Absatz / Wann verschwinden die Symptome
Absatz / Wann verschwinden die Symptome
Hallo, ich bin hier neu und mein Mann ist der Betroffene. leider steht er diesem Medium/Forum noch etwas skeptisch gegenüber, aber als ich ihm erklärte, dass er nicht allein mit diesem Problem ist, fragt er schon ob ich mich noch mal erkundigt habe.
So nun zu meiner Frage. Im Vorfeld einige Erklärungen.
Im Februar 2001 nach ewigen Arztbesuchen Beginn mit paroxetin 20mg am Tag. Johanneskraut wurde zusätzlich genommen. Eine Besserung stellte sich ein. Fast alle Begleiterscheinungen wir z.B. Flimmern vor den Augen, Unruhezustände, Desinteresse an allem und jeden. Schwächeanfälle, Kribbeln in den Armen und Beinen verschwanden. Es ging alles gut, bis mein Mann allein die Entscheidung traf das Medikament im November 2003 zu reduzieren. Er halbierte die Dosis und nahm nun täglich 10mg Paroxetin. Alles lief ohne Problem und ich wusste bis dahin nichts von seinem versuch. Nun wurde er unvernünftig und nahm im Januar nur noch jeden 2. Tag eine dosis von 10mg. Wie ich hier im Forum lesen konnte vöölllig verkehrt. So und seit 2 Wochen kamen schleichen die Entzugserscheinungen zum Vorschein. Das volle Programm. Erst Herzrasen, dann Schlaflosigkeit , Schweißausbrüche Kraftlosigkeit usw. Ich wusste ja noch nicht warum es ihm schlecht geht und ich hatte die Symptome nicht mit dieser Krankheit in Verbindung gebracht. Als er aber plötzlich fragt ob es vielleicht mit der Tablettenreduzeriung zu tun haben könnte fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Er nimmt nun seit dem 20 .02 .04 wieder 20mg Paroxetin am Tag, aber die Begleiterscheinungen sind noch ziehmlich extrem. er musste sich heute krankschreiben lassen, weil er sein arbeit nicht mehr schaffte( extreme Schlaflosigkeit,Unruhe zittrige Hände usw.) Wie lange kann es dauern bis sich der Zustand wieder normalisiert? Ich habe Angst, dass die alte Dosierung jetzt nicht mehr ausreichen könnte. Und er nun mehr von diesem Zeug nehmen muss.
Danke für jede Antwort
So nun zu meiner Frage. Im Vorfeld einige Erklärungen.
Im Februar 2001 nach ewigen Arztbesuchen Beginn mit paroxetin 20mg am Tag. Johanneskraut wurde zusätzlich genommen. Eine Besserung stellte sich ein. Fast alle Begleiterscheinungen wir z.B. Flimmern vor den Augen, Unruhezustände, Desinteresse an allem und jeden. Schwächeanfälle, Kribbeln in den Armen und Beinen verschwanden. Es ging alles gut, bis mein Mann allein die Entscheidung traf das Medikament im November 2003 zu reduzieren. Er halbierte die Dosis und nahm nun täglich 10mg Paroxetin. Alles lief ohne Problem und ich wusste bis dahin nichts von seinem versuch. Nun wurde er unvernünftig und nahm im Januar nur noch jeden 2. Tag eine dosis von 10mg. Wie ich hier im Forum lesen konnte vöölllig verkehrt. So und seit 2 Wochen kamen schleichen die Entzugserscheinungen zum Vorschein. Das volle Programm. Erst Herzrasen, dann Schlaflosigkeit , Schweißausbrüche Kraftlosigkeit usw. Ich wusste ja noch nicht warum es ihm schlecht geht und ich hatte die Symptome nicht mit dieser Krankheit in Verbindung gebracht. Als er aber plötzlich fragt ob es vielleicht mit der Tablettenreduzeriung zu tun haben könnte fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Er nimmt nun seit dem 20 .02 .04 wieder 20mg Paroxetin am Tag, aber die Begleiterscheinungen sind noch ziehmlich extrem. er musste sich heute krankschreiben lassen, weil er sein arbeit nicht mehr schaffte( extreme Schlaflosigkeit,Unruhe zittrige Hände usw.) Wie lange kann es dauern bis sich der Zustand wieder normalisiert? Ich habe Angst, dass die alte Dosierung jetzt nicht mehr ausreichen könnte. Und er nun mehr von diesem Zeug nehmen muss.
