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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
Arianrhod
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Arianrhod »

Heute bei uns in der Zeitung KNN, aber auch in anderen Zeitungen
Schleswig – Ein Arzt soll Psychopharmaka in den 1960er Jahren in Schleswig an Heim­kin­dern getestet haben......In der Schleswiger Jugendpsychiatrie des damaligen Landeskrankenhauses erprobte dem­nach ein mittlerweile gestorbener Arzt zwei Medikamente. Mit dem Neuroleptikum Haloperidol gab es laut NDR einen Versuch mit 65 Kindern und Jugendlichen ab drei Jahren, bei de­nen „Zustände geistig-seelischer Behinderung im Sinne des Schwach­sinns“ festge­stellt worden waren. Er wolle untersuchen, ob Haloperidol auch bei „psychomotorischen Erre­gungen“ seiner Patienten eine Wirkung habe, hielt er in seiner Publikation dazu fest.....In beiden Fällen habe eine Gruppe das Präparat erhalten und eine andere nicht, sagte Wagner. „Es wurden EEG-Untersuchungen gemacht und Blutbildkontrollen, die Leber­wer­te wurden untersucht, Harnwerte bestimmt. Das sind ganz klar keine therapeu­tischen Maßnahmen, sondern Versuchsbedingungen.“ In beiden Fällen habe sie keine Hinweise auf Einwilligungen gefunden.

Eines der ehemaligen Heimkinder erinnerte sich im NDR, damals Säfte und Tabletten er­halten zu haben, ohne sich krank zu fühlen: „Du bist festgehalten worden, Nase zuge­hal­ten, Tablette rein.“ Anschließend sei er „nicht mehr Herr seiner Sinne“ gewesen, sagte der Mann.
http://m.aerzteblatt.de/news/70849.htm
http://www.fehmarn24.de/schleswig-holst ... 30905.html

Mittlerweile soll es einen Topf geben, aus dem diese Kinder "entschädigt" werden. Zeigt aber auch, dass Psychiater mit Nazi- Gesinnung bis Ende des letzten Jahrhunderts praktizierten und gerade so weitermachten, wie sie aufgehört hatten. Es wurde auch nicht aufgearbeitet, das Problem hat sich dann biologisch gelöst, da die Betreffenden nach und nach verstorben sind.

Interessant finde ich, dass die Landesregierung Schleswig- Holstein durch Freigabe von Geldmitteln anerkennt, dass eine massive Schädigung der Kinder stattgefunden hat. Ich frage mich, ob sie gerade einen Präzedenzfall für weitere Geschädigte schaffen. Im Grunde bleibt es sich doch gleich, ob ich in einem Heim oder während einer Zwangsunterbringung Haloperidol verabreicht bekomme....

liebe Grüße Arian
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
Murmeline
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline »

7 Fakten über Depressionen, die Sie umhauen werden!
Ist jede Form von Depression wirklich gleich eine schwere und krankhafte Form, die nur medikamentös behandelt werden kann? Der menschliche Körper ist viel schlauer als wir annehmen und schafft Symptome wie Schmerzen und Leid um uns auf etwas aufmerksam zu machen. Viel zu schnell greifen wir zur chemischen Keule und betäuben damit nur die wichtigen Signale, die der Körper uns sendet.
2. Antidepressiva behindern und deaktivieren die natürlichen Heilungsmechanismen des Körpers
Es ist ebenso wissenschaftlich bewiesen, dass die längere Einnahmen von Antidepressiva auf Dauer den Verlauf der psychischen Krankheit verschlechtert, ganz zu schweigen von den Risiken von Leberschäden, Blutungen, Gewichtszunahme, sexueller Dysfunktion und verminderter kognitiven Funktion, die die chemische Keule mit sich bringt. Gut gehütet wird ebenso die Tatsache, dass Antidepressiva zu den stärksten Medikamenten gehören, die abhängig machen, viel stärker als Alkohol und Opiate. Wer versucht davon loszukommen, geht einen regelrechten Entzug durch, der durch heftig schwächende, physische und psychische Reaktionen charakterisiert werden kann. Darüber besitzen Antidepressiva dermaßen viele Nebenwirkungen, die letztendlich zu Selbstmord und Mord führen können. In der Tat: Fünf der Top 10 der zu Gewalttätigkeit führenden Arzneimittel, wurden in Antidepressiva gefunden.
http://www.epochtimes.de/gesundheit/7-f ... 47825.html

