Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe ADFDler,

die Organisation des Forums durch das Team ist weiterhin eingeschränkt.

Danke an alle die sich im Rahmen der gegenseitige Selbshilfe einbringen. Bitte schaut weiter gut auf euch und unterstützt euch aktiv untereinander mit euren Erfahrungen oder Hinweisen auf lesenswerte Threads. Wenn ihr mögt und könnt, begrüßt gerne Neuankömmlinge, verlinkt die Grundlageninfos oder lasst einfach ein gutes Wort da.

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

Atemnot

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Antworten
padma
Team
Beiträge: 15637
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 38836 Mal
Danksagung erhalten: 20628 Mal

Atemnot

Beitrag von padma » Dienstag, 30.05.17, 21:26

hallo,

da Atemnot im Entzug auftreten kann und wir einige Beiträge dazu haben, kopiere ich die hier rein:
Emmale schrieb:
Ich habe in den Wellen immer wieder starke Atemnot. Da ich allergisches Asthma habe dachte ich anfangs es würde von der Allergie kommen. Da ich aber täglich meinen Peakflow messen muß (Luftwert der Lungen beim ausatmen) und der super ist, bin ich mir sicher dass es Absetzreaktionen sind.
http://psychopharmaka-absetzen.de/austa ... 4d#p194155
Annanass schrieb
Oje, das kenne ich, habe ich bei manchen Reduktionen auch u. empfinde es als eines der schlimmeren
Symptome :cry: !

emmale hat geschrieben:
Da ich allergisches Asthma habe dachte ich anfangs es würde von der Allergie kommen. Da ich aber täglich meinen Peakflow messen muß (Luftwert der Lungen beim ausatmen) und der super ist, bin ich mir sicher dass es Absetzreaktionen sind.


Das ist schon mal gut, daß du nachmessen kannst u. somit die Allergie als Ursache ausschließen. Wahrscheinlich hilft
deshalb auch dein Spray nicht - ich denke auch nicht, daß sich hierbei die Bronchien verengen, wie beim Asthma, sondern daß es eher die Brustkorbmuskeln sind, die das alles zusammendrücken.

emmale hat geschrieben:
Gibt es Erfahrungen wie ich damit umgehen kann dass es nicht so krass ist. Die Atemnot macht ziemlich Angst.


Als Wichtigstes empfinde ich immer, die Angst nicht so hochkommen zu lassen, die verschlimmert dieses
häßliche Symptom immens, ist meine Erfahrung.

Also versuche ich ruhig zu bleiben, mir immer wieder zu sagen, daß es ein Absetzsymptom ist - es ist eine Reaktion des vegetativen
Nervensystems (was u.a. die Atmung steuert bzw auch den Muskeltonus) auf den Entzug. Es ist zwar beunruhigend, aber ich bekomme
genug Luft. Das bete ich mir dann teilweise richtiggehend vor.

Atemübungen helfen mir auch: siehe hier unseren Thread dazu:
Atemübungen bei Unruhe/Angst u. zum Entspannen

Oder ich trinke etwas Kaltes (warum mir das hilft, kann ich auch nicht so genau sagen) oder auch einen Beruhigungstee (den allerdings
ziemlich heiß, in kleinen Schlucken) u. versuche mich abzulenken, mit Sachen, die
mir guttun oder wobei ich irgendwie überlegen muß - dann ist man nicht mehr so fixiert auf den Atem.

Ein warmes Bad oder eine heiße Dusche haben mir auch schon geholfen - teilweise verbunden mit einer Bürstenmassage - ich
denke, dabei entspannen sich die Muskeln u. dieses Gefühl der Atemnot verschwindet dann meistens.
http://psychopharmaka-absetzen.de/austa ... 4d#p194168

Weg schrieb
es geht mir gleich wie dir. ich habe auch allergisches asthma und mein peak flow ist gut. diese atemnot kommt bei mir von den muskeln. ich habe den eindruck, dass mein zwerchfell oder meine lunge zu wenig platz haben und muss auch aufpassen, dass ich nicht hyperventiliere. als asthmatikerin hat man ja so eine typische haltung, so die schultern ein wenig hochgezogen. beim entzug bauen sich nun die muskeln um. vor allem ändert sich mein körpergefühl von innen und aussen. ich denke es ist ein zusammenspiel von den muskeln und überreizten nerven.