Danke für jede Antwort
Danke für eure Antworten,
mein Mann ist zur Zeit arbeitsunfahig.daher habe ich heute nach dem Aufstehen gehofft, dass die Begleiterscheinungen etwas besser sind, aber leider. konnte er mir beim Frühstück nichts positives berichten. Vielleicht hast du ja Recht karin, dass die Dosis zu hoch ist, aber ich habe solche Angst mit diesem blöden Zeug herum zu experimentieren. Kann da vielleicht ein noch größeres Problem entstehen? Wenn er jetzt einfach damit wieder runtergeht. Merkt der Körper das so schnell? Er hat massive Schlafstörungen und war gestern auch beim Notarzt wegen Herzproblemen.
Ergebnis Blutdruck ok und EKG ohne Befund. Wir sind genau bei dem Stand vom Anfang seiner Erkrankung 2001 und ich bin einfach wie gelähmt. er nimmt fast meine komplette Zeit in Anspruch die mir vom Rest des Tages noch über bleibt. ( Vollzeitjob, 2 Söhne 12 u. 13 und eine pflegebedürftige Schwiegermutter). Ich weiß nicht wie viel Aufmerksamkeit ein Partner aufbringen sollte und wieviel gut für den Patienten ist. Denn wenn es sich nur noch um die Sch... Erkrankung dreht kann ich bald nicht mehr. Soll sich mein Mann mehr allein damit auseinandersetzen oder sollte man so oft wie möglich darüber reden wie man dagegen ankommt.
Ich danke diesem Forum für die Möglichkeit mich mit netten verständnisvollen Leuten auszutauschen. es hilft mir sehr. Danke Gruß Kati
mein Mann ist zur Zeit arbeitsunfahig.daher habe ich heute nach dem Aufstehen gehofft, dass die Begleiterscheinungen etwas besser sind, aber leider. konnte er mir beim Frühstück nichts positives berichten. Vielleicht hast du ja Recht karin, dass die Dosis zu hoch ist, aber ich habe solche Angst mit diesem blöden Zeug herum zu experimentieren. Kann da vielleicht ein noch größeres Problem entstehen? Wenn er jetzt einfach damit wieder runtergeht. Merkt der Körper das so schnell? Er hat massive Schlafstörungen und war gestern auch beim Notarzt wegen Herzproblemen.
Ergebnis Blutdruck ok und EKG ohne Befund. Wir sind genau bei dem Stand vom Anfang seiner Erkrankung 2001 und ich bin einfach wie gelähmt. er nimmt fast meine komplette Zeit in Anspruch die mir vom Rest des Tages noch über bleibt. ( Vollzeitjob, 2 Söhne 12 u. 13 und eine pflegebedürftige Schwiegermutter). Ich weiß nicht wie viel Aufmerksamkeit ein Partner aufbringen sollte und wieviel gut für den Patienten ist. Denn wenn es sich nur noch um die Sch... Erkrankung dreht kann ich bald nicht mehr. Soll sich mein Mann mehr allein damit auseinandersetzen oder sollte man so oft wie möglich darüber reden wie man dagegen ankommt.
Ich danke diesem Forum für die Möglichkeit mich mit netten verständnisvollen Leuten auszutauschen. es hilft mir sehr. Danke Gruß Kati
bitte die medikamente nicht reduzieren, wenn man nicht stabil genug ist.
probleme wie herzrasen, extreme nervosität und zittern, ein gefühl, dass einem das hirn ausfallen könnte, hatte ich auch schon. das kommt, wenn man zu abrupt absetzt. dann muss man auf die ursprüngliche dosis zurück.
er sollte seine lebensgewohnheiten (vor allem ausgewogen essen und viel bewegung) umstellen. das muss aber von ihm kommen.
meine mutter hat auch jahrelang ihre pflegebedürftige schwiegermutter gepflegt. ich weiß, welche aufgabe das ist. daneben wurde meine schwester schwerkrank. die letzten jahre waren nicht leicht für uns.
tue dir etwas gutes und grenze dich von deinem mann ab. vor allem kümmere dich nicht so viel um ihn. er schafft es durchaus auch alleine.
gegen schlafstörung hilft honigmilch. gegen kopfschmerzen kalter essigumschlag.
lg,
karin
probleme wie herzrasen, extreme nervosität und zittern, ein gefühl, dass einem das hirn ausfallen könnte, hatte ich auch schon. das kommt, wenn man zu abrupt absetzt. dann muss man auf die ursprüngliche dosis zurück.
