Heftige Entzugssymptome nach 1jähriger Sertralin (Zoloft)
-
Hannes Wien
- Gründer
- Beiträge: 903
- Registriert: 27.10.2003 14:16
- Wohnort: Wien
- Danksagung erhalten: 6 Mal
Heftige Entzugssymptome nach 1jähriger Sertralin (Zoloft)
Hallo ich habe 1 Jahr lang Sertalin ( Markennamen: Gladem, Zoloft, Tresleen) genommen seit einer Woche hab ich das Medikament komplett (nach schnellen ausschleichen) abgesetzt. Da ich es absolut nicht mehr vertragen habe (das schon seit Monate ).
Die meisten Nebenwirkungen waren zittern schwitzen fürchterlich aufgeputscht sein
und komplett daneben unkonsentriert zu sein. Diese Zustände kamen immer 4-5 Stunden nach der Einnahme.
Es reichte schon die kleinste Aufregung reichte und schon begann ich auf Sertralin zu zittern.
Nun leider werden die bekannten Entzugserscheinungen nach einer Woche schlimmer als die letzten Tage.
Immer wieder Ohrgeräusche (nervend) Übelkeit und Schwindel gefolgt von heftiger Müdigkeit.
Hat jemand von Euch Erfahrung wie lange diese Zustände anhalten ich mein mal eine Woche ist genug.
Alles liebe
Hannes Wien
Die meisten Nebenwirkungen waren zittern schwitzen fürchterlich aufgeputscht sein
und komplett daneben unkonsentriert zu sein. Diese Zustände kamen immer 4-5 Stunden nach der Einnahme.
Es reichte schon die kleinste Aufregung reichte und schon begann ich auf Sertralin zu zittern.
Nun leider werden die bekannten Entzugserscheinungen nach einer Woche schlimmer als die letzten Tage.
Immer wieder Ohrgeräusche (nervend) Übelkeit und Schwindel gefolgt von heftiger Müdigkeit.
Hat jemand von Euch Erfahrung wie lange diese Zustände anhalten ich mein mal eine Woche ist genug.
Alles liebe
Hannes Wien
-
Linda
- Gründer
- Beiträge: 654
- Registriert: 06.10.2003 11:46
- Wohnort: Ravensburg/N. Devon, UK
- Danksagung erhalten: 8 Mal
Hallo Hannes
Willkommen im Forum.
Es wäre zu überlegen, ob Du zurück auf eine halbe Dosis gehst, um zu schauen, ob Du die Entzugssymptome damit in den Griff bekommst. Wenn Du die Fragen von CloneX beantwortet hast, können wir weiter überlegen. Kopf hoch, das kriegen wir hin. Liebe Grüße Linda
Es wäre zu überlegen, ob Du zurück auf eine halbe Dosis gehst, um zu schauen, ob Du die Entzugssymptome damit in den Griff bekommst. Wenn Du die Fragen von CloneX beantwortet hast, können wir weiter überlegen. Kopf hoch, das kriegen wir hin. Liebe Grüße Linda
-
Hannes Wien
- Gründer
- Beiträge: 903
- Registriert: 27.10.2003 14:16
- Wohnort: Wien
- Danksagung erhalten: 6 Mal
Hi Linda Hi Clone x
Hi Linda Hi Clone x
Ich habe 50 mg Sertralin 1 Jahr lang genommen begleitend zu einem Benzodiazepinentzug genommen.
Hab es 2 mal versucht das Sertalin sofort und ganz abzusetzen was natürlich fehlgeschlagen ist. Da ich das Sertralin überhaupt nicht mehr vertragen habe und es mir super schlecht drauf ging hab ich es dann sehr schnell 2 Tage 25 mg und dann gar nix mehr (jetzt seit einer Woche) abgesetzt.
Die Frage ist mir geht’s heute viel besser als gestern ist das wohl nur ein Zwischenhoch oder kommen die Entzugserscheinungen wie eben zittern Schwindel Muskelkrämpfe und das Ohrpfeifen (was mich in den Wahnsinn !! treibt) in den nächsten Tagen wieder ...
Momentan bin ich nur zittrig und leicht schwindlich was mich eher am Benzodiazepinen-Entzugserscheinungen erinnert.
