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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

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Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

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Überempfindlichkeit auf Handystrahlen nach Paroxetineinnahme

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
amanda

Überempfindlichkeit auf Handystrahlen nach Paroxetineinnahme

Beitrag von amanda »

Obwohl es fast 2 Jahre her ist und ich eigentlich alles"vergessen"sollte suche ich immer noch Leute die ähnliches mit Paroxetin erlebt haben. Nach nur kurzer Einnahme war ich extrem Lichtempfindlich ,dass heisst sobald meine Augen mit Flackerlicht (z.B. Sonnenlicht zwischen den Bäumen beim Autofahren) in Berührung kamen hatte ich ein heftiges Lichtflackern( Blitze) in den Augen und auch im Gehirn. Ausserdem heftige Druckschmerzen im Auge und Übereregung. Nach dem Absetzen war ich so geräuschempfindlich dass selbst das Fallen einer Stecknadel mich fast in den Wahnsinn trieb. Zusätzlich verstärkte LIchtempfindlichkeit. Als Notfall landete ich in der Psychiatrie. Nach einer Untersuchung im MRT merkte ich dass es mir sehr sehr unangenehm war mein Handy am Ohr zu haben. Ein merkwürdiges Hitzegefühl und ein Ziehen war bis ins Gehirn zu spüren. Das Handy ging sogar manchmal aus!!!????Dann folgte die Einnahme von Remergil und Trevilor die auch heftigste Nebenwirkungen auslösten. Nach dem Absetzen ALLER Medikamente reagierte ich noch 9 Monate überempfindlich auf elektromagnetische Strahlen. Auch mit unserem Funktelefon hatte ich die gleichen Probleme wie mit dem Handy. Im Internet konnte ich nur bei Amalganvergiftung etwas zu diesen Nebenwirkungen und Absetzsympthomen finden. Sind die Ads die ich eingenommen habe auch "Metallische Gifte" oder wie ist diese aussergewöhnliche Reaktion zu erklären. Oder waren meine Nerven insgesamt so ÜBERREIZT von den antriebssteigernden Medikamenten dass ich auf alles überempfindlich reagierte. Ich habe lange auch extrem auf Wetterumschwung reagiert. Vor der ganzen Psychopharmakabehandlung hatte ich NICHT solche Sympthome,lediglich Herzrasen (teilweise nur in starken Stress-situationen) und Schwindel. Meine anfängliche Angst vor dem Alleinesein hatte ich nach 3 Wochen gut im Griff. Auch die verstärkten Ängste zu sterben oder krank zu werden waren weg. Warum habe ich nur diese Medikamente geschluckt ? :cry: Gruss AMANDA
CloneX
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Beitrag von CloneX »

Also dass das Handy deswegen ausgeht halte ich für SEHR unwahrscheinlich.

Auch die Empfindlichkeit gegenüber elektromagnetischer Strahlung ist natürlich schwer zu verstehen - mit Paroxetine habe ich da noch keine Zusammenhang gesehen.

Aber scheinbar gibt es ja Menschen, die mit elektromagnetischer Strahlung nicht zurechtkommen - es gibt wohl nichts was es nicht gibt.
amanda

Beitrag von amanda »

Hallo Clonex mir kommt ja selbst alles sehr seltsam vor aber ich habe Patienten als Zeugen gehabt als in der Klinik ständig das Handy aus ging (nur ca 1 Woche lang). Meine eigene Idee ist das bei einem Seretoninsyndrom die Neurotransmitter im Grosshirn und im Rückenmark überreizt werden....vieleicht reagiert mann DANN so heftig auf elektromagnetische Wellen????Mein Mann meint er hätte schon mal irgentwo gelesen das viele Leute im MRT (das sind ja auch elektromagnetische Strahlen) Probleme haben. Ach es ist wirklich zum k....... Einem Neurologen mit dem ich mal telefoniert habe war so etwas auch in sehr sehr seltenden Fällen bekannt (als Nebenwirkung bzw Absetzsympthom ).....er hat sich nur leider nicht näher dazu geäussert Gruss AMANDA
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