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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Symptome (individuelle Symptomlisten)

Fibie77
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Re: Symptome

Beitrag von Fibie77 »

Hallo Luna,
auch ich möchte mich hier in deiner Liste einreihen,...
Meine Symptomliste nach null mg am 6.2.216

Sehstörungen (mal mehr und dann weniger )
Geschwollene Augenlieder
extremes Augenbrennen
stark trockene Augen und Schleimhäute
Kopfschmerzen,.....geht so in die Richtung Migräne
Übelkeit
Sodbrennen
Schwindel
Benommenheit
Extreme Träume
Magenbeschwerden
kann nicht weinen
manchmal abartige bleiernde Müdigkeit
Reizüberflutung
Nackenverspannung
Symptome die einer Grippe ähneln
Starke Blutzuckerschwankungen (rutsche extrem in den Unterzucker) war vorher niemals
hoher Ruhepuls.

Die Symptome verändern sich andauernd und es ist wie ein Überraschungsei !
Von jedem mal etwas dabei.
Liebe Grüße Fibie
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)
Hypeastrum
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Re: Symptome

Beitrag von Hypeastrum »

Hallo ihr Lieben
Auch ich bin froh von Euch das eine oder andere Symptom bei mir bestätigt zu finden.
Ich bin ja leider noch bei 1 mg.
Habe auch täglich mit div. Symptomen zu kämpfen. Ich hatte Anfangs restless legs, wurde schier verückt. Konnte nicht schlafen.
Herzstolpern, -rasen
Übelkeit
Magen- Darmprobleme ( Luft)
Lichtempfindliche Augen
Muskelschmerzen
Gelenkschmerzen
Angst und machmal Panik
Verzweiflung
Viel Weinen
Stimmungsschwankungen
Verstopfte Nase
Druck auf Brust
Mundschleimhaut entzündet
Tinnitus
Lebensmittel Unverträglichkeit
Brechreiz
Schwindel
Gedankenkreisen
Schweissausbrüche und abwechselnd frieren
Hoffe für uns alle dass das alles bald mal ein Ende hat.
Liebe Grüsse
Hypeastrum
14. 11. 2014
Zum Arzt wegen starken Magenschmerzen. Zuerst Verdacht auf Reizdarm/Reizmagen.
Medikation:
Trittico zum schlafen.
NW Schlaflosigkeit.
Pantoprazol 40 mg 2x tgl.
NW Verstopfung und Verdauungs Probleme.
Trittico nach einer Woche kalt abgesetzt. Keine Probleme.
Bekomme schlimme Angst und Panikattacken.
18. Februar 2015
Magen/Darm Spiegelung mit Biopsie.
Befund: Helicobacter pylori.
Mir gehts psychisch immer schlechter. Versuch mit Johanniskraut 900 mg tgl. Nützt überhaupt nicht.
26.2. - 4.3. 2015
Eradikation mit 2 Antibiotikas, Metronidazol und Co Amoxicilin. Dazu Omeprazol 2 mal tgl. 40 mg.
28.5.2015
Helicobacter immer noch da, nochmals für 10 Tage mit Levofloxacin und Rimactan behandelt. Dazu 2 mal tgl. 40 mg Omeprazol.
Von da an gehts mir :zombie: psychisch immer schlechter. NW sind Weinkrämpfe, Schmerzen im Bauch, Muskelschmerzen, Sehnenschmerzen, bleierne Müdigkeit, Schwindel und Schwäche.
Täglich Angst- und Panikattacken. Temesta (Lorazepam) vom Arzt gegen Panik bekommen. Nach Bedarf genommen. 1/4 - 1/2 Tabl.
Muskelschmerzen nach wie vor sehr schlimm. Meine Ängste werden immer schlimmer. Dadurch massive Verspannung am ganzen Körper.
Kann nicht mehr schlafen. Werde depressiv. Neuropathischen Schmerzen sollen mit Pregabalin behandelt werden. Nach 1Tablette NW sehr schlimm. Übelkeit und Schlaflosigkeit. Setzte sie sofort ab.

6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
Zurück auf 5mg.
Stabil bis 21.2.2016. NW 8,5 kg Gewichtszunahme.
leider zu schnell reduziert :vomit:
21.2.2016 -28.2. 2016 4 Tropfen.
29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
Muskelverspannungen, Augenprobleme, Magen/Darmbeschwerden, Schwindel, Schweissausbrüche, Weinkrämpfe.
14.3. 0 mg
Muskelverspannungen gleichbleibend. Magen/Darm etwas besser. Weinattacken, Ängste, Schwindel, verspannte Muskeln, Übelkeit, Allergien. Fructoseintolerant.
Dank Forum eine kleine Menge eindosiert.

Testete mit einem Zahnstocher den ich drei mal ins Fläschchen gesteckt habe. Nach 2 Stunden frappante Besserung. Mit dieser Mikrodosis habe ich ca. 3 Wochen gut gelebt.
Cipralex ist aufgebraucht.
24.4.2016
0 mg Cipralex. Und es geht mir wieder schlecht. Alle NW sind wieder da.
29.4.2016
4 Zahnstocher. Vermutlich weniger als 1 mg.
NW Schlafstörungen.

Mit Zolpidem (5mg) zwei mal Wöchentlich aufgefangen.

1.5.2016 Zolpidem abgesetzt.
Baldrian 700mg zum schlafen.
25.8.2016

Auf 1mg Escitalopram hochdosiert. NW zu stark.

22.11.2016
1 mg Escitalopram. Wieder Stabil. Weniger "Wellen". Mehr Fenster.

9.1.2017
Mit Wasserlösemethode 10% reduziert.
Wieder mehr Verspannungen, unausgeglichen und weinerlich.
27.3. 0,8 mg Escitalopram.
NW: Schweissausbrüche, manchmal Übel, auf und ab der Gefühle. Schwindel.
Alle drei Wochen 0,2 mg reduziert.
NW gut auszuhalten.
Am 12.5. auf NULL!!!
War schneller als geplant, bin jedoch recht stabil. :party2:
Luna
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Re: Symptome

Beitrag von Luna »

Ich kann leider mein Beitrag nicht mehr bearbeiten,deswegen füge ich hier noch was hinzu.

