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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Fischöle können das Absetzen erleichtern - Infos/Erfahrungen

Towanda
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Towanda »

Hallo ihr Beiden,

ich hatte den fischen Geschmack noch nicht, nur mit dem Grapefruit kam ich nicht wirklich klar, aber das war Geschmacksache.
Ich habe aber die Erfahrung gemacht, daß die Menschen bei der Firma sehr dankbar sind, solches Feedback zu bekommen. Ich habe sie wegen einer anderen Sache mal angeschrieben und sie haben sich sehr freundlich dafür bedankt. Vielleicht solltest Du mal hinschreiben.

Eine andere Möglichkeit wäre, ein paar Tropfen von einem ätherischen Zitronenöl in Bioqualität dazuzugeben und so den Zitronengeschmack zu verstärken.

Gruß, Towanda
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02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin


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Annanas
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas »

Hallo Towanda :) ,
danke, manchmal kommt man nicht auf das Einfachste :cry: - ich habe sogar das passende ätherische Öl (zum Verzehr geeignet) hier.
Towanda hat geschrieben: 12.12.2019 08:10 nur mit dem Grapefruit kam ich nicht wirklich klar, aber das war Geschmacksache.
Die haben jetzt 3 Varianten, wie ich gesehen hatte, also das mit Zitrone, Zitrone-Ingwer u Grapefruit - ich bin sicherheitshalber :roll: bei Zitrone geblieben.
Towanda hat geschrieben: 12.12.2019 08:10 Ich habe aber die Erfahrung gemacht, daß die Menschen bei der Firma sehr dankbar sind, solches Feedback zu bekommen. Ich habe sie wegen einer anderen Sache mal angeschrieben und sie haben sich sehr freundlich dafür bedankt. Vielleicht solltest Du mal hinschreiben.

Ich hatte das bis jetzt eher meinem, manchmal komischen, Geschmackssinn zugeordnet.

Liebe Grüße von Anna

PS: jetzt könnte ich die Beiträge wohl doch in den Omega 3 Thread verschieben, Cat :wink: - ich warte mal noch, bis Kimeta gelesen hat.
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016 (1999 - 2007 Paroxetin 20 mg)
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04.06.21 9 Kügelchen (ca. 2,7 mg)
Mein Thread: viewtopic.php?p=409341#p409341

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
Kimeta
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Kimeta »

Guten Abend an alle,

ich hatte bei der ersten Flasche Zitrone, es war ein halber Liter. Jetzt habe ich einen Liter Zitrone-Ingwer. Der zitronige Geschmack ist sehr viel schwächer, Ingwer schmecke ich überhaupt nicht raus, dafür Fisch.... Ich probiere es heute mal mit überdecken.

Danke für die Infos und schon mal im Voraus für's verschieben!

Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg

Hintergründe und Absetzverlauf:
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:schnecke: Mein Thread :schnecke:
Kimeta
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Kimeta »

Hallo nochmal,

ich habe die Firma informiert und eine neue Flasche bekommen, danke für den Tipp, Towanda. Die neue Flasche schmeckt überhaupt nicht fischig, sondern wie meine erste, und ich bin beruhigt. Ich kann das Öl pur zu mir nehmen und muss nichts hinterher essen oder trinken.

Mir geht es auch wieder besser, ich hatte eine schlechte Phase. Vielleicht war es Zufall, vielleicht war das Öl nicht ok? Jedenfalls habe ich weiterhin bzw. wieder das Gefühl, dass dieses Öl sehr gut tut. Ich nehme aktuell je einen Löffel morgens und abends, zusammen ist das die empfohlene Dosis von 15 ml. Mehrere Migräniker*innen im Real Life-Bekanntenkreis testen jetzt auch :wink: .

Viele Grüße
Kimeta
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Hintergründe und Absetzverlauf:
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Sonne27
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Sonne27 »

Hallo,

ich bin gegen Fisch allergisch, suche jedoch trotzdem eine gute Quelle wo von allem Genug drin an Omega 3 u. 6 wie auch in dem Omega 3 Zonen Öl.

Hat jemand diesbezüglich einen Tip?

🌞
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Straycat
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Straycat »

Hallo Sonne,

ich denke Algenöl könnte eine Alternative sein.
Guck mal hier: https://www.daab.de/blog/2017/10/allerg ... e-was-nun/

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Towanda »

Hallo Sonne,

Algenöl wurde hier im Thread auch schon besprochen.