ich verändere darum meine asthma medikamente dosierung nicht. wenn es mir derart eng wird, laufe ich ein wenig herum und mache entspannungsübungen und warte einfach bis es wieder vorbei ist. ich lass mich gar nicht mehr darauf ein. ich bin sehr zuversichtlich, dass diese art von atemnot wieder verschwindet auch bei dir.
http://psychopharmaka-absetzen.de/austa ... 4d#p194172
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 4):
KatharinaLinLinaAnnanascarlotta

dragon4277
Beiträge: 256
Registriert: Mittwoch, 24.09.14, 1:29
Hat sich bedankt: 151 Mal
Danksagung erhalten: 279 Mal

Re: Atemnot

Beitrag von dragon4277 » Freitag, 02.06.17, 23:42

Ja kenn ich die Atemnot dabei.

Wobei in den ganzen kommentaren zwar auf die Muskelatur eingegangen wird (stimmt auch) Aber der Roemheld-Syndrom. ausser acht gelassen wurde. Guckste link https://de.wikipedia.org/wiki/Roemheld-Syndrom

Was ist den Roemheld syndrom. Nun es ist eine Gasanssammlung im Magendarm trackt. Da wird der Bauch dick. Und die ganzen gedärme drücken dann von unten aufs zwerchfell, weshalb sich das zwerchfell beim einatmen nicht mehr richtig ausdehnen kann und man luft aua bekommt. Warum man jetzt Luft angesammelt bekommt hab ich keine Ahnung (bin zu faul darüber nachzudenken).

Warum jetzt die Hyperventilation und Panikatacken kommen. Nun das Herz liegt direkt am Zwerchfell an. Und wenn die Darmchen aufs zwerchfell drücken schiebn di ja auch nicht nur die Lunge weg sondern drücken auch am Herzen. Was der körper mit Panki antwortet (ist auch richtig so).

Googlet bitte roemheldsyndrom. Ist ziemlich unbekannt die erkrankung. Hat aber weitreichende konsequenzen für uns und ich bin gerade nicht im arbeiter Modus um hier ne abhandlung zu verfassen. :)

Sollte man auch im hinterkopfbehalten. Minzölhilft ziemlich gut dagegen.

LG Dragon
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor dragon4277 für den Beitrag:
padma
2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
10/2018 100mg Amisulprid

Poti
Beiträge: 43
Registriert: Freitag, 01.01.16, 20:35
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 126 Mal

Re: Atemnot

Beitrag von Poti » Montag, 21.08.17, 10:17

Hallo,

ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, dass ich das Symptom Atemnot jetzt auch seit 4 Tagen hab und es macht mir verdammt Angst :(

Es kam von einem Tag auf den andren und fängt meinst gegen Abend um 16-17 Uhr an und wird dann immer heftiger, vor allem wenn ich im Bett liege..
Ich hab das Gefühl, dass mein Brustkorb plötzlich entweder kaum noch vorhanden, oder zu eng ist. Jedenfalls fühlt er sich nicht normal an. Und mein Atem wird ganz flach, sodass ich denke ich bekomm zu wenig Luft. Aber eigentlich müsste ich genug Luft bekommen, weil mir nicht schwindelig oder sonst was wird. Jedenfalls hab ich das Gefühl, dass ich meine Atmung extrem kontrollieren muss, als ob es von alleine nicht funktionieren würde. Und das macht soo Angst, weil ich dann natürlich auch nicht schlafen kann, weil ich denke ich werde im Schlaf ersticken..

Gleichzeitig zu der komischen und unangenehmen Atmung schlägt auch mein Herz immer anders. Ich hab kein Herzrasen oder so, der Puls bleibt zwischen 70 und 90, aber mein Herz schlägt viel heftiger. Es pocht und drückt regelrecht gegen meinen Brustkorb und es fühlt sich so an als hätte es zu wenig Platz. Und außerdem schlägt es auch sehr unregelmäßig..