Taubheitsgefühl ab und zu im linken Fuß und Wade und manchmal auch paar Finger links
Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
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Annanas
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Re: Symptome

Beitrag von Annanas »

Mit Einverständnis von Curly, Beitrag aus ihrem Thread
kopiert:


Re: Die Absetzhölle mit Ariclaim (Duloxetin wie Cymbalta)
Beitragvon curlytitus » Samstag, 26.11.16, 13:59

Hallo zusammen und hallo liebe Padma,
vielen Dank für deine Worte. Es ist schon schwer, das alles immer wieder zu durchleben. Aber mir bleibt ja keine Wahl, genauso oder ähnlich geht es ja vielen anderen auf der ganzen Welt. Hauptsache man sieht mal wieder Licht am Horizont.

Ich habe mir überlegt die Symptome dich ich erlitten habe und immer noch erleiden muss, einmal hier niederzuschreiben. Es geht mir darum, das es vielleicht auch Symptome sind, die ihr erleidet, aber vielleicht in keiner Liste auftauchen. Die euch halt Sorgen machen....ich finde es ist immer hilfreich das von anderen Betroffenen zu lesen.

Schmerzen:
Knie
Brustwirbelbereich, mal rechts, mal links
Zahnschmerzen
Kopfschmerzen
Becken und ISG
Kiefermuskulatur verkrampft und man kann nicht mehr locker lassen und beißt sich fest
Schlaflosigkeit mit Panikattacken in der Nacht. Horrorbilder beim Einschlafen.
Nachmittägliches Einschlafen und ein paar Minuten später wache ich mit einem "bähm" wieder auf (Panik, Herzklopfen)
Einschlafen von Füßen, Beinen und Po.
Aggressionen von aller feinsten.
Grübelzwänge
Frieren
Schwitzen
Taubheit Beine und Arme, teilweise auch an der Nasenspitze.
Kribbeln unter der Haut im Gesicht.
Herzrasen und Herzklopfen
Zittern innerlich sowie äußerlich, wie vibrieren.
Atemnot
Morgens panisch mit Herzklopfen aufwachen und keine Minute mehr länger liegen können.
Konnte kein Auto mehr fahren.
Innerliche Unruhe, nicht fähig sitzen zu bleiben.
Keine Kraft, nur noch liegen können.
Benommenheit, nicht klar denken können.
Erinnerung an manche Sachen ist weg.
Vergesslich
Sich krank fühlen, einen Tag Halsschmerzen und am nächsten Tag wieder weg. Das geht oft so!

Ein Druck auf Brust und Bauch, die kaum auszuhalten ist.

Das Gefühl durchzudrehen, ich nenne es "Durchdrehgefühle".

Immer wieder das gleiche reden....immer wieder Fragen stellen...meinst du das geht wieder weg, ich habe Angst das es so bleibt usw. in Dauerschleife.

Zwangsgedanken
Traurigkeit
Weinen, bis hin zu richtigen Heulanfällen
Angst und Panik, für mich die schlimmsten Symptome. Dieses mal war es schon sehr heftig, ich kann da wirklich von Todesangst sprechen.

Wenn irgend etwas am Körper ist, egal ob nur der Zeh entzündet ist oder was auch immer, bekomme ich solche Angst! Das ist wirklich Wahnsinn.

Es gab Zeiten da konnte ich auch nicht normal rausgehen, weil ich mich draußen "gefürchtet" habe und mich unwohl fühlte. Dazu gesellte sich ein "gruseliges" Gefühl, ich weiß nicht wie ich das anders beschreiben soll.

Ich hoffe das ich euch dadurch ein wenig die Angst nehmen kann, das ihr an irgend etwas erkrankt seit.

Lieben Gruß :pillowtalk:
Curly
Pawel1986
Beiträge: 84
Registriert: 07.12.2016 09:50

Re: Symptome

Beitrag von Pawel1986 »

Hallo, ich finde dieses Thread wichtig und möchte diesen deshalb wieder hochbringen und weiterführen.

Durch zu schnelles Absetzten traten folgende Symptome auf:

Schmerzen beim Wasserlassen
Ameisenlaufen am ganzen Körper
Taubheitsgefühl auf einer Gesichtsseite
Druck an den Schläfen
Durchschlafstörung
Hitzewallung
Hoher Ruhepuls
Unbegründete Angst/Panik
Innere Unruhe
Nervosität
Appetitlosigkeit
Übelkeit
Lichtempfindlichleit
Verstopfte Nasennebenhöhlen
Sexuelle Probleme
Durchfall
Augenliedzucken
Ohrenstechen
EXTREME Müdigkeit
Vergesslichkeit
Stimmungsschwankungen
Aggresivität
Depressive Stunden

Bestimmt noch einige mehr wenn ich weiter nachdenken würde. Möchte ich aber nicht :D
Diagnose: Angst- und Panikattacken, somatoforme Störung, leichte Depression
Therapie: Psychotherapie und Escitalopram 20mg
Erfolge: ca. 2 Wochen nach Tabletteneinnahme
Beginn: April 2016

Absetzten:

20mg --> 15mg 3. September 2016 (bisschen innere Unruhe, sonst ok)

15mg --> 10mg 11. Oktober 2016 (Magen- und Darmprobleme, sonst ok)

10mg --> 15mg 06. Dezember 2016 (Aufdosierung wegen erneuter Panikattacke)

15mg --> 10mg 27. Dezember 2016 (Antriebslosigkeit, sonst ok)

10mg ---> 5mg 14. Februar 2017 (Antriebslosigkeit, leichte innere Unruhe, Übelkeit)

5mg --> 7mg 08. April 2017 (Aufdosieren wegen NW, wurde nicht besser)

7mg --> 5mg 10. Oktober 2017

5mg --> 10mg (Todesfall in der Familie) 11. Februar 2018

10mg --> 5mg (Leberwerte nicht i.O.) 28.Marz 2018

5mg --> 0mg 08.Mai 2018

07.08.18 Rückfall. Kompletten Tag Angst und Panik
Nach Rücksprache nit dem Arzt sofort wieder einschleichen.
Alle 3-4 Tage 5mg mehr.