Grüße, Towanda
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von BeeBee »

Hallo Allerseits,

hier wurde viel von guten Erfahrungen mti Omega 3 berichtet. Ich habe das von David Servan Schreiber (Neue MEdizin der Emotionen) empfohlene probiert (damals war das OM3 von Isodis Natura) und Auch das von LIfe Extension. Sunjektiv ging es mir immer schlechter wenn ich es genommen habe, Symptome wie Zaps (bei mir mitten im Gesicht, vor allem wenn ich mich stoße, mic herschrecke o.ä.) wurden extrem. Kribbeln und sowas auch. Ich hab das Thema dann abgehakt. Allerdings würde ich vielleicht mal Krillöl testen oder Einige der Flüssigvarianten hier habe ich mir notiert.

Damals, 2014 nach dem Absetzen von Escitalopram war es jedenfalls deutlich verschlechternd. :( Leider ....

Das Buch lohnt sich auch wirklich by the way!

Liebe Grüße
BeeBee
08.11: 27 Jahre alt. Chronische Schmerzpatientin durch OP.
10.11 - 06.12 Amitriptylin 25 -50-75-50-25-12.5-0 mg (Keine Besserung Schmerz, 24kg +, Tychykardie, Ruhepuls 120), Absetzen problemlos in 8 Wochen, nur leicht schlechte Laune
Freundin die Psychologie studiert sagt das ich wohl weiterhin Psychopharmaka brauche (Laune)
Cipralex Juli 2012
02.12 Schmerzen ursächlich geheilt
10.13-04.14: Slow ausschleichen Cipra von 10 auf 5mg leicht weinerlich, mehr Angst aber ok
04.14 OP, gl Körperregion, Arztfehler, diesmal Nervenschmerzen Resultat
4.14 5mg auf 0 extrem Absetzsymptome (es ging mir so schlecht hab die tabletten einfach vergessen)
04.14-03.15 Horror Gedanken, Angstzust., Sprachstörungen, extreme Depr., Erschöpfung, Insomnie
4.14-3.15: Nervenschmerz Gesicht überall (!), Leben Hölle
3.15 Gehirnaneurysma, erfolgreiche OP. 600mg Gabapentin 0 NW, Schmerzen zu 99% weg, durch Schmerzambulanz in Uniklinik HH
100mg Opipramol von Hausärztin zum Schalfen, hilft perfekt, 0 NW
ALLES PERFEKT
11.2015 will wieder ursächliche Heilung aber anderer Arzt. Arztfehler (kaum zu glauben) und daraufhin bis heute heftigste Dauerkopschmerzen. Soll Opi und Gaba auf Null von heute auf morgen, Depressionen heftig durch beides. Schmerzen nicht arbeitsfähig.
Damals kannte ich mich ja auch mit nichts aus was Schemrzen oder Meds angeht. Ist heute anders.
02-05.16-Gaba auf 2400mg: hilft wieder pefekt auf Nerven, Kopfschm unbeinfllussbar
Opi 100mg hilft nicht mehr, auf 200mg, bringt auch nicht mehr aber viel besser als 100.
04- 06.16 Zoloft 75mg: Psyche super, heftige andere Kopfschm, innere Blutungen, Haut platzt, von 75 auf 0 in 2 Wochen, problemlos.
Schmerzklinik Kiel 07. 16: Opipramol auf 300mg, Aggressivität, August auf 200 runter, problemlos.
10.16 Nortriptylin auf 60mg, Schlaf gut, Schmerzwirkung ein wenig, weiterhin Opi 200: Versuch des Cross-Taperns von Opi zu Nor , geht schon bei 6,25mg dabeben: heftigste "AbsetzGrippe" für Wochen, Kopfschemrzen, heeeftigste Depressionen für Monate.
Zunahme von über 20kg.
03.17 Opi wieder auf 200m, Depressionen in 3 Tagen weg.
12.17 Von 60mg Nor auf 60mg Duloxetin, problemlos in 2Wochen. Wirkung auf Psyche, Gewicht und Schmerzen positiv, gastrointenstinal absolut nicht vertragen, nach 3 monaten daher weg und 10mg Escitalopram, problemlos in 2 Wochen.
03.18: Escitalopram 10mg, Gaba 2400mg, Opiramol 200mg.
Zerstörter schlaf(rhythmus), Herzrasen, Tachykardie lt Herzdoc egal (52-133 schwankender Puls) Ängste (Starke Ängste /Unruhe bei erstm. Einnahme Cipralex 2012-2013 auch, eher körperlicher als seelischer Natur) fiebrigkeitsgef., frieren, erschöpfung,Hitzewallungen
10 Monte Zopicoln (absetzen problemlos kalt)
Feb 2019 Todesfall, 2 Monate Zopi, Dia, absetzen Probelmlos jedoch durch den Todesfall jetzt regelrechte heftige Angstattacken, seelisch.
Seit dem ab & zu Tavor oder Diazepam gg Angst
Ausgangsgwicht wieder 50kg.
10.19 erneut heftigste Dauerkopfschm, Tilidin in niedriger Dosis November-Jan 20, selbst von 450 auf 150mg runterdosiert ohne probleme aber hilft gg Schemrzen nicht mehr. Rauf auf Höchstdosis bis zu 600mg/Tag.
Mitte 02.20 800mg Gaba vergessen von heut auf morgen.
02.20 Mängel festgestellt: Selen, Kupfer, Zink, Magnesium, D, alle B’s, Candida Darm, Enterokokken und Ecoli Darm, Bakterien gleichgewicht (dank Probiotika 4 Monate).
Fazit April: Gaba Reduktion War super, Tilidin weiter 600mg Wirkung nicht sehr gut aber Kopfschm immernoch zu heftig, längst abhängig. Bin langsam wieder wacher.
chris1985
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von chris1985 »