er sollte seine lebensgewohnheiten (vor allem ausgewogen essen und viel bewegung) umstellen. das muss aber von ihm kommen.
meine mutter hat auch jahrelang ihre pflegebedürftige schwiegermutter gepflegt. ich weiß, welche aufgabe das ist. daneben wurde meine schwester schwerkrank. die letzten jahre waren nicht leicht für uns.
tue dir etwas gutes und grenze dich von deinem mann ab. vor allem kümmere dich nicht so viel um ihn. er schafft es durchaus auch alleine.
gegen schlafstörung hilft honigmilch. gegen kopfschmerzen kalter essigumschlag.
lg,
karin
mitte 05/2003 10mg zoldem->anfang 06-09/2003 0,75mg xanor, 150mg trittico->10/03 30mg remeron->anfang 12/2003 bis mitte 01/2004 50mg gladem->mitte 01/2004 50mg gladem, 75mg trittico->ende 02/2004 50mg gladem->mitte 03/2004 25mg gladem-> ausgeschlichen
Hallo Kati,
hat es Dein Mann schon mal mit einer Reha Kur versucht. Ich war letztes Jahr im Glottertal im Schwarzwald. Es hat mit sehr gut getan. So eine Kur würde vielleicht auch Deinem Mann helfen. Man muß sie nur beim Arzt beantragen. Für Dich wäre das sicher auch eine Entlastung, denn auf Dauer wird das auch für dich zu viel.
Paß auf Dich auf, und natürlich auch für Deinen Mann alles Gute
Uschi
hat es Dein Mann schon mal mit einer Reha Kur versucht. Ich war letztes Jahr im Glottertal im Schwarzwald. Es hat mit sehr gut getan. So eine Kur würde vielleicht auch Deinem Mann helfen. Man muß sie nur beim Arzt beantragen. Für Dich wäre das sicher auch eine Entlastung, denn auf Dauer wird das auch für dich zu viel.
Paß auf Dich auf, und natürlich auch für Deinen Mann alles Gute
Uschi
hallo kati,
wie uschi schon geschrieben hat, reha kur für deinen mann halte ich auch für eine ausgezeichnete idee.
für dich selber: warte nicht, bist du an den schalen einer zitrone presst.
man neigt leider sehr dazu, sich selbst für nicht wichtig zu halten.
gibt es eine möglichkeit, dass sich verwandte für kurze zeit um deine schwiegermutter kümmern könnten? für meine mutter war das immer eine ungeheure entlastung.
gönn dir auch mal was gutes,
karin
wie uschi schon geschrieben hat, reha kur für deinen mann halte ich auch für eine ausgezeichnete idee.
für dich selber: warte nicht, bist du an den schalen einer zitrone presst.
man neigt leider sehr dazu, sich selbst für nicht wichtig zu halten.
gibt es eine möglichkeit, dass sich verwandte für kurze zeit um deine schwiegermutter kümmern könnten? für meine mutter war das immer eine ungeheure entlastung.
gönn dir auch mal was gutes,
karin
mitte 05/2003 10mg zoldem->anfang 06-09/2003 0,75mg xanor, 150mg trittico->10/03 30mg remeron->anfang 12/2003 bis mitte 01/2004 50mg gladem->mitte 01/2004 50mg gladem, 75mg trittico->ende 02/2004 50mg gladem->mitte 03/2004 25mg gladem-> ausgeschlichen
danke
Danke, Danke euch allen.
Als ich die vielen Antworten las musste ich erstmal weinen. Ich fühle mich irgendwie aufgefangen und nicht mehr so unverstanden. Ich habe natürlich Freundinnen und einen intakten Familienkreis, aber es ist etwas völlig anderes mit euch hier zu sprechen. Aus jeder Reaktion habe ich neue Erkenntnisse gewonnen.