24.09.18 Beginn 5mg

27.09.18 --> 10mg

02.10.18 --> 15mg

01.06.19 --> 20mg (wegen erneuter PA aufdosiert)

27.07.19 --> 15mg (ohne Probleme)

14.09.19 --> 10mg

03.01.20 --> 15mg. Todesfall in der Familie

05.05.20 --> 10mg. Am gleichen Tag Stromschläge im Kopf

21.03.21 -> 5mg auf anraten des Neurologen. Pünktlich nach 4 Wochen kamen die Absetzsymptome

25.04.21 -> Hoch auf 10mg. Homeoffice, Homeschooling, keine Kita... kann ich jetzt garnicht gebrauchen

"Angst ist nicht Real.
Der einzige Ort an dem Angst existieren kann, ist in unserer Vorstellung von der Zukunft.
Sie ist ein Produkt unser eigenen Fantasie, lässt uns Dinge fürchten die in der Gegenwart nicht existieren und vielleicht niemals existieren werden.
Sie grenzt an Wahnsinn.
Die Gefahr ist sehr wohl Real, aber Angst ist eine Entscheidung!"
Pawel1986
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Registriert: 07.12.2016 09:50

Re: Symptome

Beitrag von Pawel1986 »

Hallo Gemeinde,

vielleicht könnten noch mehrere Betroffene ihre Symptome hier einstellen.

Ich persönlich finde es wichtig und beruhigend wenn ich lese das jemand die gleiche Symptome während oder nach dem Absetzten hat/hatte.
Das nimmt mir sofort das Angstgefühl wenn wieder neue Symptome kommen. Und so verschwinden auch die Symptome wieder schneller, oder mann konzentriert sich nicht so darauf.

Liebe Grüße
Christoph
Diagnose: Angst- und Panikattacken, somatoforme Störung, leichte Depression
Therapie: Psychotherapie und Escitalopram 20mg
Erfolge: ca. 2 Wochen nach Tabletteneinnahme
Beginn: April 2016

Absetzten:

20mg --> 15mg 3. September 2016 (bisschen innere Unruhe, sonst ok)

15mg --> 10mg 11. Oktober 2016 (Magen- und Darmprobleme, sonst ok)

10mg --> 15mg 06. Dezember 2016 (Aufdosierung wegen erneuter Panikattacke)

15mg --> 10mg 27. Dezember 2016 (Antriebslosigkeit, sonst ok)

10mg ---> 5mg 14. Februar 2017 (Antriebslosigkeit, leichte innere Unruhe, Übelkeit)

5mg --> 7mg 08. April 2017 (Aufdosieren wegen NW, wurde nicht besser)

7mg --> 5mg 10. Oktober 2017

5mg --> 10mg (Todesfall in der Familie) 11. Februar 2018

10mg --> 5mg (Leberwerte nicht i.O.) 28.Marz 2018

5mg --> 0mg 08.Mai 2018

07.08.18 Rückfall. Kompletten Tag Angst und Panik
Nach Rücksprache nit dem Arzt sofort wieder einschleichen.
Alle 3-4 Tage 5mg mehr.

24.09.18 Beginn 5mg

27.09.18 --> 10mg

02.10.18 --> 15mg

01.06.19 --> 20mg (wegen erneuter PA aufdosiert)

27.07.19 --> 15mg (ohne Probleme)

14.09.19 --> 10mg

03.01.20 --> 15mg. Todesfall in der Familie

05.05.20 --> 10mg. Am gleichen Tag Stromschläge im Kopf

21.03.21 -> 5mg auf anraten des Neurologen. Pünktlich nach 4 Wochen kamen die Absetzsymptome

25.04.21 -> Hoch auf 10mg. Homeoffice, Homeschooling, keine Kita... kann ich jetzt garnicht gebrauchen

"Angst ist nicht Real.
Der einzige Ort an dem Angst existieren kann, ist in unserer Vorstellung von der Zukunft.
Sie ist ein Produkt unser eigenen Fantasie, lässt uns Dinge fürchten die in der Gegenwart nicht existieren und vielleicht niemals existieren werden.
Sie grenzt an Wahnsinn.
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Re: Symptome

Beitrag von LinLina »

Hallo pawel :-)

hier meine Liste, ohne Garantie auf Vollständigkeit ;-)

Symptome die ich bei den meisten Reduktionsschritten habe:

Palpitationen, Herzrasen
Innere Unruhe
Restless Legs, unruhige Beine und Arme, Stromgefühl
verstärkte Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelverspannungen, Muskelzuckungen
Verstärkte Gangunsicherheit
Tinitus
Schwindel, Benommenheit
Starke Übelkeit und Schwindel, wie Reisekrankheit oder zuviel Alkohol, alles dreht sich ohne dass ich mich bewege
Kreislaufprobleme bei Lageveränderung/Anstrengung
Agressivität, Kontaktprobleme
Alpträume
Schlafstörungen (Einschlaf- und Durchschlafprobleme, frühes Erwachen)
Durchblutungstörungen in den Extremitäten ("Einschlafen"/ Schmerzen in Händen/Unterschenkeln ohne dass Blutzufuhr mechanisch abgeklemmt ist)
Erschöpfungszustände und Müdigkeit
Kognitive Probleme (Wortfindungsstörungen, Erinnerungsprobleme/Merkfähigkeit, Konzentrationsstörungen, Probleme mit Aufmerksamkeitssteuerung und Handlungsplanung)
Benommenheit
Allgemeines Stressgefühl
Sehstörungen: Akkomodationsprobleme, Schleier vor den Augen
Extreme Geräuschempfindlichkeit
Allgemeine Reizempfindlichkeit (Berührungen, Licht, Geruch, Geschmack, Temperatur u.a.)
Geruchsempfindlichkeit, insbesondere künstliche Stoffe
Kurzatmigkeit, besonders bei moderaten Anstrengungen (Spaziergang, Treppe steigen)
Stimmungs- Gefühlsschwankungen
Libidoverlust
Temperaturregulationsprobleme (Mein Zimmer muss immer ca. 21-22 Grad haben, sonst gehts mir elend)
starkes PMS mit Unterleibsschmerzen
Harndrang, Reizblase
Sodbrennen

Tritt nur bei großen Reduktionsschritten/nur zu bestimmten Zeiten auf:
Grippeartige Symptome (Hustenreiz, laufende Nase, Allgemeine Abgeschlagenheit)
Infektanfälligkeit: Ohrenentzündungen
Durchfall
Allergische Reaktionen sehr verstärkt, Neurodermitisschub
Ohrenentzündungen, Ohrenschmerzen

Im bisherigen Reduktionszeitraum nur wenige Male aufgetreten (ca. 3-4 Mal):
Brain zaps
Plötzliche starke Übelkeit, nächtliches Erwachen davon

edit: Eine Histaminintoleranz/Nahrungsmittelunverträglichkeiten habe ich auch durch das Absetzen bekommen.

