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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
padma
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von padma »

hallo Tanja, :)
Ich kenne mich noch nicht wieder aus, wie das mit dem Daumen hoch u.s.w. funktioniert. Wo kann ich das nachlesen?
hier findest du einiges FAQs und hier
Hilfen zum Benutzen des Forums

Das Daumen hoch Symbol findest du rechts oben in den Beiträgen. Wenn du dich bei jemandem bedanken möchtest, clickst du es einfach an.

liebe Grüsse,
padma
wuerfel
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von wuerfel »

Die Bemerkung im Link, dass die Entzugssymptome evt. gar nicht mehr weggehen stimmt doch wohl nicht oder??????? http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=11254
Dez 2010 Geburt unter Wehentropf
massive Krankheitsängste durch Schlafentzug
Sommer 2011 Johanneskraut vom HA verordnet
Jul-Dez 2011 bis 150mg Ser* in Klinik aufdosiert
Okt-Dez 2011 Zypre* 2,5 mg
zwischendurch 1 Tbl Tavo*, wegen Panikattacke da Ser* zu hoch dosiert wurde
Folge: Ser* runter auf 125mg

Dez: zu Hause:
Zyprex* einfach weggelassen (war nicht teilbar)
Dez. 2011-Jun 2012 in 3 Monatsschritten (je 25mg) Ser* runter bis auf 0
Symptome, die ich noch nie hatte!!!!!:
Benommenheit, unbeschreibliches dumpfes Gefühl im Kopf, Kopfdruck, extreme Müdigkeitsanfälle, Denk- und Konzentrationsschwierigkeiten, Panikanfälle, Blut pumpt in den Kopf, extrem stressanfällig, Schwindel
6 Wochen später Hypericum comp. (Urtinktur) wegen extremer Absetzbeschwerden
unregelmäßige Einnahme (jeweils morgens ca. 3 Tropfen)
Nov. 2012 JK einfach ganz abgesetzt
zwischendurch einmalige Einnahme Paroxetin (Neurologe verschrieben wegen der starker Beschwerden)
Folge: extreme Panikattacke sofort abgesetzt
Seit Nov. 2012 keine Medikamente mehr
Mai 2013 (OP eingeblutetes Cavernom im Gehirn):
nur in der Klinik: Schlafmittel, Valium, Antibiotika, Cortison und ???
jetzt wieder seit Mai 2013 ohne Medikamente
seitdem kamen folgende Symptome hinzu, die sich abwechseln:
Faszikulationen (feine Muskelzuckungen) am ganzen Körper, punktuelle kurze Schmerzen, Prickeln (Finger, Knie, Fußoberseite, Schulterblatt), taube Stelle auf Schulterblatt, Schwächegefühl, Gefühl von Darmlähmung dabei extreme Müdigkeitsanfälle
Interessanterweise kamen die Empfindungsstörungen erst nach der OP und Einnahme der Benzos (für Nakose).
Am unangenehmsten bleibt das merkwürdige Gefühl im Kopf!!!
wuerfel
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von wuerfel »

Vielen Dank padma!!
Lieber Gruß
Tanja
Dez 2010 Geburt unter Wehentropf
massive Krankheitsängste durch Schlafentzug
Sommer 2011 Johanneskraut vom HA verordnet
Jul-Dez 2011 bis 150mg Ser* in Klinik aufdosiert
Okt-Dez 2011 Zypre* 2,5 mg
zwischendurch 1 Tbl Tavo*, wegen Panikattacke da Ser* zu hoch dosiert wurde
Folge: Ser* runter auf 125mg

Dez: zu Hause:
Zyprex* einfach weggelassen (war nicht teilbar)
Dez. 2011-Jun 2012 in 3 Monatsschritten (je 25mg) Ser* runter bis auf 0
Symptome, die ich noch nie hatte!!!!!:
Benommenheit, unbeschreibliches dumpfes Gefühl im Kopf, Kopfdruck, extreme Müdigkeitsanfälle, Denk- und Konzentrationsschwierigkeiten, Panikanfälle, Blut pumpt in den Kopf, extrem stressanfällig, Schwindel
6 Wochen später Hypericum comp. (Urtinktur) wegen extremer Absetzbeschwerden
unregelmäßige Einnahme (jeweils morgens ca. 3 Tropfen)
Nov. 2012 JK einfach ganz abgesetzt
zwischendurch einmalige Einnahme Paroxetin (Neurologe verschrieben wegen der starker Beschwerden)
Folge: extreme Panikattacke sofort abgesetzt
Seit Nov. 2012 keine Medikamente mehr
Mai 2013 (OP eingeblutetes Cavernom im Gehirn):
nur in der Klinik: Schlafmittel, Valium, Antibiotika, Cortison und ???
jetzt wieder seit Mai 2013 ohne Medikamente
seitdem kamen folgende Symptome hinzu, die sich abwechseln:
Faszikulationen (feine Muskelzuckungen) am ganzen Körper, punktuelle kurze Schmerzen, Prickeln (Finger, Knie, Fußoberseite, Schulterblatt), taube Stelle auf Schulterblatt, Schwächegefühl, Gefühl von Darmlähmung dabei extreme Müdigkeitsanfälle
Interessanterweise kamen die Empfindungsstörungen erst nach der OP und Einnahme der Benzos (für Nakose).
Am unangenehmsten bleibt das merkwürdige Gefühl im Kopf!!!
Nospie

Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Nospie »

Hallo würfel,
wuerfel hat geschrieben:den Begriff Gehirnnebel habe ich auch schon oft gehört, allerdings betrifft es hingegen bei mir zwar auch das Denken es ist aber eher ein ganz widerliches Körpergefühl das damit einhergeht. Ich will natürlich nicht damit sagen, dass nicht Denken können nicht so schlimm ist aber mein Zustand ist auch körperlich kaum aushaltbar. Kein Schmerz und keine Übelkeit keine Angst; es ist etwas Drittes, was ebenso schlimm ist aber unbeschreibbar bleibt. Der Körper wird dann auch ganz schwach.
Das gehört alles dazu,Brainfog ist nur ein Symptom von vielen,die gleichzeitig da sind.
wuerfel hat geschrieben: Schwindel

Kribbeln (punktuell nicht flächig!) wie von Brenessel; fühlt sich elektrisch an

Kitzeln/ Kribben in Wirbelsäule

Faszikulationen (einzelne Muskelfasern zucken) überall im Wechsel auch Zunge

ständig dichte Nebenhöhle einseitig

ständig das Gefühl krank zu werden

Gelenkschmerzen/Muskelschmerzen

Sehstörungen

Augen brennen (Geleeartiges im Auge, wie Allergie)

Jucken teilweise Ausschlag im Gesicht (Stirn u. Augenlider)
gehört alles dazu,ist aber auch sehr individuell :zombie:

Das wechselt halt,kann mal Wochen bleiben,verschwindet wieder,einen "Grundentzug" spüre ich immer.
wuerfel hat geschrieben:Aber man wird immer wieder so unsicher, wenn die Fachwelt so überzeugt vom Gegenteiligen ist.
Das Dumme ist,dass die "Fachwelt" zum größten Teil keine Ahnung hat.Das wird auch noch dauern.