Wow. Nachdem ich jetzt vor ein paar Tagen den nächsten Absetzschritt gemacht habe, habe ich mir wieder Omega3 geholt. Dieses Mal in Form von Algenöl. Davor hatte ich schon Erfahrungen mit Kapseln, die absolut unproblematisch waren.

Nachdem ich die empfohlene Menge genommen habe, ( 1.189 DHA, 628 EPA, 49 DPA) dauerte es nicht lange, bis es mir nicht gut ging. Erhöhter Herzschlag, schwitzen etc. Hatte Ähnlichkeit mit einer leichten Paniksituation.
Darüber hinaus haben auch meine Oberarme leicht gebrannt.
Gegen Abend wurde es dann besser.

Ich muss zugeben, dass ich morgens vergessen hatte mein Cit zu nehmen, habe das dann Mittags direkt vor dem O3 genommen.
Außerdem habe ich den ganzen Vormittag bei schwülem Wetter ein Hochbeet gebaut.

Kamen da mehrere Faktoren zusammen, oder vertrage ich so hohes O3 nicht?
Muss man das auch langsam einschleichen?
Citalopram seit 2010.
Angefangen mit 20mg, irgendwann in abwechselnden Schritten abdosiert bis auf 5mg.
2016 abgesetzt - Absetzungserscheinungen kamen.

Wegen Umzug, Hausbau etc. wieder auf 20mg - nicht eingeschlichen, sondern sofort genommen.

2. Absetzversuch durch Wasserlösungsmethode:
14.03.19 - Reduzierung auf 18mg
11.06.19 - Reduzierung auf 16mg
08.07.19 - Reduzierung auf 14,4mg
01.05.20 - Reduzierung auf 13mg

NEM
- Omega 3 - nicht regelmäßig
- Vitamin E - nicht regelmäßig
Straycat
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Straycat »

Hallo Chris,

auch NEM werden im Entzug unterschiedlich gut vertragen. Es ist daher besser, sie zunächst in geringen Dosierungen anzutesten, wie man sie verträgt.
Es liest sich so, als könnten da bei dir einige Dinge zusammengekommen sein. Da kann man es schwer sagen, woher diese Symptome kommen.

Ich würde es an deiner Stelle mal mit einer geringeren Dosis eine Zeit lang probieren. Dann kannst du besser beurteilen, ob du es verträgst.

Noch eine Bitte: In unserer Forums-Netiquette gehört dazu, dass wir Beiträge mit einem Gruß beginnen und beenden. Wärst du so lieb und denkst da zukünftig dran? Das liest sich dann für uns einfach gleich viel freundlicher :) Danke!

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Chor »

Hallo,
ob und welches Fischoel man nehmen soll, ist nicht einfach.
Ich nehme PUR 3 von KD Pharma. Zumindest ist das von allen Giftstoffen befreit, keine Schwermetalle und auch kein Vitamin E.
In einer Kapsel sind 0,24 g EPA und 0,17 g DHA. Bisher habe ich nur 1 Kapsel genommen, werde aber, nach dem, was Jamie schreibt, auf 2 oder 3 Kapseln steigern.

