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emmale
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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von emmale » Sonntag, 30.04.17, 19:02

Liebe Anna. Danke für deine Rückmeldung und deinen Zuspruch. Das tut gut und ich versuche durchzuhalten.
Nochmals Danke
Emmale
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor emmale für den Beitrag:
Annanas
Angststörung, mittelschwere Depression.
D3 Wert Dez.16, D3 7,0. 35000 iE D3 in der Woche ab.24.12.16 / 2000 iE tägl.ab 23.4.17
200mg. K2 tägl.
300mg. Magnesium tägl.
Vitamin B12 Wert Dez.16, 169 , 10 Spritzen 14täg., 1000 iE ab 23.12.16. letzte 24.4.17.
Vitamin B Komplex Hochdosiert tägl.,ab 14.2.17 - 14.5.17
Zink 25mg tägl. ab 14.2.17 - 7.5.17

Meine Erfahrungen mit Ad.
02.2007 Sertralin 25mg dann schrittweise hochdosiert auf 100 mg. 11.2007 ausgeschlichen in der Reha im Zeitraum von 4 Wochen. Wurde vom Rehaarzt so angeordnet. 01.2008 nach jetztigen Erkenntnissen bestimmt Absetzerscheinungen. (Übler gesundheitlicher Zustand.)
Von meiner Neurologin wurde mir dann Opipramol und irgendwann Umstellung auf Doxipin. (Kurzzeitig, aber genaue Termine weiß ich nicht mehr.)
Später wurde ich wieder auf Sertralin eingestellt, welches ich dann bis August 2015 einnahm.

02.2016 Sulpirid bis 150mg (3xtägl. 50mg) wegen starkem Schwindel.(Verordnung durch den Hausarzt) Abgesetzt mit Reduktion in der 2. Aprilwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände.(Entzugserscheinungen?)
Erneute Einnahme von Sulpirit weitere 4 Wochen (3x50mg) und wieder abgesetzt in der 3. Maiwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände. (Entzugserscheinungen?)
30.05.2016 10mg Citalopram (Hausarzt) für 9 Tage. Totale Übelkeit und ich lag nur noch im Bett und war richtig krank.
09.06.2016 Blitztermin zum Neurologen. Citalopram abgesetzt und Doxipin verordnet bekommen. Einnahme bis Mitte Nov. 2016. War total verstopft und bei hoher Dosis total wirr im Kopf.
Ich hatte einen Klinikaufenthalt vom 26.10.2016 - 6.12.2016 in der Psychosomatik wegen Angst und Schwindelzuständen. Meine Ärztin habe ich darauf angesproche ob ich Doxepin (zu diesem Zeitpunkt 25mg) ausschleichen muß. Mir wurde gesagt sie erkundigt sich nochmals. Am Tag darauf wurde mir gesagt, das muß nicht ausgeschlichen werden, ich kann sofort absetzen. Ich habe es dann von mir aus innerhalb von ein paar Tagen reduziert und weggelassen. Nach jetztigen Erkenntnissen hatte ich bestimmt Absetzreaktionen. Mir ging es dann wieder extrem schlechter und ich am 9.12.2016 wieder bei Sertralin gelandet bin. Verordnet durch meinen neuen Psychiater.
seit 19.4.2017 wieder beim Therapeuten. Termine auf Bedarf.
Gewicht Dez.2016 73kg, Gewicht Mai 2017 65kg. 8 kg abgenommen. Habe meinen Bericht umgestellt auf Medikamentengewicht, da Wirkstoff und Medikamentengewicht unterschiedlich sind und ich ja abwiege.
9.12.2016 25 mg Sertralin Wirkstoff entsprechen etwa 78mg Medikamentengewicht.
14.12.2016 156 mg
23.12.2016 312 mg
1.4.2017 234 mg, wegen starken Problemen erhöht ab
9.4.2017 270 mg
26.4.2017 Psychiater rät zum Umstellen auf Escitalopram (ich habe Angst zu wechseln) ich wechsle nicht. :shock:
26.4.2017 234 mg . schwere Symtome, Kopf wirr, Hitzewallungen, Übelkeit, Zittern usw.
3.5.17 und 4.5.17 Depressionen wie noch nie.
5.5.17 ich denke ich habe schwere Entzugserscheinungen oder bin immer noch überdosiert.(Zittern, Schindel, Zaps am ganzen Körper, Hitze, alles mögliche in Schüben)
7.5.17 180 mg
23.05.17 160 mg, langsame Besserung, 2.6.und 3.6. starke Reaktionen, Zaps am ganzen Körper, Hitze, Asthma, Zähne tun weh. Kiefer schmerzt, Muskelschmerzen in den Beinen, Tinnitus. Sehr Dünnhäutig.
16.06.17 155 mg.Medikamentengewicht = 50mg Tabl. Sertralin.
5.7.17 234 mg, 12.7.17 312 mg, also jetzt wieder eine 100mg Tablette Sertralin.
Alle bekannten Körperreaktionen sind da.

emmale
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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von emmale » Donnerstag, 04.05.17, 16:19

Liebe Anna, liebes Team,
danke für eure Unterstützung. Habe seit gestern Depressionen wie ich es nicht kenne.
Gehe unter Menschen und spazieren. Kann die Symptome nicht wegbringen. Kann ich das mit dem Absetzen in Verbindung bringen? Sollte morgen arbeiten und das mit verheulten Augen.
Ich stehe zu meiner Situation und kann auch dasrüber reden. Aber manchmal hat man echt genug von der Situation. Ich hätte gerne wieder bessere Tage so wie alle hier.
Mein Medikament habe ich nicht gewechselt.
Vielen Dank für euren Rat.
Emmale
Angststörung, mittelschwere Depression.
D3 Wert Dez.16, D3 7,0. 35000 iE D3 in der Woche ab.24.12.16 / 2000 iE tägl.ab 23.4.17
200mg. K2 tägl.
300mg. Magnesium tägl.
Vitamin B12 Wert Dez.16, 169 , 10 Spritzen 14täg., 1000 iE ab 23.12.16. letzte 24.4.17.
Vitamin B Komplex Hochdosiert tägl.,ab 14.2.17 - 14.5.17
Zink 25mg tägl. ab 14.2.17 - 7.5.17

Meine Erfahrungen mit Ad.
02.2007 Sertralin 25mg dann schrittweise hochdosiert auf 100 mg. 11.2007 ausgeschlichen in der Reha im Zeitraum von 4 Wochen. Wurde vom Rehaarzt so angeordnet. 01.2008 nach jetztigen Erkenntnissen bestimmt Absetzerscheinungen. (Übler gesundheitlicher Zustand.)
Von meiner Neurologin wurde mir dann Opipramol und irgendwann Umstellung auf Doxipin. (Kurzzeitig, aber genaue Termine weiß ich nicht mehr.)
Später wurde ich wieder auf Sertralin eingestellt, welches ich dann bis August 2015 einnahm.

02.2016 Sulpirid bis 150mg (3xtägl. 50mg) wegen starkem Schwindel.(Verordnung durch den Hausarzt) Abgesetzt mit Reduktion in der 2. Aprilwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände.(Entzugserscheinungen?)
Erneute Einnahme von Sulpirit weitere 4 Wochen (3x50mg) und wieder abgesetzt in der 3. Maiwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände. (Entzugserscheinungen?)
30.05.2016 10mg Citalopram (Hausarzt) für 9 Tage. Totale Übelkeit und ich lag nur noch im Bett und war richtig krank.
09.06.2016 Blitztermin zum Neurologen. Citalopram abgesetzt und Doxipin verordnet bekommen. Einnahme bis Mitte Nov. 2016. War total verstopft und bei hoher Dosis total wirr im Kopf.
Ich hatte einen Klinikaufenthalt vom 26.10.2016 - 6.12.2016 in der Psychosomatik wegen Angst und Schwindelzuständen. Meine Ärztin habe ich darauf angesproche ob ich Doxepin (zu diesem Zeitpunkt 25mg) ausschleichen muß. Mir wurde gesagt sie erkundigt sich nochmals. Am Tag darauf wurde mir gesagt, das muß nicht ausgeschlichen werden, ich kann sofort absetzen. Ich habe es dann von mir aus innerhalb von ein paar Tagen reduziert und weggelassen. Nach jetztigen Erkenntnissen hatte ich bestimmt Absetzreaktionen. Mir ging es dann wieder extrem schlechter und ich am 9.12.2016 wieder bei Sertralin gelandet bin. Verordnet durch meinen neuen Psychiater.
seit 19.4.2017 wieder beim Therapeuten. Termine auf Bedarf.
Gewicht Dez.2016 73kg, Gewicht Mai 2017 65kg. 8 kg abgenommen. Habe meinen Bericht umgestellt auf Medikamentengewicht, da Wirkstoff und Medikamentengewicht unterschiedlich sind und ich ja abwiege.
9.12.2016 25 mg Sertralin Wirkstoff entsprechen etwa 78mg Medikamentengewicht.
14.12.2016 156 mg
23.12.2016 312 mg
1.4.2017 234 mg, wegen starken Problemen erhöht ab
9.4.2017 270 mg
26.4.2017 Psychiater rät zum Umstellen auf Escitalopram (ich habe Angst zu wechseln) ich wechsle nicht. :shock:
26.4.2017 234 mg . schwere Symtome, Kopf wirr, Hitzewallungen, Übelkeit, Zittern usw.
3.5.17 und 4.5.17 Depressionen wie noch nie.
5.5.17 ich denke ich habe schwere Entzugserscheinungen oder bin immer noch überdosiert.(Zittern, Schindel, Zaps am ganzen Körper, Hitze, alles mögliche in Schüben)
7.5.17 180 mg
23.05.17 160 mg, langsame Besserung, 2.6.und 3.6. starke Reaktionen, Zaps am ganzen Körper, Hitze, Asthma, Zähne tun weh. Kiefer schmerzt, Muskelschmerzen in den Beinen, Tinnitus. Sehr Dünnhäutig.
16.06.17 155 mg.Medikamentengewicht = 50mg Tabl. Sertralin.
5.7.17 234 mg, 12.7.17 312 mg, also jetzt wieder eine 100mg Tablette Sertralin.
Alle bekannten Körperreaktionen sind da.

