PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
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TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Mara,
Vielen Dank für die Glückwunsche.
Also, dass die Kapseln anders wirken, als die Tabletten, das habe ich auch bemerkt.
Hatte ja von 20mg Tabletten auf 20mg Kapseln umgestellt, beides Esomeprazol von Ratiopharm, und trotzdem leichte Probleme. Erst als die weg waren, habe ich mit dem Reduzieren begonnen. Bei Dir ist es eine andere Firma und eine Änderung Tabletten auf Kapseln, also gleich 2 Änderungen.
Würde das an Deiner Stelle auch so machen, erst einmal stabilisieren und dann reduzieren. Solange Du jedoch noch wirklich leidest, und das klingt so, versuche es zusätzlich mit "Hausmitteln", sprich Kartoffelsaft (man kann auch eine rohe Kartoffel langsam und lange kauen und schlucken) Mandeln oder Mandelmilch, 2 EL Quark und /oder EL Haferflocken. Sollten die Beschwerden damit nicht in den Griff zu bekommen sein, dann hol Dir am besten Gaviscon Gel, das hilft sehr gut. Aber nur, wenn das M A L vorkommt, also nicht grundsätzlich. Aber was man grundsätzlich nehmen kann wäre Heilerde, am besten hier möglichst feine Kapseln, bei starken Beschwerden empfiehlt sich eher das Pulver in Wasser zu rühren und in kleinen Schlucken zu trinken, so wirkt es am schnellsten.
Sodbrennen kann auch durch zu wenig Magensäure kommen, wenn da wirklich Lust auf bestimmte Lebensmittel kommen, und Du sie verträgst, würde ich sie auch essen. Du Kannst auch morgens, ein Glas Wasser mit 2 TL Apfelessig mal testen.
Denke man muss hier auch ein wenig experimentieren um zu sehen was geht und was nicht. Grade wenn man die PPI auch schon solange nimmt. So lange ist das zwar bei Dir noch nicht, aber trotzdem sollte man auch mal testen was geht.
Wechseln mal 20 mal 40 würde ich nicht, habe ja selbst mal 2 Jahre einen Tag genommen und einen ausgelassen und es klappte super und nun ging das gar nicht mehr.
Also erst einmal stabilisieren. Ggf mal Hilfsmittel nehmen, aber grade wenn es dann so etwas wie Gaviscon ist, nicht zur Regelmäßigkeit werden lassen.
Wenn es sich stabilisiert, dann würde ich langsam in 1mg Schritten reduzieren, da bist Du auch der sicheren Seite. Wobei man, wenn das super klappt, dann auch mal 2mg nehmen kann, weil Du ja auf 40mg bist und 1mg weniger ja wirklich sehr wenig ist.
Vielleicht also dann am Anfang sogar 2mg weglassen und dann schauen was kommt. 4mg würde ich nicht sofort machen.
Bei mir wirken Omep, Esom und Panto alle unterschiedlich, deshalb ist es wohl normal, dass nicht jeder sofort klar kommt.
Lieben Gruß,
TeaTime
Vielen Dank für die Glückwunsche.
Also, dass die Kapseln anders wirken, als die Tabletten, das habe ich auch bemerkt.
Hatte ja von 20mg Tabletten auf 20mg Kapseln umgestellt, beides Esomeprazol von Ratiopharm, und trotzdem leichte Probleme. Erst als die weg waren, habe ich mit dem Reduzieren begonnen. Bei Dir ist es eine andere Firma und eine Änderung Tabletten auf Kapseln, also gleich 2 Änderungen.
Würde das an Deiner Stelle auch so machen, erst einmal stabilisieren und dann reduzieren. Solange Du jedoch noch wirklich leidest, und das klingt so, versuche es zusätzlich mit "Hausmitteln", sprich Kartoffelsaft (man kann auch eine rohe Kartoffel langsam und lange kauen und schlucken) Mandeln oder Mandelmilch, 2 EL Quark und /oder EL Haferflocken. Sollten die Beschwerden damit nicht in den Griff zu bekommen sein, dann hol Dir am besten Gaviscon Gel, das hilft sehr gut. Aber nur, wenn das M A L vorkommt, also nicht grundsätzlich. Aber was man grundsätzlich nehmen kann wäre Heilerde, am besten hier möglichst feine Kapseln, bei starken Beschwerden empfiehlt sich eher das Pulver in Wasser zu rühren und in kleinen Schlucken zu trinken, so wirkt es am schnellsten.
Sodbrennen kann auch durch zu wenig Magensäure kommen, wenn da wirklich Lust auf bestimmte Lebensmittel kommen, und Du sie verträgst, würde ich sie auch essen. Du Kannst auch morgens, ein Glas Wasser mit 2 TL Apfelessig mal testen.
Denke man muss hier auch ein wenig experimentieren um zu sehen was geht und was nicht. Grade wenn man die PPI auch schon solange nimmt. So lange ist das zwar bei Dir noch nicht, aber trotzdem sollte man auch mal testen was geht.
Wechseln mal 20 mal 40 würde ich nicht, habe ja selbst mal 2 Jahre einen Tag genommen und einen ausgelassen und es klappte super und nun ging das gar nicht mehr.
Also erst einmal stabilisieren. Ggf mal Hilfsmittel nehmen, aber grade wenn es dann so etwas wie Gaviscon ist, nicht zur Regelmäßigkeit werden lassen.
Wenn es sich stabilisiert, dann würde ich langsam in 1mg Schritten reduzieren, da bist Du auch der sicheren Seite. Wobei man, wenn das super klappt, dann auch mal 2mg nehmen kann, weil Du ja auf 40mg bist und 1mg weniger ja wirklich sehr wenig ist.
Vielleicht also dann am Anfang sogar 2mg weglassen und dann schauen was kommt. 4mg würde ich nicht sofort machen.
Bei mir wirken Omep, Esom und Panto alle unterschiedlich, deshalb ist es wohl normal, dass nicht jeder sofort klar kommt.
Lieben Gruß,
TeaTime
Zuletzt geändert von TeaTime am 21.08.2016 12:50, insgesamt 4-mal geändert.

[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)
Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.
Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
*100% geschafft !!Nach 10,5 Monaten erfolgreich abgesetzt !!!*

Guten alten Zeiten nachzutrauern, bringen sie nicht zurück. Du musst Dir neue gute Zeiten schaffen ![/spoil]
"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)
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TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Noch ein Zusatz, Mara.
PPI soll man am besten eine Stunde vor einer Mahlzeit nehmen.
Wenn man tagsüber Beschwerden hat, am besten vor dem Frühstück nehmen.
Wenn man nachts mehr Probleme hat, dann soll man es vor dem Abendessen nehmen, 3-4 Stunden vor dem zu Bett gehen.
Abends nicht mehr viel und vor allem nicht spät essen, und nur ganz leichte Kost.
Lieben Gruß
TeaTime
PPI soll man am besten eine Stunde vor einer Mahlzeit nehmen.
Wenn man tagsüber Beschwerden hat, am besten vor dem Frühstück nehmen.
Wenn man nachts mehr Probleme hat, dann soll man es vor dem Abendessen nehmen, 3-4 Stunden vor dem zu Bett gehen.
Abends nicht mehr viel und vor allem nicht spät essen, und nur ganz leichte Kost.
Lieben Gruß
TeaTime

