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Lavender
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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Lavender » Dienstag, 19.02.19, 12:25

:party2:
Seit 15 Jahren Antidepressiva- abhängig (Escitalopram 20 mg). Ein vorheriger Absetzversuch vor 10 Jahren, der in einer Katastrophe endete.
Seit 5 Jahren jetzt auch noch mit Quetiapin (300mg) und Pregabalin (150 mg) belastet...

:sports:
Oktober 2017
Von 20 mg Escitalopram auf 15mg. Meine Ärztin hatte mir das so empfohlen. Der Schritt war natürlich viel zu gross, sodass es mir 3 Monate sehr schlecht ging. Deshalb traute ich mich längere Zeit nicht dazu, weiterzumachen.

Mai 2018
Von 15mg Escitalopram auf 12,5mg. Obwohl es eine viel kleinerer Schritt war, ging es mir wieder 3 Monate ziemlich schlecht. Wieder konnte ich mich lange nicht zum weiter machen durchringen.

September 2018
Total geschafft vom AD- absetzen. Will es mit dem Quetiapin versuchen.
Von 300mg auf 250mg.
Die ersten vier Tage Euphorie, dann aber Depri- Loch, brain fog, Müdigkeit... Aber dann nach 5 Wochen scheinen die Absetzgefühle verschwunden zu sein, super!

:zombie:
****Interessanterweise scheinen die Symptome beim NL- Entzug scheinen genau umgekehrt von denen des AD- Entzugs zu sein:

AD:
Negativ: depressive Stimmung, sehr starke Müdigkeit (Heisshungerattacken, verstärktes Schwitzen jetzt nicht mehr)
Positiv: verbesserte Konzentration, Reize kommen wieder verstärkt durch, alles wird klarer, Stimmung stabiler

NL:
Positiv: leichte Euphorie, weniger Appetit, mehr Energie, alles wird klarer
Negativ: verschlechterte Konzentration, manchmal ein bisschen konfus, Stimmungsschwankungen***

Oktober 2018.
10% vom Escitalopram müssen weg! Auf Anraten von Padma aus dem Forum habe ich die Schritte drastisch reduziert. Und das hat mich echt gerettet! Ich habe endlich einen Weg gefunden, wie es funktioniert!
:fly:

Dezember 2018. Einen MEILENSTEIN endlich erreicht: Escitalopram bei 10mg! Freue mich sehr! Insgesamt habe ich viel mehr Energie als früher und fühle mich auch geistig fitter.
Jetzt erstmal Pause, da einige wichtige Veränderungen in meinem Leben bevorstehen..

Quietscheentchen
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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Quietscheentchen » Dienstag, 19.02.19, 19:51

Goodbye Ssri :wink:
Wobei, das passt dann nicht auf alle Wirkstoffgruppen.
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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Anjalena » Dienstag, 19.02.19, 19:56

Hallo liebe Berliner,

bin wieder von meiner Therapie aus dem Harz zurück, jippi...und wie ich sehe, werden wir immer mehr die sich hier in Berlin treffen wollen! :pillowtalk:
Das finde ich super :party2: !!
Also Lavender wie wollen wir es machen? Ich hab Dir eine pn geschickt!!
Erstmal ein öffentliches Cafe' wäre schon mal ein guter Anfang und dort planen wir weiteres!
In manchen Cafes', kann man auch Hunde mit reinnehmen, wenn sie brav unterm Tisch bleiben :wink: Habe selber auch eine kleine Fellnase <3 .
Liebe Grüsse von Anja
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Diagnosen: chron.komplexe PTBS, Depressionen,

In Klinik (auch Sucht) -von Febr.2017 - Juni2017 - Kaltentzug von Opipramol und Cymbalta!!!!! :frust: einfach auf Moclobemid umgestellt !!
Mir ging es hundsmiserabel :cry: sehr starke Angstzustände, Depressionen, schlimme Suizidgedanken, konnte nicht Schlafen.....
Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
Und: Tilidin von 150 mg auf 0 mg abgesetzt
Es war die Hölle....und ich wurde so entlassen!!! Zu Hause konnte ich nicht sein, wohnte wieder bei meinen Eltern ;-(
Moclobemid in 3 Wochen abständen und 10 % wieder abgesetzt.....


