PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo zusammen,
wollte euch mal um eure Meinung bitten.
Ich reduziere seit Monaten mein Omep. Zudem nehme ich seit Oktober Amineurin.
Hinzu kommt, dass ich seit Wochen wieder einen extrem aufgeblähten Bauch (v.a. der Unterbauch) habe. Sieht echt bedenklich aus. Die Schmerzen liegen ungefähr auf Höhe des Bauchnabels. Bei der Hausärztin war ich letzte Woche. Entzündungswerte habe ich nicht.
Jetzt hatte ich vorgestern einen Hexenschuss. Der Rücken machte total dicht und ich konnte mich nicht mehr rühren. Mein Physio meinte gestern allerdings, dass die Muskulatur einigermaßen ok wäre. Er glaubt, es wurde vom Magen-Darm-Bereich ausgelöst.
Ich grüble jetzt was ich unternehme. Zum Gastroenterologen oder mit dem Psychater über die Tabletten sprechen. Oder doch zum Orthopäden.
Durch die ganzen Schmerzen der letzten Jahre ist mir irgendwie mein Gefühl dabei verloren gegangen, wenn ihr wisst was ich meine.
LG Jack
wollte euch mal um eure Meinung bitten.
Ich reduziere seit Monaten mein Omep. Zudem nehme ich seit Oktober Amineurin.
Hinzu kommt, dass ich seit Wochen wieder einen extrem aufgeblähten Bauch (v.a. der Unterbauch) habe. Sieht echt bedenklich aus. Die Schmerzen liegen ungefähr auf Höhe des Bauchnabels. Bei der Hausärztin war ich letzte Woche. Entzündungswerte habe ich nicht.
Jetzt hatte ich vorgestern einen Hexenschuss. Der Rücken machte total dicht und ich konnte mich nicht mehr rühren. Mein Physio meinte gestern allerdings, dass die Muskulatur einigermaßen ok wäre. Er glaubt, es wurde vom Magen-Darm-Bereich ausgelöst.
Ich grüble jetzt was ich unternehme. Zum Gastroenterologen oder mit dem Psychater über die Tabletten sprechen. Oder doch zum Orthopäden.
Durch die ganzen Schmerzen der letzten Jahre ist mir irgendwie mein Gefühl dabei verloren gegangen, wenn ihr wisst was ich meine.
LG Jack
Symptome:
Abgeschlagenheit, Darm-Beschwerden, Glieder- & Gelenkschmerzen, Rückenbeschwerden mit Blockadenbildungen, Depressive Phasen, Missempfindungen in Armen & Beinen
Krankheiten:
Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis, Small Fiber Neuropathie
Absetzung Amineurin 75 mg:
22.10.2017: 68,75 mg (91,67 %)
langsame Umstellung auf Tropfen:
1 Tropfen = 2 mg
17.11.2017: 68,5 mg (91,33 %) 62,5 mg Tabletten + 3 Tropfen
[/color]12.08.2018: 68 mg (90,67 %) 50 mg Tabletten + 9 Tropfen
[/color]25.10.2018: 62 mg (82,67 %) 50 mg Tabletten + 6 Tropfen
Umstellung zurück auf Tabletten:
[/color]25.11.2018: 62,5 mg (83,33 %)
[/color]26.03.2019: 60 mg (80 %)
Absetzung PPI - Omebeta 20 mg ca. 150 Kügelchen
20.10.2017: Reduzierung auf ca. 15 mg
04.12.2017: Reduzierung auf ca. 13 mg
13.12.2017: Erhöhung auf 16 mg (120 Kügelchen)
11.01.2018: Reduzierung auf 14 mg (105 Kügelchen)
17.01.2017: Erhöhung auf 16 mg (120 Kügelchen)
03.02.2018: Reduzierung auf 14 mg (105 Kügelchen)
25.02.2018: Reduzierung auf 12 mg (90 Kügelchen)
27.03.2018: Reduzierung auf 10 mg (75 Kügelchen)
01.02.2019: Reduzierung auf 0 mg
Abgeschlagenheit, Darm-Beschwerden, Glieder- & Gelenkschmerzen, Rückenbeschwerden mit Blockadenbildungen, Depressive Phasen, Missempfindungen in Armen & Beinen
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Absetzung Amineurin 75 mg:
22.10.2017: 68,75 mg (91,67 %)
langsame Umstellung auf Tropfen:
1 Tropfen = 2 mg
17.11.2017: 68,5 mg (91,33 %) 62,5 mg Tabletten + 3 Tropfen
[/color]12.08.2018: 68 mg (90,67 %) 50 mg Tabletten + 9 Tropfen
[/color]25.10.2018: 62 mg (82,67 %) 50 mg Tabletten + 6 Tropfen
Umstellung zurück auf Tabletten:
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20.10.2017: Reduzierung auf ca. 15 mg
04.12.2017: Reduzierung auf ca. 13 mg
13.12.2017: Erhöhung auf 16 mg (120 Kügelchen)
11.01.2018: Reduzierung auf 14 mg (105 Kügelchen)
17.01.2017: Erhöhung auf 16 mg (120 Kügelchen)
03.02.2018: Reduzierung auf 14 mg (105 Kügelchen)
25.02.2018: Reduzierung auf 12 mg (90 Kügelchen)
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Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Jack,
das ist auch für mich sehr schwer da etwas zu sagen.
Ich weiß nicht, ob ein aufgeblähter Bauch mit Schmerzen ursächlich durch das Amineurin etc. entsteht.
Was ich fest glaube ist, dass Verspannungen und Probleme im Rücken sich auf den Bauch auswirken und andersrum, aber ob daher der Blähbauch kommt?
Bevor du, bei deiner komplizierten Geschichte, wieder etwas an deinen Medikamenten herumschraubst, würde ich auf jeden Fall mal das große Kapitel "Nahrungsmittelunverträglichkeiten" angehen. Einerseits kann man Tests durchführen, andererseits braucht es viel aktiven Willen deinerseits Ernährungstagebuch zu führen und zu schauen, was du gut verträgst und was nicht.
Wir wissen, dass bei Menschen, die auf Psychopharmaka sind, im Laufe der Zeit häufig Überempfindlichkeiten auftreten, gegenüber Medikamenten, aber auch gegenüber Nahrung oder NEM. Diese werden zusätzlich (meines Erachtens, wenn auch nicht bewiesen) oft auch durch die Langzeiteinnahme von PPI ausgelöst - ganz sicher wird es sich bei dir um ein multifaktorielles Geschehen handeln; an einen einzigen Grund glaube ich irgendwie nicht.
Außerdem haben Schmerzpatienten oft das zusätzliche Malheur, dass der ganze Schmerz irgendwann anfängt die Schmerzschwelle weiter zu senken, sprich dass man schon dann Schmerzen spürt, wenn andere nur ein leichtes Zipperlein verorten. Dafür kann man nichts.
Hast du denn mal was gemacht, um dich zu "entgasen"? Fenchel-Anis-Kümmel-Tee getrunken? Wärmflasche? Evtl. mal Simeticon o.Ä. genommen?
Grüße und ich hoffe, dass man dir helfen kann
Jamie
das ist auch für mich sehr schwer da etwas zu sagen.
Ich weiß nicht, ob ein aufgeblähter Bauch mit Schmerzen ursächlich durch das Amineurin etc. entsteht.
Was ich fest glaube ist, dass Verspannungen und Probleme im Rücken sich auf den Bauch auswirken und andersrum, aber ob daher der Blähbauch kommt?
Bevor du, bei deiner komplizierten Geschichte, wieder etwas an deinen Medikamenten herumschraubst, würde ich auf jeden Fall mal das große Kapitel "Nahrungsmittelunverträglichkeiten" angehen. Einerseits kann man Tests durchführen, andererseits braucht es viel aktiven Willen deinerseits Ernährungstagebuch zu führen und zu schauen, was du gut verträgst und was nicht.
Wir wissen, dass bei Menschen, die auf Psychopharmaka sind, im Laufe der Zeit häufig Überempfindlichkeiten auftreten, gegenüber Medikamenten, aber auch gegenüber Nahrung oder NEM. Diese werden zusätzlich (meines Erachtens, wenn auch nicht bewiesen) oft auch durch die Langzeiteinnahme von PPI ausgelöst - ganz sicher wird es sich bei dir um ein multifaktorielles Geschehen handeln; an einen einzigen Grund glaube ich irgendwie nicht.
Außerdem haben Schmerzpatienten oft das zusätzliche Malheur, dass der ganze Schmerz irgendwann anfängt die Schmerzschwelle weiter zu senken, sprich dass man schon dann Schmerzen spürt, wenn andere nur ein leichtes Zipperlein verorten. Dafür kann man nichts.
Hast du denn mal was gemacht, um dich zu "entgasen"? Fenchel-Anis-Kümmel-Tee getrunken? Wärmflasche? Evtl. mal Simeticon o.Ä. genommen?