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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 04.05.17, 16:59

Hallo emmale :) ,
emmale hat geschrieben:Habe seit gestern Depressionen wie ich es nicht kenne.
Gehe unter Menschen und spazieren. Kann die Symptome nicht wegbringen. Kann ich das mit dem Absetzen in Verbindung bringen?
Ich denke, das sind Absetzsymptome - du hast jetzt erst vor knapp 1 1/2 Wochen reduziert - ich kenne das von meinen
Reduktionen auch - das heftigste war nach einer Reduktion 2 Wochen ununterbrochen depressive Symptomatik.

Ganz schlimm, ich kann dich da verstehen - ich muß aus eigener Erfahrung sagen, daß man das mehr oder weniger nur
aussitzen kann oder sich versucht abzulenken, obwohl ich das in der Situation auch nicht konnte.
Aber emmale - das geht wieder vorbei - manchmal ist es dann so, als ob sich ein Schalter umlegt u. auf einmal kann
man gar nicht mehr verstehen, was man kurz vorher noch für eine Stimmung hatte.

Das Arbeitengehen ist natürlich jetzt schwierig - kannst du dir evtl eine Auszeit nehmen??

Es werden wieder bessere Tage kommen - man glaubt es kaum, wenn man sich gerade in einer Absetzwelle
befindet, aber die Symptome werden wieder abklingen.

Vllt sind es auch noch die Nachwehen von dem dreimaligen Dosiswechsel im April - das ZNS muß sich erst wieder stabilisieren.

Ich würde jetzt auf jeden Fall nichts an der Dosis ändern und das Ganze noch ein paar Tage beobachten, sollten sich
die Symptome gravierend verschlechtern, könnte man eine Minimenge wieder eindosieren, ggf. auf 80 mg.

Aber wie geschrieben, das würde ich mir als letzte Option offen halten - es ist leider so, daß man oft, auch bei kleinen
Schritten, nicht ganz ohne Absetzsymptome hinkommt.
Jede Dosisänderung, egal in welche Richtung, kann auch wieder zusätzlich Probleme bereiten.

Am besten ist dann, sich zu sagen, das geht wieder vorbei u. versuchen, sie zu akzeptieren (ich weiß selbst aus Erfahrung,
daß das sehr schwer ist).
emmale hat geschrieben: Ich hätte gerne wieder bessere Tage so wie alle hier.
Wir haben aber alle auch mehr oder weniger, mit diesen schlechten Phasen (Wellen - mit verstärkter Symptomatik)
zu kämpfen , leider!! Du bist damit wirklich nicht allein!! :hug:
Wir können 100%ig nachfühlen, wie es dir gerade geht, glaube mir!!

Emmale, ich drücke dir die Daumen, daß es schnell wieder besser wird u. du dich auf dieser Dosis stabilisieren kannst.

Liebe Grüße von Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen Anderer ergeben haben.

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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von emmale » Donnerstag, 04.05.17, 18:24

Liebe Anna. Danke für deine moralische Unterstützung. Ich werde an der Dosis nichts ändern bis ich mich stabil fühle, das ist ganz sicher und versuche alles zu Ertragen. :cry:
Wünsche allen einen symtomfreien harmonischen Abend.
Emmale
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D3 Wert Dez.16, D3 7,0. 35000 iE D3 in der Woche ab.24.12.16 / 2000 iE tägl.ab 23.4.17
200mg. K2 tägl.
300mg. Magnesium tägl.
Vitamin B12 Wert Dez.16, 169 , 10 Spritzen 14täg., 1000 iE ab 23.12.16. letzte 24.4.17.
Vitamin B Komplex Hochdosiert tägl.,ab 14.2.17 - 14.5.17
Zink 25mg tägl. ab 14.2.17 - 7.5.17

Meine Erfahrungen mit Ad.
02.2007 Sertralin 25mg dann schrittweise hochdosiert auf 100 mg. 11.2007 ausgeschlichen in der Reha im Zeitraum von 4 Wochen. Wurde vom Rehaarzt so angeordnet. 01.2008 nach jetztigen Erkenntnissen bestimmt Absetzerscheinungen. (Übler gesundheitlicher Zustand.)
Von meiner Neurologin wurde mir dann Opipramol und irgendwann Umstellung auf Doxipin. (Kurzzeitig, aber genaue Termine weiß ich nicht mehr.)
Später wurde ich wieder auf Sertralin eingestellt, welches ich dann bis August 2015 einnahm.

02.2016 Sulpirid bis 150mg (3xtägl. 50mg) wegen starkem Schwindel.(Verordnung durch den Hausarzt) Abgesetzt mit Reduktion in der 2. Aprilwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände.(Entzugserscheinungen?)
Erneute Einnahme von Sulpirit weitere 4 Wochen (3x50mg) und wieder abgesetzt in der 3. Maiwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände. (Entzugserscheinungen?)
30.05.2016 10mg Citalopram (Hausarzt) für 9 Tage. Totale Übelkeit und ich lag nur noch im Bett und war richtig krank.
09.06.2016 Blitztermin zum Neurologen. Citalopram abgesetzt und Doxipin verordnet bekommen. Einnahme bis Mitte Nov. 2016. War total verstopft und bei hoher Dosis total wirr im Kopf.
Ich hatte einen Klinikaufenthalt vom 26.10.2016 - 6.12.2016 in der Psychosomatik wegen Angst und Schwindelzuständen. Meine Ärztin habe ich darauf angesproche ob ich Doxepin (zu diesem Zeitpunkt 25mg) ausschleichen muß. Mir wurde gesagt sie erkundigt sich nochmals. Am Tag darauf wurde mir gesagt, das muß nicht ausgeschlichen werden, ich kann sofort absetzen. Ich habe es dann von mir aus innerhalb von ein paar Tagen reduziert und weggelassen. Nach jetztigen Erkenntnissen hatte ich bestimmt Absetzreaktionen. Mir ging es dann wieder extrem schlechter und ich am 9.12.2016 wieder bei Sertralin gelandet bin. Verordnet durch meinen neuen Psychiater.
seit 19.4.2017 wieder beim Therapeuten. Termine auf Bedarf.
Gewicht Dez.2016 73kg, Gewicht Mai 2017 65kg. 8 kg abgenommen. Habe meinen Bericht umgestellt auf Medikamentengewicht, da Wirkstoff und Medikamentengewicht unterschiedlich sind und ich ja abwiege.
9.12.2016 25 mg Sertralin Wirkstoff entsprechen etwa 78mg Medikamentengewicht.
14.12.2016 156 mg
23.12.2016 312 mg
1.4.2017 234 mg, wegen starken Problemen erhöht ab
9.4.2017 270 mg
26.4.2017 Psychiater rät zum Umstellen auf Escitalopram (ich habe Angst zu wechseln) ich wechsle nicht. :shock:
26.4.2017 234 mg . schwere Symtome, Kopf wirr, Hitzewallungen, Übelkeit, Zittern usw.
3.5.17 und 4.5.17 Depressionen wie noch nie.
5.5.17 ich denke ich habe schwere Entzugserscheinungen oder bin immer noch überdosiert.(Zittern, Schindel, Zaps am ganzen Körper, Hitze, alles mögliche in Schüben)
7.5.17 180 mg
23.05.17 160 mg, langsame Besserung, 2.6.und 3.6. starke Reaktionen, Zaps am ganzen Körper, Hitze, Asthma, Zähne tun weh. Kiefer schmerzt, Muskelschmerzen in den Beinen, Tinnitus. Sehr Dünnhäutig.
16.06.17 155 mg.Medikamentengewicht = 50mg Tabl. Sertralin.
5.7.17 234 mg, 12.7.17 312 mg, also jetzt wieder eine 100mg Tablette Sertralin.
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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von emmale » Freitag, 26.05.17, 18:24

Hallo an alle,
ich brauche mal wieder Infos. Ich habe in den Wellen immer wieder starke Atemnot. Da ich allergisches Asthma habe dachte ich anfangs es würde von der Allergie kommen. Da ich aber täglich meinen Peakflow messen muß (Luftwert der Lungen beim ausatmen) und der super ist, bin ich mir sicher dass es Absetzreaktionen sind. Gibt es Erfahrungen wie ich damit umgehen kann, dass es nicht so krass ist. Die Atemnot macht ziemlich Angst. Ich habe Asthmaspray welches ich benutzen kann und Kortisontabletten. Möchte dies aber ungern dagegen nehmen. Habe bereits festgestellt, dass mein Spray nicht richtig anschlägt.
Danke für euren guten Rat und dass es euch gibt.
Ich wünsche allen ein schönes, symtomfreies Wochenende und sende liebe Grüße
Emmale
Angststörung, mittelschwere Depression.
D3 Wert Dez.16, D3 7,0. 35000 iE D3 in der Woche ab.24.12.16 / 2000 iE tägl.ab 23.4.17
200mg. K2 tägl.
300mg. Magnesium tägl.
Vitamin B12 Wert Dez.16, 169 , 10 Spritzen 14täg., 1000 iE ab 23.12.16. letzte 24.4.17.
Vitamin B Komplex Hochdosiert tägl.,ab 14.2.17 - 14.5.17
Zink 25mg tägl. ab 14.2.17 - 7.5.17

Meine Erfahrungen mit Ad.
02.2007 Sertralin 25mg dann schrittweise hochdosiert auf 100 mg. 11.2007 ausgeschlichen in der Reha im Zeitraum von 4 Wochen. Wurde vom Rehaarzt so angeordnet. 01.2008 nach jetztigen Erkenntnissen bestimmt Absetzerscheinungen. (Übler gesundheitlicher Zustand.)
Von meiner Neurologin wurde mir dann Opipramol und irgendwann Umstellung auf Doxipin. (Kurzzeitig, aber genaue Termine weiß ich nicht mehr.)
Später wurde ich wieder auf Sertralin eingestellt, welches ich dann bis August 2015 einnahm.