Habe einen neuen Arzt gefunden, der mir beim Absetzen hilft!
Medikamente aktuell;
(will alle Medikamente absetzen)
Quetiapin 0-0-400 mg

Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
1 Tropfen - 22.08.2018
0 Tropfen - 27.08.2018


Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
13.05.2018 -noch 2,0 mg
24.06.2018 -noch 1,75 mg
15.07.2018 -noch 1,5 mg
13.08.2018 -noch 1,25 mg
31.08.2018 -noch 1,0 mg
11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
11.09.2018 -noch 1,25 mg jetzt wieder langsam......
09.10.2018 -noch 1,0 mg (leider wieder vermehrt Ängste, halte aber durch)
09.10.2018 noch 1mg Bleibe erstmal dabei, mache weiter mit Quetiapin

Quetiapin: 200mg retard und 200mg unretard.
begonnen abzusetzen 200mg retardiert
50mg weniger, also:
28.10.2018 150mg
21.11.2018 100mg
18,12.2018 50 mg
05.01.2019 starke Absetzsymptome fangen an, starke Depressivität, verstärkte Ängste,
08.01.2019 nehme wieder 50mg Quetiapin mehr ein (aufdosiert)
08.01.2019 200 mg unretard. 100mg retard.

KarlHeinzUwe2018
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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Mittwoch, 20.02.19, 13:22

Lavender hat geschrieben:
Montag, 18.02.19, 14:30
Super! Freue mich sehr über das ganze Feedback! Wir rocken!
Und ihr könnt euch schon mal einen schönen Namen ausdenken-
"Absetzgruppe" ...gähn! :hug:
Hallo Lavender,

wie wäre es mit "Berliner Absetzbären"? Oder "AD ade". Wobei es bereits einen Sportverein gibt der Berliner Bären heißt, also vielleicht nicht so gut. Wir können uns auch die Absetzkollegen nennen...

Ich glaub nen passenden Gruppennamen zu finden ist schwerer als das Bilden der Gruppe selbst. :D

mfg KHU
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Lavender
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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Lavender » Mittwoch, 20.02.19, 14:36

AD ade und Goodbye SSRI finde ich ganz beide ganz witzig... obwohl beide leider die Neuroleptika und andere Medis nicht beinhalten...hm.. :roll:
Wir bleiben dran..! :party:
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Seit 15 Jahren Antidepressiva- abhängig (Escitalopram 20 mg). Ein vorheriger Absetzversuch vor 10 Jahren, der in einer Katastrophe endete.
Seit 5 Jahren jetzt auch noch mit Quetiapin (300mg) und Pregabalin (150 mg) belastet...

:sports:
Oktober 2017
Von 20 mg Escitalopram auf 15mg. Meine Ärztin hatte mir das so empfohlen. Der Schritt war natürlich viel zu gross, sodass es mir 3 Monate sehr schlecht ging. Deshalb traute ich mich längere Zeit nicht dazu, weiterzumachen.

Mai 2018
Von 15mg Escitalopram auf 12,5mg. Obwohl es eine viel kleinerer Schritt war, ging es mir wieder 3 Monate ziemlich schlecht. Wieder konnte ich mich lange nicht zum weiter machen durchringen.

September 2018
Total geschafft vom AD- absetzen. Will es mit dem Quetiapin versuchen.
Von 300mg auf 250mg.
Die ersten vier Tage Euphorie, dann aber Depri- Loch, brain fog, Müdigkeit... Aber dann nach 5 Wochen scheinen die Absetzgefühle verschwunden zu sein, super!

:zombie:
****Interessanterweise scheinen die Symptome beim NL- Entzug scheinen genau umgekehrt von denen des AD- Entzugs zu sein:

AD:
Negativ: depressive Stimmung, sehr starke Müdigkeit (Heisshungerattacken, verstärktes Schwitzen jetzt nicht mehr)
Positiv: verbesserte Konzentration, Reize kommen wieder verstärkt durch, alles wird klarer, Stimmung stabiler

NL:
Positiv: leichte Euphorie, weniger Appetit, mehr Energie, alles wird klarer
Negativ: verschlechterte Konzentration, manchmal ein bisschen konfus, Stimmungsschwankungen***

Oktober 2018.
10% vom Escitalopram müssen weg! Auf Anraten von Padma aus dem Forum habe ich die Schritte drastisch reduziert. Und das hat mich echt gerettet! Ich habe endlich einen Weg gefunden, wie es funktioniert!
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Dezember 2018. Einen MEILENSTEIN endlich erreicht: Escitalopram bei 10mg! Freue mich sehr! Insgesamt habe ich viel mehr Energie als früher und fühle mich auch geistig fitter.
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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Quietscheentchen » Mittwoch, 20.02.19, 21:50

