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Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Mittwoch, 02.05.18, 20:53

Danke dir, liebe Maria! :)

Bei so viel liebevoller Unterstützung kann ja nichts mehr schiefgehen.

Pass gut auf dich auf!

Herzliche Grüße
Rosenrot
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Montag, 14.05.18, 20:18

Liebe Alle, :group:

heute wurde mir ein Zahn gezogen - und es ist alles problemlos verlaufen. Keinerlei Probleme mit der Betäubung. Ich bin sehr erleichtert. :D

War doch sehr aufgeregt vorher, trotz 0,5 Tavor.

Als nächstes steht der 3-stündige Termin an - in 2 Wochen - und dann habe ich wohl das Schwierigste hinter mir.

Habt vielen Dank für eure guten Wünsche und das Daumendrücken. Das hat perfekt geholfen.

Ansonsten geht es mir gut. Manchmal ein inneres Zittern, das mir jedoch keine Angst macht, sondern einfach nur ausgehalten werden will. Es kommt als Reaktion auf positiven Stress, freudige Konzentration.

Ich wünsche euch das Allerbeste, dass ihr die schönen Sonnenstunden genießen könnt und euch Schritt für Schritt eurem Absetzziel annähern könnt.

Ganz liebe Grüße
Rosenrot
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Montag, 14.05.18, 20:59

Liebe Rosenrot,

das ist eine sehr gute Nachricht, freue mich mit dir !
Und dann überstehst du den Rest auch noch !

Herzlichst Ilse
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Montag, 14.05.18, 22:24

Danke, liebe Ilse! :)

Ich wünsche dir von Herzen, dass auch du dein Leben bald wieder genießen kannst. Und dass deine Erkältung sich schnell verzieht.

Bitte bleib stark und zuversichtlich! :fly:

Herzliche Grüße
Rosenrot
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 18.08.18, 15:30

Hallo liebe Weggefährten,

nachdem ich seit Januar kontinuierlich in kleinen Schritten absetzen konnte, bekomme ich jetzt richtig Schwierigkeiten. Zunehmende Spastik in den gelähmten Partien, übriger Körper aus Schaumstoff, Kopf aus Pudding, Herzklopfen, Anspannung bis kurz vor Panik. Es lässt sich aushalten dank der vielen Informationen, die ich hier sammeln konnte. Sonst wäre es unglaublich bedrohlich.

Vielleicht ist es eine Schwelle, wie ich sie im November schon mal hatte. Ich habe jedoch vielmehr das Gefühl, dass sich meine kleinen Schritte im Hintergrund akkumuliert haben. Aufdosieren möchte ich im Moment noch nicht - das war mir letztes Mal überhaupt nicht bekommen. Ich versuche, Ruhe zu bewahren und geduldig zu sein. Mal sehen, wann ich wieder rausgehen kann.

In dieser Situation steigen Zweifel auf, ob ich je vom Escitalopram loskommen werde...

Außerdem fällt mir auf, dass ich bei jeder körperlichen Irritation - und davon gibt es im Entzug ja wahrlich genug - an Krebserkrankungen denke.

Ach ja, und ich habe abgenommen. Ich hoffe mal, dass es an der niedrigeren Escitalopramdosis liegt.

Es tut mir leid, dass ich hier schon seit einiger Zeit nicht mehr posten kann. Mir fehlen Ideen und das Gefühl authentisch zu sein, um mich einbringen zu können.

Alles Gute - Kraft und Zuversicht - für alle, die diesen Weg mit mir teilen. :group:

Liebe Grüße
Rosenrot
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Tansania » Samstag, 18.08.18, 15:46

Hallo Rosenrot,ich kann dich so verstehen,stelle mir die gleichen Fragen. Zur Zeit befinde ich mich in Psychosomatischer Reha. Ich hoffe auf mein Thema...Escitalopram..kann hier noch eingegangen werden.
Ich habe zu oft Migräne- ca.3x die Woche. Ich bin so kraftlos.
Ich wünsche mir einen Weg zum Beispiel mit 5-HTP ( Grundbausteine zur Bildung von SEROTONIN )-aber darf man glaube ich nicht mit Antidepressiva kombinieren.
Hat Jemand Erfahrungen dazu?
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- irgendwann Citalopram auf 10 mg reduziert
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Seitdem bergab...Migräne,depressiv,aggressiv, unruhig, Schmerzen,Herzpoltern, Schwindel!! Sehstörung...
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 18.08.18, 16:17

Hallo Tansania,

danke für dein Mitgefühl.

