Hallo,
ich habe mich schon 03/2006 hier angemeldet (was ich aber gar nicht mehr wußte) und bin heute zufällig per google bei ADFD.wissen gelandet.
Was mich zuerst mal interessiert bzw. ich nicht so richtig verstanden habe:
Seid ihr nun generell gegen synthetische AD's oder bezieht sich das nur auf die neueren Substanzen?
Einige Artikel stellen ja die Wirksamkeit von AD's generell in Frage (direkt oder indirekt), die meisten beschäftigen sich aber eben mit den neueren AD's.
Gruß kritiker
PS:
Aufgrund einer langjährigen Bipolaren Störung habe ich (leider) zwangsläufig auch genug Erfahrung mit verschiedensten AD's. Ausserdem versuche ich, selber möglichst viel über die Ursachen und die Behandlungsmöglichkeiten zu erfahren. Daher ist mir schon einiges über gewisse (angebliche?) biochemische/genetische/soziologische Ursachen bekannt. Hat mir aber leider nicht viel gebracht bis jetzt.
Frage
-
mücke
- Beiträge: 2922
- Registriert: 30.12.2004 09:24
- Hat sich bedankt: 156 Mal
- Danksagung erhalten: 19 Mal
Re: Frage
Hallo kritiker
Lies hier:
http://www.adfd.org:1190/austausch/view ... =12&t=1809
http://www.adfd.org:1190/austausch/view ... =12&t=1811
Gruss Mücke
Wen meinst du damit, das Moderatorenteam oder die anderen User?Seid ihr nun generell gegen synthetische AD's oder bezieht sich das nur auf die neueren Substanzen?
Lies hier:
http://www.adfd.org:1190/austausch/view ... =12&t=1809
http://www.adfd.org:1190/austausch/view ... =12&t=1811
Gruss Mücke
Re: Frage
Hallo mücke,
danke für deine Antwort.
Zu deiner Frage:
Damit meine ich eher das Moderatorenteam. Ich gehe mal davon aus, dass diese Leute am besten Bescheid wissen.
"Und jetzt noch wofür dieses Forum nicht gedacht ist:"
Meine Fragen gehen eben genau in diese Richtung. Ich habe so gut wie nie klare Nebenwirkungen von AD's gehabt, noch nie Absetz-Symptome. Allenfalls paradoxe Symptome (Depressions-Verstärkung) wären möglich. Aber das mit Sicherheit zu sagen, ist absolut unmöglich. Es gibt bei mir einige Umstände/Ereignisse die genauso für die Verschlechterung des Zustandes verantwortlich sein könnten. Bestimmte Alternativen (A-Säuren, Omega-3) waren ebenso wirkungslos wie die bisherigen AD's. ABER: Ich habe bisher nur 1 altes Tricykl., aber 5 moderne AD's genommen.
Kannst du bzw. ihr mit einen guten Tipp geben, wohin ich mich mit diesen Fragen wenden könnte? Aber bitte keine Foren. Es bringt mir nichts, wenn 5 Leute sagen, was ihnen geholfen hat oder auch nicht. In keinem Forum sind genug Leute (aktiv), um wirklich repräsentative Informationen zu erhalten.
Ich denke an Leute, die sich gut mit den entsprechenden Studien auskennen, am besten selber betroffen sind, und eine kritische Meinung haben. Also einfach welche, die richtig Ahnung haben.
Naja, ich habe schon die Befürchtung, dass ich zu viel verlange...
Gruß kritiker
danke für deine Antwort.
Zu deiner Frage:
Damit meine ich eher das Moderatorenteam. Ich gehe mal davon aus, dass diese Leute am besten Bescheid wissen.
"Und jetzt noch wofür dieses Forum nicht gedacht ist:"
Meine Fragen gehen eben genau in diese Richtung. Ich habe so gut wie nie klare Nebenwirkungen von AD's gehabt, noch nie Absetz-Symptome. Allenfalls paradoxe Symptome (Depressions-Verstärkung) wären möglich. Aber das mit Sicherheit zu sagen, ist absolut unmöglich. Es gibt bei mir einige Umstände/Ereignisse die genauso für die Verschlechterung des Zustandes verantwortlich sein könnten. Bestimmte Alternativen (A-Säuren, Omega-3) waren ebenso wirkungslos wie die bisherigen AD's. ABER: Ich habe bisher nur 1 altes Tricykl., aber 5 moderne AD's genommen.