Oder Ade PP... Ist aber auch ein bisschen... meh...
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Lavender
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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Lavender » Mittwoch, 20.02.19, 23:51

:D Quietscheentchen : finde ich gut...!
Was haltet ihr von " Zurück ins Leben" oder "Endlich frei von Meds" - oder "Ade PP- Zurück ins Leben" ??
...oder zu kitschig?
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Oktober 2017
Von 20 mg Escitalopram auf 15mg. Meine Ärztin hatte mir das so empfohlen. Der Schritt war natürlich viel zu gross, sodass es mir 3 Monate sehr schlecht ging. Deshalb traute ich mich längere Zeit nicht dazu, weiterzumachen.

Mai 2018
Von 15mg Escitalopram auf 12,5mg. Obwohl es eine viel kleinerer Schritt war, ging es mir wieder 3 Monate ziemlich schlecht. Wieder konnte ich mich lange nicht zum weiter machen durchringen.

September 2018
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****Interessanterweise scheinen die Symptome beim NL- Entzug scheinen genau umgekehrt von denen des AD- Entzugs zu sein:

AD:
Negativ: depressive Stimmung, sehr starke Müdigkeit (Heisshungerattacken, verstärktes Schwitzen jetzt nicht mehr)
Positiv: verbesserte Konzentration, Reize kommen wieder verstärkt durch, alles wird klarer, Stimmung stabiler

NL:
Positiv: leichte Euphorie, weniger Appetit, mehr Energie, alles wird klarer
Negativ: verschlechterte Konzentration, manchmal ein bisschen konfus, Stimmungsschwankungen***

Oktober 2018.
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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von modiano64 » Donnerstag, 21.02.19, 16:23

Hallo,

ich bin neu hier im Forum, fange gerade mit dem Ausschleichen an und würde gerne mitmachen bei Eurer Gruppe. FÜr den Anfang fände ich ein Treffen in einem Cafe ganz gut ... wie kommen wir denn zu einem Termin?

Ach so, wie wär's mit "Kügelchen" (von wegen Kügelchen zählen) als Gruppenname ... obwohl, hmmm, es gibt ja auch andere Methoden ...

Liebe Grüße
modiano64
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Grunderkrankung: Dysthymie mit Douple-Depression-Episoden

2010-2017: Citalopram 30mg, "Hauptwirkung": Libidoverlust

2017: ersetzt durch 60g Duloxetin und 450mg Valproat (150 morgens, 300 abends)

9.2.19: mit dem Absetzen begonnen da keine erkennbaren Fortschritte, dafür aber emotionale Verflachung und Konzentrationsverlust
  • Duloxetin: - 30 Kügelchen (von 330)
  • Valpro: -150 (Morgendosis weggelassen)

Lavender
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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Lavender » Freitag, 22.02.19, 12:20

Hallo Alle! :)

Für das erste Treffen unserer neuen SHG "Adé PP- Zurück ins Leben" gibt es jetzt den ersten Termin, und zwar ist es der Samstag, der 16.3.19 um 15 Uhr.

Für nähere Informationen zum Ort, meldet sich bitte per PN bei mir. Ich freue mich, euch endlich alle kennenzulernen!

Vlg Lavender

:pillowtalk:
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Mai 2018
Von 15mg Escitalopram auf 12,5mg. Obwohl es eine viel kleinerer Schritt war, ging es mir wieder 3 Monate ziemlich schlecht. Wieder konnte ich mich lange nicht zum weiter machen durchringen.

September 2018
Total geschafft vom AD- absetzen. Will es mit dem Quetiapin versuchen.
Von 300mg auf 250mg.
Die ersten vier Tage Euphorie, dann aber Depri- Loch, brain fog, Müdigkeit... Aber dann nach 5 Wochen scheinen die Absetzgefühle verschwunden zu sein, super!