Dr Peter Ansari schreibt gerade an einem Buch:
Im Spätsommer erscheint sein Buch "Unglück auf Rezept - die Antidepressiva Lüge und ihre Folgen",sollte dein Mann vielleicht
mal lesen.

Und hier noch ein Link:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... ri#p125046

LG
Nospie
Coldine
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Coldine »

Hallo,

habe gerade auch im Link "Entzug kann Menschen ausknocken" gelesen, dass Shipko gesagt hat, dass es möglich ist, dass Beschwerden nicht mehr weggehen und auch Prof. Ashton hat geschrieben, dass es Beschwerden gibt, die auf Grund eines chemisch neurologischen Schadens bleiben können.
Das macht mich in meinem jetztigen Zustand fix und fertig. Wenn noch die Hoffnung schwindet, dass es jemals wieder besser wird.
Bei mir ist nun auch noch dazugekommen, dass ich nicht mehr einschlafen kann. Ich schlafe schon fast im Sitzen, weil ich überhaupt nicht mehr flach liegen kann. Wenn ich dann das Licht ausmache und schließe die Augen, wird mir schwindelig und ich bekomme ein Brennen am ganzen Körper. Ich bekomme allerdings schon ein Unwirklichkeitsgefühl und Surren im Kopf, wenn ich abends nur das Bad betrete. Ist das noch Entzug oder schon einfach Angst und Panik. Kennt jemand auch das Gefühl sich nicht mehr richtig im Spiegel anschauen zu können. Es ist alles weit weg und unscharf. Ich bin schon seit Tagen nicht mehr in der Lage mich zu schminken.
Ich versuche ganz viel Ruhe zu haben, allerdings ist es schwer, wenn man auch nicht mehr richtig liegen kann. Mein Körper zwingt mich allerdings auch zur Ruhe, sobald ich aufstehe um nur die Spülmaschine auszuräumen, fange ich an zu zittern und mir wird schwindelig. Kennt das jemand? Wenn ich meinen Mann nicht hätte, könnte ich zur Zeit nicht alleine zurechtkommen. Das macht schon richtig Angst. Und wenn man dann noch liest, das es evtl. bleiben könnte, wird man hoffnungslos.

Liebe Grüße,
Barbara
2003 habe ich wegen nervöser Herzbeschwerden Lexotanil verordnet bekommen Habe je nach Bedarf 1,5-3 mg genommen.
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben
Murmeline
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Murmeline »

Hallo Würfel und Barbara!
Die Bemerkung im Link, dass die Entzugssymptome evt. gar nicht mehr weggehen stimmt doch wohl nicht oder???????
Es gibt ja dazu in den Beitragen unter dem Artikel weitere Hinweise.
Dr. Shipko ist ein einzelner Arzt, der immerhin genau hinschaut und Langzeitsyndrome sowie zeitverzögert einsetzenden Entzug anerkannt. Er ist deshalb nicht allwissend und diese Behauptung von ihm kann nicht mal auf Erfahrung beruhen, denn "für immer" hat er jetzt auch noch keinen seiner Patienten betreut... Also, ich meine, was soll das heißen? Das kann er doch nicht wissen!

Als Arzt ist er vor allem frustriert, weil er kein "Gegenmittel" hat, dass schnell und effektiv wirkt. Langzeitverläufe können sich schwierig und leidvoll gestalten, aber man sieht ja zum Beispiel auch an Nospie, dass es sehr wohl Veränderungen gibt, wenn auch über Zeiträume, die es einem schwer machen.

In aller Kürze, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Leni
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Leni »

Liebe Siggi,
"Siggi"
diesen paradoxen Gefühle und Gedanken, die nichts mit der Realität zu tun haben, zu misstrauen , sie hervorzuholen
in die "reale Welt" zu bugsieren und sie erfolgreich zu hinterfragen... wenn man mal soweit ist, dann kann die
Heilung doch gar nicht mehr so lange dauern!.
Ich schaffe das leider noch nicht.....
Doch, das schaffst du bereits. Denn du warst es, der hier zuerst gefragt hat, ob es denn sein könnte, dass die Akupunktur triggern könnte!

Danke für deine Wünsche.

LG Leni
Zuletzt geändert von Straycat am 10.09.2020 11:53, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Formatierung nach Forenupdate wieder hergestellt
Erfahrungen mit Cipralex, HPU

nicht mehr aktiv
Borusse09
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Borusse09 »