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.
mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478
Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo, ich mal wieder ...
hab es letzte Woche nicht mehr ausgehalten und bin zum Arzt. Mein Faschingsexzess hing mir immernoch nach. Ist zwar schleichend besser geworden aber hatte keine Lust mehr auf Schmerzen.
Seit 23.2. (heute Tag 7) nehme ich Pantoprazol 40mg, 1x täglich.
Nach dem 3. Tag der Einnahme waren die Schmerzen verschwunden! Komplett!
Gestern wurde ich leider etwas übermütig und habe ein Radler getrunken. Kurz darauf fing es wieder etwas an zu brennen. War aber heute morgen zum größten Teil wieder weg und jetzt ist alles in Ordnung.
Der Arzt, der mir Pantoprazol verordnet hat, hat mir nicht gesagt wie lange ich jetzt das Medikament nehmen soll.
Laut Internet wird eine Speiseröhrenentzündung 4 Wochen (!!!) mit Pantoprazol behandet... (Meiner Meinung nach kommt der Schmerz eindeutig aus der Speiseröhre.. quasi Eigendiagnose...)
Was sollte ich tun?
hab es letzte Woche nicht mehr ausgehalten und bin zum Arzt. Mein Faschingsexzess hing mir immernoch nach. Ist zwar schleichend besser geworden aber hatte keine Lust mehr auf Schmerzen.
Seit 23.2. (heute Tag 7) nehme ich Pantoprazol 40mg, 1x täglich.
Nach dem 3. Tag der Einnahme waren die Schmerzen verschwunden! Komplett!
Gestern wurde ich leider etwas übermütig und habe ein Radler getrunken. Kurz darauf fing es wieder etwas an zu brennen. War aber heute morgen zum größten Teil wieder weg und jetzt ist alles in Ordnung.
Der Arzt, der mir Pantoprazol verordnet hat, hat mir nicht gesagt wie lange ich jetzt das Medikament nehmen soll.
Laut Internet wird eine Speiseröhrenentzündung 4 Wochen (!!!) mit Pantoprazol behandet... (Meiner Meinung nach kommt der Schmerz eindeutig aus der Speiseröhre.. quasi Eigendiagnose...)
Was sollte ich tun?
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Halmackenreuther
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo @Iiyma,
nachdem die Akutbeschwerden durch die 40 mg Pantoprazol besser wurden, kannst Du noch ein, zwei Tage die 40 weiternehmen und dann auf eine Erhaltungsdosis von 20 mg runter gehen.
Das müsste eigentlich reichen, es sei denn Du sündigst zu sehr.
Die Erhaltungsdosis würde ich noch zwei drei Wochen nehmen und dann mit der Dosis weiter runtergehen (Gibt`s Pantoprazol 10 mg ????).
Gruß Helmut
nachdem die Akutbeschwerden durch die 40 mg Pantoprazol besser wurden, kannst Du noch ein, zwei Tage die 40 weiternehmen und dann auf eine Erhaltungsdosis von 20 mg runter gehen.
Das müsste eigentlich reichen, es sei denn Du sündigst zu sehr.
Die Erhaltungsdosis würde ich noch zwei drei Wochen nehmen und dann mit der Dosis weiter runtergehen (Gibt`s Pantoprazol 10 mg ????).
Gruß Helmut
1993-2006 diverse Benzos
2002 und 2006 Tavorentzug von 1,0
Seit 2006 Benzofrei
1995-2009 Fluvoxamin in unterschiedlichen Dosierungen; ohne Probleme abgesetzt
2006-2010 Doxepin in unterschiedlichen Dosierungen; ohne Probleme abgesetzt
seit 8/2015 30 mg Mirtazapin (eine Woche auf 45 mg)
11/2015 Dosisänderung von 30 auf 15 mg; nach zwei Tagen heftige Absetzsymptome; ohne größere Probleme zurück auf 30 mg
18.-21.12.2015 Dosisänderung von 30 auf 26,25 mg; nach vier Tagen heftige Absetzsymptome
seit 22.12.2015 wieder 30 mg; große Probleme trotz Dosiserhöhung; nach ca. 10 Tagen wieder ok.
28.01.16 27 mg; 05.03.16 24 mg; 19.04.16 22 mg; 15.07.16 20 mg; 22.10.2016 17 mg; 09.12.2016 15 mg; 12.01.2017 14 mg; 12.03.2017 13 mg; 01.05.2017 22,5 mg
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11/2015 Dosisänderung von 30 auf 15 mg; nach zwei Tagen heftige Absetzsymptome; ohne größere Probleme zurück auf 30 mg
18.-21.12.2015 Dosisänderung von 30 auf 26,25 mg; nach vier Tagen heftige Absetzsymptome
seit 22.12.2015 wieder 30 mg; große Probleme trotz Dosiserhöhung; nach ca. 10 Tagen wieder ok.
28.01.16 27 mg; 05.03.16 24 mg; 19.04.16 22 mg; 15.07.16 20 mg; 22.10.2016 17 mg; 09.12.2016 15 mg; 12.01.2017 14 mg; 12.03.2017 13 mg; 01.05.2017 22,5 mg
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Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo,
ich wollte eine Zwischenstandsmeldung abgeben.
Ich lasse mittlerweile 73 Kügelchen weg; leider habe ich den Überblick verloren, wieviel mg das sind, aber ich denke aus meiner 20mg Kapsel ist es etwa die Hälfte; also nehme ich noch circa 10mg. Bald ist die Packung leer, dann bekomme ich eine neue und zähle erneut und dann bringe ich mich auf den aktuellen Stand.
Ich kann mein Glück gar nicht fassen
, fast 15 Jahre lang konnte ich keinen Orangensaft mehr trinken oder saures Obst essen - das geht jetzt wieder!
Zwar nur in Maßen, aber es geht.
Allerdings gibt es eine ganz wichtige Vorbedingung dafür: ich muss Appetit darauf haben, dann vertrage ich es.
Wenn ich es nur essen will, weil es gesund ist und eigentlich mein Körper keinen Bedarf signalisiert, dann bekommt es mir nicht so gut.
Da sieht man mal, wie intelligent der Körper ist! Er signalisiert mir genau, was er will und braucht.
Meine Erklärung dazu, dass ich Saures wieder vertrage (nur eine Theorie): Bei der langen PPI Einnahme wird die Magensäureproduktion ja teilweise auf null gedrosselt. Der Magen kennt keine Säure mehr und wird sie von außen z.B. in Form von sauren Säften zugeführt, wird die Schleimhaut gereizt.
Jetzt, wo das PPI langsam runtergefahren wird und die Säuresekretion wieder angeregt wird, ist dem Magen auch das saure Obst / Säfte etc. nicht mehr so fremd (es ist wieder Magensäure anwesend) und die Aufnahme wird toleriert.
Grüße
Jamie
ich wollte eine Zwischenstandsmeldung abgeben.
Ich lasse mittlerweile 73 Kügelchen weg; leider habe ich den Überblick verloren, wieviel mg das sind, aber ich denke aus meiner 20mg Kapsel ist es etwa die Hälfte; also nehme ich noch circa 10mg. Bald ist die Packung leer, dann bekomme ich eine neue und zähle erneut und dann bringe ich mich auf den aktuellen Stand.
Ich kann mein Glück gar nicht fassen
Zwar nur in Maßen, aber es geht.
Allerdings gibt es eine ganz wichtige Vorbedingung dafür: ich muss Appetit darauf haben, dann vertrage ich es.
Wenn ich es nur essen will, weil es gesund ist und eigentlich mein Körper keinen Bedarf signalisiert, dann bekommt es mir nicht so gut.
Da sieht man mal, wie intelligent der Körper ist! Er signalisiert mir genau, was er will und braucht.
Meine Erklärung dazu, dass ich Saures wieder vertrage (nur eine Theorie): Bei der langen PPI Einnahme wird die Magensäureproduktion ja teilweise auf null gedrosselt. Der Magen kennt keine Säure mehr und wird sie von außen z.B. in Form von sauren Säften zugeführt, wird die Schleimhaut gereizt.
Jetzt, wo das PPI langsam runtergefahren wird und die Säuresekretion wieder angeregt wird, ist dem Magen auch das saure Obst / Säfte etc. nicht mehr so fremd (es ist wieder Magensäure anwesend) und die Aufnahme wird toleriert.
Grüße
Jamie
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Luna
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
So wird es sein und somit wird auch die Magen-Darmschleimhaut gereizt und Zellen werden geschädigt bis es zu NMU kommt,weil Enzyme ja in Zellen produziert werden soweit ich weiß. Ja du hast recht...der Körper spricht seine eigene Sprache aber manchmal muss man auch hier aufpassen,weil manchmal erzählt da was Quatsch wie....ich will SchokoladeMeine Erklärung dazu, dass ich Saures wieder vertrage (nur eine Theorie): Bei der langen PPI Einnahme wird die Magensäureproduktion ja teilweise auf null gedrosselt. Der Magen kennt keine Säure mehr und wird sie von außen z.B. in Form von sauren Säften zugeführt, wird die Schleimhaut gereizt.