Liebe Grüße
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
Art-Anne
Beiträge: 65
Registriert: 12.05.2017 23:07

Re: Symptome

Beitrag von Art-Anne »

Hallo zusammen,
Diesen thread finde ich auch sehr wichtig. Eben habe ich mich gefragt ob harndrang ein Symptom ist oder ob ich nur zu viel trinke. Und ich habe harndrang schon auf ein paar Listen gefunden! Das beruhigt, dachte schon ich ich krieg noch diabetes oder so. Man steigert sich ja auch schnell in was rein...

Also ich empfinde gerade so beim Lesen dieses threads dass ich verhältnismäßig wenig Symptome habe?! Aber ich habe auch gerade erst angefangen und abilify von 10 auf 0mg reduziert in 5mg Schritten in 3 Wochen.

Meine Symptome sind folgende:

Starke Schlafstörungen bis oftmals kaum schlafen
Kopfschmerzen /Kopfdruck
Übelkeit
Schwächegefühl und damit das ständige Gefühl umzukippen vor allem wenn ich gehe
Konzentrationsprobleme und vergesslichkeit
Harndrang und durst
Starke kieferverspannungen und Zähne pausenlos aufeinander beißen
Schulterverspannungen
Muskelschwäche
Geschwollene Augenlieder und Tränen Augen
Sehprobleme wie akkomodationsprobleme und unscharfes sehen
Einschlafen von Körperteilen oft arme Hände füße
Extreme Müdigkeit
Selten weinerlichkeit
Motivationslosigkeit bei Dingen die mir eigentlich Spaß machen zu. Beispiel im Atelier arbeiten

So, hoffe hab nix vergessen. Die Schlaflosigkeit und das Zähne aufeinander beißen werte ich als am schlimmsten obwohl halt alles anstrengend sein kann je nachdem wie stark das Symptom gerade ist. Man hat halt mal bessere u mal schlechtere Tage.

Ich hoffe beim absetzen von venlafaxin und lamotrigin kommt es nicht zu noch viel mehr Symptomen und schlimmeren... Vor allem vor brain zaps habe ich Angst. Hab sie zwar noch nicht erlebt stelle sie mir aber sehr unangenehm vor. Ich habe ein wenig Angst davor weil man soviel liest. Trotzdem ist dieser thread wichtig finde ich!

LG an alle,
Art-Anne
2009 nach länger andauernden und sich wiederholenden Angstzuständen erster Kontakt mit einem Psychiater und Psychologen. Ca. 1 Jahr Therapie und Venlafaxin. Wieviel weiss ich nicht mehr.
2010 erste depressive Episode. Teilstationärer Aufenthalt in einer Tagesklinik. Venlafaxin. Wie hoch weiss ich nicht mehr leider.
Dann zwei Jahre lang dieses Venlafaxin genommen.
2012 stationärer Aufenthalt in einer Klinik als krisenintervention. Verschiedene Psychopharmaka wurden getestet. Eingeführt und wieder abgesetzt.
2013 wieder stationärer Aufenthalt als krisenintervention. Immer gleiche Klinik und die ganzen Jahre über tiefenpsychologische gruppentherapie. Seitdem Venlafaxin 225mg, lamatrogin 125mg und Abilify 10mg.
Seit April 2017 Reduzierung des abilify auf 5mg.
Mai 2017 eigene Reduzierung des abilify auf 0mg.
Erhebliche Schlafstörungen bis fast kein schlafen seit der ersten Reduzierung von abilify. Zusätzlich ab u an kopfschmerzen und Übelkeit.

15.5.2017 psychiaterin verschreibt promethazin gegen absetzsymptome weil sie mir diese nicht recht glaubt. Ich nehme das Zeug nicht.

Aktuell : aushalten der absetzsymptome. Mal mehr mal weniger schlimm. Konzentrationsschwierigkeiten kommen dazu. Häufig schwächegefühl. Und immer noch fast kein schlafen

20.05.2017 weniger absetzsymptome, d.h. Kein schwächegefühl mehr oder das Gefühl umzukippen, keine Kopfschmerzen, keine Übelkeit... Es herrscht noch wie immer Schlafmangel und damit Müdigkeit, Zähne aufeinander beißen und muskelverspannungen. Stimmung ist stabil und gut. Ich bin zuversichtlich :D


Lange nicht im Forum gewesen. Aktuell (April 2018) ist der stand der Dinge:
Abilify ist komplett ausgeschlichen.
Lamotrigin ist komplett ausgeschlichen.
Venlafaxin 225mg täglich morgens.

Ich bin stabil und fühle mich gut :)

Vor 4 Wochen Reduzierung von Venlafaxin begonnen.
Seitdem reduziere ich jede Woche um 1 kügelchen. 18 kügElchen sind enthalten. Im Moment bin ich bei 14 kügelchen.
Symptome : häufig stärkere Kopfschmerzen, Hautjucken, teilweise Übelkeit, leicht gereizter als vorher.
Art-Anne
Beiträge: 65
Registriert: 12.05.2017 23:07

Re: Symptome

Beitrag von Art-Anne »

Nachtrag
Ich hab noch folgendes vergessen:

Magenschmerzen
Haarausfall
Juckende Kopfhaut
Appetitlosigkeit aber auch heißhungerattacken
2009 nach länger andauernden und sich wiederholenden Angstzuständen erster Kontakt mit einem Psychiater und Psychologen. Ca. 1 Jahr Therapie und Venlafaxin. Wieviel weiss ich nicht mehr.
2010 erste depressive Episode. Teilstationärer Aufenthalt in einer Tagesklinik. Venlafaxin. Wie hoch weiss ich nicht mehr leider.
Dann zwei Jahre lang dieses Venlafaxin genommen.
2012 stationärer Aufenthalt in einer Klinik als krisenintervention. Verschiedene Psychopharmaka wurden getestet. Eingeführt und wieder abgesetzt.
2013 wieder stationärer Aufenthalt als krisenintervention. Immer gleiche Klinik und die ganzen Jahre über tiefenpsychologische gruppentherapie. Seitdem Venlafaxin 225mg, lamatrogin 125mg und Abilify 10mg.
Seit April 2017 Reduzierung des abilify auf 5mg.
Mai 2017 eigene Reduzierung des abilify auf 0mg.
Erhebliche Schlafstörungen bis fast kein schlafen seit der ersten Reduzierung von abilify. Zusätzlich ab u an kopfschmerzen und Übelkeit.