[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)
Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.
Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
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Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
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dragon4277
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Teatime, zu deinen ausführungen,
ja stimmt das medikamente nicht exact 40mg haben sondern das abweichen "kann" sogar wird. Hat was mit chemischen möglichkeiten zu tun, das man nicht exact bemessen kann.
Hmm fürher gab es 160MHz Pentium Prozessoren und es gab dann 180Mhz Pentium Prozessoren.
beide Prozessoren kamen vom selben Band. Man hat nach der Produktion der Prozessoren dann die Belastbarkeit gemessen und salop der ist 160Mhz und der ist 180 Mhz gesagt.
So in etwa kannst du dir die Prokukion von PPI vorstellen (ist zwar nicht so) aber veranschaulicht das sehr vereinfacht.
Nun was aus einem Band kommt kann man 41mg haben das andere Band 39 mg.
Ich muss dir allerdings widersprechen das orginal exact 40mg haben produktionstechnisch ist das nicht möglich. Gesetzlich ist sowieso kein zwang da für originale.
Zu den Hilfsstoffen, ja ratiopharm und hexal haben unterschiedliche hilfstoffe. Wenn man ratipharm nicht verträgt nimmt man halt hexal. Das Original hilfstoffe besser verträglich seien ist auch fragwürdig.
Nun zu den Firmen. Die Krankenkassen weisen die Apotheken an die mit Ihren Pharmaindustrie geschlossenen verträge zu vollenden. Sprich wenn die Krankenkasse sagt muss ratipharm sein muss die apotheke auch ratiopharm rausgeben. Ist gesetzlich vorgeschrieben. Um das zu umgehen muss der Artzt den Kreuz Aut idem auf dem rezept ankreuzen. Dann ist die Apotheke verpflichtet auch die Firma zu geben die auf dem rezept steht.
Ist ein kompliziertes verfahren und ein Arzt muss sich dann auch rechtfertigen können.
Ich kenn das von meinem Vater er hat Augentropfen bekommen auf die er allergisch reagiert hat. Und bis wir augentropfen gefunden haben auf die er nicht allergisch reagiert hat hats gedauert. Immer selrber wirkstoff aber andere Firma.
Und jedesmal ist es ein akt den Arzt zu über zeugen diese Firma zu verschreiben und Aut idem anzukreuzen. Was ich noch hinzufügen will ist. Ich hatte einen Stunden Lohn von 12,5 Euro. Da war es mir egal ob der Patient die Medis vertragen hat oder nicht. Hauptsache mein Stundelohn wurde nicht aufeinmal 12 Euro, weil die Kassen von mir die Medikamente bezahlt haben wollten. Ander sieht es bei den Apotheken auch nicht aus.
viele alte menschen kommen sowieso mit den ständig wechselnden verträgen kommende packungswechsel und pillen wechsel nicht klar. Einerseits können sie keinen rhytmus aufbauen, wenn sich permanent die Packung andert. Anderseits sind es bei etlichen Medikamente die sich immer wieder auch in ihren hilfstoffen ändern eine wechselwirkung die man nicht abschätzen kann. Und dann hat er mal durchfall dann mal nicht und keine Sau weis warum.
ja und da wir gerade dabei sind alles schön kompliziert zu machen. Apotheken sind keine wohlfahrtsgemeinschaft. Deshalb geben sie auch das Medikament raus bei sie die maximale Gwinnspanne haben. Sprich Profit.
Da will die die Pharmaindustrie, Krankenkasse, der Arzt und die Apotheke und natürlich det Staat Gewinnerwirtschaften und am Ende guckt der Patient in die Röhre und weis nicht was hinten und vorne los ist.
L Dragon
ja stimmt das medikamente nicht exact 40mg haben sondern das abweichen "kann" sogar wird. Hat was mit chemischen möglichkeiten zu tun, das man nicht exact bemessen kann.
Hmm fürher gab es 160MHz Pentium Prozessoren und es gab dann 180Mhz Pentium Prozessoren.
beide Prozessoren kamen vom selben Band. Man hat nach der Produktion der Prozessoren dann die Belastbarkeit gemessen und salop der ist 160Mhz und der ist 180 Mhz gesagt.
So in etwa kannst du dir die Prokukion von PPI vorstellen (ist zwar nicht so) aber veranschaulicht das sehr vereinfacht.
Nun was aus einem Band kommt kann man 41mg haben das andere Band 39 mg.
Ich muss dir allerdings widersprechen das orginal exact 40mg haben produktionstechnisch ist das nicht möglich. Gesetzlich ist sowieso kein zwang da für originale.
Zu den Hilfsstoffen, ja ratiopharm und hexal haben unterschiedliche hilfstoffe. Wenn man ratipharm nicht verträgt nimmt man halt hexal. Das Original hilfstoffe besser verträglich seien ist auch fragwürdig.
Nun zu den Firmen. Die Krankenkassen weisen die Apotheken an die mit Ihren Pharmaindustrie geschlossenen verträge zu vollenden. Sprich wenn die Krankenkasse sagt muss ratipharm sein muss die apotheke auch ratiopharm rausgeben. Ist gesetzlich vorgeschrieben. Um das zu umgehen muss der Artzt den Kreuz Aut idem auf dem rezept ankreuzen. Dann ist die Apotheke verpflichtet auch die Firma zu geben die auf dem rezept steht.
Ist ein kompliziertes verfahren und ein Arzt muss sich dann auch rechtfertigen können.
Ich kenn das von meinem Vater er hat Augentropfen bekommen auf die er allergisch reagiert hat. Und bis wir augentropfen gefunden haben auf die er nicht allergisch reagiert hat hats gedauert. Immer selrber wirkstoff aber andere Firma.
Und jedesmal ist es ein akt den Arzt zu über zeugen diese Firma zu verschreiben und Aut idem anzukreuzen. Was ich noch hinzufügen will ist. Ich hatte einen Stunden Lohn von 12,5 Euro. Da war es mir egal ob der Patient die Medis vertragen hat oder nicht. Hauptsache mein Stundelohn wurde nicht aufeinmal 12 Euro, weil die Kassen von mir die Medikamente bezahlt haben wollten. Ander sieht es bei den Apotheken auch nicht aus.
viele alte menschen kommen sowieso mit den ständig wechselnden verträgen kommende packungswechsel und pillen wechsel nicht klar. Einerseits können sie keinen rhytmus aufbauen, wenn sich permanent die Packung andert. Anderseits sind es bei etlichen Medikamente die sich immer wieder auch in ihren hilfstoffen ändern eine wechselwirkung die man nicht abschätzen kann. Und dann hat er mal durchfall dann mal nicht und keine Sau weis warum.
ja und da wir gerade dabei sind alles schön kompliziert zu machen. Apotheken sind keine wohlfahrtsgemeinschaft. Deshalb geben sie auch das Medikament raus bei sie die maximale Gwinnspanne haben. Sprich Profit.
Da will die die Pharmaindustrie, Krankenkasse, der Arzt und die Apotheke und natürlich det Staat Gewinnerwirtschaften und am Ende guckt der Patient in die Röhre und weis nicht was hinten und vorne los ist.
L Dragon
Zuletzt geändert von dragon4277 am 22.08.2016 23:12, insgesamt 1-mal geändert.
2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
10/2018 100mg Amisulprid
11/2018 150 mg Amisulprid (Wegen heftiger Erkältung)
03/2019 137 mg AMisulprid (wasserlösemethode)
03/2019 150 mg Amisulprid aufdosiert wegen absetztpsychose
10/2019 125 mg Amisulpird (100mg + 1/2 50mg)
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
10/2018 100mg Amisulprid
11/2018 150 mg Amisulprid (Wegen heftiger Erkältung)
03/2019 137 mg AMisulprid (wasserlösemethode)
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TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Guten Abend Dragon,
vielen Dank für Deine Antwort.
Dass wohl die Menge eines WIrkstoffs mal 100% und mal 99,x % beträgt, davon gehe ich aus.
Dass sogar 1l Milch, den man kauft, nicht 1l sein muss, hatte mich da schon mehr verwundert.
Aber dieser Bericht über Generika bezog sich schon grundsätzlich auf diese WIrkstoffmengen, die wohl immer abweichen, das dürfen und sich auch eben nicht in wirklich kleinsten Mikrogramm Mengen bewegen.
Ich suche mal morgen, ob ich da was im Internet zu finde, weiß dummerweise nicht mehr, welche Sendung das war.
Und es ging eben auch um dieses "sparen" der Krankankassen, auf Kosten der Patienten. Ich hatte zB immer Nexium, weil ich Omep und auch Panto NICHT vertragen habe, und bekam nur 1/3 der Kosten wieder, als es dann mit Esom endlich ein Generika gab, habe ich das natürlich gleich mal getestet und habe es super vertragen, und nun liegt das eben im passenden Preissegment.
Meiner Krankenkasse hatte nicht mal ein Schreiben des Arztes gereicht, und ich bin privat versichert !!!
Ich finde es grundsätzlich bedenklich, wenn Menschen, die jahrelang ein Medikament nehmen und super vertragen, gezwungen werden etwas kostengünstigeres zu nehmen. Dass unsere gesetzlichen Kassen enorme Kosten stemmen müssen, stellt ja keiner in Frage, aber man darf nicht an der Gesundheit sparen, solange es eine gesicherte Behandlung ist.
Und genau wie Du sagst, dann kommen Nebenwirkungen auf, und keiner weiß warum, ob das unter dem Strich dann immer noch Kosten spart ????
Mein Arzt hatte mir bei einem verordneten Antibiotika IMMER auf meinem Rezept vermerkt -KEIN GENERIKA-, was mir zumindest immer zu dem wirklich verschriebenen Medikament verholfen hat.
Keine Ahnung ob das bei gesetzlich und privat Versicherten anders ist ???
Aber, das Thema ist ja PPI und ganz klar, wie Du sagst, Trägerstoffe, Wirkstoffe, alles ist unterschiedlich, also kein Wunder, dass man nicht jedes gleichermaßen verträgt.
Lieben Gruß
TeaTime
vielen Dank für Deine Antwort.
Dass wohl die Menge eines WIrkstoffs mal 100% und mal 99,x % beträgt, davon gehe ich aus.
Dass sogar 1l Milch, den man kauft, nicht 1l sein muss, hatte mich da schon mehr verwundert.
Aber dieser Bericht über Generika bezog sich schon grundsätzlich auf diese WIrkstoffmengen, die wohl immer abweichen, das dürfen und sich auch eben nicht in wirklich kleinsten Mikrogramm Mengen bewegen.
Ich suche mal morgen, ob ich da was im Internet zu finde, weiß dummerweise nicht mehr, welche Sendung das war.
Und es ging eben auch um dieses "sparen" der Krankankassen, auf Kosten der Patienten. Ich hatte zB immer Nexium, weil ich Omep und auch Panto NICHT vertragen habe, und bekam nur 1/3 der Kosten wieder, als es dann mit Esom endlich ein Generika gab, habe ich das natürlich gleich mal getestet und habe es super vertragen, und nun liegt das eben im passenden Preissegment.
Meiner Krankenkasse hatte nicht mal ein Schreiben des Arztes gereicht, und ich bin privat versichert !!!
Ich finde es grundsätzlich bedenklich, wenn Menschen, die jahrelang ein Medikament nehmen und super vertragen, gezwungen werden etwas kostengünstigeres zu nehmen. Dass unsere gesetzlichen Kassen enorme Kosten stemmen müssen, stellt ja keiner in Frage, aber man darf nicht an der Gesundheit sparen, solange es eine gesicherte Behandlung ist.
Und genau wie Du sagst, dann kommen Nebenwirkungen auf, und keiner weiß warum, ob das unter dem Strich dann immer noch Kosten spart ????
Mein Arzt hatte mir bei einem verordneten Antibiotika IMMER auf meinem Rezept vermerkt -KEIN GENERIKA-, was mir zumindest immer zu dem wirklich verschriebenen Medikament verholfen hat.
Keine Ahnung ob das bei gesetzlich und privat Versicherten anders ist ???
Aber, das Thema ist ja PPI und ganz klar, wie Du sagst, Trägerstoffe, Wirkstoffe, alles ist unterschiedlich, also kein Wunder, dass man nicht jedes gleichermaßen verträgt.
Lieben Gruß
TeaTime

