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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Hilfe!!!

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Susa
Beiträge: 5
Registriert: 18.01.2004 18:29

Hilfe!!!

Beitrag von Susa »

Hallo,
ich poste hier im Forum weil ich dringend Hilfe benötige,es betrifft meinen Vater....vielleicht hat jemand einen Rat für mich.
Mein Vater erlitt genau vor einem Jahr einen schweren Hinterwandinfarkt und wurde reanimiert.
Er lag dannach einige Tage im Koma und hatte Krampfanfälle.
Als er wach wurde war er desorientiert und hatte ein schweres Durchgangssyndrom.
Er kam in die Reha und kann sich an Zeit /etwa 1Woche vor dem Infarkt ,den Krankenhausaufenthalt und an die Reha nicht mehr erinnenrn.
Seine Orientierung kehrte langsam wieder zurück,jedoch war er sehr schwer angeschlagen,er hing in einem tiefen Loch.
Der Arzt verschrieb im Citalopram,wir dass heißt die Familie äußerten Bedenken,da bei meinem Vater vor 20ig Jahren eine Suchtproblematik bestand...Tabletten und Alkohol.
Meine Mutter wurde beschimpft vom Arzt und er sagte wenn sie ihm nicht die Medikamente geben würde,würde sie die Therapie untergraben....durch die Blume sagten sie ihr,dann würden sie ihnen nicht mehr helfen können.
Der Zustand meines Vaters besserte sich überhaupt nicht,im Gegenteil er scheint immer tiefer in ein Loch zu geraten.
Er hat keinen Respekt mehr vor Leben und auch nicht vor dem Tod(seine Worte).
Seit ein paar Tagen wissen wir,dass er nach 20ig Jahren wieder angefangen zu trinken....es geht immer mehr Berg ab.
Ich habe gänzlich das Vertrauen in die Medizin verloren und vermute ,dass durch die Medikation die Suchtproblematik wieder hervorgerufen wurde.
Aber angeblich macht das Zeug ja nicht Abhängig und soll die Stimmung aufhellen.
Zudem ist es nach so einem schweren Infarkt doch nicht ganz ungefährlich Citalopram zu verordnen.
Mein Vater hat es 20ig Jahre geschafft nicht zu trinken und um nichts in der Welt hätte er wieder angefangen so schlecht geht es ihm...
Er ist ein liebevoll und ausgeglichener Mensch gewesen.
Und wir sind ratlos........
Es ist so schwer dabei zuzusehen!
CloneX
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Beitrag von CloneX »

Es ist immer schwierig bei soetwas einen Rat zu geben. Aber Anne hat sicher recht. Wissen ist macht :)

Ich habe auch gehört, dass SSRI Antidpressiva das Verlangen nach Alkohol steigern können - bei Suchtpatienten natürlich keine gute Mischung. Zumahl Antidepressiva und Alkohol sowieso nicht unbedingt gut zusammenpassen. Bei zuviel Alkohol kann es gefährlich werden. Hinzu kommt noch dass Alkohol als Depressivum wirkt...

Wie lange nimmt er Citalopram jetzt ? Manchmal dauert es bis die Wirkung einsetzt und es können besonders am Anfang der EInnahme Gedanken an den Tod verstärkt werden.

Süchtig wie nach Alkohol kann man bei SSRI nicht werden - also der Suchtgedanke immer mehr von dem Zeug zu wollen. Aber nach dem Absetzen kann man schwere Absetzungserscheinungen erleben.

Ob SSRI bei Infarktpatienten gut/schlecht sind weiß ich nicht. So richtig gut fürs Herz ist das Zeug wahrscheinlich nicht. Ich weiß auch nicht ob eine Depressin nach einem Infarkt ähnliche Gründe hat wie eine "normale" Depression. Wenn es einen organischen Grund hat, dann bringen SSRI wahrscheinlich nicht so viel. Aber da kenn ich mich nicht aus.