Englisches Original von Kelly Brogan
http://www.theepochtimes.com/n3/2162905 ... gular-post

Zu ihr siehe auch hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... an#p157555
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
schneefloeckchen
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von schneefloeckchen »

Hallo ihr Lieben!
Ich habe mir gestern Abend den Bericht im rbb "Die Wahrheit über Depressionen" angesehen.
Er war einerseits interessant, andererseits schockierend über die Aussagen der Ärzte und Professoren.
Ärzte und Professoren aus Kliniken in Berlin,die fast jeder in Deutschland kennt.
Sie bezeichnen sich als Fachleute und reden teilweise so einen Mist das einem
dabei fast übel wird.
Ich habe euch hier mal den Link reingestellt:
http://www.ardmediathek.de/tv/Dokumenta ... d=31719790
Ich bin erschüttert über soviel gewollte "Unwissenheit" und Ignoranz dem Patienten und dessen Medikation gegenüber.
Und danach die Wiederholung des Moderators was die Ärzte so von sich gegeben haben
ohne zu wissen von was er da spricht.
Liebe Grüße Monika
Seit 1995 Bromazanil 6 mg täglich
Seit 2004 Tramadol 3 mal 40 Tropfen
Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
Seit 2008 Bromazanil 12 mg täglich
November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-0
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
18,10,2014 Promethazin 20 mg
27.11.2014 Promethazin 15 mg
24,01 2015 Promethazin 10 mg
13.06.2016 Promethazin 9 mg
11.07.2016 Promethazin 8 mg
28.03.2017 Promethazin 7,5 mg
03.04.2017 Promethazin 8 mg
Midlife
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von Midlife »

schneefloeckchen hat geschrieben:Hallo ihr Lieben!
Ich habe mir gestern Abend den Bericht im rbb "Die Wahrheit über Depressionen" angesehen.
Er war einerseits interessant, andererseits schockierend über die Aussagen der Ärzte und Professoren.
Ärzte und Professoren aus Kliniken in Berlin,die fast jeder in Deutschland kennt.
Sie bezeichnen sich als Fachleute und reden teilweise so einen Mist das einem
dabei fast übel wird.
Ich habe euch hier mal den Link reingestellt:
http://www.ardmediathek.de/tv/Dokumenta ... d=31719790
Ich bin erschüttert über soviel gewollte "Unwissenheit" und Ignoranz dem Patienten und dessen Medikation gegenüber.
Und danach die Wiederholung des Moderators was die Ärzte so von sich gegeben haben
ohne zu wissen von was er da spricht.
Liebe Grüße Monika
Danke für den Link:

Prof. Hegerl mal wieder :evil:

Habe nur mal kurz durchgeschaut...wenn ich höre, dass die eine Ärztin auf Nachfrage, wie man denn weiss, wieviel Serotonin denn notwendig ist, antwortet, das wäre bei den Studien untersucht worden :frust: :evil: ...DA KÖNTTE ICH KOTZEN!
Warum bereitet sich ein Reporter auf so eine Sendung nicht ausreichend vor und lässt sich mit so einer dummen Antwort abspeisen?? :frust:

Es ist so frustrierend! :vomit:

Liebe Grüße
Björn
11/15- erstmals 20 mg Citalopram vom Hausarzt bekommen, ohne Diagnose
29.12/15- Tavor/Lorazepam 1,5 mg für ca 3 Wochen selbst genommen ohne ärztliche Verordnung
Seit Anfang März 2016 weg vom Tavor und auch Citalopram
Seit 1.4.16 Escitalopram 10 mg plus bei Bedarf 25 mg Atosil/Promethazin
Seit 28.4.16 7,5 mg Escitalopram plus 2x tgl 25 mg Atosil
Seit 14.5.16 5 mg Escitalopram plus b.Bed. Atosil
Seit 20.5.16 3,75 mg Escitalopram , Atosil nicht mehr gebraucht..am 24.5.16 Angst, Weinen, depr. Verstimmungen
Seit 25.5.16 wieder 5 mg Escitalopram
Seit 1.6.16 4 Trofen = 4 mg Escitalopram
Seit 7.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram
Seit 12.6.16 2Tropefn =2 mg Escitalopram , Weinerlich, Unruhe, Zittern, Frust
Seit 15.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram, nach 2 guten Tagen , 1 gaaanz schlechter...bleibe bei 3 mg
Seit 27.6.16 2,5 Tropfen=2,5 mg Escita
Seit 04.7.16 1,5 Tropfen=1,5 mg Escita
Seit 09.7.16 1 Tropfen =1 mg Escita...viel Weinen, rauschen im Kopf
Seit 10.07.16 1,5 Tropfen =1,5 mg Escit..
Seit 30.07.16 0mg!Stimmung wechselnd, aber nicht schlechter...Gedanken klarer...und manchmal auch positver!
Immer noch bei 0 mg...die psych. Ausfälle deutöich seltener und wenn auch nur noch sehr kurz!
Midlife
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von Midlife »

Hallo Ihr Lieben!

Gestern bei Maischberger Thema Amokläufe!
Hat es jemand gesehen?
Ich bin erst spät dazugekommen.
Habe nichts, aber auch gar nichts zum Thema Psychopharmaka gehört...
War das vorher mal erwähnt worden?

Liebe Grüße
Björn
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29.12/15- Tavor/Lorazepam 1,5 mg für ca 3 Wochen selbst genommen ohne ärztliche Verordnung
Seit Anfang März 2016 weg vom Tavor und auch Citalopram
Seit 1.4.16 Escitalopram 10 mg plus bei Bedarf 25 mg Atosil/Promethazin
Seit 28.4.16 7,5 mg Escitalopram plus 2x tgl 25 mg Atosil
Seit 14.5.16 5 mg Escitalopram plus b.Bed. Atosil
Seit 20.5.16 3,75 mg Escitalopram , Atosil nicht mehr gebraucht..am 24.5.16 Angst, Weinen, depr. Verstimmungen
Seit 25.5.16 wieder 5 mg Escitalopram
Seit 1.6.16 4 Trofen = 4 mg Escitalopram
Seit 7.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram
Seit 12.6.16 2Tropefn =2 mg Escitalopram , Weinerlich, Unruhe, Zittern, Frust
Seit 15.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram, nach 2 guten Tagen , 1 gaaanz schlechter...bleibe bei 3 mg
Seit 27.6.16 2,5 Tropfen=2,5 mg Escita
Seit 04.7.16 1,5 Tropfen=1,5 mg Escita
Seit 09.7.16 1 Tropfen =1 mg Escita...viel Weinen, rauschen im Kopf
Seit 10.07.16 1,5 Tropfen =1,5 mg Escit..
Seit 30.07.16 0mg!Stimmung wechselnd, aber nicht schlechter...Gedanken klarer...und manchmal auch positver!
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Oliver
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von Oliver »

Hallo,

man kann die Sendung in der Mediathek übrigens bewerten. Ratet mal, wie viele Sterne ich gegeben habe :)

Alles Gute
Oliver
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss :)

Bitte beachten:
Bitte melde Beiträge, die gegen die Regeln verstoßen über einen Klick auf das Ausrufezeichen oben rechts im problematischen Beitrag und erkläre in der Meldung was das Problem ist. Das Team wird sich dann darum kümmern. Da das Team nur ehrenamtlich in der Freizeit aktiv ist, kann das allerdings auch mal dauern.

Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von Oliver »

Moin,
Midlife hat geschrieben:Gestern bei Maischberger Thema Amokläufe!
Hat es jemand gesehen?
Ich bin erst spät dazugekommen.
Habe nichts, aber auch gar nichts zum Thema Psychopharmaka gehört...
War das vorher mal erwähnt worden?
ich habe es mir teilweise angeschaut und die Expertin hat Amokläufer im Endeffekt als Monster dargestellt - als schwer gestörte, narzisstische Persönlichkeiten die emotional kalt sind und unfähig zu Empathie. Psychopathen halt. Eltern und die Gesellschaft können nix dafür, die sind einfach böse. So kann man es sich auch einfach machen und die Verantwortung weit von sich schieben. Gibt auch einen Artikel, wo sie in die gleiche Kerbe schlägt: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 55140.html

Alles Gute
Oliver
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss :)

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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von schneefloeckchen »

Hallo Oliver!
Auch ich habe den Bericht bewertet.Schade,das es nicht weniger als einen Stern gibt
Liebe Grüße Monika
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November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-0
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
18,10,2014 Promethazin 20 mg
27.11.2014 Promethazin 15 mg
24,01 2015 Promethazin 10 mg
13.06.2016 Promethazin 9 mg
11.07.2016 Promethazin 8 mg
28.03.2017 Promethazin 7,5 mg
03.04.2017 Promethazin 8 mg
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von Arianrhod »

Der Antidepressiva- Reflex

Mal einfach gedacht: Wenn einer eine Infektion hat, gibt man ihm ein Antiinfektivum. Gegen Vergiftungen helfen Gegengifte (Antidots), gegen Terror setzt man Anti-Terror-Einheiten ein, gegen Faschisten machen Antifaschisten mobil. Und was tut man gegen eine Depression? Klar: Antidepressiva geben. Oder?
http://news.doccheck.com/de/blog/post/4 ... lock=22219

Kritische Betrachtung des " AD- Reflexes " .
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
Murmeline
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von Murmeline »

Interview mit Volkmar Aderhold aus dem Podcast (Themen u.a. Psychotisches Erleben, Neuroleptika und Behandlungsalernativen) würde transkribiert. Hier der Lunk für diejenigen, die lieber lesen als hören:
http://vielfalter.podspot.de/post/inter ... juli-2016/
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Midlife
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von Midlife »

Hallo Ihr Lieben!

Tja, das sind ja tolle Aussichten...für die Aktionäre!
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/i ... p?id=65631

Liebe Grüße
Björn
11/15- erstmals 20 mg Citalopram vom Hausarzt bekommen, ohne Diagnose
29.12/15- Tavor/Lorazepam 1,5 mg für ca 3 Wochen selbst genommen ohne ärztliche Verordnung
Seit Anfang März 2016 weg vom Tavor und auch Citalopram
Seit 1.4.16 Escitalopram 10 mg plus bei Bedarf 25 mg Atosil/Promethazin
Seit 28.4.16 7,5 mg Escitalopram plus 2x tgl 25 mg Atosil
Seit 14.5.16 5 mg Escitalopram plus b.Bed. Atosil
Seit 20.5.16 3,75 mg Escitalopram , Atosil nicht mehr gebraucht..am 24.5.16 Angst, Weinen, depr. Verstimmungen
Seit 25.5.16 wieder 5 mg Escitalopram
Seit 1.6.16 4 Trofen = 4 mg Escitalopram
Seit 7.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram
Seit 12.6.16 2Tropefn =2 mg Escitalopram , Weinerlich, Unruhe, Zittern, Frust
Seit 15.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram, nach 2 guten Tagen , 1 gaaanz schlechter...bleibe bei 3 mg
Seit 27.6.16 2,5 Tropfen=2,5 mg Escita
Seit 04.7.16 1,5 Tropfen=1,5 mg Escita
Seit 09.7.16 1 Tropfen =1 mg Escita...viel Weinen, rauschen im Kopf
Seit 10.07.16 1,5 Tropfen =1,5 mg Escit..
Seit 30.07.16 0mg!Stimmung wechselnd, aber nicht schlechter...Gedanken klarer...und manchmal auch positver!
Immer noch bei 0 mg...die psych. Ausfälle deutöich seltener und wenn auch nur noch sehr kurz!
Annanas
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von Annanas »