:zombie:
****Interessanterweise scheinen die Symptome beim NL- Entzug scheinen genau umgekehrt von denen des AD- Entzugs zu sein:

AD:
Negativ: depressive Stimmung, sehr starke Müdigkeit (Heisshungerattacken, verstärktes Schwitzen jetzt nicht mehr)
Positiv: verbesserte Konzentration, Reize kommen wieder verstärkt durch, alles wird klarer, Stimmung stabiler

NL:
Positiv: leichte Euphorie, weniger Appetit, mehr Energie, alles wird klarer
Negativ: verschlechterte Konzentration, manchmal ein bisschen konfus, Stimmungsschwankungen***

Oktober 2018.
10% vom Escitalopram müssen weg! Auf Anraten von Padma aus dem Forum habe ich die Schritte drastisch reduziert. Und das hat mich echt gerettet! Ich habe endlich einen Weg gefunden, wie es funktioniert!
:fly:

Dezember 2018. Einen MEILENSTEIN endlich erreicht: Escitalopram bei 10mg! Freue mich sehr! Insgesamt habe ich viel mehr Energie als früher und fühle mich auch geistig fitter.
Jetzt erstmal Pause, da einige wichtige Veränderungen in meinem Leben bevorstehen..

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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Luisa1974 » Sonntag, 24.02.19, 11:26

Ihr Lieben,

was haltet ihr davon, wenn wir uns am Tempelhofer Feld treffen? Hatte Lavendel vorgeschlagen. Ist das für alle gut zu erreichen?
Ich könnte erst ab der 2. Märzwoche, da ich eine Woche Urlaub habe und nicht in Berlin bin.
Wie sieht es bei euch aus? Wir können ja locker einen Termin vereinbaren und wer sich gut fühlt kommt, wer nicht kann, weil es ihm gesundheitlich nicht so gut geht, kommt nicht. Vielleicht könnte man mit einem Treffen anfangen und danach immer einmal im Monat? Standort variabel, mal bei dem einen in der Nähe, mal bei dem anderen in der Nähe. Was meint ihr?

Liebe Grüße
Luisa
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg
01.01.2018 - heute => langsame Reduzierung des Citaloprams auf 10 mg (keine großen Probleme, schwitze nur wieder extrem), Mirtazapin meistens 15 mg, bei Bedarf auch mal mehr oder weniger- brauche dies vor allem zum Schlafen

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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Berlin030 » Sonntag, 24.02.19, 14:34

Hallo Leute ,

wie viel wären wir denn so ? Tempelhofer Feld hört sich gut an , ich wohne genau da :fly:
Erst mal so zum kennenlernen wäre das ein guter Vorschlag , wenn Sonne ist da ist auch n Biergarten mit Sitzplätzen , alles draußen .

Gruß Berlin :party2:
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Diagnose , Angst u Panikstörung

2000 – 2017 fast regelmäßige Einahme von Benzos .
Dosis immer so um die 10-20 mg diazepam

2000 – 2013 Antidpressiva / Paroxetin und ewig gebraucht es auszuschleichen

Seit 4 jahren kämpfe ich gegen den Benzoteufel und das ist mein 4 Versuch davon weg zu kommen !!

Ich hab 2 Langzeit Therapien in den letzten 4 Jahre , a 4 Monate hinter mir und etliche Entgiftungen stationär (kontraproduktiv) was alles nix gebracht hatte , immer wieder rückfällig geworden .

Seit 26.07.17 Benzofrei

Heute Donnerstag der 19.10.17 beginnt der 4 Monat ,jeder Tag ist ein Alptraum , gerade so auszuhalten :(
13 Woche benzofrei und jeden Tag grüßt das Murmeltier —(

Heute ist der 01.12 und nix ist besser oder anders , willkommen in der Hölle —(

Heute ist der 02.01.18 keine Besserung , schlimmsten sind die dauer Kofschmerzen :censored:

23 Wochen benzofrei

Heute ist der 13.02.18 Nix ist besser , jeden Tag grüßt das Murmeltier mit spannungskopfschmerzen

28 Wochen benzofrei

Heute ist der 15.03.18 und ich befinde mich seit 8 Monaten in der Hölle —(

Das gute ich bin 32 Wochen benzofrei , aber der Lohn kann nicht sein das mein Lebrn kein Sinn mehr hat und ich dahin wegtiere .

Heute ist der 28.04.18

40 Wochen benzofrei

Täglich grüßt das Murmeltier, nix ist besser , keine Fenster groß alles wie gehabt

Die Hoffnung auf Heilung schwindet :frust:

Heute ist der 02.08-18 genau ein Jahr benzofrei

Grund zum feiern gibt es nicht , allle symthome noch vorhanden , besonders der Dauer Kopfschmerz.