Obst ist lecker aber nicht unbedingt gesund da es viel Zucker und Säure enthält also noch vorsicht damit aber wie ich lese....du machst das ganz gut.
Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)
Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)
Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
(© Franz Schmidberger (*1942)
Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)
Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
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Halmackenreuther
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo,Jamie hat geschrieben: Jetzt, wo das PPI langsam runtergefahren wird und die Säuresekretion wieder angeregt wird, ist dem Magen auch das saure Obst / Säfte etc. nicht mehr so fremd (es ist wieder Magensäure anwesend) und die Aufnahme wird toleriert.
wenn durch die Reduktion des PPIs wieder mehr Magensäure zur Verfügung steht, funktioniert der Teil der Verdauung, die im Magen stattfindet, einfach besser.
Ein "Zuviel" an Säure im Magen gibt es praktisch nicht.
Der Magen ist von der Evolution so ausgelegt, dass er sehr viel Säure abkann.
Ein Problem entsteht insb. dann, wenn Magensäure und Gallensaft in Regionen fließen, wo sie nicht hingehören und dann dort Reizungen und Entzündungen hervorrufen.
Eine Ursache hierfür sind bestimmte Medikamente, insb. Antidepressiva, die den Tonus des oberen und unteren Schließmuskels des Magens herabsetzen.
Schließt der untere Schließmuskel nicht mehr richtig, kann es zum Gallereflux kommen, d.h. die alkalische Galleflüssigkeit fließt vom Dünndarm in den Magen.
Schließt der obere Schließmuskel (oder besser: der Zwerchfellring) nicht mehr richtig, kann es zu Sodbrennen durch hochsteigende Magensäure kommen.
(Der worst-case-Fall ist der, dass beide Schließmuskeln nicht mehr richtig arbeiten und ein Gemisch aus Magensäure und Gallensaft die Speiseröhre reizt.)
Ursache bei alldem sind aber die Medikamente, die den Tonus der Muskeln herabsetzen, wobei hier schon leichte Änderungen gravierende Auswirkungen haben können.
Verschwindet das Antidepressivum, normalisiert sich die Magentätigkeit in der Regel wieder.
Diese Änderung des Tonus ist natürlich durch Magenspiegelungen etc. nicht zu erkennen.
Werden PPIs gegeben, wird die Menge an Magensäure reduziert, was zur Folge hat, dass auch die Menge der aufsteigenden Säure reduziert ist und das Sodbrennen besser wird. Allerdings steht dann zuwenig Säure für die Verdauung zur Verfügung, was erst recht Beschwerden verursacht.
Zusätzlich gibt es bei Antidepressiva, insb. SSRIs, noch andere Schädigungsmechanismen.
Gruß Helmut
1993-2006 diverse Benzos
2002 und 2006 Tavorentzug von 1,0
Seit 2006 Benzofrei
1995-2009 Fluvoxamin in unterschiedlichen Dosierungen; ohne Probleme abgesetzt
2006-2010 Doxepin in unterschiedlichen Dosierungen; ohne Probleme abgesetzt
seit 8/2015 30 mg Mirtazapin (eine Woche auf 45 mg)
11/2015 Dosisänderung von 30 auf 15 mg; nach zwei Tagen heftige Absetzsymptome; ohne größere Probleme zurück auf 30 mg
18.-21.12.2015 Dosisänderung von 30 auf 26,25 mg; nach vier Tagen heftige Absetzsymptome
seit 22.12.2015 wieder 30 mg; große Probleme trotz Dosiserhöhung; nach ca. 10 Tagen wieder ok.
28.01.16 27 mg; 05.03.16 24 mg; 19.04.16 22 mg; 15.07.16 20 mg; 22.10.2016 17 mg; 09.12.2016 15 mg; 12.01.2017 14 mg; 12.03.2017 13 mg; 01.05.2017 22,5 mg
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11/2015 Dosisänderung von 30 auf 15 mg; nach zwei Tagen heftige Absetzsymptome; ohne größere Probleme zurück auf 30 mg
18.-21.12.2015 Dosisänderung von 30 auf 26,25 mg; nach vier Tagen heftige Absetzsymptome
seit 22.12.2015 wieder 30 mg; große Probleme trotz Dosiserhöhung; nach ca. 10 Tagen wieder ok.
28.01.16 27 mg; 05.03.16 24 mg; 19.04.16 22 mg; 15.07.16 20 mg; 22.10.2016 17 mg; 09.12.2016 15 mg; 12.01.2017 14 mg; 12.03.2017 13 mg; 01.05.2017 22,5 mg
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Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Halmackenreuther,
genau so ist es
Aber das ist die Theorie - nach 15 Jahren PPI wage ich mich jetzt langsam an dem Praxistest...
genau so ist es
Aber das ist die Theorie - nach 15 Jahren PPI wage ich mich jetzt langsam an dem Praxistest...
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dragon4277
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Nun hier gibts viele schöne ansatzpunkte,
leider hatte ich mit den Lösungsvorschlägen kein Glück.
Also hörte ich auf mein Hausarzt (ausnahmsweise mal
)
Ich nehm ja Pantoprazol 40mg. Sind keine Kapseln sondern Tabletten. Zunächst nimt man einen Tag ein einen Tag setzt man aus. Wenns soweit gut geht Setzt man 2 Tage aus. Und dann 3 Tage aus. Zur Zeit bin ich bei 2 Tagen.
Als Hilfmittel verwende ich Braunalgenextrakt. Von allen Hilfmitteln find ich die Beste.
Markenware ist Gaviscon Advance. Ziemlich Teuer.
Hab aber bei Rossman von altapharma Sodbrennenblocker gefunden. Hilft genau so gut.
Irgendwann kann man es dann ganz sein lassen mit den PPI.
Oh ihr solltet wissen das man schon sodbrennen bei dieser Methode bekommt. Deshalb die Hilfmittel.
leider hatte ich mit den Lösungsvorschlägen kein Glück.
Also hörte ich auf mein Hausarzt (ausnahmsweise mal
Ich nehm ja Pantoprazol 40mg. Sind keine Kapseln sondern Tabletten. Zunächst nimt man einen Tag ein einen Tag setzt man aus. Wenns soweit gut geht Setzt man 2 Tage aus. Und dann 3 Tage aus. Zur Zeit bin ich bei 2 Tagen.
Als Hilfmittel verwende ich Braunalgenextrakt. Von allen Hilfmitteln find ich die Beste.
Markenware ist Gaviscon Advance. Ziemlich Teuer.
Hab aber bei Rossman von altapharma Sodbrennenblocker gefunden. Hilft genau so gut.
Irgendwann kann man es dann ganz sein lassen mit den PPI.
Oh ihr solltet wissen das man schon sodbrennen bei dieser Methode bekommt. Deshalb die Hilfmittel.
2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
10/2018 100mg Amisulprid
11/2018 150 mg Amisulprid (Wegen heftiger Erkältung)
03/2019 137 mg AMisulprid (wasserlösemethode)
03/2019 150 mg Amisulprid aufdosiert wegen absetztpsychose
10/2019 125 mg Amisulpird (100mg + 1/2 50mg)
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
10/2018 100mg Amisulprid
11/2018 150 mg Amisulprid (Wegen heftiger Erkältung)
03/2019 137 mg AMisulprid (wasserlösemethode)
03/2019 150 mg Amisulprid aufdosiert wegen absetztpsychose
10/2019 125 mg Amisulpird (100mg + 1/2 50mg)
Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo zusammen,
ich schlage mich auch noch mit der Omep-Absetzung herum. Bislang ging es einigermaßen gut.
Doch jetzt habe ich seit ein paar Tagen ziemlich heftige Halsschmerzen (der Rachen ist rot und entzündet).
Zudem habe ich immer wieder heftige Erschöpfungen & Muskel-/Gliederschmerzen. Scheint ja auch eine NW des Omep zu sein.
Habt ihr noch ein paar Tipps, wie ich dem Sodbrennnen und den damit verbundenen Halsschmerzen entgegentrete.
Hatte auch das Gaviscon, aber das ist ziemlich teuer. Bei Rossmann gibt es von altapharma einen Sodbrenn-Blocker.
Macht so ein Produkt Sinn? Bzw. kann auch dort eine häufigere Einnahme ähnlich schlimme Folgen haben?
Einen schönen Abend
Jack
ich schlage mich auch noch mit der Omep-Absetzung herum. Bislang ging es einigermaßen gut.
Doch jetzt habe ich seit ein paar Tagen ziemlich heftige Halsschmerzen (der Rachen ist rot und entzündet).
Zudem habe ich immer wieder heftige Erschöpfungen & Muskel-/Gliederschmerzen. Scheint ja auch eine NW des Omep zu sein.
Habt ihr noch ein paar Tipps, wie ich dem Sodbrennnen und den damit verbundenen Halsschmerzen entgegentrete.