:frust: :frust: :frust: :frust: :frust:
jojo71
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von jojo71 »

Hallo,
welcher Konzern die Nachrichten wohl wieder streut :sports: ?!? Ich glaube eher nicht daran, denn vom Gefühl her, wachen viele langsam auf :wink: es gibt einfach zu viele Menschen, die geschädigt wurden und ihr Leid nicht länger verbergen!

Gruß
jojo
Mein persönlicher Alptraum begann mit einer Fehldiagnose und der Einnahme von SSRI!

Meine Story!

Seroxat ab ca. 2000
Wechsel zu Paroxat ca. 2006
Paroxat bis November 2014 (kalter Entzug)
Omeprazol sporadisch ab ca. 2010
Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

Meine Symptome, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben:
- diverse Probleme mit dem vegetativen Nervensystem (z.B. Kreislaufprobleme, Schwindel, starke Missempfindungen)
- diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Fast ständig Druck im Oberbauch
- im Liegen steigender Druck Magen/Darmtrakt bis hin zu dem Gefühl das der Bereich von Hals bis Unterbauch abgestorben ist, sehr flache Atmung, Besserung nur im Sitzen wenn die Beine tiefer gelagert sind (Kutscherstellung)
- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
- Muskelschmerzen (Hals, Nacken, Rücken)
- Intercostalneuralgie mehr linksseitig
- immer wieder Blockaden der HWS (Atlas), BWS und Beckenschiefstand
- Tinnitus
- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
- Hypoglykämie
- Schmerzen nach jeder körperlichen Anstrengung über mehrere Tage
- Einschlafstörungen (Atemaussetzer, aufschrecken mit Missempfindungen und Herzstolpern)
- kein erholsamer Schlaf mehr möglich (An guten Tagen fühle ich mich morgens wie ein 80 Jähriger!)
- heftige Kopfschmerzen
- Extreme Stimmungsschwankungen
- absolut keine Stressverträglichkeit

Diagnosen bisher:
- Laktoseintoleranz (Fehldiagnose, liegt wohl an der DDF)
- Dünndarmfehlbesiedlung
- Herzrhythmusstörungen/hoher Ruhepuls
- Magenschleimhautentzündung/Hiatushernie
- Ständig Intercostalneuralgie
- Immer wieder Blockaden HWS (Atlas)/BWS und Beckenschiefstand
- Allergien: Gräser-, Roggen-, Birken-, Haselnusspollenallergie, Weizenmehl, Roggenmehl, Sellerie usw.
- Mangel an diversen Vitaminen
Annanas
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von Annanas »

Hallo Jojo :) ,
dein Wort in Gottes Ohr, aber hast du mal gelesen, wieviel neue und vor allem auch
Kombimedikamente (die wahrscheinlich noch schwerer abzusetzen sind) auf
den europäischen Markt drängen bzw hier zugelassen werden sollen!

Die werden wieder genial vermarktet und dann auch verschrieben werden. :evil:
jojo71 hat geschrieben:es gibt einfach zu viele Menschen, die geschädigt wurden und ihr Leid nicht länger verbergen!
Im Verhältnis zu denen, die sie verschrieben bekommen und einfach so schlucken, befürchte ich, ist das immer noch ein
Tropfen auf einem heißen Stein, leider!