Was soll’s , manchen gehts noch schlechter , weiter kämpfen :


Meine Hauptprobleme sind ,
– permanente Monster Kopfschmerzen
– muskuläre Probleme / steifer Nacken usw
– Schlafstörungen mit frühem aufwachen
– unbegründete Angstzustände und noch viel ..........mehr —(

Lavender
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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Lavender » Sonntag, 24.02.19, 14:41

Gut, dann findet mal einem Termin.. lach... :haha: :whistle:
Seit 15 Jahren Antidepressiva- abhängig (Escitalopram 20 mg). Ein vorheriger Absetzversuch vor 10 Jahren, der in einer Katastrophe endete.
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:sports:
Oktober 2017
Von 20 mg Escitalopram auf 15mg. Meine Ärztin hatte mir das so empfohlen. Der Schritt war natürlich viel zu gross, sodass es mir 3 Monate sehr schlecht ging. Deshalb traute ich mich längere Zeit nicht dazu, weiterzumachen.

Mai 2018
Von 15mg Escitalopram auf 12,5mg. Obwohl es eine viel kleinerer Schritt war, ging es mir wieder 3 Monate ziemlich schlecht. Wieder konnte ich mich lange nicht zum weiter machen durchringen.

September 2018
Total geschafft vom AD- absetzen. Will es mit dem Quetiapin versuchen.
Von 300mg auf 250mg.
Die ersten vier Tage Euphorie, dann aber Depri- Loch, brain fog, Müdigkeit... Aber dann nach 5 Wochen scheinen die Absetzgefühle verschwunden zu sein, super!

:zombie:
****Interessanterweise scheinen die Symptome beim NL- Entzug scheinen genau umgekehrt von denen des AD- Entzugs zu sein:

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Negativ: depressive Stimmung, sehr starke Müdigkeit (Heisshungerattacken, verstärktes Schwitzen jetzt nicht mehr)
Positiv: verbesserte Konzentration, Reize kommen wieder verstärkt durch, alles wird klarer, Stimmung stabiler

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Positiv: leichte Euphorie, weniger Appetit, mehr Energie, alles wird klarer
Negativ: verschlechterte Konzentration, manchmal ein bisschen konfus, Stimmungsschwankungen***

Oktober 2018.
10% vom Escitalopram müssen weg! Auf Anraten von Padma aus dem Forum habe ich die Schritte drastisch reduziert. Und das hat mich echt gerettet! Ich habe endlich einen Weg gefunden, wie es funktioniert!
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Dezember 2018. Einen MEILENSTEIN endlich erreicht: Escitalopram bei 10mg! Freue mich sehr! Insgesamt habe ich viel mehr Energie als früher und fühle mich auch geistig fitter.
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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Luisa1974 » Montag, 25.02.19, 19:10

Hallo Lavender,

habe deine Antwort mit dem Termin nicht gesehen. Sorry.... 16.3. um 15 Uhr. Ich bin dabei :) Café oder Tempelhofer Feld ist mir beides recht. Ich bin flexibel.

Liebe Grüße
Luisa
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Lavender
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg
01.01.2018 - heute => langsame Reduzierung des Citaloprams auf 10 mg (keine großen Probleme, schwitze nur wieder extrem), Mirtazapin meistens 15 mg, bei Bedarf auch mal mehr oder weniger- brauche dies vor allem zum Schlafen

Anjalena
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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Anjalena » Mittwoch, 27.02.19, 12:55

Hallo Ihr Lieben,

ja finde ich super, bin dabei. Also der :censored: ? Ich finde nur leicht bedenklich, dass es noch März ist, und es so warm draußen noch nicht ist?? Also auf einer Decke.auf dem kalten Boden fände ich nicht gut....
Wenn es so wie heute ist 15 Grad und Sonne, wäre es prima...doch weiß man das? Gibt es dort nicht auch ein Cafe', wo man sich rein setzen kann?
Fände ich gemühtlicher :) !
Ich freue mich auf Euch :hug: !
Alles liebe von Anjalena

(auf jedenfall würde ich in S-Bahn Nähe gut finden :party2: )
Zuletzt geändert von Ululu 69 am Freitag, 01.03.19, 14:29, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Adresse und Zeitpunkt editiert
Schon genommene Psychopharmaka: (seit 20.Jahren)
Amitriptilin, Fluoxitin, Citalopram, Lamictal, Carbamazepin, Trevilor, Opipramol, Moclobemid, Zyprexa, Risperdal. Taxilan, Tavor, Diazepham, Duoloxitin/Cymbalta, Seroquel/Quetiapin,

Diagnosen: chron.komplexe PTBS, Depressionen,

In Klinik (auch Sucht) -von Febr.2017 - Juni2017 - Kaltentzug von Opipramol und Cymbalta!!!!! :frust: einfach auf Moclobemid umgestellt !!
Mir ging es hundsmiserabel :cry: sehr starke Angstzustände, Depressionen, schlimme Suizidgedanken, konnte nicht Schlafen.....
Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
Und: Tilidin von 150 mg auf 0 mg abgesetzt
Es war die Hölle....und ich wurde so entlassen!!! Zu Hause konnte ich nicht sein, wohnte wieder bei meinen Eltern ;-(
Moclobemid in 3 Wochen abständen und 10 % wieder abgesetzt.....