VG
Chor
Erste Erfahrungen mit Beruhigungsmitteln: ca. 1970 FRISIUM (obwohl sehr gutes Elternhaus Angst, Zwänge, Unruhe seit meiner Kindheit)
1980: Lexotanil (Grund: unter Solarium eingeschlafen, Kreislaufzusammenbruch, Panik), nach kurzer Zeit wegen Wirkungsverlust Tabletten entsorgt und keine mehr eingenommen
1985: Panikattacke auf beruflichen Reisen, Beginn mit Tranxilium (Dikaliumclorazepat)
-während der nächsten 30 Jahre unregelmäßige Einnahme von 10 mg oder 20 mg täglich oder nach Bedarf
(beruflicher Stress bzw. selbstgerechter Stress durch Ängste und Zwänge)

-Wegen schwächer werdender Wirkung zwischendurch immer wieder kalt abgesetzt
-wegen starker Ängste immer wieder begonnen

Seit 2012 (Ruhestand) mehrmals versucht davon los zu kommen, Intervalle verlängert, Dosis reduziert.
Verkrampfungen, Kopfdruck, Nachts schweißgebadet, Tags schwitzen oder klebrige Haut
Einnahme seit 2017: 07/2017 4 x 5 mg - 08/2017 3 x 5 mg - 09/2017 3 x 7,5 mg - 10/2017 3 x 5 mg
11/2017 2 x 10 mg - 12/2017 keine
Einnahme seit 2018: 01/2018 7 x 5 mg - 02/2018 7 x 5 mg - 03/2018 3 x 5 mg - 04/2018 5 x 5 mg
05/2018 2 x 5 mg
Juni - Oktober 2018: ? - 11/2018 5 x 5 mg - 12/2018 1 x 5 mg
Einnahme seit 2019: 01/2019 (5.1. 5 mg, 6.1. 5 mg, 16.1. 5 mg, 18.1. 5 mg, 20.1. 5 mg) - 02/2019 (12.2. 5 mg)
03/2019 (8.3. 5 mg, 11.3. 2,5 mg, 14.3. 2,5 mg, 19.3. 3 mg) - 04/2019 (3.4 5mg, 15.4. 2,5 mg)
18.4.-25.4. Tal. 1,25 mg / 5.5. 1,25 mg / 10.5. 2,5 mg / 16.5. 2,0 mg / 18.5. 2,0 mg / 27.5. 2,0 mg /
30.5. 2,0 mg / 10.6. 1,5 mg / 14.6. 1,5 mg / 19.6. 1,5 mg / 28.6. 1,5 mg / 30.6. 1,5 mg
4.7. 2,0 mg / 7.7. 5,0 mg / 16.7. 2,5 mg
Meine fast ständigen Symptome
Starke wandernde Verkrampfungen, Muskel- und Gelenkschmerzen zwischen den Einnahmen, starker Druck im Kopf, Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen, verschwommenes Sehen, Doppeltsehen, Flimmern und Beben im Kopf, Unruhe, Übererregung, jede Nacht schweißgebadet, am Tag schwitzen durch kleinste Belastung, Gelenkschmerzen nur linke Körperseite, Nacken/Halsschmerzen links, Schulterschmerzen bis in die linke Hand, Kopfdruck vom Auge links bis in den Nacken. Erschöpfung, oft müde und nicht belastbar, oft Schmerzen im ganzen Körper (an Fibromyalgie gedacht), Grippesymptome fast täglich, Taubheitsgefühle, Beine oft stramm oder kraftlos, nie ausgeschlafen, extremes Gähnen, ständiger Harndrang, Verdauungsprobleme, Überempfindlichkeit gegen Kunstlicht (Kaufhaus) oder Gerüche (Parfums), Hautveränderungen, Juckreiz, Ekzeme, krampfhaftes Zusammenziehen des Kopfes und des Nackens mit Beben. Schmerzen in den Fingern, dass ich nichts tragen oder anfassen kann.
Netzhautablösung 2017, Schlaganfall 2/2019
Seit Herbst 2019 keine Benzodiazepine mehr genommen. Die Symptome werden immer schlimmer. Ständige Krämpfe am ganzen Körper. Ich kann nicht mehr.
Momentan stärkste Symptome: Ataxie, Gleichgewichtsstörung, Beine sacken ein, Nystagmus, ständiger Harndrang
Unverträglichkeit der meisten Arzneimittel. Versuche auch in meinem Alter ohne Medikamente auszukommen.
Chor
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Chor »