Ach und Brustschmerzen hab ich auch auf einmal ständig..

Ich weiß nicht, wie ich mit den Symptomen umgehen soll, ob es wieder was Neues im Entzug ist oder nicht.
Es geht hier um Herz und Lunge, das find ich alles andre als witzig ehrlich gesagt...
Ich weiß, dass mein Arzt mich nur wieder mit einem bemitleidenden und genervten Blick anschauen und sagen wird: Sie sind eine junge Frau, ihr Körper ist gesund.

Aber ich hab so Angst, dass ich was gefährliches hab :cry:

liebe Grüße,
Poti
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Poti für den Beitrag:
lakeSonne1
Grundproblematik: Angst-/Panik-Störung, Essstörung, phasenweise Depressionen

Medikation: Paroxetin Suspension
07.-09.2013: Einschleichen auf 10 mg
09.-11.2013: 10 mg (Effekt: Keine Besserung der Ängste, leichte Besserung der Depressionen)
11.-12.2013: 20 mg (Nebenwirkungen: starke Müdikeit und Nachtschwitzen, Verlust von Emotionen)
12.2013: 30 mg (Beginn von Brain-Zaps, zusätzlich zu den andren Nebenwirkungen)
Entschluss abzusetzen
01.-02.2014: "Ausschleichen" von 30mg auf 0 mg; alle 1-2 Tage um 1-2 mg runtergegangen --> quasi Kaltentzug!!
Seit Anfang März 2014 auf 0 mg.

Die ersten zwei Wochen massive Absetzerscheinungen in der vollen Bandbreite.
Dann 4 Wochen extreme Hochphase, teilweise richtige Euphorie.
im April 2014, 6 Wochen nach Null, kam der große Knall und nichts ging mehr,
seit dem im protrahierten Entzug mit Wellen und Fenstern.

Von Jahr zu Jahr bemerk ich leichte Verbesserungen, es geht flach bergauf!

lakeSonne1
Beiträge: 224
Registriert: Samstag, 23.11.13, 16:28
Hat sich bedankt: 315 Mal
Danksagung erhalten: 526 Mal

Re: Atemnot

Beitrag von lakeSonne1 » Montag, 21.08.17, 10:36

hallo Poti,

wenn du das jetzt nicht geschrieben hättest, hätte ich es schreiben müssen :-)
Mir geht es seit 3-4 Tagen genauso und ich finde das auch sehr beängstigend.
Was mir hilft bisher: Ablenkung, Ablenkung Ablenkung, d.h stramm spazierengehen, Wii spielen etc...

lg aus dem Schwarzwald,
lake
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor lakeSonne1 für den Beitrag:
Poti
Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: 20.3.16 -3.9.16 von 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE: 3.9.2016 - 2.3.2017: 15mg
2017:
► Text zeigen
2018:
2.1.18: 10,0mg
.....Tag 1-15 Tag läuft sehr gut
.....Tag 17-20: Übelkeit / Brain Fog, neuro Emos, Einschlafstörung (Cortisolausschüttung) mit dicken, geröteten Händen
.....Tag21-22: Angst, Panik, Neuro-Emos
12.3.18: 9,3mg
.....Tag 1-7 alles ok
.....Tag 8: zurück auf 9,5mg wg. starken Symptomen (Matschbirne, PA, Übelkeit, Zaps, Schlapp)
.....Tag 8-12 Heftige Symptome: Matschbirne, Zaps, PAs
.....13-30 ok
21.4.18: 8,9mg (d.h. Reduktion um 0,6mg)
.....Tag 0-5 ok
.....Tag 6: Neuro Aggressionen, Kopf+Nackenschmerzen, leichte Migräne
.....Tag 7-10 ok
.....Tag 10-16: heiße, dicke und rote Hände beim einschlafen und aufwachen, Migräne, Übelkeit, Matschbirne, Bodyzaps, Übelkeit, Nadelstiche auf Haut, Sehstörungen
.....Tag 17-21: heisse Hände bei Einschlafen
.....Tag 22-23: Angstzustände, leichte Depri
2.6.18: 8,8mg Cita
9.6.18: 8,7mg Cita
15.6.18: Medi-Plan Änderung: Thyronajod auf 25 (von ehemals 50)
20.6.18: 8,6mg Cita
16.7.18: Medi-Plan Änderung: Thyronajod auf 0
17.7.18: 8,5mg Cita: wegen Thyronajod absetzten nur langsames, vorsichtiges Absetzten des Cita. Will Körper nicht überfordern
23.7.18 8,4mg Cita
9.8.18 8,3mg Cita
14.8.18: 8,2mg Cita
26.8.18: 8,1mg Cita
16.9.18: 8,0mg Cita
23.9.18: 7,9mg Cita
13.10.18: 7,7mg Cita