Habe einen neuen Arzt gefunden, der mir beim Absetzen hilft!
Medikamente aktuell;
(will alle Medikamente absetzen)
Quetiapin 0-0-400 mg

Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
1 Tropfen - 22.08.2018
0 Tropfen - 27.08.2018


Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
13.05.2018 -noch 2,0 mg
24.06.2018 -noch 1,75 mg
15.07.2018 -noch 1,5 mg
13.08.2018 -noch 1,25 mg
31.08.2018 -noch 1,0 mg
11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
11.09.2018 -noch 1,25 mg jetzt wieder langsam......
09.10.2018 -noch 1,0 mg (leider wieder vermehrt Ängste, halte aber durch)
09.10.2018 noch 1mg Bleibe erstmal dabei, mache weiter mit Quetiapin

Quetiapin: 200mg retard und 200mg unretard.
begonnen abzusetzen 200mg retardiert
50mg weniger, also:
28.10.2018 150mg
21.11.2018 100mg
18,12.2018 50 mg
05.01.2019 starke Absetzsymptome fangen an, starke Depressivität, verstärkte Ängste,
08.01.2019 nehme wieder 50mg Quetiapin mehr ein (aufdosiert)
08.01.2019 200 mg unretard. 100mg retard.

Lavender
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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Lavender » Donnerstag, 28.02.19, 20:27

Hallo AnjaLena,

Danke für deine Antwort, wir versuchen allerdings die Orga privat zu halten, und möchten deshalb auch keine Diskussion im Forum, aber du kannst dich gern bei Fragen an mich, Escargot oder Luisa74 wenden, und wir helfen dir dann weiter.

Zu den anderen Fragen wegen dem Wetter- wir sind einfach mal optimistisch und hoffen auf gutes Wetter, falls es regnen sollte, kannst du gerne schon mal ein Cafe in der Nähe recherchieren, wo wir dann Unterschlupf finden können.

LG Lavender
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Seit 15 Jahren Antidepressiva- abhängig (Escitalopram 20 mg). Ein vorheriger Absetzversuch vor 10 Jahren, der in einer Katastrophe endete.
Seit 5 Jahren jetzt auch noch mit Quetiapin (300mg) und Pregabalin (150 mg) belastet...

:sports:
Oktober 2017
Von 20 mg Escitalopram auf 15mg. Meine Ärztin hatte mir das so empfohlen. Der Schritt war natürlich viel zu gross, sodass es mir 3 Monate sehr schlecht ging. Deshalb traute ich mich längere Zeit nicht dazu, weiterzumachen.

Mai 2018
Von 15mg Escitalopram auf 12,5mg. Obwohl es eine viel kleinerer Schritt war, ging es mir wieder 3 Monate ziemlich schlecht. Wieder konnte ich mich lange nicht zum weiter machen durchringen.

September 2018
Total geschafft vom AD- absetzen. Will es mit dem Quetiapin versuchen.
Von 300mg auf 250mg.
Die ersten vier Tage Euphorie, dann aber Depri- Loch, brain fog, Müdigkeit... Aber dann nach 5 Wochen scheinen die Absetzgefühle verschwunden zu sein, super!

:zombie:
****Interessanterweise scheinen die Symptome beim NL- Entzug scheinen genau umgekehrt von denen des AD- Entzugs zu sein:

AD:
Negativ: depressive Stimmung, sehr starke Müdigkeit (Heisshungerattacken, verstärktes Schwitzen jetzt nicht mehr)
Positiv: verbesserte Konzentration, Reize kommen wieder verstärkt durch, alles wird klarer, Stimmung stabiler

NL:
Positiv: leichte Euphorie, weniger Appetit, mehr Energie, alles wird klarer
Negativ: verschlechterte Konzentration, manchmal ein bisschen konfus, Stimmungsschwankungen***

Oktober 2018.
10% vom Escitalopram müssen weg! Auf Anraten von Padma aus dem Forum habe ich die Schritte drastisch reduziert. Und das hat mich echt gerettet! Ich habe endlich einen Weg gefunden, wie es funktioniert!
:fly:

Dezember 2018. Einen MEILENSTEIN endlich erreicht: Escitalopram bei 10mg! Freue mich sehr! Insgesamt habe ich viel mehr Energie als früher und fühle mich auch geistig fitter.
Jetzt erstmal Pause, da einige wichtige Veränderungen in meinem Leben bevorstehen..