Zum 5-HTP gibt es einen Thread https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=4&t=13825

Gute Besserung. :)
Rosenrot
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Tansania » Samstag, 18.08.18, 19:22

Danke dir,Rosenrot.Dir natürlich auch gute Besserung.Auf das wir einen Weg finden,wie es weiter geht.Liebe Grüße,Tansania
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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jamie » Samstag, 18.08.18, 22:50

Hallo liebe Rosenrot, :)

ich habe gelesen wie elend es dir zur Zeit geht, und Tansania geht es auch nicht gut.
Wünsche dir / wünsche euch von Herzen Linderung und Silberstreifen am Horizont :hug: .
Das wünsche ich natürlich allen hier.

Teatime, die leider nicht mehr aktiv ist, mich aber immer beim PPI Thread unterstützt hat, hat so einen schönen Spruch von Heinrich Heine in ihrer Signatur.

Manchmal, leider manchmal geht es nur so:
"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"

(Heinrich Heine)
Tag für Tag angehen, abhaken. Und weitermachen. :hug:

Alles Gute
PS keine Sorge, dass du dich zurückziehst, Rosenrot. Das steht dir zu und du hast jedes Recht dazu.
Du wirst spüren, wenn du wieder Lust und / oder Kraft hast reinzuschauen.
Wir würden uns auf jeden Fall freuen. :hug:

Jamie
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...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


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Re: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Tansania » Sonntag, 19.08.18, 9:48

Danke,liebe Jamie...das tut so gut.
Oft denke der Spruch“ eigentlich bin ich ganz anders...nur ich komme so selten dazu“ spricht mir aus der Seele.
Aber dann dachte ich irgendwann...Ich bin nicht nur das gewünschte anders sein,also gehört auch Akzeptanz zur Situation dazu. Oft zu ungeduldig erinnere ich mich an die kleinen Schritte die ich dann wieder gehen muss.
Danke auch noch mal an Rosenrot. Die Informationen zu 5-HTP waren interessant. Ich werde die daraus erworbenen Fragen hier in der Psychosomatik Klinik hoffentlich beantwortet bekommen.
Genau Jamie,viele schöne Glitzerstreifen für alle hier!
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 19.08.18, 10:56

Danke, liebe Jamie, das hast du schön gesagt. Deine Worte trösten und stärken mich. Vielen Dank. <3

Ich schaue immer ins Forum, ob Übersetzungen benötigt werden, denn das ist eine Arbeit, die mir verhältnismäßig leicht fällt, weil ich da eine inhaltliche Vorgabe habe. Ich möchte doch so gerne was zurückgeben für all die Unterstützung, die ich hier schon bekommen habe.

Ich wünsche dir allzeit guten Zugang zu deinen Ressourcen.

Pass gut auf dich auf! :hug:

Liebe Grüße
Rosenrot


Liebe Tansania, ich denke, mit der Akzeptanz dessen, was ist, machst du einen Schritt in die richtige Richtung. Das Akzepzieren kann einen Wendepunkt im Entzugsverlauf markieren. Loslassen und mit der bestehenden Energie gehen, nicht gegen sie. Diese Erfahrung konnten schon einige Menschen im Medikamentenentzug machen.

Lichtvolle Momente auf dem Weg zur Heilung für dich und alle, die Hoffnung brauchen. :group:

Liebe Grüße
Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Dienstag, 21.08.18, 22:16

Hallo Ihr Lieben,

ich bin so erleichtert, dass es mir wieder besser geht. Ich kann wieder draußen gehen - mühsam, aber sicher. Und den Kopf kann ich auch wieder spontan bewegen. Es scheint also aufwärts zu gehen. Wenn ich mich für den nächsten Absetzschritt bereit fühle, werde ich nur noch 0,3 mg reduzieren statt wie in den letzten Monaten 0,4 mg. Ich habe keine Ahnung, wie viel % Reduktion ich vertrage. Hab' einfach das Gefühl, dass ich mit 0,3 mg eine Zeit lang auf der sicheren Seite sein werde.