Stellt sich natürlich auch die Frage was man sonst gegen seine Depressionen tun soll. Alternativen wie Sport, Fischöl (auch gut fürs Herz!), Therapie usw. sind ja auch immer mit Anstrengung verbunden.

Einen richtigen Rat kann ich dir deshalb nicht geben. Aber viel Glück und informiert euch selber, das ist wichtig.
Oliver
Gründer
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Danksagung erhalten: 420 Mal

Beitrag von Oliver »

Hallo Susa

Daß Dein Vater gerade jetzt mit dem Trinken wieder angefangen hat kann an den SSRIs liegen. Ich habe schon oft gelesen, daß Leute in Foren berichtet haben im Zuge der Einnahme von SSRIs ein verstärktes Bedürfnis verspürten, Alkohol zu trinken. Es ist also nicht auszuschliessen.

Was die grässliche Reaktion der Ärzte und Deinen Verlust des Vertrauens in die Medizin angeht ... da bist hier leider nicht die Einzige. Wenn die Ärzte den Berichten ihrer Patienten mehr Glauben schenken würden und ihren kritischen Kollegen ein bisschen mehr zuhören würden, statt nur den Infos der Pharmakonzerne zu glauben, gäbe es dieses Forum überhaupt nicht.

Alles Gute
Oliver
Susa
Beiträge: 5
Registriert: 18.01.2004 18:29

Beitrag von Susa »

Als erstes möchte ich euch danke sagen ihr helft uns sehr.
Es ist schon erstaunlich was ich hier lese und ich bin dankbar für die Bestätigung.
Ausserdem möchte ich euch berichten,dass meine Eltern heute ein Gespräch hatten,mit dem behandelnden Arzt und den Therapeuten.
Diese wiesen natürlich alles von sich und gestanden zwischen den Zeilen,dass sie zu den Aussagen die ich hier aus dem Forum kopiert habe(Schattenseiten der neuen Antidepressiva)wenig sagen könnten und sich so weitreichend noch nicht mit dem Thema beschäftigt hätten.
Ich finde das ist mehr als ein Armutszeugniss!
Ihre einzige Sorge war es,ob mein Vater unter diesen Bedigungen(weil er ja jetzt nach 20ig Jahren wieder eine Suchtproblematik vorwiese) die Behandlung in der Tagesklinik fortführen könne.
Nicht etwa ob die Medikamente reduziert werden oder er andere Hilfen bekommen kann...man gab meinen Eltern bis Mittwoch Bedenkzeit,sie sollten sich überlegen was zu tun sei!!!!
So wie es aussieht wird mein Vater die Medikamente vorsichtig nach Plan absetzen und dann noch mal von vorne Anfangen aber ohne Medikamente und ohne diese Art von med.Behandlung ,die er bisher über sich ergehen lassen mußte.Die Suchtproblematik macht uns ebenso großes Kopfzerbrechen,den "das Kind ist jetzt nun mal in den Brunnen gefallen" und blauäugig das nach dem absetzen der Antideppresiva alles wieder gut wird ,sind wir nicht aber irgendwie hoffen wir ,dass er ohne Antidepressiva und mit richtig guter therapeutischen Behandlung wieder gesünder/gesund wird und aus diesem Loch raus kommt.
Ich frage mich gerade was sollen meine Eltern bis Mittwoch entscheiden?
Das muß man sich mal durch den Kopf gehen lassen.....meinen die ,daß mein Vater bis Mittwoch wieder trocken ist? Einfach unglaublich.......

Ich danke euch!
Susa
Levantée
Beiträge: 6
Registriert: 24.11.2003 14:48

Beitrag von Levantée »

Hallo !

Hältst Du uns weiterhin auf dem Laufenden ?

Mich würde interessieren, welche Therapie die Ärzte unter
diesen Umständen angehen wollen und wie es Deinem Vater
geht....


Drücke Euch jedenfalls ganz fest die Daumen, daß alles
wieder in geregelte Bahnen kommt !!