Hallo Würfel,
Danke für deine Bemühungen, wir habe zu Hause schon seit zwei Jahren Wasserfilter,
Einmal für die Dusche weil ich mich nur mit Gefilterten Wasser waschen kann und einmal in der Küche. Unsere Filter sind glaube ich sehr gut, aber trotzdem Danke.
Leider vertrage ich auch kaum Wasser mit vielen Mineralien und vorallem kein Natrium, deswegen trinke ich Plose und Lauretaner, sind hoch omisch und wenig Mineralien aber entgiften den Körper noch zusätzlich.
Du schreibst das mit den Schwermetallen, ich bin auch Schwermetallbelastet und zwar sehr stark, ich bin gelernte Zahnarzthelferin und habe selber viel Amalgam im Mund gehabt und noch Metallkronen.
Bei mir hat man versucht die Schwermetalle zu entgiften, aber ich zweifele daran das es weder mit Bioresonatz oder nur mit Nems geht.Erstens muss man die Schwermetalle mobilisieren und dann braucht Mann etwas zum Binden damit sie auch aptransportiert werden oder man muss sie chemisch entgiften.
Ich habe auch schoneinige Heilpraktiker durch und ich habe immer das Gefühl das die mehr die Schwermetalle bei mir ins Nervensystem gebracht haben als das sie sie aus meinem Körper bekommen haben.
Das Thema entgiften ist sowieso mit einem schlechten Darm sehr schlecht da sonst alles wieder zurück in den Körper gelangt und das ist noch schlimmer.
Ich habe auch ein sehr schlechtes Nervenkostüm und reagiere auch auf toxische Menschen wie zB. Meine Mutter. Nicht das ich sie nicht lieb habe aber schon eine halbe Stunde in ihrer Nähe läst meine Nerven total verrückt spielen und meine Hormone auch das ich schnell flüchten muss.
Ich kann dich total verstehen, bei mir ist das auch seit dem ich das Mirtazepin abgesetzt habe.
Ich kann nur nochmal sagen das ich auch diesen permanenten Kopfdruck habe aber ich merke das es mit Histamin zu tun hat, wenn ich Strahlungen ausgesetzt bin bekomme ich sofort Druck im Kopf, längeres Autofahren, längere Unterhaltungen mit anderen Menschen, bei fast allen was bei mir Histamin macht. Hab dann auch immer so ein komische Gefühl im Kopf als wenn nur noch Nebel ist und bekomme totale Unruhe.
Bei einem übersensibleren Nervensystem ist man sehr feinfühlig auf alles. Schon mal deine Halswirbelsäule untersuchen lassen.
Ein Tipp noch das mit den Schwermetallen,sei sehr vorsichtig und Pass genau auf was der Heilpraktiker macht, oder informiere dich noch mal im Internet darüber, ich habe mich sehr mit diesem Thema auseinander gesetzt und glaube weis da jetzt eine ganze Menge drüber,leider, wenn ich das alles vorher gewusst hätte hätten einige Heilpraktiker kein Geld an mir verdient.
Was wirklich zur Entgiftung Hilf ist Infrarotsauna und etwas zum Binden nehmen, da wird dann auch der Kopf wieder freier habe ich selber erlebt, kann ich leider im Momnet nicht da ich ja noch Tavor nehme.
Kann aber trotzdem bei dir alles anders sein.
LG Petra
Mirtazepin von Januar bis Mai 2014 eingenommen 30 mg, zwischenzeitlich mal runter auf 20 mg und dann auch auf 10 mg.
Magen und Darmspiegelung bekommen und zweimal ein MRT mit Komtrastmittel gespritzt bekommen.
Diverse Entgiftungen gemacht und HWS Behandlung beim Osteopathen und Chiropraktiker.
Dann durch zwei mal Homeophatische Hochpotenzen toten Zusammenbruch gehabet.
Habe dann innerhalb ganz kurzer Zeit das Mirtazepin abgesetzt.
Ab dann Histamimintoleranz und total überreiztes Nervensystem.Verdacht auf Serotoninsyndrom.
Geruchssensibelität und Elektrosensibel geworden.
Könnte fast mit keinem Menschen mehr reden ist auch heute noch machmal so.
Von August 2014 bis Januar 2015 täglich 2 mg Tavor eingenommen und dann innerhalb 8 Wochen ausgeschlichen , wobei ich das letzte vierte so abgesetzt habe. Danach alle Symthome wieder schlimmer vorhanden.
Fast vier Monate ohne Tavor .
3 Wochen in Amerika in einer Umweltklinik, könnte die Behandlung leider nicht vertragen denn in den Spritzen zur Resensibelisierumg war auch Natriumchlorid enthalten.
Ab Mitte Juni 2015 nehme ich jeden Tag 1 mg tavor ein weil die Überreizung nicht aufhört.
Ende Feburar 2016 Schilddrüsen komplett OP und seit dem Versuch von Einnahme der Schilddrüsenhormone, was noch mehr zur Überreitzug führt und mein Histamin wird immer schlimmer.
Verträge das Tavor seit dem auch kaum noch.
Symthome seit Einnahme der Schilddrüsenhormone, Unruhe , totale überregbarkeit des Nervensystems ,trockene Schleimhäute und Haut sowie trockene Haare. Juckreiz am Körper, kaum noch etwas essen können, erschöpft, lichtempfindlicher, Geruchssensibeler, gereizter Magen und Darm, Ausschlag im Gesicht , Nackenschmerzen,elektrosenibelität noch stärker, Konzentrationsprobleme,
Trockene Augen , Exeme an den Ohren und noch einiges mehr.
wuerfel
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von wuerfel »

Vielen Dank Murmeline,
das stimmt natürlich, was du über den Arzt sagst. Nach so langer Zeit (4 Jahre) ist man sehr sehr unsicher, ob es überhaupt noch zu einer Spontanheilung kommen kann. Erst recht, wenn das Symptom sich nicht abschwächt sondern immer noch gleich heftig zuschlägt. Ich kann immer noch nicht fassen, dass ich praktisch von heute auf morgen (nicht praktisch sondern so war es!!!) solche schlimmen Beschwerden bekomme, dass ich nicht mehr arbeiten kann und einen Tag vorher geht alles wunderbar. Wenn das die Psyche sein soll, dann hätte sie ja einen Kippschalter!!! :rotfl:
Lieber Gruß
Tanja
Dez 2010 Geburt unter Wehentropf
massive Krankheitsängste durch Schlafentzug
Sommer 2011 Johanneskraut vom HA verordnet
Jul-Dez 2011 bis 150mg Ser* in Klinik aufdosiert
Okt-Dez 2011 Zypre* 2,5 mg
zwischendurch 1 Tbl Tavo*, wegen Panikattacke da Ser* zu hoch dosiert wurde
Folge: Ser* runter auf 125mg

Dez: zu Hause:
Zyprex* einfach weggelassen (war nicht teilbar)
Dez. 2011-Jun 2012 in 3 Monatsschritten (je 25mg) Ser* runter bis auf 0
Symptome, die ich noch nie hatte!!!!!:
Benommenheit, unbeschreibliches dumpfes Gefühl im Kopf, Kopfdruck, extreme Müdigkeitsanfälle, Denk- und Konzentrationsschwierigkeiten, Panikanfälle, Blut pumpt in den Kopf, extrem stressanfällig, Schwindel
6 Wochen später Hypericum comp. (Urtinktur) wegen extremer Absetzbeschwerden
unregelmäßige Einnahme (jeweils morgens ca. 3 Tropfen)
Nov. 2012 JK einfach ganz abgesetzt
zwischendurch einmalige Einnahme Paroxetin (Neurologe verschrieben wegen der starker Beschwerden)
Folge: extreme Panikattacke sofort abgesetzt
Seit Nov. 2012 keine Medikamente mehr
Mai 2013 (OP eingeblutetes Cavernom im Gehirn):
nur in der Klinik: Schlafmittel, Valium, Antibiotika, Cortison und ???
jetzt wieder seit Mai 2013 ohne Medikamente
seitdem kamen folgende Symptome hinzu, die sich abwechseln:
Faszikulationen (feine Muskelzuckungen) am ganzen Körper, punktuelle kurze Schmerzen, Prickeln (Finger, Knie, Fußoberseite, Schulterblatt), taube Stelle auf Schulterblatt, Schwächegefühl, Gefühl von Darmlähmung dabei extreme Müdigkeitsanfälle
Interessanterweise kamen die Empfindungsstörungen erst nach der OP und Einnahme der Benzos (für Nakose).
Am unangenehmsten bleibt das merkwürdige Gefühl im Kopf!!!
wuerfel
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von wuerfel »

Liebe Petra,
ich dachte, dass ihr so einen Brita Filter o.ä. habt. Dass ihr einen integrierten Filter habt, ist ja viel besser!
Der HP arbeitet bei mir mit einem Präperat, in dem u.a. Bärlauch und Chlorella enthalten ist. Aber mein Darm ist alles andere als o.k. daher kann ich mir in der Tat vorstellen, dass viel wieder zurück in den Kreislauf geht. Ich bezweifle aber, dass ich so stark belastet bin, da der Wert im Urin wirklich lächerlich war. Zudem die Beschwerden dann aber plötzlich kamen. Es könnte natürlich ganz theoretisch so sein, dass belastete Menschen so empfindlich wie wir auf Psychopharmaka reagieren. Irgendeinen Unterschied zu anderen müssen wir ja haben. Scheinbar einen erheblichen! :(
Lieber Gruß
Tanja
Zuletzt geändert von wuerfel am 06.04.2016 19:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Dez: zu Hause:
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Symptome, die ich noch nie hatte!!!!!:
Benommenheit, unbeschreibliches dumpfes Gefühl im Kopf, Kopfdruck, extreme Müdigkeitsanfälle, Denk- und Konzentrationsschwierigkeiten, Panikanfälle, Blut pumpt in den Kopf, extrem stressanfällig, Schwindel
6 Wochen später Hypericum comp. (Urtinktur) wegen extremer Absetzbeschwerden
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Mai 2013 (OP eingeblutetes Cavernom im Gehirn):
nur in der Klinik: Schlafmittel, Valium, Antibiotika, Cortison und ???
jetzt wieder seit Mai 2013 ohne Medikamente
seitdem kamen folgende Symptome hinzu, die sich abwechseln:
Faszikulationen (feine Muskelzuckungen) am ganzen Körper, punktuelle kurze Schmerzen, Prickeln (Finger, Knie, Fußoberseite, Schulterblatt), taube Stelle auf Schulterblatt, Schwächegefühl, Gefühl von Darmlähmung dabei extreme Müdigkeitsanfälle
Interessanterweise kamen die Empfindungsstörungen erst nach der OP und Einnahme der Benzos (für Nakose).
Am unangenehmsten bleibt das merkwürdige Gefühl im Kopf!!!
Luna
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Luna »