Wichtig:
Vertrage die meisten Kapseln nicht wegen Aufstoßen. Mit diesen Kapseln kein Problem.
VG
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Erste Erfahrungen mit Beruhigungsmitteln: ca. 1970 FRISIUM (obwohl sehr gutes Elternhaus Angst, Zwänge, Unruhe seit meiner Kindheit)
1980: Lexotanil (Grund: unter Solarium eingeschlafen, Kreislaufzusammenbruch, Panik), nach kurzer Zeit wegen Wirkungsverlust Tabletten entsorgt und keine mehr eingenommen
1985: Panikattacke auf beruflichen Reisen, Beginn mit Tranxilium (Dikaliumclorazepat)
-während der nächsten 30 Jahre unregelmäßige Einnahme von 10 mg oder 20 mg täglich oder nach Bedarf
(beruflicher Stress bzw. selbstgerechter Stress durch Ängste und Zwänge)

-Wegen schwächer werdender Wirkung zwischendurch immer wieder kalt abgesetzt
-wegen starker Ängste immer wieder begonnen

Seit 2012 (Ruhestand) mehrmals versucht davon los zu kommen, Intervalle verlängert, Dosis reduziert.
Verkrampfungen, Kopfdruck, Nachts schweißgebadet, Tags schwitzen oder klebrige Haut
Einnahme seit 2017: 07/2017 4 x 5 mg - 08/2017 3 x 5 mg - 09/2017 3 x 7,5 mg - 10/2017 3 x 5 mg
11/2017 2 x 10 mg - 12/2017 keine
Einnahme seit 2018: 01/2018 7 x 5 mg - 02/2018 7 x 5 mg - 03/2018 3 x 5 mg - 04/2018 5 x 5 mg
05/2018 2 x 5 mg
Juni - Oktober 2018: ? - 11/2018 5 x 5 mg - 12/2018 1 x 5 mg
Einnahme seit 2019: 01/2019 (5.1. 5 mg, 6.1. 5 mg, 16.1. 5 mg, 18.1. 5 mg, 20.1. 5 mg) - 02/2019 (12.2. 5 mg)
03/2019 (8.3. 5 mg, 11.3. 2,5 mg, 14.3. 2,5 mg, 19.3. 3 mg) - 04/2019 (3.4 5mg, 15.4. 2,5 mg)
18.4.-25.4. Tal. 1,25 mg / 5.5. 1,25 mg / 10.5. 2,5 mg / 16.5. 2,0 mg / 18.5. 2,0 mg / 27.5. 2,0 mg /
30.5. 2,0 mg / 10.6. 1,5 mg / 14.6. 1,5 mg / 19.6. 1,5 mg / 28.6. 1,5 mg / 30.6. 1,5 mg
4.7. 2,0 mg / 7.7. 5,0 mg / 16.7. 2,5 mg
Meine fast ständigen Symptome
Starke wandernde Verkrampfungen, Muskel- und Gelenkschmerzen zwischen den Einnahmen, starker Druck im Kopf, Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen, verschwommenes Sehen, Doppeltsehen, Flimmern und Beben im Kopf, Unruhe, Übererregung, jede Nacht schweißgebadet, am Tag schwitzen durch kleinste Belastung, Gelenkschmerzen nur linke Körperseite, Nacken/Halsschmerzen links, Schulterschmerzen bis in die linke Hand, Kopfdruck vom Auge links bis in den Nacken. Erschöpfung, oft müde und nicht belastbar, oft Schmerzen im ganzen Körper (an Fibromyalgie gedacht), Grippesymptome fast täglich, Taubheitsgefühle, Beine oft stramm oder kraftlos, nie ausgeschlafen, extremes Gähnen, ständiger Harndrang, Verdauungsprobleme, Überempfindlichkeit gegen Kunstlicht (Kaufhaus) oder Gerüche (Parfums), Hautveränderungen, Juckreiz, Ekzeme, krampfhaftes Zusammenziehen des Kopfes und des Nackens mit Beben. Schmerzen in den Fingern, dass ich nichts tragen oder anfassen kann.
Netzhautablösung 2017, Schlaganfall 2/2019
Seit Herbst 2019 keine Benzodiazepine mehr genommen. Die Symptome werden immer schlimmer. Ständige Krämpfe am ganzen Körper. Ich kann nicht mehr.
Momentan stärkste Symptome: Ataxie, Gleichgewichtsstörung, Beine sacken ein, Nystagmus, ständiger Harndrang
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simonb
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von simonb »