Kannst du bzw. ihr mit einen guten Tipp geben, wohin ich mich mit diesen Fragen wenden könnte? Aber bitte keine Foren. Es bringt mir nichts, wenn 5 Leute sagen, was ihnen geholfen hat oder auch nicht. In keinem Forum sind genug Leute (aktiv), um wirklich repräsentative Informationen zu erhalten.
Ich denke an Leute, die sich gut mit den entsprechenden Studien auskennen, am besten selber betroffen sind, und eine kritische Meinung haben. Also einfach welche, die richtig Ahnung haben.
Naja, ich habe schon die Befürchtung, dass ich zu viel verlange...
Gruß kritiker
Symptome: seit über 2 Jahren mehr oder weniger starke depressive Symptome
Diagnose: über 20 Jahre bipolare Störung
Medikation: Lamotrigin 200 mg, Elontril 300 mg
Diagnose: über 20 Jahre bipolare Störung
Medikation: Lamotrigin 200 mg, Elontril 300 mg
Re: Frage
Hallo Kritiker
so ganz versteh ich nicht, was du eigentlich möchtest? Namen von uns wissen, wer dir 100%ig sagen kann, von was deine Symptome kommen? Bitte nimm es nicht böse - aber wer sollte das sein? Selbst, wenn wir dir 100 Leute nennen könnten, die absolut gesichert sagen können, es ist dies und das, kannst du der 101. sein, bei dem es möglicherweise etwas anderes ist.
Es gibt viele Punkte, die hier aufgezählt sind, die Ausschluss darüber geben KÖNNEN, von was bestimmte Symptome kommen können, wie man merken kann, ob sie vom AD sind oder von der "Grunderkrankung" oder anderen Begleiterscheinungen. Allerdings ist das auch hier "es KANN sein", "das sind die Erfahrungen von vielen" oder "es ist wahrscheinlich".
Die Dinge, die hier genannt werden, gründen nicht nur aus Erfahrungen, sondern eben auch aus vielen Studien - trotzdem erhebt keiner von uns den Anspruch darauf, unbedingt Recht zu haben - es ist die Meinung der meisten, die hier sind, dass ADs doch eher negative Wirkungen als positive haben - die meisten Ärzte sind anderer Meinung.
Für viele ist es eine erwiesene Tatsache - für einige das, was sie eben erlebt haben, wieder andere sind vom positiven Effekt der ADs überzeugt und wieder andere sind dabei, die ebenfalls keinerlei Absetzerscheinungen spüren - bisher war das auch bei mir meist der Fall, obwohl ich schon einiges an ADs genommen und wieder abgesetzt habe. Trotzdem stehe ich - so wie die meisten hier - den ADs eher kritisch gegenüber. Ich bin der Meinung, wenn es derart viel negative ERfahrungen gibt, KANN das nicht unbedingt förderlich sein, ein AD über einen längeren Zeitraum zu nehmen. Und ich persönlich betrachte es dann eben als "Glücksfall", dass ich bisher ganz gut klargekommen bin.
Ich weiß also irgendwie nicht so ganz, an wen du von uns verwiesen werden möchtest, wenn dir weder die ERfahrungen der Betroffenen, die hier schreiben, noch einige Studien, die ebenfalls oft in diesem Forum vertreten sind, weiterhelfen können?
Da siehst du mich - und sicher auch die anderen Mods hier - dann doch etwas ratlos......
Liebe Grüße
chiara
so ganz versteh ich nicht, was du eigentlich möchtest? Namen von uns wissen, wer dir 100%ig sagen kann, von was deine Symptome kommen? Bitte nimm es nicht böse - aber wer sollte das sein? Selbst, wenn wir dir 100 Leute nennen könnten, die absolut gesichert sagen können, es ist dies und das, kannst du der 101. sein, bei dem es möglicherweise etwas anderes ist.
Es gibt viele Punkte, die hier aufgezählt sind, die Ausschluss darüber geben KÖNNEN, von was bestimmte Symptome kommen können, wie man merken kann, ob sie vom AD sind oder von der "Grunderkrankung" oder anderen Begleiterscheinungen. Allerdings ist das auch hier "es KANN sein", "das sind die Erfahrungen von vielen" oder "es ist wahrscheinlich".