Übrigens meine Ärztin die mich durch den Benzodiazepinentzug begleitet hat , hat dass natürlich noch nie gehört das man doch starke Entzugserscheinungen nach SSRI Antidepressiva hat .
Alles liebe
Hannes Wien
Ich habe 50 mg Sertralin 1 Jahr lang genommen begleitend zu einem Benzodiazepinentzug genommen.
Hab es 2 mal versucht das Sertalin sofort und ganz abzusetzen was natürlich fehlgeschlagen ist. Da ich das Sertralin überhaupt nicht mehr vertragen habe und es mir super schlecht drauf ging hab ich es dann sehr schnell 2 Tage 25 mg und dann gar nix mehr (jetzt seit einer Woche) abgesetzt.
Die Frage ist mir geht’s heute viel besser als gestern ist das wohl nur ein Zwischenhoch oder kommen die Entzugserscheinungen wie eben zittern Schwindel Muskelkrämpfe und das Ohrpfeifen (was mich in den Wahnsinn !! treibt) in den nächsten Tagen wieder ...
Momentan bin ich nur zittrig und leicht schwindlich was mich eher am Benzodiazepinen-Entzugserscheinungen erinnert.
Übrigens meine Ärztin die mich durch den Benzodiazepinentzug begleitet hat , hat dass natürlich noch nie gehört das man doch starke Entzugserscheinungen nach SSRI Antidepressiva hat .
Alles liebe
Hannes Wien
-
Linda
- Gründer
- Beiträge: 654
- Registriert: 06.10.2003 11:46
- Wohnort: Ravensburg/N. Devon, UK
- Danksagung erhalten: 8 Mal
Hallo Hannes,
Da Du das Medikament scheinbar nicht verträgst, würde ich folgendes vorschlagen. Erst ein paar Tage abwarten, wie es wird. Wenn Du merkst, dass es besser wird, dann weiter abwarten.
Wenn's nichts ist, dann wieder mit einer geringen Dosis, sagen wir mal 1/4, die schlimmsten Symptome abfangen, warten, bis Du Dich wieder stabilisiert hast, und dann den Rest auch ausschleichen.
Schaue auch den Beitrag auf der Hauptsite über die Omega3 Fischöle an und ansonsten meine Empfehlungen an Götz - gelten gleichermaßen für Dich natürlich auch!
Es würde mich interessieren, wie Deine Ärztin auf die "Nachricht", dass es Entzugserscheinungen gibt, reagiert hat. Hast Du ihr etwas von der Site, z.B. das Infopaket, gezeigt?
Hoffen wir's, dass Du bald wieder auf dem Weg der Besserung bist.
Liebe Grüße Linda
Da Du das Medikament scheinbar nicht verträgst, würde ich folgendes vorschlagen. Erst ein paar Tage abwarten, wie es wird. Wenn Du merkst, dass es besser wird, dann weiter abwarten.
Wenn's nichts ist, dann wieder mit einer geringen Dosis, sagen wir mal 1/4, die schlimmsten Symptome abfangen, warten, bis Du Dich wieder stabilisiert hast, und dann den Rest auch ausschleichen.
Schaue auch den Beitrag auf der Hauptsite über die Omega3 Fischöle an und ansonsten meine Empfehlungen an Götz - gelten gleichermaßen für Dich natürlich auch!
Es würde mich interessieren, wie Deine Ärztin auf die "Nachricht", dass es Entzugserscheinungen gibt, reagiert hat. Hast Du ihr etwas von der Site, z.B. das Infopaket, gezeigt?
Hoffen wir's, dass Du bald wieder auf dem Weg der Besserung bist.
Liebe Grüße Linda
-
CloneX
- Gründer
- Beiträge: 1165
- Registriert: 10.10.2003 17:01
- Wohnort: Deutschland :)
- Danksagung erhalten: 20 Mal
Hi Hannes,
leider gibt es keine Faustregel wie lange die Symptome anhalten. Nicht selten wird von "Schüben" geredet. Es kann sein dass du nur ein paar Tage leidest, ein paar Wochen...oder Monate. Alles eine Frage des Glücks bzw. deines Körpers. Ich wünsch dir jedenfalls das Beste.