[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)
Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.
Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
*100% geschafft !!Nach 10,5 Monaten erfolgreich abgesetzt !!!*

Guten alten Zeiten nachzutrauern, bringen sie nicht zurück. Du musst Dir neue gute Zeiten schaffen ![/spoil]
"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)
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TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Das ist nicht das was ich meine, passt aber inhaltlich:
Generikum wirkt bis zu 25 Prozent stärker als das Original
Ein Generikum kann bis zu 20 Prozent weniger und 25 Prozent stärker wirken als ein Original. In der Regel ist der Unterschied fünf Prozent. Das Gesetz schreibt vor, dass eine Nachahmung eines patentgeschützten Medikaments bioäquivalent sein muss. Das bedeutet, dass der Wirkstoff genauso schnell und in gleicher Menge am Wirkungsort sein muss wie beim Original. Einen Unterschied zwischen Generikum und Original machen häufig Hilfsstoffe aus. Die werden zum Beispiel dafür verwendet, den Wirkstoff im Körper dorthin zu transportieren, wo er hin soll und beeinflussen obendrein die Verträglichkeit einer Arznei. Allergiker sollten daher, wenn sie sich für ein Generikum entscheiden, beim Arzt oder Apotheker nachfragen, ob sie dieses vertragen.
http://www.welt.de/finanzen/article1094 ... erika.html
Gruß
TeaTime
Generikum wirkt bis zu 25 Prozent stärker als das Original
Ein Generikum kann bis zu 20 Prozent weniger und 25 Prozent stärker wirken als ein Original. In der Regel ist der Unterschied fünf Prozent. Das Gesetz schreibt vor, dass eine Nachahmung eines patentgeschützten Medikaments bioäquivalent sein muss. Das bedeutet, dass der Wirkstoff genauso schnell und in gleicher Menge am Wirkungsort sein muss wie beim Original. Einen Unterschied zwischen Generikum und Original machen häufig Hilfsstoffe aus. Die werden zum Beispiel dafür verwendet, den Wirkstoff im Körper dorthin zu transportieren, wo er hin soll und beeinflussen obendrein die Verträglichkeit einer Arznei. Allergiker sollten daher, wenn sie sich für ein Generikum entscheiden, beim Arzt oder Apotheker nachfragen, ob sie dieses vertragen.
http://www.welt.de/finanzen/article1094 ... erika.html
Gruß
TeaTime

[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)
Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.
Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Ok zurück zum eigentlichen Thema Teatime 
nun hier hantieren manche Leute in mg bereichen, sprich da hast du 40 mg ppi und bist bei 8mg und reduzierst auf 7mg. Das die rechnung auch mit der Kügelchen Methode eigentlich nicht aufgehen kann zumal eine tablette jetzt 44mg haben kann und die andere eben 36mg. Ist jetzt kein vorwurf. Langsam reduzieren ja. Aber irgendwann kommt man in mg bereichen wo es einfach heissen muss zahne zusammenbeissen und durch, weil man es eh nicht mehr bemessen kann ob man jetzt doch mehr als 7mg oder weniger als 7 mg eingenommen hat.
Gleiche gilt auch für Tropfen. Will jetzt keine Panik machen aber wenn man bei einer maximalen tropfenmenge langsam von 20 auf 5 reduziert hat ist man in einem bereich wo 1 Tropfen schon viel ausmacht das man eben mit 4 Tropfen aus der einen Flasche eben 5 Tropfen aus der anderen genommen hat. weshalb im niedrigdosierungsbereich die runterdosierung eben nicht so gut funtioniert (hat auch andere Gründe siehe dazu meinen in meinem Thread).
Ich sehe in der Signatur das im niedrig Dosies Bereich viele einen herben rückfall haben und sofort auf die nächst höhere dosierung gehen.
Ich sags mal frech. Dann warten sie unbewust auf die richtige Flasche mit der richtigen Dosierung um endlich richtig runterzudosieren. Das das Problem an der Flasche liegt und nicht an uns kommt uns gar nicht in den Sinn.
Mit dem ganze hintergrund wissen. Wenn ich bei 10mg ppi angekommen wäre. würde ich maximal noch auf 5mg reduzieren und dann beenden. Ist meine Meinung.
Das nur so als beispiel. Da es aber noch die Omeprazol 10mg kapsel gibt die hoffentlich nicht so hohe schwankungen hat, wechselt man eben auf die 10mg kapsel anstatt auf der 40 mg zu bleiben. Aber worauf ich hinaus will ist hoffentlich jedem klar.
LG Dragon
nun hier hantieren manche Leute in mg bereichen, sprich da hast du 40 mg ppi und bist bei 8mg und reduzierst auf 7mg. Das die rechnung auch mit der Kügelchen Methode eigentlich nicht aufgehen kann zumal eine tablette jetzt 44mg haben kann und die andere eben 36mg. Ist jetzt kein vorwurf. Langsam reduzieren ja. Aber irgendwann kommt man in mg bereichen wo es einfach heissen muss zahne zusammenbeissen und durch, weil man es eh nicht mehr bemessen kann ob man jetzt doch mehr als 7mg oder weniger als 7 mg eingenommen hat.
Gleiche gilt auch für Tropfen. Will jetzt keine Panik machen aber wenn man bei einer maximalen tropfenmenge langsam von 20 auf 5 reduziert hat ist man in einem bereich wo 1 Tropfen schon viel ausmacht das man eben mit 4 Tropfen aus der einen Flasche eben 5 Tropfen aus der anderen genommen hat. weshalb im niedrigdosierungsbereich die runterdosierung eben nicht so gut funtioniert (hat auch andere Gründe siehe dazu meinen in meinem Thread).
Ich sehe in der Signatur das im niedrig Dosies Bereich viele einen herben rückfall haben und sofort auf die nächst höhere dosierung gehen.
Ich sags mal frech. Dann warten sie unbewust auf die richtige Flasche mit der richtigen Dosierung um endlich richtig runterzudosieren. Das das Problem an der Flasche liegt und nicht an uns kommt uns gar nicht in den Sinn.
Mit dem ganze hintergrund wissen. Wenn ich bei 10mg ppi angekommen wäre. würde ich maximal noch auf 5mg reduzieren und dann beenden. Ist meine Meinung.
Das nur so als beispiel. Da es aber noch die Omeprazol 10mg kapsel gibt die hoffentlich nicht so hohe schwankungen hat, wechselt man eben auf die 10mg kapsel anstatt auf der 40 mg zu bleiben. Aber worauf ich hinaus will ist hoffentlich jedem klar.
LG Dragon
2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
10/2018 100mg Amisulprid
11/2018 150 mg Amisulprid (Wegen heftiger Erkältung)
03/2019 137 mg AMisulprid (wasserlösemethode)
03/2019 150 mg Amisulprid aufdosiert wegen absetztpsychose
10/2019 125 mg Amisulpird (100mg + 1/2 50mg)
- Zyprexa 5-10mg
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09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
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TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Guten Morgen Dragon,
glaube schon, dass es sehr schwierig ist wirklich immer festzustellen WIEVIEL Medikament man wirklich einnimmt. Egal ob man ausschleicht oder nicht.
Da spielen ja auch noch andere Faktoren eine Rolle, wie andere Medikamente, NEM und insbesondere Heilerde, die zwar nahezu keine Nebenwirkungen hat, aber man niemals zusammen mit einem Medikament einnehmen darf.
Antibiotika und Milchprodukte, Pampelmuse und Co.... Mal nimmt man mehr Wirkstoff auf, mal weniger.
Das macht Einnahme, wie das Ausschleichen nie wirklich "rund".
Denke aber, wenn man sich an Grundsätzliches hält, kann man bei einer vorübergehenden Einnahme auch davon ausgehen, dass man auch genug Wirkstoff abbekommt.
Und nun sind wir wieder beim PPI und dem Ausschleichen.
Auch hier habe ich ja total unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Lange 40mg genommen, dann auf 20mg, alles ohne Probs.
Dann 20mg genommen, sogar einen Tag mit PPI und einen ohne, das war 2 Jahre kein Problem.
Dann wieder hoch auf 2x20mg, kein Problem, wieder runter auf 1x20mg kein Problem.
ABER JETZT... Als ich nun reduzieren wollte, angefangen mit 5 Tage nehmen 1 Tag aussetzen, das klappte genau 2 Mal, dann wars vorbei. Das was früher kein Thema war, ist nun eins. Aber gut, ich nehme es nun eben auch seit 8 Jahren und muss das akzeptieren.
Nun habe ich es ja, Dank Kapseln, auf 14mg (wie hoch die "wirkliche" Dosis nun auch immer sein mag) geschafft, und das ist für mich ein echter Erfolg.
Wie weit ich runter komme weiß ich nicht, versuche es einfach, bis es nicht mehr klappt. Hier ist es mir auch im ersten Moment nicht sooooo wichtig, wieviel das nun wirklich sind, was zählt ist alleine die Reduktion.
Bei mir sind 8 Kügelchen ca. ein Milligramm, da eine Kapsel etwa 160 Kügelchen hat. (es sind immer ein paar mehr drin)
Und so zähle ich immer 8 Kügelchen ab, klar, auch das bedeutet nicht, dass es immer zu 100% die gleiche Menge sein wird, aber das ist nicht so wichtig.
Meine Vorgehensweise im unteren Bereich kann ich DIr noch nicht sagen, ob ich mg für mg bis auf Null gehe, oder mal einen Sprung wage. Pläne gibts einige, aber erst einmal will ich wissen, wie weit ich überhaupt kommen werde.
Deine Bedenken verstehe ich, also was Du in Summe sagst, und ich stimme DIr da auch durchaus zu.
Klar, je kleiner die eigentliche Menge, umso höher die Treffsicherheit beim Reduzieren.
Leider kann ich es bei meinem Esom nicht machen, denn da habe ich keine 10mg Kapseln gesehen. Wobei es bei 20mg auch wieder anders ist, als bei 40mg.
Aber auch bei denen, die nun mit Tropfen, Feinwaage oder Wasserlösmethode reduzieren, es geht darum, die für sich beste und verträglichste Lösung zu finden.
Noch danke für Deine späte Antwort ( war wohl Nachtschicht -gg-)
Lieben Gruß,
TeaTime
glaube schon, dass es sehr schwierig ist wirklich immer festzustellen WIEVIEL Medikament man wirklich einnimmt. Egal ob man ausschleicht oder nicht.
Da spielen ja auch noch andere Faktoren eine Rolle, wie andere Medikamente, NEM und insbesondere Heilerde, die zwar nahezu keine Nebenwirkungen hat, aber man niemals zusammen mit einem Medikament einnehmen darf.
Antibiotika und Milchprodukte, Pampelmuse und Co.... Mal nimmt man mehr Wirkstoff auf, mal weniger.
Das macht Einnahme, wie das Ausschleichen nie wirklich "rund".
Denke aber, wenn man sich an Grundsätzliches hält, kann man bei einer vorübergehenden Einnahme auch davon ausgehen, dass man auch genug Wirkstoff abbekommt.
Und nun sind wir wieder beim PPI und dem Ausschleichen.
Auch hier habe ich ja total unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Lange 40mg genommen, dann auf 20mg, alles ohne Probs.
Dann 20mg genommen, sogar einen Tag mit PPI und einen ohne, das war 2 Jahre kein Problem.
Dann wieder hoch auf 2x20mg, kein Problem, wieder runter auf 1x20mg kein Problem.
ABER JETZT... Als ich nun reduzieren wollte, angefangen mit 5 Tage nehmen 1 Tag aussetzen, das klappte genau 2 Mal, dann wars vorbei. Das was früher kein Thema war, ist nun eins. Aber gut, ich nehme es nun eben auch seit 8 Jahren und muss das akzeptieren.
Nun habe ich es ja, Dank Kapseln, auf 14mg (wie hoch die "wirkliche" Dosis nun auch immer sein mag) geschafft, und das ist für mich ein echter Erfolg.
Wie weit ich runter komme weiß ich nicht, versuche es einfach, bis es nicht mehr klappt. Hier ist es mir auch im ersten Moment nicht sooooo wichtig, wieviel das nun wirklich sind, was zählt ist alleine die Reduktion.
Bei mir sind 8 Kügelchen ca. ein Milligramm, da eine Kapsel etwa 160 Kügelchen hat. (es sind immer ein paar mehr drin)
Und so zähle ich immer 8 Kügelchen ab, klar, auch das bedeutet nicht, dass es immer zu 100% die gleiche Menge sein wird, aber das ist nicht so wichtig.
Meine Vorgehensweise im unteren Bereich kann ich DIr noch nicht sagen, ob ich mg für mg bis auf Null gehe, oder mal einen Sprung wage. Pläne gibts einige, aber erst einmal will ich wissen, wie weit ich überhaupt kommen werde.
Deine Bedenken verstehe ich, also was Du in Summe sagst, und ich stimme DIr da auch durchaus zu.
Klar, je kleiner die eigentliche Menge, umso höher die Treffsicherheit beim Reduzieren.
Leider kann ich es bei meinem Esom nicht machen, denn da habe ich keine 10mg Kapseln gesehen. Wobei es bei 20mg auch wieder anders ist, als bei 40mg.
Aber auch bei denen, die nun mit Tropfen, Feinwaage oder Wasserlösmethode reduzieren, es geht darum, die für sich beste und verträglichste Lösung zu finden.
Noch danke für Deine späte Antwort ( war wohl Nachtschicht -gg-)
Lieben Gruß,
TeaTime