Hatte auch das Gaviscon, aber das ist ziemlich teuer. Bei Rossmann gibt es von altapharma einen Sodbrenn-Blocker.
Macht so ein Produkt Sinn? Bzw. kann auch dort eine häufigere Einnahme ähnlich schlimme Folgen haben?
Einen schönen Abend
Jack
Symptome:
Abgeschlagenheit, Darm-Beschwerden, Glieder- & Gelenkschmerzen, Rückenbeschwerden mit Blockadenbildungen, Depressive Phasen, Missempfindungen in Armen & Beinen
Krankheiten:
Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis, Small Fiber Neuropathie
Absetzung Amineurin 75 mg:
22.10.2017: 68,75 mg (91,67 %)
langsame Umstellung auf Tropfen:
1 Tropfen = 2 mg
17.11.2017: 68,5 mg (91,33 %) 62,5 mg Tabletten + 3 Tropfen
[/color]12.08.2018: 68 mg (90,67 %) 50 mg Tabletten + 9 Tropfen
[/color]25.10.2018: 62 mg (82,67 %) 50 mg Tabletten + 6 Tropfen
Umstellung zurück auf Tabletten:
[/color]25.11.2018: 62,5 mg (83,33 %)
[/color]26.03.2019: 60 mg (80 %)
Absetzung PPI - Omebeta 20 mg ca. 150 Kügelchen
20.10.2017: Reduzierung auf ca. 15 mg
04.12.2017: Reduzierung auf ca. 13 mg
13.12.2017: Erhöhung auf 16 mg (120 Kügelchen)
11.01.2018: Reduzierung auf 14 mg (105 Kügelchen)
17.01.2017: Erhöhung auf 16 mg (120 Kügelchen)
03.02.2018: Reduzierung auf 14 mg (105 Kügelchen)
25.02.2018: Reduzierung auf 12 mg (90 Kügelchen)
27.03.2018: Reduzierung auf 10 mg (75 Kügelchen)
01.02.2019: Reduzierung auf 0 mg
Abgeschlagenheit, Darm-Beschwerden, Glieder- & Gelenkschmerzen, Rückenbeschwerden mit Blockadenbildungen, Depressive Phasen, Missempfindungen in Armen & Beinen
Krankheiten:
Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis, Small Fiber Neuropathie
Absetzung Amineurin 75 mg:
22.10.2017: 68,75 mg (91,67 %)
langsame Umstellung auf Tropfen:
1 Tropfen = 2 mg
17.11.2017: 68,5 mg (91,33 %) 62,5 mg Tabletten + 3 Tropfen
[/color]12.08.2018: 68 mg (90,67 %) 50 mg Tabletten + 9 Tropfen
[/color]25.10.2018: 62 mg (82,67 %) 50 mg Tabletten + 6 Tropfen
Umstellung zurück auf Tabletten:
[/color]25.11.2018: 62,5 mg (83,33 %)
[/color]26.03.2019: 60 mg (80 %)
Absetzung PPI - Omebeta 20 mg ca. 150 Kügelchen
20.10.2017: Reduzierung auf ca. 15 mg
04.12.2017: Reduzierung auf ca. 13 mg
13.12.2017: Erhöhung auf 16 mg (120 Kügelchen)
11.01.2018: Reduzierung auf 14 mg (105 Kügelchen)
17.01.2017: Erhöhung auf 16 mg (120 Kügelchen)
03.02.2018: Reduzierung auf 14 mg (105 Kügelchen)
25.02.2018: Reduzierung auf 12 mg (90 Kügelchen)
27.03.2018: Reduzierung auf 10 mg (75 Kügelchen)
01.02.2019: Reduzierung auf 0 mg
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Halmackenreuther
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo,
wenn die Einnahme von PPI nicht gegen Sodbrennen hilft, ist ein Zuviel an Magensäure vermutlich nicht die Ursache.
Dies ist insb. dann der Fall wenn die Einnahme von hohen Dosen wie 40 mg Pantoprazol, Omeprazol, Esomeprazol etc. keine signifikante Wirkung zeigt.
Eine Alternative ist dann die PPIs komplett wegzulassen und Antazida einzunehmen.
Die binden Magensäure ohne deren Produktion zu hemmen und neutralisieren eventuell in den Magen/Speiseröhre gelangten Gallensaft.
Einen Versuch ist das allemal wert.
Gruß Helmut
wenn die Einnahme von PPI nicht gegen Sodbrennen hilft, ist ein Zuviel an Magensäure vermutlich nicht die Ursache.
Dies ist insb. dann der Fall wenn die Einnahme von hohen Dosen wie 40 mg Pantoprazol, Omeprazol, Esomeprazol etc. keine signifikante Wirkung zeigt.
Eine Alternative ist dann die PPIs komplett wegzulassen und Antazida einzunehmen.
Die binden Magensäure ohne deren Produktion zu hemmen und neutralisieren eventuell in den Magen/Speiseröhre gelangten Gallensaft.
Einen Versuch ist das allemal wert.
Gruß Helmut
1993-2006 diverse Benzos
2002 und 2006 Tavorentzug von 1,0
Seit 2006 Benzofrei
1995-2009 Fluvoxamin in unterschiedlichen Dosierungen; ohne Probleme abgesetzt
2006-2010 Doxepin in unterschiedlichen Dosierungen; ohne Probleme abgesetzt
seit 8/2015 30 mg Mirtazapin (eine Woche auf 45 mg)
11/2015 Dosisänderung von 30 auf 15 mg; nach zwei Tagen heftige Absetzsymptome; ohne größere Probleme zurück auf 30 mg
18.-21.12.2015 Dosisänderung von 30 auf 26,25 mg; nach vier Tagen heftige Absetzsymptome
seit 22.12.2015 wieder 30 mg; große Probleme trotz Dosiserhöhung; nach ca. 10 Tagen wieder ok.
28.01.16 27 mg; 05.03.16 24 mg; 19.04.16 22 mg; 15.07.16 20 mg; 22.10.2016 17 mg; 09.12.2016 15 mg; 12.01.2017 14 mg; 12.03.2017 13 mg; 01.05.2017 22,5 mg
2002 und 2006 Tavorentzug von 1,0
Seit 2006 Benzofrei
1995-2009 Fluvoxamin in unterschiedlichen Dosierungen; ohne Probleme abgesetzt
2006-2010 Doxepin in unterschiedlichen Dosierungen; ohne Probleme abgesetzt
seit 8/2015 30 mg Mirtazapin (eine Woche auf 45 mg)
11/2015 Dosisänderung von 30 auf 15 mg; nach zwei Tagen heftige Absetzsymptome; ohne größere Probleme zurück auf 30 mg
18.-21.12.2015 Dosisänderung von 30 auf 26,25 mg; nach vier Tagen heftige Absetzsymptome
seit 22.12.2015 wieder 30 mg; große Probleme trotz Dosiserhöhung; nach ca. 10 Tagen wieder ok.
28.01.16 27 mg; 05.03.16 24 mg; 19.04.16 22 mg; 15.07.16 20 mg; 22.10.2016 17 mg; 09.12.2016 15 mg; 12.01.2017 14 mg; 12.03.2017 13 mg; 01.05.2017 22,5 mg
Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Danke für deine Antwort Helmut. Aber da hast du mich missverstanden. Unter den Omep hatte ich kein Sodbrennen mehr.
Ich leide erst seit den letzten Schritten der Absetzung unter Sodbrennen. Ich suche verträgliche Alternativen um das Sodbrennen etwas abzufedern. Denn ich will unbedingt von dem Zeug weg!!!
Ich finde einfach keine andere medizinische Erklärung (außer der Psyche) für diese Erschöpfung und Gliederschmerzen... Hoffe, dass das Omep da vielleicht eine Rolle spielt.
Ich leide erst seit den letzten Schritten der Absetzung unter Sodbrennen. Ich suche verträgliche Alternativen um das Sodbrennen etwas abzufedern. Denn ich will unbedingt von dem Zeug weg!!!
Ich finde einfach keine andere medizinische Erklärung (außer der Psyche) für diese Erschöpfung und Gliederschmerzen... Hoffe, dass das Omep da vielleicht eine Rolle spielt.
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dragon4277
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Jack, das absetzten von PPI verursacht stress und das haut natürlich in die psyche rein. Der Sodbrennblocker von Rossman hilft sehr gut. In der Packungsbeilage steht bis zu 16 stück am Tag. Ich bin selber nie auf 16 stück am tag gekommen. Aber es gibt jemandem schon ein gutes gefühl das man nach hinten hin noch luft hat.
Was du noch ausprobieren kannst ist Bullrichsalz. Hab ich auch zu Hause sehr billig.Hilft auch gut macht allerdings leichten rebound effeckt. Und man kann max 4 stüxk einnehmen 4 sind leide zu wenig für mich.
LG Dragon
Was du noch ausprobieren kannst ist Bullrichsalz. Hab ich auch zu Hause sehr billig.Hilft auch gut macht allerdings leichten rebound effeckt. Und man kann max 4 stüxk einnehmen 4 sind leide zu wenig für mich.