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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin***UPDATE***

Beitrag von Lavender » Sonntag, 03.03.19, 10:45

*****UPDATE*******UPDATE******UPDATE*****

Hallo Alle! :pillowtalk:

Wir haben jetzt einen Termin für das erste Treffen der neuen SHG Berlin, und zwar am 16.3. Um 15 Uhr am Tempelhofer Feld.

Es ist so dass sich viel mehr Interessierte gemeldet haben, als erwartet, und ich es gerade nicht schaffe, euch allen einzeln zu antworten. Leider lässt ADFD einen ja auch keine Gruppenmails schicken.

Für mehr Infos und Mitteilung ob ihr kommt, schreibt mir bitte eine kurze PN. Das hilft der allgemeinen Planung und macht es für alle leichter.

Wir freuen uns auf euch! :party2:

LG
die Gruppen- Orga
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Von 20 mg Escitalopram auf 15mg. Meine Ärztin hatte mir das so empfohlen. Der Schritt war natürlich viel zu gross, sodass es mir 3 Monate sehr schlecht ging. Deshalb traute ich mich längere Zeit nicht dazu, weiterzumachen.

Mai 2018
Von 15mg Escitalopram auf 12,5mg. Obwohl es eine viel kleinerer Schritt war, ging es mir wieder 3 Monate ziemlich schlecht. Wieder konnte ich mich lange nicht zum weiter machen durchringen.

September 2018
Total geschafft vom AD- absetzen. Will es mit dem Quetiapin versuchen.
Von 300mg auf 250mg.
Die ersten vier Tage Euphorie, dann aber Depri- Loch, brain fog, Müdigkeit... Aber dann nach 5 Wochen scheinen die Absetzgefühle verschwunden zu sein, super!

:zombie:
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Negativ: depressive Stimmung, sehr starke Müdigkeit (Heisshungerattacken, verstärktes Schwitzen jetzt nicht mehr)
Positiv: verbesserte Konzentration, Reize kommen wieder verstärkt durch, alles wird klarer, Stimmung stabiler

NL:
Positiv: leichte Euphorie, weniger Appetit, mehr Energie, alles wird klarer
Negativ: verschlechterte Konzentration, manchmal ein bisschen konfus, Stimmungsschwankungen***

Oktober 2018.
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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Lavender » Mittwoch, 13.03.19, 17:28

Hallo Alle!

Die Wettervorhersage sagt 97% Regen voraus für Samstag. Ich würde sagen, wir lassen es besser mit dem Treffen auf dem Tempelhofer Feld.

Wenn sich trotzdem einige von euch treffen wollen, schliesst euch einfach kurz. Mitmachen wollten: AnjaLena, Luisa1974 und Esccargot.

LG
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Mai 2018
Von 15mg Escitalopram auf 12,5mg. Obwohl es eine viel kleinerer Schritt war, ging es mir wieder 3 Monate ziemlich schlecht. Wieder konnte ich mich lange nicht zum weiter machen durchringen.

September 2018
Total geschafft vom AD- absetzen. Will es mit dem Quetiapin versuchen.
Von 300mg auf 250mg.
Die ersten vier Tage Euphorie, dann aber Depri- Loch, brain fog, Müdigkeit... Aber dann nach 5 Wochen scheinen die Absetzgefühle verschwunden zu sein, super!

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****Interessanterweise scheinen die Symptome beim NL- Entzug scheinen genau umgekehrt von denen des AD- Entzugs zu sein:

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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Luisa1974 » Mittwoch, 13.03.19, 19:20

Hallo Lavender,

sonst verschieben wir den Termin auf nächsten Samstag? Ich bin eh seit einigen Tagen krank und weiß noch nicht, ob ich Samstag wieder fit bin. Was meinen die anderen?