15.5.2017 psychiaterin verschreibt promethazin gegen absetzsymptome weil sie mir diese nicht recht glaubt. Ich nehme das Zeug nicht.

Aktuell : aushalten der absetzsymptome. Mal mehr mal weniger schlimm. Konzentrationsschwierigkeiten kommen dazu. Häufig schwächegefühl. Und immer noch fast kein schlafen

20.05.2017 weniger absetzsymptome, d.h. Kein schwächegefühl mehr oder das Gefühl umzukippen, keine Kopfschmerzen, keine Übelkeit... Es herrscht noch wie immer Schlafmangel und damit Müdigkeit, Zähne aufeinander beißen und muskelverspannungen. Stimmung ist stabil und gut. Ich bin zuversichtlich :D


Lange nicht im Forum gewesen. Aktuell (April 2018) ist der stand der Dinge:
Abilify ist komplett ausgeschlichen.
Lamotrigin ist komplett ausgeschlichen.
Venlafaxin 225mg täglich morgens.

Ich bin stabil und fühle mich gut :)

Vor 4 Wochen Reduzierung von Venlafaxin begonnen.
Seitdem reduziere ich jede Woche um 1 kügelchen. 18 kügElchen sind enthalten. Im Moment bin ich bei 14 kügelchen.
Symptome : häufig stärkere Kopfschmerzen, Hautjucken, teilweise Übelkeit, leicht gereizter als vorher.
Art-Anne
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Registriert: 12.05.2017 23:07

Re: Symptome

Beitrag von Art-Anne »

Hallo zusammen,
Seit ein paar Tagen tut meine Zungen außen an den Seiten weh wenn man dran kommt. So ähnlich als hätte man bläßchen auf der Zunge. Sind aber keine da. Und im mundraum habe ich auch eine kleine entzündete stelle. Kann sowas auch durch den Entzug kommen oder ist es jetzt Zufall dass es gerade auftritt? Hab auf den Listen nicht konkret dasselbe gefunden.
Was meint ihr? Und was kann ich dagegen tun? Kann man zum Beispiel mit Kamille gurgeln oder so?

LG Art-Anne
2009 nach länger andauernden und sich wiederholenden Angstzuständen erster Kontakt mit einem Psychiater und Psychologen. Ca. 1 Jahr Therapie und Venlafaxin. Wieviel weiss ich nicht mehr.
2010 erste depressive Episode. Teilstationärer Aufenthalt in einer Tagesklinik. Venlafaxin. Wie hoch weiss ich nicht mehr leider.
Dann zwei Jahre lang dieses Venlafaxin genommen.
2012 stationärer Aufenthalt in einer Klinik als krisenintervention. Verschiedene Psychopharmaka wurden getestet. Eingeführt und wieder abgesetzt.
2013 wieder stationärer Aufenthalt als krisenintervention. Immer gleiche Klinik und die ganzen Jahre über tiefenpsychologische gruppentherapie. Seitdem Venlafaxin 225mg, lamatrogin 125mg und Abilify 10mg.
Seit April 2017 Reduzierung des abilify auf 5mg.
Mai 2017 eigene Reduzierung des abilify auf 0mg.
Erhebliche Schlafstörungen bis fast kein schlafen seit der ersten Reduzierung von abilify. Zusätzlich ab u an kopfschmerzen und Übelkeit.

15.5.2017 psychiaterin verschreibt promethazin gegen absetzsymptome weil sie mir diese nicht recht glaubt. Ich nehme das Zeug nicht.

Aktuell : aushalten der absetzsymptome. Mal mehr mal weniger schlimm. Konzentrationsschwierigkeiten kommen dazu. Häufig schwächegefühl. Und immer noch fast kein schlafen

20.05.2017 weniger absetzsymptome, d.h. Kein schwächegefühl mehr oder das Gefühl umzukippen, keine Kopfschmerzen, keine Übelkeit... Es herrscht noch wie immer Schlafmangel und damit Müdigkeit, Zähne aufeinander beißen und muskelverspannungen. Stimmung ist stabil und gut. Ich bin zuversichtlich :D


Lange nicht im Forum gewesen. Aktuell (April 2018) ist der stand der Dinge:
Abilify ist komplett ausgeschlichen.
Lamotrigin ist komplett ausgeschlichen.
Venlafaxin 225mg täglich morgens.

Ich bin stabil und fühle mich gut :)

Vor 4 Wochen Reduzierung von Venlafaxin begonnen.
Seitdem reduziere ich jede Woche um 1 kügelchen. 18 kügElchen sind enthalten. Im Moment bin ich bei 14 kügelchen.
Symptome : häufig stärkere Kopfschmerzen, Hautjucken, teilweise Übelkeit, leicht gereizter als vorher.
StefanKremer377
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Re: Symptome

Beitrag von StefanKremer377 »

Hallo!

Mich persönlich beruhigt es jedesmal immens wenn ich lese das es vielen Anderen auch so geht. Bin jetzt seid ca. 6 Wochen auf null. Signatur folgt noch wenn die Konzentration und die innere Unruhe ein wenig nachlässt.
Auch ist es schön zu erfahren das es ein Langzeit Entzug gibt. Würde ansonsten komplett am Rad drehen. Meine mich enorm beängstigenden Symptome sind:

-Benommenheit/Schwindel
-schwankender Puls
-Herzrasen/Stolpern
-Schwäche im Körper

Hoffe das ist ok wenn ich mir über diverse Symptom-Listen Screenshots mache. Beruhigt mich immer wenn es mir dreckig geht.

Außerdem muss ich mich noch in die Erklärungen der Fenster und Wellen einlesen. Das hab ich bis dato nicht ganz gerafft.

