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Nachricht von: Oliver
Dieses Forum ist im Ruhezustand.
Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:
Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.
Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.
Hallo
Ich habe Paroxetin mehrere Jahre lang wegen einer Angsterkrankung eingenomen und bin nun seit 6 Wochen am reduzieren. Der Entscheid zur Reduktion fiel, weil ich mit 15 mg seit Monaten Fokussierprobleme mit den Augen und Dauerkopfdruck hatte. Ich nahm vor 6 Wochen noch 15 mg und stehe nun bei 5mg. Bis vor vier Tagen ging alles glatt. Der letzte Reduktionsschritt von 7.5mg auf 5 mg liegt 14 Tage zurück. 10 Tage war alles gut, dann plötzlich kamen massive Kopfschmerzen. Ich bin nun unsicher ob es Absetzerscheinungen sein können und ich da durch muss, oder ob es "Stresssysmptome" sind, weil ich zu wenig Paroxetin habe.
Was ist eure Meinung?
Ich bin nun unsicher ob es Absetzerscheinungen sein können und ich da durch muss, oder ob es "Stresssysmptome" sind, weil ich zu wenig Paroxetin habe.
Was ist denn da der Unterschied? Paroxetin ist ja kein natürlich im Körper vorkommender Stoff. Wenn Dein Körper nun gestresst ist, dass Du "zu wenig" Paroxetin hast, ist das nur eine andere Bezeichnung für Entzugserscheinungen. Starke Kopfschmerzen gehören zu den typischen SSRI-Entzugserscheinungen - Kopfschmerzen alleine können aber natürlich noch ganz andere Ursachen haben.
Am besten kannst Du Deine Entzugserscheinungen bewerten, indem Du mit dem Plan und der täglichen Checkliste auf www.antidepressiva-absetzen.de arbeitest.
Danke Oliver für die schnelle Antwort.
Andere Gründe für diese Kopfschmerzen kann ich weitgehend ausschliessen.
Das heisst wohl einfach abwarten, denn Schmerzmittel helfen mir bei der Art Kopfschmerzen nur wenig. Mein Arzt sagt, dass es unwahrscheinlich sei, dass es Absetzsysmptome sind, weil es zunächst 10 Tage problemlos ging nach der Reduktion von 7.5mg auf 5 mg und danach erst die massiven Kopfschmerzen auftraten. Was kann ich noch glauben?
Viele Grüsse
Bernie
ich habe zwar keine Erfahrung mit Paroxetin, aber bei mir setzten die Absetzsymptome auch erst relativ spät ein, nämlich bei dem Schritt auf Null. Ich hatte dann auch u.a. 2-3 Tage diese "unkaputtbaren" Kopfschmerzen. Ich hatte dann beschlossen, die erstmal auszusitzen, solange ich das aushalten kann. Und sie haben sich dann ja auch gelegt.
ich hatte immer Kopfschmerzen, wenn ich Paroxetin abgesetzt/runtergesetzt/(mal vergessen hatte) habe... Nahm Aspirin (hohe Dosis) und dann ging es wieder....
Diagnose: Depression Medikation: Tagonis >> 40, 2 Jahre; 1 1/2 Jahre abgesetzt; seit 2 Jahren Paroxetin 20; 10; 0 seit 25.07.05, Fischöl Absetzverlauf:40; 30; 20; 10; Migräneanfall/ 1 Tag pro 10 weniger;