Eine komische Sache ist noch passiert, die mich traurig macht. Und die mir auf schmerzhafte Weise vor Augen führt, wie weitreichend das AD und sein Entzug mein Leben beeinträchtigen. Ich bin zufällig jemandem begegnet, zu dem ich mich hingezogen fühle und der mich auch wiedersehen möchte. <3 Und ich bin der Situation überhaupt nicht gewachsen. :shock: Ich schaffe es entzugsbedingt nervlich nicht. Zittern, Schweißausbrüche, Panik. So kann man nicht daten. Es ist bitter, auf etwas verzichten zu müssen, das mit so einem Zauber begann. Tut echt weh. :cry:

Da plagt man sich monate- und jahrelang mit den unterschiedlichsten Entzugserscheinungen und dann kommt aus einer völlig unerwarteten Richtung noch so ein Schmerz dazu. Auf diese Erfahrung hätte ich gerne verzichtet... :cry:

Alles Liebe, hoffnungsvolle Momente für alle, die hier so schwer an sich arbeiten. :group:
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Mittwoch, 22.08.18, 8:03

Liebe Rosenrot, guten Morgen,

auf der einen Seite freue ich mich für dich, daß es dir besser geht - auf der anderen Seite bin ich sehr traurig,
daß der Entzug dich hindert, eine solche Chance in deinem Leben wahrzunehmen.

Entschuldige, ich zertmartere mir den Kopf, um dir etwasTröstliches zu sagen.
Aber es ist nur bitter, das hinnehmen zu müssen !

Fühl dich gedrückt von mir - ich kann dich so gut verstehen !

Ganz liebe Grüße
Ilse
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Mittwoch, 22.08.18, 11:14

Herzlichen Dank, liebe Ilse! Ich weiß ja, wie schlecht es dir zur Zeit geht. Ich vermag mir gar nicht vorzustellen, was du gerade durchmachst. :hug: Um so mehr danke ich dir, dass du immer noch mitfühlende Worte für mich und Andere hier findest.

Ich wünsche dir einen erträglichen Tag mit dem Glauben, dass es besser wird. Ganz bestimmt.

Dankbare Grüße :hug:
Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Bittchen » Freitag, 24.08.18, 10:27

Liebe Rosenrot,

deine liebevolle Art,wie du mich hier ganz am Anfang begrüßt hast,habe ich nie vergessen.
Ich möchte dir von ganzem Herzen alles Gute wünschen und sende dir liebe Grüße.
Gerade gestern war ich wieder mit meiner Bekannten zusammen ,die auch jung einen Schlaganfall hatte.
So sehr bewundere ich ihre wiedergewonnene Lebensfreude und Unternehmungslust.
Sie hat auch eine halbseitige Lähmung ,aber es wird nicht gesehen,sie strahlt von innen.
Sie lebt so viel Stärke und Zuversicht vor.
Trotz deiner immer wiederkehrenden Beschwerden und Selbstzweifel durch den Entzug,strahlst auch du für mich, ganz viel positive Energie aus.
Du wirst den Zauber wieder erleben,da bin ich mir sicher,das wünsche ich dir so sehr.

Deine Brigitte

PS. Meine tägliche Begleitung ist der Satz:"JEDER TAG IST EIN NEUER ANFANG. "

Für Alle hier ein erträgliches Wochenende und liebe Grüße.
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Freitag, 24.08.18, 14:30

Was für tröstende Worte du wieder für mich da gelassen hast, liebe Brigitte. Herzlichen Dank! Das bedeutet mir viel.

Danke, dass du mir mein inneres Strahlen noch einmal vor Augen geführt hast. Ich weiß nicht, woher ich das habe, aber es ist da. Es ist ein Geschenk.

Leider ist heute ein nicht so guter Tag. Der Entzug sitzt in den Lähmungen und der Liebeskummer ist purer Stress. Es gab mal eine Dokumentation im Fernsehen, wo man die Veränderungen im Gehirn "liebeskranker" Menschen per MRT dargestellt hat. Das braucht man echt nicht im Entzug.

Aber es werden auch wieder andere Zeiten kommen. Genau wie du sagst: Jeder Tag ist ein neuer Anfang. :)

Tausend Dank für deine guten Wünsche. Ich glaube an die Kraft unserer Gedanken. Deshalb werden deine aufbauenden Zeilen bestimmt helfen.

Ich freue mich für dich, dass dein Mann in deinem Leben ist und ihr euch so gut versteht und stützen könnt.