Lieben Gruß und alles Gute !
Levantée
Susa
Beiträge: 5
Registriert: 18.01.2004 18:29

Beitrag von Susa »

Ich wollte euch einen Zwischenstand geben.
Die Ärzte haben alles von sich gewiesen nahmen jedoch die Unterlagen ,die ich zusammengetragen habe an.
Machten ein erschrockenes Gesicht und sagten meinem Vater er solle entscheiden...den sie könnten nur weiter machen,wenn er nicht trinkt.
Darauf hin hat mein Vater versucht selber zu entziehen,was vor 20ig Jahren schon nicht geklappt hat.
Er hat damals soviel Medikamente verschrieben bekommen die ihm beim Entzug helfen sollten,dass er auch davon abhängig wurde.
Jedenfalls hat er es ein paar Tage geschafft nicht zu trinken....leider nur ein paar Tage,was eigentlich abzusehen war.
Die Medikamente werden jedoch von meinen Eltern nach dem Absetzplan reduziert....die Ärzteschafft ist da nicht mit einbezogen.
Da meine Mutter in diesem Fall ja ihre Therapie untergräbt und mein Vater wahrscheinlich keine Aussicht auf eine vorrausichtliche Berufsunfähigkeit hat.Er ist körperlich und psychisch nicht in der Lage seinen Beruf auszuführen,ist selbständig und muß körperlich schwere Arbeit leisten....zudem kommen da diverse Bürotätigkeiten hinzu denen er nicht mehr gewachsen ist,seit seinem Herzinfarkt bzw. Durchgangssyndrom.
Wir hoffen inständig,dass er eine Therapie angeht ,wenn die Medikamente ausgeschlichen sind und seine finanzielle Zukunft geklärt ist....das schwer auf ihm lastet.
Die ärztl. Betreung die er jetzt hat wird bald der Vergangenheit angehören...den Vertrauen ist da nicht nicht mehr.
Derzeit geht er noch in die Tagesklinik zu verschieden Therapieangeboten,die ihm nicht die Bohne bringen.
Nur weil er muß und weiß,dass er nicht mehr arbeiten kann.
Es ist sehr schlimm für ihn das sein Leben so eine Kehrtwende eingenommen und er sich im Alltag nicht mehr so behaupten kann,wie es einmal war.
Wie es meiner Mutter geht könnt ihr euch vorstellen.....
Was ich mir immer sage:Wo Liebe ist,ist auch Hoffnung!

Noch etwas zur eigenen Person,ich habe Jahre in der Psychiatrie gearbeitet und habe vor einiger Zeit aufgehört zu arbeiten.
Dort habe ich noch nie jemanden gesehen ,der als geheilt entlassen worden ist.Das ganze Therapiekonzept stinkt zum Himmel.
Ich befürworte trotzdem Medikamente in Akutsituationen,jedoch auf die Dauer ist das meiner Meinung nach ,nicht der Weg nach draußen.
Ich schäme mich,das ich damals so kritiklos mit Medikamenten umgegangen bin und zu wenig über die Wirkung und Nebenwirkungen wusste.
Ich denke ,dass ist leider keine Seltenheit unter dem Pflegepersonal und viele Patienten werden damit allein gelassen.
Ich finde das Forum hier einfach nur klasse.
Wenn einem nicht geholfen wird,dann hilft man sich selbst und das ich richtig so.
Ich wünsche allen Betroffen viel Kraft und gute Unterstützung und natürlich kritischen Verstand für die Zukunft.

Alles Liebe
Susa
Astrid
Beiträge: 313
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Beitrag von Astrid »

Liebe Susa,

schon als ich das erste Mal von dir über deinen Vater las, hat mich das sehr ergriffen.
Mit welcher Liebe und Fürsorge du über deinen Vater schreibst, das löst bei mir Gänsehaut und Hochachtung zugleich aus.
Nach dem Lesen war mir zu mute gewesen, dir zu antworten, aber ich wusste nciht was.