Poti
Beiträge: 43
Registriert: Freitag, 01.01.16, 20:35
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 126 Mal

Re: Atemnot

Beitrag von Poti » Montag, 21.08.17, 12:48

Hallo lakesonne, danke für deine Antwort! :)

Also denkst du auch, dass wir uns darüber nicht so viele Gedanken machen müssen und einfach ablenken, bis die Symptome wieder verschwinden?

Ich hab echt so Angst, bisher hatte ich nie irgendwas in meinem Brustkorb und ich bin schon echt lange im protrahierten Entzug.. Außer Herzrasen bei Panikattacken, aber das kennt man ja.

Ablenkung hilft mir auch. So wie du auch sagst: Am besten spazieren gehen, irgendwas mit Bewegung, damit es nicht so ruhig ist und der Fokus nicht zu stark auf das Innere gelenkt wird.

lg, Poti
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Poti für den Beitrag:
lakeSonne1
Grundproblematik: Angst-/Panik-Störung, Essstörung, phasenweise Depressionen

Medikation: Paroxetin Suspension
07.-09.2013: Einschleichen auf 10 mg
09.-11.2013: 10 mg (Effekt: Keine Besserung der Ängste, leichte Besserung der Depressionen)
11.-12.2013: 20 mg (Nebenwirkungen: starke Müdikeit und Nachtschwitzen, Verlust von Emotionen)
12.2013: 30 mg (Beginn von Brain-Zaps, zusätzlich zu den andren Nebenwirkungen)
Entschluss abzusetzen
01.-02.2014: "Ausschleichen" von 30mg auf 0 mg; alle 1-2 Tage um 1-2 mg runtergegangen --> quasi Kaltentzug!!
Seit Anfang März 2014 auf 0 mg.

Die ersten zwei Wochen massive Absetzerscheinungen in der vollen Bandbreite.
Dann 4 Wochen extreme Hochphase, teilweise richtige Euphorie.
im April 2014, 6 Wochen nach Null, kam der große Knall und nichts ging mehr,
seit dem im protrahierten Entzug mit Wellen und Fenstern.

Von Jahr zu Jahr bemerk ich leichte Verbesserungen, es geht flach bergauf!

dragon4277
Beiträge: 256
Registriert: Mittwoch, 24.09.14, 1:29

Re: Atemnot

Beitrag von dragon4277 » Montag, 21.08.17, 15:36

Hallo ihr lieben,

erst einmal das stichwort ist wie schon gesagt das Roemheld-syndrom. Ich werd dazu einfach meine Geschichte erzählen.

Abends ging es dann mit der Luftnot los und gegen mitternacht begann dann die Atemnot. Als ob die Brust zu eng wäre und das Herz schlägt dann wie bescheuert.

Nachdem ich Pantoprazol eingenommen hatte fing bei mir die Laktoseinteloranz an. Ich ass und trank sehr gerne Milchprodukte. Was dann zu Blähungen führte und mein Bauch ganz angespannt wurde. Diese drückte dann gegen die Brust und verengte sie. Weshalb ich nicht genug Luft bekam und das ganze dann auch auf das herz drückte. Indem ich Milchprodukte auslies ging es mir dann besser. Heute hab ich Pantoprazol asuschlecihen könne und vertrag auch wieder Milchprodukte.