LG Dragon
2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
10/2018 100mg Amisulprid
11/2018 150 mg Amisulprid (Wegen heftiger Erkältung)
03/2019 137 mg AMisulprid (wasserlösemethode)
03/2019 150 mg Amisulprid aufdosiert wegen absetztpsychose
10/2019 125 mg Amisulpird (100mg + 1/2 50mg)
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
10/2018 100mg Amisulprid
11/2018 150 mg Amisulprid (Wegen heftiger Erkältung)
03/2019 137 mg AMisulprid (wasserlösemethode)
03/2019 150 mg Amisulprid aufdosiert wegen absetztpsychose
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hey Leute...
ich habe eben nochmal die Berichte hier überflogen, aber es ist scho so umfangreich geworden.
Ich bin wie schon erwähnt gut vorangeschritten mit der Omep-Absetzung (siehe Signatur). Lange Zeit hatte ich kaum Probleme.
Jetzt habe ich seit 1,5 Wochen einen entzündeten Hals und seit heute morgen ziemlichen Druck im Bauch.
Was hilft euch da während der Reduzierung?
Ich nehme jetzt einen Sodbrenn-Blocker vom Rossmann und Kijimea Reizdarm. Denke das es am Omep liegt. Habe aber auch wieder zugenommen seit der AD-Einnahme seit Oktober.
Zudem will ich ab heute ein Ernährungstagebuch führen.
Vielleicht habt ihr noch weitere Tipps und / oder könnt auch von meinen profitieren.
Lieben Gruß
ich habe eben nochmal die Berichte hier überflogen, aber es ist scho so umfangreich geworden.
Ich bin wie schon erwähnt gut vorangeschritten mit der Omep-Absetzung (siehe Signatur). Lange Zeit hatte ich kaum Probleme.
Jetzt habe ich seit 1,5 Wochen einen entzündeten Hals und seit heute morgen ziemlichen Druck im Bauch.
Was hilft euch da während der Reduzierung?
Ich nehme jetzt einen Sodbrenn-Blocker vom Rossmann und Kijimea Reizdarm. Denke das es am Omep liegt. Habe aber auch wieder zugenommen seit der AD-Einnahme seit Oktober.
Zudem will ich ab heute ein Ernährungstagebuch führen.
Vielleicht habt ihr noch weitere Tipps und / oder könnt auch von meinen profitieren.
Lieben Gruß
Symptome:
Abgeschlagenheit, Darm-Beschwerden, Glieder- & Gelenkschmerzen, Rückenbeschwerden mit Blockadenbildungen, Depressive Phasen, Missempfindungen in Armen & Beinen
Krankheiten:
Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis, Small Fiber Neuropathie
Absetzung Amineurin 75 mg:
22.10.2017: 68,75 mg (91,67 %)
langsame Umstellung auf Tropfen:
1 Tropfen = 2 mg
17.11.2017: 68,5 mg (91,33 %) 62,5 mg Tabletten + 3 Tropfen
[/color]12.08.2018: 68 mg (90,67 %) 50 mg Tabletten + 9 Tropfen
[/color]25.10.2018: 62 mg (82,67 %) 50 mg Tabletten + 6 Tropfen
Umstellung zurück auf Tabletten:
[/color]25.11.2018: 62,5 mg (83,33 %)
[/color]26.03.2019: 60 mg (80 %)
Absetzung PPI - Omebeta 20 mg ca. 150 Kügelchen
20.10.2017: Reduzierung auf ca. 15 mg
04.12.2017: Reduzierung auf ca. 13 mg
13.12.2017: Erhöhung auf 16 mg (120 Kügelchen)
11.01.2018: Reduzierung auf 14 mg (105 Kügelchen)
17.01.2017: Erhöhung auf 16 mg (120 Kügelchen)
03.02.2018: Reduzierung auf 14 mg (105 Kügelchen)
25.02.2018: Reduzierung auf 12 mg (90 Kügelchen)
27.03.2018: Reduzierung auf 10 mg (75 Kügelchen)
01.02.2019: Reduzierung auf 0 mg
Abgeschlagenheit, Darm-Beschwerden, Glieder- & Gelenkschmerzen, Rückenbeschwerden mit Blockadenbildungen, Depressive Phasen, Missempfindungen in Armen & Beinen
Krankheiten:
Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis, Small Fiber Neuropathie
Absetzung Amineurin 75 mg:
22.10.2017: 68,75 mg (91,67 %)
langsame Umstellung auf Tropfen:
1 Tropfen = 2 mg
17.11.2017: 68,5 mg (91,33 %) 62,5 mg Tabletten + 3 Tropfen
[/color]12.08.2018: 68 mg (90,67 %) 50 mg Tabletten + 9 Tropfen
[/color]25.10.2018: 62 mg (82,67 %) 50 mg Tabletten + 6 Tropfen
Umstellung zurück auf Tabletten:
[/color]25.11.2018: 62,5 mg (83,33 %)
[/color]26.03.2019: 60 mg (80 %)
Absetzung PPI - Omebeta 20 mg ca. 150 Kügelchen
20.10.2017: Reduzierung auf ca. 15 mg
04.12.2017: Reduzierung auf ca. 13 mg
13.12.2017: Erhöhung auf 16 mg (120 Kügelchen)
11.01.2018: Reduzierung auf 14 mg (105 Kügelchen)
17.01.2017: Erhöhung auf 16 mg (120 Kügelchen)
03.02.2018: Reduzierung auf 14 mg (105 Kügelchen)
25.02.2018: Reduzierung auf 12 mg (90 Kügelchen)
27.03.2018: Reduzierung auf 10 mg (75 Kügelchen)
01.02.2019: Reduzierung auf 0 mg
-
Psychopsis
- Beiträge: 34
- Registriert: 03.04.2016 18:58
- Danksagung erhalten: 1 Mal
Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Ich hatte vor einigen Monaten ein Gespräch mit meiner HÄ über die leidigen PPI.
Bei mir war nach einigen Jahren meiner Meinung nach eine Pantoprazol-Resistenz oder zumindest Teilresistenz aufgetreten und ich war etwas erstaunt als die Ärztin das Problem der Resistenzbildung bestätigte. Wir wechselten dann zum Esomeprazol, also die Ärztin folgte meiner Selbstempfehlung
Ich hatte mit Nexium angefangen, das dann bei den Kassen gestrichen wurde und nach Ablauf des Patents ist das nun wieder als Generika verfügbar. Habe damit einfach am wenigsten Nebenwirkungen, verglichen zu Omep und Pantoprazol.
Jedenfalls bin ich nun wieder bei 20 mg täglich, was mit Pantoprazol auf Dauer auch bei refluxfreundlichster Ernährung nicht funktionierte.
Wirkt ein PPI nicht mehr, ist deshalb auch immer an eine Resistenzentwicklung zu denken; ist ja auch logisch eigentlich. Der Körprer findet scheinbar über die Jahre Wege, die Säureblocker auszuhebeln, zumindest teilweise oder bei manchen Menschen.
Ganz weglassen oder auf alternative Mittel umsteigen würde ich auch nur, wenn keine organische Ursache für die Refluxerkrankung oder störung vorhanden ist. Oder diese dauerhaft behoben werden kann, zB Magengeschwür oder eben auch psychische Auslöser wie Stress.
Dann wäre die PPI-Einnahme eine kurative Behandlung sozusagen.
Bei mir hingegen ist sie das leider nicht, sondern eher Symptombehandlung, weil das Magenventil durch meine jahrelange Bulimie geschädigt ist.
Man kann dann zwar auch durch Hausmittelchen die Magensäure neutralisieren, aber das wäre ja genauso ein Eingriff in den Stoffwechsel (Magensäure hat nun mal auch mehrere wichtige Funktionen) und zudem wäre mir die Effizienz viel zu heikel.... Speiseröhrenkrebsvorstufen sind kein Spaß und SpeiseröhrenCa eine der Krebsarten mit den miesesten Prognosen.
Recherchiert man mal ein wenig, habe ich gemacht, geht vielen Speiseröhrenkrebsdiagnosen jahrelanger (teils behandelte, teils falsch oder gar nicht behandelte) Refluxerkrankung voraus.
Daraufhin habe ich beschlossen, regelmäßige Kontrolle, also meine individuelles Früherkennungsprogramm. Meine HÄ unterstützt das, sie schickt mich eh am liebsten bei jeder Dosis- oder Wirkstoffveränderung zur Magenspiegelung, will das ungern selbst entscheiden. Am liebsten wäre es ihr, ich könnte die Dinger nur alle zwei Tage oder bei Bedarf nehmen, aber das funktioniert bei mir einfach nicht.
Ich denke seit einiger Zeit sogar über eine OP nach, auch wenn mir bisher wegen meines niedrigen Grades davon immer abgeraten wurde. Die lebenslange PPI-Einnahme finde ich total lästig und die Langzeitfolgen sind überhaupt nicht überschaubar. Ich schiebe schon jetzt einiges darauf, da es bisher mein einziges dauerhaftes Medikament war und ich diverse Unverträglichkeiten und Sensibilitäten (in Bezug auf alles) entwickelt habe.