Mittlerweile habe ich vielleicht einen Tipp für euch.
Es gibt in Obestdorf eine Klinik, die einen ganzheitlichen Ansatz hat. Ich habe schon viel erfolgreiches über das Haus gelesen und gehört.
Es handelt sich um die Adula-Klinik
www.adula-klinik.de
Schau mal dort unter Indikationen. Das könnte etwas für deinen Vater sein.
Man kann eine Kur in der Klinik beantragen, die sogar von den Kassen übernommen wird. Es gibt dazu einige Voraussetzungen. Du kannst dich danach bei derAufnahmeärztin, Frau Dr. Karin Dix, (Tel. 98322/709110) erkundigen.

Ich wünsche dir, deiner Familie und vor allem deinem Vater viel Kraft und ERfolg und deinem Vater, dass er bald wieder Lebensmut findet.

Mit vielen lieben Grüßen
von
Astrid
Susa
Beiträge: 5
Registriert: 18.01.2004 18:29

Beitrag von Susa »

Liebe Astrid,
ich bedanke mich ganz herzlich ,wir werden deinem Tipp nachgehen.
Es ist schon komisch gerade heute wollte euch darum bitten,mir evtl einen guten Psychiotherapeuten im Raum Düsseldorf/Neuss/Köln zu nennen.
Vielleicht habt ihr ja eine Empfehlung für uns?
Gestern hatten mein Vater und ich ein langes Gespräch und der Knackpunkt ist,dass er den Schock Tod zu sein nicht überwunden hat.
Er sagt da ist nichts wenn du Tod bist....es ist einfach aus....es emotionslos aus und nicht schlimm....er fragt sich wofür das alles noch....hier zu sein bedeutet für ihn nur die Last der Sorgen zu ertragen,die er nicht bewältigen kann(gesundheitl. u. materiell),dazu fühlt er sich nicht mehr in der Lage.
Die Tagesklinik meint neurolog. kämen sie bei meinem Vater nicht weiter und empfehlen ihm eine Psychiotherapie.
Ich hab meiner Mutter gesagt ,dass ich euch fragen werden ob ihr eine Empfehlung habt....

Alles Liebe
Susa
Astrid
Beiträge: 313
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Beitrag von Astrid »

Liebe Susa,

es gibt verschiedene Möglichkeiten zu einem guten Therapeuten zu kommen. Durch Empfehlungen, über die Verzeichnisse der Krankenkassen oder durch eigene Suche.
Entscheidend dabei ist weniger der Therapieansatz als „das gute Gefühl“ das man haben sollte. Der Erfolg einer Therapie hängt wesentlich davon ab, ob die Chemie zwischen Patient / Klient und Therapeuten stimmt und sich tragfähiges gegenseitiges Vertrauen zwischen beiden einstellt.

Darüber hinaus gibt es Therapieformen, die für den Patienten je nach Diagnose und je nach persönlichem Geschmack günstig sein können.

Für mich persönlich kam keine Psychoanalyse in Frage, da ich der Therapieform zu kritisch gegenüber stehe. Es sollte schneller gehen. Ich suchte nach einer Therapie in der ich im Dialog mit meiner Therapeutin meinen / unseren Erfolg selbst ermessen und (wenn man so will) mit nach Hause nehmen konnte.
Ich fand eine entsprechende Therapeutin, die neben NLP auch verschiedene andere Techniken und zusätzlich auch hypnotherapeutische Methoden anwendet. Ich habe damit die allerbesten Erfahrungen gemacht, weil diese Methoden einen schnell und relativ einfach „rausholen“ aus „dem Loch“. Und sie eigneten sich in meinem Fall hervorragend dafür mich immer öfter dauerhaft und zuverlässig aus dem „Loch zu holen“. Natürlich sehe ich es immer noch vor mir, das Loch der Depressionen, der Verzweiflung, des Nichtmehrweiterkönnens.
Wichtig ist, dass eine Therapie den Klienten befähigt, sich irgendwann am einen Schopf selbst wieder aus dem Loch zu ziehen.
Soviel zur Theorie.