02.2016 Sulpirid bis 150mg (3xtägl. 50mg) wegen starkem Schwindel.(Verordnung durch den Hausarzt) Abgesetzt mit Reduktion in der 2. Aprilwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände.(Entzugserscheinungen?)
Erneute Einnahme von Sulpirit weitere 4 Wochen (3x50mg) und wieder abgesetzt in der 3. Maiwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände. (Entzugserscheinungen?)
30.05.2016 10mg Citalopram (Hausarzt) für 9 Tage. Totale Übelkeit und ich lag nur noch im Bett und war richtig krank.
09.06.2016 Blitztermin zum Neurologen. Citalopram abgesetzt und Doxipin verordnet bekommen. Einnahme bis Mitte Nov. 2016. War total verstopft und bei hoher Dosis total wirr im Kopf.
Ich hatte einen Klinikaufenthalt vom 26.10.2016 - 6.12.2016 in der Psychosomatik wegen Angst und Schwindelzuständen. Meine Ärztin habe ich darauf angesproche ob ich Doxepin (zu diesem Zeitpunkt 25mg) ausschleichen muß. Mir wurde gesagt sie erkundigt sich nochmals. Am Tag darauf wurde mir gesagt, das muß nicht ausgeschlichen werden, ich kann sofort absetzen. Ich habe es dann von mir aus innerhalb von ein paar Tagen reduziert und weggelassen. Nach jetztigen Erkenntnissen hatte ich bestimmt Absetzreaktionen. Mir ging es dann wieder extrem schlechter und ich am 9.12.2016 wieder bei Sertralin gelandet bin. Verordnet durch meinen neuen Psychiater.
seit 19.4.2017 wieder beim Therapeuten. Termine auf Bedarf.
Gewicht Dez.2016 73kg, Gewicht Mai 2017 65kg. 8 kg abgenommen. Habe meinen Bericht umgestellt auf Medikamentengewicht, da Wirkstoff und Medikamentengewicht unterschiedlich sind und ich ja abwiege.
9.12.2016 25 mg Sertralin Wirkstoff entsprechen etwa 78mg Medikamentengewicht.
14.12.2016 156 mg
23.12.2016 312 mg
1.4.2017 234 mg, wegen starken Problemen erhöht ab
9.4.2017 270 mg
26.4.2017 Psychiater rät zum Umstellen auf Escitalopram (ich habe Angst zu wechseln) ich wechsle nicht. :shock:
26.4.2017 234 mg . schwere Symtome, Kopf wirr, Hitzewallungen, Übelkeit, Zittern usw.
3.5.17 und 4.5.17 Depressionen wie noch nie.
5.5.17 ich denke ich habe schwere Entzugserscheinungen oder bin immer noch überdosiert.(Zittern, Schindel, Zaps am ganzen Körper, Hitze, alles mögliche in Schüben)
7.5.17 180 mg
23.05.17 160 mg, langsame Besserung, 2.6.und 3.6. starke Reaktionen, Zaps am ganzen Körper, Hitze, Asthma, Zähne tun weh. Kiefer schmerzt, Muskelschmerzen in den Beinen, Tinnitus. Sehr Dünnhäutig.
16.06.17 155 mg.Medikamentengewicht = 50mg Tabl. Sertralin.
5.7.17 234 mg, 12.7.17 312 mg, also jetzt wieder eine 100mg Tablette Sertralin.
Alle bekannten Körperreaktionen sind da.

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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von emmale » Freitag, 26.05.17, 18:26

Hallo, habe noch was vergessen. Mich würde die Adressliste der Psychiater intressieren. Kann mir diese jemand zukommen lassen?
Raum Stuttgart,Plz 70000 - 74000
Danke :)
Angststörung, mittelschwere Depression.
D3 Wert Dez.16, D3 7,0. 35000 iE D3 in der Woche ab.24.12.16 / 2000 iE tägl.ab 23.4.17
200mg. K2 tägl.
300mg. Magnesium tägl.
Vitamin B12 Wert Dez.16, 169 , 10 Spritzen 14täg., 1000 iE ab 23.12.16. letzte 24.4.17.
Vitamin B Komplex Hochdosiert tägl.,ab 14.2.17 - 14.5.17
Zink 25mg tägl. ab 14.2.17 - 7.5.17

Meine Erfahrungen mit Ad.
02.2007 Sertralin 25mg dann schrittweise hochdosiert auf 100 mg. 11.2007 ausgeschlichen in der Reha im Zeitraum von 4 Wochen. Wurde vom Rehaarzt so angeordnet. 01.2008 nach jetztigen Erkenntnissen bestimmt Absetzerscheinungen. (Übler gesundheitlicher Zustand.)
Von meiner Neurologin wurde mir dann Opipramol und irgendwann Umstellung auf Doxipin. (Kurzzeitig, aber genaue Termine weiß ich nicht mehr.)
Später wurde ich wieder auf Sertralin eingestellt, welches ich dann bis August 2015 einnahm.

02.2016 Sulpirid bis 150mg (3xtägl. 50mg) wegen starkem Schwindel.(Verordnung durch den Hausarzt) Abgesetzt mit Reduktion in der 2. Aprilwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände.(Entzugserscheinungen?)
Erneute Einnahme von Sulpirit weitere 4 Wochen (3x50mg) und wieder abgesetzt in der 3. Maiwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände. (Entzugserscheinungen?)
30.05.2016 10mg Citalopram (Hausarzt) für 9 Tage. Totale Übelkeit und ich lag nur noch im Bett und war richtig krank.
09.06.2016 Blitztermin zum Neurologen. Citalopram abgesetzt und Doxipin verordnet bekommen. Einnahme bis Mitte Nov. 2016. War total verstopft und bei hoher Dosis total wirr im Kopf.
Ich hatte einen Klinikaufenthalt vom 26.10.2016 - 6.12.2016 in der Psychosomatik wegen Angst und Schwindelzuständen. Meine Ärztin habe ich darauf angesproche ob ich Doxepin (zu diesem Zeitpunkt 25mg) ausschleichen muß. Mir wurde gesagt sie erkundigt sich nochmals. Am Tag darauf wurde mir gesagt, das muß nicht ausgeschlichen werden, ich kann sofort absetzen. Ich habe es dann von mir aus innerhalb von ein paar Tagen reduziert und weggelassen. Nach jetztigen Erkenntnissen hatte ich bestimmt Absetzreaktionen. Mir ging es dann wieder extrem schlechter und ich am 9.12.2016 wieder bei Sertralin gelandet bin. Verordnet durch meinen neuen Psychiater.
seit 19.4.2017 wieder beim Therapeuten. Termine auf Bedarf.
Gewicht Dez.2016 73kg, Gewicht Mai 2017 65kg. 8 kg abgenommen. Habe meinen Bericht umgestellt auf Medikamentengewicht, da Wirkstoff und Medikamentengewicht unterschiedlich sind und ich ja abwiege.
9.12.2016 25 mg Sertralin Wirkstoff entsprechen etwa 78mg Medikamentengewicht.
14.12.2016 156 mg
23.12.2016 312 mg
1.4.2017 234 mg, wegen starken Problemen erhöht ab
9.4.2017 270 mg
26.4.2017 Psychiater rät zum Umstellen auf Escitalopram (ich habe Angst zu wechseln) ich wechsle nicht. :shock:
26.4.2017 234 mg . schwere Symtome, Kopf wirr, Hitzewallungen, Übelkeit, Zittern usw.
3.5.17 und 4.5.17 Depressionen wie noch nie.
5.5.17 ich denke ich habe schwere Entzugserscheinungen oder bin immer noch überdosiert.(Zittern, Schindel, Zaps am ganzen Körper, Hitze, alles mögliche in Schüben)
7.5.17 180 mg
23.05.17 160 mg, langsame Besserung, 2.6.und 3.6. starke Reaktionen, Zaps am ganzen Körper, Hitze, Asthma, Zähne tun weh. Kiefer schmerzt, Muskelschmerzen in den Beinen, Tinnitus. Sehr Dünnhäutig.
16.06.17 155 mg.Medikamentengewicht = 50mg Tabl. Sertralin.
5.7.17 234 mg, 12.7.17 312 mg, also jetzt wieder eine 100mg Tablette Sertralin.
Alle bekannten Körperreaktionen sind da.