Die Bemerkung im Link, dass die Entzugssymptome evt. gar nicht mehr weggehen stimmt doch wohl nicht oder???????
An sowas glaube ich nicht und sowas zieht runter. Sollte man gar nicht glauben sonst glaubt der Körper das am ende auch noch und es wirkt wie ein Placebo Effekt. Hoffnung stärkt die Regenerierung. Ich bin auch manchmal verzweifelt,weine und habe Angst aber meine Hoffnung verliere ich nicht.
Hier im Forum sind auch Leute schon gesund geworden auch wenn es gedauert hat.
Erstens zählt man nicht ab der letzten Psychopharmaka Pille,die man genommen hat sondern ab den letzten Pillen allgemein,die man danach noch eingenommen hat wie zb Cortison,Schmerzmedis längere Zeit,Antibiotika,Antibabypille usw! Medikamente verzögern den Heilungsprozess....auch NEM und Probiotika usw. Man kann heilen aber es scheint dann etwas länger zu dauern. Wichtig ist,dass keine genetische Erkrankung vorher vorlag aber selbst dann kann man vieles bessern.
Der Körper brauch Ruhe,schonende Kost,positives,frische Luft und keine Pillen.
Ein Körper ist regenerierungsfähig aber sowas dauert und er brauch etwas Hilfe.
Ich kann die Angst total verstehen,habe sie ja selbst schonmal aber ich glaube nicht,dass der Körper nicht heilen kann. Manchmal lese ich über regeneration und das hilft mir.
Ich glaube ganz fest an Heilung.
Wünsche euch viel Kraft
:group:
Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
► Text zeigen
wuerfel
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von wuerfel »

Liebe Luna,
wieso schädigen denn NEMs und Probiotika bei der Regenerierung des Nervensystems? Psychopharmaka oder alles was das ZNS manipuliert da kann ich es nachvollziehen ...
Lieber Gruß
Tanja
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zwischendurch 1 Tbl Tavo*, wegen Panikattacke da Ser* zu hoch dosiert wurde
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Symptome, die ich noch nie hatte!!!!!:
Benommenheit, unbeschreibliches dumpfes Gefühl im Kopf, Kopfdruck, extreme Müdigkeitsanfälle, Denk- und Konzentrationsschwierigkeiten, Panikanfälle, Blut pumpt in den Kopf, extrem stressanfällig, Schwindel
6 Wochen später Hypericum comp. (Urtinktur) wegen extremer Absetzbeschwerden
unregelmäßige Einnahme (jeweils morgens ca. 3 Tropfen)
Nov. 2012 JK einfach ganz abgesetzt
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Folge: extreme Panikattacke sofort abgesetzt
Seit Nov. 2012 keine Medikamente mehr
Mai 2013 (OP eingeblutetes Cavernom im Gehirn):
nur in der Klinik: Schlafmittel, Valium, Antibiotika, Cortison und ???
jetzt wieder seit Mai 2013 ohne Medikamente
seitdem kamen folgende Symptome hinzu, die sich abwechseln:
Faszikulationen (feine Muskelzuckungen) am ganzen Körper, punktuelle kurze Schmerzen, Prickeln (Finger, Knie, Fußoberseite, Schulterblatt), taube Stelle auf Schulterblatt, Schwächegefühl, Gefühl von Darmlähmung dabei extreme Müdigkeitsanfälle
Interessanterweise kamen die Empfindungsstörungen erst nach der OP und Einnahme der Benzos (für Nakose).
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Coldine
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Coldine »

Hallo Luna,

Du hattest mir das schon einmal geschrieben,dass mein Entzug praktisch erst nach Absetzen vom Cortison anfing. Genauso habe ich das empfunden. In den ersten 3 Jahren hatte ich auch Symptome, aber es war auszuhalten. Dann fing ein Entzug an, er einfach die Hölle war. Es hat ein Jahr gedauert bis es sich gebessert hat. Nun meine Frage, ich habe im Herbst für eine Woche Cortison nehmen müssen und habe dann die gleichen Symptome bekommen, die ich damals nach Cortison hatte und die ich davor nie hatte.Fängt man nun wieder bei Null an,das wäre ja ein nie endendes Spiel?
Darf ich Dich fragen, ob Du das irgendwo gelesen hast,dass man wieder vorne anfängt?
Auf jeden Fall vielen Dank für diese Information, sie würde bei mir manches erklären.

LG
Barbara
2003 habe ich wegen nervöser Herzbeschwerden Lexotanil verordnet bekommen Habe je nach Bedarf 1,5-3 mg genommen.
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben
Nospie

Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Nospie »

Hallo Coldine,
Coldine hat geschrieben:Es hat ein Jahr gedauert bis es sich gebessert hat. Nun meine Frage, ich habe im Herbst für eine Woche Cortison nehmen müssen und habe dann die gleichen Symptome bekommen, die ich damals nach Cortison hatte und die ich davor nie hatte.Fängt man nun wieder bei Null an,das wäre ja ein nie endendes Spiel?
Ich denke Medikamente im Entzug sind immer problematisch,bei mir ging es nach einer OP (5 Monate nach Null)los,richtig höllisch wurde es
nach Antibiotika (12 Monate auf Null).Bei uns ist eh Chaos im Körper und Medikamente können dieses Chaos komplett machen.
Wenn man den Körper in Ruhe seine Reparaturarbeiten machen läßt,wird das wieder.Es ist alles sehr fragil !
Luna schreibt bestimmt noch was.
Coldine hat geschrieben:Und wenn man dann noch liest, das es evtl. bleiben könnte, wird man hoffnungslos.
Das ist doch nur die Ansicht von einem Arzt und Ärzte haben schon viel erzählt :) ,viel wichtiger sind Erfahrungen von
Betroffenen !
Ich muß da immer an Monica Cassani denken,sie hat ca 20 Jahre Psychopharmaka genommen und dann 6 verschiedene in
6 Jahren ausgeschlichen (war zu schnell,wie sie heute selbst sagt).
Sie war 2 Jahre bettlägerig und hätte ohne die Hilfe ihres Mannes kaum überlebt.
Heute ist sie 6 Jahre auf Null,bei ihr wurde es auch nur in kleinen Schritten besser und Monica heilt immer noch.
Ich nehme sie mir immer als Vorbild,wenn ich mal wieder eine Welle habe.
LG
Nospie
Borusse09
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Borusse09 »