[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)
Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.
Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
*100% geschafft !!Nach 10,5 Monaten erfolgreich abgesetzt !!!*

Guten alten Zeiten nachzutrauern, bringen sie nicht zurück. Du musst Dir neue gute Zeiten schaffen ![/spoil]
"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)
-
dragon4277
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Teatime,
bei Psychopharmaka (kann mir das auch bei anderen Medikamenten gut vorstellen) ist es so. Das bei Medikamente bei bedarf die Frequenz in dem man ein Medikament einnimt kürzer wird. Sprich nimmt man ein Medikament A ein und lässt es 6 Monate sein und nimmt A wieder ein und dann braucht man es nach 4 monaten wieder und dann nach 3 und am Ende hat ist die Frequenz so niedrig das täglich einnimmt. Genau wie beim rauchen.
Warum keine Ahnung.
So wenn man jetzt bei Medikamenten runter dosiert und rauf dosiert je nach bedarf geht das am Anfang gut aber irgendwann hat man dann einen Punkt erreicht das man eben nicht mehr runterdosieren kann. Es geht nur noch aufwärts gut. Ist genau so wie beim rauchen. Da raucht man mal an einem Tag 10 am andren 20 und reduziert wieder auf 10 am anfang geht das gut. bis man am ende täglich 20 rauchen muss.
Und ich kann mir gut vorstellen da wir den vergleich rauchen nehmen. Hört man einmal mit dem rauchen auf. Und fängt dann wieder an mit dem rauchen ist man sehr sehr schnell (nicht so wie am anfang wo man als jugendlicher mit dem rauchen angefangen hatte) wieder bei der alten Menge.
Denk auch wenn man von 40mg PPi reduziert hat auf null. Und irgendwann bei bedarf PPI nehmen soll das man sehr schnell wieder abhängig von 40 mg ppi ist.
Warum keine Ahnung.
LG Dragon.
bei Psychopharmaka (kann mir das auch bei anderen Medikamenten gut vorstellen) ist es so. Das bei Medikamente bei bedarf die Frequenz in dem man ein Medikament einnimt kürzer wird. Sprich nimmt man ein Medikament A ein und lässt es 6 Monate sein und nimmt A wieder ein und dann braucht man es nach 4 monaten wieder und dann nach 3 und am Ende hat ist die Frequenz so niedrig das täglich einnimmt. Genau wie beim rauchen.
Warum keine Ahnung.
So wenn man jetzt bei Medikamenten runter dosiert und rauf dosiert je nach bedarf geht das am Anfang gut aber irgendwann hat man dann einen Punkt erreicht das man eben nicht mehr runterdosieren kann. Es geht nur noch aufwärts gut. Ist genau so wie beim rauchen. Da raucht man mal an einem Tag 10 am andren 20 und reduziert wieder auf 10 am anfang geht das gut. bis man am ende täglich 20 rauchen muss.
Und ich kann mir gut vorstellen da wir den vergleich rauchen nehmen. Hört man einmal mit dem rauchen auf. Und fängt dann wieder an mit dem rauchen ist man sehr sehr schnell (nicht so wie am anfang wo man als jugendlicher mit dem rauchen angefangen hatte) wieder bei der alten Menge.
Denk auch wenn man von 40mg PPi reduziert hat auf null. Und irgendwann bei bedarf PPI nehmen soll das man sehr schnell wieder abhängig von 40 mg ppi ist.
Warum keine Ahnung.
LG Dragon.
2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
10/2018 100mg Amisulprid
11/2018 150 mg Amisulprid (Wegen heftiger Erkältung)
03/2019 137 mg AMisulprid (wasserlösemethode)
03/2019 150 mg Amisulprid aufdosiert wegen absetztpsychose
10/2019 125 mg Amisulpird (100mg + 1/2 50mg)
- Zyprexa 5-10mg
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10/2013 Amisulprid 300mg
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04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
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Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
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Arianrhod
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Das ist auch ein ganz wichtiges Thema bei Psychopharmaka. Aus einem anderen Forum kenne ich eine Frau, die zwar Seroquel prolong vertragen hat, aber Quetapin Retard ( also das Generikum) nicht, sie bekam eine QT- Verlängerung ( u.U. lebensgefährliche Herzrhythmusveränderung).TeaTime hat geschrieben:Das ist nicht das was ich meine, passt aber inhaltlich:
Generikum wirkt bis zu 25 Prozent stärker als das Original
Ein Generikum kann bis zu 20 Prozent weniger und 25 Prozent stärker wirken als ein Original. In der Regel ist der Unterschied fünf Prozent. Das Gesetz schreibt vor, dass eine Nachahmung eines patentgeschützten Medikaments bioäquivalent sein muss. Das bedeutet, dass der Wirkstoff genauso schnell und in gleicher Menge am Wirkungsort sein muss wie beim Original. Einen Unterschied zwischen Generikum und Original machen häufig Hilfsstoffe aus. Die werden zum Beispiel dafür verwendet, den Wirkstoff im Körper dorthin zu transportieren, wo er hin soll und beeinflussen obendrein die Verträglichkeit einer Arznei. Allergiker sollten daher, wenn sie sich für ein Generikum entscheiden, beim Arzt oder Apotheker nachfragen, ob sie dieses vertragen.
http://www.welt.de/finanzen/article1094 ... erika.html
Gruß
TeaTime
liebe Grüße Arianrhod
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.
Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.
Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung
Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .
Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon
jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.
Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.
Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.
Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0".
Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.
Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung
Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .
Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon
jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.
Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.
Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.
Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0".
Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Dragon,
glaube auch, dass man immer wieder langsam vorgehen muss, wenn man das PPI mal los ist und dann doch wieder nehmen soll.
Jeder, der ein PPI mal einnehmen soll, wenn auch nur als Magenschutz bei bestimmten Medikamenten, für kurze Zeit, wird beim Absetzen mit Problemen rechnen müssen.
Gut, dass ich nicht rauche
und nie geraucht habe, zumindest DAS Thema ist für mich keins.
Lieben Gruß
TeaTime
glaube auch, dass man immer wieder langsam vorgehen muss, wenn man das PPI mal los ist und dann doch wieder nehmen soll.
Jeder, der ein PPI mal einnehmen soll, wenn auch nur als Magenschutz bei bestimmten Medikamenten, für kurze Zeit, wird beim Absetzen mit Problemen rechnen müssen.
Gut, dass ich nicht rauche
und nie geraucht habe, zumindest DAS Thema ist für mich keins. Lieben Gruß
TeaTime
Zuletzt geändert von TeaTime am 23.08.2016 13:33, insgesamt 1-mal geändert.

