"Viagra für die Frau" (Flibanserin) - ein verkapptes Antidepressivum
Verfasst: 05.06.2015 15:32
Hallo,
vielleicht habt ihr es heute in den Nachrichten gehört - in den USA hat die FDA eine Zulassung für Flibanserin ausgesprochen.
Damit wird dort demnächst ein Medikament auf den Markt kommen, das "sexuell unlustigen" Frauen auf die Sprünge helfen soll.
Doch anders als Viagra, das bei Männern lokal wirkt (am Penis) zu einer Mehrdurchblutung der Schwellkörper führt, setzt Flibanserin im Gehirn an und senkt dort Sertonin sowie erhöht die Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin.
Damit ist es nichts anderes als ein verkapptes AD / Psychopharmakon.
Natürlich muss es auch täglich eingenommen werden, nicht bei Bedarf (wie bei Viagra).
Noch irrer wird es, wenn man sich überlegt, dass man tatsächlich Flibanserin als AD konzipiert hat, wegen der schlechten Wirksamkeit und anderer Hürden hat Boehringer Ingelheim aber die Forschung eingestellt und seine Rechte an die US-Firma Sprout abgegeben, die dieses nun als Frauen-Lustmachpille vermarktet.
Moment mal... Depressive haben doch immer einen zu niedrigen Serotoninspiegel, hat man uns doch jahrelang erzählt (Achtung Sarkasmus
!)... wie wirkt gleich noch mal Flibanserin?... Es erniedrigt die Serotoninkonzentration... aha... ist ja interessant....
Eine Krankheit hat man sich dafür auch ausgedacht, denn immerhin will man ja etwas behandeln: Hypoaktive Sexunlust! Hypoactive Sexual Desire Disorder (HSSD)... da reiben sich die Pharmafirmen die Hände... man hat eine neue Gruppe Kranker entdeckt!
[oder besser gesagt: man macht alle Sex-unlustigen Frauen einfach mal krank, indem man ihnen attestiert, ihre Unlust sei krankhaft].
Entschuldigung diesen Ausdruck, aber man kann gar nicht soviel essen, wie man brechen möchte...
Schöne neue Welt......
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vielleicht habt ihr es heute in den Nachrichten gehört - in den USA hat die FDA eine Zulassung für Flibanserin ausgesprochen.
Damit wird dort demnächst ein Medikament auf den Markt kommen, das "sexuell unlustigen" Frauen auf die Sprünge helfen soll.
Doch anders als Viagra, das bei Männern lokal wirkt (am Penis) zu einer Mehrdurchblutung der Schwellkörper führt, setzt Flibanserin im Gehirn an und senkt dort Sertonin sowie erhöht die Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin.
Damit ist es nichts anderes als ein verkapptes AD / Psychopharmakon.
Natürlich muss es auch täglich eingenommen werden, nicht bei Bedarf (wie bei Viagra).
Noch irrer wird es, wenn man sich überlegt, dass man tatsächlich Flibanserin als AD konzipiert hat, wegen der schlechten Wirksamkeit und anderer Hürden hat Boehringer Ingelheim aber die Forschung eingestellt und seine Rechte an die US-Firma Sprout abgegeben, die dieses nun als Frauen-Lustmachpille vermarktet.
Moment mal... Depressive haben doch immer einen zu niedrigen Serotoninspiegel, hat man uns doch jahrelang erzählt (Achtung Sarkasmus
Eine Krankheit hat man sich dafür auch ausgedacht, denn immerhin will man ja etwas behandeln: Hypoaktive Sexunlust! Hypoactive Sexual Desire Disorder (HSSD)... da reiben sich die Pharmafirmen die Hände... man hat eine neue Gruppe Kranker entdeckt!
Entschuldigung diesen Ausdruck, aber man kann gar nicht soviel essen, wie man brechen möchte...
Schöne neue Welt......
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