Hallo, ich wollte noch mal etwas dazu schreiben. Klar bekommt man Angst wenn man soetwas liest, denn ich glaube auch das ich dann wohl zu den Leuten gehöre die nie wieder gesund werden.
Aber ich kenne jemanden die hat über 24 Jahre Psychopharmaka genommen viele verschiedene und auch noch Benzodiazepine.
Nachdem sie das alles zu Hause alleine Abgesetzt hat, ging es ihr total schlecht.
Sie hat danach eine starke Lichtempfindlichkeit, konnte nur im Dunklen Leben, Chemikaliensensiebel, starke Histaminvergiftung, total ruinierter Darm , die Entgiftung ist bei ihr total zusammengebrochen, sie war allergisch auf Wärme und Kälte, sogar auf ihren eigenen Körperschweis, war auf alles an Licht, Sonne hochempfindlich und dazu noch stark elektrosensibel.
Es ging ihr wirklich total schrecklich. Sie hat sogar von der Uniklinik in Bonn eine Bestätigung bekommen das bei ihr alles von den Psychopillen gekommen ist.
Zwei Jahre hat sie die Hölle durchlebt.
Sie war sogar auf Wasser allergisch.
Aber jetzt geht es ihr wieder sehr gut, kann wieder alles machen, sie hat mich sogar letztens besucht.
Ihre Geschichte kann man auch in Symthome ch. Nachlesen .
Deshalb hoffe ich auch das es mir irgendwann doch mal wieder besser geht.
Sie hat dann nach zwei Jahren Hilfe bekommen und das war für sie der richtige Weg.
LG Petra
Mirtazepin von Januar bis Mai 2014 eingenommen 30 mg, zwischenzeitlich mal runter auf 20 mg und dann auch auf 10 mg.
Magen und Darmspiegelung bekommen und zweimal ein MRT mit Komtrastmittel gespritzt bekommen.
Diverse Entgiftungen gemacht und HWS Behandlung beim Osteopathen und Chiropraktiker.
Dann durch zwei mal Homeophatische Hochpotenzen toten Zusammenbruch gehabet.
Habe dann innerhalb ganz kurzer Zeit das Mirtazepin abgesetzt.
Ab dann Histamimintoleranz und total überreiztes Nervensystem.Verdacht auf Serotoninsyndrom.
Geruchssensibelität und Elektrosensibel geworden.
Könnte fast mit keinem Menschen mehr reden ist auch heute noch machmal so.
Von August 2014 bis Januar 2015 täglich 2 mg Tavor eingenommen und dann innerhalb 8 Wochen ausgeschlichen , wobei ich das letzte vierte so abgesetzt habe. Danach alle Symthome wieder schlimmer vorhanden.
Fast vier Monate ohne Tavor .
3 Wochen in Amerika in einer Umweltklinik, könnte die Behandlung leider nicht vertragen denn in den Spritzen zur Resensibelisierumg war auch Natriumchlorid enthalten.
Ab Mitte Juni 2015 nehme ich jeden Tag 1 mg tavor ein weil die Überreizung nicht aufhört.
Ende Feburar 2016 Schilddrüsen komplett OP und seit dem Versuch von Einnahme der Schilddrüsenhormone, was noch mehr zur Überreitzug führt und mein Histamin wird immer schlimmer.
Verträge das Tavor seit dem auch kaum noch.
Symthome seit Einnahme der Schilddrüsenhormone, Unruhe , totale überregbarkeit des Nervensystems ,trockene Schleimhäute und Haut sowie trockene Haare. Juckreiz am Körper, kaum noch etwas essen können, erschöpft, lichtempfindlicher, Geruchssensibeler, gereizter Magen und Darm, Ausschlag im Gesicht , Nackenschmerzen,elektrosenibelität noch stärker, Konzentrationsprobleme,
Trockene Augen , Exeme an den Ohren und noch einiges mehr.
Luna
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Luna »