[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)
Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.
Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
*100% geschafft !!Nach 10,5 Monaten erfolgreich abgesetzt !!!*

Guten alten Zeiten nachzutrauern, bringen sie nicht zurück. Du musst Dir neue gute Zeiten schaffen ![/spoil]
"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Arian,
das stimmt genau !!! Weiß nicht, ob Du da auch meinen Eintrag drüber gelesen hattest, das war Thema in irgendeiner Gesundheitssendung, weiß leider nicht mehr welche das war. Aber suchte im Internet und fand dann das, was ja inhaltlich identisch war.
Nichts gegen Generika, kann ja wirklich gut gehen, aber was, wenn nicht. Finde das, je nachdem um welche Medikamente es geht, mehr als bedenklich.
Lieben Gruß
TeaTime
das stimmt genau !!! Weiß nicht, ob Du da auch meinen Eintrag drüber gelesen hattest, das war Thema in irgendeiner Gesundheitssendung, weiß leider nicht mehr welche das war. Aber suchte im Internet und fand dann das, was ja inhaltlich identisch war.
Nichts gegen Generika, kann ja wirklich gut gehen, aber was, wenn nicht. Finde das, je nachdem um welche Medikamente es geht, mehr als bedenklich.
Lieben Gruß
TeaTime

[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)
Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.
Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
*100% geschafft !!Nach 10,5 Monaten erfolgreich abgesetzt !!!*

Guten alten Zeiten nachzutrauern, bringen sie nicht zurück. Du musst Dir neue gute Zeiten schaffen ![/spoil]
"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)
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dragon4277
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Und da wir gerade beim reduzieren sind.
Ja Tropfen kann man auch noch teilen. Geht.
In ein Glas Wasser gibst du einen (1) Tropfen. Der verteilt sich hoffentlich gleichmässig im Wasser.Wenn er sich nicht gleichmässig im Wasser verteilt funtioniert das nicht. Dann kipste die hälfte des Wasser Tropfen gemisches weg. Haste halben Tropfen. Keine exacte wissenschaft sollte aber funtionieren.
LG Dragon
Ja Tropfen kann man auch noch teilen. Geht.
In ein Glas Wasser gibst du einen (1) Tropfen. Der verteilt sich hoffentlich gleichmässig im Wasser.Wenn er sich nicht gleichmässig im Wasser verteilt funtioniert das nicht. Dann kipste die hälfte des Wasser Tropfen gemisches weg. Haste halben Tropfen. Keine exacte wissenschaft sollte aber funtionieren.
LG Dragon
2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
10/2018 100mg Amisulprid
11/2018 150 mg Amisulprid (Wegen heftiger Erkältung)
03/2019 137 mg AMisulprid (wasserlösemethode)
03/2019 150 mg Amisulprid aufdosiert wegen absetztpsychose
10/2019 125 mg Amisulpird (100mg + 1/2 50mg)
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Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo,
ich hatte meine Magenspiegelung heute; sie war fast völlig ohne Befund.
Also genau das, was ich vermutet habe.
Was ich wohl habe sind einige Schleimhautveränderungen namens Drüsenkörperzysten, die man in Verbindung mit langjährigem PPI-Konsum bringt (soviel zur Unbedenklichkeit der jahrelangen Einnahme...)
. Sie sind aber wohl harmlos. Interessanterweise, sofern das heute dazu schnell angelesene Wissen stimmt, sind diejenigen Zellen im Magen zu diesen Drüsenzysten mutiert, die maßgeblich an der HCL-Sekretion beteiligt sind. Ich finde das zeigt sehr gut auf, wie PPI langfristig die Magen-Histologie verändern.
Die von meinem Hausarzt vermuteten Diagnosen unerkannter Reflux, Gastritis, Entzündungen, Geschwüre... sind allesamt Gott sei Dank negativ und damit auch seine Theorie widerlegt, dass mir das Ausschleichen des PPI doch nicht bekommt und ich es eben ein Leben lang brauche.
Es bestärkt mich geradezu weiterhin konsequent auszuschleichen, und wenn es noch mal 2 Jahre dauert.
Der Magen ist in gutem Zustand und ich entwöhne ihn nun sanft.
Nicht verifiziert werden konnte eine Magenentleerungsstörung, die ich evtl. habe.
Hierzu müsste ich ein Magenentleerungsszintigramm machen lassen, bei dem man radioaktiv markiertes Testessen isst und dann mit bildgebendem Verfahren schaut, ob und wie der Speisebrei rutscht.
Die Ärztin sagt, diese Erkrankung ist ziemlich selten, aber in meinem Fall könnte ich wirklich betroffen sein. Ich habe ja eine große Herz-OP hinter mir und sehr viele relevante Gehirnnerven reichen bis weit in den Thorax - es könnte damals der Nervus Vagus verletzt worden sein und das kann diese Entleerungs- und Motilitätsstörung verursachen. Da ich bereits weiß, dass bei der Herz-OP (oder der Not-OP) 2001 mein Nervus laryngeus recurrens als Astnerv des Nervus Vagus verletzt wurde, weil ich nach der OP eine Stimmlippenlähmung bekam, bin ich nun natürlich ein wenig "angespitzt", ob die da noch mehr an Nerven erwischt haben...
Nun gut, ich hab mich noch nicht entschieden, ob ich die Untersuchung machen lasse.
Zu dragon: Also ich stimme deinem Satz nicht zu, dass man irgendwann einfach ins kalte Wasser springen muss. Auch mit einer postulierten Abweichung (die ich in Kauf nehme) habe ich mich zäh und diszipliniert von 40mg auf 8mg runtergeschafft und ich werde bis zum letzten Tag Kügelchen zählen und ausschleichen, bis ich auf 0,5mg bin
Grüße
Jamie
ich hatte meine Magenspiegelung heute; sie war fast völlig ohne Befund.
Also genau das, was ich vermutet habe.
Was ich wohl habe sind einige Schleimhautveränderungen namens Drüsenkörperzysten, die man in Verbindung mit langjährigem PPI-Konsum bringt (soviel zur Unbedenklichkeit der jahrelangen Einnahme...)
Die von meinem Hausarzt vermuteten Diagnosen unerkannter Reflux, Gastritis, Entzündungen, Geschwüre... sind allesamt Gott sei Dank negativ und damit auch seine Theorie widerlegt, dass mir das Ausschleichen des PPI doch nicht bekommt und ich es eben ein Leben lang brauche.
Es bestärkt mich geradezu weiterhin konsequent auszuschleichen, und wenn es noch mal 2 Jahre dauert.
Der Magen ist in gutem Zustand und ich entwöhne ihn nun sanft.
Nicht verifiziert werden konnte eine Magenentleerungsstörung, die ich evtl. habe.
Hierzu müsste ich ein Magenentleerungsszintigramm machen lassen, bei dem man radioaktiv markiertes Testessen isst und dann mit bildgebendem Verfahren schaut, ob und wie der Speisebrei rutscht.
Die Ärztin sagt, diese Erkrankung ist ziemlich selten, aber in meinem Fall könnte ich wirklich betroffen sein. Ich habe ja eine große Herz-OP hinter mir und sehr viele relevante Gehirnnerven reichen bis weit in den Thorax - es könnte damals der Nervus Vagus verletzt worden sein und das kann diese Entleerungs- und Motilitätsstörung verursachen. Da ich bereits weiß, dass bei der Herz-OP (oder der Not-OP) 2001 mein Nervus laryngeus recurrens als Astnerv des Nervus Vagus verletzt wurde, weil ich nach der OP eine Stimmlippenlähmung bekam, bin ich nun natürlich ein wenig "angespitzt", ob die da noch mehr an Nerven erwischt haben...
Nun gut, ich hab mich noch nicht entschieden, ob ich die Untersuchung machen lasse.
Zu dragon: Also ich stimme deinem Satz nicht zu, dass man irgendwann einfach ins kalte Wasser springen muss. Auch mit einer postulierten Abweichung (die ich in Kauf nehme) habe ich mich zäh und diszipliniert von 40mg auf 8mg runtergeschafft und ich werde bis zum letzten Tag Kügelchen zählen und ausschleichen, bis ich auf 0,5mg bin
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Jamie
...........SIGNATUR...............
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.
mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478
Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden
-----------------------------
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TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Jamie,
also zuerst einmal, SUUUUPER, dass die Magenspiegelung so gut gelaufen ist. Das Ergebnis zeigt, Dein Weg ist der richtige und bestärkt mich sehr !!!
Diese Diagnose "Drüsenkörperzysten" habe ich auch, wenn das durch den PPI kommt ist das ja schlimm, man sagte mir, die kommen durch die Magensäure. Boah, das haut mich um.
Mir ist es auch egal, wie lange ich ausschleichen werde, das Ziel bleibt, so weit wie möglich runter von dem Zeug.
Noch geht es mit dem 1mg alle 2 Wochen, wie das mal weitergeht, keine Ahnung. Ob ich nochmal 2mg auf einmal reduziere, keine Ahnung, solange es so gut läuft, bleibe ich meiner Linie treu, aber ab 10mg gibts mehrere Pläne.
Magenentleerungsstörung... Hab ich noch nie gehört, klingt auch ziemlich komplex und kompliziert.
Vielen Dank Jamie, dass Du so ausführlich berichtet hast, es motiviert mich sehr !!
Lieben Gruß
TeaTime
also zuerst einmal, SUUUUPER, dass die Magenspiegelung so gut gelaufen ist. Das Ergebnis zeigt, Dein Weg ist der richtige und bestärkt mich sehr !!!
Diese Diagnose "Drüsenkörperzysten" habe ich auch, wenn das durch den PPI kommt ist das ja schlimm, man sagte mir, die kommen durch die Magensäure. Boah, das haut mich um.
Mir ist es auch egal, wie lange ich ausschleichen werde, das Ziel bleibt, so weit wie möglich runter von dem Zeug.
Noch geht es mit dem 1mg alle 2 Wochen, wie das mal weitergeht, keine Ahnung. Ob ich nochmal 2mg auf einmal reduziere, keine Ahnung, solange es so gut läuft, bleibe ich meiner Linie treu, aber ab 10mg gibts mehrere Pläne.
Magenentleerungsstörung... Hab ich noch nie gehört, klingt auch ziemlich komplex und kompliziert.
Vielen Dank Jamie, dass Du so ausführlich berichtet hast, es motiviert mich sehr !!
Lieben Gruß
TeaTime