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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von Murmeline » Montag, 29.05.17, 11:13

Hallo Emmale,

unsere Liste ist wirklich klein - leider - und unter PLZ 7 haben wir gar keinen Eintrag :(

Ich hol mal einen älteren Beitrag von mir raus:
Das muss natürlich nicht heißen, dass es gar keine in der Stadt gibt, die für das Thema offen sind oder mehr Verständnis haben. Vielleicht nimmst du noch einmal etwas Kraft zusammen und machst dich auf die Suche.

Man benötigt übrigens nicht unbedingt einen kompetenten Arzt. Viele hier sind ihr eigener Experte geworden und setzen Schritt für Schritt eigenverantwortlich und erfolgreich ab.

Bei der Arztsuche könntest Du bei die Mezis schauen: https://mezis.de/mezis-fuer-patientinne ... ychiatrie/ oder bei den Unterzeichnern von Neurology First. http://www.neurologyfirst.de/liste-der-unterzeichner/ Beide Gruppen sind wachsam bezgl. Einfluss von Pharmafirmen auf Ärzte und Leitlinien und das mag vielleicht insgesamt auch ein Zeichen von Kompetenz sein.
http://psychopharmaka-absetzen.de/austa ... 0c#p190895

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von emmale » Montag, 29.05.17, 19:45

Hallo an alle,
ich brauche mal wieder Infos. Ich habe in den Wellen immer wieder starke Atemnot. Da ich allergisches Asthma habe dachte ich anfangs es würde von der Allergie kommen. Da ich aber täglich meinen Peakflow messen muß (Luftwert der Lungen beim ausatmen) und der super ist, bin ich mir sicher dass es Absetzreaktionen sind. Gibt es Erfahrungen wie ich damit umgehen kann dass es nicht so krass ist. Die Atemnot macht ziemlich Angst. Ich habe Asthmaspray welches ich benutzen kann und Kortisontabletten. Möchte dies aber ungern dagegen nehmen. Habe bereits festgestellt, dass mein Spray nicht richtig anschlägt.
Danke für euren guten Rat und dass es euch gibt.
Emmale
Angststörung, mittelschwere Depression.
D3 Wert Dez.16, D3 7,0. 35000 iE D3 in der Woche ab.24.12.16 / 2000 iE tägl.ab 23.4.17
200mg. K2 tägl.
300mg. Magnesium tägl.
Vitamin B12 Wert Dez.16, 169 , 10 Spritzen 14täg., 1000 iE ab 23.12.16. letzte 24.4.17.
Vitamin B Komplex Hochdosiert tägl.,ab 14.2.17 - 14.5.17
Zink 25mg tägl. ab 14.2.17 - 7.5.17

Meine Erfahrungen mit Ad.
02.2007 Sertralin 25mg dann schrittweise hochdosiert auf 100 mg. 11.2007 ausgeschlichen in der Reha im Zeitraum von 4 Wochen. Wurde vom Rehaarzt so angeordnet. 01.2008 nach jetztigen Erkenntnissen bestimmt Absetzerscheinungen. (Übler gesundheitlicher Zustand.)
Von meiner Neurologin wurde mir dann Opipramol und irgendwann Umstellung auf Doxipin. (Kurzzeitig, aber genaue Termine weiß ich nicht mehr.)
Später wurde ich wieder auf Sertralin eingestellt, welches ich dann bis August 2015 einnahm.

02.2016 Sulpirid bis 150mg (3xtägl. 50mg) wegen starkem Schwindel.(Verordnung durch den Hausarzt) Abgesetzt mit Reduktion in der 2. Aprilwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände.(Entzugserscheinungen?)
Erneute Einnahme von Sulpirit weitere 4 Wochen (3x50mg) und wieder abgesetzt in der 3. Maiwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände. (Entzugserscheinungen?)
30.05.2016 10mg Citalopram (Hausarzt) für 9 Tage. Totale Übelkeit und ich lag nur noch im Bett und war richtig krank.
09.06.2016 Blitztermin zum Neurologen. Citalopram abgesetzt und Doxipin verordnet bekommen. Einnahme bis Mitte Nov. 2016. War total verstopft und bei hoher Dosis total wirr im Kopf.
Ich hatte einen Klinikaufenthalt vom 26.10.2016 - 6.12.2016 in der Psychosomatik wegen Angst und Schwindelzuständen. Meine Ärztin habe ich darauf angesproche ob ich Doxepin (zu diesem Zeitpunkt 25mg) ausschleichen muß. Mir wurde gesagt sie erkundigt sich nochmals. Am Tag darauf wurde mir gesagt, das muß nicht ausgeschlichen werden, ich kann sofort absetzen. Ich habe es dann von mir aus innerhalb von ein paar Tagen reduziert und weggelassen. Nach jetztigen Erkenntnissen hatte ich bestimmt Absetzreaktionen. Mir ging es dann wieder extrem schlechter und ich am 9.12.2016 wieder bei Sertralin gelandet bin. Verordnet durch meinen neuen Psychiater.
seit 19.4.2017 wieder beim Therapeuten. Termine auf Bedarf.
Gewicht Dez.2016 73kg, Gewicht Mai 2017 65kg. 8 kg abgenommen. Habe meinen Bericht umgestellt auf Medikamentengewicht, da Wirkstoff und Medikamentengewicht unterschiedlich sind und ich ja abwiege.
9.12.2016 25 mg Sertralin Wirkstoff entsprechen etwa 78mg Medikamentengewicht.
14.12.2016 156 mg
23.12.2016 312 mg
1.4.2017 234 mg, wegen starken Problemen erhöht ab
9.4.2017 270 mg
26.4.2017 Psychiater rät zum Umstellen auf Escitalopram (ich habe Angst zu wechseln) ich wechsle nicht. :shock:
26.4.2017 234 mg . schwere Symtome, Kopf wirr, Hitzewallungen, Übelkeit, Zittern usw.
3.5.17 und 4.5.17 Depressionen wie noch nie.
5.5.17 ich denke ich habe schwere Entzugserscheinungen oder bin immer noch überdosiert.(Zittern, Schindel, Zaps am ganzen Körper, Hitze, alles mögliche in Schüben)
7.5.17 180 mg
23.05.17 160 mg, langsame Besserung, 2.6.und 3.6. starke Reaktionen, Zaps am ganzen Körper, Hitze, Asthma, Zähne tun weh. Kiefer schmerzt, Muskelschmerzen in den Beinen, Tinnitus. Sehr Dünnhäutig.
16.06.17 155 mg.Medikamentengewicht = 50mg Tabl. Sertralin.
5.7.17 234 mg, 12.7.17 312 mg, also jetzt wieder eine 100mg Tablette Sertralin.
Alle bekannten Körperreaktionen sind da.

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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von Annanas » Montag, 29.05.17, 21:49

Hallo Emmale :) ,
emmale hat geschrieben: Ich habe in den Wellen immer wieder starke Atemnot.
Oje, das kenne ich, habe ich bei manchen Reduktionen auch u. empfinde es als eines der schlimmeren
Symptome :cry: !
emmale hat geschrieben:Da ich allergisches Asthma habe dachte ich anfangs es würde von der Allergie kommen. Da ich aber täglich meinen Peakflow messen muß (Luftwert der Lungen beim ausatmen) und der super ist, bin ich mir sicher dass es Absetzreaktionen sind.
Das ist schon mal gut, daß du nachmessen kannst u. somit die Allergie als Ursache ausschließen. Wahrscheinlich hilft
deshalb auch dein Spray nicht - ich denke auch nicht, daß sich hierbei die Bronchien verengen, wie beim Asthma, sondern daß es eher die Brustkorbmuskeln sind, die das alles zusammendrücken.
emmale hat geschrieben: Gibt es Erfahrungen wie ich damit umgehen kann dass es nicht so krass ist. Die Atemnot macht ziemlich Angst.
Als Wichtigstes empfinde ich immer, die Angst nicht so hochkommen zu lassen, die verschlimmert dieses
häßliche Symptom immens, ist meine Erfahrung.

Also versuche ich ruhig zu bleiben, mir immer wieder zu sagen, daß es ein Absetzsymptom ist - es ist eine Reaktion des vegetativen
Nervensystems (was u.a. die Atmung steuert bzw auch den Muskeltonus) auf den Entzug. Es ist zwar beunruhigend, aber ich bekomme
genug Luft. Das bete ich mir dann teilweise richtiggehend vor.

Atemübungen helfen mir auch: siehe hier unseren Thread dazu:
Atemübungen bei Unruhe/Angst u. zum Entspannen

Oder ich trinke etwas Kaltes (warum mir das hilft, kann ich auch nicht so genau sagen) oder auch einen Beruhigungstee (den allerdings
ziemlich heiß, in kleinen Schlucken) u. versuche mich abzulenken, mit Sachen, die
mir guttun oder wobei ich irgendwie überlegen muß - dann ist man nicht mehr so fixiert auf den Atem.

Ein warmes Bad oder eine heiße Dusche haben mir auch schon geholfen - teilweise verbunden mit einer Bürstenmassage - ich
denke, dabei entspannen sich die Muskeln u. dieses Gefühl der Atemnot verschwindet dann meistens.