In eurer Gegend kenne ich keinen Therapeuten.
Der Tipp von Anne ist bestimmt sehr hilfreich. Schaut euch mal auf der hp unter dem link „Patienten“ das Faltblatt „Trauma“ an. Kommt deinem Vater das, was dort steht, vielleicht bekannt vor?

Auch seine Krankenkasse kann ihm ein Verzeichnis von zugelassenen Therapeuten in eurer Nähe geben, die auch über die Kasse abrechnen können.

Eventuell könnt ihr euch auch in der Adula-Klinik nach Therapeuten in eurer Gegend erkundigen.

Falls euch Hypnotherapie und NLP anspricht – beides Therapieformen, die mit unterschiedlichen Techniken Traumata lösen und Phobien behandeln können, dann sind hier noch zwei links für euch, in denen ihr anerkannte und niedergelassene Therapeuten nach Postleitzahlen sortiert in eurer Gegend finden könnt.

http://www.hypnose-dgh.de/

http://www.danlp.de/s/bt-list.htm

Liebe Susa, was ich jetzt schreibe mag makaber klingen ist aber so ganz sicher nicht gemeint.
Dein Vater hat die besten Chancen wieder gesund zu werden, denn er war schon mal da, wo wohl keiner von uns je war – auf dem Nullpunkt. Ab da geht es nur noch bergauf. Was ihm dabei helfen kann, ist, die Einsicht dafür zu bekommen. Dabei könnt ihr ihm helfen, was eine Therpie dann fortführt.

Bitte richte deinem Vater einen herzlichen Gruß von mir aus. Sag ihm, es grüßt ihn eine gebürtige Westfälin aus der Hauptstadt, die aus verschiedenen Gründen eine Ahnung hat, wie es ihm geht und die gerade deshalb den Glauben an ihn nicht aufgibt.

Mit vielen lieben Grüßen an dich und Deinen Vater
von
Astrid
Astrid
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Lange nichts gehört!

Beitrag von Astrid »

Liebe Susa,

wie geht es Euch, dir und deinem Vater?
Seid ihr ein Stück weitergekommen?

Es würde mich freuen, von dir zu hören.

Herzlichst
Astrid
Susa
Beiträge: 5
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Beitrag von Susa »

Ihr Lieben,
am Freitag bekamen wir die Nachricht,dass für 1Jahr und 6 Monate die Berufsunfähigkeit durch ist.
Das hat uns alle natürlich unheimlich gefreut und meinem Vater ist dieser Druck schon mal genommen.
Jetzt suchen wir nach einem Therapeuten,dass geht meine Mutter mit mit meinem Vater gemeinsam an.
Ich habe ihr alle Adressen die ich von euch bekommen habe weitergeleitet und sie hat sich sehr über eure Hilfe gefreut.
Meinem Vater habe ich eure Beiträge ausgedruckt.
Die Medikamente sind jetzt ausgeschlichen und wir meinen mein Vater ist schon offener geworden.....er hat ja die Therapie in der Tagesklinik beendet und meine Eltern machen sich wie gesagt auf die Suche nach einem geeigneten Therapeuten.
Der Weg ist noch lang aber begehbar.
Zur Suchtproblematik sei gesagt,seit unserem intensiven Gespräch und dem lesen eurer Beiträge,dem Absetzen der Medikamente scheint er nichts mehr getrunken zu haben.In voller Hoffnung ,dass es so bleibt,halte ich euch auf dem Laufenden!

Liebe Grüße
Susa
Astrid
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Beitrag von Astrid »

Liebe Susa,

ich freue mich total mit euch!!!!!!!
Du klingst so zuversichtlich! Ich wünsche für die kommende Zeit, dass die Zuversicht sich kontinuierlich Richtung Sicherheit wandelt, dass dein Vater es schaftt.
Viel Kraft, Energie und ein dauernd brennendes Licht am Horizont wünscht dir, deiner Familie und vor allem deinem Vater

Astrid,
die sich sehr freut von dir zu hören, dass es voran geht.

Mit vielen lieben Grüßen auch an deinen Vater!
Gesperrt