[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)
Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.
Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
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Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo,
ich bin schockiert!
Beim Recherchieren bin ich über dieses Forum gestolpert. Fundoplikatio OP bei dauerhaften Magenproblemen durch zuviel Säure.
Wenn ihr Zeit habt, dann lest euch das mal durch (man braucht 15min) [Link unten]; es ist schrecklich, was mit diesen Leuten passiert ist.
Und merkt euch eins: Magenprobleme nur bei "kurz vor Tod" durch eine OP zu verbessern zu versuchen; das ist ja alptraumhaft!
Das hier habe ich Mitglied Victoria80 (Rubrik "AD absetzen") geschrieben.
ich bin schockiert!
Beim Recherchieren bin ich über dieses Forum gestolpert. Fundoplikatio OP bei dauerhaften Magenproblemen durch zuviel Säure.
Wenn ihr Zeit habt, dann lest euch das mal durch (man braucht 15min) [Link unten]; es ist schrecklich, was mit diesen Leuten passiert ist.
Und merkt euch eins: Magenprobleme nur bei "kurz vor Tod" durch eine OP zu verbessern zu versuchen; das ist ja alptraumhaft!
Das hier habe ich Mitglied Victoria80 (Rubrik "AD absetzen") geschrieben.
Katastrophale Verschlechterung nach Fundoplikatio OPPS. Ich möchte noch etwas ergänzen. Wegen meiner anhaltenden Magenprobleme habe ich in letzter Zeit verstärkt im Internet recherchiert. Ich bin da auf etwas ganz Furchtbares gestoßen. Und zwar auf ein Forum, wo Magenoperierte berichteten, dass nach der OP alles 1000fach schlimmer war als vorher und dass ihr Leben aus und vorbei ist. Verpfuscht. Nicht mehr nur Magenschmerzen haben die, sondern unsägliche Luftnot, können nicht mehr reden oder richtig atmen... Manche haben sich Sterben gewünscht.
Von mindestens 10 verschiedenen Leuten habe ich das zur gleichen OP gelesen. Noch schlimmer: Es gibt keine Hoffnung mehr für sie; operiert ist operiert. Nicht mehr rückgängig zu machen.
Und dann das Schlimmste: Alle fragten nach rettenden Tipps, alle fragten, ob jemand Positives zu berichten hätte, ob jemand wüsste, wie man das rückgängig machen könnte - und niemand hat ihnen in diesem Forum geantwortet. Sie sind alleine und ihr Leben ist am Ende.
Ich will dein Leid nicht zum Leid dieser relativieren, aber das, war wir hier im ADFD durchmachen, ist reversibel, weil das Gehirn von selbst heilen kann - was diesen (gutgläubigen) Menschen angetan wurde, hat sie zerstört mit wenig Hoffnung auf Besserung.
...........SIGNATUR...............
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Jamie,
furchtbar !!! Einfach nur furchtbar !!
Hatte auch mal nach diesen OPs recherchiert, als man mir diese OP als Alternative zum PPI vorgeschlagen hat. Und ich habe, genau wie Du, fast nur negative Erfahrungsberichte gefunden.
Bauchschmerzen, Blähungen, kein normales essen mehr möglich u.u.u.
Bin froh, dass ich das abgelehnt habe. Und genau wie Du schreibst, nur wenn man wirklich als Alternative OP oder den Tod vor Augen hat.
Danke für den Link.
Lieben Gruß,
TeaTime
furchtbar !!! Einfach nur furchtbar !!
Hatte auch mal nach diesen OPs recherchiert, als man mir diese OP als Alternative zum PPI vorgeschlagen hat. Und ich habe, genau wie Du, fast nur negative Erfahrungsberichte gefunden.
Bauchschmerzen, Blähungen, kein normales essen mehr möglich u.u.u.
Bin froh, dass ich das abgelehnt habe. Und genau wie Du schreibst, nur wenn man wirklich als Alternative OP oder den Tod vor Augen hat.
Danke für den Link.
Lieben Gruß,
TeaTime