Bei mir war nach einigen Jahren meiner Meinung nach eine Pantoprazol-Resistenz oder zumindest Teilresistenz aufgetreten und ich war etwas erstaunt als die Ärztin das Problem der Resistenzbildung bestätigte. Wir wechselten dann zum Esomeprazol, also die Ärztin folgte meiner Selbstempfehlung
Ich hatte mit Nexium angefangen, das dann bei den Kassen gestrichen wurde und nach Ablauf des Patents ist das nun wieder als Generika verfügbar. Habe damit einfach am wenigsten Nebenwirkungen, verglichen zu Omep und Pantoprazol.
Jedenfalls bin ich nun wieder bei 20 mg täglich, was mit Pantoprazol auf Dauer auch bei refluxfreundlichster Ernährung nicht funktionierte.
Wirkt ein PPI nicht mehr, ist deshalb auch immer an eine Resistenzentwicklung zu denken; ist ja auch logisch eigentlich. Der Körprer findet scheinbar über die Jahre Wege, die Säureblocker auszuhebeln, zumindest teilweise oder bei manchen Menschen.
Ganz weglassen oder auf alternative Mittel umsteigen würde ich auch nur, wenn keine organische Ursache für die Refluxerkrankung oder störung vorhanden ist. Oder diese dauerhaft behoben werden kann, zB Magengeschwür oder eben auch psychische Auslöser wie Stress.
Dann wäre die PPI-Einnahme eine kurative Behandlung sozusagen.
Bei mir hingegen ist sie das leider nicht, sondern eher Symptombehandlung, weil das Magenventil durch meine jahrelange Bulimie geschädigt ist.
Man kann dann zwar auch durch Hausmittelchen die Magensäure neutralisieren, aber das wäre ja genauso ein Eingriff in den Stoffwechsel (Magensäure hat nun mal auch mehrere wichtige Funktionen) und zudem wäre mir die Effizienz viel zu heikel.... Speiseröhrenkrebsvorstufen sind kein Spaß und SpeiseröhrenCa eine der Krebsarten mit den miesesten Prognosen.
Recherchiert man mal ein wenig, habe ich gemacht, geht vielen Speiseröhrenkrebsdiagnosen jahrelanger (teils behandelte, teils falsch oder gar nicht behandelte) Refluxerkrankung voraus.
Daraufhin habe ich beschlossen, regelmäßige Kontrolle, also meine individuelles Früherkennungsprogramm. Meine HÄ unterstützt das, sie schickt mich eh am liebsten bei jeder Dosis- oder Wirkstoffveränderung zur Magenspiegelung, will das ungern selbst entscheiden. Am liebsten wäre es ihr, ich könnte die Dinger nur alle zwei Tage oder bei Bedarf nehmen, aber das funktioniert bei mir einfach nicht.
Ich denke seit einiger Zeit sogar über eine OP nach, auch wenn mir bisher wegen meines niedrigen Grades davon immer abgeraten wurde. Die lebenslange PPI-Einnahme finde ich total lästig und die Langzeitfolgen sind überhaupt nicht überschaubar. Ich schiebe schon jetzt einiges darauf, da es bisher mein einziges dauerhaftes Medikament war und ich diverse Unverträglichkeiten und Sensibilitäten (in Bezug auf alles) entwickelt habe.
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Emslaender73
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo,
ich besuche dieses Forum zum ersten Mal und denke mit Leuten in Kontakt zu kommen, die ähnliches mitmachen wie ich.
Im April 2014 bekam ich nach einem Infekt Schluckbeschwerden, die nicht abklingen wollten. Der Hausarzt verwies mich auf den HNO und der leitete eine Magenspiegelung ein, die jedoch hauptsächtlich zum Ausschluß von Krebs etc. gedacht war. Es wurde eine Refluxösophagitis Stufe 2 festgestellt, keine Hernie. Es wurde Pantoprazol verordnet. Auch der Hausarzt war damit einverstanden - das Mittel wirkte - alles schien gut.
Nach ein paar Monaten wurde dann auf Initiative des Hausarztes (der auch Internist ist) auf Esomeprazol umgestellt, das wäre auf Dauer besser zu vertragen.
Diese nehme ich jetzt, 20 mg pro Tag. Bis vor 1-2 Monaten gab es auch keine Probleme, die Schluckbeschwerden waren wieder leicht da, aber noch gut auszuhalten. Nun leide ich unter Kopfdruck, Übelkeit und Schwindel. Ich habe - ohne mich vorher informiert zu haben - mal versucht, das Medikament abzusetzen, bin natürlich gescheitert. Nach 5 Tagen kam es zu heftigen Sodbrennen.
Ich werde nochmal mit meinem Arzt sprechen. Ich finde es einfach nicht ok, dass die Risiken von diesen Mitteln den Leuten überhaupt nicht bewusst gemacht werden. Wenn er mir zustimmt werde ich versuchen, das Medikament auszuschleichen.
ich besuche dieses Forum zum ersten Mal und denke mit Leuten in Kontakt zu kommen, die ähnliches mitmachen wie ich.
Im April 2014 bekam ich nach einem Infekt Schluckbeschwerden, die nicht abklingen wollten. Der Hausarzt verwies mich auf den HNO und der leitete eine Magenspiegelung ein, die jedoch hauptsächtlich zum Ausschluß von Krebs etc. gedacht war. Es wurde eine Refluxösophagitis Stufe 2 festgestellt, keine Hernie. Es wurde Pantoprazol verordnet. Auch der Hausarzt war damit einverstanden - das Mittel wirkte - alles schien gut.
Nach ein paar Monaten wurde dann auf Initiative des Hausarztes (der auch Internist ist) auf Esomeprazol umgestellt, das wäre auf Dauer besser zu vertragen.
Diese nehme ich jetzt, 20 mg pro Tag. Bis vor 1-2 Monaten gab es auch keine Probleme, die Schluckbeschwerden waren wieder leicht da, aber noch gut auszuhalten. Nun leide ich unter Kopfdruck, Übelkeit und Schwindel. Ich habe - ohne mich vorher informiert zu haben - mal versucht, das Medikament abzusetzen, bin natürlich gescheitert. Nach 5 Tagen kam es zu heftigen Sodbrennen.
Ich werde nochmal mit meinem Arzt sprechen. Ich finde es einfach nicht ok, dass die Risiken von diesen Mitteln den Leuten überhaupt nicht bewusst gemacht werden. Wenn er mir zustimmt werde ich versuchen, das Medikament auszuschleichen.
Zuletzt geändert von Emslaender73 am 12.04.2016 09:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Emsländer
,
das ADFD ist ein Forum mit Schwerpunkt Psychopharmaka richtig absetzen und die Risiken kennen.
Viele von uns haben aber auch lang anhaltende Magenprobleme und deshalb ist dieser Thread hier entstanden.
Du bist natürlich trotzdem willkommen, wenngleich wir hier alles Laien sind, die Wissen zusammentragen und ggf. selbst ausprobieren, was mit PPI geht und was nicht. Sprich ein ausgewiesenes Magenforum sind wir nicht, können aber mit einiger Erfahrung zu dem Thema aufwarten.
Du brauchst deinen Arzt nicht, wenn du das PPI ausschleichen willst - aber natürlich ist es verständlich, dass du lieber den "ärztlichen Segen" für dieses Vorhaben einholen möchtest.
Ich setze ´mit ärztlichem Segen´ mittlerweile fast schon 2 Jahre mein PPI Esomeprazol ab und habe mich von 40mg auf 9,5mg vorgearbeitet.
Momentan setze ich ca. alle 4 Wochen 0,5mg ab; das ist so schonend, dass ich keine Probleme habe und auch keinen Rebound oder so.
Bitte lasse dich hier beraten, wie man es richtig macht, wenn man absetzen will.
Die meisten begehen einen Kardinalsfehler und lassen gleich große Mengen an der Dosis weg und dann rebelliert der Magen und es gibt Rebound und anderes Ungemach. Es braucht Geduld und Zeit, sich vom PPI zu entwöhnen, aber es ist machbar.
Grüße
Jamie
das ADFD ist ein Forum mit Schwerpunkt Psychopharmaka richtig absetzen und die Risiken kennen.
Viele von uns haben aber auch lang anhaltende Magenprobleme und deshalb ist dieser Thread hier entstanden.
Du bist natürlich trotzdem willkommen, wenngleich wir hier alles Laien sind, die Wissen zusammentragen und ggf. selbst ausprobieren, was mit PPI geht und was nicht. Sprich ein ausgewiesenes Magenforum sind wir nicht, können aber mit einiger Erfahrung zu dem Thema aufwarten.