Liebe Grüße
Luisa
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
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seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
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31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg
01.01.2018 - heute => langsame Reduzierung des Citaloprams auf 10 mg (keine großen Probleme, schwitze nur wieder extrem), Mirtazapin meistens 15 mg, bei Bedarf auch mal mehr oder weniger- brauche dies vor allem zum Schlafen

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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Lavender » Mittwoch, 13.03.19, 20:36

Hi Luisa,

Ja, können wir so machen..


LG
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Mai 2018
Von 15mg Escitalopram auf 12,5mg. Obwohl es eine viel kleinerer Schritt war, ging es mir wieder 3 Monate ziemlich schlecht. Wieder konnte ich mich lange nicht zum weiter machen durchringen.

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Total geschafft vom AD- absetzen. Will es mit dem Quetiapin versuchen.
Von 300mg auf 250mg.
Die ersten vier Tage Euphorie, dann aber Depri- Loch, brain fog, Müdigkeit... Aber dann nach 5 Wochen scheinen die Absetzgefühle verschwunden zu sein, super!

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****Interessanterweise scheinen die Symptome beim NL- Entzug scheinen genau umgekehrt von denen des AD- Entzugs zu sein:

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Negativ: depressive Stimmung, sehr starke Müdigkeit (Heisshungerattacken, verstärktes Schwitzen jetzt nicht mehr)
Positiv: verbesserte Konzentration, Reize kommen wieder verstärkt durch, alles wird klarer, Stimmung stabiler

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Positiv: leichte Euphorie, weniger Appetit, mehr Energie, alles wird klarer
Negativ: verschlechterte Konzentration, manchmal ein bisschen konfus, Stimmungsschwankungen***

Oktober 2018.
10% vom Escitalopram müssen weg! Auf Anraten von Padma aus dem Forum habe ich die Schritte drastisch reduziert. Und das hat mich echt gerettet! Ich habe endlich einen Weg gefunden, wie es funktioniert!
:fly:

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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Lavender » Donnerstag, 14.03.19, 9:14

Wie gesagt, schliesst euch dann selber kurz, wer von euch sich treffen möchte.

LG
Seit 15 Jahren Antidepressiva- abhängig (Escitalopram 20 mg). Ein vorheriger Absetzversuch vor 10 Jahren, der in einer Katastrophe endete.
Seit 5 Jahren jetzt auch noch mit Quetiapin (300mg) und Pregabalin (150 mg) belastet...

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Oktober 2017
Von 20 mg Escitalopram auf 15mg. Meine Ärztin hatte mir das so empfohlen. Der Schritt war natürlich viel zu gross, sodass es mir 3 Monate sehr schlecht ging. Deshalb traute ich mich längere Zeit nicht dazu, weiterzumachen.

Mai 2018
Von 15mg Escitalopram auf 12,5mg. Obwohl es eine viel kleinerer Schritt war, ging es mir wieder 3 Monate ziemlich schlecht. Wieder konnte ich mich lange nicht zum weiter machen durchringen.

September 2018
Total geschafft vom AD- absetzen. Will es mit dem Quetiapin versuchen.
Von 300mg auf 250mg.
Die ersten vier Tage Euphorie, dann aber Depri- Loch, brain fog, Müdigkeit... Aber dann nach 5 Wochen scheinen die Absetzgefühle verschwunden zu sein, super!

:zombie:
****Interessanterweise scheinen die Symptome beim NL- Entzug scheinen genau umgekehrt von denen des AD- Entzugs zu sein:

AD:
Negativ: depressive Stimmung, sehr starke Müdigkeit (Heisshungerattacken, verstärktes Schwitzen jetzt nicht mehr)
Positiv: verbesserte Konzentration, Reize kommen wieder verstärkt durch, alles wird klarer, Stimmung stabiler

NL:
Positiv: leichte Euphorie, weniger Appetit, mehr Energie, alles wird klarer
Negativ: verschlechterte Konzentration, manchmal ein bisschen konfus, Stimmungsschwankungen***

Oktober 2018.
10% vom Escitalopram müssen weg! Auf Anraten von Padma aus dem Forum habe ich die Schritte drastisch reduziert. Und das hat mich echt gerettet! Ich habe endlich einen Weg gefunden, wie es funktioniert!
:fly:

Dezember 2018. Einen MEILENSTEIN endlich erreicht: Escitalopram bei 10mg! Freue mich sehr! Insgesamt habe ich viel mehr Energie als früher und fühle mich auch geistig fitter.
Jetzt erstmal Pause, da einige wichtige Veränderungen in meinem Leben bevorstehen..

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