Die Dinge, die hier genannt werden, gründen nicht nur aus Erfahrungen, sondern eben auch aus vielen Studien - trotzdem erhebt keiner von uns den Anspruch darauf, unbedingt Recht zu haben - es ist die Meinung der meisten, die hier sind, dass ADs doch eher negative Wirkungen als positive haben - die meisten Ärzte sind anderer Meinung.
Für viele ist es eine erwiesene Tatsache - für einige das, was sie eben erlebt haben, wieder andere sind vom positiven Effekt der ADs überzeugt und wieder andere sind dabei, die ebenfalls keinerlei Absetzerscheinungen spüren - bisher war das auch bei mir meist der Fall, obwohl ich schon einiges an ADs genommen und wieder abgesetzt habe. Trotzdem stehe ich - so wie die meisten hier - den ADs eher kritisch gegenüber. Ich bin der Meinung, wenn es derart viel negative ERfahrungen gibt, KANN das nicht unbedingt förderlich sein, ein AD über einen längeren Zeitraum zu nehmen. Und ich persönlich betrachte es dann eben als "Glücksfall", dass ich bisher ganz gut klargekommen bin.
Ich weiß also irgendwie nicht so ganz, an wen du von uns verwiesen werden möchtest, wenn dir weder die ERfahrungen der Betroffenen, die hier schreiben, noch einige Studien, die ebenfalls oft in diesem Forum vertreten sind, weiterhelfen können?
Da siehst du mich - und sicher auch die anderen Mods hier - dann doch etwas ratlos......
Liebe Grüße
chiara
Diagnose: redidivierende Depressionen, gen. Angststörung!
- Seit 1996 immer wieder auftretende, mitunter sehr starke Angstepisoden.
- 1996 erster Klinikaufenthalt, Einstellung auf saroten und Tavor.
- 1998 Tavorabhängigkeit, stat. Entzug.
- Von 1998 bis 2003 versch. Antidepressiva (Saroten, Zoloft, Fluoxetin, Remergil, Trevilor)
- Von 2003 bis 2006 ohne Psychopharmaka
- 2006 extremer Rückfall, erneut Einstellung auf AD, Trevilor und Lyrika.
- 2008 Umstellung von Trevilor (Nebenwirkungen) auf Cipralex. Von Ende 2008 bis 2010 ohne ADs.
- 2010 schlimmster Rückfall bisher. Stat. Aufenthalt von Aug/Ende Nov. Extreme NEbenwirkungen bei Cipralex (Angst, Übelkeit, Erbrechen), Umstellung auf Cymbalta, Remergil und Lyrika.
- Im Lauf von 2011 Reduzierung von Lyrika und Remergil, schließlich Absetzung von Remergil ohne Probleme.
- 2013 Versuch "cold Turkey" von Cymbalta, aber extreme Entzugserscheinungen (Übelkeit, Schwindel, Zittern, Träume, usw.) deshalb wieder Rückgang auf die vorige Dosis. Jetzt langsamer Entzug.
Stand: Anfang Juli 2013
- Seit 1996 immer wieder auftretende, mitunter sehr starke Angstepisoden.
- 1996 erster Klinikaufenthalt, Einstellung auf saroten und Tavor.
- 1998 Tavorabhängigkeit, stat. Entzug.
- Von 1998 bis 2003 versch. Antidepressiva (Saroten, Zoloft, Fluoxetin, Remergil, Trevilor)
- Von 2003 bis 2006 ohne Psychopharmaka
- 2006 extremer Rückfall, erneut Einstellung auf AD, Trevilor und Lyrika.
- 2008 Umstellung von Trevilor (Nebenwirkungen) auf Cipralex. Von Ende 2008 bis 2010 ohne ADs.
- 2010 schlimmster Rückfall bisher. Stat. Aufenthalt von Aug/Ende Nov. Extreme NEbenwirkungen bei Cipralex (Angst, Übelkeit, Erbrechen), Umstellung auf Cymbalta, Remergil und Lyrika.
- Im Lauf von 2011 Reduzierung von Lyrika und Remergil, schließlich Absetzung von Remergil ohne Probleme.
- 2013 Versuch "cold Turkey" von Cymbalta, aber extreme Entzugserscheinungen (Übelkeit, Schwindel, Zittern, Träume, usw.) deshalb wieder Rückgang auf die vorige Dosis. Jetzt langsamer Entzug.
Stand: Anfang Juli 2013