wieso schädigen denn NEMs und Probiotika bei der Regenerierung des Nervensystems?
Also ich meine nicht,dass ich sowas geschrieben habe.
Meine Worte waren diese hier:
Medikamente verzögern den Heilungsprozess....auch NEM und Probiotika usw.
Warum das so ist, ist eigentlich logisch....das meiste Zeug ist Chemisch hergestellt und was macht wohl Chemie im Körper? Gesund ist Chemie nicht. Es ist ja bekannt,dass Chemie Zellen schädigt zb chemische Schampoos,Weichspüler,Cremes usw.Sie können Allergien usw auslösen und ich seh da nichts gesundes dran.Ein Bekannter von mir hat einen Waschzwang und wäscht sich mehrfach am Tag die Hänge mit Chemie...sie müssen ja super sauer werden und da hilft nicht nur Wasser. Zumindest ist das seine Aussage.Seine Hände bzw die Haut sind extrem dünn geworden mit der Zeit und sein Arzt sagt,dass das so schlimm ist durch die viele Chemie.Hautzellen usw sind geschädigt. Er hat Kontaktallergien und auch Gefühlsstörungen. Die Hände sind extrem sensibel geworden.
So ungefähr stelle ich mir das auch vor mit dem Schleimhäuten.
Es sieht vielleicht anders aus bei absolut natürlichem Probiotika...das stört nicht so sehr den Heilungsverlauf aber ist auch nicht für jeden verträglich.Zb Sauerkraut soll ja Probiotisch sein soweit ich mal gehört habe oder Vita Biosa. Ob es nu hilft...das kann ich nicht sagen. Ich würde es nicht vertragen. Bisher gibt es auch keine Nachweise,dass Probiotika jemanden geholfen haben. Die meisten haben gleichzeitig Ernährung umgestellt und ich lese oft,dass Probiotika auch in die falsche Richtung schießen können.Bei mir wars ja so.
Das NEM nicht gesund sind,dass ist ja bekannt.Gab auch schon Dokus im TV dazu.Zudem sind da viele Zusatzstoffe drin und eben Chemie.Es gibt natürliche Sachen wie Acerola Pulver/Saft usw...da muss man schauen was man verträgt aber nicht zuviel rumtesten.Das kann dann auch triggern.
Natürlich kann man auch mit NEM und Probiotika heilen wenn sie nicht gerade triggern (was ja selten ist).Sie sind nicht so aggresiv wie andere starke Medikamente,die ins ganze System greifen wobei da würde ich meine Hand nicht für ins Feuer legen,weil für mich waren Probiotika und NEM aggresiv genug.Ich nahm 4 Monate Probiotika,hatte geschwollene Lymphknoten die ganze Zeit dadurch und viele andere Dinge und an den Bakties haben sie nicht viel gemacht außer verschoben...danach waren die einen da,die vorher zu wenig waren und anderen waren dann wieder zuviel. Das hatte sich zum Glück wieder von selbst wieder verändert...wie es auch eben passiert im Darm.
Sieht man ja bei Nospie....2 Jahre Durchfall und dann schafft der Körper es selbst es wieder wegzubekommen ohne Pillen.Auch die Gewichtsabnahme ist nicht mehr so vorhanden.Bei mir ist sie da wenn ich Hibomben essen.Wenn nicht dann halte ich mein Gewicht mittlerweile.Das war ne Zeitlang anders...ich hab abgenommen egal ob Hi oder nicht. Es ändert sich irgendwie von alleine mal so und mal so. Ich mag das Caos nicht,weil Veränderungen machen mir Angst und ich nicht genau weiß was nu normal ist und was nicht aber ich merke...es passiert was.
Wenn jemanden NEM und Probiotika gut tun dann soll er/sie es nehmen.Ich hab nie gesagt,dass man damit nicht heilen kann aber sie können triggern und den Heilungsprozess verzögern.Auch Medis für die Schilddrüse,Diabetes usw müssen ja genommen werden wenn nötig und auch damit kann man heilen aber manchmal halt etwas verzögert. Nur bei Medikamenten,die stark ins System greifen wie Cortison,Psychopharmaka,Antibiotika usw...da läuft man Rückwärts was die Heilung angeht.Es gibt ja Menschen,die so krank sind wie wir nur zb von zuviel Antibiotika oder zuviel Cortison oder anderen Medis,die stark in den Stoffwechsel und System greifen und schädigen.
Ein Arbeitskollege von meinem Freund hatte vor 4 Jahren Chemo wegen Krebs. Der Krebs ist weg aber die Chemo hatte extreme Spuren hinterlassen.Der mann vertrug kaum noch Lebensmittel danach,nahm extrem ab auch schon während der Chemo und war ständig krank.Mittlerweile hat er paar Kilo wieder zugenommen und verträgt auch wieder paar Lebensmittel mehr ohne Beschwerden.Er hat nichts in der Zeit gemacht,weil die Ärzte zu ihm gesagt haben....das ist normal nach einer Chemo...der Körper brauch Ruhe damit die Zellen wieder regenerieren usw. Chemo zerstört ja nicht nur Krebszellen sondern viele andere Zellen auch im ganzen Körper und sicher fehlen dann auch Enzyme für Histamin usw.
Warum sagt das kein Arzt zu uns nach Pillenentzug???? Wir haben zwar keine Chemo gemacht aber Jahrelang Chemisches Zeug genommen was eben auch Zellen schädigen kann wenn auch nicht in dem Maße wie bei der Chemo.Denke,da gehts einfach nur sehr schnell während bei anderen Pillen der Prozess langsam verläuft.
Fängt man nun wieder bei Null an,das wäre ja ein nie endendes Spiel?
Nein man fängt nicht von vorne an. Man läuft nur ein paar Schritte zurück aber man fängt nicht von 0 an außer du hättest das Zeug länger genommen. Es kann schon sein,dass man viel zurück läuft oder wenig.Jeder Körper ist anders.Manchmal reicht es auch was falsches zu essen wie Hibomben oder so und dann läuft man auch Rückwärts bzw dann nur ganz langsam vorwärts. Der Körper ist ja eigentlich mit der Heilung beschäftigt....es gibt viele Baustellen....Murmeline hatte da mal was zu geschrieben was ich ganz toll fand....der Körper arbeitet hier und da und manchmal werden einige Ecken erstmal vernachlässigt,weil der Körper nicht alles auf einmal schafft.Dann hab man schonmal das Gefühl,dass man irgendwo heilt aber irgenwo sich schlechter fühlt.Wie bei einer Grippe.
Der ganze Körper wird schwach und man muss liegen,weil die Körperärzte (nenne sie so:) sich um die Kranken Dinge kümmern müssen und nicht um den Rest.Man ist gezwungen rumzuliegen und wenn man doch was tut dann ist man so schnell erschöpft usw. Also so erkläre ich es mir und empfinde es auch schonmal so.
Darf ich Dich fragen, ob Du das irgendwo gelesen hast,dass man wieder vorne anfängt?
Also erstmal...nicht von vorne und zweitens gelesen....man ließt es auch hier,dass manche irgendwas testen usw und es geht nach hinten los.Ich habe es auch an mir und meinem Freund gesehen,dass es so ist.Mein Freund hat FI durch Pillen.Seine Hi ist mittlerweile geheilt und auch seine Chemieunverträglichkeit.Seine FI war auch fast weg und dann nahm er ein Antibiotika und wumm er ist Schritte zurück und vertrug wieder weniger und hatte Probleme.Bei ihm ist es nicht so wie bei uns,weil er nicht Jahre Pillen genommen hat. Er verträgt auch viel mehr und hat wenige Symptome.Es dauerte eine Weile bis er wieder mehr essen konnte mit weniger Beschwerden nach dem AB und dann kam er auf die tolle Idee sich mit Rohkost vollzustopfen.Dafür ist sein Darm wohl noch nicht stark genug und er ging wieder paar Schritte zurück. Es war zuviel Rohkost.Jeden Tag eine große Schüssel gemischter Salat mit Chili usw.Man muss ja langsam antesten mit kleinen Mengen,denn auch falsche Lebensmittel,die der Darm noch nicht verwerten kann,können Rückschritte machen.
Der Körper ist sensibel auf Stress ob positiv oder negativ..auch bei gesunden und der Darm macht so einiges mit.Er wurde ja auch doll gestresst mit dem Entzug und da schüttet der Körper ja extrem Histamin aus und das reizt den Darm zusätzlich abgesehen davon,dass der eh schon gereizt wurde durch die Chemie die ganze Zeit.
Wenn man wieder was antestet dann halt nur langsam,weil der Darm muss sich ja irgendwann auch erst wieder gewöhnen an neue Lebensmitteln,die lange nicht gingen.Das funktioniert aber erst wenn man sich sehr gut fühlt und nicht mehr mit dem Körper so reagiert.Dann nur ganz langsam testen und am besten erstmal minimengen und schonende Sachen und nicht gleich die ganze Schokolade (mjam :o ) aber davon sind wir hier ja noch weit weg denke ich mal...ich auf jeden fall.
Der ganze Körper ist betroffen.Stoffwechsel,Nervensystem usw...wir sind aus Zellen und starke Medikamente haben Auswirkungen auf den ganzen Körper.Deswegen ist der ganze Körper so empfindlich und reagiert auf alles mögliche.Histamin ist ja überall im Körper und nicht nur im Darm. Das kann schon heftige Symptome auslösen und dann wieder Darm reizen und viele andere Beschwerden machen wie Entzündungen usw. Der Histaminhaushalt ist ja voll durcheinander...ähm ist ja auch ein Hormom und das bei uns Stoffwechsel und Hormone durcheinander sind...das merken ja viele hier... Mal mehr mal weniger.
Man muss selbst für sich rausfinden was einem gut tut und was nicht. Ich kann nicht zu 100% sagen...alle sollen kein Probiotika oder NEM nehmen...das muss jeder selbst entscheiden was er/sie nimmt. Ich selbst bin gegen diese Chemie und glaube,dass mein Körper einfach nur ruhe haben will nach den ganzen Pillenstress von Psychopharmaka usw. Ich würde auch nie etwas nehmen zur Entgiftung,weil der Körper in der Lage ist selbst zu entgiften nach seinem Tempo und nicht,weil ich Zwang reinsetze. Der Körper hat sein eigenes Heilungstempo und ich lasse ihn in ruhe.Wenn sowas jemanden gut tut und heilt dann soll er /sie entgiften. Hier spreche ich nur von mir,dass ich das nicht machen würde.
Für mich bleibt nur Hoffnung,dass der Körper heilt und daran will ich festhalten.
Deshalb hoffe ich auch das es mir irgendwann doch mal wieder besser geht.
Liebe Petra....halte an dieser Hoffnung fest.Gaaanz fest. Druck es dir aus und kleb es dir an die Wand wo du es immer siehst.Lese es jeden Tag und ziehe Kraft daraus.Lese Positive Berichte,statt Negative. Mir helfen Berichte von Monalinde,Nospie und Leuten,die hier schon geheilt sind und mir helfen Berichte zum Thema Regeneration.
Du entziehst noch Tavor soweit ich weiß und das heißt,dass du noch stark im Stress bist. Wenn du erstmal davon runter bist dann wird es etwas einfacher sein,die Lebensmittel zu finden,die du verträgst.Als ich noch mitten im Entzug war,war es unmöglich Lebensmittel zu finden,die gingen,weil da reagiert man eh immer,weil alleine die Pillen schon arg triggern.Für mich war es einfacher ohne Pillen. Zudem hattest du ja vor kurzem die OP ?! und das hat den Körper nochmal doppelt und dreifach gestresst.OP mitten im Entzug und bei der Schädigung ist nicht wirklich toll aber manchmal gehts nicht anders.Dein ganzer Körper ist durcheinander und muss erstmal zur Ruhe kommen.
Dann geht es Berg ab und auf und ab und auf aber es wird besser...es dauert aber es wird besser und der Körper kann regenerieren. Es gibt Menschen wo der Körper sogar Krebs regeneriert hat. Möglich ist einiges.Man muss nur den Richtigen Weg finden und Nospie hier macht es meiner Meinung nach recht gut.
Es gibt sehr Negative Berichte aber es sind nur Berichte...weißt du wie die Menschen leben,was sie ändern oder meiden,wieviel Stress sie haben,was sie noch schlucken an Pillen usw? Nein,weil das schreiben die wenigsten.Die sagen...ich bin XY auf 0 von Psychopharmaka aber nehmen noch zig andere starke Pillen oder rauchen oder oder...dürfen sich dann nicht wundern,dass keine Heilung möglich ist.
Suche dir Positives und wenn du merkst,dass es dir gut tut und dich stärkt wie der eine Bericht dann Druck es dir aus.Halte an so Positiven Dingen fest.Das ist wichtig für den Körper. Positives stärkt den Körper und hilft bei der Regenerierung.
Ich weiß,dass es schwer ist in so einer Lage das alles zu akzeptieren wie es ist und dann positiv zu denken,weil es Angst macht,weil es anstrengend ist usw.Mir gehts ja auch so,dass ich ab und an zusammenbreche und weine wie ein Kleinkind bei meinem Freund in den Armen. Ich finde es aber ok.Dieses Weinen,Angst haben usw gehört auch dazu und man darf es ja auch rauslassen aber wichtig ist,dass man darin nicht versinkt sondern wieder aufsteht und dann helfen mir so Kleinigkeiten wie eben Positive Berichte usw und meine Hoffnung an der ich halten werde.
Mein Hund hilft mir allerdings auch noch,weil er da ist wenns mir nicht gut geht.
Vielleicht kannst du den Bericht von der einen hier als Link reinstellen?
Ich wünsche dir und allen anderen viel Kraft und alles Gute!
Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
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wuerfel
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von wuerfel »