Hallo

Ich habe heute gelesen, das man mit Omega 3 wohl gute Erfolge bei Depressionen erzielen kann.
Insbesondere soll wohl EPA helfen und das Verhältnis von EPA zu DHA soll wohl am günstigsten sein bei 2:1
Ich hatte früher Depressionen vor Einnahme der ganzen PP, und suche jetzt nach einer Alternative.

Hat jemand Erfahrungen?

Ich nehme schon eine ganze Weile Omega 3 vegan allerdings ist das Verhältnis dort DHA 2:1 EPA also genau andersherum;)

Jetzt will ich "umstellen" auf Fischölkapseln, hoffe ich vertrage die genau so gut. Da ich im Entzug bin muss ich das wohl sehr vorsichtig machen.
Ich kann mir schon vorstellen, daß das in der richtigen Dosierung helfen könnte, ich hab schon seit der Pubertät Depressionen und möchte ungern mein ganzes Leben PP
nehmen...

Gruß Simon
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"Weniger ist mehr im Entzug" ( meine Meinung zu Nems)
Mole25
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Mole25 »

Hi Simon,

nachdem ich soviel mit zusätzlichen Supplementen experiment habe, bleibe ich bei Fischölkapseln.
Allerdings muss ich erwähnen, dass ich seit 3 Monaten Vitamin D3 4000 i.e. plus Vitamin K2 nehme (nach einem langen Gespräch mit meiner Apothekerin).
Ich fühle mich seit 1,5 Monaten wie ein neuer Mensch. (Es gibt viel Literatur über die Wirksamkeit D3).
Und grundsätzlich sitze ich jeden Tag in der Sonne (manchmal mit einer Decke)
Mein Stress-Level ist gesunken, Geräusch-Empfindlichkeit stark gesunken (ich bin früher beim Umblätten einer Zeitung in die Luft gegangen)
Ab 12:00 Uhr Windows, Windows, Windows. Mein Körper heilt.
Du bist im Entzug - bitte hier die *anderen*, was du nehmen darfst.

LG Mole
Zuletzt geändert von Murmeline am 24.05.2020 11:09, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Begriff editiert. Hier gibt es keine Experten bzw. muss jeder sein eigener Experte werden :)
:whistle: :whistle: Nov/ Dez 2016 Panikattacken
11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome
Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
Seit 07.18 Rhodiola Rosea - effektiv bei der Reduzierung von Cortisol
Seit einer Woche zum ersten Mal:
Kein Cortisol-Unruhe beim Aufwachen, Keine Übelkeit morgens, und ab und zu mal kurze
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Chris76
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Chris76 »

Mole25 hat geschrieben: 22.05.2020 21:51 Hi Simon,

nachdem ich soviel mit zusätzlichen Supplementen experiment habe, bleibe ich bei Fischölkapseln.
Allerdings muss ich erwähnen, dass ich seit 3 Monaten Vitamin D3 4000 i.e. plus Vitamin K2 nehme (nach einem langen Gespräch mit meiner Apothekerin).
Ich fühle mich seit 1,5 Monaten wie ein neuer Mensch. (Es gibt viel Literatur über die Wirksamkeit D3).
Und grundsätzlich sitze ich jeden Tag in der Sonne (manchmal mit einer Decke)
Mein Stress-Level ist gesunken, Geräusch-Empfindlichkeit stark gesunken (ich bin früher beim Umblätten einer Zeitung in die Luft gegangen)
Ab 12:00 Uhr Windows, Windows, Windows. Mein Körper heilt.
Du bist im Entzug - bitte hier die *anderen*, was du nehmen darfst.

LG Mole
Hallo Mole,

frage mal an dieser Stelle weil ich keinen pers. Thread von dir finde.
Ich bin auch auf der Suche nach dem Präparat das die Symptome lindert. Ich hatte mal eine Diät mit Vitaminergänzungen gemacht und fühlte mich in dieser Zeit wie du oben selber beschrieben hast.

