Aktionsbündnis Seelische Gesundheit zu Abhängigkeit von Psychopharmaka
Verfasst: 10.02.2016 11:30
http://fairmedia.seelischegesundheit.ne ... vorurteileDoch noch immer glauben 40 Prozent der deutschen Bevölkerung, dass Psycho-Medikamente den Betroffenen eine „rosa Brille“ aufsetzen und „nur ruhig stellen“. Das zeigen repräsentative Befragungen zwischen 1990 und 2011.* Besonders hartnäckig hält sich das Vorurteil, dass Psychopharmaka abhängig machen. Davon sind seit 1990 konstant zwischen 60 Prozent und 70 Prozent der Deutschen überzeugt – während die anderen negativen Einstellungen im Laufe der Jahrzehnte etwas abgenommen haben. Stimmten noch 1990 knapp 40 Prozent zu, dass Psychopharmaka „noch kränker machen“, waren es 2011 nur noch unter 20 Prozent. Doch insgesamt meinen nur knapp ein Drittel der Befragten, dass der Nutzen der Medikamente die Risiken überwiegt.
http://fairmedia.seelischegesundheit.ne ... hopharmakaPsychopharmaka wirken aufs Gehirn, aufs Fühlen, Erleben und Handeln. „Doch sie verändern nicht die Persönlichkeit, sondern bekämpfen die Symptome, die bei den Patienten einen hohen Leidensdruck verursachen“, erklärt Dr. Iris Hauth, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Sie stellen nicht ruhig, sondern setzen an den biologischen Ursachen der Erkrankung an, indem sie einen Mangel oder Überschuss von bestimmten Botenstoffen im Gehirn (Neurotransmitter) regulieren. Und die meisten Medikamente – allen voran die beiden Hauptgruppen Antidepressiva und Antipsychotika (s. Teil VI) – machen auch nach jahre- oder jahrzehntelanger Einnahme nicht abhängig.
.iBeschließen Arzt und Patient, das Mittel abzusetzen, muss dabei die Dosierung unter ärztlicher Kontrolle schrittweise herunterdosiert werden. Ein plötzliches Absetzen kann eine überschießende Gegenreaktion des Organismus auslösen
http://fairmedia.seelischegesundheit.ne ... ueberblick
Hm.
Hier mal ein paar Denkanstöße