[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)
Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.
Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Ihr Lieben,
Ich wollte euch mal den aktuellen Stand geben.
Bin jetzt seit ca. 7 Wochen clean - YIPPIE !!!
In der dritten Woche hatte ich nochmals 2-3 Tage brennen in der Speisenroöhre gehabt - schon etwas heftiger, aber ich habe es ausgehalten und mit Heilerde oder Galviscon abends vor dem Schlafen gegengewirkt.
Ich war schon fast wieder so weit, dass ich 20mg Panta nehmen wollte - man weiß ja in dem Augenblick nicht wie es weiter geht und keiner kann einem eine vernünftige Aussage geben.
Die Ärzte sagen einem nur, ja dann müssen sie wieder PPI nehmen.
Also dachte ich mir - lieber verrecken als nochmals durch die PPI Hölle zu gehen.
Es war die richtige Entscheidung
Nur als ich bei Verwanten eine Woche zu Urlaub war, die ganz andere Essgewohnheiten hatten (z.B. Nachts um 22:00 Uhr Grillen) - da merkte ich nach ein paar Tagen, dass ich dafür noch nicht bereit war - leichtes brennen wieder, nicht schlimm - aber wenn man seinen Körper kennt, dann weiß man, back to roots - also wieder vernünftig ernähren.
Also - jetzt ist seit Wochen alles gut - hin un wieder probiere ich auch wieder etwas Süßes oder gebratenes, aber sehr verhalten. Mein Magen signalisiert sehr gut, dass es ihm immer besser geht - fast wie vorher.
Die Stuhlfarbe ist jetzt auch endlich wieder normal nach 7 Wochen.
Zwischendurch war ich auch mal wieder bei verschiedenen Ärzten um Ihre Meinung zu PPI und Ernährung zu hören.
Ganz schlimm
Bis auf eine Ärztin hatten die alle keine Ahnung von Ernährung!!!!
Ich war sogar in einer Reflux-Klinik - ein Schock - der Hammer, die hatten sogar den Vorschlag wenn man eine PH-Messung macht und dabei feststellt, dass die Empfindung anders ist als die Messung im Magen, dann könnte man ja Anti-Depressiva nehmen
Ich musste lachen und habe gefragt, ob das tatsächlich eine normale Vorgehensweise ist. Ja - war die Antwort.
Und als ich fragte, was man mit Ernährung machen kann - ähm, ja - kein Alkohol, Mahlzeiten über den Tag verteilen, Kopf hochlegen - das war es.
Super Klinik
Also schnell weg
So - ich kann nur an alle appellieren - ändert die Ernährung, gebt eurem Magen Zeit sich wieder an den Alltag zu gewöhnen. Die PPI Chemie ist in eurem Blut, dass dauert bis es aus allen Zellen raus ist. Von keinem habe ich bisher gelesen, dass die Ernährung geändert wurde - nur an den Medikamenten wird gefeilt. Ist zwar auch wichtig, aber ich denke (nur meine Meinung) dass reicht nicht.
Ich hatte hier geschrieben wie ich mich ernährt habe und wenn ich mich mal nicht daran gehalten hatte, dann merkte ich es sofort mit brennen am nächsten Tag und dazu reichte schon Salat mit einem Hauch von Balsamico Essig.
Es ist wirklich hart auf all die "guten" Sachen zu verzichten, aber was ist wichtiger?
Und irgendwann geht das auch wieder - dauert halt einfach - haltet durch - euer Körper wird es euch danken.
Grüße an Alle - ich drück euch die Daumen
Ich wollte euch mal den aktuellen Stand geben.
Bin jetzt seit ca. 7 Wochen clean - YIPPIE !!!
In der dritten Woche hatte ich nochmals 2-3 Tage brennen in der Speisenroöhre gehabt - schon etwas heftiger, aber ich habe es ausgehalten und mit Heilerde oder Galviscon abends vor dem Schlafen gegengewirkt.
Ich war schon fast wieder so weit, dass ich 20mg Panta nehmen wollte - man weiß ja in dem Augenblick nicht wie es weiter geht und keiner kann einem eine vernünftige Aussage geben.
Die Ärzte sagen einem nur, ja dann müssen sie wieder PPI nehmen.
Also dachte ich mir - lieber verrecken als nochmals durch die PPI Hölle zu gehen.
Es war die richtige Entscheidung
Nur als ich bei Verwanten eine Woche zu Urlaub war, die ganz andere Essgewohnheiten hatten (z.B. Nachts um 22:00 Uhr Grillen) - da merkte ich nach ein paar Tagen, dass ich dafür noch nicht bereit war - leichtes brennen wieder, nicht schlimm - aber wenn man seinen Körper kennt, dann weiß man, back to roots - also wieder vernünftig ernähren.
Also - jetzt ist seit Wochen alles gut - hin un wieder probiere ich auch wieder etwas Süßes oder gebratenes, aber sehr verhalten. Mein Magen signalisiert sehr gut, dass es ihm immer besser geht - fast wie vorher.
Die Stuhlfarbe ist jetzt auch endlich wieder normal nach 7 Wochen.
Zwischendurch war ich auch mal wieder bei verschiedenen Ärzten um Ihre Meinung zu PPI und Ernährung zu hören.
Ganz schlimm
Ich war sogar in einer Reflux-Klinik - ein Schock - der Hammer, die hatten sogar den Vorschlag wenn man eine PH-Messung macht und dabei feststellt, dass die Empfindung anders ist als die Messung im Magen, dann könnte man ja Anti-Depressiva nehmen
Ich musste lachen und habe gefragt, ob das tatsächlich eine normale Vorgehensweise ist. Ja - war die Antwort.
Und als ich fragte, was man mit Ernährung machen kann - ähm, ja - kein Alkohol, Mahlzeiten über den Tag verteilen, Kopf hochlegen - das war es.
Super Klinik
Also schnell weg
So - ich kann nur an alle appellieren - ändert die Ernährung, gebt eurem Magen Zeit sich wieder an den Alltag zu gewöhnen. Die PPI Chemie ist in eurem Blut, dass dauert bis es aus allen Zellen raus ist. Von keinem habe ich bisher gelesen, dass die Ernährung geändert wurde - nur an den Medikamenten wird gefeilt. Ist zwar auch wichtig, aber ich denke (nur meine Meinung) dass reicht nicht.
Ich hatte hier geschrieben wie ich mich ernährt habe und wenn ich mich mal nicht daran gehalten hatte, dann merkte ich es sofort mit brennen am nächsten Tag und dazu reichte schon Salat mit einem Hauch von Balsamico Essig.
Es ist wirklich hart auf all die "guten" Sachen zu verzichten, aber was ist wichtiger?
Und irgendwann geht das auch wieder - dauert halt einfach - haltet durch - euer Körper wird es euch danken.
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TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Leon,
super, dass Du weiterhin ohne PPI klar kommst.
Die Idee Psychopharmaka zu nehmen, und das aus einer Reflux-Klinik, ist ja kaum zu glauben.
Dass Du Deine Ernährung so konsequent umgestellt hast, habe ich ja schon gesehen und finde das wirklich bemerkenswert.
Und es stimmt, ich selber habe an meiner Ernährung nichts geändert, aber manches, wie eben fettarmes Fleisch zu essen, geht nicht, weil ich gar kein Fleisch esse.
Alkohol trinke ich nicht, trinke keinen Kaffee, wie schon geschrieben esse ich kein Fleisch, nichts frittiertes, keine Eier, esse nie spät, abends eh nichts. Aber das grundsätzlich, nicht weil ich mein PPI reduziere.
Bei mir gehe ich davon aus, dass die Einnahme bestimmter Medikamente den Reflux ausgelöst hat, denn wenn ich so zurückdenke, fing das mit den starken Schmerzen an, nachdem ich Monate vorher begonnen hattte, täglich Medikamente gegen meine Schlafstörungen zu nehmen.
Da ich diese nun seit Jahren nicht mehr nehme, ist der einzige Grund meiner Beschwerden, wahrscheinlich eben GENAU auf die Einahme des PPI zurückzuführen.
Und deshalb reduziere ich im Moment, ohne weitere Änderungen.
Was ich eben gerne esse, und auch weiterhin mache, Schokolade und Kuchen essen. Ich ernähre mich insgesamt nicht gesund, esse zwar viel Obst, was ja beim Reflux auch nicht empfohlen wird, aber eben auch viel süß, sowie viel Quark und Joghurt.
Meine Blutwerte sind alle sehr gut, nur Eisen natürlich nicht, aber das kann man ja regulieren. Wenn ich den Zucker weglassen müsste, würde ich zuviel Gewicht verlieren, weil mein BMI eh zu niedrig ist.
Lange Rede, kurzer Sinn. Ja Du hast Recht, ich bin eine von denen, die zwar den PPI reduziert, aber ihre Ernährung nicht geändert hat. Wobei ich eben vieles schon grundsätzlich weglasse, weil ich es nicht esse/trinke.
Vielen Dank für Deine ausführliche Info, freue mich immer, wenn PPI-ler oder Ex-PPI-ler sich hier melden.
Lieben Gruß,
TeaTime
super, dass Du weiterhin ohne PPI klar kommst.
Die Idee Psychopharmaka zu nehmen, und das aus einer Reflux-Klinik, ist ja kaum zu glauben.
Dass Du Deine Ernährung so konsequent umgestellt hast, habe ich ja schon gesehen und finde das wirklich bemerkenswert.
Und es stimmt, ich selber habe an meiner Ernährung nichts geändert, aber manches, wie eben fettarmes Fleisch zu essen, geht nicht, weil ich gar kein Fleisch esse.
Alkohol trinke ich nicht, trinke keinen Kaffee, wie schon geschrieben esse ich kein Fleisch, nichts frittiertes, keine Eier, esse nie spät, abends eh nichts. Aber das grundsätzlich, nicht weil ich mein PPI reduziere.
Bei mir gehe ich davon aus, dass die Einnahme bestimmter Medikamente den Reflux ausgelöst hat, denn wenn ich so zurückdenke, fing das mit den starken Schmerzen an, nachdem ich Monate vorher begonnen hattte, täglich Medikamente gegen meine Schlafstörungen zu nehmen.
Da ich diese nun seit Jahren nicht mehr nehme, ist der einzige Grund meiner Beschwerden, wahrscheinlich eben GENAU auf die Einahme des PPI zurückzuführen.
Und deshalb reduziere ich im Moment, ohne weitere Änderungen.
Was ich eben gerne esse, und auch weiterhin mache, Schokolade und Kuchen essen. Ich ernähre mich insgesamt nicht gesund, esse zwar viel Obst, was ja beim Reflux auch nicht empfohlen wird, aber eben auch viel süß, sowie viel Quark und Joghurt.
Meine Blutwerte sind alle sehr gut, nur Eisen natürlich nicht, aber das kann man ja regulieren. Wenn ich den Zucker weglassen müsste, würde ich zuviel Gewicht verlieren, weil mein BMI eh zu niedrig ist.
Lange Rede, kurzer Sinn. Ja Du hast Recht, ich bin eine von denen, die zwar den PPI reduziert, aber ihre Ernährung nicht geändert hat. Wobei ich eben vieles schon grundsätzlich weglasse, weil ich es nicht esse/trinke.
Vielen Dank für Deine ausführliche Info, freue mich immer, wenn PPI-ler oder Ex-PPI-ler sich hier melden.
Lieben Gruß,
TeaTime