Emmale, auch wenn dieses Gefühl schlimm ist, es wird wieder verschwinden - ich weiß, wenn es gerade auftritt, glaubt man es
gar nicht - die Hauptsache dabei ist wirklich, zu versuchen, sich nicht hineinzusteigern!! Ist nicht immer so einfach, das
weiß ich.

Liebe Grüße von Anna
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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von weg » Dienstag, 30.05.17, 6:42

hallo emmale,

es geht mir gleich wie dir. ich habe auch allergisches asthma und mein peak flow ist gut. diese atemnot kommt bei mir von den muskeln. ich habe den eindruck, dass mein zwerchfell oder meine lunge zu wenig platz haben und muss auch aufpassen, dass ich nicht hyperventiliere. als asthmatikerin hat man ja so eine typische haltung, so die schultern ein wenig hochgezogen. beim entzug bauen sich nun die muskeln um. vor allem ändert sich mein körpergefühl von innen und aussen. ich denke es ist ein zusammenspiel von den muskeln und überreizten nerven.

ich verändere darum meine asthma medikamente dosierung nicht. wenn es mir derart eng wird, laufe ich ein wenig herum und mache entspannungsübungen und warte einfach bis es wieder vorbei ist. ich lass mich gar nicht mehr darauf ein. ich bin sehr zuversichtlich, dass diese art von atemnot wieder verschwindet auch bei dir.

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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von emmale » Dienstag, 30.05.17, 16:40

Liebes Forum, danke für eure Unterstützung. Das tut immer wieder gut von euch zu hören.
Gestern war ich bei meinem Psychiater. Seine Aussage, es gibt keine Absetzsymtome. Er war auch nicht sauer dass ich mein Medikament nicht gewechselt habe. Ich habe ihm gesagt dass ich Angst vor dem Wechsel habe und nicht vom Regen in die Traufe kommen will. Ausserdem habe ich festgestellt, dass bei den Reduktionen die Nebenwirkungen weniger werden.
Wenn ich meine Sertralin an der Kerbe teile (100mg Sertralin = 320mg Tablette), dann kann es sein ich habe einen Teil mit 180 mg und einen Teil mit 140mg. Also macht das wiegen einen Sinn. Das sind immerhin ca. 20% Unterschied. Auch das mit der Feinwaage hat er noch nie gehört. Mein Psychiater hat mich belächelt als er das hörte. :) Wünsche euch noch einen schönen Tag und sende a liebs Grüßle
Emmale
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D3 Wert Dez.16, D3 7,0. 35000 iE D3 in der Woche ab.24.12.16 / 2000 iE tägl.ab 23.4.17
200mg. K2 tägl.
300mg. Magnesium tägl.
Vitamin B12 Wert Dez.16, 169 , 10 Spritzen 14täg., 1000 iE ab 23.12.16. letzte 24.4.17.
Vitamin B Komplex Hochdosiert tägl.,ab 14.2.17 - 14.5.17
Zink 25mg tägl. ab 14.2.17 - 7.5.17

Meine Erfahrungen mit Ad.
02.2007 Sertralin 25mg dann schrittweise hochdosiert auf 100 mg. 11.2007 ausgeschlichen in der Reha im Zeitraum von 4 Wochen. Wurde vom Rehaarzt so angeordnet. 01.2008 nach jetztigen Erkenntnissen bestimmt Absetzerscheinungen. (Übler gesundheitlicher Zustand.)
Von meiner Neurologin wurde mir dann Opipramol und irgendwann Umstellung auf Doxipin. (Kurzzeitig, aber genaue Termine weiß ich nicht mehr.)
Später wurde ich wieder auf Sertralin eingestellt, welches ich dann bis August 2015 einnahm.

02.2016 Sulpirid bis 150mg (3xtägl. 50mg) wegen starkem Schwindel.(Verordnung durch den Hausarzt) Abgesetzt mit Reduktion in der 2. Aprilwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände.(Entzugserscheinungen?)
Erneute Einnahme von Sulpirit weitere 4 Wochen (3x50mg) und wieder abgesetzt in der 3. Maiwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände. (Entzugserscheinungen?)
30.05.2016 10mg Citalopram (Hausarzt) für 9 Tage. Totale Übelkeit und ich lag nur noch im Bett und war richtig krank.
09.06.2016 Blitztermin zum Neurologen. Citalopram abgesetzt und Doxipin verordnet bekommen. Einnahme bis Mitte Nov. 2016. War total verstopft und bei hoher Dosis total wirr im Kopf.
Ich hatte einen Klinikaufenthalt vom 26.10.2016 - 6.12.2016 in der Psychosomatik wegen Angst und Schwindelzuständen. Meine Ärztin habe ich darauf angesproche ob ich Doxepin (zu diesem Zeitpunkt 25mg) ausschleichen muß. Mir wurde gesagt sie erkundigt sich nochmals. Am Tag darauf wurde mir gesagt, das muß nicht ausgeschlichen werden, ich kann sofort absetzen. Ich habe es dann von mir aus innerhalb von ein paar Tagen reduziert und weggelassen. Nach jetztigen Erkenntnissen hatte ich bestimmt Absetzreaktionen. Mir ging es dann wieder extrem schlechter und ich am 9.12.2016 wieder bei Sertralin gelandet bin. Verordnet durch meinen neuen Psychiater.
seit 19.4.2017 wieder beim Therapeuten. Termine auf Bedarf.
Gewicht Dez.2016 73kg, Gewicht Mai 2017 65kg. 8 kg abgenommen. Habe meinen Bericht umgestellt auf Medikamentengewicht, da Wirkstoff und Medikamentengewicht unterschiedlich sind und ich ja abwiege.
9.12.2016 25 mg Sertralin Wirkstoff entsprechen etwa 78mg Medikamentengewicht.
14.12.2016 156 mg
23.12.2016 312 mg
1.4.2017 234 mg, wegen starken Problemen erhöht ab
9.4.2017 270 mg
26.4.2017 Psychiater rät zum Umstellen auf Escitalopram (ich habe Angst zu wechseln) ich wechsle nicht. :shock:
26.4.2017 234 mg . schwere Symtome, Kopf wirr, Hitzewallungen, Übelkeit, Zittern usw.
3.5.17 und 4.5.17 Depressionen wie noch nie.
5.5.17 ich denke ich habe schwere Entzugserscheinungen oder bin immer noch überdosiert.(Zittern, Schindel, Zaps am ganzen Körper, Hitze, alles mögliche in Schüben)
7.5.17 180 mg
23.05.17 160 mg, langsame Besserung, 2.6.und 3.6. starke Reaktionen, Zaps am ganzen Körper, Hitze, Asthma, Zähne tun weh. Kiefer schmerzt, Muskelschmerzen in den Beinen, Tinnitus. Sehr Dünnhäutig.
16.06.17 155 mg.Medikamentengewicht = 50mg Tabl. Sertralin.
5.7.17 234 mg, 12.7.17 312 mg, also jetzt wieder eine 100mg Tablette Sertralin.
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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von Chrissie » Dienstag, 30.05.17, 17:49

Hi,
mein Arzt hat mich auch belächelt als ich ihm gesagt habe dass ich das Citalopram beim 2. Absetzversuch diesmal gaaanz langsam abdosiere. Da war ich bei 32 mg und er hat mich gefragt wie ich das so genau hinbekommen würde.
Als ich die Wasserlösemethode erwähnte war es ganz vorbei :rotfl:
Davon hätte er noch nie gehört und bla bla....
Aber immerhin hat er es akzeptiert fragt auch immer nach wenn ich da mal aufschlage und jedes gewünschte Rezept bekomme ich auch. :D
Wünsche dir dass es bald besser wird, ich hatte bei meinem 1. (viel zu schnellem )Absetzen auch ganz üble Depressionen mit Suizidgedanken die dann beim Aufdosieren wieder verschwanden.
Alles Liebe von Chrissie
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Februar 2016: schwere depressive Episode, Opipramol und Mirtazapin, Mirtazapin nicht vertragen (Fressattacken und Zuckungen),Beginn einer Panikstörung- bis zu 10 Panikattacken täglich
März 2016: 2 Wochen Klinik, Umstellung auf Citalopram 20 mg und Pipamperon
Citalopram schnell wirksam gegen die Panikattacken
Dezember 2016: Citalopram auf 10 mg runterdosiert, erneute schwere Depression mit Suizidgedanken, Citalopram wieder hoch auf 40 mg :cry: bin mittlerweile ziemlich sicher dass das keine erneute Depression war sondern massive Entzugserscheinungen, hatte aus Unwissenheit innerhalb einer Woche die Dosis auf die Hälfte reduziert :o
Januar 2017: zusätzlich 150mg Pregabalin aufgrund Nervenschmerzen im Fuß
Ab 4. März 2017 : auf 36 mg Citalopram runter
Ab 12. März : 35 mg Citalopram (hab mich letzte Woche sehr gut gefühlt, irgendwie wacher und gefühlsintensiver.....vielleicht Einbildung..... vielleicht Zufall....bin gespannt wie es jetzt weitergeht, von 35 mg lässt es sich einfacher herunterrechnen :D )
Ab 18. März: 32mg -> ab da ständiges Hungergefühl, grrrrr- Stimmung fängt an zu schwanken (mich zieht aber auch gerade richtig runter dass meine Tochter wohl auch depressiv veranlagt ist), eine Woche später kein ständiges Hungergefühl mehr, Stimmung etwas besser
Ab 03.April: 30 mg -> vermehrtes Herzstolpern, Müdigkeit und Schwindel knapp 2 Wochen später
Ab 09. Mai: 27 mg Citalopram
Ab 29. Mai: 24 mg Citalopram
Ab 21.Juni: 20 mg Citalopram
Ab 13.Juli : 125 mg Pregabalin
Ende August : 100 mg Pregabalin
Ab 21.September :450mg Quilonoum
Ab 02.Oktober : 75 mg Pregabalin
Ab Nov. : 675mg Quilonum
Ab Dez.: 50 mg Pregabalin
Ab Januar : 900mg Quilonum, 40mg Pregabalin
Ab März 20018 13wöchiger Klinikaufenthalt aufgrund extremer Stimmungsschwankungen , Diagnose bipolare Störung mit ultra rapid cycling ; Citalopram wurde ausgeschlichen ohne Probleme, wenigstens etwas!