Liebe Luna, vielen herzlichen Dank für deine engagierte ausführliche Antwort!!!
Ich reagiere auf das Wort verzögern wohl daher so sensibel, da mein Heilpraktiker mich seit über einem Jahr mit div. NEMs und Probiotika behandelt und ich auch skeptisch bin. Allerdings achtet er streng auf natürliche Präperate (Die Vitamine sind natürlich insofern künstlich, da sie Pflanzen entzogen sind!) und keine synthetischen Zusatzstoffe. So hat er mir z.B. von dem Vit D3 von der Firma Hever* dringend abgeraten, da Allergene enthalten sind. Trotzdem werde ich diesen Weg mit den NEMs u.ä. nach deinem Beitrag noch mal überdenken da sich keine Besserung meines Zustands einstellt. Ich kann allerdings auch nicht sagen, dass es dadurch schlimmer geworden wäre. Vielleicht wäre ich ohne aber schon weiter gewesen, wer weiß? Meine Umstellung der Ernährung kann ja dem Darm alleine auch schon helfen...
LG
Tanja

P.S. Keinesfalls wollte ich deine Worte verdrehen (aus verzögern wurde schädigen), für mich war es irgendwie in dem Zusammenhang wohl gleichbedeutend und ich kann mir im Moment so wenig merken...
Dez 2010 Geburt unter Wehentropf
massive Krankheitsängste durch Schlafentzug
Sommer 2011 Johanneskraut vom HA verordnet
Jul-Dez 2011 bis 150mg Ser* in Klinik aufdosiert
Okt-Dez 2011 Zypre* 2,5 mg
zwischendurch 1 Tbl Tavo*, wegen Panikattacke da Ser* zu hoch dosiert wurde
Folge: Ser* runter auf 125mg

Dez: zu Hause:
Zyprex* einfach weggelassen (war nicht teilbar)
Dez. 2011-Jun 2012 in 3 Monatsschritten (je 25mg) Ser* runter bis auf 0
Symptome, die ich noch nie hatte!!!!!:
Benommenheit, unbeschreibliches dumpfes Gefühl im Kopf, Kopfdruck, extreme Müdigkeitsanfälle, Denk- und Konzentrationsschwierigkeiten, Panikanfälle, Blut pumpt in den Kopf, extrem stressanfällig, Schwindel
6 Wochen später Hypericum comp. (Urtinktur) wegen extremer Absetzbeschwerden
unregelmäßige Einnahme (jeweils morgens ca. 3 Tropfen)
Nov. 2012 JK einfach ganz abgesetzt
zwischendurch einmalige Einnahme Paroxetin (Neurologe verschrieben wegen der starker Beschwerden)
Folge: extreme Panikattacke sofort abgesetzt
Seit Nov. 2012 keine Medikamente mehr
Mai 2013 (OP eingeblutetes Cavernom im Gehirn):
nur in der Klinik: Schlafmittel, Valium, Antibiotika, Cortison und ???
jetzt wieder seit Mai 2013 ohne Medikamente
seitdem kamen folgende Symptome hinzu, die sich abwechseln:
Faszikulationen (feine Muskelzuckungen) am ganzen Körper, punktuelle kurze Schmerzen, Prickeln (Finger, Knie, Fußoberseite, Schulterblatt), taube Stelle auf Schulterblatt, Schwächegefühl, Gefühl von Darmlähmung dabei extreme Müdigkeitsanfälle
Interessanterweise kamen die Empfindungsstörungen erst nach der OP und Einnahme der Benzos (für Nakose).
Am unangenehmsten bleibt das merkwürdige Gefühl im Kopf!!!
Luna
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Luna »