Mein Mann ist von Natur aus nicht der Gesellschaftstyp und hat nie auf mein Zureden reagiert den Kontakt zu alten Bekannten zu pflegen. Ich bin da ganz anders ich halte zu den Personen die mir wichtig sind immer Kontakt und es zeigt mir nun auch das es gerade in solchen Situationen so wichtig ist. Er hat auch keinen Therapeuten, wir haben uns auch noch nicht erkundigt wer da in unserer Region in Frage kommen würde. Aber sicherlich ist es für das was da noch kommt erforderlich. Er ist im Prinzip völlig auf mich fixiert. Ich habe auch schon versucht ihn und seine Krankheit so weit es möglich war zu ignorieren aber das ist in die Hose gegangen. Er hat sich gehen lassen und ich habe Angst das er seinen Job verlieren könnte. Ich muss dazu sagen, wir wohnen in Sachsen Anhalt und da ist es völlig aussichtslos etwas neues in seinem Alter zu finden ( 46 und in der Metallverarbeitung, das heißt 10 Stunden körperlich schwere Arbeit)
Ich denke auch für ihn selbst wäre dieser Verlust sehr schlimm. Also kommt für ihn sicherlich auch kein Reha in Frage. -------- Zwischen diesen Zeilen liegt jetzt ca 1 Stunde. ich sitze im Büro uns hatte Kundschaft, ich war abgelenkt und habe etwas den faden verloren. Zum Schluß möchte ich sagen,ich bin hochmotiviert und werden meinem Mann die Dosis von 10mg täglich empfehlen. Noch eine kurze Frage: Ich habe im Forum gelesen,das einige die Dosis halbieren und früh und abends Paroxin einnehmen. Bringt das einen Vorteil ???
Liebe Grüße Kati
Als ich die vielen Antworten las musste ich erstmal weinen. Ich fühle mich irgendwie aufgefangen und nicht mehr so unverstanden. Ich habe natürlich Freundinnen und einen intakten Familienkreis, aber es ist etwas völlig anderes mit euch hier zu sprechen. Aus jeder Reaktion habe ich neue Erkenntnisse gewonnen.
Mein Mann ist von Natur aus nicht der Gesellschaftstyp und hat nie auf mein Zureden reagiert den Kontakt zu alten Bekannten zu pflegen. Ich bin da ganz anders ich halte zu den Personen die mir wichtig sind immer Kontakt und es zeigt mir nun auch das es gerade in solchen Situationen so wichtig ist. Er hat auch keinen Therapeuten, wir haben uns auch noch nicht erkundigt wer da in unserer Region in Frage kommen würde. Aber sicherlich ist es für das was da noch kommt erforderlich. Er ist im Prinzip völlig auf mich fixiert. Ich habe auch schon versucht ihn und seine Krankheit so weit es möglich war zu ignorieren aber das ist in die Hose gegangen. Er hat sich gehen lassen und ich habe Angst das er seinen Job verlieren könnte. Ich muss dazu sagen, wir wohnen in Sachsen Anhalt und da ist es völlig aussichtslos etwas neues in seinem Alter zu finden ( 46 und in der Metallverarbeitung, das heißt 10 Stunden körperlich schwere Arbeit)
Ich denke auch für ihn selbst wäre dieser Verlust sehr schlimm. Also kommt für ihn sicherlich auch kein Reha in Frage. -------- Zwischen diesen Zeilen liegt jetzt ca 1 Stunde. ich sitze im Büro uns hatte Kundschaft, ich war abgelenkt und habe etwas den faden verloren. Zum Schluß möchte ich sagen,ich bin hochmotiviert und werden meinem Mann die Dosis von 10mg täglich empfehlen. Noch eine kurze Frage: Ich habe im Forum gelesen,das einige die Dosis halbieren und früh und abends Paroxin einnehmen. Bringt das einen Vorteil ???
Liebe Grüße Kati
"Er hat auch keinen Therapeuten, wir haben uns auch noch nicht erkundigt wer da in unserer Region in Frage kommen würde. Aber sicherlich ist es für das was da noch kommt erforderlich."
kommt auf das individuelle problem an, rate eher von einem psychotherapeuten ab. ganz interessant sind humor- oder gestalttherapeuten, um seine eigenen fähigkeiten wiederzuentdecken.
lg,
karin
kommt auf das individuelle problem an, rate eher von einem psychotherapeuten ab. ganz interessant sind humor- oder gestalttherapeuten, um seine eigenen fähigkeiten wiederzuentdecken.
lg,
karin
mitte 05/2003 10mg zoldem->anfang 06-09/2003 0,75mg xanor, 150mg trittico->10/03 30mg remeron->anfang 12/2003 bis mitte 01/2004 50mg gladem->mitte 01/2004 50mg gladem, 75mg trittico->ende 02/2004 50mg gladem->mitte 03/2004 25mg gladem-> ausgeschlichen
Liebe Kati,
meine Geschichte ist mit der deines Mannes durchaus vergleichbar. Wenn du willst, kannst sie unter den Erfahrungsberichten nachlesen.
