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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Hallo zusammen!

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
chananja
Beiträge: 69
Registriert: 15.10.2008 10:09

Hallo zusammen!

Beitrag von chananja »

Hallo,

ich heisse Chananja und bin 37 Jahre alt. Seit längeren in Behandlung wegen verschiedenenen Symptomen, fast so die ganze Palette entlang, hab schon diverse Diagnosen bekommen, was ich schon längst nicht mehr ernst nehmen kann. An AD`s und Neuroleptika waren die Ärzte immer sehr experimentierfreudig und so habe ich schon einiges ausprobiert. Sowohl mehrere Therapien, alternative pflanzliche Versuche und eben auch Hardcore brachten mich nicht viel weiter.Hängen geblieben bin ich bis jetzt auf Zoplicon und Tavor, was mir als einziges geholfen hatte, das habe ich jedoch schrittweise abgesetzt und bin bis jetzt clean.
In diesen Forum habe ich schon oft gelesen und vieles von den schrecklichen Absetzsymptomen( bei mir Sertralin und Mirtazepan), die mir kein Arzt abnehmen wollte, dann von anderen hier entdeckt. Tolles forum, wollte ich noch mal eben reinwerfen.

LG Chananja
Angst und Depression gemischt
(Dissoziationen:Konversionsstörung/Dp/DR und anderes...)
Ptbs
Fibromyalgie
Gesichtszoster nach Gürtelrose
Genauere Zeitangaben (teils) nicht möglich, aufgrund Dissoziationen und Nebenwirkungen der Medikamente ( starke Vergesslichkeit)
Doxepin, Amitriptilyn, Opipramol, Duloxitin,Trevilor,Elontril versucht, alle abgesetzt
SSRI´S alle versucht, abgesetzt
Tramal halbes Jahr genommen, abgesetzt
Morphin und Jurnista wenige Wochen, abgesetzt
Tavor abgesetzt
Ab Anfang April 2016 bis Ende Juni 2016 , Neurocil 50 mg nach vier Jahren Einnahme, zügig wegen schlechten Leberwerten abgesetzt, starke Absetzsymptome
Zopiclon 7,5 mg nach ca. 8 Jahren Einnahme ,Anfang Juni 2016 zügig innerhalb von 2 Wochen abdosiert
August 2016 Leberwerte haben sich verbessert
Z.Zt. August 2016:
Sertralin 100mg
Mirtazapin15mg
Pregabillin 300mg
Progesteron 100mg
Gynokadin Anfang August 2016 nach sechswöchiger Einnahme abgesetzt
Tilidin von 600mg auf 400mg abdosiert innerhalb von 4 Wochen
am 09.08.16 wegen starken Absetzsymptomen auf 450 mg aufdosiert
am 31.08.16 wegen Angst, Panik, Heulkrämpfe und viele andere Symptome auf 500mg
aufdosiert :( jetzt erstmal Stabilisierung, danach im Schneckentempo weiter reduzieren :schnecke:
mücke
Beiträge: 2922
Registriert: 30.12.2004 09:24
Hat sich bedankt: 156 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Hallo zusammen!

Beitrag von mücke »

Hallo Chananja

Danke für deine Vorstellung und ein Willkommen.
Toll, daß du clean bist. War bestimmt nicht so einfach, oder?
In diesen Forum habe ich schon oft gelesen und vieles von den schrecklichen Absetzsymptomen( bei mir Sertralin und Mirtazepan), die mir kein Arzt abnehmen wollte
Ja, so ist das oft. Kaum ein Arzt glaubt einem eine Absetzymptomatik.
Ich wußte früher auch nichts darüber, bis ich es am eigenen Leib erfahren habe.
Hätte ich gut drauf verzichten können.
Tolles forum, wollte ich noch mal eben reinwerfen.
Danke. :D

Gruss Mücke
chananja
Beiträge: 69
Registriert: 15.10.2008 10:09

Re: Hallo zusammen!

Beitrag von chananja »

Hallo Mücke !

Nee, das Absetzten war gar nicht einfach. Ich meine immer noch, dass ich Überbleibsel vom Entziehen habe. Vielleicht sinds auch eigene Symptome, ich kann das nicht mehr unterscheiden.. Ich habe es mit kleinsten Krümelchen ausgeschlichen, Diazepam habe ich nicht bekommen.

Vorige Tage nach erneuten Neurologenbesuch, wurde ich verständnislos angeguckt, dass ich kein Tavor weiter nehmen wollte. Ja in der Tat, wollte der Arzt unbedingt, dass ich 1-2 mg am Tag weiter nehme, da bei mir ja sonst nix wirkt. Und ich wäre ja kein Suchtmensch, ich kann das über Jahre nehmen. Vom Entzug wollte er auch da nichts wissen. Schon mal gar nicht an das Absetzten von Zopiclon denken, das muss ich nehmen. Tss... :frust: Und das von einem Neurologen, ich habe es auch schon genau umgekehrt zu hören bekommen.