So jetzt zu euch. Es ist typisch das ihr das abends bekommt. Weil die Ursache im Magen Darm trakt ist. Ihr est und trinkt tagsüber. Füllt den Magen und Darm. Und der wiederum drückt dann gegen das Zwerchell und die Brust und macht Atemnot und Herz"rasen".

Ich kenne den genauen zusammen hang beim reduzieren von medikamenten nicht. Kann sein das die Darmmuskeln nicht richtig arbeiten. Kann sein das die verdaueng nicht richtig funktionieren. Kann sein das Enzyme zur Verdauung nicht freigesetzt werden oder zu viel freigesetzt werden. Kann sein das die Darmflora aus dem ruder gerät. Kann auch alles zusammen sein. kann auch sein das der Magenausgang sich einfach nicht öffnet und der volle magen dann aufs Zwerchfell drückt.

Die Lösung für euer Problem liegt allerdings nicht in der Brust. Sondern im Magendarmtrakt.

Was mir geholfen hat ist DIÄT. Und minzöl.

Ihr müst einfach zusehen das ihr beim reduzieren weniger und das richtige eßt. Welches essen jetzt das richtige ist kann ich euch nicht sagen. Bei mir waren es die Milchprodukte. Aber bei euch kann es auch irgendwas anderes sein. Ihr müst euch einfach mal selber beobachten.

LG Dragon.
2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
10/2018 100mg Amisulprid

lakeSonne1
Beiträge: 224
Registriert: Samstag, 23.11.13, 16:28

Re: Atemnot

Beitrag von lakeSonne1 » Montag, 21.08.17, 18:30

hallo,

ich kann mir das sehr gut vorstellen, daß das Römfelddingens die Atem/Herzbeschwerden (mit)verursacht.
ich habe in dem Zusammenhang sehr gute Erfahrungen mit dem Wirkstoff Simenticon (z.B in Lefax) gemacht.

Von der Lefax Website:
Wie funktioniert der Wirkstoff Simeticon?
Bei Blähungen sind Gasbläschen im Darm gebunden – sie bilden mit dem Nahrungsbrei feine Schaumblasen, die für die quälenden Beschwerden sorgen. Der Wirkstoff Simeticon hat die Funktion eines Entschäumers und Schaumverhinderers: Er vermischt sich schon im Magen gründlich mit dem Speisebrei und verhindert dort die Schaumbildung. Im Darm entfaltet Simeticon seine Wirkung, indem es die Oberflächeneigenschaften der Gasbläschen verändert. Es verwandelt den Schaum in freies Gas, das dann vom Körper ausgeschieden wird. Die Folge: Blähungen, Völlegefühl, schmerzhafte Krämpfe sowie Druck im Bauch werden gelindert.
Hat Simeticon Nebenwirkungen?
Simeticon ist ein sogenanntes Makromolekül und wirkt nur vor Ort, also rein physikalisch. Das heißt, der Wirkstoff wird nicht vom Körper in die Blutbahn aufgenommen, sondern unverändert mit dem Stuhl ausgeschieden. Natürlich erst, nachdem er seine wohltuende Wirkung entfaltet und seine Funktion erfüllt hat.

Da Simeticon den Körper unverändert verlässt, ist der Wirkstoff sicher und sehr gut verträglich. Für Simeticon liegen derzeit keine nennenswerten Nebenwirkungen vor.
https://www.lefax.de/

