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 ! Nachricht von: Oliver

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Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

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Insidon

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Rieke
Beiträge: 227
Registriert: 10.01.2004 11:42

Insidon

Beitrag von Rieke »

Hat vonEuch jemand Erfahrung ( gute oder schlechte)mit Insidon?
Gruß Rieke
Ab August 2002 20 mg Citalopram, erhöht später auf 40 mg
abgesetzt 9/2003
10/2003 15 mg Remergil
12/2004 wieder Citalopram 20 mg
reduziert bis Juli 2004 auf 15 mg
abgesetzt Ende Juli 2004, wegen schlimmer Panikatacke
ab Mitte August Johanniskraut 900 mg
Johanniskraut auch abegesetzt,
diverse homöopathische Mittel, Akupunktur
seit September 2005 Bachblüten
Britta
Beiträge: 86
Registriert: 09.12.2004 10:39
Wohnort: Nordhessen

Beitrag von Britta »

Hallo Rieke,

ich nehme Insidon Tropfen seit ca. 10 Monaten. Mir helfen die Tropfen gut. Ich werde ruhiger dadurch (neige zu Hyperaktivität) und kann besser schlafen. Die Ängste sind ebenfalls weniger geworden. Die ganzen "modernen" AD´s dagegen, haben mich nur noch hibbeliger gemacht.

Großartige Nebenwirkungen hatte ich am Anfang nicht, nur eben die Müdigkeit. Ich habe im Laufe der Zeit die für mich richtige Dosis dann selber gefunden. Das geht mit den Tropfen leichter als mit Tabletten.

Gruß Britta
Leide seit ca. 8 Jahren an schlimmer innerer Unruhe und diffusen Ängsten. Diagnose: gen. Angststörung mit Depression
Therapien
12 Wochen psychosomatische Klinik, 3 1/2 Wochen Reha, seit 2 Jahren Verhaltenstherapie, regelmäßige Arztbesuche bei meiner Ärztin in unserer psychatrischen Klinik, regelmäßig Angstgruppe
Medikation
bereits erfolglos ausprobiert: Bespar, Saroten, Dipiperon, Atosil (reagier ich paradox drauf), Stangyl und div. andere Medis
-seit 2002 Zoloft 50mg/seit 08.12.04 Zoloft 25mg morgens/seit 02/2005 Zoloft, ca. 10mg morgens/seit 18.05.05 kein Zoloft mehr - Tavor bei Bedarf
-seit 08.02.05 Insidon Tropfen (ca. 45-50 Tropfen auf 3x täglich verteilt, davon die größte Menge abends)
-März 05 bis Juli 05 Akupunktur - ohne großen Durchbruch
-seit Juni 05 1xtgl. 12mg Perazin (mehr vertrag ich nicht)
-ab August 05 "Jarsin" Johanniskraut-Präparat
Rieke
Beiträge: 227
Registriert: 10.01.2004 11:42

Beitrag von Rieke »

Hallo Britta,
nimmst Du neben dem Insidon das Johanniskraut. Verträgt sich das denn? Ich bin da ein wenig skeptisch, Johanniskraut hat mir eigentlich gar nicht geholfen. Bei mir fangen jetzt die Zwangsgedanken so furchtbar wieder an. Hast Du die auch?
Ab August 2002 20 mg Citalopram, erhöht später auf 40 mg
abgesetzt 9/2003
10/2003 15 mg Remergil
12/2004 wieder Citalopram 20 mg
reduziert bis Juli 2004 auf 15 mg
abgesetzt Ende Juli 2004, wegen schlimmer Panikatacke
ab Mitte August Johanniskraut 900 mg
Johanniskraut auch abegesetzt,
diverse homöopathische Mittel, Akupunktur
seit September 2005 Bachblüten
Britta
Beiträge: 86
Registriert: 09.12.2004 10:39
Wohnort: Nordhessen

Beitrag von Britta »

Hallo Rieke,

ja, ich nehme regelmäßig "Jarsin" und bei mir funktionierts. :)

Britta
Leide seit ca. 8 Jahren an schlimmer innerer Unruhe und diffusen Ängsten. Diagnose: gen. Angststörung mit Depression
Therapien
12 Wochen psychosomatische Klinik, 3 1/2 Wochen Reha, seit 2 Jahren Verhaltenstherapie, regelmäßige Arztbesuche bei meiner Ärztin in unserer psychatrischen Klinik, regelmäßig Angstgruppe
Medikation
bereits erfolglos ausprobiert: Bespar, Saroten, Dipiperon, Atosil (reagier ich paradox drauf), Stangyl und div. andere Medis
-seit 2002 Zoloft 50mg/seit 08.12.04 Zoloft 25mg morgens/seit 02/2005 Zoloft, ca. 10mg morgens/seit 18.05.05 kein Zoloft mehr - Tavor bei Bedarf
-seit 08.02.05 Insidon Tropfen (ca. 45-50 Tropfen auf 3x täglich verteilt, davon die größte Menge abends)
-März 05 bis Juli 05 Akupunktur - ohne großen Durchbruch
-seit Juni 05 1xtgl. 12mg Perazin (mehr vertrag ich nicht)
-ab August 05 "Jarsin" Johanniskraut-Präparat
amanda