Seit dem habe ich auch einiges an Mittelchen versucht, leider ohne Ergebnis. Omega 3 klappt auch nicht so gut.

Kannst du dein Präparat empfehlen oder ist es egal was man da nimmt?

Lg
Chris
Meine Vorgeschichte
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02.10.20 von 6,5mg auf 6,45mg -> mal schauen was passiert

Mein Thread: https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 64#p145047
carlotta
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von carlotta »

Hallo Simon,

Fischöl gilt ja auch als "Klassiker" der NEM im Entzug - nicht weil ihm eine antidepressive Wirkung zugeschrieben wird, sondern weil es dem Körper wichtige Bausteine für das ZNS zur Verfügung stellt.

Die Verträglichkeit ist immer individuell, auch wenn viele es wohl vertragen. Aber eine Garantie gibt es nicht. Man kann es nur ganz vorsichtig ausprobieren.

Bei Vit. D ist es schon schwieriger; einige vertragen es und profitieren davon (wie Mole), andere gehen damit durch die Decke, da funktionieren nicht mal kleinste Dosen. Das ist öfter bei anregenden Mitteln ein Problem. Und es ist wirklich immer völlig individuell, was der Körper akzeptiert, selbst wenn ein Mangel vorliegt, gewährleistet das noch nicht die Verträglichkeit. Im Entzug ist das alles komplexer.

Liebe Grüße
Carlotta
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Mole25
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Mole25 »

Hi Chris,

ich nehme Omega-3, Fish Oil, Life Extension Mega EPA/DHA - seit Juni 2018 - 6 Kapseln pro Tag.
Manchmal weiß man 100% nicht, ob die Supplemente tatsächlich die Symptone verschlechtet. Es kann sein, dass man eine schwierige Phase durchmacht, die wirklich durch den Entzug entstanden ist.
Das Gehirn ist so komplex - diese feine Balanz zwischen Sympathikus und Parasympathikus wurde durch die ADs etc. zerstört. Die Angstgefühle, Schwitzen etc. sind typisch für den Entzug - habe ich gehabt o h n e Omega 3 und ohne Vit. D3.
Du muss es so sehen. Das Gehirn ist über-sensibel. Es überreagiert morgens - gerade wenn der Kortisol-Spiegel hoch ist. Kleinigkeiten - Geräusche, die Tür klingelt, die Steuererklärung, etwas geht kaputt - und schon sind diese Reaktionen im Gehirn spürbar. Diese Emotionen sind kaum steuerbar - leider.
Sie werden aber mit der Zeit "s o f t e r", und meisten nachmittags hat man mehr Ruhe.
Nehme zur Zeit: Vit D3/K2, Calmevera und Omega und mache Yoga (mit Zoom-Us) Mein Yoga-Lehrer ist sehr gut.
Eine "Entgiftung" des Körpers (empfohlen von einer Freundin, die Heilprakterin ist) hat die Entzugssymptone so verstärkt, dass ich nicht aus dem Bett kam. Das ist mir noch nie passiert. Deswegen wußte ich - es kam von den Detox-Tabletten.

Du wirst es schaffen, Chris.

Plan den Tag, akzeptiere die Ups and Downs, habe Hobbies etc., genieße die Sonne (Serotin-Bildung), Singen, Tanzen - lese das Buch "I win"

Der Autor des Buches "The Devils Candy" schrieb: Man sollte nicht jeden Tag analysieren - sondern den Trend (3 Monate) betrachten.

Viel Glück

Mole
:whistle: :whistle: Nov/ Dez 2016 Panikattacken
11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von simonb »

Hallo

Ich wollte gerne mal wissen, ob jemand gute Erfahrungen mit Omega 3 gegen Depressionen (jetzt ohne Entzug)
gemacht hat.
Teilnehmer/in Straycat hatte das Thema hier auch schon mal aufgeworfen...

Denn irgendwann hat man die Pillen weg-aber nicht unbedingt die Grunderkrankung. ...
Das geht mir hier im Forum manchmal etwas unter...

Gruß Simon
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von carlotta »

[offtopic]Hallo Simon,
simonb hat geschrieben: 23.05.2020 21:31 Denn irgendwann hat man die Pillen weg-aber nicht unbedingt die Grunderkrankung. ...
Das geht mir hier im Forum manchmal etwas unter...
Es ist einfach nicht Thema des Forums. (Es ist kein Depressions-Forum, davon gibt es ja diverse, die Ausrichtung hier ist eine andere.) Es gibt sehr wenige Anlaufstellen auf Deutsch bei Problemen mit PP, erst recht AD. Da ist es schon wichtig und berechtigt, hier den Fokus auf dieses Thema zu legen.