Lg Stefan
2008 Schilddrüse wegen kalten Knoten komplett entfernt. Dan :whistle: ach PA ohne Ende. War per Du mit den Notärzten und Krankenhäusern. Schwindel, Herzrasen

2011 Einweisung in die Psychiatrie Schlüchtern für 4 Monate
Diagnosen: Schwere Depression/Burn Out, Hypochondrische Angststörung, angeblich Bipolar
Medikamente: Abilify, Citalopram, Seroquel, Mirtazapin, Zyprexa

2012 Tagesklinik Gelnhausen Citalopram 30 mg, Mirtazapin 15 mg zur Nacht

2014 Trennung der 15 jährigen Beziehung. Kinder leben bei Mutter. Tiefes Loch. Alkohol

Feb. 2016 Jobverlust durch massive Konzentrationsprobleme Einweisung in die Psychiatrie, Schlüchtern.
Diagnosen: wie gehabt plus ADHS im Erwachsenenalter.
Medikamente: Citalopram 30 mg, Strattera. Letzteres nicht vertragen. Selbstverletzungen

März 2016 Suizidversuch. 24 h Ingewahrsamnahme durch die Polizei in Psychiatrie Schlüchtern. 2,5 Promille

Mai 2016 Geburt meiner 3. Tochter mit neuer Partnerin

Aug 2016 Tagesklinik Gelnhausen. Citalopram 30 mg plus 20 mg Medikinet. Dadurch SD Werte im Keller. Starkes Herzstolpern, Angst, Panik, Schwindel. VierWochen Citalopram abgesetzt. Würde sich nicht mit Medikinet vertragen
Danach ständig Panik, Angst

Nov 2016 Reha in Bad Wildungen. Cita wieder rein qui 15 mg. Wirkte aber nicht mehr richtig.
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

April 2017 Beginn der beruflichen Reha (LTA)

Sept 2017 Einweisung in die Psychiatrie, Lohr
Nach vier Tagen Citalopram raus. Stattdessen Tianeptine, Duloxetin, Sertralin 50 mg Erneut Medikinet, Würde nicht auf die SD Werte gehen lt Oberarzt. Starke Herzrythmusstörungen. Langzeit EKG löste sich ständig das Kabel. Dadurch wohl verfälscht. Lt Oberarzt bräuchte ich einen Schrittmacher da 8 Sekunden Herzaussetzer.
Brach den Aufenthalt sofort ab und ging in ein normales Krankenhaus.
Vier Tage Untersuchungen. Alles in Ordnung. Keine Aussetzer. Verurteilten sogar im Abschlussbericht die Diagnose der Psychiatrie
Innerhalb 4 Tagen wurde das Sertralin 50 mg abgesetzt.

Seid Mitte November ohne AD.
Symptome:
Schwindel, Angst, Panik, Herzrasen, Zwänge.. 50 Mal Puls messen, starke Derealisation, Depersonalisation, Kopfschmerzen, starke Blähungen, Augendruck bei Bewegung der Augäpfel, Durchfall, Gereiztheit, kalte Hände und Füße, Kribbeln in den Beinen

Januar 18
Befinde mich jetzt wohl auch im Langzeit-Entzug:
Benommenheit, Gangunsicherheit, Schwäche in den Beinen, allgemein kraftlos, Schwindel... Warte auf die besagten Fenster, die ich soooo gerne weit öffnen würde
Februar 18
Seid Anfang Februar durchgehend Benommenheit, Schwindel, unregelmäßiger Herzschlag, Surren im rechten Ohr. Psychisch komischerweise recht stabil. Wutausbrüche
März 18
Extreme Krankheitsängste. Bislang aber nur eine Panikattacke. Speziell die Herz-Angst EKG o.B. Trotzallem Herzstolpern bei Anstrengung und Aufregung, Schwindelschläge, dauerhafte Benommenheit, DP/DR.
Verliere langsam den Mut das es wirklich "nur" der Entzug ist...
April 18
Körperliche Symptome unverändert. Besonders morgens schneller Puls, Schwindel, Benommenheit, Muskelschwäche.
2 Wochen Psychiatrie
Mai 18
Erneut 2 Wochen stationär. Garnicht so einfach ständig die Tabletten verschwinden zu lassen.
Neuerdings gibt es immer mal Stunden wo ich mich "wie früher fühle". Allerdings 10 Tage Welle.... 2 Std durchatmen.... Dann geht es von vorne los. Komisches Wellenmuster...
Seid 30.05. In der Tagesklinik
Allergic
Beiträge: 31
Registriert: 29.12.2017 17:29

Re: Symptome

Beitrag von Allergic »

Hallo,

Kennt es jemand von euch, dass es im Körper stark vibriert und ihr davon sogar Schmerzen bekommt?

Bei mir fing es an, kurz nachdem ich bei dem Citalopram auf 20mg hochdosiert habe. Es vibriert nachts und oft auch tagsüber im Liegen in meiner linken Seite und im Oberbauch und jeden Tag wieder habe ich dadurch starke Schmerzen unter den linken Rippen und im Bereich des Herzens, was mir dann leider immer wieder erneut Panik macht :(
29. November - 06. Dezember 10mg Citalopram(Tropfen),
07. Dezember - 14. Dezember 15mg Citalopram,
15. Dezember - 29. Dezember 20mg Citalopram,
30. Dezember runter auf 15mg,
31. Dezember 15mg,
01. Januar 12mg,
02. Januar 12mg,
03. Januar 12mg,
04. Januar 10mg +2mg Tavor dank Panikattacke :(
05. Januar 10mg (Vibrieren und Schmerzen in der Brust, stärker Knopfdruck, Unruhe)
06. Januar wieder rauf auf 12mg,
15.Januar runter auf 11mg (starkes Vibrieren und Schmerzen),
17. Januar Aufdosierung auf 12mg, keine Verbesserung

Tavor als Bedarfsmedikation.
Luna
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Re: Symptome

Beitrag von Luna »

Hallo
Klingt wie Muskelzucken. Das kann sich anfühlen wie eine Vibration bzw inneres Zittern und die Muskeln schmerzen dann. Teils ähnlich wie Muskelkater und oder Verspannung. Das ist möglich, dass deine Muskeln sich an und entspannen im Wechsel. Auch das Herz ist ein Muskel. Ich hatte schlimmer Herzschmerzen.

Dein Körper kämpft.