Du brauchst deinen Arzt nicht, wenn du das PPI ausschleichen willst - aber natürlich ist es verständlich, dass du lieber den "ärztlichen Segen" für dieses Vorhaben einholen möchtest.
Ich setze ´mit ärztlichem Segen´ mittlerweile fast schon 2 Jahre mein PPI Esomeprazol ab und habe mich von 40mg auf 9,5mg vorgearbeitet.
Momentan setze ich ca. alle 4 Wochen 0,5mg ab; das ist so schonend, dass ich keine Probleme habe und auch keinen Rebound oder so.
Bitte lasse dich hier beraten, wie man es richtig macht, wenn man absetzen will.
Die meisten begehen einen Kardinalsfehler und lassen gleich große Mengen an der Dosis weg und dann rebelliert der Magen und es gibt Rebound und anderes Ungemach. Es braucht Geduld und Zeit, sich vom PPI zu entwöhnen, aber es ist machbar.
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.
mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478
Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden
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Psychopsis
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Huhu Jamie,
das finde ich sehr interessant, und überlege gerade, ob bei mir auch noch Luft nach unten sein könnte unter Esomeprazol.
Ich hab mir letztes mal die 40 mg verschreiben lassen mit dem Hintergedanken, ein wenig Geld zu sparen. Früher war Nexium ja teilbar und ich nahm auf Anraten meines damaligen Arztes immer die 40er und teilte sie, was halt nicht viel aber aufs Jahr gerechnet doch günstiger war.... meine Ärztin gab mir aber leider nur 60er Packung statt 100, sie weiß ja nix von meinen Teilungsabsichten und denkt, ich möchte die Dosis erhöhen, was sie nicht gut findet (ich geh Ende Mai zur Magenspiegelung, nicht deshalb, aber dort soll das auch entschieden werden, also muss ich mir bis dahin überlegen, wie ich das tüftle, oder ob das generell zu viel Arbeit ist für mich und nicht lohnt)
Die Mikrokügelchen haben ja den magensaftresistenten Überzug, also könnte ich doch theoretisch die Kügelchenmenge teilen und immer ein paar weglassen - machst du das so???
Ich wollte sie einfach teilen (nicht zählen, kann man ja etwa abschätzen) und nachher in eine Leerkapsel füllen. Das ist aber eigentlich Quatsch, ich kann die Kügelchen auch einfach mit Wasser so nehmen.
puh, wie lange braucht der Magen denn so, um seine Säureproduktion zu vermindern, also sich anzupassen an das PPI? Hört sich ja nach sehr lange an, bei deinen zwei Jahren - bin gleich etwas demotiviert.
würde mich über einen Tipp freuen, oder ist deine Erfahrung hier im Thema nachzulesen? Hab zugegeben nur die letzte Seite gelesen.
das finde ich sehr interessant, und überlege gerade, ob bei mir auch noch Luft nach unten sein könnte unter Esomeprazol.
Ich hab mir letztes mal die 40 mg verschreiben lassen mit dem Hintergedanken, ein wenig Geld zu sparen. Früher war Nexium ja teilbar und ich nahm auf Anraten meines damaligen Arztes immer die 40er und teilte sie, was halt nicht viel aber aufs Jahr gerechnet doch günstiger war.... meine Ärztin gab mir aber leider nur 60er Packung statt 100, sie weiß ja nix von meinen Teilungsabsichten und denkt, ich möchte die Dosis erhöhen, was sie nicht gut findet (ich geh Ende Mai zur Magenspiegelung, nicht deshalb, aber dort soll das auch entschieden werden, also muss ich mir bis dahin überlegen, wie ich das tüftle, oder ob das generell zu viel Arbeit ist für mich und nicht lohnt)
Die Mikrokügelchen haben ja den magensaftresistenten Überzug, also könnte ich doch theoretisch die Kügelchenmenge teilen und immer ein paar weglassen - machst du das so???
Ich wollte sie einfach teilen (nicht zählen, kann man ja etwa abschätzen) und nachher in eine Leerkapsel füllen. Das ist aber eigentlich Quatsch, ich kann die Kügelchen auch einfach mit Wasser so nehmen.
puh, wie lange braucht der Magen denn so, um seine Säureproduktion zu vermindern, also sich anzupassen an das PPI? Hört sich ja nach sehr lange an, bei deinen zwei Jahren - bin gleich etwas demotiviert.
würde mich über einen Tipp freuen, oder ist deine Erfahrung hier im Thema nachzulesen? Hab zugegeben nur die letzte Seite gelesen.
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Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Psychopsis,
ich sehe der Thread wächst
.
Also ich nehme das Zeug 15 Jahre! Ich muss mich wirklich schonend entwöhnen. Gut möglich, dass es bei dir oder z.B. Emsländer schneller geht, aber mein Magen hat ja wirklich viele Jahre lang verlernt richtig zu verdauen und Magensäure in angemessener Menge zu bilden; da wage ich es nicht, schneller vorzugehen, zumal mein Magen immer meine sensible Stelle ist, wenn es mir nicht gut geht.
Du solltest die Kügelchen nicht lose runterschlucken; es stimmt zwar, dass die Magensaftresistenz i.d. Rg. auf den Pellets ist, aber ich habe Bedenken, dass diese losen Kugeln im Speisebrei des Darmes "untergehen" und nicht genügend Kontakt zur Darmschleimhaut aufbauen können. In einer Kapselhülle sind sie komprimierter vor Ort.
Und ja, ich mache es so: Von einer neuen Charge einmalig 3 Kapseln durchzählen und aus der Menge eine Schnittmenge bilden (Bsp. Inhalt 145, 149, 146 Kugeln, dann nehme ich das Mittel von 146,66 also [147] Kugeln) und stelle dann einen Dreisatz auf. Dann entferne ich die Kugeln (ich schmeiße sie weg, weil mein Arzt mir bereitwillig Nachschub aufschreibt), die ich nicht nehmen will und setze die Kapselhälften wieder aufeinander. So bereite ich mir alle 14 Tage eine Ration vor.
Mittlerweile kann ich schnell zählen, da bekommt man Routine. Für eine Kapsel brauche ich nicht länger als 45 sec, sprich in 15 Minuten ist es gemacht und ich habe Ruhe für 2 Wochen.
Wenn du sparen musst, dann hebe die ausgezählten Kügelchen, die du nicht nehmen willst, auf und kaufe dir Leerkapseln. Da bekommst du dann auch ein paar voll. Die Kügelchen als auch zubereiteten Kapseln bitte in einem sauberen, trockenen Gefäß und nicht zu warm lagern.
Sei nicht demotiviert! Also ich gucke gar nicht auf die Dauer, sondern immer darauf, was ich schon geschafft habe! Und dann erinnere ich mich an Tage mit Magenschmerzen und hochgurgelnder Säure und Völlegefühl und sauren Mund... und und und... und sage mir, dass ich das echt nicht brauche und lieber langsam mache! Das lässt mich durchhalten.
Grüße
Jamie
ich sehe der Thread wächst
Also ich nehme das Zeug 15 Jahre! Ich muss mich wirklich schonend entwöhnen. Gut möglich, dass es bei dir oder z.B. Emsländer schneller geht, aber mein Magen hat ja wirklich viele Jahre lang verlernt richtig zu verdauen und Magensäure in angemessener Menge zu bilden; da wage ich es nicht, schneller vorzugehen, zumal mein Magen immer meine sensible Stelle ist, wenn es mir nicht gut geht.
Du solltest die Kügelchen nicht lose runterschlucken; es stimmt zwar, dass die Magensaftresistenz i.d. Rg. auf den Pellets ist, aber ich habe Bedenken, dass diese losen Kugeln im Speisebrei des Darmes "untergehen" und nicht genügend Kontakt zur Darmschleimhaut aufbauen können. In einer Kapselhülle sind sie komprimierter vor Ort.
Und ja, ich mache es so: Von einer neuen Charge einmalig 3 Kapseln durchzählen und aus der Menge eine Schnittmenge bilden (Bsp. Inhalt 145, 149, 146 Kugeln, dann nehme ich das Mittel von 146,66 also [147] Kugeln) und stelle dann einen Dreisatz auf. Dann entferne ich die Kugeln (ich schmeiße sie weg, weil mein Arzt mir bereitwillig Nachschub aufschreibt), die ich nicht nehmen will und setze die Kapselhälften wieder aufeinander. So bereite ich mir alle 14 Tage eine Ration vor.
Mittlerweile kann ich schnell zählen, da bekommt man Routine. Für eine Kapsel brauche ich nicht länger als 45 sec, sprich in 15 Minuten ist es gemacht und ich habe Ruhe für 2 Wochen.
Wenn du sparen musst, dann hebe die ausgezählten Kügelchen, die du nicht nehmen willst, auf und kaufe dir Leerkapseln. Da bekommst du dann auch ein paar voll. Die Kügelchen als auch zubereiteten Kapseln bitte in einem sauberen, trockenen Gefäß und nicht zu warm lagern.