Gruß lake.
Zuletzt geändert von Jamie am Montag, 21.08.17, 21:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Quelle eingefügt
Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: 20.3.16 -3.9.16 von 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE: 3.9.2016 - 2.3.2017: 15mg
2017:
► Text zeigen
2018:
2.1.18: 10,0mg
.....Tag 1-15 Tag läuft sehr gut
.....Tag 17-20: Übelkeit / Brain Fog, neuro Emos, Einschlafstörung (Cortisolausschüttung) mit dicken, geröteten Händen
.....Tag21-22: Angst, Panik, Neuro-Emos
12.3.18: 9,3mg
.....Tag 1-7 alles ok
.....Tag 8: zurück auf 9,5mg wg. starken Symptomen (Matschbirne, PA, Übelkeit, Zaps, Schlapp)
.....Tag 8-12 Heftige Symptome: Matschbirne, Zaps, PAs
.....13-30 ok
21.4.18: 8,9mg (d.h. Reduktion um 0,6mg)
.....Tag 0-5 ok
.....Tag 6: Neuro Aggressionen, Kopf+Nackenschmerzen, leichte Migräne
.....Tag 7-10 ok
.....Tag 10-16: heiße, dicke und rote Hände beim einschlafen und aufwachen, Migräne, Übelkeit, Matschbirne, Bodyzaps, Übelkeit, Nadelstiche auf Haut, Sehstörungen
.....Tag 17-21: heisse Hände bei Einschlafen
.....Tag 22-23: Angstzustände, leichte Depri
2.6.18: 8,8mg Cita
9.6.18: 8,7mg Cita
15.6.18: Medi-Plan Änderung: Thyronajod auf 25 (von ehemals 50)
20.6.18: 8,6mg Cita
16.7.18: Medi-Plan Änderung: Thyronajod auf 0
17.7.18: 8,5mg Cita: wegen Thyronajod absetzten nur langsames, vorsichtiges Absetzten des Cita. Will Körper nicht überfordern
23.7.18 8,4mg Cita
9.8.18 8,3mg Cita
14.8.18: 8,2mg Cita
26.8.18: 8,1mg Cita
16.9.18: 8,0mg Cita
23.9.18: 7,9mg Cita
13.10.18: 7,7mg Cita

anmae23
Beiträge: 7
Registriert: Sonntag, 03.06.18, 14:32

Lorazepam-Entzug Atembeschwerden

Beitrag von anmae23 » Dienstag, 12.06.18, 11:50

Hallo ihr Lieben,

Ich habe schon viel über Entzugserscheinungen gelesen, meine tauchen da aber nicht auf.
Ich bin nur low-dose abhängig, bin psychisch stabiler denn je und habe mit Tavor nur wegen Panikattacken aufgrund Schilddrüsenunterfunktion angefangen. Meine Schilddrüse ist schon wieder gut eingestellt und ich bin mir sicher, dass die Symptome vom Entzug kommen.

Ich habe kaum psychische Beschwerden vom Entzug. Wie gesagt, bin stabil und hatte vorher auch keine Panikattacken mehr. Die kamen wohl früher auch schon von den Schilddrüsenproblemen.

Mein größtes Leid sind Atemprobleme. Als würde mir jemand die Kehle abdrücken oder auf dem Brustkorb sitzen. Als bekäme mein Körper nicht genug Sauerstoff, obwohl ich ruhig und normal atme. Je tiefer ich atme, desto schlimmer wird es. Es gibt Phasen in denen ich es kaum merke, dann kommen Phasen in denen ich Angst bekomme keine Luft mehr zu bekommen (da muss es aber schon echt schlimm sein). Dazu habe ich wenig Appetit, versuche aber genug zu essen, habe aber schon einige Kilo abgenommen.

Tavor nahm ich immer gegen 17 Uhr, damit ich die Nacht schlafen kann. Gestern war der erste Tag komplett ohne, vorher 3 Tage 0,15 davor 3 Tage 0,25 davor 3 Tage 0,3 usw. Bis dahin war alles erträglich, solange ich zuhause war und keinen Stress hatte. Konnte sogar mit den Hunden spazieren gehen.
Kann es wirklich sein, dass dieses bisschen, 0,15 mg, noch so viel ausmacht? Habe jetzt Angst vor den nächsten Tagen bzw Nächten, da es tendenziell ja erstmal immer schlimmer wird.

Kennt jemand diese Symptome? Dieses körperliche zehrt an mir. Kenne sowas nicht, war nie Drogen oder Alkoholabhängig.

Danke schonmal im Voraus für eure Einschätzungen und Erfahrungen.