Fledermaus
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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von Fledermaus » Mittwoch, 31.05.17, 17:06

Hallo emmale,

typisch diese Aussagen von den Psych-Onkeln und Tanten. Diese Aussagen kenne ich auch und je mehr sie kommen, desto wütender werde ich :evil:.
Alles was sie nicht kennen, was sie nicht von der Pharmakologie vorgekaut bekommen, gibt es nicht- kennen sie nicht.
Der Mensch ist ein Wunderwerk, die Arbeitsweise unseres Körper, die Wirkungsweise von Medikamten - bei jedem ist sie unterschiedlich. Dies alles muss bei jeden Einzelnen ausgetestet werden. Ein gibt es nicht, hat in der Medizin nichts zu suchen. Dieser letzter Satz wurde mir von einem Betriebsarzt gesagt. Er sagte aber auch, leider wird es immer mehr vergessen.
Lass dich nicht beirren, gehe weiter deinen Weg, denn du fühlst die Auswirkung und die ist echt.

Liebe Grüße
Fledermaus
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seit 2004 150 mg Venlafaxin

2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.

2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.

Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.

18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.

08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen

27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel


itamin D liegt bei 13 seit 04.03.17 Vigantoletten 1000 nehme ich nur noch sporadisch
Vitamin D seit 07/18 bei 43 - keine zusätzliche Einnahme
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen

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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von emmale » Mittwoch, 31.05.17, 18:29

Hallo ihr Lieben, vielen Dank für eure Bestätigungen und moralische Unterstützungen. Das Forum tut mir gut und ich höre auf euch.
Den Satz "Ein gibt es nicht, gibt es nicht" werde ich mir merken. Danke Emmale
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AnnanasFledermaus
Angststörung, mittelschwere Depression.
D3 Wert Dez.16, D3 7,0. 35000 iE D3 in der Woche ab.24.12.16 / 2000 iE tägl.ab 23.4.17
200mg. K2 tägl.
300mg. Magnesium tägl.
Vitamin B12 Wert Dez.16, 169 , 10 Spritzen 14täg., 1000 iE ab 23.12.16. letzte 24.4.17.
Vitamin B Komplex Hochdosiert tägl.,ab 14.2.17 - 14.5.17
Zink 25mg tägl. ab 14.2.17 - 7.5.17

Meine Erfahrungen mit Ad.
02.2007 Sertralin 25mg dann schrittweise hochdosiert auf 100 mg. 11.2007 ausgeschlichen in der Reha im Zeitraum von 4 Wochen. Wurde vom Rehaarzt so angeordnet. 01.2008 nach jetztigen Erkenntnissen bestimmt Absetzerscheinungen. (Übler gesundheitlicher Zustand.)
Von meiner Neurologin wurde mir dann Opipramol und irgendwann Umstellung auf Doxipin. (Kurzzeitig, aber genaue Termine weiß ich nicht mehr.)
Später wurde ich wieder auf Sertralin eingestellt, welches ich dann bis August 2015 einnahm.

02.2016 Sulpirid bis 150mg (3xtägl. 50mg) wegen starkem Schwindel.(Verordnung durch den Hausarzt) Abgesetzt mit Reduktion in der 2. Aprilwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände.(Entzugserscheinungen?)
Erneute Einnahme von Sulpirit weitere 4 Wochen (3x50mg) und wieder abgesetzt in der 3. Maiwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände. (Entzugserscheinungen?)
30.05.2016 10mg Citalopram (Hausarzt) für 9 Tage. Totale Übelkeit und ich lag nur noch im Bett und war richtig krank.
09.06.2016 Blitztermin zum Neurologen. Citalopram abgesetzt und Doxipin verordnet bekommen. Einnahme bis Mitte Nov. 2016. War total verstopft und bei hoher Dosis total wirr im Kopf.
Ich hatte einen Klinikaufenthalt vom 26.10.2016 - 6.12.2016 in der Psychosomatik wegen Angst und Schwindelzuständen. Meine Ärztin habe ich darauf angesproche ob ich Doxepin (zu diesem Zeitpunkt 25mg) ausschleichen muß. Mir wurde gesagt sie erkundigt sich nochmals. Am Tag darauf wurde mir gesagt, das muß nicht ausgeschlichen werden, ich kann sofort absetzen. Ich habe es dann von mir aus innerhalb von ein paar Tagen reduziert und weggelassen. Nach jetztigen Erkenntnissen hatte ich bestimmt Absetzreaktionen. Mir ging es dann wieder extrem schlechter und ich am 9.12.2016 wieder bei Sertralin gelandet bin. Verordnet durch meinen neuen Psychiater.
seit 19.4.2017 wieder beim Therapeuten. Termine auf Bedarf.
Gewicht Dez.2016 73kg, Gewicht Mai 2017 65kg. 8 kg abgenommen. Habe meinen Bericht umgestellt auf Medikamentengewicht, da Wirkstoff und Medikamentengewicht unterschiedlich sind und ich ja abwiege.
9.12.2016 25 mg Sertralin Wirkstoff entsprechen etwa 78mg Medikamentengewicht.
14.12.2016 156 mg
23.12.2016 312 mg
1.4.2017 234 mg, wegen starken Problemen erhöht ab
9.4.2017 270 mg
26.4.2017 Psychiater rät zum Umstellen auf Escitalopram (ich habe Angst zu wechseln) ich wechsle nicht. :shock:
26.4.2017 234 mg . schwere Symtome, Kopf wirr, Hitzewallungen, Übelkeit, Zittern usw.
3.5.17 und 4.5.17 Depressionen wie noch nie.
5.5.17 ich denke ich habe schwere Entzugserscheinungen oder bin immer noch überdosiert.(Zittern, Schindel, Zaps am ganzen Körper, Hitze, alles mögliche in Schüben)
7.5.17 180 mg
23.05.17 160 mg, langsame Besserung, 2.6.und 3.6. starke Reaktionen, Zaps am ganzen Körper, Hitze, Asthma, Zähne tun weh. Kiefer schmerzt, Muskelschmerzen in den Beinen, Tinnitus. Sehr Dünnhäutig.
16.06.17 155 mg.Medikamentengewicht = 50mg Tabl. Sertralin.
5.7.17 234 mg, 12.7.17 312 mg, also jetzt wieder eine 100mg Tablette Sertralin.
Alle bekannten Körperreaktionen sind da.

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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von emmale » Freitag, 02.06.17, 14:27

Hallo an alle.
Gerade habe ich festgestellt dass auch die neue Adresse " psychopkarmaka-absetzen.de" blockiert wird. Kein Zugriff. Nur übers Smartphone ist Zugriff möglich.
Nun zu meinem Anliegen. Wie ist eure Erfahrung beim reduzieren der Ad in Bezug aufs Asthma.
Wir das Asthma weniger oder? Danke für eure Rückmeldungen.
Es grüßt Emmale. :cry:
Angststörung, mittelschwere Depression.
D3 Wert Dez.16, D3 7,0. 35000 iE D3 in der Woche ab.24.12.16 / 2000 iE tägl.ab 23.4.17
200mg. K2 tägl.
300mg. Magnesium tägl.
Vitamin B12 Wert Dez.16, 169 , 10 Spritzen 14täg., 1000 iE ab 23.12.16. letzte 24.4.17.
Vitamin B Komplex Hochdosiert tägl.,ab 14.2.17 - 14.5.17
Zink 25mg tägl. ab 14.2.17 - 7.5.17

Meine Erfahrungen mit Ad.
02.2007 Sertralin 25mg dann schrittweise hochdosiert auf 100 mg. 11.2007 ausgeschlichen in der Reha im Zeitraum von 4 Wochen. Wurde vom Rehaarzt so angeordnet. 01.2008 nach jetztigen Erkenntnissen bestimmt Absetzerscheinungen. (Übler gesundheitlicher Zustand.)
Von meiner Neurologin wurde mir dann Opipramol und irgendwann Umstellung auf Doxipin. (Kurzzeitig, aber genaue Termine weiß ich nicht mehr.)
Später wurde ich wieder auf Sertralin eingestellt, welches ich dann bis August 2015 einnahm.

