Hallo Poti,
das mit der starken Reizüberflutung kenne ich auch sehr gut und manchmal merke ich,dass mein Gehirn einfach nicht mehr kann und ich es dann runterfahren muss.
Ich mache dann die Augen zu und versuche alles zu Entspannen.
Ich bin nun fast 2 Jahre auf null mg und kann es so auch bestätigen was du durch machst.
Ich habe nach einem Jahr auf null, meinen Job gekündigt weil ich nicht mehr konnte und war dann ein ganzes Jahr zu Hause.
Arbeite nun seit einem Monat und es ist an manchen Tagen nicht einfach,da ich mit Kindern arbeite.
Sehr starke Lautstärke usw.
Oftmals denke ich dann so bei mir,jetzt macht es bestimmt gleich einen Schlag im Kopf und die Lichter sind aus.
Mein Kopf ist dann ganz extrem Reizüberflutet.
Es ist mit Worten manchmal schwer zu beschreiben.
Ich kenne das auch mit der Angst

,da ich auch eins Angststörung habe.
Auf der einen Seite ist es gut,dass ich wieder arbeiten gehe,....weil ich muss und nicht vermeiden kann und auf der anderen Seite ist es sehr anstrengend.
An manchen Tagen geht es gut und an anderen Tagen kämpfe ich.
Hast du wegen der Angst schon mal an eine Psychotherapie gedacht?
Ich habe vor 3 Jahren unter dem Medikament eine Konfrontationstherapie gemacht, leider unter Medikamenten,....so das ich die Angst nicht wirklich bearbeiten konnte.
Es war halt alles gedeckelt.
Ich habe nun vor einem halben Jahr nochmals eine Verhaltenstherapie begonnen und muss sagen,dass ich jetzt ohne Medikamente noch einmal ganz anders an die Angst heran gehen kann.
Es ist kein einfacher Weg,aber ich merke,dass sich gewisse Muster die ich mir angeeignet haben, verändern.
Ich lerne Übungen in Gedanken,dass ich die Angst anders Bewerte.
Für mich ist es ganz schlimm Einkaufen zu gehen

oder je nach Befinden auch spazieren zu gehen.
Bin manchmal so komisch schwindelig im Kopf oder merke der Kopf ist so überreizt,dann mache ich die Augen zu und versuche eine Übung anzuwenden die ich gelernt habe.
Autofahren geht bei mir,mal mehr und dann wieder weniger,....
Je nachdem wie es meinem Kopf geht.
Gehe nicht gerne zum Bäcker oder sonst wo rein,....alles meist immer zu viel.
Kenne es zu gut,.....
Aber an manchen Tagen,geht es dann auch wieder besser und ich merke es tut sich etwas.
Poti,....ich glaube feste daran,dass es wieder wird und wie gesagt,eine Verhaltenstherapie ist wirklich gut.
Man lernt gewisse Sachen einfach aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Liebe Grüße Fibie

- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose.
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand.
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin.
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.
-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.
-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen
-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme
-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)