Liebe Grüße,
anmae23
Ab März 2018 wieder in Schilddrüsenunterfunktion gerutscht, da Arzt keine Erhöhung verschreiben wollte

Mitte April 2018 starke Unruhe und Panikattacken aufgrund von UF

29.-30.04.18 wichtige Messe, deshalb täglich ca 1-1,5 mg Tavor/Lorazepam

01.05.-03.06.18 Tavor als "Notfallmedikament", alle 2-3 Tage 0,6 mehrmals in der Notaufnahme wegen extremen Entzugssymptomen - bis dahin nicht an Tavor bzw Abhängigkeit gedacht, weil es nicht regelmäßig und in niedriger Dosierung genommen wurde
Schilddrüse wieder gut eingestellt

Einnahme immer gegen 17:00 Uhr:
03.06.-05.06.18 - Tavor 0,31
06.06.-08.06.18 - Tavor 0,25
09.06.-10.06.18 - Tavor 0,156
Aushaltbare (Zuhause ohne Stress) Symptome wie Schwäche, Atemhunger, Schwitzen, Watte im Kopf, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, keine psychischen Symptome
seit 11.06.18 - Tavor abgesetzt
ab 12.06.18 abends wieder starke Entzugserscheinungen, Nachts und morgens am schlimmsten, Angst vor Verschlimmerung

Clarissa
Beiträge: 2039
Registriert: Sonntag, 24.08.14, 18:37

Re: Lorazepam-Entzug Atembeschwerden

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 12.06.18, 14:06

Hallo anmae.

Mein Benzoentzug ging/geht mit teils abstrusen körperlichen Symptomen einher.

Atembeschwerden, wie Du sie beschreibst, gehörten auch dazu. Die empfand ich als sehr unangenehm und beängstigend.
Generell habe ich viele Körperempfindungsstörungen.

Psychische Symptome habe ich dagegen auch nicht bzw. kaum. Keine Rückkehr der Grunderkrankung, die wahrscheinlich zum Schluß v.a. durch die NW der PP unterhalten wurde.

Durchhalten, das wird besser.

VG von Clarissa
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugsproblematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

aktuell im protrahierten Entzug (?) mit sehr unangenehmen, v.a. körperlichen Symptomen

Inzwischen fast 4 Jahre frei von Medikamenten. NR, keinerlei Alkohol und Koffein mehr, weil alles triggert. "Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt.

anmae23
Beiträge: 7
Registriert: Sonntag, 03.06.18, 14:32

Re: Lorazepam-Entzug Atembeschwerden

Beitrag von anmae23 » Mittwoch, 13.06.18, 10:56

Danke dir für deine Erfahrungen.

Mir geht es leider gerade sehr schlecht. Es ist der 2. Tag ohne Tavor (vorher nur 0,15). Ich habe keine Panik, bin aber die ganze Nacht immer wieder aufgeschreckt und hab nach Luft geschnappt, als hätte die Atmung ausgesetzt. Heute früh ist es gefühlt noch schlimmer und ich hab wirklich Angst, dass es noch schlimmer wird und ich wieder zu Tavor greifen muss.

Muss permanent dran denken selbst zu atmen. Das ist so unglaublich anstregend. Ablenken funktioniert nicht, Sport wird glaub ich auch nicht drin sein. Bin grad etwas verzweifelt. So schnell wird das ja bestimmt nicht besser :'(
Ab März 2018 wieder in Schilddrüsenunterfunktion gerutscht, da Arzt keine Erhöhung verschreiben wollte

Mitte April 2018 starke Unruhe und Panikattacken aufgrund von UF

29.-30.04.18 wichtige Messe, deshalb täglich ca 1-1,5 mg Tavor/Lorazepam

01.05.-03.06.18 Tavor als "Notfallmedikament", alle 2-3 Tage 0,6 mehrmals in der Notaufnahme wegen extremen Entzugssymptomen - bis dahin nicht an Tavor bzw Abhängigkeit gedacht, weil es nicht regelmäßig und in niedriger Dosierung genommen wurde
Schilddrüse wieder gut eingestellt