02.2016 Sulpirid bis 150mg (3xtägl. 50mg) wegen starkem Schwindel.(Verordnung durch den Hausarzt) Abgesetzt mit Reduktion in der 2. Aprilwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände.(Entzugserscheinungen?)
Erneute Einnahme von Sulpirit weitere 4 Wochen (3x50mg) und wieder abgesetzt in der 3. Maiwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände. (Entzugserscheinungen?)
30.05.2016 10mg Citalopram (Hausarzt) für 9 Tage. Totale Übelkeit und ich lag nur noch im Bett und war richtig krank.
09.06.2016 Blitztermin zum Neurologen. Citalopram abgesetzt und Doxipin verordnet bekommen. Einnahme bis Mitte Nov. 2016. War total verstopft und bei hoher Dosis total wirr im Kopf.
Ich hatte einen Klinikaufenthalt vom 26.10.2016 - 6.12.2016 in der Psychosomatik wegen Angst und Schwindelzuständen. Meine Ärztin habe ich darauf angesproche ob ich Doxepin (zu diesem Zeitpunkt 25mg) ausschleichen muß. Mir wurde gesagt sie erkundigt sich nochmals. Am Tag darauf wurde mir gesagt, das muß nicht ausgeschlichen werden, ich kann sofort absetzen. Ich habe es dann von mir aus innerhalb von ein paar Tagen reduziert und weggelassen. Nach jetztigen Erkenntnissen hatte ich bestimmt Absetzreaktionen. Mir ging es dann wieder extrem schlechter und ich am 9.12.2016 wieder bei Sertralin gelandet bin. Verordnet durch meinen neuen Psychiater.
seit 19.4.2017 wieder beim Therapeuten. Termine auf Bedarf.
Gewicht Dez.2016 73kg, Gewicht Mai 2017 65kg. 8 kg abgenommen. Habe meinen Bericht umgestellt auf Medikamentengewicht, da Wirkstoff und Medikamentengewicht unterschiedlich sind und ich ja abwiege.
9.12.2016 25 mg Sertralin Wirkstoff entsprechen etwa 78mg Medikamentengewicht.
14.12.2016 156 mg
23.12.2016 312 mg
1.4.2017 234 mg, wegen starken Problemen erhöht ab
9.4.2017 270 mg
26.4.2017 Psychiater rät zum Umstellen auf Escitalopram (ich habe Angst zu wechseln) ich wechsle nicht. :shock:
26.4.2017 234 mg . schwere Symtome, Kopf wirr, Hitzewallungen, Übelkeit, Zittern usw.
3.5.17 und 4.5.17 Depressionen wie noch nie.
5.5.17 ich denke ich habe schwere Entzugserscheinungen oder bin immer noch überdosiert.(Zittern, Schindel, Zaps am ganzen Körper, Hitze, alles mögliche in Schüben)
7.5.17 180 mg
23.05.17 160 mg, langsame Besserung, 2.6.und 3.6. starke Reaktionen, Zaps am ganzen Körper, Hitze, Asthma, Zähne tun weh. Kiefer schmerzt, Muskelschmerzen in den Beinen, Tinnitus. Sehr Dünnhäutig.
16.06.17 155 mg.Medikamentengewicht = 50mg Tabl. Sertralin.
5.7.17 234 mg, 12.7.17 312 mg, also jetzt wieder eine 100mg Tablette Sertralin.
Alle bekannten Körperreaktionen sind da.

Jamie
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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von Jamie » Freitag, 02.06.17, 15:41

Hallo emmale,

das sollte eigentlich nicht sein, dass diese Seite geblockt wird.
Was bekommst du denn da als Fehlermeldung?

Was ist mit diesem Link. Kommst du damit rein?
http://psychopharmaka-absetzen.de/austausch/

Oder kannst du mal einen anderen Browser ausprobieren?

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von emmale » Freitag, 02.06.17, 16:06

Hallo.
Über eure Link komm ich nur noch über google rein. Über Firefox gehts nicht mehr. Geblockt wegen unsicherer Verbindung. Die letzten Tage hats funktioniert. So jetzt eben übers Handy.
Liebe Grüsse. :(
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D3 Wert Dez.16, D3 7,0. 35000 iE D3 in der Woche ab.24.12.16 / 2000 iE tägl.ab 23.4.17
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Meine Erfahrungen mit Ad.
02.2007 Sertralin 25mg dann schrittweise hochdosiert auf 100 mg. 11.2007 ausgeschlichen in der Reha im Zeitraum von 4 Wochen. Wurde vom Rehaarzt so angeordnet. 01.2008 nach jetztigen Erkenntnissen bestimmt Absetzerscheinungen. (Übler gesundheitlicher Zustand.)
Von meiner Neurologin wurde mir dann Opipramol und irgendwann Umstellung auf Doxipin. (Kurzzeitig, aber genaue Termine weiß ich nicht mehr.)
Später wurde ich wieder auf Sertralin eingestellt, welches ich dann bis August 2015 einnahm.

02.2016 Sulpirid bis 150mg (3xtägl. 50mg) wegen starkem Schwindel.(Verordnung durch den Hausarzt) Abgesetzt mit Reduktion in der 2. Aprilwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände.(Entzugserscheinungen?)
Erneute Einnahme von Sulpirit weitere 4 Wochen (3x50mg) und wieder abgesetzt in der 3. Maiwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände. (Entzugserscheinungen?)
30.05.2016 10mg Citalopram (Hausarzt) für 9 Tage. Totale Übelkeit und ich lag nur noch im Bett und war richtig krank.
09.06.2016 Blitztermin zum Neurologen. Citalopram abgesetzt und Doxipin verordnet bekommen. Einnahme bis Mitte Nov. 2016. War total verstopft und bei hoher Dosis total wirr im Kopf.
Ich hatte einen Klinikaufenthalt vom 26.10.2016 - 6.12.2016 in der Psychosomatik wegen Angst und Schwindelzuständen. Meine Ärztin habe ich darauf angesproche ob ich Doxepin (zu diesem Zeitpunkt 25mg) ausschleichen muß. Mir wurde gesagt sie erkundigt sich nochmals. Am Tag darauf wurde mir gesagt, das muß nicht ausgeschlichen werden, ich kann sofort absetzen. Ich habe es dann von mir aus innerhalb von ein paar Tagen reduziert und weggelassen. Nach jetztigen Erkenntnissen hatte ich bestimmt Absetzreaktionen. Mir ging es dann wieder extrem schlechter und ich am 9.12.2016 wieder bei Sertralin gelandet bin. Verordnet durch meinen neuen Psychiater.
seit 19.4.2017 wieder beim Therapeuten. Termine auf Bedarf.
Gewicht Dez.2016 73kg, Gewicht Mai 2017 65kg. 8 kg abgenommen. Habe meinen Bericht umgestellt auf Medikamentengewicht, da Wirkstoff und Medikamentengewicht unterschiedlich sind und ich ja abwiege.
9.12.2016 25 mg Sertralin Wirkstoff entsprechen etwa 78mg Medikamentengewicht.
14.12.2016 156 mg
23.12.2016 312 mg
1.4.2017 234 mg, wegen starken Problemen erhöht ab
9.4.2017 270 mg
26.4.2017 Psychiater rät zum Umstellen auf Escitalopram (ich habe Angst zu wechseln) ich wechsle nicht. :shock:
26.4.2017 234 mg . schwere Symtome, Kopf wirr, Hitzewallungen, Übelkeit, Zittern usw.
3.5.17 und 4.5.17 Depressionen wie noch nie.
5.5.17 ich denke ich habe schwere Entzugserscheinungen oder bin immer noch überdosiert.(Zittern, Schindel, Zaps am ganzen Körper, Hitze, alles mögliche in Schüben)
7.5.17 180 mg
23.05.17 160 mg, langsame Besserung, 2.6.und 3.6. starke Reaktionen, Zaps am ganzen Körper, Hitze, Asthma, Zähne tun weh. Kiefer schmerzt, Muskelschmerzen in den Beinen, Tinnitus. Sehr Dünnhäutig.
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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von padma » Freitag, 02.06.17, 18:41

hallo Emmale, :)

ich gehe auch über Firefox rein.
Wird es bei dir wirklich geblockt oder bekommst du nur die Warnung einer unsicheren Verbindung?
Das mach Firefox bei allen http Adressen, ist aber nicht tragisch.
Wie ist eure Erfahrung beim reduzieren der Ad in Bezug aufs Asthma.
Wir das Asthma weniger oder? Danke für eure Rückmeldungen.
Ich persönlich habe damit keine Erfahrung. Es könnte passieren, dass beim Absetzen vorübergehend verstärkt Asthmaanfälle auftreten, weil der Körper "angegriffen" ist.

Wir haben hier einen thread zu Atemnot /allergischem Asthma. http://psychopharmaka-absetzen.de/austa ... 57&t=13280
Und hier über die Suche http://psychopharmaka-absetzen.de/austa ... rds=Asthma

liebe Grüsse,
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Ich bin vorübergehend nicht im Forum aktiv und habe daher meine PN Funktion abgeschaltet. Bitte wendet euch aktuell bei Moderationsangelegenheiten an Murmeline oder Ululu 69

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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von emmale » Freitag, 02.06.17, 19:01

Hallo. Danke für deine Rückmeldung. Werde den Thred lesen.
Es kommt unsichere Verbindung. Jetzt gerade hats wieder geklappt über Firefox.
Danke nochmals und liebe Grüße.
Emmale
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02.2007 Sertralin 25mg dann schrittweise hochdosiert auf 100 mg. 11.2007 ausgeschlichen in der Reha im Zeitraum von 4 Wochen. Wurde vom Rehaarzt so angeordnet. 01.2008 nach jetztigen Erkenntnissen bestimmt Absetzerscheinungen. (Übler gesundheitlicher Zustand.)
Von meiner Neurologin wurde mir dann Opipramol und irgendwann Umstellung auf Doxipin. (Kurzzeitig, aber genaue Termine weiß ich nicht mehr.)
Später wurde ich wieder auf Sertralin eingestellt, welches ich dann bis August 2015 einnahm.

