ende offen.
Das ist es wohl, was der Papst dieser Tage mit der moralischen Verschmutzung des Geistes und der Herzen meinte.

Geburtshilfe: "Fahrerflucht im Kreißsaal" - Artikel - SPIEGEL ... SPIEGEL Wissen - Das Lexikon der nächsten Generation.
wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?titel=Geburtshilfe%3A+%22Fahrerflucht+im+Kreißsaal%22&id... -
amanda

Re: fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von amanda »

bei einer mir bekannten person war die schwester auch in einer psychiatrie gelandet.........nun man hat sie trotz schwerster depressionen alleine in die stadt fahren lassen und sie nahm sich das leben in einem fluss! Bei der obduktion wurde gesagt: diese frau wusste nicht mehr was sie tat weil sie einen so hohen medikamentenspiegel hatte. die angehörigen wollten die krankenakte sehen! NUN das wurde ihnen einfach verweigert und da kein rechtschutz bestand verlief die sache im sand :censored:
wer fehlbehandelt wird sollte an die medien gehen, berichte im internet schreiben etc.............eine klage ist fast aussichtslos bei unserem herrlichen korrupten staat.....
amanda

Re: fahrlässige Tötung Rostock

Beitrag von amanda »

und wer sich mal die mühe macht bei einem eventuell psychiatrischen stationären aufenthalt mit anderen patienten zu REDEN sich ihre krankheitsgeschichte anzuhören ect...der wird wohl häufig auf menschen treffen die erst richtig krank durch psychopharmaka geworden sind..........ich werde NIEMALS die augen von einer patientin vergessen...sie wirkten TOT, das gesicht war entstellt durch neuroleptika = gesichtslähmung, sie machte ständig stöhnende geräusche, konnte kein fernsehen, radio ertragen, lesen war ich auch unmöglich,,,,,,,,,,,mir kommen die symptome sehr bekannt vor, es ging mir auch kurzfristig so unter ssri / SNRI und noch schlimmer war es wochenlang nach dem absetzen. Diese frau hatte mal depressionen wegen MOBBING auf dem arbeitsplatz, wurde sofort mit psychopharmaka behandelt und reisst nun ( wenn sie noch lebt) seid ca 20 jahren von einer psychiatrie zur anderen...und überall werden NEUE medikamente ausprobiert........... :sick:
was hätte dieser frau wohl besser geholfen?
absolute ruhe über viele monate..........ein gespräch durch den mann, sozialarbeiter etc mit den KRANKMACHENDEN KOLLEGEN. Die hätten sich dann in aller form entschuldigen müssen und ab sofort vorbildlich kollegial mit ihrer kollegin umgehen müssen ansonsten KÜNDIGUNG. War die angst zu gross hätte sich die stelle wechseln sollen aber gleichzeitig kurse in sozialer kompetenz, vieleicht eine selbsthilfegruppe für mobbinggeschädigte, eine GUTE THERAPIE..und nochmals RUHE, kombiniert mit vielen neuen positiven erlebnissen mit MENSCHEN...!!!
Ich weiss wie es sich anfühlt wenn man immer wieder durch MENSCHEN krank gemacht wird, durch MENSCHEN die lügen, 1 missbrauchen, nicht den mut haben sich zu entschuldigen, einen im stich lassen, verlassen etc...........
was da hilft ist mit viel kraft und energie auf die suche gehen nach menschen die es wert sind ihnen vertrauen und vieleicht auch liebe zu schenken...
UND POSITIVE ERFAHRUNGENmit MENSCHEN zu machen..........
mein schlimmster auslöser für verstärkte ängste waren traurigerweise ärzte und therapeuten denen eigendlich ein berufsverbot ausgesprochen werden sollte!
ich sitze heute noch beim arzt und weine bei relativ einfachen untersuchungen...aber ich gebe auch da nicht auf weil ich inzwischen sehr POSITIVE ERFAHRUNGEN gemacht habe ! Weil es noch Ärzte gibt die sich nicht nur nach dem unzureichenden und in meinen augen beschissenen lehrstoff an den unis richten sondern sich selbst weiter bilden und kapieren dass der mensch IM GANZEN behandelt werden muss!!!!!!!!!! :group:
Gesperrt