Liebe Grüße von einer gefrusteten Anna
jojo71
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von jojo71 »

Hi,
trotzdem habe ich die Hoffnung :wink: Ich habe in meinem Umkreis schon ein paar "retten" können, die sind nun auch sensibilisiert und werden die Warnung auch weiter verbreiten! Durch immer mehr kritische Stimmen in der Presse und auch durchs Internet werden die Folgen verbreitet... jeder der sich informiert, bekommt viele Infos! Diese Chancen hatte ich vor 16 Jahren nicht, sonst wäre mir das alles erspart geblieben. Es wird auch immer mehr junge Ärzte geben, die sich informieren! Mein Tipp ist eher, in 2-5 Jahren wird es out sein 8-)
Sollte ich tatsächlich wieder gesund werden und ein normales Leben führen können, habe ich wieder Kraft und erzähle JEDEM (auch wenn er es nicht hören will) von dieser ganzen :censored: und da werde ich nicht der Einzige sein!

Es lässt sich einfach nicht mehr verheimlichen, mir macht es Hoffnung für die Zukunft :D

@Anna
Ich verstehe dich natürlich, aber so wie ich dich hier kennen lernen durfte, bist du die letzte, die da nicht doch Hoffnung hat :wink:

Gruß
jojo
Mein persönlicher Alptraum begann mit einer Fehldiagnose und der Einnahme von SSRI!

Meine Story!

Seroxat ab ca. 2000
Wechsel zu Paroxat ca. 2006
Paroxat bis November 2014 (kalter Entzug)
Omeprazol sporadisch ab ca. 2010
Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

Meine Symptome, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben:
- diverse Probleme mit dem vegetativen Nervensystem (z.B. Kreislaufprobleme, Schwindel, starke Missempfindungen)
- diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Fast ständig Druck im Oberbauch
- im Liegen steigender Druck Magen/Darmtrakt bis hin zu dem Gefühl das der Bereich von Hals bis Unterbauch abgestorben ist, sehr flache Atmung, Besserung nur im Sitzen wenn die Beine tiefer gelagert sind (Kutscherstellung)
- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
- Muskelschmerzen (Hals, Nacken, Rücken)
- Intercostalneuralgie mehr linksseitig
- immer wieder Blockaden der HWS (Atlas), BWS und Beckenschiefstand
- Tinnitus
- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
- Hypoglykämie
- Schmerzen nach jeder körperlichen Anstrengung über mehrere Tage
- Einschlafstörungen (Atemaussetzer, aufschrecken mit Missempfindungen und Herzstolpern)
- kein erholsamer Schlaf mehr möglich (An guten Tagen fühle ich mich morgens wie ein 80 Jähriger!)
- heftige Kopfschmerzen
- Extreme Stimmungsschwankungen
- absolut keine Stressverträglichkeit

Diagnosen bisher:
- Laktoseintoleranz (Fehldiagnose, liegt wohl an der DDF)
- Dünndarmfehlbesiedlung
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- Ständig Intercostalneuralgie
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von Annanas »

Guten Morgen, Jojo :) ,
jojo71 hat geschrieben:Ich verstehe dich natürlich, aber so wie ich dich hier kennen lernen durfte, bist du die letzte, die da nicht doch Hoffnung hat
Ja, das stimmt - weil ich erkennen mußte, daß man mit Optimismus besser den Widrigkeiten des Lebens
trotzen kann!
jojo71 hat geschrieben: Mein Tipp ist eher, in 2-5 Jahren wird es out sein
Aber eine kleine Ecke in mir ist auch realistisch geblieben und ich wünsche und hoffe wirklich, daß du Recht behältst,
aber bei den mafiösen Zustanden in Bezug auf die Pharmaindustrie, glaube ich nicht an diesen Zeitraum.
Bei den Benzos hatte es, meine ich, ca. 25 Jahre gedauert, bis erstmal nur das Suchtpotential eingeräumt/bestätigt
wurde.

Dh. natürlich nicht, daß ich aufgebe, meine Meinung/Erfahrung hinsichtlich Psychopharmakaeinnahme weiterzugeben u.
mir geht es genau wie dir, daß ich schon überlege, wenn ich durch den Entzug durch bin u hoffentlich wieder die
Kraft dazu habe - was man noch tun könnte.

Wenn du Recht behältst - gebe ich dir Einen aus :wink: !