Die Minderung setzt bereits nach 2 Tagen ein und kann nach einigen Wochen so stark sein, dass wirklich 0% Magensäure mehr produziert wird (ist individuell verschieden), aber über die Jahre gesehen gibt es viele Störeffekte, denn irgendwann werden in einer Art Kaskadeneffekt auch andere Verdauungssäfte nicht mehr so gut produziert respektive der Darm hat ständig mit nicht sonderlich gut verdauter Nahrung zu tun und es kann zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten und anderen Problemen (siehe Beipackzettel) kommen.puh, wie lange braucht der Magen denn so, um seine Säureproduktion zu vermindern, also sich anzupassen an das PPI? Hört sich ja nach sehr lange an, bei deinen zwei Jahren - bin gleich etwas demotiviert.
Sei nicht demotiviert! Also ich gucke gar nicht auf die Dauer, sondern immer darauf, was ich schon geschafft habe! Und dann erinnere ich mich an Tage mit Magenschmerzen und hochgurgelnder Säure und Völlegefühl und sauren Mund... und und und... und sage mir, dass ich das echt nicht brauche und lieber langsam mache! Das lässt mich durchhalten.
Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.
mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478
Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden
-----------------------------
Infos ueber mich:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.
Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Jamie,
nach dem ich dein Post gelesen habe, dachte ich mir, ich muss auch mal wieder nach langer Zeit schreiben.
Mir ging es sehr lange, sehr schlecht und auch jetzt ist es noch lange nicht so wie vorher.
Ich musste zwischenzeitlich 80mg Omeprazol nehmen
.
Davon wieder runterzukommen war kein Zucker schlecken kann ich euch sagen.
Vorallem als ich es fast auf meine alte Dosis 20mg geschafft hatte, kam wieder was dazwischen (eine blöde PH Metrie) und
danach hatte ich so starken Reflux, dass ich wieder auf 40-60 mg hoch musste. Das war Anfang des Jahres.
Außerdem hatte ich so starke Histaminschübe durch das Ganze, dass ich mir bald nicht mehr zu helfen wusste.
Das Einzige was ging, war abwarten und dem Körper Zeit geben. Ich war mir aber immer sicher, dass das Medikament mit schuld
ist an dem ganzen Dilemma, deswegen fing ich trotz der harten Zeit an zu reduzieren. Ich dachte mir, schlimmer kann es nicht mehr werden und
wenn ist auch egal. Denn um so länger ich warte, umso härter wird der Entzug, da der Körper sich nach kurzer Zeit an die Dosis gewöhnt.
Es war echt hart kann ich euch sagen, aber ich schaffte den Entzug auf knapp 30 mg recht schnell, danach wurde es hart.
Aber seit Anfang der Woche bin ich bei 21 mg !!!! -ich kann es nicht fassen und es war garnicht so schwer die letzte Dosis zu reduzieren.
Wenn das jetzt immer so wäre, dann wäre es garnicht so hart wie ich dachte.
In zwei Wochen will ich auf 20mg reduzieren, dann bin ich auf meiner alten Dosis.
Danach mache ich erstmal Pause und später will ich auch da weiter reduzieren. Der Beitrag von Jamie hat mich total motiviert.
Ich will auch endlich mal wieder Orangensaft trinken, oder saures Obst essen, denn das geht bei mir auch seit Jahren nicht mehr
.
Ich hoffe nur, dass das kratzen an der 20mg Dosis auch so einfach sein wird wie die letzte Reduzierung.
Fakt ist aufjedenfall, dass jede Reduktion bei mir heftige Histaminschübe auslöst. Ich kann dann erstmal nur sehr histaminarm essen und bekomme Durchfälle, außerdem fange ich an zu zittern und bekomme Atemnnot. Für mich ganz sichere Entzugserscheinungen. Ich helfe mir dann mit Fenistiltropfen, die helfen zwar nur etwas, aber besser das als nigs.
Das mache ich ein paar Tage und wenn sich alles langsam beruhigt, schleiche ich das Feinistil aus und dann gehts von vorne los.
Ich reduziere wie Jamie nach Gefühl. Wenn ich merke ich habe Kraft, oder wenn ich wütend bin auf das Zeug
Soviel zu mir. Allen viel Kraft und ohne Medis ist man definitiv besser dran
nach dem ich dein Post gelesen habe, dachte ich mir, ich muss auch mal wieder nach langer Zeit schreiben.
Mir ging es sehr lange, sehr schlecht und auch jetzt ist es noch lange nicht so wie vorher.
Ich musste zwischenzeitlich 80mg Omeprazol nehmen
Davon wieder runterzukommen war kein Zucker schlecken kann ich euch sagen.
Vorallem als ich es fast auf meine alte Dosis 20mg geschafft hatte, kam wieder was dazwischen (eine blöde PH Metrie) und
danach hatte ich so starken Reflux, dass ich wieder auf 40-60 mg hoch musste. Das war Anfang des Jahres.
Außerdem hatte ich so starke Histaminschübe durch das Ganze, dass ich mir bald nicht mehr zu helfen wusste.
Das Einzige was ging, war abwarten und dem Körper Zeit geben. Ich war mir aber immer sicher, dass das Medikament mit schuld
ist an dem ganzen Dilemma, deswegen fing ich trotz der harten Zeit an zu reduzieren. Ich dachte mir, schlimmer kann es nicht mehr werden und
wenn ist auch egal. Denn um so länger ich warte, umso härter wird der Entzug, da der Körper sich nach kurzer Zeit an die Dosis gewöhnt.
Es war echt hart kann ich euch sagen, aber ich schaffte den Entzug auf knapp 30 mg recht schnell, danach wurde es hart.
Aber seit Anfang der Woche bin ich bei 21 mg !!!! -ich kann es nicht fassen und es war garnicht so schwer die letzte Dosis zu reduzieren.
Wenn das jetzt immer so wäre, dann wäre es garnicht so hart wie ich dachte.
In zwei Wochen will ich auf 20mg reduzieren, dann bin ich auf meiner alten Dosis.
Danach mache ich erstmal Pause und später will ich auch da weiter reduzieren. Der Beitrag von Jamie hat mich total motiviert.
Ich will auch endlich mal wieder Orangensaft trinken, oder saures Obst essen, denn das geht bei mir auch seit Jahren nicht mehr
Ich hoffe nur, dass das kratzen an der 20mg Dosis auch so einfach sein wird wie die letzte Reduzierung.
Fakt ist aufjedenfall, dass jede Reduktion bei mir heftige Histaminschübe auslöst. Ich kann dann erstmal nur sehr histaminarm essen und bekomme Durchfälle, außerdem fange ich an zu zittern und bekomme Atemnnot. Für mich ganz sichere Entzugserscheinungen. Ich helfe mir dann mit Fenistiltropfen, die helfen zwar nur etwas, aber besser das als nigs.
Das mache ich ein paar Tage und wenn sich alles langsam beruhigt, schleiche ich das Feinistil aus und dann gehts von vorne los.
Ich reduziere wie Jamie nach Gefühl. Wenn ich merke ich habe Kraft, oder wenn ich wütend bin auf das Zeug
Soviel zu mir. Allen viel Kraft und ohne Medis ist man definitiv besser dran
Aktuell: 20mg Omeprazol und 75mg Ranitidin
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Seit 2009 Omeprazol 20mg.
Mehrere Absetzversuche durch Rebound gescheitert.
Seit 2011 Nahrungsmittelunverträglichkeiten (schiebe es auf das Omeprazol).
Seit 2013 Histaminintoleranz.
Herbst 2015 bei 80mg Omeprazol.
Langsam reduziert, weiter als bis 20mg nicht gekommen.
Im Frühjahr 2016 wieder zusätzlich zu Ranitidin gegriffen. Langsames ausschleichen im Sommer.
Seit Herbst wieder starke Probleme mit Sodbrennen und Unverträglichkeiten.
Wieder zu Ranitidin zusätzlich gegriffen.
Kann derzeit nur Reis und Kartoffeln gut vertragen.
Selbst Flüssignahrung macht Probleme.
Seit 6 Wochen Dauerkopfschmerz. Ich schiebe es auf das Omeprazol.
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Seit 2009 Omeprazol 20mg.
Mehrere Absetzversuche durch Rebound gescheitert.
Seit 2011 Nahrungsmittelunverträglichkeiten (schiebe es auf das Omeprazol).
Seit 2013 Histaminintoleranz.
Herbst 2015 bei 80mg Omeprazol.
Langsam reduziert, weiter als bis 20mg nicht gekommen.
Im Frühjahr 2016 wieder zusätzlich zu Ranitidin gegriffen. Langsames ausschleichen im Sommer.
Seit Herbst wieder starke Probleme mit Sodbrennen und Unverträglichkeiten.
Wieder zu Ranitidin zusätzlich gegriffen.
Kann derzeit nur Reis und Kartoffeln gut vertragen.
Selbst Flüssignahrung macht Probleme.
Seit 6 Wochen Dauerkopfschmerz. Ich schiebe es auf das Omeprazol.