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 ! Nachricht von: Oliver

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Insidon - Nebenwirkungen und Absetzen

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Meiliena
Beiträge: 1
Registriert: 18.10.2005 16:53

Insidon - Nebenwirkungen und Absetzen

Beitrag von Meiliena »

Wie sind eure Erfahrungen?

Ich leide an zahlreichen Angststörungen, psychosomatischen Beschwerden und einer Depression - alles Begleiterscheinung meiner Borderline-Störung.

Ich habe Insidon bereits vor 1 Jahr ca. 1 Jahr lang 100 mg genommen und hatte kaum Probleme damit.
Es hat mir gut gegen Ängste geholfen und ich hatte nur die ersten Tage Nebenwirkungen.

z.zt. befinde ich mich im luftleeren Raum, da ich einen Therapieplatz suche und in einer großen Lebenskrise stecken. Überbrückungsweise habe ich seit über 2 Wochen eigeninnitiativ wieder angefangen, Insidon zu nehmen (1x vor dem Einschlafen), habe aber viel mehr Nebenwirkungen, als bei meiner Einnahme vor 1 Jahr.

Neben Schwindel fühle ich mich ständig benommen, müde, unsicher beim Laufen, habe trockene Augen und Unruhegedanken.
Warum vertrage ich es schlechter als bei der 1. Einnahme?

Was mich zusätzlich beunruhigt hat, ist die neue Insidon-Packung. Die Packungsbeilage unterscheidet sich sehr von der alten Packungsbeilage (Stand 2003, jetzt Stand Januar 2005)
Neue Anwendungsgebiete, Bestandteile UND viel mehr Nebenwirkungen, besonders auf den Kreislauf.
Die alten Insidon-Packungen gibt es nicht mehr auf dem Markt.
Was bedeuten die Unterschiede?
Wurden in den letzten Jahren häufigere/weitere Nebenwirkungen festgestellt oder hängen sie mit den neuen Bestandteilen zusammen?

Kann ich Insidon nach über 2 Wochen eigenständig absetzen? Von 50mg auf 0 oder erst alle 2 Tage 50 mg?

Insidon verstärkt meine Angst, umzukippen,
hilft mir aber gut gegen Generalisierte Ängste und Panikattacken.
Ich bin sehr hin- und hergerissen...

Danke für eure Antworten im Voraus.
Christine
Beiträge: 35
Registriert: 12.06.2004 00:00

Beitrag von Christine »

Hallo,

also ich habe vor Jahre, um genau zu sein ca. 12/13 Jahren Insidon genommen. Ich habe das Zeug wirklich hochdosiert genommen. Es hat mir aber nicht wirklich geholfen, bis auf die 1. Tablette.

Ich habe das Zeug auch von heute auf morgen abgesetzt ohne Probleme. Und auch immer mal wieder genommen. Entzug war mir dort nicht bekannt und ich habe auch nichts davon gemerkt.

Leider kann ich Dir hierzu also nicht viel sagen. Und wenn ich hier so rumsuche, dann stelle ich fest, daß alle dieses Zeug mal nehmen und mal nicht.

Christine
Symptome: Übelkeit, Schwindel, Herzrasen, Gefühl wahnsinnig zu werden; Diagnose: Panikattacken Medikation: 1. Insdison, danach seit ca. 2000 Paroxetin 40 mg
Bisherige Absetzversuche: 2 Versuche in 2004, nach den vergeblichen Versuchen auf 30 mg. Seit 13.08.2005 auf 15 mg und dann seit 01.09.2005 auf 0,00 mg.
Seit 13.09. massive Angstzustände + Heulkrämpfe. Angst Tag und Nacht vorhanden. Sehr schwer auszuhalten.
Seit 1.11. 15 mg dann ab 4.11. wieder 30 mg Paroxetin, nachdem ich nicht mehr konnte und bald durchgedreht bin vor Angstzuständen und stark selbstmordgefährdet war. Wirkung dauerte, hat auf sich warten lassen. Zur Zeit besser.
mücke
Beiträge: 2922
Registriert: 30.12.2004 09:24
Hat sich bedankt: 156 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Insidon - Nebenwirkungen und Absetzen

Beitrag von mücke »

Meiliena hat geschrieben: Insidon verstärkt meine Angst, umzukippen,
hilft mir aber gut gegen Generalisierte Ängste und Panikattacken.
Ich bin sehr hin- und hergerissen..
Hallo Meilliena

Willkommen!
Deine Verunsicherung kann ich gut nachvollziehen. Ich habe in der gelben liste gelesen, daß es häufig zu Beginn zu Hypotonie (niedriger Blutdr.) u. zu orthostatischer Dysregulation (Blutdruckabfall bei zu schnellem Aufstehen) kommen kann.
Da du aber noch andere Beschwerden hast, wäre es vielleicht doch besser jetzt schon zu reduzieren, Dosis halbieren, nach 1 Wo. absetzen.
Schau bitte unter: www.antidepressiva-absetzen.de

Gruss Annette
Gesperrt