Beitrag von amanda »

Hallo Rieke
Insidon hat eine Bekannte mal genommen gegen Panikattacken und sie hatte kaum Nebenwirkungen und Absetzsympthome. Es hat auch etwas gegen die Angst geholfen.

Mein Mann hat jahrelang Insidon,Amitriptilyn und Stangyl genommen gegen Depressionen und Zukunftsängste. Er wurde sehr GLEICHGÜLTIG der Familie gegenüber,bekam Selbstmordgedanken und hatte eine enorme Gewichtszunahme sowie mit Impotenz Probleme.

Jeder Mensch reagiert anders auf Psychopharmaka.
Insidon gehört aber zu den gut verträglichen Medikamenten.

Bist du denn zur Zeit in therapeutischer Behandlung??

Liebe Grüsse AMANDA
Rieke
Beiträge: 227
Registriert: 10.01.2004 11:42

Beitrag von Rieke »

Hallo Amanda,
ja, ich habe bereits eine Verhaltestherapie von 3 Jahren hinter mir. In der Zeit habe ich auch die AD abgesetzt, das war im vergangenen Jahr im Juli. Zeitweise ging es mir etwas besser. Im Moment mache ich eine Therapie nach Prof. Dr. Dürckheim, muß ich leider selbst bezahlen. Ich habe aber an mir festgestellt, dass ich ganz wenig annehmen kann und in meinem Hinterstübchen immer einer sagt, es hilft ja doch nicht. Ich werde auch versuchen, eine tiefenpsychologische Therapie zu bekommen, es dauert aber eine Ewigkeit, dort einen Platz zu bekommen und ob die Krankenkasse da noch mitspielt, bezweifele ich auch. Ich gebe aber nicht auf. Wenn es dann gar nicht mehr geht, werde ich vielleicht doch wieder zu AD greifen, obwohl mein Verstand nein sagt.
Geht es Deinem Mann denn jetzt besser?
Gruß Rieke
Ab August 2002 20 mg Citalopram, erhöht später auf 40 mg
abgesetzt 9/2003
10/2003 15 mg Remergil
12/2004 wieder Citalopram 20 mg
reduziert bis Juli 2004 auf 15 mg
abgesetzt Ende Juli 2004, wegen schlimmer Panikatacke
ab Mitte August Johanniskraut 900 mg
Johanniskraut auch abegesetzt,
diverse homöopathische Mittel, Akupunktur
seit September 2005 Bachblüten
amanda

Beitrag von amanda »

Hallo Rieke die Antwort auf die Frage:
Geht es deinem Mann jetzt besser?
Steht unter dem Beitrag ( versehentlich ) : WERBUNG für Ärzte bei der Pharmaindustrie

Gruss AMANDA
Paris2003
Beiträge: 1
Registriert: 19.12.2005 21:05

Insidon - fand ich nicht hilfreich

Beitrag von Paris2003 »

Ich habe, nachdem im Februar 2004 zum ersten Mal Anststörungen aufgetreten sind, Insidon eingenommen. Es hat mir nicht geholfen. Ich bin ein Jahr später, nachdem ich eine Psychiaterin aufgesucht habe, auf Citalopram umgestiegen (20 mg). Das habe ich seit diesem Jahr Oktober langsam abgesetzt und nehme es seit zwei Wochen nicht mehr. Seit Juli 2005 mache ich auch eine Verhaltenstherapie bei einer Psychologin, die mir weiterhilft.
Allerdings habe ich seit ca. 1 Woche Absetzungserscheinungen (Schwindel und elektr. Schläge, die mir durch den ganzen Körper fahren). Ich hoffe, das legt sich. Aufsteigende Panik bekomme ich mit den erlernten Entspannungstechniken gut in den Griff.
Ich fand Insidon - wie gesagt - nicht sehr hilfreich, weil die Panik doch immer wieder aufgetreten ist.
Alles Gute!
1 Jahr Insidon
1 Jahr Citalopram, erst 40 mg, dann 20 mg. In den letzten zwei Monaten abgesetzt (10mg/5mg)
Gesperrt