Alles Gute
Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
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LenaLena
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Re: Symptome

Beitrag von LenaLena »

Ich stelle hier auf Hinweis von Annanas :) meine aktuellen Symptome im protrahierten Entzug nach Null ein:

Die akutellen Symptome der letzten 4 Monate (aber sie sind mir alle schon von vorher bekannt):
Natürlich habe ich die nie alle auf einmal, sondern sie wechseln sich ab, stunden- oder tageweise!
  • Durchfall seit 3 Monaten (das ist neu, hatte ich selten und immer nur kurz) – allerdings hatte ich kurz das angeblich „histaminfreie“ LaVita probiert, was absolut keine gute Idee war, seitdem habe ich den Durchfall nicht mehr wegbekommen
  • Darmkrämpfe, Magenschmerzen, Blähungen (nicht häufig und nicht allzu schlimm)
  • starke und schnell wechselnde Schmerzen: Gelenkschmerzen oder -empfindlichkeiten, punktuelle zufällige Schmerzen, oft brennt und schmerzt auch der ganze Körper, meist aber auch schnell wechselnde Stellen
  • Nervenkribbeln, Nervenbrennen, kurzzeitige Taubheiten, Haut sehr empfindlich, Kopfhaut teils so empfindlich, dass ich mich nicht kämmen kann
  • kurzzeitige Lähmungen oder motorische Störungen (kann die Finger, die Hand oder die Beine kurz nicht ansteuern oder der Fuß versagt, oder bin sehr grobmotorisch, griffunsicher)
  • Phasen, wo ich mir bei jeder Bewegung irgendwas am Körper (Skelett/Knorpel/Muskeln/Nerven) einklemme, was Folgeprobleme verursacht, mittlerweile aber immerhin wieder innerhalb von wenigen Tagen oder Stunden weggeht, als wäre es nie dagewesen
  • immer kurz schwarz/Punkte vor Augen, wenn ich aus dem Sitzen aufstehe (ist angeblich Nebennierenschwäche, die nach Langzeitmedikation natürlich auftritt)
  • „Systemzusammenbrüche“ – in starken Wellen, ich nenne es Wellenspitzen, setzen punktuell plötzlich ganz viele Funktionen des Körpers aus. Ich kann zB kurz nicht oder nur schwer sprechen, mich bewegen, nicht gehen, kaum denken, ich bin kaum ansprechbar. Als würde im Gehirn was fehlen (ich hoffe: Umbauarbeiten). Oft zeigt es sich auch als starkes unerklärliches Zittern aller Muskeln, Eiseskälte, Kribbeln, Stechen und Jucken wechselweise am Körper wie Insekten, hartes Herzklopfen (kein Herzrasen), punktueller Muskelschmerz zB im Arm etc., Augen können nicht fokussieren, Bild schwankt als wäre ich betrunken, Kopfhaut fühlt sich taub an wie ein Helm, verzerrte Wahrnehmung
    Hinterher immer stundenlang im Schock, weil das so ein Horrorerlebnis ist und so plötzlich und ohne Vorwarnung kommt
  • Starke Migräne oder Verspannungskopfschmerzen
  • Kognitive Probleme (ich stottere beim Sprechen, weil mein Gehirn die Worte nicht schnell genug findet, ich mache Fehler beim Schreiben – v.a. Buchstaben auslassen!, ich erinnere mich an Dinge nicht (eher selten), Konzentrationsprobleme, Probleme, Signale aus der Umwelt wahrzunehmen und/oder zu verarbeiten – siehe auch nächster Punkt)
  • Empfindlich gegenüber zu vielen optischen, akustischen oder sensorischen Impulsen oder Reizen (Fernsehen, Supermarkt, Auto fahren, viele Bewegungen oder Menschen, die mit mir sprechen,…) – Gehirn ist sofort überfordert, Gefühl von Betrunkenheit oder wie unter Drogen und als würde es mir die Augen zuquetschen, Gefühl, das Hirn driftet weg
  • Ich sehe doppelt
  • Starker Druck am Kopf (seitlich und/oder an der Stirn), als wäre ich in einem Schraubstock eingespannt. Aber kein Schmerz
  • Plötzliches starkes stechendes kurzes (wenige Sekunden) Schmerzgefühl im Kopf, als würde etwas platzen. Sofort wieder weg, dann an anderer Stelle da. Dauert meist einen Tag. Dürfte mit dem verspannten Nacken zusammenhängen, da es zusätzlich bei Bewegungen des Kopfes nach vorne auftritt. Dasselbe Gefühl hatte ich an diesen Tagen aber auch am Bauch, wo das Nervengeflecht ist.
  • Grippegefühl, fiebrig ohne Fieber, gleichzeitig schwach und Hitzegefühl, manchmal auch Kälte
  • Sehr schlechter Schlaf – keine Schlaflosigkeit, aber unterbrochener Schlaf, oft auch wegen Symptomen oder Albträumen/wirren Träumen
  • Atemnot (ich denke, es kommt vom Magen oder Solarplexus, da krampft etwas, denn die Bronchien und die Nase sind frei)
  • Lichtempfindlichkeit (ja, leider wieder da), überscharfes Sehen
  • Unverträglichkeiten von Essen: Ist allerdings völlig unterschiedlich, wann ich was vertrage, und in Fenstern geht auch viel mehr, in starken Wellen ist dem Körper JEDES Essen zu viel, anscheinend überfordert ihn das Verdauen per se! Habe schon einige Experimente gemacht, um herauszufinden, woran es liegt – kein Ergebnis
  • Hin und wieder/eher in Phasen: heißes Gesicht, heiße Glocke um den Körper
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Schwäche, Kraftlosigkeit, Müdigkeit
  • Starke Übelkeit, vor allem morgens, aber auch über den Tag, damit einhergehend Appetitlosigkeit (ist selten)
  • Mir geht es ganz schlecht morgens beim Aufwachen. Nach dem Aufstehen nach 5 Minuten gut.
  • Ständige Hexenschüsse, Blockaden oder schmerzhafte Bewegungseinschränkungen, besonders im Nacken und mittleren Rücken
  • Fehlendes Gleichgewichtsgefühl
  • Ohren rauschen, pfeifen, singen, teils kurzer „Gehörsturz“
  • Missempfindungen der Nerven (Kälterieseln, als würde Wasser an der Haut hinablaufen)
STRESS verschlimmert alles!