LG von Anna
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von Murmeline »

Ein Artikel, heute auf BBC Online veröffentlicht und übersetzt zum Thema unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Entzug von Antidepressiva:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=12251
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Sommersprosse
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von Sommersprosse »

Hallo liebe Forenmitglieder,

ein Beitrag der NICHT unbedingt zu den ADs gehört und doch nachdenklich stimmt.

Blutdrucksenker wirken auch auf die Psyche
Wissenschaftler hatten die Daten von rund 256.000 Studienteilnehmern analysiert,
von denen über die Hälfte wegen Bluthochdruck mit Blutdrucksenkern behandelt worden war.
Wie die Forscher berichten, hatte es im Studienzeitraum von fünf Jahren
299 Krankenhausaufnahmen wegen psychischer Störungen gegeben, vor allem wegen schwerer Depressionen.
zum ganzen Artikel

Schließt sich somit wieder einmal ein Kreis ? neue Patienten die ebenfalls mit ADs behandelt werden ?

Quelle | Gesundheitsportal der deutschen Apothekerinnen - aponet.de | Artikel vom 18.Oktober 2016

Liebe Grüße, Sommersprosse (n) Bild
Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

2. Reduzierungsverlauf:
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LinLina
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von LinLina »

Hallo :-)

etwas off-topic, aber in Arte gibt es aktuell in der Mediathek den Beitrag "Cholesterin, der große Bluff" http://www.arte.tv/guide/de/051063-000- ... country=DE

aus der Beschreibung:

"Die Theorie, dass zahlreiche Herz-Kreislauferkrankungen auf einen hohen Cholesterinspiegel zurückzuführen sind, ist im Laufe der letzten 50 Jahre zu einem regelrechten Dogma geworden. Nur wenige forschten in eine andere Richtung und stießen dabei auf große Widerstände seitens der Pharma- und Lebensmittelindustrie. Die Dokumentation nimmt die Hintergründe unter die Lupe.

[...]

Doch die Studien sprechen eine eindeutige Sprache: Cholesterin ist nur ein schwacher „Risikomarker”, und ein kausaler Zusammenhang zwischen den Cholesterinwerten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann nicht festgestellt werden. Die tatsächlichen Risikofaktoren für solche Krankheiten sind vielmehr Rauchen, Bluthochdruck, Übergewicht und Bewegungsmangel. Ungeachtet dieser Ergebnisse werden immer größere Summen in Studien gesteckt, die Cholesterin zum Sündenbock machen. Wie kommt es, dass sich diese These in der Gesellschaft und in der Medizin so hartnäckig hält, obwohl es an eindeutigen wissenschaftlichen Beweisen fehlt?"

Hört sich genauso an, wie mit dem Serotonin-Mythos.

Liebe Grüße
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
Sommersprosse
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über Antidepressiva & Co.

Beitrag von Sommersprosse »

Hallo :)

Mit dem Titel:
Der gekaufte Patient
berichtet eine ARD-Dokumentation über die Kooperation von Patientenverbänden und Pharmaunternehmen

2013 bringt der Pharmakonzern Sanofi ein neues Medikament gegen Multiple Sklerose auf den Markt.
Das Medikament Lemtrada ist extrem teuer: Zwölf Milligramm kosten mehr als 10.000 Euro.
Gleichzeitig schnellen die Spenden des Konzerns an den Patientenverband Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft
in den Jahren 2013 und 2014 in die Höhe. Ein Zusammenhang ?
Ja, sagt Klaus Koch vom Institut für Qualitätssicherung und Management im Gesundheitswesen.
Spenden gehörten zur Marketingstrategie von Pharmaunternehmen, vor allem vor und während der Einführung von neuen Medikamenten.

Quelle | Patient und Selbsthilfe | Artikel vom 18.10.2016

Die Dokumentation kann in der ARD Mediathek abgerufen werden
Quelle | ARD

Linktipp:
Autonomie der Selbsthilfe
Wahrung von Selbstbestimmung und Vermeidung von Interessenskonflikten
Quelle | NAKOS

Liebe Grüße Sommersprosse (n) Bild
Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

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