[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)
Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.
Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
*100% geschafft !!Nach 10,5 Monaten erfolgreich abgesetzt !!!*

Guten alten Zeiten nachzutrauern, bringen sie nicht zurück. Du musst Dir neue gute Zeiten schaffen ![/spoil]
"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)
-
TeaTime
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo an alle Interessierten und Betroffenen,
habe hier mal einen interessanten Vergleich der einzelnen PPI gefunden.
Grade wenn jemand aufgrund der Reduzierung umsteigen will, und von Tabletten auf Kapseln eines anderen PPI umsteigt, kann diese Umrechnung vielleicht helfen.
**** Für das Verhältnis zwischen Omeprazol : Lansoprazol : Pantoprazol : Esomeprazol : Rabeprazol konnte dabei das konstante Wirk-Verhältnis von 1: 0,80 : 0,50 : 1,60 : 1,80 ermittelt werden [8].
Demnach wirken
10mg Lansoprazol wie 8mg Omeprazol,
10mg Pantoprazol wie 5mg Omeprazol,
10mg Esomeprazol wie 16mg Omeprazol
10mg Rabeprazol wie 18mg Omeprazol. ******
https://www.online-zfa.de/article/vergl ... m/y/m/1067
Dadurch erklärt sich also auch, warum diese PPI unterschiedlich wirken.
Und auch noch super interessant der Hinweis :
****Einzig die Rebound-Säurehypersekretion, bedingt durch die Hypergastrinämie, mit entsprechendem Wiederauftreten der Beschwerden beim Absetzen der PPI nach Therapie säureassoziierter Beschwerden kann gelegentlich Schwierigkeiten bereiten. Diesem Phänomen kann aber durch ausschleichende Dosierung der PPI (z.B. eine Dosis alle 2–3 Tage) oder durch Einsatz von H2-Rezeptorantagonisten oder Antazida über mehrere Wochen begegnet werden [44].*****
So kommen wohl auch einige auf die Idee mittels Ranitidin auszuschleichen.
Lieben Gruß,
TeaTime
habe hier mal einen interessanten Vergleich der einzelnen PPI gefunden.
Grade wenn jemand aufgrund der Reduzierung umsteigen will, und von Tabletten auf Kapseln eines anderen PPI umsteigt, kann diese Umrechnung vielleicht helfen.
**** Für das Verhältnis zwischen Omeprazol : Lansoprazol : Pantoprazol : Esomeprazol : Rabeprazol konnte dabei das konstante Wirk-Verhältnis von 1: 0,80 : 0,50 : 1,60 : 1,80 ermittelt werden [8].
Demnach wirken
10mg Lansoprazol wie 8mg Omeprazol,
10mg Pantoprazol wie 5mg Omeprazol,
10mg Esomeprazol wie 16mg Omeprazol
10mg Rabeprazol wie 18mg Omeprazol. ******
https://www.online-zfa.de/article/vergl ... m/y/m/1067
Dadurch erklärt sich also auch, warum diese PPI unterschiedlich wirken.
Und auch noch super interessant der Hinweis :
****Einzig die Rebound-Säurehypersekretion, bedingt durch die Hypergastrinämie, mit entsprechendem Wiederauftreten der Beschwerden beim Absetzen der PPI nach Therapie säureassoziierter Beschwerden kann gelegentlich Schwierigkeiten bereiten. Diesem Phänomen kann aber durch ausschleichende Dosierung der PPI (z.B. eine Dosis alle 2–3 Tage) oder durch Einsatz von H2-Rezeptorantagonisten oder Antazida über mehrere Wochen begegnet werden [44].*****
So kommen wohl auch einige auf die Idee mittels Ranitidin auszuschleichen.
Lieben Gruß,
TeaTime

[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)
Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.
Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
*100% geschafft !!Nach 10,5 Monaten erfolgreich abgesetzt !!!*

Guten alten Zeiten nachzutrauern, bringen sie nicht zurück. Du musst Dir neue gute Zeiten schaffen ![/spoil]
"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)
Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Tea Time,
das Verhältnis der Wirkstoffe ist interessant. Allerdings hat Pantoprazol bei mir viel stärker gewirkt als Esomeprazol und in der Aufstellung wäre das genau umgekehrt. Hm... Ist wohl doch von Person zu Person verschieden.
Hab heute angefangen die Kügelchen in meinen 40 mg Esom. (Ratiopharm) zu zählen und komme nach 6 Kapseln auch auf ca. 8 Kügelchen für 1 mg.
Werd ab morgen 2 mg reduzieren und gucken, wie's geht.
Drückt mir die Daumen.
Hey Leon, du hast ja neben deiner Ernährungsumstellung recht flott reduziert, wenn ich mich richtig erinnere? Was hattest du nochmal für Schritte gemachr und in welchen Zeitabständen?
LG, Mara
das Verhältnis der Wirkstoffe ist interessant. Allerdings hat Pantoprazol bei mir viel stärker gewirkt als Esomeprazol und in der Aufstellung wäre das genau umgekehrt. Hm... Ist wohl doch von Person zu Person verschieden.
Hab heute angefangen die Kügelchen in meinen 40 mg Esom. (Ratiopharm) zu zählen und komme nach 6 Kapseln auch auf ca. 8 Kügelchen für 1 mg.
Werd ab morgen 2 mg reduzieren und gucken, wie's geht.
Drückt mir die Daumen.
Hey Leon, du hast ja neben deiner Ernährungsumstellung recht flott reduziert, wenn ich mich richtig erinnere? Was hattest du nochmal für Schritte gemachr und in welchen Zeitabständen?
LG, Mara
Einnahme PPI seit Mai 2016
06.05. - 01.06.2016 (27 Tage): 40 mg Pratoprazol Tabletten - wegen Gastritis
02.06. - 06.06.2016 (5 Tage): 1. Absetzversuch: keine PPI - dadurch wieder starke Magenschmerzen (Rebound)
07.06. - 03.07.2016 (27 Tage): 40 mg Esomeprazol Tabletten - Wechsel von Pantoprazol auf Esomeprazol wg. ständiger
Verstopfung durch Pantoprazol
04.07. - 16.07.2016 (13 Tage): 2. Absetzversuch: abwechselnd 20 mg und 40 mg Esomeprazol Tabletten 1x am Tag - nach 4 Tagen starkes Sodbrennen - Rebound
17.07. - 21.07.2016 (5 Tage): 40 mg Esomeprazol Tabletten
22.07. - 04.09.2016 (45 Tage): 40 mg Esomeprazol Kapseln - Umstellung von Tabletten auf Kapseln um langsam Reduzieren zu können
Reduktion seit 05.09.2016 von ursprünglich 40 mg Esomeprazol Kapseln
05.09. - 18.09.2016 (14 Tage): 37,5 mg
19.09. - 02.10.2016 (14 Tage): 35 mg
03.10. - 16.10.2016 (14 Tage): 32,5 mg
17.10. - 06.11.2016 (21 Tage): 30 mg = Reduktion um 25 %
ab 07.11.2016: 27,5 mg
06.05. - 01.06.2016 (27 Tage): 40 mg Pratoprazol Tabletten - wegen Gastritis
02.06. - 06.06.2016 (5 Tage): 1. Absetzversuch: keine PPI - dadurch wieder starke Magenschmerzen (Rebound)
07.06. - 03.07.2016 (27 Tage): 40 mg Esomeprazol Tabletten - Wechsel von Pantoprazol auf Esomeprazol wg. ständiger
Verstopfung durch Pantoprazol
04.07. - 16.07.2016 (13 Tage): 2. Absetzversuch: abwechselnd 20 mg und 40 mg Esomeprazol Tabletten 1x am Tag - nach 4 Tagen starkes Sodbrennen - Rebound
17.07. - 21.07.2016 (5 Tage): 40 mg Esomeprazol Tabletten
22.07. - 04.09.2016 (45 Tage): 40 mg Esomeprazol Kapseln - Umstellung von Tabletten auf Kapseln um langsam Reduzieren zu können
Reduktion seit 05.09.2016 von ursprünglich 40 mg Esomeprazol Kapseln
05.09. - 18.09.2016 (14 Tage): 37,5 mg
19.09. - 02.10.2016 (14 Tage): 35 mg
03.10. - 16.10.2016 (14 Tage): 32,5 mg
17.10. - 06.11.2016 (21 Tage): 30 mg = Reduktion um 25 %
ab 07.11.2016: 27,5 mg