Zu den Schmerzen: Die Besonderheit ist, dass ich Tage habe, wo alle 10min bis alle Stunde ein neuer Schmerz irgendwo im Körper (völlig zufällige, unzusammenhängende Orte!) auftaucht. Und zwar sehr plötzlich und in einer Intensität, wo ein Gesunder sofort in die Notaufnahme laufen würde, weil Schmerz ja eigentlich ein Warnzeichen des Körpers ist, dass etwas nicht stimmt. Nach zehn Minuten oder manchmal auch länger ist er wieder weg, als wäre nie etwas gewesen, und ein neuer Schmerz an einer neuen Stelle kommt.
(Lasst euch also von so etwas im Entzug nicht ins Bockshorn jagen!)


Was ich nicht mehr oder selten habe: Dass es mir ganztags so schlimm geht. Meist habe ich zumindest ein, zwei Stunden, wo es besser ist, oder auch mehrere oder viele Stunden mit nur ein, zwei dominierenden Symptomen und nur kurz eine größere "Dichte".

Was sich sehr gebessert hat, ist der Zyklus. Seit der Einnahme des Mönchspfeffers ist er regelmäßig und unauffällig, PMS kommt so gut wie nicht mehr vor. Die starken Schmerzen während der Periode hatte ich schon früher, die schiebe ich nicht auf den Entzug.
Auch am Tag schlafen funktioniert wieder problemlos, da hatte ich ja über 2 Jahre diese Folter, dass ich jedesmal aufgeschreckt bin und direkt, noch im Halbschlaf, wegen irgendwelcher plötzlich erhöhter Körperwerte (Cortisol) völlig neben mir stand und einen Ansturm von Angst aushalten musste, der unwillkürlich aufkam.
Ich muss auch nicht mehr unbedingt tagsüber schlafen, nicht mal, wenn ich sehr müde bin, weil die Nacht nicht gut war. Ich mache es nur, wenn ich es möchte, es geht auch problemlos ohne (im kompletten Gegensatz zur Zeit unter AD).
Herzrasen, Benommenheit ist auch so gut wie gar nicht mehr vorhanden.
Die „Grundlinie“ ist besser, aber dazwischen überfallen mich einfach zu viele Symptome – und wenn ich mir die so ansehe, wird es fast schlimmer anstatt besser. Was leider auch einige ehemalige Entzugsbetroffene berichten… (sind aber alle wieder gesund geworden).

LG Lena
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Zu rasches Reduzieren (nur 5 Monate) nach Langzeiteinnahme, seitdem PWS (PROTRAHIERTES ENTZUGSSYNDROM) seit August 2017.
Genesung ab Mai/Juni 2021 durch DNRS (Dynamic Neural Retraining System, ein Gehirn-Retrainings-Programm für chronische Erkrankungen), seitdem vollständig gesund und voll im Leben!

Mein Thread: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=14041
Clarissa
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Re: Symptome

Beitrag von Clarissa »

Liebe Lena.

Ich fragte mich beim Durchlesen Deines obigen Beitrages: woher kennt sie meine Symptome?
Mindestens 80 % davon "ärgern" mich ganz ähnlich!
Nur Magen-Darm-Symptome und Atemnot quälen mich eigentlich nicht. Aber ansonsten: das ist verblüffend.
Gerade diese unerklärlichen und so wechselnden Schmerzen, die seltsamen Mißempfindungen, die Erschöpfung, die Reizintoleranz!

Genau wie Du suche ich nach anfänglichen Fehlschlägen deswegen keine Ärzte mehr auf und bin überzeugt: fast jeder andere täte es bei solchen Symptomen.

Ich übe mich in Akzeptanz und Geduld und versuche, mein Leben zu meistern, so gut es geht.

Eine Rückkehr zu PP kommt für mich nicht infrage.

Und ich hoffe, irgendwann mal einen Erfolgsbericht hier einstellen zu können.

Alles Gute und VG von Clarissa, 5 Jahre und 5 Monate komplett frei von PP.
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Mole25
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Re: Symptome

Beitrag von Mole25 »

Hi Lena und Clarissa,

bin seit Sept 2017 auf null. Leider ist das Gehirn noch sehr überreizt. Reagiere auf Geräusche mit Angst. Angst im Voraus, ob jemand laut sein wird. Angst manchmal etwas anzufangen. Das Gehirn reagiert mit starken neuralgischen Schmerzen. Ein Innendruck. Das Gefühl, jemand schneidet ein Teil meines Gehirns mit einem Messer.
Was haben diese "Sch...ß-Medikamente" mit uns gemacht?
Kann kaum abwarten, bis das Wetter besser wird - kann wieder im Garten arbeiten - Die Ablenkung ist die beste Lösung. Der Winter hat die Squirrel-Gedanken verstärkt - immer dummer Gedanken.
Reizdarm - nicht mehr - mit Perenterol behandelt.
Übelkeit morgens - weniger geworden
Schmerz-Ängste von 9 bis 16 Uhr - durchschnittlich - Dann friere ich - und dann kommt Parasympathikus mit einer Hitzewellung - Whooppeeee!!
Schlafen kann ich gut.
Während des Tages schlafe ich nicht - sonst fängt mein "Kortison-Charlie" wieder an.
Auch stelle ich fest, Lena, dass ich nicht mehr so gut schreiben kann. Kommt aber wieder.

Hilfsmittel?
Omega Fischöl, D3, Vitamin Bs, Lavendel auf dem Kopfkissen, Cannabis, Sonne
Kreativ sein: Malen, Keramics, Tanzen, Singen, Hausarbeit, Gartenarbeit, auch für mehrere Freunde, Fahrradfahren, Wort-Spiele, Scrabble
Das Buch "I win"
Das Buch - Vagus Nerve -Gute Übungen, die wirklich funktionieren.
Mein Glaube
Und zum Schluß: Mein Mann, der mich immer wieder ermuntert und aufbaut. Sein Motto "Wir schaffen das."

Lena, Clarissa und allen ADFD-Mitgliedern: Ich wiederhole diese Worte:

WIR SCHAFFEN DAS!!!!

LG Mole

PS. auch 65 -
:whistle: :whistle: Nov/ Dez 2016 Panikattacken
11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome
Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
Seit 07.18 Rhodiola Rosea - effektiv bei der Reduzierung von Cortisol
Seit einer Woche zum ersten Mal:
Kein Cortisol-Unruhe beim Aufwachen, Keine Übelkeit morgens, und ab und zu mal kurze
:roll: Windows
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