Geh einfach vom Besten aus. Ansonsten würd ich auch auf jeden Fall ein langsames Reduzieren der Dosis empfehlen. Die Entzugssymptome können wirklich schlimmer sein als deine Probelme auf Zoloft.
leider gibt es keine Faustregel wie lange die Symptome anhalten. Nicht selten wird von "Schüben" geredet. Es kann sein dass du nur ein paar Tage leidest, ein paar Wochen...oder Monate. Alles eine Frage des Glücks bzw. deines Körpers. Ich wünsch dir jedenfalls das Beste.
Geh einfach vom Besten aus. Ansonsten würd ich auch auf jeden Fall ein langsames Reduzieren der Dosis empfehlen. Die Entzugssymptome können wirklich schlimmer sein als deine Probelme auf Zoloft.
-
Hannes Wien
- Gründer
- Beiträge: 903
- Registriert: 27.10.2003 14:16
- Wohnort: Wien
- Danksagung erhalten: 6 Mal
3 Wochen nach der letzten Zolft (Sertralin) Einahne ....
Hallo Linda, hallo X Clone
Nun ist es schon 3 Wochen her das ich das Zoloft abgesetzt hab nach wie vor kommt es in Schüben die meist mit Schwindel und immer mit Ohrenpfeifen (Tinitus, das Gefühl ist so wie wenn man eine heftige Ohrfeige bekommen hat ) was mich wirklich in den Wahnsinn treibt.
Gelegentlich hab ich auch Muskelzuckungen und zittern.
Ich habe schon Überlegungen angestellt ob das vielleicht auch (das ist das einzige Medikament was ich sonnst noch nimm) vom Remergil kommen kann.
Alles liebe aus Wien
Hannes
Nun ist es schon 3 Wochen her das ich das Zoloft abgesetzt hab nach wie vor kommt es in Schüben die meist mit Schwindel und immer mit Ohrenpfeifen (Tinitus, das Gefühl ist so wie wenn man eine heftige Ohrfeige bekommen hat ) was mich wirklich in den Wahnsinn treibt.
Gelegentlich hab ich auch Muskelzuckungen und zittern.
Ich habe schon Überlegungen angestellt ob das vielleicht auch (das ist das einzige Medikament was ich sonnst noch nimm) vom Remergil kommen kann.
Alles liebe aus Wien
Hannes
-
CloneX
- Gründer
- Beiträge: 1165
- Registriert: 10.10.2003 17:01
- Wohnort: Deutschland :)
- Danksagung erhalten: 20 Mal
Hi Hannes,
Je mehr Medikamente man nimmt/absetzt, um so schwieriger wird es die Ursache für bestimmte Symptome zu finden. Das die Probleme von Remergil kommen, kann man nicht 100% ausschließen.
Da du aber seit 3 Wochen Zoloft abgesetzt hast, spricht doch einiges dafür, dass es sich noch um Absetzungs/Entzugserscheinungen handelt. Auftreten von Schwindel, Muskelzucken und Tinnitus passen da perfekt ins Bild. Auch das die Symptome in Schüben auftreten deuten auf Absetzungsprobleme hin. Ich denke das wird der Grund sein. Anhalten von solchen Symptomen über 3 Wochen ist keine Seltenheit bei Betroffenen, die Probleme beim Absetzen haben.
Gute Besserung
Je mehr Medikamente man nimmt/absetzt, um so schwieriger wird es die Ursache für bestimmte Symptome zu finden. Das die Probleme von Remergil kommen, kann man nicht 100% ausschließen.
Da du aber seit 3 Wochen Zoloft abgesetzt hast, spricht doch einiges dafür, dass es sich noch um Absetzungs/Entzugserscheinungen handelt. Auftreten von Schwindel, Muskelzucken und Tinnitus passen da perfekt ins Bild. Auch das die Symptome in Schüben auftreten deuten auf Absetzungsprobleme hin. Ich denke das wird der Grund sein. Anhalten von solchen Symptomen über 3 Wochen ist keine Seltenheit bei Betroffenen, die Probleme beim Absetzen haben.
Gute Besserung