Alles Gute für die Untersuchung am Dienstag. :hug:

Kraft und Zuversicht für dich - und alle, die hier mitlesen. :group:

Ganz liebe Grüße
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Montag, 27.08.18, 14:41

Ihr Lieben,

mir geht es so schlecht. War gerade einkaufen. Es war fürchterlich. Die linke Körperseite ist so steif. Die langsamen Schritte eine schweißtreibende Arbeit. Habe im Markt kopflos etwas Essbares in den Wagen geworfen. Völlig benommen, Angst umzukippen. Auf dem Rückweg der Straßenlärm ungefiltert laut.
In unserem Innenhof traf ich einen lieben und spirituell erfahrenen Nachbarn. Wir standen da und er hat mir seine Hand aufgelegt. Ich komme gerade nicht auf den Namen dieser Energieübertragung. Ich habe mich dann auf mein Bett geschleppt. Nach vielleicht 15 Minuten wurde mir plötzlich ganz kurz schummerig, seitdem werde ich etwas ruhiger.

Ich bin entsetzt. :shock: :shock: :shock: Das kann doch nicht sein, dass es mir so schlecht geht. Mit 5,1 mg. Ich war so vorsichtig beim Ausschleichen...

Ich habe den Eindruck, dass die Wirkung des Escitaloprams nachlässt. Der Kokon um mich herum blättert ab und ich fühle mich schutzlos allen Einflüssen ausgesetzt. :cry: :cry: :cry:

Bin grad nur noch am Weinen... Bis ich dann hoffentlich meine Erdung wiederfinden werde...

LG Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von padma » Montag, 27.08.18, 19:14

liebe Rosenrot, :)

lass dich mal :hug:

Das hört sich nach einer heftigen Symptomwelle an. Leider kann das auch beim langsamen Ausschleichen auftreten, insbesonders, wenn das ZNS bereits sensibilisiert ist.

Gut, dass dir die Energieübertragung (Reiki?) gut getan hat.
Ich habe den Eindruck, dass die Wirkung des Escitaloprams nachlässt. Der Kokon um mich herum blättert ab und ich fühle mich schutzlos allen Einflüssen ausgesetzt. :cry: :cry: :cry:
Ja, das ist möglich. Das Fatale ist, dass man erst wieder lernen muss, Reize zu verarbeiten und das in einer Situation, in der man zusätzlich entzugsbedingt sehr sensibel ist.
Bin grad nur noch am Weinen... Bis ich dann hoffentlich meine Erdung wiederfinden werde...
Vielleicht nimmt das Weinen etwas Druck raus. Was hilft dir, um dich wieder mehr zu erden? Natur, Achtsames Gehen, können hilfreich sein.

liebe Grüsse,
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Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



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Jofab
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Montag, 27.08.18, 20:50

Liebe Rosenrot, :hug:

es tut mir so leid, dass du das heute erleben musstest und möchte dir sagen, dass ich sehr mit dir fühle.

Ich kann dein Entsetzen so gut verstehen und hoffe für dich, dass es sich schnell wieder beruhigt.
In solchen Momenten ist es schwer, Vertrauen in die Heilung zu haben.

Ich drücke dich fest und wünsche dir alles Gute.

Ilse
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Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Montag, 27.08.18, 22:02

Liebe Padma, liebe Ilse,

vielen Dank für euren Trost und euer Mitgefühl.

Die körperliche Verfassung ist immer noch schlimm. Ich bewege den Kopf ganz vorsichtig. Habe Angst, dass wieder "der Stecker gezogen" wird. Wie vor fast 2 Jahren, als ich auf null war. Damals bin ich einfach so zusammengefallen. Wie eine Marionette, der die Fäden durchgeschnitten werden. Deshalb den Kopf nur mit Bedacht bewegen. :schnecke:

Habe für morgen eine große Lebensmittellieferung bestellt, damit ich versorgt bin. In diesem Zustand kann ich jetzt nicht rausgehen.

Ich hatte so etwas erwartet für den Bereich unter 3 mg, aber doch jetzt noch nicht.

Bin erschöpft von diesem Tag, entspanne im Bett mit Laptop und großem Fernseher und bin froh, dass mein Kopf das toleriert.

Alles Liebe für euch und eine gute Nacht! :group:

Rosenrot
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