Einnahme immer gegen 17:00 Uhr:
03.06.-05.06.18 - Tavor 0,31
06.06.-08.06.18 - Tavor 0,25
09.06.-10.06.18 - Tavor 0,156
Aushaltbare (Zuhause ohne Stress) Symptome wie Schwäche, Atemhunger, Schwitzen, Watte im Kopf, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, keine psychischen Symptome
seit 11.06.18 - Tavor abgesetzt
ab 12.06.18 abends wieder starke Entzugserscheinungen, Nachts und morgens am schlimmsten, Angst vor Verschlimmerung

Clarissa
Beiträge: 2039
Registriert: Sonntag, 24.08.14, 18:37

Re: Lorazepam-Entzug Atembeschwerden

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 13.06.18, 12:41

Hallo, ich finde gar keine Signatur von Dir?

So eine Quälerei geht natürlich nicht, da wirst Du sicher eine Minimenge Tavor wieder eindosieren und Dich damit stabilisieren müssen.

Ich bin zweimal davon aufgewacht, weil ich nicht mehr geatmet habe, und das war richtig furchtbar.
Sport und Ablenkung funktionieren natürlich nicht, wenn es Dir so grottig geht.

Mitfühlende Grüße von Clarissa.
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugsproblematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

aktuell im protrahierten Entzug (?) mit sehr unangenehmen, v.a. körperlichen Symptomen

Inzwischen fast 4 Jahre frei von Medikamenten. NR, keinerlei Alkohol und Koffein mehr, weil alles triggert. "Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt.

anmae23
Beiträge: 7
Registriert: Sonntag, 03.06.18, 14:32

Re: Lorazepam-Entzug Atembeschwerden

Beitrag von anmae23 » Mittwoch, 13.06.18, 13:58

Hey Clarissa,

Ich habe mal eine Signatur erstellt. Komm mir so doof vor, weil ich wirklich nur so wenig und es so eine kurze Zeit genommen hatte. Wenn ich hier höre, dass manche 7 mg oder mehr genommen haben.

Danke für dein Mitgefühl. Ich versuche es jetzt auszuhalten. Falls es nicht mehr geht, versuche ich wieder mit der letzten Dosierung einzusteigen, danach zu halbieren und hoffentlich besser abzusetzen zu können. Unglaublich was so eine winzige Menge auslösen kann.
Ich kann nichtmal zum Arzt zur Kontrolle der Schilddrüse gehen.. Zum Glück wurde das in der Notaufnahme gemacht.

Liebe Grüße,
anmae23
Ab März 2018 wieder in Schilddrüsenunterfunktion gerutscht, da Arzt keine Erhöhung verschreiben wollte

Mitte April 2018 starke Unruhe und Panikattacken aufgrund von UF

29.-30.04.18 wichtige Messe, deshalb täglich ca 1-1,5 mg Tavor/Lorazepam

01.05.-03.06.18 Tavor als "Notfallmedikament", alle 2-3 Tage 0,6 mehrmals in der Notaufnahme wegen extremen Entzugssymptomen - bis dahin nicht an Tavor bzw Abhängigkeit gedacht, weil es nicht regelmäßig und in niedriger Dosierung genommen wurde
Schilddrüse wieder gut eingestellt

Einnahme immer gegen 17:00 Uhr:
03.06.-05.06.18 - Tavor 0,31
06.06.-08.06.18 - Tavor 0,25
09.06.-10.06.18 - Tavor 0,156
Aushaltbare (Zuhause ohne Stress) Symptome wie Schwäche, Atemhunger, Schwitzen, Watte im Kopf, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, keine psychischen Symptome
seit 11.06.18 - Tavor abgesetzt
ab 12.06.18 abends wieder starke Entzugserscheinungen, Nachts und morgens am schlimmsten, Angst vor Verschlimmerung

LinLina
Team
Beiträge: 6617
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20

Re: Atemnot

Beitrag von LinLina » Montag, 06.08.18, 7:11

Threads zusammengelegt :fly:
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Antworten