Das gleiche gilt für Diagnosen, boahh, wissen die überhaupt was so richtig abgeht ? Der eine so, der andere so

Leider ist es so, dass ich vor Unruhe und Angst z.Z. beherrscht werde und in der Tat, weiss ich nicht, was ich im Moment machen soll. Für den Übergang dachte ich zeitweilig an ein etwas harmloseres Antidepressiva, welches etwas sediert. Falls das überhaupt existiert. Aber das ist ja nicht drin, bekomme höchstens Benzoes, ich glaub da hätte ich die freie Wahl. Letztendlich warte ich wieder mal auf den nächsten Therapieplatz, wobei ich kaum noch Hoffnung habe. Nun ich bin ja hier nicht die einzige, die das Problem hat. :( Also weiter gehts...


LG Chananja
Angst und Depression gemischt
(Dissoziationen:Konversionsstörung/Dp/DR und anderes...)
Ptbs
Fibromyalgie
Gesichtszoster nach Gürtelrose
Genauere Zeitangaben (teils) nicht möglich, aufgrund Dissoziationen und Nebenwirkungen der Medikamente ( starke Vergesslichkeit)
Doxepin, Amitriptilyn, Opipramol, Duloxitin,Trevilor,Elontril versucht, alle abgesetzt
SSRI´S alle versucht, abgesetzt
Tramal halbes Jahr genommen, abgesetzt
Morphin und Jurnista wenige Wochen, abgesetzt
Tavor abgesetzt
Ab Anfang April 2016 bis Ende Juni 2016 , Neurocil 50 mg nach vier Jahren Einnahme, zügig wegen schlechten Leberwerten abgesetzt, starke Absetzsymptome
Zopiclon 7,5 mg nach ca. 8 Jahren Einnahme ,Anfang Juni 2016 zügig innerhalb von 2 Wochen abdosiert
August 2016 Leberwerte haben sich verbessert
Z.Zt. August 2016:
Sertralin 100mg
Mirtazapin15mg
Pregabillin 300mg
Progesteron 100mg
Gynokadin Anfang August 2016 nach sechswöchiger Einnahme abgesetzt
Tilidin von 600mg auf 400mg abdosiert innerhalb von 4 Wochen
am 09.08.16 wegen starken Absetzsymptomen auf 450 mg aufdosiert
am 31.08.16 wegen Angst, Panik, Heulkrämpfe und viele andere Symptome auf 500mg
aufdosiert :( jetzt erstmal Stabilisierung, danach im Schneckentempo weiter reduzieren :schnecke:
Marsupilami

Re: Hallo zusammen!

Beitrag von Marsupilami »

Harmlose Psychopharmaka gibt es leider nicht. Und was Neurologen und Psychiater so von sich geben ist größtenteils so geartet, dass man ihnen den Schein wegnehmen müsste. Die Berufsgruppe Psychiater hat sich unfassbarerweise den Weg in die Gruppe der Ärzte erschlichen, obwohl die propagierten Behandlungen in gar keiner Weise den Anspruch erheben können, auch nur im Entferntesten etwas mit Wissenschaft zu tun zu haben.
Dass noch immer geleugnet wird, dass Benzodiazepine nicht süchtig machen, wäre für mich ein Grund, den Arzt zu verklagen. Gottseidank sind Leute wie wir so schwach, dass man mit uns praktisch Alles machen kann, weil wir keine Kraft haben, uns zu wehren. Aber eigentlich sollte man so eine Aussage in Gegenwart eines Zeugen machen lassen und rechtliche Schritte ergreifen. Was die sich leisten können, ist einfach unfassbar. Glaub denen erstmal nicht, was sie sagen, sondern informier Dich an unabhängiger Stelle. Und dann mach das, was Du für richtig hältst, denn Du musst die Folgen tragen, und wie eine Benzosucht und der entzug aussieht, davon gibt es ja hier genug Besipiele. Und was AD-a langfristig mit einem anstellen, das wird gar nicht erst erforscht. Es sind Menschenversuche, die an uns gemacht werden, das darf man nicht vergessen. Ich kriege Tobsuchtsanfälle, wenn ich so Sachen lese... :evil: :evil: :evil: Wünsche dir Alles Gute....
mücke
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Registriert: 30.12.2004 09:24
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Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Hallo zusammen!

Beitrag von mücke »

Hallo chananja
Für den Übergang dachte ich zeitweilig an ein etwas harmloseres Antidepressiva, welches etwas sediert.
Alle Psychopharmaka haben so ihre Tücken, die einen mehr, die anderen weniger.
Besser wäre es ohne Medikamente auszukommen.
Wenn du möchtest, kannst du einen neuen thread eröffnen und dort deine jetzige Problematik schildern.
Vllt. gibt es noch andere Möglichkeiten als die Einnahme eines ADs.

Gruss Mücke
Gesperrt