02.2016 Sulpirid bis 150mg (3xtägl. 50mg) wegen starkem Schwindel.(Verordnung durch den Hausarzt) Abgesetzt mit Reduktion in der 2. Aprilwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände.(Entzugserscheinungen?)
Erneute Einnahme von Sulpirit weitere 4 Wochen (3x50mg) und wieder abgesetzt in der 3. Maiwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände. (Entzugserscheinungen?)
30.05.2016 10mg Citalopram (Hausarzt) für 9 Tage. Totale Übelkeit und ich lag nur noch im Bett und war richtig krank.
09.06.2016 Blitztermin zum Neurologen. Citalopram abgesetzt und Doxipin verordnet bekommen. Einnahme bis Mitte Nov. 2016. War total verstopft und bei hoher Dosis total wirr im Kopf.
Ich hatte einen Klinikaufenthalt vom 26.10.2016 - 6.12.2016 in der Psychosomatik wegen Angst und Schwindelzuständen. Meine Ärztin habe ich darauf angesproche ob ich Doxepin (zu diesem Zeitpunkt 25mg) ausschleichen muß. Mir wurde gesagt sie erkundigt sich nochmals. Am Tag darauf wurde mir gesagt, das muß nicht ausgeschlichen werden, ich kann sofort absetzen. Ich habe es dann von mir aus innerhalb von ein paar Tagen reduziert und weggelassen. Nach jetztigen Erkenntnissen hatte ich bestimmt Absetzreaktionen. Mir ging es dann wieder extrem schlechter und ich am 9.12.2016 wieder bei Sertralin gelandet bin. Verordnet durch meinen neuen Psychiater.
seit 19.4.2017 wieder beim Therapeuten. Termine auf Bedarf.
Gewicht Dez.2016 73kg, Gewicht Mai 2017 65kg. 8 kg abgenommen. Habe meinen Bericht umgestellt auf Medikamentengewicht, da Wirkstoff und Medikamentengewicht unterschiedlich sind und ich ja abwiege.
9.12.2016 25 mg Sertralin Wirkstoff entsprechen etwa 78mg Medikamentengewicht.
14.12.2016 156 mg
23.12.2016 312 mg
1.4.2017 234 mg, wegen starken Problemen erhöht ab
9.4.2017 270 mg
26.4.2017 Psychiater rät zum Umstellen auf Escitalopram (ich habe Angst zu wechseln) ich wechsle nicht. :shock:
26.4.2017 234 mg . schwere Symtome, Kopf wirr, Hitzewallungen, Übelkeit, Zittern usw.
3.5.17 und 4.5.17 Depressionen wie noch nie.
5.5.17 ich denke ich habe schwere Entzugserscheinungen oder bin immer noch überdosiert.(Zittern, Schindel, Zaps am ganzen Körper, Hitze, alles mögliche in Schüben)
7.5.17 180 mg
23.05.17 160 mg, langsame Besserung, 2.6.und 3.6. starke Reaktionen, Zaps am ganzen Körper, Hitze, Asthma, Zähne tun weh. Kiefer schmerzt, Muskelschmerzen in den Beinen, Tinnitus. Sehr Dünnhäutig.
16.06.17 155 mg.Medikamentengewicht = 50mg Tabl. Sertralin.
5.7.17 234 mg, 12.7.17 312 mg, also jetzt wieder eine 100mg Tablette Sertralin.
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Re: Bitte um eure Mithilfe und euren Rat / Sertralin und Sulpirid

Beitrag von emmale » Mittwoch, 28.06.17, 14:12

Liebe Foris,
ich möchte mal wieder von mir hören lassen. Zur Zeit nehme ich 50mg Sertralin. Das entspricht etwa 155mg Medikamentengewicht. Mein Zustand ist immer noch bescheiden. Nach wie vor Deppris, Tinnitus, ab und zu Zaps, Zähne und Kiefer tun weh, Dünnhäutigkeit, Atemnot, usw.
Habe mir vorgenommen jetzt längere Zeit bei 50mg Wirkstoff zu bleiben bis ich richtig stabil bin. Hoffe das klappt. Möchte ungern wieder hochdosieren. Immer wieder kommen die Gedanken des Mediwechsels hoch. Ob es mir besser ginge?. Aber ich will ja weniger nehmen bis ganz weg und nicht wechseln. Dann lese ich wieder im Forum, wie es anderen geht und das lässt mich wieder durchhalten. Die Berichte sind für mich manchmal schwer zu verkraften, so das ich das Forum schließen muß. Trotz allem lese ich dann wieder und mir leuchtet vieles ein. Ich wünsche uns allen viel Kraft, durchhalten ist jetzt wieder angesagt.
Emmale
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D3 Wert Dez.16, D3 7,0. 35000 iE D3 in der Woche ab.24.12.16 / 2000 iE tägl.ab 23.4.17
200mg. K2 tägl.
300mg. Magnesium tägl.
Vitamin B12 Wert Dez.16, 169 , 10 Spritzen 14täg., 1000 iE ab 23.12.16. letzte 24.4.17.
Vitamin B Komplex Hochdosiert tägl.,ab 14.2.17 - 14.5.17
Zink 25mg tägl. ab 14.2.17 - 7.5.17

Meine Erfahrungen mit Ad.
02.2007 Sertralin 25mg dann schrittweise hochdosiert auf 100 mg. 11.2007 ausgeschlichen in der Reha im Zeitraum von 4 Wochen. Wurde vom Rehaarzt so angeordnet. 01.2008 nach jetztigen Erkenntnissen bestimmt Absetzerscheinungen. (Übler gesundheitlicher Zustand.)
Von meiner Neurologin wurde mir dann Opipramol und irgendwann Umstellung auf Doxipin. (Kurzzeitig, aber genaue Termine weiß ich nicht mehr.)
Später wurde ich wieder auf Sertralin eingestellt, welches ich dann bis August 2015 einnahm.

02.2016 Sulpirid bis 150mg (3xtägl. 50mg) wegen starkem Schwindel.(Verordnung durch den Hausarzt) Abgesetzt mit Reduktion in der 2. Aprilwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände.(Entzugserscheinungen?)
Erneute Einnahme von Sulpirit weitere 4 Wochen (3x50mg) und wieder abgesetzt in der 3. Maiwoche 2016, 2 Tage später schwere Angstzustände. (Entzugserscheinungen?)
30.05.2016 10mg Citalopram (Hausarzt) für 9 Tage. Totale Übelkeit und ich lag nur noch im Bett und war richtig krank.
09.06.2016 Blitztermin zum Neurologen. Citalopram abgesetzt und Doxipin verordnet bekommen. Einnahme bis Mitte Nov. 2016. War total verstopft und bei hoher Dosis total wirr im Kopf.
Ich hatte einen Klinikaufenthalt vom 26.10.2016 - 6.12.2016 in der Psychosomatik wegen Angst und Schwindelzuständen. Meine Ärztin habe ich darauf angesproche ob ich Doxepin (zu diesem Zeitpunkt 25mg) ausschleichen muß. Mir wurde gesagt sie erkundigt sich nochmals. Am Tag darauf wurde mir gesagt, das muß nicht ausgeschlichen werden, ich kann sofort absetzen. Ich habe es dann von mir aus innerhalb von ein paar Tagen reduziert und weggelassen. Nach jetztigen Erkenntnissen hatte ich bestimmt Absetzreaktionen. Mir ging es dann wieder extrem schlechter und ich am 9.12.2016 wieder bei Sertralin gelandet bin. Verordnet durch meinen neuen Psychiater.
seit 19.4.2017 wieder beim Therapeuten. Termine auf Bedarf.
Gewicht Dez.2016 73kg, Gewicht Mai 2017 65kg. 8 kg abgenommen. Habe meinen Bericht umgestellt auf Medikamentengewicht, da Wirkstoff und Medikamentengewicht unterschiedlich sind und ich ja abwiege.
9.12.2016 25 mg Sertralin Wirkstoff entsprechen etwa 78mg Medikamentengewicht.
14.12.2016 156 mg
23.12.2016 312 mg
1.4.2017 234 mg, wegen starken Problemen erhöht ab
9.4.2017 270 mg
26.4.2017 Psychiater rät zum Umstellen auf Escitalopram (ich habe Angst zu wechseln) ich wechsle nicht. :shock:
26.4.2017 234 mg . schwere Symtome, Kopf wirr, Hitzewallungen, Übelkeit, Zittern usw.
3.5.17 und 4.5.17 Depressionen wie noch nie.
5.5.17 ich denke ich habe schwere Entzugserscheinungen oder bin immer noch überdosiert.(Zittern, Schindel, Zaps am ganzen Körper, Hitze, alles mögliche in Schüben)
7.5.17 180 mg
23.05.17 160 mg, langsame Besserung, 2.6.und 3.6. starke Reaktionen, Zaps am ganzen Körper, Hitze, Asthma, Zähne tun weh. Kiefer schmerzt, Muskelschmerzen in den Beinen, Tinnitus. Sehr Dünnhäutig.
16.06.17 155 mg.Medikamentengewicht = 50mg Tabl. Sertralin.
5.7.17 234 mg, 12.7.17 312 mg, also jetzt wieder eine 100mg Tablette Sertralin.
Alle bekannten Körperreaktionen sind da.

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