Wie gut ich das kenne, lebenslustig und beliebt zu sein, aber keine Kontakte mehr pflegen zu KÖNNEN. Und so vieles anderes aus deinen Erzählungen kommt mir so bekannt vor.
Ich habe einen guten, beratenden Neurologen, der mir Paroxetin verschrieb. Er vertritt eine grundätzliche Ansicht, die ich teile. Psychotherapie ist die als Grundlage dafür, zu einer Änderung und Verbesserung des Erlebens und Verhaltens zu kommen. Die Einnahme eines Antidepressivums ist die begleitende Unterstützung dazu.
Nach seiner Einschätzung hilft ein AD alleine gar nichts, außer eine Zeit lang Ruhe zu bringen. Aber das Entscheidende ist, dass sich der Mensch, der die Ängste und Depressionen erleidet, ändern muss in seiner Einstellung, seinem Verhalten und seinen Fähigkeiten.
Das schafft kein Medikament alleine.
Darin liegt meiner Meinung nach auch einer der Knackpunkte, warum so viele erleben, dass Nachher wie Vorher ist. Nur noch schlimmer, weil man ja annahm, dass in der Zwischenzeit einiges besser wurde.
Aber WIE denn?
Ich würde deinem Mann raten, Paroxetin in der für den Körper gewohnten Dosis erst mal wieder einzunehmen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Einem Absetzplan folgend kann er dann zu einem guten selbstbestimmten Zeitpunkt erneut mit dem Ausschleichen von Paroxetin zu beginnen.
Doch der wichtigste Rat, den ich ihm und zugleich euch geben möchte, ist der, darüber nachzudenken, was sich geändert und gebessert hat und was sich noch ändern sollte. Und vor allem WIE?. Was ist sein Ziel?
Da ihr euch gut kennt, kann das auch für dich hilfreich sein, dir mit ihm zusammen darüber klar zu werden, wie es weiter gehen soll und was er / ihr dafür tun könntet.
Mir bzw. uns hat das sehr entscheidend weitergeholfen.
Mit den besten Wünschen und Grüßen an euch
von
Astrid
meine Geschichte ist mit der deines Mannes durchaus vergleichbar. Wenn du willst, kannst sie unter den Erfahrungsberichten nachlesen.
Wie gut ich das kenne, lebenslustig und beliebt zu sein, aber keine Kontakte mehr pflegen zu KÖNNEN. Und so vieles anderes aus deinen Erzählungen kommt mir so bekannt vor.
Ich habe einen guten, beratenden Neurologen, der mir Paroxetin verschrieb. Er vertritt eine grundätzliche Ansicht, die ich teile. Psychotherapie ist die als Grundlage dafür, zu einer Änderung und Verbesserung des Erlebens und Verhaltens zu kommen. Die Einnahme eines Antidepressivums ist die begleitende Unterstützung dazu.
Nach seiner Einschätzung hilft ein AD alleine gar nichts, außer eine Zeit lang Ruhe zu bringen. Aber das Entscheidende ist, dass sich der Mensch, der die Ängste und Depressionen erleidet, ändern muss in seiner Einstellung, seinem Verhalten und seinen Fähigkeiten.
Das schafft kein Medikament alleine.
Darin liegt meiner Meinung nach auch einer der Knackpunkte, warum so viele erleben, dass Nachher wie Vorher ist. Nur noch schlimmer, weil man ja annahm, dass in der Zwischenzeit einiges besser wurde.
Aber WIE denn?
Ich würde deinem Mann raten, Paroxetin in der für den Körper gewohnten Dosis erst mal wieder einzunehmen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Einem Absetzplan folgend kann er dann zu einem guten selbstbestimmten Zeitpunkt erneut mit dem Ausschleichen von Paroxetin zu beginnen.
Doch der wichtigste Rat, den ich ihm und zugleich euch geben möchte, ist der, darüber nachzudenken, was sich geändert und gebessert hat und was sich noch ändern sollte. Und vor allem WIE?. Was ist sein Ziel?
Da ihr euch gut kennt, kann das auch für dich hilfreich sein, dir mit ihm zusammen darüber klar zu werden, wie es weiter gehen soll und was er / ihr dafür tun könntet.
Mir bzw. uns hat das sehr entscheidend weitergeholfen.
Mit den besten Wünschen und Grüßen an euch
von
Astrid