Wir haben nichtsdestotrotz eine Rubrik "Alternativen zu PP". Da könntest Du auch mal stöbern oder so eine Frage, wie die zu Fischöl, platzieren.

Mein Eindruck ist: Wenn sich Leute kritisch zu AD äußern - was durchaus berechtigt ist, wie die Nutzen-Risiko-Bewertung zeigt (Studienlage inklusive), wird gleich erwartet, dass sie Alternativen aus dem Ärmel schütteln. Nun, ist das deren Aufgabe? Ich meine nein. Keiner von uns ist verantwortlich dafür, dass diese Mittel so schlecht abschneiden. Wir sind die Leidtragenden, die versuchen, durch Information andere vor diesem Leid zu bewahren.

Dennoch kann man sich auch hier zu Alternativen austauschen (siehe oben), auch wenn es nicht der Schwerpunkt ist.

Es ist nur schwierig, wenn man rein in Richtung "Ersatzmittel" für AD denkt. Bis heute weiß man nicht, wie Depressionen entstehen. Es gibt zig Theorien, nichts Handfestes. Was vielleicht auch daran liegt, dass man diese "Diagnose" über zig Ausprägungen von seelischem Leid stülpt und somit sprachlich vieles gleichmacht, was eigentlich sehr unterschiedlich ist.

Klassische "Depressionen" galten übrigens über Jahrzehnte als selbstlimitierend. Das heißt, dass sie ganz ohne Zutun von allein abklingen. Erst mit dem Aufkommen der sog. modernen AD hat sich die Vorstellung einer "chronischen Störung" durchgesetzt - vielleicht weil es das Marketing erleichtert, vielleicht weil mittlerweile bekannt ist, dass AD-Einnahme tatsächlich Depressionen chronifizieren kann.

Grundsätzlich kann man durchaus von einer Vielzahl von Ursachen für seelisches Leid ausgehen. (Ich verzichte bewusst auf gängige Diagnose-Begrifflichkeiten.) Es kann psychosoziale Ursachen geben, es kann körperliche Ursachen geben (etwa Mangel an bestimmten Mikronährstoffen oder Darmdysbiose oder hormonelle Probleme etc. - und all diese körperlichen Probleme können wiederum interagieren/zusammenhängen).

So wie es eine Reihe von individuellen Ursachen geben kann, so individuell sind auch die Dinge, die Abhilfe schaffen, die Heilung unterstützen. Man kann sich natürlich darüber austauschen, das ist auch wichtig, schon allein um überhaupt Ideen zu vermitteln oder zu bekommen, welche Wege man einschlagen könnte. Aber letzten Endes kann nur jede/r ihren/seinen ganz persönlichen Weg finden.

Zum Fischöl wirst Du daher mit Sicherheit auch unterschiedliche Erfahrungen hinsichtlich der Wirkung bei Depressionen finden. Je nachdem, ob die individuelle Ursache durch Omega-3-Fettsäuren zu beseitigen ist (was dann schon eine körperliche Ursache sein müsste). Insgesamt können diese Fettsäuren von gesundheitlichem Nutzen sein, was ja im Sinne eines ganzheitlichen Denkens Körper und Seele unterstützt.

Liebe Grüße
Carlotta [/offtopic]
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von simonb »

Hallo Carlotta

Ich glaube du rennst da bei mir offene Türen ein:)
Deine fundierten Beiträge schätze ich sehr.
Mir fehlt im Moment allerdings die Kraft für fachlichen Austausch.
Nur soviel: es geht nicht um einen "Ersatz" , sondern um eine Unterstützung des Organismus.

Da Omega 3 Fettsäuren für das Gehirn ja schon per se kein Unbekannter sind, finde ich den Gedanken reizvoll- ja.
Vor dem Hintergrund die Frage nach Erfahrungen.
Falls der Beitrag hier unpassend erscheint ,
darf er aber natürlich auch gerne in die Rubrik "Alternativen zu PP" verschoben werden, die Entscheidung überlasse ich euch....

Gruß Simon
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"Weniger ist mehr im Entzug" ( meine Meinung zu Nems)
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