Ach es ist alles ok Tanja. Nichts passiert :)
da mein Heilpraktiker mich seit über einem Jahr mit div. NEMs und Probiotika behandelt und ich auch skeptisch bin.
Das ist eine lange Zeit. Mir haben schon 4 Monate gereicht und gebracht hat es nichts.Mir gings irgendwie nur schlechter.Bei den Lymphknoten sagte man mir...Schildrüse...na klar...nachdem ich die Probiotika wegließ,gingen die Schwellungen zurück.Und ich dachte erst,dass ich das Zeug vertrage und schwor da auch drauf aber am ende musste ich feststellen,dass es mir gar nicht gut getan hat. Danach probierte ich noch ein anderes auf anraten aber die Schwellungen kamen schnell wieder und ich bekam Schmerzen und dann entschied ich,dass ich sowas nicht mehr nehmen. Kurze Zeit später machte ich dann noch so ne Nachuntersuchung meines Stuhls und laut HP hätte sich einiges tun müssen...nix da. Mir ging es furchtbar und mein HP verstand die Welt nimmer und wollte mich nicht mehr weiter behandeln.

Nun es ist halt blöd mit der Chemie,weil der Körper wehrt sich ja eigentlich dagegen...was ja normal ist. Ist halt nicht für den Körper gedacht aber unsere Industrie interessiert das nicht...hauptsache billig und somit haben wir mittlerweile auch viel Chemie in Lebensmitteln.
Kommt es in den Körper dann versucht der Körper irgendwas zu machen um sich davor zu schützen und ist damit beschäfigt...heißt,dass er kaum Zeit hat für irgendwelche Reparaturen woanders. Der Körper kann ja nicht soviel aufeinmal machen.Deswegen meide ich Chemie damit der Körper nicht zusätzlich und unnötig belastet wird.
Meine Umstellung der Ernährung kann ja dem Darm alleine auch schon helfen...
Ja natürlich wenn die Kost nicht gerade aus Zucker,Gluten und anderen reizenden Lebensmitteln besteht. Das dauert bis sich das alles beruhigt aber kann auch recht schnell gehen.Ist verschieden bei jedem.

Zwischendurch machte ich auch noch Candida Therapie,die unnötig war und dann nahm ich noch Zink,Selen,Magnesium,Vitamin C usw...alles in Pillenform und mit angeblich wenig Zusatzstoffen aber mir gings damit nicht gut. Da wusste ich noch nicht,dass das alles Chemie ist.Nach und nach setzte ich das Zeug ab und dann wurde es ein wenig besser.Am ende bin ich einen Haufen Geld los geworden für Pillchen,die mir keine Besserung brachten.
Schau einfach wie du am besten zurecht kommst. Vielleicht auch mal alles weglassen und erstmal schauen wie es dir ohne geht. Vielleicht triggern die Dinger Histamin an...das ist ja nicht selten und Histamin ist da schon echt fieß.
Wünsche dir alles Gute
Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
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Siggi
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Siggi »

Guten Morgen, ihr Lieben Alle,

dieser thread zeigt mir, wie wichtig und erklärungsbedürftig dieses brisante Thema, wie : Darm, Psyche und Co. sind :sports:
Fast möchte ich sagen ," ein explosiver therad ", denn er bestätigt mal wieder sehr genau, wie viele Menschen
unter der Einnahme der A.D. und der schwerwiegenden Folgen leiden.
Warum checken nun auch nicht endlich Ärzte und Behandler ,dass wir keinen an der Klatsche haben,
sondern Opfer der nichtwissenden Ärzteschaft sind ?
Nicht jeder hat das Glück, und vielleicht auch nicht die Einsicht, bevor er dieses Gift , sich erstmals zu informieren,
welche fatalen Folgen diese Substanzen beim Menschen auslösen können.

Liebe Luna, bist wirklich unermüdlich mit all deinen Hilfestellungen und Erfahrungen.
Ja, ich weiß du bist eine vehemente Verfechterin von Chemie und das ist auch gut so..
.schließlich hast du alles selbst bei dir erlebt und bist somit auch glaubwürdig, und kannst nun hilfreich
deine Erfahrungen weitergeben.

Liebe Leni,
sehr gefreut habe ich mich, von dir zu lesen,dass ich mit meiner Fragestellung bezüglich Akupunktur und Bionomy
auf dem richtigen Weg bin, reelle Überlegungen anzustellen. Ich danke dir... :D

Liebe Petra,
ich möchte dir ein großes Lob zukommen lassen, du schaffst es, trotz deiner eigenen, schweren Problematik
immer wieder auf Andere einzugehen und sie an deinen Erfahrungen teilnehmen zu lassen, und ihnen zu helfen,
auch dir ein ganz herzliches Dankeschön.
Mit der Qualität des Leitungswasser muss ich dir natürlich schon etwas Recht geben (obwohl meine Heilpraktikerin
mir immer wieder bestätigte, dass wir unser Wasser ohne weiteres trinken können)...
aber...... ich trinke täglich bis zu 3 Ltr., und als Rentnerin mit kleiner Rente ist es mir nicht möglich, die teuren Getränke im Bioladen zu kaufen.
Alleine meine spezielle Bio-Ernährung stellt mich oft vor "finanzielle Tatsachen".... :sports:

Gerne möchte ich dir deine Frage bezüglich meines Frühstücks beantworten.
Es ist, durch die lange Unverträglichkleit schon seit Langem kein "klassisches Frühstück" mehr.....
Seit Monaten sieht mein Frühstück folgendermaßen aus:
30 gr. Hirseflocken, 30 Gr. Quinoaflocken, 30 gr. Quinoa gepufft, ein halber Teelöffel Ghee Butter, etwas Flüsigkeit,
etwas Meersalz, etwas Blumenkohl und kleine kleine Stückchen Huhn oder Pute.
Alles verrühren und ca. 2-3 Minuten in die Microwelle geben. Durch das Erwärmen ergeben diese Zutaten,
vor allen Dingen durch Hirseflocken ,einen angenehmen und wohlschmeckenden Brei .
Vorher aß ich ,meist nur mit Widerwillen ,die oben erwähnten Pseudogetreidearten, mischte sie mit Wasser und
würgte sie regelrecht runter..igitt....

Ich wünsche euch nun allen einen angenehmen Donnerstag, ganz viel Zuversicht, und glaubt daran:
" AM ENDE WIRD ALLES GUT- UND WENN ES NICHT GUT WIRD, DANN IST ES NOCH NICHT DAS ENDE .....

Seid alle ganz herzlich umarmt :group:
Liebe Grüße Siggi
Mein Absetzverlauf:

[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]
Nospie

Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Nospie »

Hallo Petra :) ,
Borusse09 hat geschrieben: Aber ich kenne jemanden die hat über 24 Jahre Psychopharmaka genommen viele verschiedene und auch noch Benzodiazepine.
Nachdem sie das alles zu Hause alleine Abgesetzt hat, ging es ihr total schlecht.
Borusse09 hat geschrieben:Ihre Geschichte kann man auch in Symthome ch. Nachlesen .
Hast du da vielleicht mal einen Link dazu,wäre echt interessant !
LG
Nospie
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